Leben
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«Spiel mir das Lied vom Tod?» Ennio Morricone will für den Papst dirigieren



Zum Papst kann man offenbar nicht Nein sagen. Der italienische Komponist Ennio Morricone, der am 10. November seinen 91. Geburtstag gefeiert hat und eigenen Angaben zufolge eigentlich nicht mehr dirigieren wollte, hat seine Meinung geändert. So wird er das Weihnachtskonzert 2020 im Audienzsaal Nervi im Vatikan dirigieren.

«Ich konnte einfach nicht Nein sagen», sagte Morricone im Gespräch mit der römischen Tageszeitung «Il Messaggero» (Samstagsausgabe).

Italian composer Ennio Morricone, left, reacts as director Quentin Tarantino speaks during a ceremony presenting Morricone with a star on the Hollywood Walk of Fame on Friday, Feb. 26, 2016, in Los Angeles. Morricone is nominated for an Academy Award for Best Original Score in Sunday's Oscars ceremony for Tarantino's film

Morricone (l.) 2016 mit Quentin Tarantino. Bild: ap

Der römische Maestro ist zurzeit viel beschäftigt. So komponierte er zuletzt ein Stück, das sein Sohn Andrea Anfang 2020 bei einem Konzert auf dem Mailänder Domplatz dirigieren wird. Zugleich schrieb er Musik für eine TV-Werbung.

Berühmt wurde der Italiener mit seinen Western-Melodien ...

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Video: YouTube/EnnioMorriconeVEVO

Morricone komponiert nicht mehr Filmmusik, wegen der er weltberühmt geworden ist. Er widmet sich jetzt ganz der Konzertmusik. Im Laufe seiner Karriere arbeitete der Römer mit weltbekannten Regisseuren wie Roman Polanski, Oliver Stone und Margarethe von Trotta zusammen. Aber auch klassische Musik und Fernseh-Melodien hat er komponiert.

2007 erlebte Morricone mit dem Oscar für sein Lebenswerk die Krönung seiner Karriere, nachdem er zuvor die Hoffnung auf die begehrte Trophäe fast schon aufgegeben hatte. Fünf Mal war der Italiener nominiert worden, aber leer ausgegangen. 2016 erhielt er im Alter von 87 Jahren den ersten Oscar für seine Filmmusik zu Quentin Tarantinos Western «The Hateful Eight».

(dsc/sda/apa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dani B. 01.12.2019 17:21
    Highlight Highlight Kniefall.
    Das Sergio Leone nicht genannt wird im Artikel, liegt wohl nur daran, dass dies jeder weiss.
    Ich mag die Interpretation (Siehe U-Tube):
    "The Good, the Bad and the Ugly - The Danish National Symphony Orchestra (Live)"
    • Amateurschreiber 01.12.2019 22:15
      Highlight Highlight Für mich der beste Western aller Zeiten. Er ist spannend, lustig, traurig, schelmisch, nachdenklich und brutal. Und über allem die epische Musik.

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