Leben
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Neues von der Influencer-Front: Dieses Paar hat doch tatsächlich seine Hochzeit inszeniert

Ein Influencer-Paar aus Amerika hat einen spektakulären Echtzeit-Heiratsantrag inszeniert. Für mehr Follower, gratis Schmuck, Kleidung und Reisen.



Die Geschichten von Influencern, die mit eigenwilligen Aktionen auf sich aufmerksam machen, reissen nicht ab. Doch die Story von Gabriel Grossman und seiner Freundin Marissa Casey Fuchs scheint einen neuen Höhepunkt zu erreichen. Aber der Reihe nach.

Fuchs, ihres Zeichens Fashion-Influencer mit knapp 200'000 Followern und Grossman sind ein typisches New Yorker Vorzeigepaar. Beide sehen gut aus, sind vermögend und seit sechs Jahren zusammen. Alles was noch fehlt ist eine glamouröse Hochzeit.

Das dachte sich auch Grossman und verkündete per Instagram-Story seinen Followern, dass er seiner Geliebten bald «die wichtigste Frage seines Lebens stellen» werde. Er werde alles auf Instagram festhalten, so Grossman.

Ab diesem Moment sahen sich Grossman und seine baldige Verlobte Fuchs nicht mehr. Sie kommunizierten nur noch über Instagram. Auf Fuchs wartete eine von Grossman vorbereitete Schnitzeljagd – und alles wurde stets per Insta-Story den neugierigen Zuschauern mitgeteilt.

Die blonde Fashion-Bloggerin musste sich in New York City auf die Suche nach versteckten Schmuckstücken machen und wurde von Make-Up-Artisten und Stylisten hergerichtet – für den einen, grossen Moment. Alle ihre Erlebnisse teilte sie mit ihren Followern – mit gespielt überraschten Gesichtsausdrücken.

Die beiden Turteltauben erhielten für ihre Echtzeit-Schnitzeljagd ein grosses mediales Echo. Grosse US-Portale wie «People» oder «Daily Mail »berichteten gespannt über den Verlobungsprozess. Ganz zu schweigen von den tausenden Followern auf den sozialen Netzwerken.

Doch irgendwann kehrte die Begeisterung ins Gegenteil. Wie «The Atlantic» am zweiten Tag der Verlobungs-Schnitzeljagd berichtete, sei die ganze Verlobungsshow von A bis Z durchgeplant.

Verschiedene Marketingabteilungen grosser Marken hätten eine Präsentation zum Heiratsantrag vorliegen. Dort sei bereits im Vorab – per PDF – geklärt worden, welche Hotels Fuchs besucht, wie der offizielle Verlobungs-Hashtag lautet und in welche Läden sie geht.

Mit dem Dokument haben die beiden Influencer versucht, Sponsoren an Bord zu holen. Und tatsächlich: Grossman bestätigte die Gerüchte. Er habe einem Social-Media-Vermarkter von seinen Plänen erzählt, der habe wiederum die Pläne erstellt und daraufhin grosse Marken kontaktiert.

Die beiden Influencer inszenierten damit die womöglich grösste und längste Werbe- und Vermarktungsaktion, die bisher je auf Instagram stattgefunden hat. Ob sie dabei ein paar Follower prellten? Gut möglich. Aber viele werden auch dazu gekommen sein. (ohe)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das sind die ersten preisgekrönten Schweizer Influencer

10 Influencer, die sich einen richtigen Job suchen dürfen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Verschwörungstheoretiker überzeugt: Der Schnee in Texas ist fake!

Die Erde ist flach, die Mondlandung inszeniert, 5G steuert Gedanken – alles schon gehört. Doch offen bleibt: Ist der Schnee in Texas wirklich echt??

Vergangene Woche wurde der US-Bundesstaat Texas von einem historischen Schneesturm heimgesucht. Am 15. Februar war die Temperatur in Dallas auf -15 Grad gesunken – so kalt war es seit 1989 nicht mehr, berichtet CNN. Mit diesen Temperaturen kamen nicht nur jede Menge Schnee, sondern auch jede Menge Probleme: Zahlreiche Verkehrsunfälle auf vereisten Strassen, Stromausfälle, eingeschränkte Wasserversorgung, beschädigte Häuser aufgrund der Schneemassen.

Höchst verdächtig, finden einige Texaner, …

Artikel lesen
Link zum Artikel