Leben
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Video: watson/lea bloch

«Wieso spielt es eine Rolle, woher ich bin?» Zwei Berner Musiker im Interview



Was bedeutet Heimat und was ist die Mehrzahl von Heimat? Mit dieser Frage beschäftigen sich die beiden Berner Musiker Michel Pi-angu und Collins Onoha Uzondu, die sich TUWAN nennen, in ihrer neusten Single.

Im Interview erklären sie, welche Bedeutung Heimat für sie hat und ob sie sich an der häufig gestellten Frage «Woher kommst du?» stören. Darüber hinaus zeigen sie auf, wie sie die Rassismus-Debatte in der Schweiz wahrnehmen.

So fühlen sich Rassismus-Betroffene in der Schweiz

Video: watson/lea bloch, lino haltinner

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118Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Woichbinistvorne 24.07.2020 13:32
    Highlight Highlight Für alle die sich damit schwer tun zu erkennen was bereits rassistisch ist, gibt es ein tolles Plakat, das man sogar gratis bestellen kann: https://www.linksjugend-solid.de/wp-content/uploads/2016/05/no-border_galleriegroesse.jpg

    Bei mir im Laden und auch in der Laube hängt so eins und bisher gab es noch keinen einzigen, der sich darüber ärgerte, auch wenn es einige gab, die zugaben auch schon solche Aussagen gemacht zu haben.
    • Hillary Clinton 24.07.2020 16:25
      Highlight Highlight Ist ja lächerlich was für Aussagen da als rassistisch bezeichnet werden...

      Typisch Links im 2020:
      Kritik will ich nicht hören, du bist ein a) Rassist oder b) Nazi.
  • Mareko 24.07.2020 04:31
    Highlight Highlight Wenn jemand in Zürich einen Thurgauer Dialekt sprach, fragte ich auch: Woher kommst Du? Ah, aus Weinfelden, ich bin vom Bodensee, Kreuzlingen. Das gleiche machte ich vor einigen Monaten auf den Fidschi-Inseln. Ah ... wie schön ... und hier an der Datumsgrenze werde ich ebenfalls fast täglich gefragt: Wie heisst Du, woher kommst Du, wohin gehst Du ...? Es ist doch fast überall auf der Welt ganz normal, sich für einen fremd aussehenden oder nicht bereits bekannten Menschen zu interessieren. Wen das stört, der sollte in sein Dorf ziehen, woher er stammt und dieses möglichst nicht mehr verlassen.
  • Hillary Clinton 23.07.2020 16:46
    Highlight Highlight Haha diese überempfindlichen Städter....

    Wie es einer meiner besten Freunde treffen gesagt hat:

    "Ich gxehn jetzt hald mal nöd us wie es Fondue - eher wie es Curry. Wenn öppert frägt woher das Curry chunt chani das ja beantworte. Wer e Frag nach em Herkunftsland vode Eltere mit Rassismus glichsetzt, isch nöd ganz putzt und gstriglet"
  • Woichbinistvorne 23.07.2020 15:34
    Highlight Highlight In der Schweiz spielt die Herkunft immer eine grosse Rolle, denn Rassismus liegt den Schweizern im Blut. Selbst wenn man perfekt spricht und sich nicht offensichtlich unterscheidet, kommt die Frage und die Ausfragerei spätestens, wenn der Nachname genannt wird. Bei den meisten Schweizern wird alles abgelehnt, was nur im entferntesten fremd sein könnte, selbst wenn es das gar nicht ist. Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.
    • Dageka 24.07.2020 00:20
      Highlight Highlight "Rassismus liegt den Schweizern im Blut."

      🤦🏽‍♂️
    • Resistance 24.07.2020 08:00
      Highlight Highlight Also diese verallgemeinerung erinnert mich auch an Rassismus!
    • Hillary Clinton 24.07.2020 11:23
      Highlight Highlight 👆🏻

      Ein besseres Beispiel für Rassismus findet man nicht in dieser Kommentarspalte....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Real John Doe 23.07.2020 13:29
    Highlight Highlight In ein paar Jahren wird mein Sohn mich Fragen: "Papi, wieso hat er/sie eine andere Hautfarbe?" Einfach weil es ja offensichtlich und er neugierig ist.

    Was soll ich ihm sagen? Darf ich sagen, dass diese Person oder ihre Vorfahren aus einem anderen Land/Kontinent in die Schweiz kamen? Was nicht heißen soll, dass sie keine Schweizer sind/sein können. Was wiederum zur Frage führen wird aus welchem Land sie stammen? Soll ich ihm sagen er dürfe diese Frage nie stellen weil es unangebracht sei? Darf er Personen direkt auf ihre Herkunft ansprechen? ja, ich mache mir mittlerweile echt solche gedanken
    • Shabbazz 23.07.2020 13:53
      Highlight Highlight Herrliche Übertreibung und Verkomplizierung.

      Wie erklären sie ihrem Kind die unterschiedlichen Haarfarben, Augenfarben oder den Unterschied Mann und Frau, sind sie da auch so übervorsichtig und machen das so enorm kompliziert?

      Hier haben sie noch eine tolle Antwort von einem Kindergärtner auf die Fragen ob es Ausländer hat im Kindergarten: "Nein da sind nur Kinder".
      Play Icon
  • Mimimi_und_wow 23.07.2020 10:04
    Highlight Highlight Ich liebe Geschichten. Ich mag es, wenn das Leben bunt ist. Meine Mutter ist Italienerin. Ich finde das spannend. Und deshalb frage ich Menschen, die halt nicht wie typische Schweizer aussehen, woher sie kommen (meistens aber mit einleitenden Worten, damit sie verstehen, warum ich frage). Weil ich es einfach spannend finde. Ich mag das, wenn die Welt vernetzt ist. Und wenn der Mensch vor mir grad wieder eine Brücke ist zu einer anderen Kultur, finde ich es toll. Auch wenn sich die Herkunfts-Kultur "ausbleicht" mit jeder neuen Generation. Auch gut. Mir geht es um die Geschichte des Menschen.
  • Baccaralette 23.07.2020 09:38
    Highlight Highlight 2/2 folgt meistens - gehst du oft in die Heimat? Meine Heimat ist hier, sagt die Schwarze Person. Ja aber hast du Familie in Nigeria?

    ...und so weiter und sofort.

    Was wir Weisse als Smalltalk anschauen, weil wir dieses Gespräch vielleicht einmal all Hahneschiss führen, ist für die Schwarze Person ein Groundhog Day. JEDEN Tag aufs Neue muss sie sich erklären, woher sie ihre Hautfarbe hat. DAS ist das Problematische daran.

    Und dabei geht es ÜBERHAUPT niemals um UNSER Empfinden als Weisse - ob WIR das als rassistisch empfinden. Sondern um die Empfindungen der Schwarzen Person. IMMER.
    • Shabbazz 23.07.2020 10:06
      Highlight Highlight Toller Text!! Wie diese Frage aufgenommen wird, hängt auch vom Kontext ab. Wenn das meine erste oder 2 Frage ist, wenn ich eine Person kennenlerne, dann finde ich das ehrlich gesagt auch etwas Rassistisch und die Frage hat wenig mit Neugierde zu tun..denn die Antwort bringt mir nix und sagt nix über die Person aus die ich gerade treffe! Es bedient nur mögliche Vorurteile die man hat!

      Genauso finde ich es komisch, wenn jemand sagt ich bin Stolz, dass ich Schweizer/Belgier/Däne bin. Wie kann man auf etwas Stolz, wofür man rein gar nichts gemacht hat?
    • SeboZh 23.07.2020 10:46
      Highlight Highlight Wenn du so mit Leuten sprichst, verstehe ich das. Man kann ja fragen und die Antwort auch akzeptieren. Wenn sie mir sagen würden, sie seien Berner, dann würde ich das so akzeptieren und stehen lassen. Sprich nicht nach der wirklichen Heimat, etc fragen

      Aber wenn sie nun sagen sie aus xy, kann dies ja eine spannende Diskussion anregen.
    • karl_e 23.07.2020 10:55
      Highlight Highlight WTF ist ein groundhog day? Schön, dass du Englisch aus dem FF beherrschst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baccaralette 23.07.2020 09:35
    Highlight Highlight Ich weiss, ich werde auch für diesen Kommentar viele Blitze ernten. Aber das ist es mir wert.

    Liebe Menschen. Akzeptiert endlich, dass ihr auch ganz ohne böse Absichten rassistisch sein könnt. Sind wir alle von Zeit zu Zeit. Das hat mit unseren Erfahrungen und mit unserer Erziehung zu tun.

    Jemand nach der Herkunft zu fragen, ist nicht per se rassistisch. Total okay - wohär chunnsch? Sagt eine Schwarze Person dann Bern - okay. Sagt das Gegenüber dann aber - ja aber wohär chunnsch WÜRKLECH? Dann kommen wir auf rassistisch heikles Terrain. Dann sagt die Schwarze Person - Nigeria. Dann - 1/2
    • Roland Bach 23.07.2020 13:01
      Highlight Highlight Nein es ist nicht rassistisch. Es ist auch kein heikles Terrain. Diesen Leuten wurde anscheinend beigebracht alles als Angriff auf die Herkunft zu betrachten.
    • Wifi-Hip-Hurra 23.07.2020 13:33
      Highlight Highlight Vollig Blitzwert. Finde ich sehr gut geschriben.
  • Kruk 23.07.2020 09:19
    Highlight Highlight Wieviele der Antworten auf die Fragen die wir in Gesprächen stellen, spielen eine Rolle für uns?

    Nicht so viele. Fragende sind aber doch sympathischer also Leute die nur von sich selber erzählen.
  • Froggr 23.07.2020 09:06
    Highlight Highlight Es spielt keine Rolle. Aber es interessiert.
  • TrustIssues 23.07.2020 08:57
    Highlight Highlight Wenn man beim Arzt/Zahnarzt ein Röntgenbild macht, geht der Arzt kurz raus.... Das macht das Röntgen nicht zu einer gefährlichen Sache für den Patienten, aber der Arzt wäre wegen der Menge an Röntgenaufnahmen pro Tag doch gefährdet, wenn er bei jedem Patienten im Raum bleibt.

    Entsprechend verhält es sich mit der Frage 'woher kommst du'... Smalltalk ist ja verständlich, aber es geht eben nicht um den einzelnen Fall, sondern um die Omnipräsenz der Frage.
  • Hoci 23.07.2020 08:10
    Highlight Highlight Weil die kulturelle Hintergrund dich definiert, deine Werte, deine Moral, Ansichten, Benehmen, Verhalten.
    Genauso wie auch der Beruf den Menschen formt und viel aussagt.
    Fragt man ja auch oft als erstes.
    Verhindert auch kulturelle Fettnäpfchen, lösdt den anderen besser einschötzen und verstehen.
    Ist also völlig normal.und sinnvoll.
    Man kann sich natprlich nerven und das ganze zu rassismus aufbauschen wo man schon das Thema hat.
    • Mareko 24.07.2020 05:04
      Highlight Highlight An Hoci: In allen klassischen Auswanderungsländern von Süd- bis Nordamerika, Australien und Neuseeland usw. wird immer besonders betont, woher die Familie abstammt. Kaum einer in der Schweiz erklärt zu Beginn einer Unterhaltung: Mein Urgrossvater war aus Schottland oder meine Grossmama stammt aus Sizilien ... Je mehr sich verschiedene Herkünfte mischen, umso wichtiger, so scheint es, ist die Abstammung. Viele Völker und bestimmte Glaubensanhänger legen sogar grossen Wert darauf, dass keinesfalls "ausserhalb" geheiratet wird. Andere wiederum sind toleranter, beispielsweise Schweizer/Europäer.
    • Hoci 24.07.2020 11:59
      Highlight Highlight Na ja ich hab nich von Stammbaum geschrieben und Ahnen.
      Den Menschen prägt Kultur, Familie, Umgebung und Ereignisse bis 20 hauptsächlich. Gewisse Dinge sind dann ziemlich festgeschrieben und man muss sie aktiv und bewusst ändern.
      Dafpr sind Ahnen in guten Zeiten wenig relevant (ausser den Genen, oder bei Katastrophen zb 2. Weltkrieg)
  • Satan 23.07.2020 06:51
    Highlight Highlight Gebt den Menschen noch ein bisschen Zeit. In ein paar Jahrzehnten oder wohl eher Jahrhunderte, wird es auch beim Letzten angekommen sein, dass die Herkunft eig. keine Rolle spielt
    • Hoci 23.07.2020 08:05
      Highlight Highlight Noch ein paar Jahrzehnte und alles ist so durchmischt, dass man es gar nicht mehr am Ausseren und Benehmen sieht.
      Und die Frage schwierig ist. Gibt schon jetzt viele solche. Und das ist gut.
    • Froggr 23.07.2020 09:09
      Highlight Highlight Die Herkunft kann sehr wohl eine Rolle spielen. Andere Sitten, andere Kulturen, andere Herangehensweisen an Probleme usw. Dies kann zum Beispiel beim Bewerbungsgespräch wichtig sein. Jemand der da das Gefühl hat ich frage ihn mach seiner Herkunft, weil ich gewisse Menschen nicht im Unternehmen haben will liegt falsch und hat seine Chance schon verspielt. Solche Menschen werden auch später nur Probleme bereiten, das weiss ich aus Erfahrung.
    • baba1906 23.07.2020 09:32
      Highlight Highlight Es geht nicht um die Herrkunft. Sondern um die Erfahrungen die man gemacht hat. ZB. hat jemand der aus Lateinamerika kommt wahrscheinlich spanisch gelernt. Das führt dazu, dass ich mit dieser Person spanisch sprechen kann und mich über alte Filme reden kann die wir vielleicht als Kinder geschaut haben. Auch ich erzähle gerne über meine Herrkunft. Ich sehe die Herrkunft eben als eine wertvolle Ressource und nicht als etwas negatives. Dass jeder Mensch anders ist, ist klar.
      "
    Weitere Antworten anzeigen
  • JayG 23.07.2020 06:14
    Highlight Highlight Ich werde ebenfalls dauernd gefragt woher ich komme. Die Leute glauben, ich hätte einen südländisches Aussehen. Aber alle meine Vorfahren waren einfach nur einfaches Bauernvolk vom Land. So richtige Kuhschweizer also. Absolut nichts spannendes, exotisches. Ich finde auch echt nicht, dass ich aussehe, als käme ich von wo anders. Trotzdem werde ich immer wieder mal nach der Herkunft gefragt. Sind das alles Rassisten, die mich das fragen? Wie soll ich in Zukunft reagieren? Bisher habe ich einfach gelacht, mich aber insgeheim ein wenig über meine langweilige Herkunft geschämt.
    • Hades69 23.07.2020 15:38
      Highlight Highlight Es Kommt darauf an wo DEIN Fokus ist: bist du ein Opfer oder ein Schöpfer.
  • Schso 23.07.2020 03:39
    Highlight Highlight Schade, wenn man sich gegenseitig nicht zuhören will.

    Nein, die Frage 'Woher kommst du' ist nicht rassistisch.

    ...

    Lautet die Antwort 'Bärn', dann kommt die Person aus Bern.
    Wenn man dann nachfragt, woher die Person den 'wirklich' komme, weil sie nicht dem eigenen Bild eines Berners entspricht, dann ist das heikel und kann je nach Gesprächsverlauf und Ton ausgrenzend und verletzend sein.
    • baba1906 23.07.2020 09:34
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Es kommt auch ganz klar auf die Absicht an. Und klar. Muss nicht die erste frage sein woher kommst du, wenn man mit jemanden spricht der nicht perfekt Deutsch kann oder nicht weiss ist, aber ich finde es zeigt interesse. Und man kann die Frage ja auch einfach beenden wenn man kein Bock hat die ganze Lebensgeschichte zu erählen.
    • Roland Bach 23.07.2020 13:10
      Highlight Highlight Ist es so schwer zu sagen "meine Eltern sind aus... ich bin hier geboren/aufgewachsen"?
      Ein einfacher Satz der Fragen klärt und Neugier befriedigt. Funktioniert bei mir immer.

      Aber nein, auf Watson einen Artikel rausbringen und Schweizer deswegen als Rassisten bezeichnen. Viel besser.
    • smoe 24.07.2020 00:55
      Highlight Highlight @Roland Bach Ist es so schwer die Antwort zu akzeptieren mit der sich die andere Person offensichtlich identifiziert?

      Wieso sollte es jemanded kümmern deine Neugier zu befriedigen?

      Und nein, es ist nicht immer nur unschuldige Neugier. Ich war mehrfach dabei als Freunden gesagt wurden, dass sie unmöglich Schweizer sein können mit dieser Hautfarbe, woher sie denn also "wirklich" stammen.

      Und als einen grossen, weiss und blonden der in z.Z. in Kolumbien lebt muss ich auch sagen: es kann schlicht etwas auf die Nerven gehen ständig gefragt zu werden. Ob nun rassistisch gemeint oder nicht.



    Weitere Antworten anzeigen
  • Hoci 23.07.2020 00:57
    Highlight Highlight Man will sein gegenüber einschätzen. Schliesslich prägt die Kultur der Herkunft die Moralvorstellung, Werte, Gewohnheiten, sichtweisen Mann/Frau. Das muss nicht schlecht sein sondern verhindert Missverständnisse aller Art die zu Konflikten führen erleichtern die Kommunikation.
    Das ist einfach ein Fakt.
    Es sei denn man sieht fremd sus, wurde adoptiert und ist durch und durch Schweizerisch. Aber sowas sieht man sofort und die Frage hat eine andere Bedeutung.
  • Derdada 23.07.2020 00:30
    Highlight Highlight 2/2 Auf der anderen Seite haben wir Leute die versuchen nett zu sein und smalltalken. Diese als rassistisch zu bezeichnen wäre falsch.
    Wichtig ist, dass wir uns gegenseitig zuhören. Wenn die zwei sich von dieser Frage gestört fühlen, dürfen sie uns das mitteilen und wir sollten ohne zu widersprechen, dies aufnehmen, denn wir wissen sicherlich nicht besser wie sie sich dabei fühlen.
    Was wir hier aber machen können ist unsere Ansicht und Absichten bei dieser Herkunftsfrage teilen. Aber bitte, versucht nicht Gefühle von Menschen als richtig oder falsch zu bewerten.
    Danke 🙏
  • Derdada 23.07.2020 00:30
    Highlight Highlight 1/2 Versucht doch zuerst das gegenüber zu verstehen, bevor man es kritisiert... So oft entstehen Konflikte weil man nicht mehr wirklich hinhört und mitfühlt.
    Was ich hier sehe, sind auf der einen Seite Schweizer denen es Leid ist nicht wirklich als solche angesehen zu werden, weil man sie systematisch nach ihren ethnischen Wurzeln fragt. Auch wenn es nicht Böse gemeint ist, sollten wir nachvollziehen können, dass es lästig ist als Individuum ständig auf äussere Merkmale reduziert zu werden.
    • Hoci 23.07.2020 01:00
      Highlight Highlight Wird man nicht. Selbst als weisse mit braunen Haaren kann ich mich unzer dunklen schwarzhaarigen Asiaten zugehlrig machen. Indem ich mich bis auf Mimik und Art der Blicke anpasse...
      Fremd fällt sofort auf. Und da trifft man ganz schnell in Kommunikationsfettnäpfchen
      Die schweiz hat kein Rassismus. Aber Fremdenfeindlichkeiten, gegen Auslönder, ausserkantonale, Stödter, nicht im selben Tal geborene.

    • baba1906 23.07.2020 09:40
      Highlight Highlight Man reduziert sie ja nicht auf dieses Merkmal. Ich verstehe es eher als eine Erweiterung der Person. Ich habe aber auch gelernt, statt die Frage zu stellen einfach schnell einmal zu erwähnen dass ich auch im Ausland aufgewachsen bin und zu hoffe, dass die andere Person darauf eingeht und wir ein spannendes Gespräch haben können. Aber ja Diskriminierung definiert sich ja nicht über und, die versuchen eine spannende Frage zu stellen, sondern über die Personen die es halt stört und das ist schon in Ordnung so und sollte halt respektiert werden.
  • Jonaman 23.07.2020 00:10
    Highlight Highlight Kürzlich hat mich ernsthaft jemand gefragt, wie's mir geht. WIE'S MIR GEHT! Was soll denn diese emotionale Diskriminierung bitte schön?!
    Hab dann bloss geantwortet: "Gut, und dir?" Fühlte mich aber ausgenutzt dabei.
    • Kruk 23.07.2020 14:58
      Highlight Highlight Tatsächlich wird diese Frage oft ohne jegliches Interesse gestellt, manchmal die Antwort nicht einmal abgewartet - einfach frech.

      Eigentlich sollte man jedes mal einen zweistündigen Lagebericht abliefern und dies empfehle ich auch jenen die sich ab der Herkunftsfrage aufregen, nehmts mit Humor.
  • Telomerase 22.07.2020 22:22
    Highlight Highlight Wie bünzlig ist das denn, bei dieser Frage Rassismus erkennen zu wollen?
    • Hoci 23.07.2020 01:04
      Highlight Highlight Man such krampfhaft nach Rasdismus hier um mitjammern zu können statt sich zu freuen, dass dem nicht so ist.
      Ames gibt genug Nationen die Rassistisch sind. Spdafrika, Usa, indien (weisse Haufarbe!) Und rundherum. Überall mit kolonialistischer Vergangenheit vor allem der Briten. Bei Spanischen und portugiesischen Exkolonien seh ich das nicht so oder sehr viel weniger.
    • Frimaltz 23.07.2020 01:40
      Highlight Highlight Dass so ein Kommentar so viele ‚Likes‘ kriegt zeigt schon wie dieses Land tickt.. informiert euch mal besser, wo dann der Rasissmus beginnt.
    • Hoci 23.07.2020 08:02
      Highlight Highlight Frimaltz Nicht dein ernst. Informiere du dich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Itallion 22.07.2020 22:03
    Highlight Highlight Noch ein bisschen Werbung machen....
  • Chom 22.07.2020 21:52
    Highlight Highlight Wurde ich beim Reisen und auch schon in der Schweiz gefragt. Nennt sich Smalltalk.. Und übrigens, die Antwort kann auch St. Gallen, Zürich, Bern, etc. sein. Hat dann wohl nichts mit Rassismus zu tun... 🤷🏼
    • Baccaralette 23.07.2020 09:26
      Highlight Highlight Doch hat sie. Wenn jemand meinen fragt, woher er kommt und er antwortet mit Bern folgt unweigerlich die Frage - woher kommst du denn wirklich?

      Er ist Schwarz. Und warum muss er sich erklären, wenn bei mir - Weiss - ein 'Bern' als völlig akzeptable Antwort gilt? Dabei bin ich eine Seconda!
    • Hades69 23.07.2020 16:36
      Highlight Highlight Wayne. Mind games. Ihr reitet euch zu fest da rein. Freundlich und lieb sein mit einem gesundem Mass an Interesse.
  • bastardo 22.07.2020 21:51
    Highlight Highlight Welcher Gschpürschmi-Fühlschmi hat eigentlich diese Schnapsidee in die Köpfe der Leute gesetzt, dass die Frage "Woher kommst du?" rassistisch sein soll? Einfach nur lächerlich.
    • Kruk 23.07.2020 04:49
      Highlight Highlight Ich finde das schlimm. Ein so ernstes Thema wie Rassismus wird auf diese Weise ins lächerliche gezogen.

      Kein Wunder wird behauptet in der Schweiz gäbe es kein Rassismus.
    • Froggr 23.07.2020 09:15
      Highlight Highlight Kruk: Ja wer zieht es denn ins lächerliche? Es sind genau die Gutmenschen, welche alles und jeden als rassistisch abstempeln. Schon klar wird die Diskussion früher oder später lächerlich. Komm wir verbieten Mohrenköpfe. Komm wir nehmen die Schwarze Person von der Packung weg. Denkst du irgendjemand nimmt euch so noch ernst?
    • desidasree 23.07.2020 14:15
      Highlight Highlight @froggr

      Diese Mohrenkopf Diskussion geht mir langsam aber sicher zu weit! Bitte informiert euch endlich über die Bedeutung des Wortes Mohr!!!

      https://www.dwds.de/wb/Mohr

      Wenn du auch noch wissen möchtest warum der dunkle Mann auf der Reis Packung nicht mehr Zeitgemäss ist, dann melde dich, das hat nämlich eigentlich nichts mit der Person sonder mit dem Namen des Produkts zu tun..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hosesack 22.07.2020 21:43
    Highlight Highlight Noch viel mehr als “woher bist du?“ nervt mich die Frage von Steueramt “wie viel verdienst du“.
  • Beat Stocker 22.07.2020 21:24
    Highlight Highlight Welche Rolle spielt die Herkunft, solange man sich an die lokalen Usanzen hält? Ich unterrichte Menschen unterschiedlichster Herkunft, was den Kontakt nur interessanter macht, da jeder 'seinen' Rucksack mitbringt in unsere schweizer (multikulturelle) Kultur. Ich habe selbst 'zwei Seelen', da ich wichtige Jahre meiner Jugend in Südamerika verbracht habe. Dass man mir dies nicht ansieht, spielt in meiner zweiten Heimat keine Rolle, da ich mich sprachlich und kulturell bestens in die lokalen Strukturen einfüge. Trotzdem gelingt es mir immer wieder, meinen schweizer Input einzubringen.
    • baba1906 23.07.2020 09:44
      Highlight Highlight Geht mir genauso. Ich sehe multikulturalität auch als etwas positives und bin deshalb nicht genervt, wenn mich jemand fragt was ich mitbringe. Wenn ein Rassist aber dann die Information gegen mich nutzt, dann ist es nicht ok. Ich finde man sollte einfach alle Personen fragen woher sie kommen, egal welche Hautfarbe sie haben. Das tu ich auch.
  • namib 22.07.2020 20:05
    Highlight Highlight Guter Song mit brandaktuellem (war ja eigentlich immer aktuell, nur findet jetzt ein öffentlicher Diskurs statt) Text, der unaufgeregt und ohne anzuklagen zum Nachdenken anregt. Danke für den Neuzugang auf meiner CH Playlist!
    Das Interview ist selbstverständlich auch gelungen😉
    • AdiB 23.07.2020 14:56
      Highlight Highlight Der song gefällt mir auch. Afrobeats sind im trend und ich finde es toll. Diese mischung mit rnb herrlich. Das ist musikkunst. Leider finden viele spiesser wie es scheint dass es nicht so ist. Sind wahrscheinlich alles acdc (musik die jeder anfänger spielen kann da plumper rock) oder ähnliches hörer. Diese leute wollen dann auch gerne den musikschlaumeier raus lassen. Dann muss ich immer lachen oder auslachen😂
  • homo sapiens melior 22.07.2020 19:48
    Highlight Highlight MaiLab hat auch dazu hilfreiche Erklärungen. Und zwar für beide Seiten.
    Play Icon
    • Lisbon 22.07.2020 22:30
      Highlight Highlight Sehr cool, danke!
  • Realtalk 22.07.2020 19:43
    Highlight Highlight Diese Frage wurde mir auch schon auf der ganzen Welt gestellt. Hat null mit Rassismus zu tun sondern mit Interesse dem Gesprächspartner gegenüber.
    • ernst.haft 22.07.2020 21:08
      Highlight Highlight Ist als Tourist, äh sorry, Traveller auch ziemlich easy.
    • Kruk 23.07.2020 05:02
      Highlight Highlight Und hier nicht?

      So wie ich das mitbekomme wird dies hier absolut jeder gefragt, ganz unabhängig vom Aussehen.

      Aber dann wärst du eine Aussnahme.
      Aber ganz sicher unter Jugendlichen und auch an den Arbeitsplätzen mit einer grossen durchmischung ist dies eine sehr gängige Frage und meistens eine der ersten.
    • clint 23.07.2020 11:06
      Highlight Highlight das ist nicht sooo einfach, undaber hier SEHR GUT erklärt:
      Play Icon
  • praxis 22.07.2020 19:27
    Highlight Highlight Einen grossen Anteil des "race/ethnicity/group bias", der in uns Menschen jedwelcher Herkunft steckt, kann weder mittels Früherziehung noch durch Bewusstwerdung, auch nicht durch Sprachzensur reduziert werden. Dieser Anteil teilen wir mit allen uns verwandten Primaten und Säugetieren, er ist evolutionär bedingt, ist unbewusst und automatisiert. Das wird seit Jahrzehnten systematisch ausgeblendet bei der Debatte.
  • Kolo 22.07.2020 18:42
    Highlight Highlight Gueti Jungs! Fein und klar. Mag ich!
    Fand den folgenden Artikel über Rassismus bei der Zeit. Hat mich über einiges zum grübeln gebracht. Etwas anders gelagert... Aber lohnt zu lesen.

    https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-07/rassismus-deutschland-polizei-stuttgart-hessen-rechtsextremismus/komplettansicht
    • Kolo 22.07.2020 21:23
      Highlight Highlight Merci Stefan. Da hast du wohl leider recht. Mich hat er aber auch auf ein paar Dinge gestossen, die bei mir im argen liegen. Auch wenn ich mich als nicht rassistischen Menschen sehe...

      Am die lieben Blitzer. Waren wohl zu viele Worte für euch. Keine Ahnung wieso der Kommentar sonst geblitzt wird.
    • Baccaralette 23.07.2020 09:30
      Highlight Highlight ...man sieht schon an den Blitzern wies mit Rassismus in der Schweiz steht.

      ja klar, jeder hat heutezutage seinen Quoten-Schwarzen als Freund. Was einfach nicht bedeutet, dass man NICHT rassistisch ist.

      Rassismus hat nicht grundsätzlich nur was mit Nazis oder der rechten Szene zu tun. Rassismus kann genauso gut Klischees (der faule Afrikaner, der kann gut tanzen und singen, weil er schwarz ist, sie hat Rhythmus im Blut, weil sie eine WoC ist, etc.pp) oder Stereotypen (Afrikaner sind alle unpünktlich oder nicht sparsam, weil sie nie an Morgen denken) zu tun.
    • Völkerrechtler 24.07.2020 07:06
      Highlight Highlight Lieber Stefan

      Weshalb stellst du deine Frage zwei Threads weiter unten wortgetreu erneut?

      Meine Antwort findest du jedenfalls am Ende des erwähnten übernächsten Threads. Sollte sie dir nicht passen, kannst du deine Frage natürlich auch noch ein drittes und viertes Mal stellen, bis halt jemand dir vollumfänglich zustimmen mag!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lord Grizzly 22.07.2020 18:36
    Highlight Highlight Ich frag Leute auch gern woher sie kommen, oder wo sie aufgewachsen sind, egal wie die Person aussieht. Ausser dem Wetter hab ich sonst keine Smalltalk Themen...
  • Amateurschreiber 22.07.2020 18:06
    Highlight Highlight Würde ich den zwei begegnen (und nichts über sie wissen), würde ich gleich aus zwei Gründen Fragen, woher sie kommen.
    Erstens wegen ihrem Bärndütsch. Ich habe eine Zeit lang in der Nähe von Bern gewohnt. Das gäbe schon mal eine gute Smalltalk - Basis.
    Zweitens natürlich wegen ihres Aussehens. Mich interessieren Menschen und Kulturen. Auch hier ist die Frage normalerweise ein guter Smalltalk - Einstieg.
    Auf Grund ihres Dialekts würde ich die zwei vorerst als Bärner Giele betrachten. Egal was in ihrem Pass steht. Was sie als ihre Heimat ansehen, überlasse ich aber ihnen zu entscheiden.
    • clint 23.07.2020 11:06
      Highlight Highlight das ist nicht sooo einfach, undaber hier SEHR GUT erklärt:
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  • Gubbe 22.07.2020 18:04
    Highlight Highlight Schon wieder das Betupftentheater. Leute, begreift doch mal, dass ihr nicht wie typische Schweizer aussieht. Die Frage, woher ihr seit, ist aus Neugier gestellt, nicht aus Rassismus. Diese Rassismusschiene solltet ihr verlassen. Lacht darüber und antwortet. Diese Frage wird euch ein Leben lang begleiten. Akzeptiert sie.
    • ernst.haft 22.07.2020 21:11
      Highlight Highlight Man ging auch aus Neugier an die Völkerschauen im Zoo. Rassismus war es trotzdem.
    • Pbel 22.07.2020 21:16
      Highlight Highlight @Gubbe akzeptiert bitte mal, dass Dir niemand eine rassistische Motivation unterstellt. Und eine seltene Frage tut niemandem weh. Aber wenn man immer wieder gefragt wird, fühlt man sich mit der Zeit ausgegrenzt.
      Auch wenn Du jemand aus versehen verletzt tut es ihm weh - egal ob mit einem Messer oder mit Worten.
      Versuch Dich doch bitte mal aus Deiner privilegierten Sicht in die Anderen einzufühlen. Danke
    • Lululuichmagäpfelmehralsdu 22.07.2020 21:24
      Highlight Highlight Nein Akteptieren wir nicht. Schweizer*innen können so aus sehen wie die beiden ohne ständig gefragt zu werden. Ich antworte mittlerweile mit: gaht dich dich en schisdreck a, mer wartet bis ich es vo mir us agsproche het.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Emil22 22.07.2020 17:51
    Highlight Highlight Ich werde auch weiterhin meine neuen Kolleginnen und Kollegen mit der Hautfarbe <hier beliebige Farbe einsetzen> fragen, woher sie sind. Das bedeutet für mich allerdings nicht die ethnische Herkunft, sondern "wo treibst du dich denn so rum? Ist es da schön?". That's all.
    • Ueli der Knecht 23.07.2020 14:29
      Highlight Highlight Dann frag doch einfach: "wo treibst du dich denn so rum? Ist es da schön?" oder "wo wohnst du?"
  • Peter Vogel 22.07.2020 17:28
    Highlight Highlight Sprich eine lokale Sprache, zahle deine Rechnungen und geh einer legalen Tätigkeit nach. Mehr verlangt eigentlich niemand. Aber das scheint bei einigen trotzdem zu viel zu sein.
    • ernst.haft 22.07.2020 21:13
      Highlight Highlight Ob der Glarner das auch so sieht?
    • Joseph Quimby 23.07.2020 00:36
      Highlight Highlight Verstehe ich, bin auch enttäuscht wie sich YouPorn entwickelt hat, dass hat aber nichts mit dem Thema zu tun.
    • Ueli der Knecht 23.07.2020 14:30
      Highlight Highlight Steuern bezahlen wäre auch noch wichtig. ;)

Review

Public Enemy sind zurück mit einer klaren Botschaft: «Wählt diesen Witz ab!»

Diese Woche kommt das neue Album von Public Enemy heraus. Darauf zu hören sind die (verbleibenden) Beastie Boys, Nas, Run-DMC und Cypress Hill.

Public Enemy verankerten Ende der 1980er-Jahre optisch und inhaltlich politische Militanz im Hip-Hop. Auch auf ihrem neuen Album sind die Reime und Beats der schwarzen US-Amerikaner vor allem eines: kompromisslos.

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