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Verhaftet in Venezuela: Angeblicher US-Söldner gibt Maduro-Entführungsplan zu



epa08406213 Handout photo made available by the Miraflores press of the Venezuelan President Nicolas Maduro showing the passports of the two Americans detained in Venezuela during a press conference held by ministers and the military high command, in which ambassadors participate by videoconference and journalists, in Caracas, Venezuela, 06 May 2020. Luke Denman, one of two Americans detained in Venezuela over a thwarted maritime attack, said Wednesday that he had orders to take control of the airport near Caracas to send President Nicolas Maduro to the United States.  EPA/Miraflores press HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Maduro zeigt die Pässe der Amerikaner. Bild: EPA

Ein angeblich bei einem Invasionsversuch in Venezuela festgenommener US-amerikanischer Söldner hat erklärt, dass das Ziel der Aktion die Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicoás Maduro gewesen sei.

Er sei angewiesen worden, den Flughafen von Caracas zu sichern und die Landung eines Flugzeugs zu ermöglichen, das Maduro in die USA bringen sollte, sagte Luke Denman in einem Video, das der venezolanische Fernsehsender VPI am Mittwochnachmittag (Ortszeit) zeigte. Darin beantwortete Denman Fragen aus dem Off auf Englisch.

Venezuela hatte am Montag vermeldet, Denman, einen weiteren US-Amerikaner und andere Söldner an der Küste des südamerikanischen Landes festgenommen zu haben, die in Verbindung mit terroristischen Aktionen gegen Venezuela stünden. Hinter der gescheiterten Aktion soll Medienberichten zufolge die von einem früheren US-Elitesoldaten geleitete Söldnerfirma Silvercorp USA stehen.

«Donald Trump ist der direkte Chef dieser Invasion», hatte Maduro am Dienstag gesagt. US-Aussenminister Mike Pompeo wies eine direkte Beteiligung aber zurück. «Wenn wir an dieser Operation beteiligt gewesen wären, dann wäre sie anders verlaufen», sagte er. Falls es sich wirklich um US-Amerikaner handle, würde man aber alles daran setzen, sie zurückzubekommen.

Kritiker werfen der autoritären Maduro-Regierung vor, schon öfter Invasionsversuche inszeniert zu haben, etwa um gegen die Opposition vorzugehen. Die USA hatten Maduro im März aber auch des Drogenhandels angeklagt und eine Art Kopfgeld von 15 Millionen Dollar ausgesetzt. Die US-Regierung gehört zu den erbittertsten Gegnern Maduros. (aeg/sda/dpa)

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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MGPC 07.05.2020 21:03
    Highlight Highlight Bleibt ja noch die ausser Kontrolle geratene CIA. Mittels Hirnwäsche haben die bestimmt ein paar Männer drauf getrimmt so etwas durchzuziehen. Wäre nicht das erste mal. Pässe fälschen können sie ja schon lange. Und bekannt ist ja auch das Trump die CIA nicht besonders mag. Wahlkampf und so😉
    • So oder so 07.05.2020 23:47
      Highlight Highlight Biden und Obama - sie haben das ganze Orchestriert !
    • So oder so 07.05.2020 23:53
      Highlight Highlight zusammen mit der Frau die im McDonald Amok gedreht hat und dem Typ der absichtlich das Virus ins Weisse Haus geschleppt hat - auch so ein Militär ! Ganz klar es war eine Länder übergreifende Aktion des Imperiums.
  • Simon Bolivar Jr. 07.05.2020 16:46
    Highlight Highlight Hahaha, ehemaliger Green Beret der aussieht wie ein Junkie?
    Mann, Mann, Mann...
    Sollte es tatsächlich ein Amerikanischer Staatsbürger sein wird das ein kurzer Bluff seitens MADuro gewesen sein. :-)


  • T13 07.05.2020 16:19
    Highlight Highlight Ich kann mir schon vorstellen das es in den Staaten genügend dumpfbacken gibt, die mal ne Waffe in der Armee gehalten haben, genügend patriotischen Pathos gesehen haben und sowas von sich selbst überzeugt sind das ihr Ego ihnen sagt "hey easy money, let's do it"
  • Amateurschreiber 07.05.2020 13:16
    Highlight Highlight Ich glaube, die Geschichte stimmt zu 100%.
    Wir haben das ja in zig Hollywood - Filmen gesehen: Die US - Regierung schickt eine Handvoll mittelmässige Söldner los. Diese werden natürlich (in der Regel durch Verrat) geschnappt. Die US Regierung streitet jede Beteiligung ab, schickt aber heimlich einen Trupp weiterer aber fähiger Söldner hinterher. Diese befreien dann nicht nur die Gefangenen, sondern erledigen noch deren ursprünglichen Job.
    Hat Maduro eine schöne, erwachsene Tochter? Wenn ja, dann verliebt die sich in den Kommandanten des Trupps, hilft ihm und geht mit ihm zurück in die USA!
  • japorto100 07.05.2020 13:12
    Highlight Highlight Was für eine inszenierte Szene. Offensichtlicher gehts ja fast nicht.

    Als würde man so etwas mit seinem eigenem Pass in der Tasche durchziehen und dann noch den ganzen Plan und den "Arbeitgeber" veraten. Alles auf dem Silberteller serviert?

    Maduro will nur den Zusammenhalt seiner Leute festigen, indem er Ihnen einen gemeinsamen Feind an die Wand pinselt.
    • Aussie 07.05.2020 21:01
      Highlight Highlight Klar macht man das mit dem Pass. Haben die bei 9/11 doch auch so gemacht.
  • Dä Brändon 07.05.2020 12:28
    Highlight Highlight Ich vertraue Maduro nicht weniger als der US Regierung. In meinen Augen sind das Schurkenstaaten die ohne Rücksicht auf ander nur ihre eigene Interessen im Blick haben. Gleiche Kacka nur anderst verpackt.
  • Frankygoes 07.05.2020 12:16
    Highlight Highlight Wetten, dass die Geschichte stimmt?

    Ein paar Trumpfans sitzen wieder mal am Stammtisch, eines Nachts: "Venezuela, das schaffen wir sogar zu dritt mit Links" - "USA,USA!!!"

    ..und dann zogen sie los, um Trump einen Gefallen zu machen..

    Genug Dumpfbacken gibt's ja in den USA, genug Waffen auch. Ich sage, das ist alles echt (aber nicht von der offiziellen USA organisiert, sondern von irgendeiner paramilitärischen Spatzenhirnorganisation/-firma)
    • Sir Riley 07.05.2020 13:58
      Highlight Highlight Für 15 mio kann man da schon was riskieren...
  • BetterTrap 07.05.2020 11:34
    Highlight Highlight Was heisst hier angeblich?
    Wenn sogar der Leiter von Silvercorp Jordan Goudreau genau diese Version bestätigt hat!?

    Versteh auch die Schreiberlinge nicht, das sind Grundinformationen die innerhalb von 2 Minuten googlen zu finden sind.

    Also bitte bei den Fakten bleiben.
    • Kiro Striked 07.05.2020 11:49
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass die USA normalerweise bei solchen Operationen nicht patzt. Besonders wenn der Befehl von ganz oben kommt.

      Und der Leiter einer Privatmiliz in den USA wird unter normalen Umständen keinen Pieps zu seinen Befehlen abgeben.

      "Ach ja und letzte woche sollten wir die Queen erschiessen, jaja Trump persönlich hatte das befohlen, tja hat auch nicht geklappt"

      Da stimmt irgendwas nicht, und diesmal glaube ich nicht, dass es viel mit Big Orange zutun hat.
    • So oder so 07.05.2020 11:51
      Highlight Highlight Kann man Jordan Goudreau vertrauen ? Das ist so ein dämlicher versuch, kaum zu glauben das da Ex Elitesoldaten dahinter stecken könnten.
    • BetterTrap 07.05.2020 12:03
      Highlight Highlight Der Leiter von Silvercorp sitzt gemütlich in Miami und hat persönlich nichts zu befürchten.

      Frage: Warum sollte er sich für Venezuela verbeugen?

      Es ist doch seit Jahrzehnten gang und gäbe Söldnertruppen für solche Aufgaben zu beauftragen. Falls es klappt schön und gut, falls es nicht funktioniert kann man sich davon distanzieren.

      Die USA hat bei solchen Missionen schon hunderte Male gepatzt, was heisst hier also normalerweise. Muss auch nicht von Trump kommen. Vieles passiert in den USA auch ohne den Präsidenten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Quacksalber 07.05.2020 11:33
    Highlight Highlight Diese Geschichte ist sicher nicht gedacht, dass sie irgendjemand glauben soll.
  • Kiro Striked 07.05.2020 11:24
    Highlight Highlight «Wenn wir an dieser Operation beteiligt gewesen wären, dann wäre sie anders verlaufen»

    Das ist glaube ich das ERSTE was ich seit vielen Jahren glauben kann, was aus dem Mund der US Regierung kommt. Denn wenn sie etwas können, dann sind es Auf den Zentimeter geplante Invasionen mit Elitesoldaten.
    • Skeptischer Optimist 07.05.2020 17:12
      Highlight Highlight Grüße aus der Schweinebucht.
  • Rellik 07.05.2020 11:08
    Highlight Highlight Super move von den Amis, verschärft Maduros Paranoia noch mehr, wird den Leuten in Venezuela bestimmt helfen...
    • RandomNicknameGenerator 07.05.2020 11:49
      Highlight Highlight Natürlich waren das die Amis. Die grösste Militärmacht der Welt hat ja nicht mehr als ein paar Söldner zur Verfügung um einen Coup zu landen.
      Achtung, kann Spuren von Sarkasmus enthalten.
    • Magnum 07.05.2020 12:56
      Highlight Highlight Ist eher wie so oft mit dem Trumpeltier:
      Setzt ein Kopfgeld in Millionenhöhe auf Maduro aus.
      Schwadroniert darüber, wie schön es für die Welt und Venezuela wäre, wenn Maduro nicht mehr an der Macht wäre.

      Ein paar weitgehend intelligenzfreie Anhänger vom Trumpeltier finden sich immer, um seine Wünsche und Träume wahr werden zu lassen. Trump gibt dabei nur das Ziel vor - ob es Medien, ihm widersprechende Politik im Inland oder missliebige Regimes sind.
  • Toerpe Zwerg 07.05.2020 10:43
    Highlight Highlight Ähm, "den Flughafen von Caracas sichern" mit ein paar Söldnern?

    Eher unwahrscheinlich ...
  • MGPC 07.05.2020 10:40
    Highlight Highlight Natürlich. Eine Hand voll Söldner versucht über die am besten gesicherte Grenze ins Land zu kommen um dann noch einen Flughafen einzunehemen. Da sollte ein Flugzeug ohne Probleme Landen und dann den entführten Maduro mitnehmen. Was sind das denn für tollkühne Söldner. Zu viel Koks gezogen oder was?🤦🏻‍♂️
    • maylander 07.05.2020 11:37
      Highlight Highlight Wahrscheinlich ist Maduro ein Tom Clancy Fan.
  • freeLCT 07.05.2020 10:33
    Highlight Highlight Ein amerikanischer Söldner soll zugegeben haben, in welcher Form er seiner Arbeit nachging.

    Träumt weiter.
  • grind 07.05.2020 10:30
    Highlight Highlight war das kreuzfahrtschiff vor paar wochen wohl doch nicht auf leerfahrt....
    • Magnum 07.05.2020 11:45
      Highlight Highlight Erinnerst Du Dich an die Geschichte vom Bub, der 1000 Mal «der Wolf kommt» brüllte? 999 Mal war nichts, aber einmal kam der Wolf dann wirklich. Und wegen der vielen falschen Alarme war niemand darauf vorbereitet. Das ist die passende Metapher für Maduro, Venezuela und die angeblichen Invasionsversuche.

      Diese Ex-GreenBerets wollten sich wohl vor allem das auf Maduro ausgesetzte Kopfgeld sichern.
    • grind 07.05.2020 13:05
      Highlight Highlight meinst du die geschichte mit den WMD im irak zb? ja da haben die amis wolf gebrüllt du. es hallt mir immernoch in den ohren


      oder im jemen? oder in somalia, oder im iran, oder in vietnam, oder in korea, oder in pakistan, oder in afghanistan, oder in lybien oder in syrien?

      so viele wölfe überall



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