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Erst Staubsauger, jetzt Elektroautos – sieht so der Tesla-Konkurrent von Dyson aus?



Dyson will in den Markt für Elektroautos einsteigen. Das gab der britische Haushaltswaren-Hersteller bereits vor einigen Monaten bekannt. Nun hat Dyson erstmals Patentzeichnungen seines Stromers veröffentlicht, der in Ansätzen erahnen lässt, wie die Eigenentwicklung aussehen könnte.

Der Konzern hat die Patentzeichnungen offiziell publik gemacht, nachdem diese zuvor bereits durchgesickert waren. Basierend auf diesen Zeichnungen und einem Interview mit Firmengründer James Dyson, hat das Magazin «Autocar» eine Konzeptzeichnung angefertig.

Und so sieht diese aus:

Premium-Crossover für China

Auffällig beim Konzept ist, dass der Crossover von Dyson einen ziemlich langen Radstand mit kurzen Überhängen hat. Laut Dyson soll dies für einen geräumigen Innenraum mit Platz für bis zu sieben Personen sorgen. Für eine möglichst hohe Reichweite setzt das Unternehmen unter anderem auf ein Aluminium-Chassis und nicht, wie beispielsweise der BMW i3, auf Kohlestofffasern. Laut Dyson sei diese Technik für ihr Autoprojekt noch zu wenig ausgereift.

Preislich wird sich das Dyson-Elektroauto in einer Kategorie bewegen, die sich nur Gutbetuche leisten können. Mindestens 100'000 Euro soll der Wagen kosten. Erreichen will man damit vor allem chinesische Kundschaft. China ist einer der aufstrebendsten Märkte für Elektroautos und viele Neureiche Chinesen geben ihr Geld gerne für Statussymbole wie hochpreisige Elektroautos aus.

Die Nähe zum chinesischen Markt zeigt auch der Bau des Dyson-Werks für ihr Elektroauto. Die Werkhalle entsteht aktuell für rund zwei Milliarden Euro in Singapur. Bereits 2020 soll die Produktionsstätte fertig sein. Bis aber das erste Serienmodell vom Band läuft, wird es noch mindestens ein Jahr länger dauern.

Obwohl Dyson sich hauptsächlich auf den chinesischen Markt fokussieren will, wird das Elektroauto weltweit angeboten werden. (pls)

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