Leben
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Das ist nicht Emmas Mutter. Aber so oder so ähnlich hat sie möglicherweise-vielleicht-eventuell reagiert. bild: watson / material: shutterstock

Emma Amour

Leute, es ist passiert! Der Zyklop und ich hatten Sex

Kurz vor dem Valentinstag habe ich ein paar sehr gute News zu berichten. Die Beste: Der Zyklop und ich verstehen uns auch nackt blendend.



Es gibt grandiose erste Male. Erste Küsse zum Beispiel. Wooow. Feuerwerk. Der Moment, wenn sich zwei Köpfe langsam näher kommen und du weisst, jetzt geht's dann los. Herzklopfen, Schmetterlinge im Bauch, Aufregung.

Pura Vida halt.

Dann gibt's aber auch erste Male, die mich ein bisschen umbringen. Der erste Sex zum Beispiel. Vor allem mit Männern, die sich noch vor dem ersten Griff in mein Höschen in mein Herzli geschlichen haben.

So wie Zyklop. Bei aller Coolness. Ich kann's nicht verheimlichen. Mir hat's den Ärmel hardcore rein genommen. Wir haben uns in den letzten sieben Tagen fünf Mal gesehen. Die zwei Mal, die wir nicht konnten, habe ich den Guten so vermisst, dass ich fast so teeniemässig Herzschmerz hatte.

Schlimm. Und geil.

Vorgestern jedenfalls war er das erste Mal bei mir. Hab nicht gekocht. Einerseits weil ich ihn ja nicht vergraulen will und anderseits, weil wir zurzeit nicht essen, nicht trinken, nicht schlafen und kaum atmen. Weil verknallt.

Rasur und Aufregung ergibt ein Blutbad im Bad

Sein Hausbesuch hat mich mindestens so nervös gemacht wie der erste Sex, der so krass im Raum stand. Ich habe alles gewaschen. Sogar die Kissenbezüge des Sofas. Die Vorhänge. Sogar die Küchen-Tüechli. Und – logisch – die Bettwäsche.

Dann hab ich geputzt. Auch unter dem Sofa. War dringend nötig. Sogar hinter den Heizungen habe ich geschrubbt. Sophie und Cleo fanden das sehr psycho. Sollen sie doch.

Nachdem also das Reich bereit war, schmierte ich eine Maske in mein Gesicht, pampte eine Packung auf mein Haar und rasierte mir die Beine. Was mir drei tiefe Schnitte bescherte. Beinrasur und Aufregung beissen sich.

Da kann ich nur von Glück reden, dass sich die Waxing-Tante um meine Bikini-Zone kümmert.

Um 20 Uhr also bin ich bereit. Bereit für Liebe, Sex und Zärtlichkeiten. Er klingelt um 20.03 Uhr. Um 20.06 Uhr hat er meine Wohnung inspiziert, für «sehr cool» befunden und sich sehr heimisch auf mein Sofa gelegt.

Um 20.07 lege ich mich auf ihn. Um 20.10 Uhr ist er oben nackt. Um 20.13 Uhr ist er ganz nackt. Dass er keine Anstalten macht, mich ebenfalls auszuziehen, turnt mich an. Also lege ich ihn auf den Rücken und schenke ihm von ganzen Herzen den ersten Blow Job meinerseits.

(Falls jemand aus meiner Familie tatsächlich bis hier gelesen hat: Haut ab! Ich mein's ernst!)

Irgendwann dreht er den Spiess um. Er hebt meinen Rock hoch, schiebt mein Höschen zur Seite und lässt seine Finger kreisen.

Bin im Himmel.

Dann zieht er mich aus. Unser Vorspiel dauert eine ganze Spotify-Playlist lang. Dann machen wir eine Pause. Wir liegen einfach so Arm in Arm da und starren zur Decke.

Meine Erster-Sex-Panik ist verflogen.

Und dann passiert's. Wir schauen uns lange an. Er streicht mir eine Haarsträhne hinters Ohr, zieht mich zu sich und küsst mich. Dann kommt – also chillt's mal alle – das Kondom und dann dringt er ein.

Wer braucht schon einen Luxus-Lippenstift, wenn er einen Zyklopen hat?

Würde ich nicht Gefahr laufen, jetzt so in eine Sex-Groschen-Roman-artige Schreibe zu fallen, würde ich gerne detailliert über den Sex sprechen, der mich in Sphären katapultiert, von denen ich nicht mal wusste, dass es sie gibt.

Ok. Ich sehe es selber ein. Ich höre auf.

«Darf ich über Nacht bleiben?», fragt der Zyklop. Er darf. Vor allem, weil er schon um 6 Uhr raus muss. Alles andere hätte mir die nächste Stress-Krise beschert.

So geil verschossen sein ist, es ist auch sehr anstrengend.

Aber zurück zu den sehr positiven Effekten, die so ein Schmetterlinge-im-Bauch-Rave mit sich bringt:

Als ich kurz nach 8 Uhr das Bad betrete, prangt da ein riesiges rotes Herz auf meinem Spiegel. Und die Worte «Super Füdli!».

Ich lache.

Selbst der Fakt, dass er gerade meinen neuen «Dior»-Lippenstift abgefuckt hat, könnte mein Herz nicht höher schlagen lassen.

Liebe Grüsse von Wolke 7,

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PS: Nein, ich rauche immer noch nicht. Ja, ich habe mit dem Rauchstopp 1.5 Kilo zugenommen – und mit der Verliebtheit 5 Kilo wieder verloren. DICKES SORRY an all die Totsch-Kommentatoren, die sich gewünscht haben, dass ich aufgehe wie ein Hefebrötchen.

Bitte beachtet die Kommentarregeln!

Wie's aussieht, haben einige User unsere Kommentarregeln vergessen. Daher hier kurz nochmal: Wer komplett am Thema vorbeischreibt («Ich weiss, hat jetzt nichts mit der Story zu tun, aber ...»), beleidigt (nein, es ist keine «konstruktive Kritik», wenn du alles als *ç&%/& bezeichnest), oder seine Kommentare anfängt mit «Ihr werdet meinen Kommentar ja eh wie immer löschen, ...», muss sich nicht wundern, wenn diese «ja eh gelöscht» werden.

Genauer nachzulesen hier >>

Es dankt: die Redaktion

Werden wir in dieser Slideshow bald Emma und Zyklop sehen? Vielleicht ... «True Love of Old People»

Hat auch irgendwie mit Liebe zu tun: «Jetzt gibts eine Lomi Lomi- Massage»

Video: watson/Angelina Graf

Emma Amour ist ...

… Stadtmensch, Single, Mitte 30 – und watsons Bloggerin, die nicht nur unverfroren aus ihrem Liebesleben berichtet, sondern sich auch deiner Fragen annimmt. Und keine Sorge: Du wirst mit deinen Fragen anonym bleiben – so wie auch Emma. Madame Amour ist es nämlich sehr wichtig, auch weiterhin undercover in Trainerhosen schnell zum Inder über die Strasse hoppeln zu können.

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Das bin nicht ich, aber so würde ich als Illustration aussehen. Öppe. bild: watson

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