Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Der Anbieter Flash hat in Basel neue E-Scooter ausgerollt, die über Stossdämpfer und Handyhalter verfügen.

Die neue E-Scooter-Generation ist ziemlich abgefahren – aber es gibt ein Problem

Der Anbieter Flash lanciert in der Schweiz eine neue Generation von E-Scootern, die Verkehrsmittel statt Spielzeug sein sollen. Die Expansion ist jedoch wegen den Zürcher Behörden ins Stocken geraten.



Sie haben Gabelfederung, einen eingebauten Cupholder, Handyhalterung und sogar einen USB-Anschluss. Der Leihtrotti-Anbieter Flash hat in Basel und Zürich eine neue Generation von Leihtrottis ausgerollt. «Wir vollziehen damit bei den E-Scootern die Transformation vom Spielzeug zum Verkehrsmittel», sagt Geschäftsführer Torge Barkholtz zu watson. 100 Flitzer stehen in Basel, 20 in Zürich bereit.

Die Flash-Scooter sind eine Eigenentwicklung. Bislang setzten E-Trotti-Anbieter wie Bird, Lime oder Tier in der Schweiz auf chinesische Massenware des Herstellers Segway. Diese Scooter waren ursprünglich für Privatnutzer und nicht für den Verleih konzipiert. Die Folge: Viele Leihtrottis gingen oftmals bereits nach zwei Monaten kaputt. Bei den neuen, solider gebauten Flash-Modellen rechnet Barkholtz mit einer Lebensdauer von mindestens sechs Monaten. Es lohne sich darum auch, die Tretroller zu reparieren, wenn sie beschädigt sind.

In Basel sind zudem in der Flash-App «No-Parking-Zones» definiert, in denen die Miete der Scooter nicht beendet werden kann – etwa rund um den Bahnhof. Damit soll die Wildparkiererei eingedämmt werden.

Bild

Das Trotti mit integriertem Cup- und Handyhalter. bild. zvg/flash

Strikte Regeln bremsen in Zürich Expansion

Herumstehende E-Trottis sind mit ein Grund, warum die Expansion in Zürich stockt. Dort ist es im Gegensatz zu Basel den E-Trotti-Anbietern nicht erlaubt, die Scooter auf öffentlichem Grund respektive Trottoirs sowie Veloparkplätzen abzustellen. «Momentan ist es weniger attraktiv, das Angebot in Zürich auszubauen, obwohl es sehr viel Potential gibt», sagt Barkholtz dazu.

Die Stadt Zürich prüft derzeit neue Regeln für alle Anbieter, die im so genannten «Free-Floating-System» operieren – also über keine fixen Standplätze wie der öffentliche Velo-Verleiher Publibike verfügen. Denkbar ist, dass die Firmen künftig eine Gebühr bezahlen müssen, um den öffentlichen Grund benützen zu dürfen. Auf Anfrage von watson erklärt das Zürcher Tiefbauamt, dass «man noch diesen Frühling» die neuen Leitlinien für E-Scooter festlegen wolle. Fix sei aber noch nichts.

Mit den warmen Temperaturen steigt der Handlungsbedarf. Auch bei den Trotti-Verleihern. Bei Lime stehen die E-Scooter wegen technischen Problemen noch immer in der Garage.

watson hatte Anfang Januar aufgedeckt, dass Softwareprobleme bei den Bremsen zu mehreren Unfällen geführt hatten. Darauf zog Lime alle 550 Tretroller in der Schweiz aus dem Verkehr.

Nico testet den E-Scooter

Video: watson

46 Fail-Bilder, die zeigen, dass du nicht der einzige Pechvogel bist auf der Welt

Das könnte dich auch interessieren:

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

BAG: 4382 neue Fälle, 101 Tote

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Mehr Tote als in der ersten Welle: Hier sterben die Corona-Opfer in der Schweiz

In den letzten sieben Tage starben in der Schweiz pro Tag rund 70 Personen an Covid-19. Wer ist betroffen und gibt es regionale Unterschiede? Ein Überblick.

Die zweite Welle ist noch längst nicht vorbei. Während die täglichen Fallzahlen leicht sinken, steigen die Todeszahlen weiter an. Aber wer stirbt in der Schweiz an Covid-19? Und welche Kantone sind besonders betroffen? Die folgenden sechs Punkte aus den Daten des BAG geben darauf die Antwort.

Nicht berücksichtigt haben wir dabei allfällige Vorerkrankungen von Todesopfern, da das BAG diese nicht ausweist. Zudem sind die Todesfälle unabhängig davon, ob der Sterbeort das Spital, Altersheim, …

Artikel lesen
Link zum Artikel