DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Max Frisch wird ein bisschen mit Tweets eingedeckt. bild: keystone/watson

Wenn Frauen über Autoren schreiben, wie sonst nur Männer über Autorinnen schreiben



Alles fing damit an, dass sich eine Journalistin über eine Rezension im «Tages-Anzeiger» aufregte. Darin schrieb ein älterer Mann über das Buch einer sehr jungen Frau. Vor allem aber schrieb er darüber, wie er das Aussehen besagter sehr junger Frau auf dem Foto im «New Yorker» empfand. Sie sehe darauf aus «wie ein aufgeschrecktes Reh mit sinnlichen Lippen».

Die Frau heisst Sally Rooney – sie ist 28 Jahre alt und eine mit Literatur-Preisen überhäufte Bestseller-Autorin aus Irland.

Aber anstatt in einem der üblich bissigen Twitter-Geschlechtskämpfe auszuarten, mündete dieser Tweet in einem sehr amüsanten Hashtag: #dichterdran – powered by Nadia Brügger (Journalistin und Literaturwissenschaftlerin), Simone Meier (unsere Journalistin und Romanautorin) und Güzin Kar (Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Kolumnistin).

Mit Ironie lässt sich Sexismus am wirkungsvollsten begegnen, haben sich die drei gesagt und damit begonnen, so über Schrifststeller zu schreiben, wie gemeinhin nur Männer über Schriftstellerinnen schreiben.

Und das kam dabei heraus:

(rof)

21 Tweets, die deine Laune auf ein ganz neues Level heben werden

1 / 23
21 Tweets, die deine Laune auf ein ganz neues Level heben werden
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Kommentar

Eine Demo ist wie Social Media mit viel mehr Kraft – Frauen, geht heut auf die Strasse!

Ein Plädoyer für die Kulturtechnik der Demonstration. Die überraschend oft überraschend viel zu bewegen vermag.

Meine erste Demo erlebte ich mit fünf Jahren. Ich marschierte nicht mit, aber ich stand begeistert am Strassenrand und schaute zu, weil mein Vater gesagt hatte: «Das sind die Guten.» Eine von den Guten drückte mir eine leere Colaflasche in die Hand und sagte: «Sorry, aber kannst du das für mich entsorgen?» Nie vorher oder nachher hat mich ein Stück Abfall so glücklich gemacht.

Die Guten demonstrierten damals gegen den Bau des Atomkraftwerks Kaiseraugst. Und siehe da: Es wurde nicht gebaut! Der …

Artikel lesen
Link zum Artikel