DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wer braucht schon das neue iPhone? So knipst du schöne Porträts ohne Topkamera

Die neuen Smartphones kommen mit immer besseren und ausgefeilteren Kameras daher. Dabei braucht es für ein gutes Handy-Porträt nichts weiteres als den Abfall deines letzten Fast-Food-Menüs.
13.09.2017, 13:52

Sie schiessen Bilder mit Doppellinsen, rekordhohen Megapixel-Werten und Farbstabilisatoren. Die Rede ist von unseren Smartphones. Und dennoch haben so manche Menschen das Gefühl, wenn es um ein «richtiges» Bild geht – um ein Porträt beispielsweise – reicht das Handy nicht mehr aus. Da muss eine fette Spiegelreflex-Kamera her. Mit externer Lichtquelle und Festbrennweite im besten Fall.

«Nicht nötig!», meint der französischen Celebrity-Fotograf Philippe Echaroux. Mit einem einfachen Trick zeigt er seinen Social-Media-Followern wie man hochwertige Porträts mit nichts weiterem als einem Strohhalm, einer Taschenlampe und einem alten Burger-Karton aufnehmen kann.

«Eine Taschenlampe hat fast jeder zu Hause, den Strohhalm und den Fastfood-Karton kriegt man an fast jeder Strassenecke und ein Model, das sein Gesicht zur Verfügung stellt, sollte auch leicht auffindbar sein», scherzt Echaroux im seinem YouTube-Tutorial.

Aus diesen Alltagsgegenständen wird nun eine sogenannte «indirekte Lichtquelle» gebastelt.

Und so geht's:

Animiertes GIFGIF abspielen

Das Resultat lässt sich sehen:

Die Porträts aus dem Low-Budget-Equipment stehen den Bildern, die Echaroux sonst mit seiner teuren Profi-Ausrüstung schiesst, nicht viel nach. Sie sind facettenreich, weisen Tiefe und Stimmigkeit auf und beeindrucken sofort.

Das ist doch alles Photoshop, oder?!

In der Tat gibt Echaroux zu, eine Nachbearbeitung bei den Smartphone-Bildern vorzunehmen. Aber auch hier setzt er auf Einfachheit und Low-Budget. Mit der Gratis-App «Lightroom» (Apple/ Android) reduziert er die Helligkeit und setzt den Kontrast rauf. Dies führt dann letztlich zu der extremen Bildtiefe.

Schliesslich machen jene Korrekturen aber nichts anderes, als das, was auch ein herkömmlicher Filter mit einem Bild anstellt. «Das externe und indirekte Licht, das man mit diesem einfachen Trick dem Bild hinzufügt, erlaubt erst, dass die Korrekturen am Schluss so gut funktionieren», erklärt Echaroux gegenüber watson.

Denkst du, du würdest das hinkriegen?

Probier's aus und zeig uns das Ergebnis in den Kommentaren!

(jin)

Preisgekrönte Porträts von Amateurfotografen:

1 / 22
EyeEm-Fotowettbewerb 2017: Porträt Fotografie
quelle: gabriella achadinha
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Mehr zu Mode, Design und Kunst findest du auf unserem Instagram-Feed.

Wie das Smartphone unseren Alltag verändert hat:

Video: srf/SDA SRF

Mehr zum Thema Leben gibt's hier:

Alle Storys anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Threema ist das neue WhatsApp – und schlägt die Konkurrenz um Längen

Wer hätte gedacht, dass die weltbeste Messenger-App nicht aus dem Silicon Valley kommen würde, sondern vom Zürichsee. Eine persönliche Analyse.

Seit acht Jahren befasse ich mich mit dem sicheren Schweizer Messenger Threema. Den ersten Artikel dazu publizierte ich im Dezember 2012. Titel: «Die Schweizer Antwort auf WhatsApp». Die damalige erste App gab's nur fürs iPhone, und sie war zum Start gratis. Im Interview versprach der Entwickler, Manuel Kasper, die baldige Veröffentlichung einer von vielen Usern geforderten Android-Version. Und:

Er hielt Wort. Im Gegensatz zu WhatsApp.

Einige dürften sich erinnern, dass es ein gleiches …

Artikel lesen
Link zum Artikel