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bild: watson / material: shutterstock

Emma Amour

«Wie verliere ich am Valentinstag nicht die Nerven?»



Liebe Emma,

ich bin 23 und nun seit einem Jahr Single, kurz nach Valentinstag hat er mit mir Schluss gemacht.

Da ich, seit ich date, eigentlich immer mehr oder weniger in Beziehungen war (oder zumindest immer am Valentinstag), werde ich wohl dieses Jahr das erste Mal an diesem Tag alleine sein.

Ich habe irgendwie Angst, weil dann alle auf Insta und Co. ihre romantischen Znachtessen und so posten und auf Liebe machen, dass mich das mehr treffen könnte, als ich es mir eingestehe.

Hast du Tipps, was ich tun kann, damit ich an dem Tag nicht komplett die Nerven verliere?

Oder wie machst du das so? Nerven dich die Pärchen nicht auch enorm?

Danke für deine Tipps und liebe Grüsse,
Larissa

Hallo liebe Larissa,

obwohl die aktuelle Wartezeit, bis eine Frage publiziert wird, rund sechs Monate dauert, habe ich jetzt ausnahmsweise dein Anliegen vorgezogen. Einfach weil ich sehr sicher bin, dass es da draussen viele Leidensgenossen gibt, die etwas Bammel vor dem Valentinstag haben.

Das mal vorweg.

Nun zu meiner Antwort: Als absolut kein Fan vom Valentinstag, ich war noch nie einer, habe ich absolut kein Problem damit, am Tag der Liebenden Single zu sein. Im Gegenteil, ich bin froh darüber, dass ich mir keine Gedanken darüber machen muss, ob ich meinem Schwarm/Freund eine Pralinen-Schachtel oder doch eher Rosenblüten auf dem Bett schenken soll.

Ich verstehe aber sehr wohl, dass du etwas Bammel hast. Zumal es dein erster Valentinstag ohne Valentinstag-Schatz ist. Und mir ist sehr bewusst, was du meinst, wenn du sagst, dass du Schiss vor all den Happy-Pärli-Pics auf Instagram hast.

Lass dir aber gesagt sein – und das gilt nicht nur für den Valentinstag – mit der Realität hat Instagram nicht wahnsinnig viel zu tun. All die Paare, die da dauerhappy in die Kamera lachen, haben genau die gleichen Probleme wie alle anderen Paare.

Meine Freundin, eine Psychologin, sagt sogar, dass Paare, die ihre Liebe so intensiv zur Schau stellen, selten bis nie so unbeschwert sind wie Pärchen, die ihre Liebe nicht auf Social Media zelebrieren.

Nun aber zu deiner Frage, wie du denn am Valentinstag nicht die Nerven verlieren sollst. Ich habe dazu einige Ideen: Lass Instagram Instagram sein. Statt dich sinnlos durch den Feed zu scrollen, koch dir was. Oder, noch besser, bestell dir was. Oder, das Beste, gehe mit Freunden essen.

Und dann masturbiere. Lang, ausgiebig, mehrmals. Gönn dir eine richtig ausgiebige Selfsex-Session. Eventuell mit den tollsten Sextoys, die deine Schublade zu bieten hat. Falls du noch keines hast, gönn dir eines.

Und wenn du dann immer noch vorige Zeit hast, dann schau einen Krimi, eine Doku oder eine Komödie. Schau alles, das dein Herz begehrt ausser vielleicht eine Liebesschnulze.

Falls sich da doch irgendwo ein Teil deines Herzen nach Valentinstagsgefühlen sehnt, dann hör auch darauf. Und schenk deiner BFF was. Oder einem Freund. Deinen Geschwistern. Oder deinem Mami. Einfach jemanden, den du liebst.

Deine

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Und was würdest du Larissa antworten?

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Dann schick sie per Mail an Emma: emma.amour@watson.ch

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Emma Amour ist ...

… Stadtmensch, Single, Mitte 30 – und watsons Bloggerin, die nicht nur unverfroren aus ihrem Liebesleben berichtet, sondern sich auch deiner Fragen annimmt. Und keine Sorge: Du wirst mit deinen Fragen anonym bleiben – so wie auch Emma. Madame Amour ist es nämlich sehr wichtig, auch weiterhin undercover in Trainerhosen schnell zum Inder über die Strasse hoppeln zu können.

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Das bin nicht ich, aber so würde ich als Illustration aussehen. Öppe. bild: watson

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