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Kurdenchef Barsani

«Der Irak wird zerfallen»



Iraqi Kurdish leader Massud Barzani speaks during a joint press conference with British Foreign Secretary William Hague (unseen) in Arbil, the capital of Iraq's autonomous region of Kurdistan, on June 27, 2014. Barzani said that there was no going back on autonomous Kurdish rule in oil city Kirkuk and other towns now defended against Sunni militants by Kurdish fighters.  AFP PHOTO/SAFIN HAMED

Kurden-Chef Massud Barsani: «Es gibt keine irakische Identität». Bild: AFP

Der Präsident der kurdischen Autonomieregion im Norden des Iraks, Massud Barsani, stellt die Weichen für eine Unabhängigkeit Kurdistans und sagt den Zerfall des Iraks voraus. Das kurdische Parlament arbeite derzeit ein Referendum aus, erklärte er im Gespräch mit der «Welt am Sonntag». 

Für Barsani ist der Zerfall des Iraks unaufhaltbar. «Es gibt hier eine kurdische, sunnitische, schiitische und christliche Identität. Aber keine irakische Identität.» 

Die aktuelle Lage im Irak nannte er angesichts des Vormarschs der ISIS-Terroristen «bedrohlich». Das Erstarken der Terrormiliz Islamischer Staat im Irak und in der Levante (ISIS) sei das Ergebnis einer verfehlten Politik seiner schiitischen Regierung in Bagdad. «Wenn er (Regierungschef Nuri al-Maliki) die Probleme nicht so lange ignoriert hätte, wäre die Lage jetzt besser.» (rey/sda/dpa) 

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