Schweiz
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Alt-Bundesrat Christoph Blocher bei der Festeroeffnung anlaesslich des Parteifests und Wahlauftakts der SVP Schweiz vom Samstag, 31. August 2019 in Sattel. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Christoph Blocher am SVP-Parteifest im letzten August in Sattel SZ. Bild: KEYSTONE

Analyse

Wie Christoph Blocher zur Hypothek für die SVP wurde

Christoph Blocher hat die SVP zu dem gemacht, was sie heute ist. Dank seinem Charisma wurde sie die stärkste Partei der Schweiz, aber er ist auch mitschuldig an ihrer aktuellen Krise, nicht nur wegen der Rentenfrage.



Stadtsaal Wil SG, irgendwann zu Beginn der 2000er. Die SVP Schweiz hatte zur Delegiertenversammlung geladen. Brisante Geschäfte waren nicht traktandiert, der Anlass plätscherte dahin, der Geräuschpegel im Saal war hoch. Dann trat ER ans Rednerpult – und von einer Sekunde auf die andere war es totenstill. Kein Räuspern war zu hören.

Für mich als Beobachter an der Seitenlinie war es ein unvergessliches Erlebnis, faszinierend und erschreckend zugleich. Es verdeutlichte, wie sehr Christoph Blocher die SVP beherrschte, sie im wahrsten Sinn in seinen Bann zu schlagen vermochte. Der Parteipräsident hiess Ueli Maurer, aber der wahre Chef, ihr Anführer war Blocher.

Blocher: «Wir haben der Klima-Walze nichts entgegenzusetzen»

Video: srf/SDA

Es war die Zeit, in der die SVP von Wahlerfolg zu Wahlerfolg eilte und die Schweizer Politiklandschaft als disruptive Kraft umpflügte. In kurzer Zeit wurde sie vom Juniorpartner im Bundesrat zur stärksten Partei des Landes, auf Kosten von FDP und CVP. Die Medien empörten sich über ihre Entgleisungen und verhalfen ihr damit nur zu Gratiswerbung.

Kampf gegen modernes Eherecht

Der Baumeister dieses Erfolgs hiess Christoph Blocher. Seit seiner Wahl in den Nationalrat 1979 war der Pfarrerssohn vom Rheinfall als «konservativer Revolutionär» – so der Titel der Biographie von Markus Somm – bestrebt, die Schweiz in seinem Sinne umzugestalten. In ein Land, das wirtschaftlich global vernetzt ist, sich politisch aber aus allem raushält.

Blochers Schweiz basiert auf traditionellen Institutionen wie Familie, Bauernstand und Armee. National bekannt wurde er nicht mit der Abstimmung über den Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) 1992, sondern bereits 1985 als – erfolgloser – Kämpfer gegen ein modernes Eherecht. Was mehr über sein Weltbild aussagt als alle Wortmeldungen zur Ausländer- und Europapolitik.

Der grosse Durchbruch kam mit dem EWR-Nein. Der Instinktpolitiker Blocher erkannte, dass es ein beträchtliches Segment in der Bevölkerung gab, das für seine rückwärtsgewandte Botschaft empfänglich war und sich politisch vernachlässigt fühlte. Mit seiner Urgewalt malträtierte er FDP und CVP, während er den rechten Rand marginalisierte oder absorbierte.

Blocher 2019 und im ERW-Abstimmungskampf 1992.

Der Erfolg war durchschlagend, bis zu seiner Wahl in den Bundesrat 2003. Und nun das. Der gleiche Blocher, der gerne gegen den gefrässigen Staat wettert, fordert seine Bundesratsrente ein, rückwirkend. Der Anspruch mag berechtigt sein, und es stimmt auch, dass er nie explizit darauf verzichtet hat. Blocher war schon immer ein Meister der verbalen Zweideutigkeit.

Blochers «Überbrückungsrente»

In der «SonntagsZeitung» bezeichnete er den Nichtbezug der Rente als «Geschenk an den Staat». Die SVP macht gute Miene zum bösen Spiel. In der Sommersession bekämpfte sie vehement die Überbrückungsrente für ältere Arbeitslose und drohte mit dem Referendum (das sie nicht ergreift). Nun fordert ausgerechnet ihr «Übervater» eine Staatspension.

Im Abstimmungskampf über die Begrenzungs-Initiative leistet Christoph Blocher seiner Partei einen Bärendienst. Er wirft ihr nicht einen Knüppel zwischen die Beine, sondern einen ganzen Baumstamm mitsamt den Ästen. Der Politgeograf Michael Hermann mutmasst in den Tamedia-Zeitungen, dass Blocher «offenbar selbst nicht mehr an die Initiative glaubt».

Für die Jungen ein Relikt

Das mag sein, aber das Problem reicht tiefer. Christoph Blocher versteht die heutige Welt nicht mehr. Diese entfernt sich immer weiter von seinem Idealbild. Blocher, der sich einst regelrecht rühmte, keinen Fernseher zu besitzen, mag inzwischen ein iPhone haben. Eine Jugend aber, die sich im WhatsApp-Chat zur Klimademo verabredet, ist ihm fremd.

SVP-Abstimmungsplakate

Seit seinem Rücktritt aus dem Nationalrat 2014 ist er in der Öffentlichkeit immer seltener präsent. Die SVP-Gefolgschaft begeistert er nach wie vor, etwa letztes Jahr am Parteifest vor den Wahlen in Sattel SZ. Aber für junge Menschen wirkt er wie ein Relikt aus vergangenen Zeiten, ein politischer Mythos, der ihnen nichts zu sagen hat.

Die faulen Sektionen

In seiner Partei hat er offiziell kein Amt mehr, aber nach wie vor ist Blocher der Fixstern, um den sich alles dreht. Damit wird er für die SVP zunehmend zur Hypothek, nicht nur wegen der Rentenfrage. Das zeigte sich in der Wintersession 2019, als Blocher laut «Weltwoche» eine «Manöverkritik» zur Niederlage bei den Wahlen im Oktober durchführte.

Getreu seinem protestantischen Ethos ortete er die Ursache nicht in der nachteiligen Themenkonjunktur, sondern bei faulen Sektionen, denen die Parteiführung Beine machen müsse. Worauf Präsident Albert Rösti entnervt das Handtuch warf. Damit erwischte er die SVP auf dem falschen Fuss. Die Nachfolgesuche verkommt zur Peinlichkeit.

Die SVP im Dauertief

Eine handfeste Führungskrise, eine Initiative mit schlechten Aussichten, keine Antworten auf die Herausforderungen der Gegenwart – die SVP findet nicht aus ihrem Tief. Noch wagt es kaum jemand, öffentlich den Mann zu kritisieren, dem die Partei alles zu verdanken hat. Aber intern wächst der Unmut über Blochers zunehmend erratisches Verhalten.

Für Michael Hermann scheint es so, als ob Christoph Blocher «auch seine Mission einer konservativen Erneuerung der Schweiz aufgegeben» habe. Das ist schwer vorstellbar, aber sein stures Beharren auf der Bundesratsrente dürfte manche seiner Fans, die ihm einst andächtig zuhörten und die ihn nach wie vor bejubeln, ins Grübeln bringen.

Im Oktober wird Blocher 80 Jahre alt. Von der Politik lassen wird er kaum. Er vergleicht sich mit Winston Churchill oder Konrad Adenauer, der erst mit 87 als deutscher Bundeskanzler zurücktrat, und das erst noch unfreiwillig. Christoph Blocher hat kein Amt zu verlieren, aber sein einst so untrüglicher Instinkt scheint ihn zunehmend im Stich zu lassen.

Blocher hat die Schweizer Politik in den letzten 30 Jahren wie kein anderer geprägt. Nun muss er aufpassen, dass er nicht zur tragischen Figur wird.

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    Alle Leser-Kommentare
  • DerTaran 07.07.2020 22:36
    Highlight Highlight Tragische Figur? Ja, finde ich gut!
  • Köbi Löwe 07.07.2020 13:20
    Highlight Highlight CB klaut aus dem Bundeshaus 2.7 Mio. Franken

    Derzeit aktuelles Zitat CB:
    Kein Geld diesem Staat!

    Diese Aussage von CB ist diskreditierend!
    Welches Staatsgebilde geniesst denn weltweit betrachtet besseres Ansehen als das unsrige? Wenn’s CB bei uns nicht mehr gefällt, kann er ja dahin zurück auswandern, wo sein Urururur Grossvater um 1866 rum als Wirtschaftsflüchtling zu uns in die Schweiz her kam. Die Baden Württemberger nehmen ihn bestimmt wieder zurück.
  • Gzdt 07.07.2020 10:24
    Highlight Highlight Ist nicht Die SVP (inkl. Bocher) an und für sich ist eine Hypothek für die Schweiz und eine funktionierente Sozialgesellschaft?
  • De-Saint-Ex 07.07.2020 07:08
    Highlight Highlight Schon „komisch“... seit gestern Nachmittag kein Kommentar mehr... meiner erscheint zwar unter „meine Kommentare“... hier aber Fehlanzeige...
    Na denn, es wird seine „Gründe“ haben...
  • Schneider Alex 07.07.2020 06:31
    Highlight Highlight Eine aufgeklärte Stimmbürgerschaft ist weder eine Glaubensgemeinschaft noch eine Schafherde. Zum Glück haben wir in der Schweiz noch die Möglichkeit, bei Sachfragen mitzubestimmen. Und in einzelnen dieser Sachfragen kann man in guten Treuen die Meinung von Ch. Blocher teilen, ohne gleich zu einem Gläubigen von ihm und seiner SVP zu mutieren
    • Fisherman 07.07.2020 14:51
      Highlight Highlight Und welche Sachfragen wären das?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 07.07.2020 15:54
      Highlight Highlight Inwiefern sollte man in Sachfragen die Meinung mit jemandem teilen, der glasklar gesagt hat, dass es legitim sei, das Volk zu belügen um die eigenen Ziele zu erreichen?
  • Brockoli 07.07.2020 05:03
    Highlight Highlight Blocher war schon immer mehr Hype als Substanz. Immer schön ad hominem den anderen angreifen aber selbst ob jeder Kritik an sich empört sein. Seine Zeit kam, sie ging, er blieb. Mal sehen wie lange es noch bis zur grossen Revolte dauert, scheinbar mag es die SVP von Blocher regiert zu werden. Keine fremden Richter, man hat ja selbst schon einen kleinen Diktator.
  • Nathan der Weise 06.07.2020 23:15
    Highlight Highlight Man kann von Blocher halten was man will,dennoch war/ist er einer der einflussreichsten Politiker dieses Landes in den 40 Jahren. Sie jüngstes (negativ-) Beispiel.
  • John Henry Eden 06.07.2020 20:34
    Highlight Highlight Wenn das Alphatier zur Hypothek wird, steht das Rudel von einem Neuanfang.

    Ist die SVP schlau, entschuldigt sie sich in der Ära nach Blocher für ihre Ausländerfeindlichkeit und betont ihre konservativen Werte.

    Neun von zehn Balkan-Schweizern halten viel von BMW, aber wenig von LBGT. Die SVP ist bezüglich Werte die einzig wählbare Partei für diese Menschen. Und ihre Zahl ist gross.

    Wenn die Partei in Gegenzug ein paar tausend Mörgelifans an die EDU verliert, spielt das keine Rolle.

    Keine andere Partei in der Schweiz kann mit einer aufrichtigen Entschuldigung mehr Wähler gewinnen.




    • Ritiker K. 07.07.2020 10:21
      Highlight Highlight Eine "aufrichtige Entschuldigung"?

      Von mir aus gesehen haben wir in unserem Sprachgebrauch ein gewichtiges Missverständnis.

      "Ich entschuldige mich" das geht von mir aus gesehen von der Logik her gar nicht. Ich stehe bei jemandem in der Schuld. Selber kann ich mich nicht von dieser Schuld befreien, dass kann nur die Person bei der ich in der Schuld stehe. Nur die Person bei der ich in der Schuld stehe kann mich ent-schuldigen.


      "Ich bitte um Entschuldigung" ist das einzige was geht. Die SVP kann also aufrichtig versuchen um Entschuldigung zu bitten. Obs klappt ist eine andere Frage.
    • Magnum 07.07.2020 11:36
      Highlight Highlight Wenn ich das Wort Balkan-Schweizer lese, kommt mir mit Verlaub das kalte Kotzen. Bio-Schweizer, Halb-Bio-Schweizer, Viertel-Bio-Schweizer, Balkan-Schweizer? Genau wegen Leuten wie Dir, John Henry Eden, verzichte ich auch nach 46 Jahren auf eine Einbürgerung. Denn Typen wie Du werden Eingebürgerte NIE als Schweizer akzeptieren - und das ist ein Armutszeugnis für ein Land, das per Saldo immer massiv von Migration profitiert hat (bis 2. WK: Armengenössige zur Auswanderung motivieren, ab 1900: billige Arbeitskräfte und Spezialisten holen).
  • F2 to Enter Setup 06.07.2020 19:38
    Highlight Highlight Niemand wird CB das Wasser reichen können. Er hat es versäumt, einen Nachfolger aufzubauen. Kam ihm jemand zu Nahe oder wich dieser nur ein mü von seiner Doktrin ab oder zeigte "Schwächen", sägte er ihn ab. Toni Brunner hat sich total zurück gezogen. Und von Albert Rösti redet bald niemand mehr...
  • Rethinking 06.07.2020 19:31
    Highlight Highlight Leider stimmte ich dazumal als junger Wahlberechtigter ebenfalls gegen den EWR...

    Heute würde ich für den EWR stimmen...
  • Meierli 06.07.2020 18:49
    Highlight Highlight Hoffentlich lässt die SVP Blocher bis zu seinem letzten Tag machen was er will. Er hat die SVP gross gemacht. Und er sorgt selber dafür, dass sie wieder wird was sie mal war. Eine 15% Partei wie andere auch. Für die Schweiz ist das eine gute Zukunft.
  • De-Saint-Ex 06.07.2020 18:42
    Highlight Highlight Hui... nicht so schnell. Diese Rentengeschichte wird wie alles in dieser schnelllebigen Zeit schon „morgen“ vergessen sein. Die Begrenzungsinitiative hätte auch ohne diese „Affäre“ kaum Chancen. Die SVP erpresst jeweils (mit Erfolg) bei absolut allen witschaftsrelevanten Abstimmungen mit der Drohkulisse des Jobverlustes, nur wenn es um die EU geht nicht. Hier drohen jetzt ausnahmslos alle anderen damit und werden letztendlich den gleichen „Erfolg“ haben. Und Blocher wird es recht sein, denn nur so bleibt der SVP liebstes Kind, ihre raison d‘être, bestehen. Die SVP wird sich nicht verändern.
    • Wetterleuchten 07.07.2020 12:36
      Highlight Highlight Das wird Sie wohl nicht, aber hoffentlich auf ein noch erträgliches Mass schrumpfen, am besten unter 15%.
    • Fisherman 07.07.2020 14:59
      Highlight Highlight Unter 10% wäre mein Traumziel.
    • Wetterleuchten 08.07.2020 13:17
      Highlight Highlight Man muss wohl oder übel realistisch bleiben, leider.
  • Barracuda 06.07.2020 18:35
    Highlight Highlight Das grosse Problem ist, dass die SVP eine Sprache spricht, die nur der SVP-Wähler hören will, der mit Lügen, Widersprüchen und Niveaulosigkeit wenig Probleme hat. Die SVP hat immer noch nicht verstanden, dass sie nicht (nur) ihre eigenen Schäfchen erreichen muss, die ja sowieso alles unkritisch abnicken. Ohne Verbündete bleibt die SVP handlungsunfähig und wir noch mehr zur Loserpartei, die an Wahlen verliert und bei jeder Initiative ein Watsche bekommt. Wenn du mehr als nur die eigene Basis erreichen willst, kannst du nicht auf diesem Niveau politisieren und dir täglich selbst widersprechen.
  • Black Cat in a Sink 06.07.2020 17:50
    Highlight Highlight Ich glaube, für die Schweiz ist die Zeit gekommen, sich vom von Blocher geprägten Diskurs der letzten 30 Jahre zu emanzipieren. Die Operation Libero hat das eindrucksvoll vorgemacht. Eine Partei, die sich damit rühmt, auf der Bremse zu stehen, hat in einer modernen Schweiz, keine Zukunft.
    • code-e 07.07.2020 12:48
      Highlight Highlight "Eine Partei, die sich damit rühmt, auf der Bremse zu stehen, hat in einer modernen Schweiz, keine Zukunft"

      Leider gibt es immer noch genug Schweizer, die lieber wieder im Mittelalter leben wollen, als in Richtung Zukunft zu gehen. So lange diese Exemplare nicht aussterben wird sich die Schweiz nicht von CB und SVP emanzipieren
    • Fisherman 07.07.2020 15:00
      Highlight Highlight Aber wenn es dann so ist, wie im Mittelalter, dann findet es auch keiner mehr gut.
  • FrancoL 06.07.2020 17:12
    Highlight Highlight Meine Güte da haut Ihr aber den Christoph schön in die Pfanne. Ich wundere mich auch wieviel da sagen, dass der Christoph weit weg ist von der Basis, als wäre Köppel, Mutter, Aesch und Glarner näher an der Basis.

    Die ganze Rennleitung ist doch weit weg von der Basis und die Basis versucht es nur den Stoffel in die Schuhe zu schieben, aber es kommt nichts besseres nach.
    • Wetterleuchten 07.07.2020 12:46
      Highlight Highlight Köppel, Aeschi, Matter und Glarner sind Blocher hörig. Von Basisnähe keine Spur und der Oberhirte Stoffel hat dabei zugesehen. Schaut Euch doch die genannten Typen an. Sektiererisches Politverhalten, stur und unbelehrbar bis zum Abwinken, keine soziale Empathie, keine Kompromissfähigkeit, fremdenfeindlich, stehen so rechts, dass nachher nur noch die Wand kommt, Trump- und teilweise AFD-Verehrer. Brauchen wir das wirklich?
  • Wolk 06.07.2020 16:55
    Highlight Highlight Er ist 80. Er möge sich doch in den Ruhestand begeben, den er sich verdient hat.
  • MrJS 06.07.2020 16:48
    Highlight Highlight Blocher hatte es geschafft, die gesamte Schweiz für 30 Jahre EU-kritisch einzuschwören. Wäre damals die EWR-Abstimmung mit einem Ja geendet,
  • joerckel 06.07.2020 16:32
    Highlight Highlight es ist noch gar nicht so lange her, da nannten ihn die SVP Anhänger als Übervater der Nation". Wenn man sich heute bei einigen SVP-Mitgliedern und Funktionären umhört, ist vom Begriff "Übervater" nur noch sehr wenig bis gar nichts mehr zu hören. Vielmehr wird, und dies vor allem bei Parteifunktionären, vom erhofften und erwartenden Abgang von CB gesprochen. Viele dieser Leute haben schlicht und einfach genug davon, sich immer nur nach seinen Anweisungen handeln zu müssen. Denn es ist längst klar, und war eigentlich schon immer so, Widerspruch hat CB noch nie geduldet.
    • Callao 06.07.2020 18:23
      Highlight Highlight Bzgl. keinen Widerspruch dulden: Jeder Oberstufen- oder Berufsschüler lernt, dass eine Organisation nur mit einer gelebten Kritikkultur weiter kommt. Wer rastet der rostet. Oder wird von der Geschichte eingeholt. Und genau das scheint aktuell mit CB und der SVP zu passieren. Um aus dieser Spirale rauszukommen, muss CB gewaltig „die Milch herunterlassen“.
    • Wetterleuchten 07.07.2020 13:00
      Highlight Highlight Glauben Sie, dass dies etwas an der verbissenen Haltung von Leuten wie Aeschi, Köppel, Matter, Mörgeli, Glarner, Addor, Bircher, Schlür oder Wobmann, etc. ändert? Die werden reinhauen wie eh und je. Die einzige Chance, diese Typen in die Schranken zu weisen, ist, dass man die SVP nicht mehr wählt. Sogar der Swiss Life-Präsident, Dörig, hat sich inzwischen noch dazu gesellt.
  • Lowland 06.07.2020 16:25
    Highlight Highlight "Nun muss er aufpassen dass er nicht zur tragischen Figur wird" so der Schluss dieses, wirklich guten Artikels.
    Ist wohl zu spät, er ist bereits eine tragische Figur.
  • lilie 06.07.2020 16:24
    Highlight Highlight Blocher hat mE - ähnlich wie Trump - null Gespür für die Leute. Es war einfach Zufall, dass seine Poltereien und seine Rückständigkeit just in dem Moment kamen, als ein Teil der Bevölkerung dafür empfänglich war.

    Blocher poltert weiter und verteilt Busszettel an Sündenböcke - aber selbst seine Jünger sind zum grössten Teil weitergezogen.

    Wir können froh sein, dass bei uns doch noch die meisten selber denken können. Selbst zu ihren besten Zeiten kam die SVP kaum über 30% hinaus - und auch dann sagten die Wähler längst nicht zu allem Ja und Amen.

    Von über 40% Herdentieren sind wir weit weg
    • Raembe 06.07.2020 17:46
      Highlight Highlight Ich muss Dir da wiedersprechen, Blocher und Trump haben sehr wohl ein Gespür für die Leute. Aber hauptsächlich für Ihre Leute, die anderen interssieren sie schlicht und einfach nicht.
    • Nathan der Weise 06.07.2020 23:24
      Highlight Highlight Gab es andere Parteien die in den letzten 20 Jahren beinahe 30% Wählerstimmen erreicht haben? Das ist *natürlich* keine Mehrheit, hatten die „anderen“ auch nie. Somit ist alles in Ordnung bei uns es braucht den Konsens und keiner kann ohne den anderen. Ich glaube das System gleicht sich aus und ist gut (nicht perfekt) wie es ist
    • lilie 07.07.2020 10:52
      Highlight Highlight @Raembe: Da hast du vermutlich recht. Allerdings können sie auch nichts anderes.

      @Nathan: Ich finde auch, dass unser System funktioniert. Wir haben starke Parteien von links bis rechts und einen funktionierenden politischen Diskurs. Das erlaubt, viele Bedürfnisse und Themen abzudecken.

      Was ich eben als Gegensatz zum Zwei-Parteiensystem der USA sehe, das dazu geführt hat, dass 40% der Wählerschaft blindlings einem gemeingefährlichen Demagogen hinterherrennen.

      Ich glaube nicht, dass bei uns so etwas passieren könnte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapperlot! 06.07.2020 16:00
    Highlight Highlight Er hat und wird seine Abwahl als BR nie überwinden, daran hadert er und wird diese Geister auch nicht mehr los.

    Für alle die ihn noch immer mögen empfehle ich sich einmal zu informieren wie er zur EMS Chemie gekommen ist, das sagt eigentlich schon alles.
    • El Vals del Obrero 06.07.2020 18:02
      Highlight Highlight Auch wenn es sicher auch Unterschiede gibt, erinnert mich dieser Punkt immer an Berlusconi.
    • Knacker 06.07.2020 20:48
      Highlight Highlight Kurz und bündig: 1969 in die Rechtsabteilung eingetreten, 1973 Aufstieg zum Direktionsvorsitzenden, 1979 starb Inhaber Werner Oswald, die EMS geriet in Probleme, die Erben Oswalds wollten ihre Anteile verkaufen und beauftragten Blocher einen Käufer zu finden, der kaufte die Anteile schliesslich selbst, nachdem er nach eigener Aussage keinen Käufer hatte finden können, der das Unternehmen ohne massiven Stellenabbau weitergeführt hätte. „das sagt eigentlich schon alles„ ja was denn genau? Was ist „alles“ für Sie? Bin kein Blocher-Fan aber fair beurteilen sollte schon sein.
    • Sapperlot! 07.07.2020 10:43
      Highlight Highlight Hier ein paar Passagen aus dem Buch von Schilling:

      "Im Frühling 1983 griff Blocher an. Im Auftrag der Familie (Oswald) sollte er die Ems-Gruppe verkaufen. Dass die Gründerfamilie einem Verkauf nicht abgeneigt war, vor allem die Söhne Christoph, Werner und Hermann, die wollten offensichtlich Bares sehen, das wusste Blocher. Aber dass der Verkäufer zugleich der Käufer war, das wussten sie nicht, sagt Frau Oswald:"


    Weitere Antworten anzeigen
  • TodosSomosSecondos 06.07.2020 15:58
    Highlight Highlight Die Grosse Stärke der SVP war schon immer die Schwäche der SP. Die Hälfte aller SVP Wähler sind schlecht ausgebildete und schlecht bezahlte Arbeiter.

    Dass es die Sozialdemokratie - notabene fast überall in Europa - nicht schafft, diesen Leuten ein politisches Zuhause zu bieten, ist die grosse politische Tragödie der letzten 30 Jahre.

    Von Christoph Blocher wird in 20 Jahren niemand mehr reden aber am Versagen der Sozialdemokratie werden noch Generationen leiden.
    • Fakten 06.07.2020 17:04
      Highlight Highlight Ja aber die angeblich schlecht gebildeten Arbeiter arbeiten wenigstens - was man von der SP im Ganzen leider nicht sagen kann.
    • FrancoL 06.07.2020 17:07
      Highlight Highlight Auch schon einmal überlegt, dass das was die SP anbietet den Kleingeistern nicht in den Chram passt und diese Kleingeister lieber sich von der SVP oder anderen ähnlichen Parteien über den Tisch ziehen lassen?
      Meinst Du wirklich dass der ARBEITER im herkömmlichen Sinn wirklich der SVP-Wähler darstellt? Ich glaube nicht und ich habe täglich mit Dutzenden von diesen SVP-Schäfchen zu tun und nur die Wenigsten sind das Abbild des herkömmlichen ARBEITERS.
      Der ARBEITER ist nicht einfach der der einer Arbeit nachgeht, sonst wären die meisten Arbeiter und auch der tiefe Lohn ist nicht das Mass.
    • FrancoL 06.07.2020 17:09
      Highlight Highlight ARBEITER ist der der auf seine ARBEIT stolz ist und sie gut machen will und darum auch schützen Meg und mit dem Schutz auch deren Wert hoch hält. Und da bietet die SP nun mal viel mehr als die SVP.
      Ich weiss aber nicht, ob Du verstehst was ich meine.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 06.07.2020 15:57
    Highlight Highlight Treffende Analyse!

    Weil er nur Stiefellecker und Emporkömmlinge neben sich duldete, gibt es auch kaum jemand der seine Partei führen kann. Die Neuwahl des Präsidenten zeigt das eindrücklich.

    Dazu kommt die Frage nach den Finanzen, denn was passiert, wenn er mal nicht mehr alles zahlt? Die ganze Macht der SVP basiert doch nur auf Blochers Milliarden und wenn die mal nicht mehr sprudeln, verliert die Heimatschutzpartei sehr schnell an Glanz!

    Die Blocher sind so gesehen sogar der Prototyp einer Hypothekenkrise für die SVP, aber zum Glück stirbt diese rückwärts gewandte Generation langsam aus.
    • Crazyscientist 06.07.2020 16:59
      Highlight Highlight Blocher ist nicht der einzige Geldgeber der SVP da hat es genügend andere Millionäre, Milliardäre und Interessengruppen die den heroischen Kampf der SVP gegen faire Steuern für gutbetuchte unterstützen. Auch seine Tochter wird weiterhin Geld spenden.
    • Pafeld 06.07.2020 17:39
      Highlight Highlight Blocher ist nicht der einzige, der Millionen in diese Partei gebuttert hat. Und nach Blochers Abgang werden sich die anderen Millionensponsoren kaum mehr brav im Hintergrund wollen. Die Partei steht heute schon vor einer Zerreisprobe. Lediglich der fehlende Mut, Blocher öffentlich und direkt zu kritisieren, hält die SVP heute davon ab, in dutzende Splittergruppen zu zerbersten. Die BDP war nur ein Vorgeschmack. Die SVP wird es in der heutigen Form spätestens eine Legislatur nach Blochers biologischem Ableben nicht mehr geben. Zu gross sind die internen Interessenkonflikte.
    • Mr. Spock 06.07.2020 17:50
      Highlight Highlight Evtl. Fliessen die Rentenmillionen ja direkt ins Spendenbüchlein der SVP, kann ers schön von den Steuern abziehen und er sagte ja er möchte es für etwas sinnvolles nutzen? Einkommen dürfte er ja mit Dividenden, Renditen und Zinsen genug haben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 06.07.2020 15:53
    Highlight Highlight Blocher ist wie ein Dinosaurier der noch nicht gemerkt hat, dass er ausgestorben ist.
    Ich habe aber auch das Gefühl, dass er die Bedeutungslosigkeit seiner Existenz nicht verkraftet, ausser bei der SVP und wenn er eben mal 2.7 Mio. vom Staat kassieren will, interessiert sich ja eigentlich keiner mehr für den traurigen alten Mann. Das einzige, mit dem Blocher jeweils in den Schlagzeilen war, war Provokation und die nutzt sich irgendwann ab.
    Ich habe Blocher auch mal in echt gesehen und war wenig beeindruckt vor dem erstaunlich kleinen Mann ohne grosse Ausstrahlung.
  • Bravo 06.07.2020 15:44
    Highlight Highlight Finde seine 2.77 Millionen Franken Rechnung an den Staat eine Frechheit. Ausgerechnet von ihm hätte man das am wenigsten erwartet.

    Das muss auch denjenigen zu denken geben, welche sich an Weihnachten nichts schenken... Plötzlich wird dann auf einen Chlapf rückwirkend eingefordert.
    • balzercomp 06.07.2020 18:50
      Highlight Highlight Konnte man, wer auch immer das ist, das wirklich nicht erwarten? Würden Sie so etwas von Silvio Berlusconi erwarten? Oder von Trump? Bei beiden würde es mich nicht sonderlich überraschen. Genauso wenig wie es mich bei Blocher wirklich überrascht. Ich hätte zwar erwartet, dass er seinen "Verzicht" weiterhin medial ausschlachtet, aber offensichtlich hält er es nicht mehr für notwendig. Warum auch immer.
    • Bravo 07.07.2020 07:16
      Highlight Highlight Für mich ist das offensichtlich, dass das nicht geht. Man kann doch nicht jahrelang auf etwas verzichten, um nach x Jahren zu kommen und zu sagen, das gehört dann im Fall noch mir. Man hat darauf verzichtet, weil man es nicht gebraucht hat, das hat ja auch seine Glaubwürdigkeit ausgemacht. Nun hat er alles verspielt.
  • magnet1c 06.07.2020 15:43
    Highlight Highlight Blocher wird zunehmend zum Ärgerniss und er ist mittlerweilen sehr weit von seiner Basis entfernt. Dies war er zwar öfters, jedoch haben dies viele seiner Anhänger nicht registriert. Die SVP verliert an Zuspruch und hat zudem eine veraltete Politagenda. Noch wird sich jedoch niemand zum grossen Umbruch ermutigen, was den anderen Parteien in die Karten spielt.
    • Raembe 06.07.2020 17:48
      Highlight Highlight Das kann man von der ganzen SVP Zürich sagen.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 06.07.2020 15:41
    Highlight Highlight Ich weiss einfach nicht, was mir diese Partei zu bieten hat? Thema Klima, da kommt nichts. Thema Familie, da kommt nichts. Thema Bildung, da kommt nichts. Thema Arbeitnehmerrechte, da kommt nichts. Thema Gleichstellung, da kommt nichts. Thema AHV, da kommt nichts. Thema Zukunft: da will man in eine Schweiz, die vor 50 Jahren schon Vergangenheit war.

    Wäre ich KMU Unternehmer oder Bauer,dann wäre das vielleicht etwas für mich.

    Mit Rassismus, Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit, Schwingen, Militär, Polizei, usw. habe ich nichts am Hut. Sonst wüsste ich nicht, was diese Partei zu bieten hat.
    • Superreicher 06.07.2020 15:54
      Highlight Highlight Geht mir und vielen anderen genauso.
    • AFK 06.07.2020 16:07
      Highlight Highlight Naja, vermutlich bist du sehr Links, da ist dein Weltbild klar. Ich versuche das immer aus objektiver Sicht zu beurteilen. Alles braucht ein Gegenpol. Denn von Links und Rechts kommen Ideen, manchmal gut, manchmal schrott. Oft wird halt nur die Sichtweise der eigenen Ideologie begutachtet, da wird zu schnell nicht mehr überlegt was wirklich eine für alle faire Lösung wäre.
    • sealeane 06.07.2020 16:17
      Highlight Highlight Auf den Punkt gebracht. Danke!
      Rechts kann keine Lösungen anbieten sondern nur Populismus. War schon immer so und wird wohlmnoch lange so bleiben. Siehe was andere rechtsklnservative regierungen so angerichtet haben oder gerade anrichten.
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  • Scaros_2 06.07.2020 15:39
    Highlight Highlight Selbst wenn:

    - Ich SVPler wäre
    - ambitioniert wäre
    - junge wäre

    Hätte ich einfach Mühe alles auf einen Senilen alten Menschen abzustimmen. Das kann es einfach nicht sein. Man muss nach vorne blicken und Alte wurzeln irgendwann abschlagen. Oder sie müssen lernen selbst zu gehen. Was will den Blocher? Mit 105 immer noch sagen wo es langeht? Gott bitte nicht. Manchmal muss man auch einfach lernen aufzuhören und andere machen lassen. Man kann dann ja immer noch poltern aber hey.

    Ich bin bitzeli froh das die SVP derzeit so stagniert.
  • Bruno Wüthrich 06.07.2020 15:29
    Highlight Highlight Mir scheint, heute wird vieles, was die SVP einst stark machte, zur Hypothek.

    Und wenn ich mir das Personal dieser Partei so betrachte, so scheint die SVP hauptsächlich aus Hypotheken zu bestehen.

    Die nächste Stufe wäre dann, wenn aus Hypotheken Ramsch-Kredite werden. Das wollen wir nicht hoffen.
    • Wetterleuchten 07.07.2020 12:31
      Highlight Highlight Doch, in dem Fall wollen und müssen wir das hoffen.
  • Sir Albert 06.07.2020 15:26
    Highlight Highlight Es ging mir - damals noch SVP-Mitglied - ähnlich wie dem Autor in Wil, als ich den C. Blocher erstmals live reden hörte. Nur, dass ich mich von dem sektenähnlichen Verhalten nicht anstecken liess, im Gegenteil: es stiess mich eher ab und war der Anfang von meiner Abwendung von der SVP. Ich dachte mir damals "das soll also der grosse Christoph sein, den ich vorher so unkritisch gut fand?", denn eigentlich ist Blocher ein schlechter Redner, der wirres Zeug labert. Aber er profitiert halt davon, dass ihn seine "Jünger" unkritisch gut finden, egal was und wie er es sagt.
    • locogoa 06.07.2020 15:50
      Highlight Highlight Auch wen ich Blochers politisches Wirken nur die letzten zwanzig Jahre verfolgt habe, habe ich mich immer gefragt was die Menschen an ihm finden... Er mag klug sein, hat aber kein Charisma, ist kein guter Redner, trötzelt wie ein Kind wenn ihm etwas nicht gefällt,
      hält sich für auserkoren die Schweiz zu retten...
      erinnert mich eher an einen Wutbürger der von allen belächelt wird als an einen grossen Staatsmann...
      Einzig sein Instinkt für die Ängste der Bevölkerung ist sehr gut, und davon hat er sehr stark profitiert und damit gespielt....
    • TodosSomosSecondos 06.07.2020 15:51
      Highlight Highlight woher kommt mir das nur bekannt vor...
    • Cisco 06.07.2020 15:52
      Highlight Highlight Der letzte Satz erinnert mich an einen aktuellen Staatschef...
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Nach 6 toten Hunden warnen Behörden: «Gehen Sie mit Ihrem Hund nicht an oder in den See»

Die Behörden im Kanton Neuenburg haben ein Badeverbot für den Strandabschnitt zwischen der Areuse-Mündung und Colombier verhängt. Zuvor waren sechs Hunden an den Folgen einer Vergiftung gestorben.

Der Grund für die Vergiftungen waren Cyanobakterien – im Volksmund Blaualgen, wie die Neuenburger Kantonspolizei am Freitag mitteilte. Am Nachmittag informierten die Kantonsbehörden in Colombier darüber. Der Befund wurde von Experten bestätigt.

Ein ähnliches Phänomen sah man am Neuenburgersee noch nie. …

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