Leben
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bild: shutterstock / watson

Emma Amour

13 Fragen und Antworten zu meiner Auszeit – damit ihr gar nicht erst fragen müsst!

Wie wir alle wissen, war ich weg. Und zwar einen ganzen Sommer lang! Und noch einen halben dazu. Was ich da eigentlich so gemacht habe, lest ihr bald in meiner Kolumne – ein paar Fragen, die mich aber während meiner Abwesenheit schon erreicht haben, beantworte ich an dieser Stelle schon.



«Hattest du Sex?»

Spinnsch? Ich? Sex? Vor der Hochzeit? Wo denkst du hin? Was würde Gott dazu sagen? Was meine Grossmutter? Was deine Grossmutter? Ich hoffe, das ist Antwort genug. Weil komm, sind wir ehrlich. Du kennst die Antwort. Not Sorry (ein paar Male war es sehr sehr sehr gut. Mal nicht so. Wir reden ein anderes Mal über die Details).

«Hast du Suff-SMS-Sandro geschrieben?»

Willst du dich wirklich schon an meinem ersten Comeback-Tag ärgern? Du willst. Du hast gefragt. Ich werde nicht lügen. Also ja, habe ich. Mehrmals.

«Hast du dich verändert?»

Das Haar ist ein paar Zentimeter kürzer und ein paar Nuancen heller. Und dann ist da noch eine neue Narbe über meiner Augenbraue. Also ja, ich habe mich verändert. Oh, fast vergessen, die Waage zeigt auch drei Kilo mehr an. Janu gell, gschäch nüüt schlimmers, sagt mein Opa immer.

«Was hast du eigentlich die ganze Zeit getrieben?»

Ich habe endlich meine Zimmerpflanzen umgetopft, meinem Velo eine neue Farbe verpasst und meinen Keller ausgemistet. Also so halb. Nach fünf Stunden habe ich es gelassen. Jetzt hoffe ich auf einen Meteoriten, der da einschlägt. Bis dahin aber kann sich gerne melden, wer ein kaputtes Bügelbrett, eine Lava-Lampe aus dem Jahr 1999 oder ein kaputtes Skateboard braucht. Nebenbei habe ich gedatet, Party gemacht, mich etwas bemitleidet, mich manchmal leicht betrunken und hie und da kams zu Heavy Petting.

«Hast du Tinder gelöscht?»

36 Mal.

«Bist du immer noch Single?»

Ja. Liebe Grüsse, emma.amour@watson.ch

«Gibst du jetzt endlich zu, dass du ein Mann bist?»

Hab ich doch schon mal. Und zwar all in. Ü60, viel Bierbauch, wenig Haar, Feinripp-Shirt. Webcam. Dunkles Schlafzimmer. Kein Tageslicht. Keine frische Luft. Immens viele Bierdosen.

«Wie geht es Cleo?»

Bella hat einen Hundepfnüsel. Das belastet Cleo etwas. Das und der Typ, den sie gerne hätte, der aber ein anstrengendes Katz-und-Maus-Spiel mit ihr spielt. Wer kennts nicht.

«Was ist mit dem Zyklop?»

Ich wollte es noch etwas hinauszögern mit erzählen, aber da du schon explizit fragst, sage ich es jetzt halt: Wir sind wieder zusammen. Sind derweil auch in ein Häuschen am Stadtrand gezogen. Herzig mit Gartenzaun. Haben nun ein gemeinsames Konto. Samstags essen wir jeweils bei seinen und sonntags bei meinen Eltern. Und nun sag, ab welchem Wort bist du meiner Flunkerei auf die Schliche gekommen?

«Bist du endlich erwachsen geworden?»

Ja, schau, im Oktober ist es passiert. Ich habe seit da eine dritte Säule.

«Rauchst du immer noch nicht?»

Ich habe während der lauen Sommernächte hie und da an CBD-Joints gezogen. Mit Zigis habe ich aber nach wie vor nix zu tun.

«Sind all deine Geschichten erfunden?»

Logisch. Du glaubst doch nicht, dass ich Mensch tatsächlich Dates, Dramen, Sex und Affären habe!?

«Und zum Abschluss: Wen von den Kommentar-Schreibern hast du am meisten vermisst???»

Das ist eine sehr einfache Frage: Gawayn.

Ich hoffe, ich habe all eure Fragen beantworten können! Deine Emma

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Emma Amour ist ...

… Stadtmensch, Single, Mitte 30 – und watsons Bloggerin, die nicht nur unverfroren aus ihrem Liebesleben berichtet, sondern sich auch deiner Fragen annimmt. Und keine Sorge: Du wirst mit deinen Fragen anonym bleiben – so wie auch Emma. Madame Amour ist es nämlich sehr wichtig, auch weiterhin undercover in Trainerhosen schnell zum Inder über die Strasse hoppeln zu können.

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Das bin nicht ich, aber so würde ich als Illustration aussehen. Öppe. bild: watson

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