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Mulan Film 2020

Bild: Disney

Review

«Mulan» ist ein bildgewaltiger Film – mit einem entscheidenden Problem



Seit Jahren adaptiert Disney seine Trickfilmklassiker als Realfilme. Nach zuletzt «Die Schöne und das Biest», «Der König der Löwen» und «Aladdin» ist nun also «Mulan» an der Reihe. Für Disney war die Umsetzung dieses Films eines der wichtigsten Projekte der letzten Jahre; ein Film, der perfekt auf den chinesischen Markt zugeschnitten wurde.

Der König der Löwen

«Der König der Löwen» von 2019: Wir setzen die Diskussion, ob das wirklich ein Realfilm ist, jetzt mal aus. Bild: Disney

China ist für Hollywood inzwischen so wichtig, dass ein Erfolg im Reich der Mitte den Unterschied zwischen dem finanziellen Erfolg oder Ruin machen kann. Dies ist auch der Grund, weshalb in immer mehr Blockbustern chinesischstämmige Darstellerinnen und Darsteller auftauchen: Man will dem chinesischen Regime gefallen, denn China erlaubt nur eine kleine Anzahl ausländischer Filme pro Jahr in den heimischen Kinos. In Hollywood tobt daher zwischen den Studios schon seit Jahren ein harter Kampf um die begehrten Plätze in den über 30'000 chinesischen Kinosälen.

Aber das chinesische Kinopublikum ist nicht dumm. Immer wieder mokiert es, es sei eine Beleidigung, chinesische Darsteller nur in unbedeutenden Nebenrollen zu besetzen, damit der Film in China grössere Chancen auf ein Screening habe. Manchmal werden Filme gar extra mit zusätzlichen (unwichtigen) Szenen mit chinesischen Darstellern oder Schauplätzen «bestückt», die wir im Westen gar nie zu sehen bekommen. Bestes Beispiel dafür ist «Iron Man 3».

Iron Man 3

Bild: Marvel studios

«Mulan» sollte das nun ändern. Das Remake hätte Disneys Vorzeigefilm für China werden sollen. Der perfekte Film. Die Zutaten: eine der beliebtesten Überlieferungen Chinas als Grundlage für einen Film mit einem komplett chinesischstämmigen Cast. Die Figur der Mulan wird von der chinesischen Bevölkerung schon fast verehrt, etwas, auf das Disney zum Beispiel bei «Star Wars» nicht zählen konnte. Das ist ein Risiko, aber auch eine Chance.

«Mulan» sollte nicht nur ein teurer Blockbuster sein, sondern sozusagen ein Empfehlungsschreiben an die chinesische Filmaufsichtsbehörde: Schau, wir machen Filme, die China und seine Kultur im besten Licht zeigen. Es ist dann auch kein Geheimnis, dass man mit «Mulan» China schmeicheln möchte. Das Reich der Mitte ist schon lange ein zentraler Bestandteil von Disneys globaler Strategie. Seit Jahren investiert der Mauskonzern in Infrastruktur in China. Erst 2016 wurde in Shanghai der zweitgrösste Disney-Park der Welt eröffnet. «Mulan» soll nun unter anderem dazu beitragen, dass der Besucherstrom markant zunimmt.

Überhaupt ist der Streifen ein Politikum. Seit rund einem Jahr rufen Aktivisten immer wieder dazu auf, den Film zu boykottieren. Grund ist eine Aussage von Mulan-Darstellerin Liu Yifei auf dem chinesischen Twitter-Pendant Weibo. Sie zeigte sich 2019 solidarisch mit der Hongkonger Polizei, nachdem diese nach Ansicht vieler mit übertriebener Härte gegen Demonstranten vorgegangen war. Sie schrieb unter anderem: «Ich unterstütze ebenfalls die Hongkonger Polizei. Ihr könnt mich nun aufmischen.»

In this Sunday, March 8, 2020 photo, Yifei Liu, a cast member in the film

Liu Yifei, wenn sie nicht Mulan ist. Bild: keystone

Böse Zungen mögen behaupten, dass dies dem Wohlwollen von «Mulan» zumindest bei der chinesischen Kontrollbehörde eher zuträglich war, denn geschadet hat. Dennoch: In den sozialen Medien landete der Hashtag «BoycottMulan» innert weniger Tage in den Trends. Nebst der Aufforderung, den Film zu meiden, löste es aber auch eine andere Diskussion aus: Soll man einen Film boykottieren, nur weil eine Person eine politisch fragwürdige Einstellung hat?

All dies rückte angesichts der Coronakrise in den Hintergrund. Was Disneys grösster Triumph hätte werden sollen, ist nun zu einem finanziellen Russisch Roulette geworden. Nachdem «Mulan» zweimal verschoben wurde, hat sich Disney nun dazu durchgerungen, den Film auf dem hauseigenen Streaming-Dienst Disney Plus zu veröffentlichen. «Mulan» steht damit nicht alleine da, denn auch Blockbuster wie «Der einzig wahre Ivan» oder «Artemis Fowl» wurden bereits auf die Plattform verfrachtet. Neu ist allerdings, dass Disney für «Mulan» eine Extragebühr verlangt. Wer sich den Film anschauen möchte, bezahlt 29 Franken zusätzlich. Ohne Disney-Plus-Abo ist der Film also nicht zugänglich, was den Preis theoretisch auf bis zu 38.90 Franken erhöht.

Mulan Filmposter/Plakat

Bild: Disney

Hier zeigt sich also, wie viel Geld mit «Mulan» für Disney auf dem Spiel steht. Wir erinnern uns: Im Mai musste Disney wegen der Coronapandemie einen Umsatzeinbruch von 90 Prozent hinnehmen. Der Mauskonzern steht also unter Druck.

Gleichzeitig ist der Film aber auch ein idealer Kandidat, um auszuprobieren, wie man ausserhalb des Kinos neue Absatzkanäle generieren kann, respektive wie weit man preislich gehen kann. «Mulan» ist ein Film, den sich viele nur schon wegen des Titels anschauen werden und zumindest für Familien dürfte sich dies finanziell rentieren. Und wenn man alleine ist? Da muss ein Film schon richtig gut sein, wenn man dafür 29 Franken extra bezahlen soll – und genau daran scheitert «Mulan».

This image released by Disney shows Yifei Liu, center, in the title role of

Bild: keystone

Regisseurin Niki Caro hat aus Mulan eine Adaption gemacht, die leider nicht über das Mittelmass hinauskommt. Dabei ist es gar nicht so schlimm, dass man in einigen Bereichen vom Trickfilmvorbild abweicht. So fehlt beispielsweise Mushu, es wird nicht gesungen und Mulan hat nun eine Schwester. Eingefleischte Fans werden spätestens jetzt am Rädchen drehen. Allerdings sollte ein Remake auch das Recht besitzen, einen Stoff abzuwandeln und neu zu interpretieren. Daher sollte man immer vorsichtig mit Vergleichen sein.

Das gilt insbesondere für Trickfilmvorlagen, die nur schon optisch einiges anders machen. Das beste Beispiel ist hier Mushu: Der quirlige Drache als «reale» Figur würde vermutlich kaum funktionieren, denn der Drache lebt auch von seiner physisch unrealistischen Körpersprache und Mimik, etwas das so nur im Trickfilm möglich ist, ohne lächerlich zu wirken. Das war ein Problem mit dem unter anderem die Adaption von «Der König der Löwen» zu kämpfen hatte.

Mulan Trickfilm 1998

Solche Szenen gibt es nicht. Bild: Disney

Dass Mushu nicht dabei ist, hat aber auch einen anderen Grund. Gegenüber dem Hollywood Reporter sagte Caro, dass sie bei «Mulan» einen realistischen Ansatz verfolgt habe. Das habe sie aber vor ein zentrales Problem gestellt:

«Man muss den Krieg thematisieren. Das unter der Disney-Flagge hinzukriegen, wo man keine [blutige] Gewalt zeigen darf, egal ob willkürlich oder wie auch immer, ist nicht gerade einfach.»

Schliesslich habe sie und ihr Kreativteam sich dazu entschieden, auf Slapstick und Musikeinlagen zu verzichten. Es sei ihr ein Anliegen gewesen, dass man sich nicht hinter einem Scherz verstecken könne, um so die ungemütlichen Dinge ignorieren zu können. Ebenfalls wollte man nicht einfach auf einen Song zurückgreifen, um wichtige Botschaften zu transportieren.

Das ist eigentlich ein guter Ansatz und macht neugierig, schliesslich will man nun wissen, was dabei herausgekommen ist. Leider verbirgt sich in einer anderen Aussage von Caro auch gleich das grosse Problem des Filmes:

«Ihr könnt immer noch eure Kinder mitnehmen. Es wird kein Blut vergossen. Das ist nicht ‹Game of Thrones›.»

Ja, es ist nicht «Game of Thrones» und das müsste «Mulan» natürlich auch nicht sein, um ein guter Film zu sein. Allerdings merkt man dann doch, dass man in vielen Bereichen zugunsten der Familienfreundlichkeit vieles vereinfacht hat. Das sorgt dafür, dass der Film relativ simpel gestrickt ist und damit voraussehbar bleibt. So dürfte dann die verschiedenen Botschaften, die die Regisseurin mit «Mulan» vermitteln möchte vor allem für junge Zuschauer relevant sein.

Natürlich kann man jetzt argumentieren, dass das Zielpublikum von Disney nun mal Kinder sind, allerdings zeigt Pixar immer wieder, dass es auch anders geht: Ein Kinderfilm kann gezielt eine zweite Erzählebene enthalten, die nur Erwachsenen zugänglich ist und die Aussage des Films verändert. «Mulan» verpasst es leider, diese zweite Erzählebene zu etablieren, sodass man den Film auch als erwachsene Person geniessen kann.

This image released by Disney shows Yifei Liu in the title role of

Bild: keystone

So bleibt der Film vor allem Mittelmass mit einigen klischeehaften Szenen und dem einen oder anderen Logikloch, was «Mulan» zumindest in diesen Momenten etwas weniger vorhersehbar macht. Gefallen tut dafür, dass der Film die Rolle der Mulan als starke, junge Frau konsequent bis zum Schluss durchzieht. Nein, Mulan ist jetzt nicht die Heldin mit der tiefgründigsten Charakterzeichnung, aber als starkes Vorbild für junge Kinder taugt sie sehr wohl.

Ein grosser Pluspunkt von «Mulan» ist seine visuelle Ausstrahlungskraft. Klar, heutzutage kommen die meisten Filme visuell schön daher – Computer sei Dank. Aber bei einem Bild spielt eben noch weitaus mehr eine Rolle: Kostümdesign, Wahl der Farben, Bildaufbau. Und hier haben die Verantwortlichen wirklich einen wundervollen Film auf das digitale Zelluloid gebannt, der auch gekonnt mit der für uns eher fremden Architektur der Landschaft und Kultur des historischen Chinas spielt.

This image released by Disney shows Jet Li in a scene from

Historische Korrektheit sollte man von «Mulan» nicht erwarten. Selten hat man einen Kaiser gesehen, der so sehr um die Belangen seiner niederen Bürger besorgt war wie in «Mulan». Bild: keystone

Während des Films erschlägt einem die intensive Farbenpracht zwischendurch zwar beinah etwas, aber unter dem Strich möchte man «Mulan» wegen seiner visuellen Kraft fast ein zweites Mal gucken. Insofern kann einem der Film optisch zumindest ein bisschen für die durchschnittliche Story entschädigen.

Kino, dafür werden Filme gemacht, heisst es in der Werbung so schön. In diesem Fall ist es tatsächlich eine Schande, dass man «Mulan» nicht auf einer riesigen Leinwand betrachten kann. Der Film hätte durchaus das Potenzial gehabt, einem mit seiner Bildgewalt umzuhauen. Wer sich «Mulan» also anschaut, sollte auf eine möglichst hohe Bildschirmdiagonale achten.

This image released by Disney shows Yifei Liu in the title role of

Bild: keystone

Was bleibt, ist ein Film, den man sich durchaus anschauen kann. Zumindest dem jungen Publikum dürfte «Mulan» gefallen, was ihn sicher interessant für einen gemütlichen Filmabend mit der ganzen Familie macht. In diesem Fall tun die 29 Franken dann vielleicht auch nicht mehr ganz so weh. Alle anderen warten bis zum 4. Dezember, wenn der Film mit dem regulären Disney-Plus-Abo abrufbar sein wird.

«Mulan» ist ab sofort auf Disney Plus verfügbar. Laufzeit ist 115 Minuten, freigegeben ist er ab 12 Jahren.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Burdleferin 05.09.2020 14:13
    Highlight Highlight Das Original ist das einzig wahre!


    Mein Lieblings-Disney-Film 💕
  • John Henry Eden 05.09.2020 13:21
    Highlight Highlight Disney kann gern mal ein Remake von Dragonslayer bringen. So richtig düsteres, brutales Sword and Sorcery.


  • trichie 05.09.2020 12:50
    Highlight Highlight Egal ob es jetzt Disney mit China oder eine andere Firma und ein anderes Land ist... wenn eine Firma sich derart gegenüber einer Regierung anbiedert hat sie es m.e. "verdient" wenn ihr Produkt im rest der Welt kein Erfolg wird ;-)

    Ich mag Disneyfilme eigentlich echt gern, aber seit dort nicht mehr die filmenthusiasten sondern eher die finanzheinis das sagen haben...
  • Raffaele Merminod 05.09.2020 09:39
    Highlight Highlight "Remake muss nicht schlechter sein, im Gegenteil. Gibt genug gute Beispiele." habe ich hier bei "Der Buchstabe I" kommentiert.
    Mulan ist aber kein gutes Beispiel dafür.
    Hebe gestern nach 10 Minuten angefangen nach vorne zu spulen um danach eintäuscht abzuschalten.
    Mulan ist eine 1:1 Adaption der Trickfilmversion. Alles übertrieben und überzeichnet, alles zu clean und sauber. Funktioniert als Kindertrickfilm, aber wenn man es in die Realworld einbringen will, wirkt es einfach, wie gesagt, zu sehr übertrieben.
    Für Kinder ein schöner Film, aber als Erwachsener muss man sich das nicht antun.
  • Satan 05.09.2020 07:52
    Highlight Highlight Der Artikel hat mein Interesse am Film nun Endgültig zunichte gemacht. Da ich die meisten Disney Realverfilmungen eh schon eher schwach fand, war ich von Anfang an skeptisch.
  • Raembe 05.09.2020 00:37
    Highlight Highlight Dieser Film reizt mich noch weniger als der Black Widow Film und das heisst was.
  • Mia_san_mia 04.09.2020 22:21
    Highlight Highlight Wow die Hauptdarstellerin ist super 😍👍🏻
  • Denkblase 04.09.2020 22:10
    Highlight Highlight Früher für den US Markt, dann mal für den indischen Markt, heute für den chinesischen Markt und irgendwann... in 50 Jahren für de europäischen Markt
    • Resistance 05.09.2020 10:08
      Highlight Highlight Viel zu klein!
  • Michael Scott 04.09.2020 22:06
    Highlight Highlight Da lob ich mir doch die Filme mit Marco Rima.
  • Dodogama 04.09.2020 21:15
    Highlight Highlight Warum werden hier eigentlich ganze Threads spurenfrei gelöscht? Macht eswenigstens wie sonst auch und schreibt hin, dass der Kommentar gelöscht wurde.
  • Drachenherz 04.09.2020 21:03
    Highlight Highlight Persönlich finde ich es Schade, macht man Filme um einem Regime oder um dem (pseudo) Trend zu gefallen. Auch als Grosskonzern. Ist doch eine generelle Abwertung des Konsumenten. Wenn die Story gut ist, darfs durchaus kritisch sein.!
  • Inspektor 04.09.2020 19:17
    Highlight Highlight Mushuuuuu... Fehlt einfach
  • Jason848 04.09.2020 18:36
    Highlight Highlight Ich als junger Single würde den VIP Zugang auch nicht kaufen.

    Als Familie mit 2, 3, kleinen Kindern lohnt es sich jedoch sehr wohl. Da liegt auch popcorn & chips drinnen und man kann auch sein zuhause für die kleinen zu einem Erlebnis machen. Disney hat sich schon was dabei gedacht.
  • trichie 04.09.2020 18:15
    Highlight Highlight Kino ist ein Erlebnis. Man geht aus, man trifft sich, man hat einen riesen Bild, etc. Hier wird noch ein echter gefühlter Mehrwert generiert.

    Disney+ ist daheim hocken und gucken. Der einzige Mehrwert von fast 30 Franken sind 3 Monate die man einen Film früher schauen kann.

    Daher spar ich als Disney+-Abonnent lieber das Geld und geh nächstes Jahr sobald wir Corona wieder im Griff haben ei mal mehr ins Kino ;-)
  • Сédric Wermutstropfen 04.09.2020 17:39
    Highlight Highlight Ich schaue mir aus Prinzip keine chinesischen Propagandafilme an. Negativ bewerten werde ich ihn aber trotzdem guten Gewissens.
  • rudolf_k 04.09.2020 17:35
    Highlight Highlight Lasst mich raten: Cultural Appropriation, oder etwa keine homosexuellen Rollen im Film?
  • Siru 04.09.2020 17:04
    Highlight Highlight Mulan ohne Mushu?
    Und dann soll ich als VIP-Abonnent noch einmal bezahlen? Noch dazu einen Preis, der einiges höher liegt, als es die DVD sein wird, bei gleicher Qualität?

    Nö.
    • Resistance 05.09.2020 10:10
      Highlight Highlight Der Stream hat eine bessere qulität als eine DVD!
  • Weiterdenker 04.09.2020 16:49
    Highlight Highlight Es ist schade. Es gab eine lange Zeit meines Lebens, da habe ich Disney verehrt und alles verschlungen, was mir vor die Füsse geworfen wurde. Die dauernden Remakes, Fortsetzungen und der Mangel an richtigen Innovationen aber haben das komplett zerstört. Politisiert wird heute alles, aber die Innovation wurde in den 90ern und 00ern gelassen.
    • Konsortin Sha'ira 04.09.2020 17:35
      Highlight Highlight Aber die Merchandise-Artikel, die zu Tiefstlöhnen in China produziert wurden, haben schon auch dabei geholfen, von der Verehrung wegzukommen, oder?
  • Pümpernüssler 04.09.2020 16:42
    Highlight Highlight Mulan ohne Mushu geht einfach nicht.
    • Kazuma 04.09.2020 19:37
      Highlight Highlight Doch geht. In der original chinesischen Mulan Geschichte gibt es auch keinen Mushu.
  • blueberry muffin 04.09.2020 16:29
    Highlight Highlight Darf man das Boykotieren wegen der Hauptdarstellerin?

    Natürlich nicht. Es herrscht Konsum Zwang. Wer nicht einmal in der Woche im Mc Donalds antanzt wird sofort weg gesperrt.

    Als ob es nicht genug Gründe gäbe um Disney zu boykotieren...
    • Jonny1 05.09.2020 12:30
      Highlight Highlight Freie Meinungsäusserung ist wohl verpöhnt wenn es gegen Die Meinung der westlichen Presse.
  • salamikoenig 04.09.2020 16:26
    Highlight Highlight So kann man die leute einfach zu illegalem streamen verleiten
  • Michael Heldner 04.09.2020 16:25
    Highlight Highlight Der Film ist weder Fisch noch fleisch. zu wenig Realismus um Hystorisch korrekt zu sein wie z.B. der Mulan aus dem Jahre 2009 und zu wenig Fantasie um ein Disney zu sein.

    was bleibt ist eine GCI Materialschlacht.
    • Prometheuspur 04.09.2020 19:10
      Highlight Highlight @Michael, ich dachte eben: Was «weder Fisch noch Fleisch» ?  Kenne ich so gar nicht, ich kenne nur die Variante - «weder Fisch noch Vogel» 😊
      Womöglich ist die "Fleischversion" eher im deutschen Sprachraum und die «Vogelversion» mehr in der Schweiz üblich? Ich weiss es aber nicht, und bin grad etwas verunsichert ;-)  Nur so.

      (Muss grad nachschauen..)
    • TheBee 04.09.2020 22:14
      Highlight Highlight @Prometheuspur einmal die Version für Zoologen und einmal die Version für Köche
    • SeboZh 04.09.2020 22:56
      Highlight Highlight Also Surf'n'Turf? 😉
  • Donald 04.09.2020 16:23
    Highlight Highlight 1. Die Hauptdarstellerin und ihre Meinung...
    2. Die Hunnen (Mongolen) als feindselige Barbaren im Film dargestellt, während in China die mongolische Sprache aus den Schulen verbannt wird...

    Peking hat Freude.
  • Lafayet johnson 04.09.2020 16:15
    Highlight Highlight Vergammelte Speisen zu überhöhten Preisen sind zurück zu weisen!
    • UncleHuwi 05.09.2020 12:06
      Highlight Highlight Allein? Ja, mein Budget war klein (na fein)
      Herein, willkommen im Verein....
    • HerrCoolS. 05.09.2020 14:19
      Highlight Highlight Ich wette, heute machen wir erneute fette Beute
      Treffen seute Bräute und lauter nette Leute
  • Kiro Striked 04.09.2020 15:52
    Highlight Highlight "Wer sich den Film anschauen möchte, bezahlt 29 Franken zusätzlich. Ohne Disney-Plus-Abo ist der Film also nicht zugänglich, was den Preis theoretisch auf bis zu 38.90 Franken erhöht."

    XD Hahahhahaha... Super. Das ist der Anfang :)

    Da gelobe ich mir im Notfall die gute Alte Augenklappe und das gute alte Yarr Harr.
  • maylander 04.09.2020 15:40
    Highlight Highlight Als Referenz ob die Geschichte gut erzählt wird sollte doch nicht der Trickfilm herhalten sondern das chinesische Orginal.
    • Michael Heldner 04.09.2020 16:26
      Highlight Highlight dann muss ich aber nicht Disney schauen, sondern lieber den historisch "korrekten" Film "Mulan Legende eine Kriegerin" aus dem Jahre 2009
    • maylander 04.09.2020 16:45
      Highlight Highlight Ich dachte eher an ein Buch.
      Das Orginal ist ein Text und alle Filme eine Interpretation davon.
  • Andre Buchheim 04.09.2020 15:39
    Highlight Highlight Ich finde diese Anbiederung an fremde Systeme verstörend. Gibt ja auch den umgekehrten Fall.
    Besser wäre es, gute Filme im eigenen Kontext herzustellen und auch so an's Ausland zu geben. Schließlich ist das auch eine Form interkulturellen Austauschs und kann mir als Zuschauer helfen, einer Erfahrung jenseits meines Tellerrands zu machen. Und das würde es in meinen Augen interessant machen.
  • Steasy 04.09.2020 15:39
    Highlight Highlight Das Problem ist, dass es den Film bereits seit Jahren gibt.
  • Irum 04.09.2020 15:32
    Highlight Highlight Zugegeben, das mit den schönen Bildern und den oppulenten Sequenzen haben die Disneyleute ja schon drauf. Was hier aber enttäuscht, ist die Geschichte an sich. Okay, Drachen und Singsang sind besser in der Animationsfassung aufgehoben, aber die Story wird sehr linear, ohne grosse Dramaturgie, gezeigt.
    Das macht Mulan zwar zu keinem schlechten Film, aber die Extrakosten ist er sicherlich nicht wert. Bis Mulan dann gratis gezeigt wird, kann man sich ja immerhin die Trickfilmfassung nochmal reinziehen.
  • Konsortin Sha'ira 04.09.2020 15:27
    Highlight Highlight "mit einem entscheidenden Problem" - welches? Dass er (in den Augen des Autors) nur Mittelmass ist? Das ist kein *entscheidendes* Problem, denn Disney punktet für viele indem es endlich ohne Whitewashing daher kommt, und zudem wird der Grossteil des Publikums tatsächlich Kinder sein. Deren Eltern wurden meist mit dem "Original"-Trickfilm gross und haben oft gar keine Lust auf das Remake (Echo aus dem Umfeld in Bezug auf die letzten und auch diesen Film.) Das Problem sehe ich eher in der Anbiederung an China, aber Disney ist ein Konzern, die brauchen Geld. 🤷‍♀️
    • Thomfrey 04.09.2020 15:40
      Highlight Highlight Meiner Meinung ist das entscheidende Problem der Preis. Für knapp 40.- schau ich mir alleine den Film nicht an. Als Familie okay aber nicht als Einzelperson
  • Der Buchstabe I 04.09.2020 14:52
    Highlight Highlight Remake, nein danke, davon hab ich die Schnauze voll. Zeigt mir innovatives Kino mit neuen Geschichten.
    • NochEinKommentar 04.09.2020 15:17
      Highlight Highlight Tenent schauen, Blockbuster Kino mit etwas Tiefgang und guten Ideen
    • Bluestar Bannen 04.09.2020 15:43
      Highlight Highlight @NochEinKommentar
      Danke, für den Tipp. Bei Tenet höre ich alles. Von Super bis zum letzten mist! Ich bin noch am Überlegen.
      @Der Buchstabe I
      Dann schauen Sie keine Blockbusters! Die sind bis auf wenige Ausnahmen, Öde! Denke immer das die von einem Meinungsforschungs-Institut gemacht werden. Und alles was irgend jemand stören könnte elliminiert wird! Zwar stört sich keiner mehr am Film aber er macht auch keinen Spass zum schauen!
      Ich schaue lieber kleine Filme mit Ideen und vor allem mit Herz gemacht!
      Beispiel: Vorhang auf für Cyrano, ähnlich Shakespear in Love, sehr ähnlich, aber besser!
    • Raffaele Merminod 04.09.2020 15:50
      Highlight Highlight Remake muss nicht schlechter sein, im Gegenteil. Gibt genug gute Beispiele.
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