Schweiz
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Das? Das sind nur der Bundesrat und zwei Nobelpreisträger



Am Mittwoch war die letzte Sitzung, dann ist Pause: Auch für Bundesrat beginnen die Sommerferien – auch wenn die in Corona-Zeiten nicht ganz so entspannt ausfallen dürften. Doch davor machte sich die Landesregierung noch auf zum Bundesratsreisli, dass in diesem Jahr in zwei Teilen stattfindet.

In der Nacht auf heute waren der Bundesrat und Bundeskanzler Walter Thurnherr im Gantrisch-Gebiet unterwegs. Da die Region im Grenzgebiet der Kantone Bern und Freiburg relativ wenig Lichtverschmutzung aufweist, ist sie beliebt bei Sternengucker.

Und die Magistraten hatten sich kompetente Unterstützung mitgenommen: Begleitet wurden sie von den Schweizer Nobelpreisträgern Michel Mayor und Didier Queloz. Die Genfer Astronomen hatten 2019 für die Entdeckung des ersten Exoplaneten den Nobelpreis für Physik erhalten.

Ein Blick ins Sternenmeer war der Landesregierung wegen des wolkenverhangenen Himmels kaum möglich. Dennoch war das Zusammentreffen mit den beiden Forschern eine «Sternstunde», wie Bundesratssprecher André Simonazzi über Twitter bekannt gab.

Am Freitag steht in Riggisberg der Besuch der Abegg-Stiftung auf dem Programm. Diese ist ein weltweit renommiertes Institut im Bereich der Textilkunde und -restauration. Damit wird der erste Teil des Bundesratsausflugs abgeschlossen.

Wo und wie es im Herbst im zweiten Teil der Reise weitergeht, steht noch nicht fest. In ihrem letzten Präsidialjahr 2015 reiste Simonetta Sommaruga mit ihren Regierungskolleginnen und -kollegen am zweiten Tag in den Kanton Tessin. Traditionellerweise führen diese Schulreisen jeweils in den Heimatkanton der Präsidentin oder des Präsidenten. Die familiären Wurzeln der bernischen SP-Frau liegen jedoch im Tessin.

Nach dem ersten Teil der Bundesratsreise stehen die individuellen Sommerferien der Magistraten an. Wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA ergab, wollen alle Mitglieder der Landesregierung in der Schweiz Ferien machen. (sda/mlu)

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