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Die Stauffers erklären, weshalb Huxley nicht mehr mit ihnen lebt. screenshot: youtube

«Viel spezielle Bedürfnisse»: Influencerin gibt autistischen Adoptiv-Sohn wieder ab



Es sei ihnen überhaupt nicht leichtgefallen, meint Myka Stauffer mit tränenerstickter Stimme. Sie habe zu 500 Prozent als Mutter versagt. Soeben haben sie und ihr Partner, James Stauffer, auf Youtube verkündet, dass sie ihren Adoptiv-Sohn in eine andere Familie abgegeben haben.

Myka Stauffer betreibt auf Youtube einen Kanal mit über 700'000 Abonennten, auch auf Instagram folgen ihr knapp 200'000 Personen. Darin berichten die Stauffers über ihr Leben als Eltern und geben Tipps weiter.

Im Juli 2016 entschieden sie sich dazu, ein Kind aus China zu adoptieren, obschon die Agentur ihnen geschrieben hatte, dass es einen «Hirnschaden» habe. Sie hätten zwar gezögert, schrieb Stauffer, aber dann entschieden, die Adoption durchzuziehen, als «Gott ihre Herzen erweichte».

In der Folge hielten die Stauffers in unzähligen Schritten der Adoption die Kamera drauf und teilten ihre Erfahrungen auf Social Media. Ein Video, das die Familie bei ihrem Besuch in China beim Adoptiv-Kind zeigt, erreichte auf Youtube 5.5 Millionen Views.

Werbung mit dem Adoptiv-Kind

Huxley, so heisst das Kind, war in den vergangenen Jahren laufend auf den Social-Media-Kanälen der Stauffers zu sehen. Unter anderem auch im Video «5 Dinge, die ich nicht über unsere China-Adoption wusste», das von einem Waschmittel gesponsert wurde.

Darin schwärmt Myka Stauffer, dass Huxley dank des Waschmittels wie ein neugeborenes Baby rieche. Diese Erfahrung habe sie mit Huxley vorher nicht gemacht. «Eine Sache, die unserer Verbindung sehr geholfen hat, war die Entscheidung, das Dreft-Baby-Waschmittel zu benutzen», so Stauffer.

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«Die Wahrheit» über die chinesische Adoption, gesponsert von einem Waschmittel.

Immer wieder Zusammenbrüche

Doch so harmonisch verlief das Zusammenleben in Tat und Wahrheit nicht immer. Huxley ist autistisch, was die Eltern vor Herausforderungen stellte, die sie letzten Endes nicht mehr bewältigen konnten.

Offenbar rechneten die Stauffers nicht damit. So sagt James Stauffer in am Dienstag veröffentlichten Youtube-Video: «Bei internationalen Adoptionen gibt es manchmal Dinge, die unbekannt und nicht transparent sind. Als Huxley zu uns kam, hatte er viel mehr spezielle Bedürfnisse, als wir gedacht hatten und uns erzählt wurde.»

Im Januar dieses Jahrs schrieb Myka Stauffer unter einem Instagram-Post: «Wir hatten eine Menge Zusammenbrüche und bettelten auf Knien, dass Gott uns führen möge.»

Die Trennung

In diesem Frühling wurde es dann ruhig um Huxley auf den Social-Media-Kanälen. Die Stauffers begründen das heute damit, dass sie ihn hätten schützen wollen und im Hintergrund viele Gespräche mit Experten stattfanden. Diese hätten ihnen dazu geraten, Huxley in eine andere Familie zu geben.

Und genau zu diesem Schritt entschieden sich die Stauffers, wie sie «im schwierigsten Video, das sie je machen mussten» am Dienstag verkündeten. Huxley lebe jetzt bei einer Mutter, die passende medizinische Erfahrung habe.

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Die Stauffers verkünden ihren Entscheid, Huxley abzugeben.

Verschiedene Reaktionen

Der Entscheid, das Kind an eine andere Familie zu geben, löste die verschiedensten Reaktionen aus. Während einige Userinnen und User die Eltern in ihrem Entscheid stärken, «ihr seid so grossartige Eltern, ihr müsst vor allem das tun, was für ihn richtig ist», kommt von der anderen Seite harsche Kritik. So schreibt eine Userin unter dem Video: «Tut mir leid, aber du hast als Mutter versagt. Wäre es dein eigenes Kind gewesen, hättest du das nicht getan.» (cma)

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102Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Cremetörtchen 31.05.2020 08:38
    Highlight Highlight Schau mal Schatz... ...die haben das Waschmittel aus der Werbung mit dem autistischen Jungen, der von seinen Adoptiveltern verstossen wurde...
  • Heini Hemmi 30.05.2020 18:08
    Highlight Highlight 🤮
  • ETH1995 30.05.2020 18:00
    Highlight Highlight In dem Bericht steht nicht mal,dass die beiden noch drei weitere, wahrscheinlich eigene Kinder haben.
    Wie tief muss man als Journalist sinken, um diese Info wegzulassen...?
    Schämt euch... So gibt das nie einen Pulitzer Preis...
  • lilie 30.05.2020 17:11
    Highlight Highlight Ich fürchte, die Eltern hätten mal gescheiter VOR der Adoption um göttliche Führung gebeten (ein paar Gespräche mit Experten oder Leuten, die Erfahrung haben mit solchen Adoptionen, hätten auch schon gereicht), aber ein Kind als "Werbeträger" adoptieren und dann die Krise kriegen, weil das behinderte Kind - oh Überraschung! - Bedürfnisse hat... 😳

    Echt traurig und eklig. Dem Kind ist wirklich mehr geholfen, wenn es in eine Familie kommt, die sich fürsorglich um es kümmert... (Das wünsche ich ihm auf jeden Fall).
  • Dark Monty 30.05.2020 16:47
    Highlight Highlight Ist das wirklich wahr? Die adobtiert ein schwer behindertes Kind und hält es dann eine Weile in die Kamera um es dann wieder abzugeben. Es gibt Leute die gehen über Leichen nur für etwas Aufmerksamkeit. Einfach abscheulich.
    • blueberry muffin 30.05.2020 19:13
      Highlight Highlight Und natürlich dann schön die gläubigen Christen spielen. Jesus hat ja immer gesagt, Geld scheffeln um jeden Preis.
    • lilie 30.05.2020 20:46
      Highlight Highlight @Dark Monty: Neben der ziemlich fragwürdigen Art, Geld zu verdienen, finde ich es vor allem wirklich bedenklich, dass sie sich nicht besser erkundigt haben, was das Kind eigentlich genau hat. Sie haben sich das Kind andrehen lassen, wie man sich auf Ricardo ein kaputtes Gerät andrehen lässt. Aber ein Kind ist doch kein Gerät! 😳

      Dass sie das Kind in eine geeignete Betreuung gaben, als sie merkten, dass sie überfordert waren, finde ich hingegen richtig. Aber eben: Es wäre besser gewesen, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen...
  • Ataraksia Eudaimonia 30.05.2020 09:54
    Highlight Highlight Sich allgemein so sehr zu exponieren, vor allem das was einem lieb ist anderen ständig vor Augen zu führen, hat m.M.n., mit eigenen Defiziten zu tun. Wenn das Ganze noch mit Geschäften assoziert wird, dann ist absolut unappetitlich. Aber dass dabei ein wehrloses Menschenwesen auf 'Objekt' degradiert wird, das bestürzt. Da kann der Junge froh sein bei dieser Oberflächlichkeit & Fahrlässigkeit nicht mehr mitmachen zu müssen...
  • Blitzesammler 30.05.2020 09:17
    Highlight Highlight «Darin berichten die Stauffers über ihr Leben als Eltern und geben Tipps weiter.» Nimmt mich wunder welche Eltern von denen Tipps annehmen muss um mit ihrem Kind richtig umzugehen?!?! Geben diejenigen ihres jetzt auch weg? Etwas niveau loseres gibt es wohl kaum!!!
  • Grohenloh 30.05.2020 08:15
    Highlight Highlight Ich will alles, weil mir alles zusteht! Und zwar jetzt!

    Und wenn dann das Erhaltene verhindert, weiterhin alles zu bekommen (weil es einem ja zusteht), muss man es ja logischerweise wieder loswerden.

    Ein sehr schönes Beispiel für, was heute schiefläuft.
  • schwupsiwups 30.05.2020 08:09
    Highlight Highlight Als wäre er ein Hund. Ekelhaft.
    • freebarefoot 30.05.2020 10:42
      Highlight Highlight Das macht man auch mit einem Hund nicht...
  • Dwight D Eisenhower 30.05.2020 00:02
    Highlight Highlight Diverse Babys von Leihmütter stranden in der Ukraine und jetzt sowas... Disgusting...
    Hoffe der Bub bekommt viel Liebe in der neuen Familie.
  • Locutus70 29.05.2020 20:52
    Highlight Highlight Wenn ich schon das Wort "Influencer" oder "Influencerin" höre kriege ich einen leichten Brechreiz ^^
    • Dark Monty 30.05.2020 16:49
      Highlight Highlight Das Wort bedeutet ja soviel wie Beinflussen. Einen Guten Einfluss beweisen diese beiden Wesen ja nicht gerade.
  • Ueli der Knecht 29.05.2020 20:36
    Highlight Highlight Die UN-Kinderrechtekonvention würde eine solche "Adoption" und Ausbeutung eines Kindes strikte verbieten.

    Aber natürlich hat die USA auch diese Kinderrechtskonvention nicht unterzeichnet. China hat die Konvention zwar unterzeichnet und ratifiziert, allerdings mit dem Vorbehalt, dass sie nur gültig sei, soweit sie im Einklang mit dem chinesischen Gesetz ist.

    Kinderhandel ist in China ebenso wie in den USA weit verbreitet.

    Sowieso ist es heuchlerich zu sagen, "ein Kind aus China zu adoptieren", obwohl vielmehr tatsächlich der Kauf und Import eines Kindes aus China gemeint ist.
  • Jä nu 29.05.2020 19:16
    Highlight Highlight Für Klicks und Geld geht alles verloren. Es wiedert einfach nur an.
    • Dark Monty 30.05.2020 16:51
      Highlight Highlight Alles Verloren. Leider machen solche Leute unbehelligt weiter und auch ihre "Fans" bleiben denen zum grossen Teil treu.
  • Octavius 29.05.2020 19:00
    Highlight Highlight Es ist schwer zu beurteilen. Einerseits sollte man wissen,was bei so einer Adoption auf einen zukommt. Lieber rechtzeitig aufgeben,wenn man es nicht schafft,ok menschlich,schwach aber man könnte es noch akzeptieren. Aber,da sind Vermarktung , likes ,Fallower und Geld im Spiel.
    Da, ist bei mir eher die Tendenz zu,
    Schämt euch,ihr macht vor nichts halt.
  • So en Ueli 29.05.2020 17:35
    Highlight Highlight Nach Aussen kann es wohl den Eindruck machen, dass die Eltern das Kind für ihr Ego adoptiert hätten. Jedoch sehen wir nicht in ihr Inneres, daher würde ich mich mit Kritik und Spott zurückhalten. Die Stauffers alleine müssen mit ihren Taten klar kommen. Da braucht es keine selbsternannten Besserwisser und Moralapostel.
    • Conci 29.05.2020 21:19
      Highlight Highlight Es sind eben nicht nur die Stauffers. Es geht um ein unschuldiges Kind, dass herumgereicht wird, weil es nicht perfekt ist. Zudem musste es noch für Werbeeinnahmen herhalten.
    • sowhat 30.05.2020 09:16
      Highlight Highlight Das wäre ja noch verkraftber wenn sie das so verdiente Geld in einen Kinderpsychologen investiert hätten der ihnen hilft. Ein paar zusätzliche Gebete stattdessen sind da nur widerlich.
    • bruuslii 30.05.2020 11:01
      Highlight Highlight so en ueli: "Die Stauffers alleine müssen mit ihren Taten klar kommen."

      dann sollen sie bitte alleine damit klar kommen und das nicht auf öffentlichen medien ausschlachten.

      nichts gegen aufklärung. wenn eine familie in guter absicht ein kind adoptiert, scheitert und darüber berichtet, finde ich das ok. andere die darüber nachdenken, können sich so ein besseres bild machen.

      jedoch ist die glaubwürdigkeit dieses paares durch die öffentliche zurschaustellung höchst fragwürdig. da müssen sie sich auch öffentliche kritik gefallen lassen.
  • Steckenpferd 29.05.2020 17:17
    Highlight Highlight " «Eine Sache, die unserer Verbindung sehr geholfen hat, war die Entscheidung, das Dreft-Baby-Waschmittel zu benutzen»"
    Wow, das ist ja mal richtig richtig traurig. Geld über allem lautet wohl die Devise.
  • Barracuda 29.05.2020 17:07
    Highlight Highlight Abscheulich! Die Schlussfolgerung ist, dass sie das Kind gar nicht adoptiert hat, um es wie ein eigenes Kind grosszuziehen, mit allen elterlichen Pflichten, die dazu gehören. Eine leibliche Mutter hätte ihr Kind sicher nicht so einfach weg gegeben weil es autistisch ist. Auch die widerlichen Werbeaktionen sprechen Bände. Diese Frau hat das Kind zu sich genommen und wieder weg gegeben wie eine Sache.
  • Kruk 29.05.2020 16:21
    Highlight Highlight Auch Kinder von leiblichen Eltern werden zu tausenden in anderen Familien, Jugendwohnheimen etc. untergebracht weil es zu Hause nicht mehr geht.

    Ich mag dieses darstellen im Internet einfach nicht und dies ist auch was die meisten dazu bringt abschätzige Kommentare zu schreiben, verständlich.

    Ihr sein Influencer von Beruf?
    Schön für euch, aber haltet die Kinder da raus. Ich nehme mein Kind auch nicht mit auf die Baustelle oder in die Fabrik und schon gar nicht zum arbeiten, das würde Ärger geben.
  • circumspectat animo 29.05.2020 16:09
    Highlight Highlight Ist so etwas nicht verboten ?
  • sweeneytodd 29.05.2020 16:02
    Highlight Highlight Dass man ein adoptiertes Kind im schlimmsten Fall wieder abgeben muss, weil man aus diversen Gründen nicht mehr kann, verstehe ich. Aber dass dieses Kind nur zu Werbezwecken missbraucht wurde und auch wieder aus dem Abgang Kapital geschlagen wird ist einfach nur Ekelhaft.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 29.05.2020 16:26
      Highlight Highlight als Kriterium ein adopiertes Kind "abzugeben" müssen dieselben Kriterien erfüllt sein wie bei einem nicht adoptierten Kind. Alles andere geht gar nicht.
    • Ueli der Knecht 29.05.2020 22:39
      Highlight Highlight Vermutlich ist dieses "Abgeben" auch noch mit einem Preisschild verbunden. Das ist letztlich von A bis Z einfach nur Kinderhandel. Die Influencerin hat ein Kind gekauft, und jetzt gefällt es ihr nicht mehr, also verkauft sie es weiter. Denn sie ist schliesslich geschäftstüchtig.
    • sowhat 30.05.2020 09:21
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass man da so kaltblütiges Handeln unterstellen kann. Sie hat den Jungen wohl schon geliebt.
      Sie hat bestimmt geglaubt, Gott helfe ihr das zu bewältigen. Das ist für mich die Tragik am Ganzen. 🤦🏻‍♀️
  • nick11 29.05.2020 15:53
    Highlight Highlight Leute, ernsthaft? Würdet ihr ihnen das auch ins Gesicht sagen? Habt ihr euch das Video überhaupt angeschaut? Ihr seit kein deut besser, verurteilt Leute anhand einem Artikel aufs übelste, ohne zu hinterfragen, ob es nicht doch möglich gewesen wäre, dass sie alles gegeben haben und es einfach wirklich nicht ging. Ich kann mir einige Szenarien vorstellen, bei denen sie wirklich nicht mehr helfen können. Es gibt viele nicht adoptierte Kinder die wo anders untergebracht werden müssen, verurteilt ihr diese Eltern auch so krass?
    Ich mag diese Influencer auch nicht, das hat aber keinen Zusammenhang!
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 29.05.2020 16:25
      Highlight Highlight Eigentlich wollte ich mich aus dieser Diskussion raushalten, weil mich das Verhalten unglaublich anwidert.
      Aber ja, ich würde es ihnen ins Gesicht sagen, wie widerlich ich es finde, dass sie das Kind für Werbezwecke missbraucht haben und auch dann noch aus der Weitergabe Profit schlagen wollten.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 29.05.2020 16:29
      Highlight Highlight ich würde ihnen in´s Gesicht sagen, dass selbstverständlich dieselben Masstäbe angelegt werden bei adoptierten und nicht adoptierten Kindern.

      Allerdings finde ich es widerlich wenn Kinder zu Werbezwecken von den Eltern missbraucht werden, egal ob adoptiert oder nicht adoptiert.
    • Kyle C. 29.05.2020 16:57
      Highlight Highlight Die Kritik richtet sich hauptsächlich an die Art und Weise, wie sie aus dieser Geschichte Profit schlagen und sich von Waschmittel sponsoren lassen. Die Hintergründe, weshalb das Kind nun nochmals fremdplatziert wird ist eine andere Geschichte, das stimmt. Und das mag ich auch nicht hinterfragen. Alles andere aber schon. Egal ob autistisch oder nicht, leiblich oder adoptiert. Fakt ist, dass sie ein Kind, welches sich nicht dazu äussern kann, aus finanziellen Interessen instrumentalisieren. Das kann schon Anlass zur Kritik geben, findest du nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 29.05.2020 15:32
    Highlight Highlight „Influencer“... ein Zufall dass es sich ähnlich anhört wie „Influenza“? Und wenn ich daran denke, dass solchen Menschen Hunderttausende hinterherhecheln, wird mir speiübel...
    • Garp 29.05.2020 18:32
      Highlight Highlight Man kann sicher nicht alle in einen Topf werden, aber Kinder vermarkten geht gar nicht.
  • Frausowieso 29.05.2020 15:20
    Highlight Highlight Der Bericht ist mir zu einseitig. Bei Kindern mit geistiger Behinderung kann eine Unterbringung in einer professionellen Umgebung das Beste sein. Je nach dem benötigen diese Kinder eine Betreuung und Förderung, die man als Eltern nicht bieten kann. Das heisst nicht, dass man sein Kind nicht liebt. Ein adoptiertes Kind kann man ja nicht einfach weitergeben. Einmal adoptiert, bleibt man Eltern des Kindes.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 29.05.2020 16:32
      Highlight Highlight genau und da wäre es eben angebracht das Kind zu "behalten" und im Heim zu begleiten zu besuchen und tageweise und ferienhalber nach Hause zu nehmen, wie das richtige Eltern von adoptierten und nicht adoptierten Kindern machen.
    • DunkelMunkel 29.05.2020 20:28
      Highlight Highlight @nadasagenwirjetzteinfachmal 100% korrekt!
    • Frausowieso 29.05.2020 21:50
      Highlight Highlight Ich habe das Youtubevideo nicht angesehen, da ich ihnen keine Klicks geben möchte. Allerdings weiss ich anhand des Berichtes nicht, ob sie das Kind noch sehen. Ein Freund von mir hat einen mehrfach Behinderten Bruder, der immer im Heim sein muss. Er hat Krampfanfälle und muss ständig überwacht werden. Der Bericht oben ist reisserisch geschrieben und bezieht klar Stellung. Im ersten Moment wünschte ich den zwein auch die Pest an den Hals. Wir kennen jedoch nicht die ganze Situation und können uns kein Urteil bilden.
  • Erklärbart. 29.05.2020 15:18
    Highlight Highlight Man darf als Mensch versagen. Auch als Eltern.
    Aber sie haben vermutlich viel Geld mit dem Kleinen gemacht und jetzt "einfach" weitergegeben. Ist legitim, wenn das Kind nachher ein besseres Leben hat.

    Es wäre einfach eine schöne Geste, wenn das Ehepaar Stauffer sämtliche Einnahmen die mit den Videos generiert wurden, dem Kleinen "spenden" oder es einer wohltätigen Organisation spenden würden.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 29.05.2020 16:33
      Highlight Highlight also genau genommen ist es ja das Geld des Kindes und nicht der Stauffers.
  • Hans Jürg 29.05.2020 14:54
    Highlight Highlight Das Kind zu Werbezwecken missbrauchen. So schlimm.

    Zum Glück hat das Kind nun Glück gehabt und wurde in eine (hoffentlich) gute Familie gebracht, die sich wirklich um das Kind und seine Bedürfnisse kümmert.
  • LittleGreenBuddha 29.05.2020 14:28
    Highlight Highlight Das Honorar, welches die beiden von dieser Waschmittelfirma erhalten haben, sollten sie der neuen Familie oder einem Kinderheim überweisen. Ihr Verhalten ist uaS.
    • Relativist 29.05.2020 15:43
      Highlight Highlight So funktioniert aber die Influencer Welt nicht. Es geht hier nicht nur um das Honorar für dieses gesponserte Video - sondern um Clout, welche mit der Story generiert werden konnte. Die
      Monetarisierung davon wird beträchtlich höher sein, als das Werbehonorar. Ihre Kanäle müssten wegen Kindsmisbrauch geschlossen werden. Das wäre die korrekte Bestrafung.
  • Pollo Loco 29.05.2020 14:24
    Highlight Highlight Naja lieber das Kind in eine bessere Obhut geben, als nicht klar kommen und das Kind womöglich schlecht behandeln/ vernachlässigen. Klar kommts sehr schlecht rüber, wenn man im Internet das Kind überall präsentiert und zur Schau stellt, aber die haben sich einfach vollkommen überschätzt.
  • Domi_Lee_Jones 29.05.2020 14:20
    Highlight Highlight Solche Menschen ekeln mich. Ein Kind nur aus Werbezwecken zu adoptieren ist für mich echt krank!
    • sowhat 30.05.2020 09:35
      Highlight Highlight Ein bisschen differenzierter darf man diese Geschichte schon betrachten. Dein Kommi ist so dünn und unreflektiert, dass er auch eklig ist.
    • Hans Rudolf Rudolf Lavater 30.05.2020 10:47
      Highlight Highlight @sowhat. Dann differenziere mal, bitte schön.
    • Garp 30.05.2020 12:45
      Highlight Highlight Deine Interpretation Domi_Lee_Jones geht viel zu weit und das kann man aus dem Artikel überhaupt nicht herauslesen. Sie wollten viellleicht ein Kind, haben es dann leider vermarktet, und waren, dann überfordert. Es ist gut, wenn das Kind zu jemandem kommt, der mit der Störung des Kindes umgehen kann und nicht permanent überfordert ist, das würde dem Kind nur schaden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fiction42 29.05.2020 14:16
    Highlight Highlight "In diesem Frühling wurde es dann ruhig um Huxley auf den Social-Media-Kanälen. Die Stauffers begründen das heute damit, dass sie ihn hätten schützen wollen..."

    Zuvor aber 2 Jahre lang Werbung mit dem Kind gemacht und gut daran verdient! Jetzt den Spass an der Sache verloren und genug Follower/Umsatz generiert, da kann man ihn dann wieder abgeben...einfach nur traurig, wenn man sich entscheidet ein Kind zu adoptieren, dann gibt man diese nicht einfach wieder zurück!
  • Ricardo Tubbs 29.05.2020 14:00
    Highlight Highlight hoffentlich führt fott sie auch dazu ihre social media kanäle zu löschen, absolut das hinterletzte!
  • Toerpe Zwerg 29.05.2020 13:54
    Highlight Highlight Mindestens so daneben wie Infludioten sind die Moral-Talibane in den Kommentarspalten.
    • Else 29.05.2020 14:50
      Highlight Highlight Die haben ein Kind adoptiert, damit Werbeeinnahmen gemacht und nun geben Sie es weg, weil es nicht "passt". Nennen Sie mich ruhig einen Moralapostel, aber das ist einfach widerlich! Und als Vater bricht es mir das Herz.
    • Toerpe Zwerg 29.05.2020 14:56
      Highlight Highlight Vermutlich haben die das Kind nicht wegen der Werbeeinnahmen adoptiert und vermutlich geben sie es auch nicht weg, weil es nicht passt, sondern weil sie schlickt komplett überfordert sind.

      Die Familie hat vier Kinder, man darf also davon ausgehen, dass sie durchaus als Eltern funktionieren.
    • Else 29.05.2020 15:07
      Highlight Highlight Quantität = Qualität?
    Weitere Antworten anzeigen
  • code-e 29.05.2020 13:52
    Highlight Highlight Was soll man dazu noch sagen ausser unterirdisch und ekelhaft. Die beiden widern mich mehr als an. Zu erst schön Kohle und Likes generieren mit angeblicher Herzensgüte und Gottes Führung und dann zack, entledigen wir uns dem nicht mehr benötigten Kind. Einfach zum Kotzen
    • sowhat 30.05.2020 09:42
      Highlight Highlight Wie engstirnig muss man eigentlich sein, code-e, um so banal zu denken? Versuch mal etwas mehr zu reflektieren, dann geht dir auf, dass da wohl sehr viel Emotionen und vermutlich auch Herzensgüte drin waren. Das heisst nicht, dass ich das Verhalten der beiden rundum gut finde. Es gibt da einiges zu kritisieren. Aber dein dumpfer Empörungston widert genauso an.
    • code-e 30.05.2020 15:46
      Highlight Highlight @sowhat: Du willst mich nicht echt belehren, was und wie ich zu denken habe oder? Was ist dein Problem? Weil mich deren Getue anwiedert oder weil ich indirekt etwas über Gott gesagt habe? Ich kann immer noch denken was ich will und mir selber einen Reim darauf machen, was da abgegangen ist. Ob dir das passt oder nicht, das nennt sich Meinungsfreiheit. Ob dir das passt oder nicht. Schöns Weekend
  • Bugan 29.05.2020 13:33
    Highlight Highlight https://www.instagram.com/p/B3HyoXvgAnP/?igshid=1bfql1fqdj27f

    Ich glaube ja nicht mal, dass der Kleine autistisch ist, der hatte nur nichts zu lachen bei solchen Leuten. Der stille Protest zeigt er ganz gut auf dem Bild.
    • Garp 30.05.2020 12:56
      Highlight Highlight Ferndiagnose, das zeigt, dass Du keine Fachpersonal bist. Du kannst glauben was Du willst, aber ziemlich widerlich, wenn Du meinst aufgrund ein paar Fotos und eines Instagrammaaccounts Autismus feststellen oder ausschliessen zu können. Und von Autismus hast Du schon mal gar keine Ahnung.
  • Wendy Testaburger 29.05.2020 13:19
    Highlight Highlight Mir wird schlecht ab solchen "Menschen".
  • Bynaus 29.05.2020 13:16
    Highlight Highlight Also jetzt mal ganz im Interesse von Huxley gedacht: gut, dass er jetzt in einer hoffentlich normalen Familie aufwachsen darf. Seine bisherige hat ja ziemlich offensichtlich einen Dachschaden.
  • Zspudozdpux 29.05.2020 13:12
    Highlight Highlight «Eine Sache, die unserer Verbindung sehr geholfen hat, war die Entscheidung, das Dreft-Baby-Waschmittel zu benutzen»


    Wer überlegt sich eigentlich so kranke Werbung?
  • Stinkstiefel 29.05.2020 13:11
    Highlight Highlight Zum Wohle des Kindes wohl zu begrüssen.

    Den Eltern dann aber bitte ein zweites Adoptionsexperiment behördlich untersagen. ...und im Falle lebenslänglicher Pflege- oder Hilfsbedürftigkeit die beiden auch zukünftig finanziell in die Pflicht nehmen.
  • Tabis Nuckerli 29.05.2020 13:09
    Highlight Highlight Es gibt Menschen, die bestellen etwas, schreiben den Testbericht und drehen das Video dazu und danach schicken Sie es zurück.

    Bei vereinzelten Exzessen von Influenzer*innen könnten Menschen auf die Idee kommen, mehrmals ein Tierbaby, Leihmutterkind oder sonstwas zu "kaufen" und nach einer Phase wo es nicht nur jööö sondern auch Arbeit ist, wird es wieder weggegeben.

    Völlig abstrus? -> Derzeit "stranden" Kinder von Leihmütter in Auffangstationen infolge Auslieferverzögerungen durch Corona.

    Da kommen bestimmte noch andere Auswüchse.

  • Lightwood 29.05.2020 13:07
    Highlight Highlight Ehrenlos!
  • lilas 29.05.2020 13:05
    Highlight Highlight Fatal wenn man sein Leben der Öffentlichkeit (um des Geldes wegen ?) preisgibt und aus der Nummer auch nicht mehr rauskommt wenn es nicht läuft wie geplant.
    Das Kind tut mir leid. Ich hoffe die neue Mutter hat nicht nur "passende medizinische Erfahrung" sondern vor allem Herz und Verstand.
  • Tabis Nuckerli 29.05.2020 13:04
    Highlight Highlight Ob die Adoption sinnvoll, statusgetrieben, ... war oder nicht kann ich nicht beurteilen.

    Wenn man als Eltern jedoch komplett überfordert ist, gilt es zuerst Hilfe und Unterstützung zu holen, wenn dies nicht hilft und man den Bedürfnissen eines Kindes nicht gerecht werden kann, braucht es eine andere Lösung.
  • Bee89 29.05.2020 13:03
    Highlight Highlight Wow, wie herzlos kann man sein. Kind abschieben, weils zu anstrengend ist, aber davor schön mit der "ach so traurigen Geschichte" schön Kohle machen und das Kind dauernd vor die Kamera setzen.

    Wenn es für das Kind gefährlich gewesen wäre, z.B dass einer der Eltern ihm etwas antun könnte, dann verstehe ich, dass man ein Kind lieber aus der Familie nimmt. Aber nur weils halt schwierig ist, schiebt man ein Kind nicht ab! Ich hoffe die kommen auf eine schwarze Liste, damit sie keinem Kind mehr so ein Trauma antun können.
    • sowhat 30.05.2020 09:45
      Highlight Highlight Gelesen und für zu flach empfunden. Darum Blitz.
  • So oder so 29.05.2020 13:03
    Highlight Highlight Wohlstandsverwarlosung vom Feinsten ! Gott uns führen möge - Gott hatte Erbarmen mit dem kleinen und hat ihn Befreit aus denn Händen dieser Ignoranten.
  • SeboZh 29.05.2020 12:58
    Highlight Highlight Ich habe absolut nichts gegen Adoption egal ob von hetero, homo oder was auch immer für Paaren. Aber ein kind rein als statussymbol zu wollen und bei (von beginn an bekannten) Problemen das kind dann "weiter zu schieben", finde ich widerlich.
  • MacB 29.05.2020 12:55
    Highlight Highlight Ekelhaft, wie letztlich ein Kind instrumentalisiert wurde, um Werbegelder zu generieren. Nun passt es halt nicht mehr ins Konzept, als nächste kommt ein Hund, gesponsert by Frolic.
    • poltergeist 29.05.2020 13:17
      Highlight Highlight Irgendwie dystopisch dass ein Waschmittelhersteller ein Influencerpaar sponsert das ein autistisches Kind adoptiert um Views zu generieren. Es sollte wirklich Gesetze geben welches Kinder vor solchen Leuten schützt. What's next?
    • SJ_California 29.05.2020 13:52
      Highlight Highlight Die Werbeeinnahmen hätte sie den künftigen Eltern weitergeben können. Die brauchen‘s sicher eher.
    • sowhat 30.05.2020 09:46
      Highlight Highlight @SJ_California, woher weisst du, dass sie das nicht getan haben?
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Wer sagt, im ÖV sei es langweilig, der lügt! 27 Bilder als Beweis

Das BAG hat die Home-Office-Empfehlung wieder aufgehoben. Die logische Schlussfolgerung: Die Anzahl Personen in den Zügen, Trams und Bussen wird wieder steigen. Das Gute daran: Im ÖV gibt es immer einiges zu sehen! Diese Woche noch ohne Maske...

(Wir haben im Nachhinein zwei Bilder entfernt, weil sie etwas unpassend waren. Exgüse.)

(smi)

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