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Erneut Handy-Antenne im Kanton Bern abgebrannt

Erneut ist im Kanton Bern eine Handy-Antenne abgebrannt. Dieses Mal war ein Sendemast des Mobilfunk-Anbieters Sunrise in Thun betroffen. Und wieder sieht es nach Brandstiftung aus.



Die Meldung über den Brand an der Seestrasse sei am Sonntagmorgen kurz nach 00.30 Uhr bei ihnen eingegangen, sagte Patrick Jean, Sprecher der Kantonspolizei Bern, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Er bestätigte damit eine Meldung von Blick online.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte sei der Sendemast bereits in Vollbrand gestanden. Nach bisherigem Kenntnisstand stehe eine «Vorsatzhandlung als Brandursache im Vordergrund». Ein Bekenner-Schreiben oder eine Nachricht sei bisher jedoch nicht aufgetaucht. Ermittlungen seien im Gang.

Eine Sunrise-Sprecherin bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur AWP, dass es sich um eine ihrer Mobilfunk-Antennen handle. Diese sei auch von Swisscom mitbenützt worden sei.

Die Grenzwerte für die Strahlenbelastung sollen trotz der Erweiterung auf die 5G-Technologie nicht gelockert werden.

Bild: KEYSTONE

Bereits vor drei Wochen war in der Umgebung von Thun eine Handy-Antenne von Sunrise abgebrannt. Die Polizei ging auch damals von Brandstiftung aus.

Und im Februar war auf eine 5G-Antenne in Uttigen BE ein mutmasslicher Brandanschlag verübt worden. Am Tatort fand die Polizei ein paar hingekritzelte Zeilen, dass die Mobilfunkanbieter Swisscom, Sunrise UPC und Salt mehrere Millionen für Kinder spenden sollen. Ansonsten drohten weitere Brandstiftungen.

Die 5G-Anlage in Uttigen gehört der Swisscom. Das Unternehmen beziffert den entstandenen Schaden auf etwas mehr als 30'000 Franken, wie es auf Anfrage bekanntgab. Swisscom reichte Strafanzeige ein. (sda/awp)

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