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Aufwendige Aktion: 400 Tonnen schwerer Findling bei Bern um 2,5 Meter verschoben



Ein fast 400 Tonnen schwerer Findling ist am Mittwoch in Muri bei Bern verschoben worden. Die technisch aufwendige Aktion war nötig, damit die Autobahnausfahrt aus Richtung Thun verlängert werden kann.

Ein ueber 300 Tonnen schwerer Findling aus Aaregranit wird am Mittwoch, 9. Mai 2018, in Muri bei Bern auf der A6 verschoben. Damit wird die Autobahnausfahrt verlaengert. Der Findling soll vor rund 18'000 Jahren durch den Aaregletscher vom Haslital bis zu seinem jetzigen Standort transportiert worden sein. (KEYSTONE/Sarah Ennemoser)

Grösser als vermutet: Der Findling bei Muri. Bild: KEYSTONE

Dass ein Findling gleich neben der Autobahn liegt, war den Planern bekannt. Er sass aber zu einem grossen Teil im Erdreich. Erst als man ihn ausgrub, stellte sich heraus, dass er bedeutend grösser und schwerer ist als angenommen.

Deshalb konnte er nicht einfach mit Hilfe von Kranfahrzeugen umplatziert werden. Er konnte auch nicht in mehrere Teile geschnitten oder gesprengt werden, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) schreibt. Schliesslich handle es sich um einen bedeutenden naturgeschichtlichen Zeugen.

Ein ueber 300 Tonnen schwerer Findling aus Aaregranit wird am Mittwoch, 9. Mai 2018, in Muri bei Bern auf der A6 verschoben. Damit wird die Autobahnausfahrt verlaengert. Der Findling soll vor rund 18'000 Jahren durch den Aaregletscher vom Haslital bis zu seinem jetzigen Standort transportiert worden sein. (KEYSTONE/Sarah Ennemoser)

Der Koloss wurde mit Presswerkzeugen angehoben und auf den Bahnen rund 2,5 Meter weit weggeschoben. Bild: KEYSTONE

Eine spezialisierte Firma hat nun die Verschiebung vorgenommen. Sie montierte links und rechts des Findlings sogenannte Verschubbahnen. Dann wurde der Koloss mit Presswerkzeugen angehoben und auf den Bahnen rund 2,5 Meter weit weggeschoben.

Im Rahmen des Verschubs konnte das genaue Gewicht gemessen werden. Mit 373 Tonnen handelt es sich um einen der grössten Findlinge im Kanton Bern. (sda)

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