Schweiz
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Eltern warnten vor gefährlicher Strasse in Eptingen – dann verunfallt Tochter genau dort

Bei einer Frontalkollision mit einem Auto hat sich eine 13-jährige Velofahrerin am Dienstag in Eptingen Verletzungen zugezogen. Die Rega musste sie ins Spital fliegen.



ARCHIV - ZUR MK DER STADT ZUERICH ZUR NEUEN PRAXIS FÜR DIE NUTZUNG DES TROTTOIRS DURCH VELOS STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Cyclists cycle on a cycle lane in Zurich, Switzerland, on April 8, 2017. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Der Schulweg der verunfallten 13-Jährigen ist schon seit längerer Zeit umstritten. Bild: KEYSTONE

Der Unfall ereignete sich kurz vor sieben Uhr früh auf der Belchenstrasse. Zwei Schwestern fuhren wie jeden Morgen mit dem Velo in die Schule, als eine der beiden auf Höhe «Weierchesi» frontal mit einem Auto zusammenprallte. Das Mädchen musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.

Die steile und enge Kantonsstrasse führt ins Zentrum von Eptingen. Die Sicherheit des Schulwegs der verunfallten 13-Jährigen ist schon seit längerer Zeit umstritten. Die Eltern des Mädchens und auch die Nachbarn setzen sich seit Jahren für einen sicheren Schulweg ein. Die Gemeinde schaffte den Schulbus ab, so müssen Schüler von drei Gemeinden mit dem öffentlichen Bus in die Schule fahren. Und die Strasse, zwei Kilometer von Eptingen entfernt, wurde schon von mehreren Gerichten als unzumutbar für Schulkinder eingestuft, wie das Newsportal «Blick» mitteilte.

Ein in der Nähe wohnhafter Landwirt liess seine Tochter monatelang nicht zur Schule gehen, damit sie auf keinen Fall diesen Schulweg auf sich nehmen muss. Für sein Verhalten bekam er und die Mutter vor Gericht eine Geldstrafe aufgebrummt. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) machte jedoch den Besuch in einer anderen Schule möglich, wo der Weg kürzer und sicherer ist.

Ein Nachbar äusserte sich gegenüber «Blick» mit den Worten: «Schrecklich, dass das jetzt passieren musste. Hätten wir nur einen Schulbus! Unsere Kinder kämen sicher in die Schule.»

(bz/aeg)

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