Leben
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07888552 Britain's Meghan, the Duchess of Sussex, reacts to Prince Harry (unseen), the Duke of Sussex, delivering a speech as they visit the Tembisa township to learn about the 'Youth Employment Services' (YES), in Johannesburg, South Africa, 02 October 2019. The Duke and Duchess of Sussex are on an official visit to South Africa that concludes later the same day.  EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA / POOL

Bild: EPA

People-News

Nach Kritik an Meghan schreiben britische Abgeordnete der Herzogin einen emotionalen Brief

Die Duchess of Sussex steht immer wieder im Kreuzfeuer der britischen Klatschpresse – 72 Politikerinnen haben ihr dafür in einem offenen Brief ihr Mitgefühl und ihre Unterstützung ausgesprochen.



Ein Royal zu sein, ist nie leicht – erst recht nicht, wenn man die jüngste Ergänzung der Familie ist und dazu auch noch Amerikanerin. Das muss die Ehefrau von Prinz Harry leider Tag für Tag am eigenen Leib spüren.

Das Leiden der Herzogin

In einer erst kürzlich erschienenen und von der britischen Presse nicht gerade positiv aufgenommenen TV-Doku spricht das Paar offen über den medialen Druck, der ihnen entgegengesetzt wird. Der geht sogar so weit, dass die Royals gerichtlich gegen die Presse vorgehen mussten. Harry verklagte die Besitzer der Zeitungen «The Sun» und «The Mirror» aufgrund eines angeblichen Telefon–Abhör–Skandals, während Meghan ihrerseits «The Mail of Sunday» verklagte, da diese einen privaten Brief an ihren Vater veröffentlichte.

Daneben ist auch der grosse psychische Druck nicht zu vergessen, der zuletzt deutlich wurde, als Meghan in besagtem TV-Interview mit den Tränen kämpfte und zugab, dass es ihr im Moment nicht okay gehe.

Meghan bekommt Unterstützung von Seiten der Regierung

Jetzt erhält die Herzogin allerdings unerwarteten Zuspruch von der britischen Regierung. In einem offenen Brief haben ihr 72 weibliche Mitglieder des Parlaments aus den verschiedensten Parteien ihr Mitgefühl und ihre Unterstützung ausgesprochen.

Sie schreiben unter anderem:

«Wir positionieren uns gegen die oft geschmacklosen und irreführenden Aussagen, die in einer Zahl von nationalen Zeitungen abgedruckt werden und Sie, Ihren Charakter und Ihre Familie betreffen. Zeitweise stellten diese Geschichten und Schlagzeilen eine Verletzung Ihrer Privatsphäre dar und haben ohne guten Grund Anschuldigen über Ihren Charakter angestellt. Was noch beunruhigender ist, ist der veraltete, kolonialistische Unterton in manchen dieser Geschichten, den wir hiermit anprangern. [...] wir erwarten, dass die nationalen Medien in der Lage sind zu erkennen, wann eine Geschichte von nationalem Interesse ist und wann sie einfach nur dazu dient, eine Frau ohne Grund schlecht zu machen. Wir versichern Ihnen, dass wir solidarisch in dieser Sache hinter Ihnen stehen [...]»

Holly Lynch und 71 weitere Parlamentsmitglieder in ihrem offenen Brief

In dem Brief verurteilen die Frauen den medialen Umgang mit der Herzogin und werfen einigen der Berichte einen rassistischen Unterton vor. Des weiteren wissen sie selbst am besten um die Probleme von Frauen in der Öffentlichkeit. Der Wunsch der Palamentsmitglieder: Alles dafür zu tun, dass die Presse sie und ihre Privatsphäre künftig respektiert.

Öffentlicher Aufruf zu mehr Respekt

Den Brief an Meghan gibt es auch auf Twitter zum Nachlesen:

Es bleibt zu hoffen, dass der Wunsch der Politikerinnen respektiert und Meghans Leben unbeschwerter wird.

(ks)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Als Countdown zu Harry und Meghan: 40 weitere Royal Weddings

Unterstützung für Herzogin Meghan

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

People-News

«Ich wurde getroffen»: Vor 40 Jahren wurde John Lennon ermordet

Vieles erinnert in der Gegend rund um den noblen Dakota-Apartmentkomplex an der Upper West Side in New York immer noch an John Lennon: Fotos von dem Beatles-Sänger hängen in Läden und Restaurants, ein Baum wurde ihm zu Ehren mit Wolle umstrickt und an der von der bis heute im Dakota lebenden Witwe Yoko Ono angelegten Gedenkstätte «Strawberry Fields» im Central Park treffen sich häufig Fans und Musiker und singen gemeinsam Beatles-Lieder. Direkt vor dem Dakota wurde Lennon am Dienstag (8. …

Artikel lesen
Link zum Artikel