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Ein Influencer legt sich mit Snapchat an – und kriegt jetzt mächtig aufs Dach



Was passiert, wenn man sich nicht an einen Vertrag hält, muss ein Influencer aus den USA am eigenen Leib erfahren. Konkret geht es um den 20-jährigen Luka Sabbat. Kennst du nicht? Macht nichts. Aber falls es dich doch interessiert: Er ist Model und war bis vor kurzem der Freund einer der Kardashians.

Instagram-Kontostand: 1,4 Millionen Follower.

Luka Sabbat arrives for a presentation of the Dolce & Gabbana women's Spring-Summer 2017 collection, part of the Milan Fashion Week, unveiled in Milan, Italy, Sunday, Sept. 25, 2016. (AP Photo/Antonio Calanni)

Es war Kourtney Kardashian, die sich in Sabbat verguckt hatte. So, jetzt weisst du's. Bild: AP/AP

Klar, dass da die Firmen Schlange stehen, um den jungen Mann für Werbeposts zu bezahlen. So auch die PR-Agentur von Snapchat. Diese wollte, dass Sabbat auf seinem Instagram-Account für die Snapchat-Videobrille Spectacles wirbt. Sagt dir nichts? Klar, denn die Brille ist bisher nicht wirklich erfolgreich.

So sieht die Brille aus:

Spectacles Snapchat

Bild: Snapchat

Die PR-Agentur offerierte Sabbat 60'000 Dollar und verlangte dafür folgende Gegenleistungen:

Sieht man sich die Brille an, ist durchaus verständlich, dass Sabbat nicht wirklich Lust hatte, diese in der Öffentlichkeit zu tragen. Dennoch ging er auf das 60'000-Dollar-Angebot der PR-Agentur ein. 45'000 Dollar kassierte er sofort, während der Rest ausbezahlt werden sollte, wenn die Vereinbarung erfüllt würde.

Scheinbar war sich Sabbat nicht bewusst, dass er damit einen rechtsgültigen Vertrag einging, denn die Vereinbarung hat er bis heute nicht erfüllt. Das geht aus einer Beschwerde der PR-Agentur beim Supreme Court New York hervor. Laut dieser Beschwerde hat Sabbat gerade einmal das verlangte Foto hochgeladen und nur eine einzige Story erstellt. Alle anderen Vereinbarungen hat er nicht eingehalten.

Das einzige Bild, das er gemacht hat (von sehr weit weg):

Es kommt aber noch dicker: Obwohl sich Sabbat bewusst sei, dass er den Vertrag nicht eingehalten habe, weigere er sich, die 45'000 Dollar zurückzubezahlen. Ein dummer Fehler, der ihn nun sehr teuer zu stehen kommen könnte. Denn die Snapchat-PR-Agentur fordert nun per Gericht nicht nur die geleistete Zahlung zurück, sondern nochmals 45'000 Dollar als Schadenersatz und auch die Übernahme sämtlicher Anwaltskosten.

Für das Influencer-Marketing könnte das Urteil wegweisend sein, denn es zeigt auf, dass sich Influencer nicht einfach alles erlauben können, nur weil sie viele Follower haben. Für Sabbat ist die ganze Sache mit grosser Wahrscheinlichkeit jetzt schon ein ziemliches Desaster, denn welche Firma möchte mit einem Werbepartner zusammenarbeiten, der unzuverlässig ist? (pls)

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