Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Economiesuisse sagt Nein zur Begrenzungsinitiative und Ja zu Kampfjets



Die Begrenzungsinitiative der SVP stellt das Verh

Bild: sda

Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse hat die Parolen zu den Abstimmungsvorlagen vom 27. September gefasst. Er sagt Nein zur Begrenzungsinitiative und Ja zur Beschaffung von neuen Kampfflugzeugen, wie es in einer Medienmitteilung vom Donnerstag heisst.

Die Volksabstimmung über die Begrenzungsinitiative der SVP, die den bilateralen Weg und damit das Fundament der Schweizer Europapolitik in Frage stelle, sei für die Wirtschaft von grosser Tragweite. Economiesuisse werde zusammen mit der breit abgestützten Allianz von stark+vernetzt eine engagierte Nein-Kampagne führen. Für den Wirtschaftsstandort stelle die Initiative ein Hochrisiko-Experiment dar, das den Wohlstand der Schweiz ernsthaft gefährde.

Ein Ja empfiehlt Economiesuisse zur Beschaffung neuer Kampfflugzeuge. Die aktuelle Flotte sei in die Jahre gekommen und müsse ersetzt werden, damit die Armee die notwendigen und zeitgemässen Mittel habe, um den Schutz des Luftraums zu gewährleisten. Die Luftwaffe sei wichtiger Bestandteil des Sicherheitsverbundes, von dem auch die Unternehmen und ihre Mitarbeitenden profitierten. Ein Ja sei eine Investition in die Sicherheit und Stabilität der Schweiz.

Welcher Kampfjet soll's denn sein?

Schliesslich hat Economiesuisse Stimmfreigabe zum Referendum über die Erhöhung des Drittbetreuungskosten- und Kinderabzugs beschlossen. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis der Vorlage sei aus Sicht der Wirtschaft zu wenig ausgewogen. Zum Vaterschaftsurlaub und zum Jagdgesetz hat der Wirtschaftsdachverband keine Parole gefasst. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Diese vier Kampfjets sind in der engeren Auswahl

Helene erklärt die Begrenzungsinitiative

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

6 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
ususfact
25.06.2020 19:24registriert June 2020
Falsch, aber von denen erwartet. Wir sind längst zu viele. So darfs nicht weiter gehen, nur zu Gunsten des Profits einiger, dafür sinkende Lebensqualität der Mehrheit. Eigenen Verstand einschalten, nicht Parteien folgen.
459
Melden
Zum Kommentar
Abendländer
27.06.2020 07:50registriert December 2019
Nachhaltiges Wachstum wir durch mehr BIP pro Kopf und nicht durch mehr Köpfe generiert.
Zweites dient nur den Kontrolleure/Inhabern der Produktionsmittel und fördert die Umverteilung des Wohlstandes von unten nach oben. Profiteure sind FDP und economieswiss sowie alle anderen Paladine der Superreichen. Was zwingend zur Frage führt: …lässt sich die Philosophie des stetigen Wachstums, möglichst noch unbeschränkt, überhaupt verantworten.
343
Melden
Zum Kommentar
Abendländer
27.06.2020 08:00registriert December 2019
In 10 Jahren werden wir 25% der AHV Renten (mit recht) ins Ausland schicken, d.h. das Geld ist dem Binnenmarkt entzogen. Muss jedoch laufend im Binnen-Wirtschaft- Kreislauf erwirtschafte werden (Umlageverfahren)!
Eidgenosse schnall denen Gürtel schon mal enger!
303
Melden
Zum Kommentar
6

Die Babyboomer-Lücke: In der Schweiz fehlen schon bald die Arbeitskräfte

Die Coronakrise hat in manchen Firmen einen Stellenabbau zur Folge. Davon könnte die Begrenzungs-Initiative der SVP profitieren. Dabei droht der Schweiz ein Arbeitskräftemangel.

Minus 200 Stellen bei Schindler, minus 400 bei SR Technics, minus 350 bei Gategourmet. Die Hiobsbotschaften aus der Schweizer Wirtschaft haben sich in den letzten Tagen summiert. Begründet wird der Abbau in allen Fällen mit der Coronakrise. Und das dürfte nur der Anfang sein. Weitere Firmen streichen ebenfalls Jobs oder müssen dicht machen.

Solche Meldungen beunruhigen die Gegner der Begrenzungs- oder Kündigungsinitiative. Eigentlich läuft alles in ihrem Sinne. Die Umfragewerte der Initiative …

Artikel lesen
Link zum Artikel