DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wallonen wollen nicht: Belgien kann Handelsabkommen EU–Kanada nicht unterschreiben



epa05600782 Belgian Minister of Foreign Affairs Didier Reynders (C) arrives at the Concertation committee of Belgium in Brussels, Belgium, 24 October 2016. Belgian Prime Minister organized emergency talks in an effort to save an EU free trade deal with Canada (Ceta), blocked by a Belgian Walloon region.  EPA/STEPHANIE LECOCQ

Belgiens Aussenminister vor den Medien. Bild: STEPHANIE LECOCQ/EPA/KEYSTONE

Die belgische Regierung kann dem EU-Handelsabkommen mit Kanada (Ceta) nach Angaben des flämischen Ministerpräsidenten Geert Bourgeois nicht zustimmen. Dies sagte Bourgeois am Montag nach einem Treffen der Föderal- mit den Regionalregierungen in Brüssel.

Es gebe keine Einigung unter den Regionen des Königreiches, die der Zentralregierung eine Unterschrift ermöglichen würde, sagte er weiter. Dies bestätigte auch Paul Magnette, der Regierungschef der belgischen Region Wallonie: «Kein Ja heute» der Wallonie zu Ceta.

Dies hatte sich abgezeichnet. Der wallonische Parlamentspräsident André Antoine hatte bereits am Morgen durchblicken lassen, dass es am Montag kein Ja geben könne. «Eine vernünftige Zielmarke wäre Ende des Jahres. Bis dahin könnten wir es schaffen», sagte Antoine weiter. Wallonien wolle ein Abkommen, aber es müsse mit einem Minimum an Respekt verhandelt werden.

Damit dürfte die EU den EU-Kanada-Gipfel am kommenden Donnerstag absagen müssen, bei dem das Abkommen eigentlich unterzeichnet werden sollte. Für die Handelsvereinbarung ist die Zustimmung aller EU-Mitgliedsländer nötig.

EU-Ratspräsident Donald Tusk hatte Belgien bis zum Montagabend Zeit für eine Entscheidung über Ceta gegeben. Anschliessend will er mit Kanadas Premierminister Justin Trudeau telefonieren.

Die belgische Region Wallonie blockiert das unterschriftsreife Abkommen, weil sie stärkere Garantien zum Schutz ihrer Bauern und die Abwehr eines übermässigen Einflusses internationaler Konzerne fordert. (sda/afp/reu)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Nationalpark gehört zu den bestgeschützten der Welt

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Angebliche Geiselnahme

Der Vorfall in Belgien war ein schlechter Scherz eines 18-Jährigen

Wegen einer angeblichen Geiselnahme im Drogenmilieu ist die belgische Polizei am Montag zu einem Einsatz in Gent ausgerückt - doch der Vorfall entpuppte sich als schlechter Scherz.

Am Morgen teilten die Ermittlungsbehörden mit, vier Männer hätten ein Wohnhaus in einem Arbeiterviertel der Stadt gestürmt. Die Behörden ging zunächst von einer Geiselnahme aus - doch am Abend teilte die Staatsanwaltschaft mit, ein polizeibekannter 18-Jähriger habe sich einen Scherz erlaubt.

Der illegal in Belgien …

Artikel lesen
Link zum Artikel