Schweiz
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Rekrut am Susten tödlich verunfallt – zweiter schwer verletzt



Ein Helikopter sucht im Gebiet Sustenpass nach der vermissten F/A-18, am Dienstag, 30. August 2016, auf dem Sustenpass. Im Gebiet des Sustenpasses wird seit Montagnachmittag gegen 16.30 Uhr eine F/A-18 der Schweizer Luftwaffe vermisst. Ueber das Schicksal des Piloten sei zur Zeit nichts bekannt, teilte das Eidgenoessische Verteidigungsdepartement (VBS) mit. Seit dem fruehen Morgen sind drei Helikopter und Suchtrupps zu Fuss im Dauereinsatz. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

A helicopter in search for a missing F/A-18-plane of the Swiss military, on the Susten pass, Switzerland, on Tuesday, 30 August 2016. The Swiss military launched a search after a warplane belonging to the country’s air force went missing during a training exercise. The plane, a one-seater F/A-18C, disappeared near Susten in central Switzerland on Monday afternoon, the Swiss defence ministry said. Three army helicopters and mountain rescue teams are continuing today their search for the fighter jet and pilot. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Der Sustenpass – hier ereignete sich der tödliche Unfall (Archivbild). Bild: KEYSTONE

Bei einem Verkehrsunfall am Sustenpass ist am Mittwoch ein Rekrut ums Leben gekommen und ein zweiter schwer verletzt worden. Die beiden kamen mit ihrem Fahrzeug von der Strasse ab und stürzten 100 Meter in die Tiefe.

Wie das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mitteilte, waren die beiden in einem Geländefahrzeug des Typs Puch unterwegs. Sie befanden sich in einer Fahrschulung.

Bei einem Unfall mit einem Puch der Schweizer Armee kommt ein Rekrut ums Leben. (Archivbild)

Um so einen Geländewagen soll es sich gehandelt haben. Bild: KEYSTONE

Die Angehörigen der beiden Wehrmänner sind informiert worden und werden von einem Care-Team der Armee betreut. Auch die Kollegen der verunglückten Rekruten werden psychologisch betreut. Die Armeejustiz hat eine Untersuchung eingeleitet.

Die beiden Rekruten gehörten zur Richtstrahlschule 62, die ihre Basis in Kloten ZH hat. Diese bildet laut Armee-Internetseite Soldaten und Kaderleute für die «militärische Swisscom» aus, wie das VBS schreibt. Gemeint ist, dass die in dieser Schule ausgebildeten Soldaten sichere und redundante Verbindungen für Armee und Landesregierung aufbauen können.

Innerhalb der Richtstrahlschule 62 gibt es sogenannte Pionierfahrer. Zu solchen wurden die beiden verunfallten Rekruten ausgebildet, wie Armeesprecher Daniel Reist auf Anfrage sagte. Solche Pionierfahrer verfügen laut Reist alle über einen privaten Führerausweis und werden in der Rekrutenschule weitergebildet.

Die beiden verunglückten Rekruten befanden sich in der siebenten Woche der Rekrutenschule. Sie waren zu zweit im Fahrzeug. Geübt wurde am Mittwoch das Fahren in einem Konvoi. Ob das Fahrzeug eine Leitplanke durchbrach, konnte Reist nicht sagen. Die Gründe für den Unfall untersuche die Militärjustiz.

Der Unfall ereignete sich oberhalb der Ortschaft Gadmen auf der Berner Seite des Sustenpasses. Gadmen gehört zur Gemeinde Innertkirchen BE. Der Sustenpass führt von Innertkirchen nach Wassen im Kanton Uri. Nach dem Unfall musste die Sustenpassstrasse für die Rettungsarbeiten gesperrt werden. (sda)

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