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Ein Mitglied vom Ja Komitee zur Kriegsgeschaefte Initiative sitzt an einem Computer, am Sonntag, 29. November 2020, in Bern. Die Schweizer Stimmbevoelkerung hat ueber die beiden Vorlagen zur Kriegsgeschaefte und Konzernverantwortungsinitiative abzustimmen. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Die Kriegsgeschäfte-Initiative scheiterte klar am Volks- und am Ständemehr. Bild: keystone

Die grosse Übersicht: So hat deine Gemeinde abgestimmt



Schlussendlich war die Sache klar: Sowohl die Konzernverantwortungsinitiative als auch die Kriegsgeschäfte-Initiative scheitern am Ständemehr.

>> Alle News zum Abstimmungssonntag im Ticker

Doch wie präsentiert sich die Lage auf Gemeinde-Ebene? Klick dich durch unsere Karten und schau nach, wie dein Wohnort, dein Heimatort und der Geburtsort deiner Katze abgestimmt haben.

KVI: Volksmehr Ja, Ständemehr Nein

Die Konzernverantwortungsinitiative ist am Ständemehr gescheitert. Die jahrelange Kampagne der Befürworter scheint nur in der Suisse romande und in den städtisch geprägten Kantonen gewirkt zu haben. Ja sagen die Kantone Basel, Bern, Fribourg, Genf, Jura, Neuenburg, Tessin, Waadt und Zürich.

Beim Volksmehr hat es für einen knappen Sieg gereicht: 50,73% der Abstimmenden sagten ja – das sind 37'500 Stimmen Vorsprung.

gfs-Politologe Lukas Golder meint im SRF: «Das ist ein historischer Erfolg.» Noch nie habe eine Volksinitiative zu internationaler Solidarität mehr Stimmen erhalten als die Konzernverantwortungsinitiative.

Kriegsgeschäfte: Klar gescheitert

Die Volksinitiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten (Kriegsgeschäfte-Initiative)» ist am Volks- und am Ständemehr gescheitert. 57,45% aller Stimmenden lehnten die Initiative ab. Von Kantonen sagten einzig Basel-Stadt, Genf, Jura, und Neuenburg Ja zur Initiative.

(mlu)

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