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Kalifornier wollen Uber-Fahrer wohl nicht zu Angestellten machen



epa08615328 The Uber and Lyft stickers are displayed on a car at LAX Rideshare Lot 1 as Mobile Workers Alliance organizes a rally close by as part of a statewide day of action to demand that both ride-hailing companies follow California law and grant drivers basic employee rights and to denounce the corporations efforts to avoid their responsibilities to workers, in Los Angeles, California, USA, 20 August 2020. Lyft and Uber threatened this morning to shut down their operation in California tonight at 11.59pm, but an emergency stay granted by a state appeal court allowed Uber and Lyft to continue operating without reclassifying their drivers.  EPA/ETIENNE LAURENT

Bild: keystone

Die Kalifornier wollen offenbar nicht an den prekären Arbeitsverhältnissen bei den Fahrdiensten Uber und Lyft rütteln. Fahrer sollten weiterhin als unabhängige Subunternehmer und nicht als Angestellte behandelt werden.

Das entschieden die Wähler in Kalifornien am Dienstag laut einer Prognose des Datenanbieters Edison Research. Neben der Wahl des US-Präsidenten konnten Einwohner des US-Bundesstaats auch über den als Proposition 22 bekanntgewordenen Antrag der beiden US-Konzerne abstimmen.

Er gilt als Antwort auf ein neues kalifornisches Gesetz, wonach Fahrer als Angestellte gelten. Uber und Co. hingegen argumentieren, sie seien Technologieanbieter und die Fahrer entschieden selbst, wie sie arbeiten wollten.

Reuters-Berechnungen zufolge könnten Uber und Lyft durch das Gesetz Zusatzkosten von jeweils mehr als 392 Millionen Dollar entstehen - im Zusammenhang mit dann fälligen Arbeitslosen- und Krankenversicherungen sowie Mindestlöhnen. Beide Firmen haben damit gedroht, ihr Geschäft in Kalifornien dichtzumachen, sollten sie verlieren. (saw/sda/awp/reu)

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