Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Der Mörser 16 beim Test durch die Truppen im März in Bière (VD). bild: armasuisse

Neuer Granatwerfer besteht Test für die Armee – Lieferung verzögert sich weiter

Die Armee hat Granatwerfer des Typs Mörser 16 auf ihre taktischen Fähigkeiten geprüft. Den technischen Test hat der Prototyp aber noch nicht bestanden. Beim ersten Test waren Sicherheitsmängel aufgetreten.



Die Armee hatte den Prototyp Mörser 16 im März auf dem Waffenplatz in Bière (VD) getestet und nun für truppentauglich befunden. Dies teilte das Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) am Freitag mit. Der Test bezog sich aber nur auf die taktischen Fähigkeiten des Mörsers, wie eine Sprecherin auf Nachfrage von CH Media erklärte. Der technische Test stehe noch aus. Die ersten Tests waren gescheitert, weil das System Sicherheitsmängel aufwies.

Beim Mörser handelt es sich um ein System mit zwei Teilen. Das Trägerfahrzeug lieferte der Thurgauer Hersteller Mowag, das Mörsergeschütz die Ruag. Das Parlament hatte den Kauf von 32 solcher Systeme für 400 Millionen Franken im Jahr 2016 beschlossen.

Seither hat sich das Beschaffungsprojekt aber erheblich verzögert. Ursprünglich war die Lieferung zwischen 2018 und 2022 geplant. Stand jetzt ist noch nicht mal der Serienvertrag unterschrieben. Das kann laut der Sprecherin erst geschehen, wenn auch die technischen Tests erfolgreich abgeschlossen werden. Die Armasuisse rechnet gemäss ihrer Mitteilung mit einer Übergabe an die Truppen ab 2024. (chmedia/gb)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

50 «Badass»-Bilder von militärischen Sondereinheiten aus aller Welt

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen
41 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
BerthaPhilipPayne
24.04.2020 16:00registriert February 2020
1 Mörser
20018
Melden
Zum Kommentar
bcZcity
24.04.2020 15:53registriert November 2016
Geil! Kann man damit auch Schutzmasken in die Menge schiessen?
20370
Melden
Zum Kommentar
COVID-19 ist Evolution
24.04.2020 16:15registriert March 2020
Das ist genau das was wir jetzt brauchen.
11473
Melden
Zum Kommentar
41

Analyse

Die Gefahr für das neue SP-Führungsduo lauert in der Mitte

Mit Mattea Meyer und Cédric Wermuth als Co-Präsidium setzt die SP auf einen klaren Linkskurs. Sie wird von den Grünen bedrängt, aber langfristig profitieren könnten die Grünliberalen.

Die Wahl war eine Formalität: Die Zürcher Nationalrätin Mattea Meyer und ihr Aargauer Kollege Cédric Wermuth wurden am Samstag wie erwartet zum neuen Führungsduo der SP Schweiz gewählt. Für Gegenkandidat Martin Schwab, einen Nobody aus dem Berner Seeland, waren seine 23 Stimmen angesichts der illustren Konkurrenz fast ein Grosserfolg.

Die beiden «Thirtysomething» Meyer und Wermuth lösen Christian Levrat ab, der die SP während zwölf Jahren geführt hatte. Der Freiburger Ständerat war ein …

Artikel lesen
Link zum Artikel