Schweiz
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Klimaaktivisten mit symbolischer Protestaktion in Bern



Mit einer symbolischen Aktion haben Aktivistinnen und Aktivisten von Extinction Rebellion am Samstag in Bern Bundesrat und Parlament aufgefordert, die Klima- und Biodiversitätskrise abzumildern.

Mit einer symbolischen Aktion haben Aktivistinnen und Aktivisten von Extinction Rebellion am Samstag in Bern Bundesrat und Parlament aufgefordert, die Klima- und Biodiversitätskrise abzumildern. Bild: sda

Mit einer symbolischen Aktion haben rund 150 Aktivistinnen und Aktivisten von Extinction Rebellion am Samstag in Bern Bundesrat und Parlament aufgefordert, die Klima- und Biodiversitätskrise abzumildern.

Ziel der Aktion war laut Medienmitteilung «die Krise zu fühlen, mit den eigenen Emotionen umzugehen und dann selber aktiv zu werden.» Dazu stellten die Aktivisten auf dem Bundesplatz einen Galgen auf. Rednerinnen und Redner warnten vor dem Aussterben des Planeten, falls nicht rasch gehandelt werde.

Die Aktion steht im Rahmen der weltweiten Kampagne #NoGoingBack, mit der auf die Notwendigkeit einer «sofortigen Transformation unseres gesellschaftlichen Systems» hingewiesen wird. Weltweit setzten sich Millionen Menschen für eine Abkehr von einer Politik der Zerstörung der Lebensgrundlagen ein.

2020 sei das entscheidende Jahr für überlebensnotwendige Entscheidungen, «um die Klimakatastrophe und den Kollaps der Ökosysteme abzumildern.» (sda)

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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • SGR 19.07.2020 11:24
    Highlight Highlight das Coronavirus möchte ja etwas fürs Klima tun aber wir wehren uns dagegen 😉
  • Tmac 19.07.2020 11:20
    Highlight Highlight Wurde auch etwas konkretes vorgeschlagen wie vorgegangen werden soll um diese krise abzumildern..?
  • Turicum04 18.07.2020 19:44
    Highlight Highlight Wir müssen die Menschen und das Klima retten und nicht die Wirtschaft! Grenzen auf! Es wollen viele in die rettende Schweiz flüchten. Hochöfen auf! Da wollen viele Autos rein um entsorgt zu werden.
  • Toastbrot 2.0 18.07.2020 19:18
    Highlight Highlight Wer hier so fleissig Kommentare von Leuten runterblitzt, die sich dafür aussprechen, dass etwas gegen den Klimawandel getan wird, kann beim besten Willen nicht mehr alle Nadeln an der Tanne haben.

    Den Klimawandel zu leugnen und/oder sich gegen Umweltschutz zu stellen, ist eine der grössten Dummheiten unserer Zeit. Wie kann man nur so kurzsichtig sein, den eigenen Lebensraum nicht erhalten zu wollen?

    „Ja, aber die Wirtschaft“ heisst es dann gerne. Als wenn die Transformation hin zu einer ökologischeren Gesellschaft der Wirtschaft insgesamt schaden würde. Ein Lügenmärchen von Besitzständlern.
  • El Ninio 18.07.2020 18:05
    Highlight Highlight Jetzt Mal ganz utopisch jeder kriegt ein Punktekonto. Wieviel man verbrauchen darf.
    Flugreisen kosten 2-5 Punkte (je nach Entfernung).
    Ein Motorfahrzeuge besitzen 3.
    Lebensmittel 1-5 (jenachdem wie lokal produziert).
    Kinder in die Welt setzen 15 (pro Kind und Lebenserwartung84 in der Schweiz das sind zusammen gezählt 1460).
    Wie guet die Wohnung isoliert ist, braucht Mann eine Klimaanlage. Wie weit ist der Arbeitsweg.
    Die Liste könnte man beliebig weiterführen.
    Die Bürokratie hätte seine Freude.
    Wer wirklich was machen will sollte Mal Ecopop goggeln und dort spenden.
  • blueberry muffin 18.07.2020 16:48
    Highlight Highlight Wir haben ja in der Corona Krise ziemlich gut gesehen, dass es mit der Solidaridät nicht weit her ist.

    Jeder Quatsch musste erst Pflicht werden, bevor sich die Mehrheit daran hielt. Empfehlungen wurden ignoriert. Vorallem in den Ländern, die keine Massengräber ausheben mussten.

    Gleich beim Klimawandel. Wenn dann Milliarden Flüchtlinge vor der Tür stehen, wird vielleicht etwas unternommen. Bis dahin kann mans ignorieren.
    • Stefan Sowieso 18.07.2020 17:16
      Highlight Highlight Das Problem sind nicht Flüchtlinge. Fas Problem ist das Bevölkerungswachstum. Entwicklungshilfe braucht 2 Ziele. Bevölkerungs Minuswachstum und Schutz der Resourcen vor Ort. Make Fürschi.
    • Roelli 18.07.2020 20:06
      Highlight Highlight Ich denke nicht das blueberry muffin die Flüchtlinge als Problem sieht.
      Jedoch wird die Klimakrise viele Menschen in die Flucht treiben weil ihre Lebensgrundlage verschwindet.
    • Kruk 19.07.2020 00:19
      Highlight Highlight Selbst dann wird der Zusammenhang nicht von allen gesehen werden.

      Pessimistisch kann man sagen, es wird ignoriert bis die Schweiz eine Wüste ist.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Al Pal 18.07.2020 16:29
    Highlight Highlight Um dieses Problem, gegen dieses die Corona Pandemie ein Klacks ist, ernsthaft zu bekämpen, muss man meiner Meinung nach als Individuum genau zwei Dinge tun.

    1. Bei sich selber Anfangen und seinen ökologischen Fussabdruck massiv verkleinern.

    2. Die richtigen Politiker wählen, die dieses Problem auf nationaler und globaler Ebene ernsthaft angehen.
  • Gipfeligeist 18.07.2020 15:20
    Highlight Highlight aber...aber... Corona, wir machen doch schon soo viel für die Wirtschaft!

    Schön das wir nun einen Vorgeschmack einer globalen Krise bekommen haben. Dann sollten wir der globalen Klimakrise die gleiche Aufmerksamkeit schenken:
    Dreckige Investitionen verbieten, Emissionen bepreisen und die Kohleindustrie ihren Schaden bezahlen lassen.
    • lilie 18.07.2020 16:50
      Highlight Highlight @Gipfeligeist: Wozu die Emissionen reduzieren, es tragen jetzt doch sowieso alle eine Maske!

      Scherz beiseite, du hast komplett recht. Direkt nach der Coronakrise sollten wir die Umweltkrise anpacken - am besten mit der gleichen Entschlossenheit, internationaler Zusammenarbeit und der Mischung aus Selbstverantwortung jedes einzelnen und Massnahmen auf Regierungsebene. Dazu noch darauf achten, dass möglichst niemand auf der Strecke bleibt...

      Das wäre hocheffizient!
    • Stefan Sowieso 18.07.2020 17:09
      Highlight Highlight Und Gipfeligeist bezahlt ab jetzt das doppelte für Ihr Gipfeli und lädt das Handy/Tablett mit 1 std Velofahren um den Post zu elektrifizieren. 1 Fr täglich geht an die Kinder die Kobalt abbauen und 2 Fr an die chinesischen Uiguren die in den chinesischen Minen für seltene Erden schuften. Hab ich das lismen für den Frieden vergessen? Also Job aufgeben, sie haben keine Zeit meht für ehrliche Arbeit. Lebensmittelanbau wie im Mittelalter und das einzige Buch in der Stadtkirche bewundern. What a way!
    • SeboZh 18.07.2020 17:25
      Highlight Highlight Nur die Kohlenindustrie? Wie schauen sie, dass auch noch bei ärmeren Leuten geheizt wird?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rethinking 18.07.2020 15:06
    Highlight Highlight Die Leute vergessen leider schnell und kehren zurück in den alten Trott der Bequemlichkeit...
    • Hades69 18.07.2020 16:07
      Highlight Highlight Sie vergessen nicht, denn es war Ihnen nie wirklich bewusst. Nennt man Ignoranz. Und Bequemlichkeit. Hauptsache niemand schreibt diesen Menschen was vor, das ist Ihr Verdienst und Auslegung des modernen Menschen.
    • Firefly 19.07.2020 09:59
      Highlight Highlight @Hades69 nein Ignoranz nennt man es, wenn es bewusst ist jedoch ignoriert wird, was noch viel schlimmer ist. Denn wenn ein Bewusstsein für eine Sache fehlt, besteht die Möglichkeit eines zu schaffen. Bei Ignoranz besteht diese Möglichkeit nicht.

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