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Aus der Rubrik «ewige Schlagzeilen»: Der Bau des neuen Aarauer Stadions verzögert sich

Ein weiterer Tiefschlag für die Fans des FC Aarau und all diejenigen, die gehofft hatten, das Fussballstadion Torfeld könne in absehbarer Zeit realisiert werden: Die Abklärungen, die vor dem allfälligen Baubeginn notwendig sind, dauern wesentlich länger, als allgemein angenommen worden war.



Die Bauherrin HRS hatte am 3. Juli, nachdem die letzte Beschwerde des Einsprechers abgelehnt worden war, über ihren Sprecher Sven Bradke mitteilen lassen: «Wir analysieren das Gesamtprojekt nochmals und werden alle Änderungen von Vorschriften und Auflagen zusammentragen. Das dürfte noch einige Zeit in Anspruch nehmen.»

Was heisst «einige Zeit»? Die HRS hat sich nicht festgelegt – und die Fussballfans haben mit ein paar Monaten gerechnet. Jetzt ist nahezu ein halbes Jahr vergangen und das Geheimnis noch immer nicht gelüftet. Im Gegenteil. Es kommt zu weiteren Verzögerungen. Das lässt sich aus der folgenden Aussage ableiten, die Sprecher Sven Bradke gegenüber der az machte: «Wir sind mit den nötigen Arbeiten vorangekommen, aber noch eine Weile nicht fertig.»

3. Juni: «Ob es mehr kostet und wer diese Kosten tragen wird, ist noch völlig offen»: Stadtrat Lukas Pfisterer nach dem Bundesgerichtsurteil zum Aarauer Stadion.

(3. Juni 2016) Video: © Tele M1

Letzte Woche hatte FCA-Präsident Alfred Schmid erklärt, der FC Aarau wisse bezüglich Planung des neuen Stadions nicht, was Sache sei und befinde sich «in einem luftleeren Raum». Das lähme.

3. Juni: «Wahnsinnig, wenn man da zurückschaut»: FCA-Präsident Alfred Schmid ist «sehr erleichtert»

(3. Juni 2016) Video: © Tele M1

Schmid betonte weiter: «Der FC Aarau muss alles unternehmen, dass es keine weitere Volksabstimmung braucht.» Der Hintergrund: Gemäss Leuten, die es wissen müssten, wird das Stadion 15 Millionen Franken teuer als die geplanten 36 Millionen Franken. (uhg)

Torfeld Süd: Das Projekt für das neue FC-Aarau-Stadion

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