Schweiz
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Pascal Strupler, Direktor des Bundesamts fuer Gesundheit BAG, spricht waehrend einer Medienkonferenz zur Situation des Coronavirus (COVID-19), am Donnerstag, 30. Juli 2020 in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) von Direktor Pascal Strupler hat am Freitag falsche Ansteckungszahlen veröffentlicht. Nun korrigiert es sich. Bild: keystone

Viele Menschen stecken sich in der Familie an, wenige in Clubs – BAG korrigiert sich

Die meisten Coronavirus-Ansteckungen gibt es im familiären Umfeld, nicht in Ausgehlokalen, Clubs und Discos, wie es aus dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) noch am Freitag hiess. Am Sonntagabend korrigierte sich das BAG: die Daten seien falsch zugeordnet worden.



Es zeige sich, dass gemäss den klinischen Meldeformularen, die dem BAG durch Ärztinnen und Ärzte zugestellt würden, die meisten Ansteckungen im familiären Umfeld (27,2 Prozent) geschehen, gefolgt vom Arbeitsplatz (8,7 Prozent) und privaten Festen (3 Prozent). Ausgehlokale machen einen einstelligen Prozentsatz aus, konkret lediglich 1,9 Prozent, Bars und Restaurants nur gerade 1,6 Prozent.

Allerdings warnt das BAG in seiner Mitteilung vom Sonntagabend: «Infektionsereignisse in Clubs können zu einer hohen Zahl Infizierter führen sowie zu einer noch höheren Zahl von Menschen, die sich in Quarantäne begeben müssen.»

Die kantonalen Systeme zur Kontaktverfolgung würden durch solche Ereignisse besonders gefordert und belastet. Es sei also von zentraler Bedeutung das Risiko von Übertragungen gerade in solchen Umgebungen so gering wie möglich zu halten.

Ausgewiesen wird laut dem BAG in seiner Tabelle die Art der Exposition. Die total 793 Meldungen dazu seien zwischen dem 16. Juli und dem 1. August im BAG eingetroffen und von den Ärztinnen und Ärzten über das klinische Meldeformular an das BAG gesendet worden.

Kopfschütteln bei Politikern

«Was wird uns das BAG morgen erzählen?», reagierte die Zürcher CVP-Nationalrätin Kathy Riklin am Sonntagabend auf Twitter. «Nach Maskengeschichten...nun diese 'Richtigstellung'. Oh je!»

Mit «Peinlich peinlich....», hatte Grüne-Schweiz-Parteichef Balthasar Glättli als Erster ein Kopfschütteln über das BAG getwittert. Er sei froh, habe er sich nicht «aufgrund völlig falsch zugeordneter Zahlen in eine hitzige inhaltliche Debatte eingemischt».

Eigentlich tue es der Politik ja gut, «evidenzbasiert zu arbeiten», so Glättli weiter. Umso mehr werde es aber «zum echten Problem, wenn Zahlen aus der Bundesverwaltung in relevanten Bereichen immer wieder falsch sind». (sda/bal)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Superreicher 03.08.2020 14:47
    Highlight Highlight Aus dem Artikel geht nicht hervor, was für Zahlen denn vorher fälschlicherweise veröffentlicht wurden.

    Und die Aussage, dass in den Familien mehr Ansteckungen stattfinden als in Clubs, macht wenig Sinn. Der Familie kann man sich nicht entziehen, vor allem dann nicht, wenn alle zusammen wohnen. Viel sinnvoller wäre die Aussage, dass am Arbeitsplatz das höhere Ansteckungsrisiko herrscht. Und daraus den Schluss ziehen, dass weiterhin im Home Office gearbeitet werden soll.

    Und überhaupt machen diese Zahlen gar keinen Sinn, wenn sie nicht in Relation zu der Anzahl Club-Besucher gestellt wird.
  • Superreicher 03.08.2020 14:42
    Highlight Highlight Klar. Ist ja auch nicht so einfach, sich in den eigenen vier Wänden von seiner Familie zu distanzieren.
  • Guido Zeh 03.08.2020 13:53
    Highlight Highlight Wenn man hier so liest, dann stellt man fest: Clübler/ Clüblerinnen haben keine Familie (Vollwaisen?) und arbeiten nicht (geerbt?). Stimmt das?
  • Koshka60 03.08.2020 11:38
    Highlight Highlight Und woher kam das Virus in the Familien? Das ist die wesentliche Frage.
  • Heiri Schmid 03.08.2020 11:13
    Highlight Highlight Ist ja logisch: jede(r) der/die sich im Klub ansteckt, steckt dann die ganze Familie an. Das Problem bleibt jedoch bei den Clubs und nicht der Familie.
    Unglaublich wie dilettantisch das BAG vorgeht. Ich würde sagen verantwortungslos!
  • Fandall 03.08.2020 11:10
    Highlight Highlight Ob Ansteckung im Club oder jetzt in der Familie. Wie sie mit diesen Zahlen auf die neue Regelung kommen, man solle jetzt auch in Läden zwingend ein Maske tragen (wie war das noch einmal mit den 15 Minuten?) soll mir bitte mal einer erklären.
    Als Ingenieur denke ich wohl zu rational...
  • Hadock22 03.08.2020 11:09
    Highlight Highlight Stellt mal fähige Leute an beim BAG.
    Einfach nur noch peinlich..... 🙈
  • Denk nach 03.08.2020 11:03
    Highlight Highlight Es bedarf einer einfachen Qualitätssicherung (4-Augen-Prinzip), damit solche Fehler eben nicht passieren! Das sollte Standart sein, bei Daten die als Basis für ziemlich wichtige Entscheidungen herhalten.
    • Superreicher 03.08.2020 14:52
      Highlight Highlight Welcher Fehler ist denn überhaupt passiert? Aus dem Text geht das ja nicht einmal klar hervor. Welche Zahlen hat denn das BAG fälschlicherweise veröffentlicht? Steht nirgends...
    • Denk nach 03.08.2020 17:21
      Highlight Highlight Zuordnung in die falsche Kategorie hab ich gemeint irgendwo gelesen zu haben
  • {Besserwisser} 03.08.2020 10:53
    Highlight Highlight Solange 40% der Ansteckungen NICHT klar zugewiesen werden können un nochmals 12% unter "andere" zusammengefasst werden, haben diese Zahlen absolut keine Aussagekraft.

    Ansteckungen geschehen wohl überall wo der Abstand nicht eingehalten und Masken nicht getragen werden. Egal ob Klub, Einkaufen oder daheim auf dem Sofa.
    • Koshka60 03.08.2020 11:40
      Highlight Highlight Richtig. Und deshalb macht es Sinn wo immer moeglich Masken zu tragen und Abstand zu halten. Zahlen sind ja wichtig, gesunder Menschenverstand aber auch.
  • loree_na 03.08.2020 09:54
    Highlight Highlight Sorry aber können wir bitte einfach wieder normal leben! Von Leuten die ich kenne die das hatten sind alles wieder auf den Beinen und gesund, also soooooooo mega übel krass schlimm wie eine Seuche ist das ganze nicht! Habs echt einfach satt mit dieser Hysterie!! Vor allem aber die Handhabung der Politik geht mir gegen den Strich, zumal ich das Ganze so eh nicht mehr ernst nehmen kann...
    • Petoman 03.08.2020 10:25
      Highlight Highlight Tönt sehr wissenschaftlich, ihre Analyse....
    • Hadock22 03.08.2020 11:03
      Highlight Highlight Zitat "mega übel krass schlimm wie eine Seuche ist das ganze nicht"
      leider doch.....Sie habe gar nichts verstanden!
      Covid 19 kann die Lungen massiv angreifen.
      Ebenso können Langzeitschäden entstehen....
    • Koshka60 03.08.2020 11:44
      Highlight Highlight @loree_n
      Gut fuer Sie. Ich kenne leider persoenlich zwei, die gestorben sind (um die 70 Jahre alt) und habe einige Bekannte, bei denen Verwandte oder enge Freunde gestorben sind. Dazu kommen noch einige, die sehr schwer erkrankten und zum Teil auf der Kippe standen.
  • Bee89 03.08.2020 09:48
    Highlight Highlight 1. Wo Menschen arbeiten passieren Fehler, also hört mal auf mit dem "Wie soll man die noch ernst nehmen"-Aussagen
    2. Wenn man sich in der Familie ansteckt kommt die erste Ansteckung aber oft dennoch von "ausserhalb"
    3. Selbst wenn sich in Clubs nicht sehr viele anstecken, wenn da nur eine Infizierte Person ist, sind die Contact Tracer direkt überfordert (die Aussage habe ich in einem interview auf SRF gehört), also wieso solche Orte offen lassen, die das Contact Tracing so überfordern? (gilt m.M. nach natürlich nicht nur für Clubs sondern für alle Veranstaltungen mit vielen Anwesenden)
    • Superreicher 03.08.2020 14:54
      Highlight Highlight Oder anders: Wie viele Menschen gehen in Clubs? Wie viele arbeiten? Wie viele leben in Familien? So gesehen ist es doch erstaunlich, dass sich 1,9 Prozent in Clubs anstecken. Und wie viele stecken sich in der Familie an von einem, der vorher in einem Club war?
  • Bounty7 03.08.2020 09:02
    Highlight Highlight Hmm und in den Familien wird es intern ringsumgereicht.... irgenwo muss es ein Familienmitglied ja her haben....
  • Hoci 03.08.2020 08:50
    Highlight Highlight Jaja klar um die Familie anzustecken, haben sie es aber unter anderem im Ausgang bekommen. Müsste man also auch zu Ausgang, Öv usw. zählen..
    • rburri38 03.08.2020 09:53
      Highlight Highlight Und die In den Ausgang gehen haben es vielleicht von der Familie. Also müsste man sie doch wieder zu den Familien zählen? Deine Logik geht nicht auf. Fakt ist, nur wenige stecken sich in Clubs an, wie man im nahen Ausland sieht, sind Clubs nicht das Problem.
    • Koshka60 03.08.2020 11:46
      Highlight Highlight Wo sieht man das im nahen Ausland? Ich denke auch nicht, dass Clubs ein Riesenproblem sind, aber dass sich dort nur wenige anstecken ist auch nicht korrekt.
    • Superreicher 03.08.2020 14:58
      Highlight Highlight @rburri38

      In der Familie steckt man sich aber nur an, wenn es schon einer hat.

      Es stimmt zwar, dass sich nur wenige in Clubs anstecken. Aber da gehen im Verhältnis zur Arbeit oder zur Familie auch nur wenige Leute hin. Das Ansteckungsrisiko ist also in Clubs nicht so niedrig, wie es jetzt den Anschein macht. Man müsste nämlich die Zahlen in Relation setzen zur Anzahl Personen, die sich in Clubs aufhalten, resp. zur Arbeit gehen, resp. in eine Familie leben usw.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Benster 03.08.2020 08:45
    Highlight Highlight Fehler passieren. Jeder macht Fehler in seiner Tätigkeit. Manche Fehler wie dieser ist schon ein ziemlich schwerer Bock. Aber sie haben den Fehler bemerkt und zugegeben. Das ist das wichtige. Nochmals: JEDER MACHT FEHELR, chill.
  • Fairness 03.08.2020 08:12
    Highlight Highlight Komplett nutzlose Zahlen sind das. Familie ist die zweite Stufe. Ist ja logisch, dass sich weitere Familienmitglieder anstecken. Wo war der Ursprung? Bei Sohn oder Tochter nach dem Ausgang? Der Mutter beim Einkaufen? Usw. Die Anzahl von 793 Infizierten nach über fünf Monaten (!) ist eh lächerlich und das Excel mit den Ansteckungsorten, „Exposition“, wie sie das nennen, könnte von einem Drittklässler erstellt worden sein. Schlimm!
    • Phrosch 03.08.2020 08:31
      Highlight Highlight Fairness, Familie sind ja nicht nur Vater, Mutter und Kinder im gleichen Haushalt. Auch wenn meine Schwester mit ihrer ganzen Familie zu meiner Familie zum Sonntagsbrunch kommt, ist das Familie. Sind zudem die Kinder schon gross und von daheim ausgezogen , hat man schnell fast ein Dutzend Leute, die in drei oder mehr Haushalten leben, aber immer noch unter Familie laufen.
  • Super8 03.08.2020 07:48
    Highlight Highlight Ansteckungsort innerhalb der Familie ist nicht hilfreich. Es ist keine Aktivität. Daher sind offenbar über 50% unbekannt. Tracing funktioniert also nicht.
  • Bert der Geologe 03.08.2020 07:45
    Highlight Highlight Formulare werden von Menschen ausgefüllt. Menschen lügen, Menschen verschweigen, Menschen vergessen. Die Formulare werden von Menschen ausgewertet. Menschen interpretieren, sind voreingenommen. Wichtig wären die rein technischen App-Daten, aber das App funktioniert offensichtlich nicht.
    • Bert der Geologe 03.08.2020 11:12
      Highlight Highlight Dazu noch passend (Auszug aus einer Reportage auf srf.ch über den Ausbruch in Ausralien):
      "Als einer der Herde der Ansteckungen wurden Quarantänehotels identifiziert, in denen Rückreisende zwei Wochen lang isoliert und bewacht werden. Nun gab es Meldungen, dass es in diesen Hotels zu Sex zwischen Wächtern und Isolierten gekommen sei."
      Falls das stimmt: was hätten da wohl die Wächter ins Formular eingetragen?
  • Toga 03.08.2020 07:37
    Highlight Highlight Das BAG solll doch einfach die gesammelten Daten auf ihrer Webseite veröffentlichen. Dann kann jeder für sich selber eine Excel-Statistik machen. - Stimmt dann ja wohl eher😂
  • Blitzesammler 03.08.2020 07:11
    Highlight Highlight So ein schwachsinn!!! Und wo stecken sich denn die in der Familie an? im Keller oder in der Küche? Das ist einfach nur falsch!!!
  • mtmatefi 03.08.2020 06:43
    Highlight Highlight Logisch steckt man sich zu Hause an, dort leben wir ja auch bei einander. Die Frage ist, wer es nach Hause mitgebrscht hat und von wo. Denn irgendwo ist die Quelle, nein der Kühlschrank oder der Keller sind es nicht. Wenn man also dies weglässt was zu Hause passiert, dann sind Clubs wieder weiter vorne. Aber wir können uns ja auch selber belügen.
    • Devante 03.08.2020 10:07
      Highlight Highlight denke eher, dass dann wieder arbeitgeber, schule oder kindergarten wieder an erster stelle ist. Was lernen wir daraus: Churchill was right....
    • Superreicher 03.08.2020 15:00
      Highlight Highlight @Devante

      Absolut stecken sich mehr Leute am Arbeitsplatz an als im Club. Relativ sieht die Sache wohl eher umgekehrt aus, weil viel mehr Leute arbeiten (und das täglich mehrere Stunden!) als in den Club gehen.
  • Gawayn 03.08.2020 06:36
    Highlight Highlight Sorry das ist mit Verlaub Blödsinn!
    Innerhalb der Familie anstecken...
    Es ist klar, das wer sich angesteck hat, er die Ansteckung sehr wahrscheinlich in die Familie überträgt.
    Aber dafür die Famile als Ansteckungsherd anprangern, da hab ich selten etwas dämlicheres gelesen.

    Leute der BAG, macht endlich eure Arbeit für die ihr ganz gut bezahlt werdet!
    • Basti Spiesser 03.08.2020 10:25
      Highlight Highlight Und die Arbeit ist nur dann richtig, wenn sie zu deiner Meinung passt? Alter...
    • Gawayn 03.08.2020 12:15
      Highlight Highlight Basti das Trollchen wieder mal..
      Versuch mal zu lesen, wenn es nicht zu anstrengend ist auch nachdenken.

      Aber da du wohl einfach nur Zuwendung brauchst...
      *Köpfletätschel*
  • wasps 03.08.2020 06:34
    Highlight Highlight Ja gut, die Familie ist Schuld. Und der Patient 0 in der Familie, wo steckt sich dieser an? Das ist doch die entscheidende Frage!
  • Mäni99 03.08.2020 06:05
    Highlight Highlight Irgendwo ausserhalb der Familie müssen sich diese Personen ja angesteckt haben! Das zeigt, dass das manuelle Kontakttracing nicht funktioniert, bzw. nicht seriös gemacht wurde. Innerhalb der Familie ist ja ohne ursprünglich Ansteckung von ausserhalb nicht möglich. Diese Zahlen könnten auch unter unbekannt geführt werden.
  • Herbibi 03.08.2020 05:39
    Highlight Highlight Ein so grosses Amt sollte doch eine Person dafür abstellen können, die alle Verlautbarungen zuvor auf sachliche Richtigkeit prüft, darauf ob sie logisch, wissenschaftlich haltbar sind, ob die Datenlage klar ist und korrekt interpretiert wurde etc. Vielleicht könnte Mr. Mrs. Data auch ein vernüntiges System vorschlagen, wie die Kantone ihre Fälle einheitlich und effizient melden können. Das kann doch nicht so schwer sein.
  • MeinSenf 03.08.2020 05:02
    Highlight Highlight Ja es ist peinlich. Aber a) ich freue mich, dass sie wenigstens zu Fehlern stehen. Nach etwas obligatem Bashing kann man hoffentlich wieder normal mitenander reden. Und b) das Hauptproblem sind die sich überlagernden unterschiedlichen Beziehungsnetze (Familie, Arbeit, ÖV, Ausgang, etc.) Der Lockdown war darum (ohne Masken) erfolgreich, weil man diese Netze trennen konnte. Genau das müssen wir wieder hinkriegen. Mit anderen Worten: Homeofficeempfehlung, freiwillige Bewegungsreduktion, ABSTAND, HYGIENE, weniger Clubs, mehr Masken. Und die Leidtragenden finanziell unterstützen...
  • regula a 03.08.2020 04:44
    Highlight Highlight Clubs
    Im Fitnessclub ist eine Ansteckung sehr einfach möglich. Geräte nebeneinander 2m Abstand, gegenüber aber zb. zuwenig, wo Aerosole doch weiter als 3m fliegen beim Velofahren usw. Jeder drückt nacheinander im Milonzirkel die gleichen Knöpfe und atmet dort drauf.
    • odie 03.08.2020 08:19
      Highlight Highlight Regula: Mittlerweile ist man sich uneins, was die Rolle von Aerosolen bei der Übertragung sein soll. Gemäss neuster Studie wurde diese aber offenbar überschätzt.
  • Nora Flückiger 03.08.2020 01:34
    Highlight Highlight Und wie kam das Virus in die Familie?

    Clubbesuch? Restaurant? Einkaufen? ÖV?

    Fragen über Fragen!
    • runthehuber 03.08.2020 07:57
      Highlight Highlight Das BAG mit seinen Experten pflanzt es neu in die Familien. Besonders dort, wo alle zu Hause geblieben sind....
    • Universaldilletant 03.08.2020 09:00
      Highlight Highlight Schule 😉
  • Terraner 03.08.2020 00:43
    Highlight Highlight Die Zahlen sind komplett nutzlos.
    216 innerhalb der Familie, das sich das Virus dort verbreitet sollte jedem klar sein.
    99 Andere und 316 Missing, beides nutzlose Angaben.
    Was bleibt sind noch die 69 Arbeit. Aber Homeoffice mögen die Chefs nicht.
    Also kann man eigentlich von den Zahlen gar keine Massnahmen ableiten.
    • Bihu 03.08.2020 08:07
      Highlight Highlight Bei der Arbeit wäre es auch interessant, was für eine. Sind das Berufe, wo Home Office und Abstand nicht/kaum möglich sind oder tatsächlich vermeidbare Fälle aus dem Büro?
  • Sapere Aude 02.08.2020 23:57
    Highlight Highlight Irgendwie scheint das das mit dem Contact Tracing nicht ganz zu funktionieren. Erstaunlich, hätte man während dem Lockdown grundsätzlich genügend Zeit gehabt, entsprechende Kapazitäten aufzubauen.
    • Eyeore 03.08.2020 01:31
      Highlight Highlight Was willst du tracen, wenn du kein entsprechendes Werkzeug hast. Ich bin froh, wird nicht auf alle persönlichen Handydaten etc. zugegriffen aber fairerweise muss man auch sagen, dass die Tracer ausser eine Aussage von den Erkrankten kaum mehr haben.
      Allenfalls gibt es noch ein paar Verbindungen mit der App.
      Familienansteckungen sind einfach keine Quelle ausser nicht im gleichen Haushalt. Der Kt. ZH hat ziemlich genau Angaben gemacht.
      https://www.zh.ch/de/gesundheit/coronavirus/zahlen-fakten-covid-19.html?keyword=covid19#/details/671@gesundheitsdirektion-kanton-zuerich
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 03.08.2020 03:48
      Highlight Highlight Da kannst du dich bei der SVP bedanken. Für ein brauchbares Contact Tracing müsste man zuerst die Ausländer importieren, die das können. Und das sind global gefragte Leute. Man weiss ja, Eidgenossen selbst bekommen nicht so viel gebacken. Man hat einfach die Infrastruktur dank ganz viel Schwarzgeld. Spätestens seit Ermotti haben wir auch das offiziell.
    • Peter R. 03.08.2020 08:14
      Highlight Highlight Antinatalist@
      Was haben Ihre Aussagen mit dem Contact Tracing zu tun?! Bleiben Sie beim Thema oder lassen Sie es sein.
  • Dani B. 02.08.2020 23:22
    Highlight Highlight Zahlen.
  • Töfflifahrer 02.08.2020 23:18
    Highlight Highlight Mein Gott, was denn noch? Kantone die irgendwie planlos gieren, ein BAG das wirklich versucht ihren Ruf komplett in den Sand zu setzen. Erst die Zahlen, dann die Weigerung eine Klinische Studie finanziell zu unterstützen und so die Schweiz in der Impf-Frage ins Abseits driften lässt.
    Wir sind in einer ernsten Situation und das BAG verliert immer mehr an Glaubwürdigkeit, eiert rum, versteckt sich hinter Formalismen und gibt ein immer trauriges Bild ab.
    Wen der BR die nicht endlich in den Senkel stellt, weiss ich nicht wie das für die Schweiz enden soll.
    • Jonaman 02.08.2020 23:27
      Highlight Highlight Nanana, ja das BAG hat sich einige Patzer geleistet, vor allem kommunikativ. Aber insgesamt haben sie immer noch einen guten Job gemacht. Wie das Impf-Thema noch weitergeht werden wir schauen. Ich bin überzeugt, sie werden sich dazu etwas einfallen lassen.

      Es ist einfach schade, dass die teilweise mangelhafte Kommunikation das ganze BAG in einem schlechteren Licht darstellt, als es verdient hätte.
    • Töfflifahrer 03.08.2020 08:21
      Highlight Highlight @Jonaman; Ja das BAG agierte bis vor kurzem wirklich gut, dafür haben die meinen Respekt. Was die aber jetzt vorführen grenzt schon an vorsätzliche Zerstörung des guten Rufes, den die sich bisher betreffend Pandemie erarbeitet haben. (Das mit den Masken, na ja, lassen wir das mal).
      Aber das was nach aussen dringt ist eben via deren Kommunikation und die ist konfus und komplett miserabel. Über die Finanzierung der 8 Mio für die Studie hätte ich erwartet, dass die mindestens sagen, wir klären ab was und wie etwas möglich ist und das dann auch tun!
  • kaderschaufel 02.08.2020 22:43
    Highlight Highlight Demnach hat es in diesem halben Monat nur 15 Ansteckungen in einem Club gegeben - finde ich auch komisch, es hat ja gefühlt jeden zweiten Tag eine Meldung über einen Superspreader in einem Club gegegeben.
    • tellmewhy 02.08.2020 22:52
      Highlight Highlight Irgendwie stand nie irgendwo was, dass die Club-Besucher nach einem Infektionsfall getestet wurden, es scheint so, als ob alle einfach in Quarantäne geschickt wurden (ausser in Zürich Club Gonzo).
    • zar_dule 03.08.2020 00:07
      Highlight Highlight Leider verlassen sich viel zu viele bei ihren Urteilen und Kommentaren hier auf Gefühle und nehmen deswegen vor allem das wahr, was ihre Meinung bestätigt.
      Über jede Infektion in einem Club wird gross berichtet. Sogar wenn nur ein Infizierter in ein Club war ohne jemanden anzustecken kommt es in den Medien. So entsteht eine völlig verzehrte Wahrnehmung der Realität.
    • p4trick 03.08.2020 06:12
      Highlight Highlight Das sind keine Zahlen von 2 Wochen sondern nur die letzten 5 Tage!
    Weitere Antworten anzeigen
  • wilhelmsson 02.08.2020 22:33
    Highlight Highlight Die Angabe "Schule" ist irreführend, da während des Zeitraums der Datenerhebung alle Kantone Schulferien hatten.
  • Süffu 02.08.2020 22:20
    Highlight Highlight Schliesst die Familien!
  • Butschina 02.08.2020 22:14
    Highlight Highlight Dass Familien an erster Stelle stehen ist irgendwie logisch. Aber zuerst muss sich ein Familienmitglied anstecken. Dies geschieht logischerweise ausserhalb der Familie. Dass danach die im selben Haushalt wohnenden angesteckt werden ist quasi die direkte Folge davon.
    • Liserl 02.08.2020 23:45
      Highlight Highlight Danke, genau so !
    • Klaus Kinski 03.08.2020 09:44
      Highlight Highlight Naja. Genauso logisch ist, dass diejenigen, die Leute im Club oder bei der Arbeit anstecken, sich wohl auch nicht alle genau und nur dort angesteckt haben, sondern eben woanders z.B. bei/in der Familie.

      Die Infektionsketten müssen dort unterbrochen werden, wo es am einfachsten und günstigsten durchzuführen ist. Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, wo viele Leute aufeinandertreffen (ÖV, Einkaufsläden, Gottesdienste, Kinos etc.) scheint die offensichtliche Lösung. Vielleicht müssen auch Clubs geschlossen werden. Vielleicht ist dennoch überlegenswert, auf Familienfeiern zu verzichten.
  • Randalf 02.08.2020 22:00
    Highlight Highlight
    Und was folgt morgen?

    Maskenpflicht in der Familie und bei der Arbeit oder was?

    Will man glaubwürdig erscheinen, sollte so etwas nicht passieren.
  • Bin nur wegen der Kommentare hier 02.08.2020 21:59
    Highlight Highlight ahja, die familie ists. . und was macht die familie sonst so? 🤔
  • Dave1974 02.08.2020 21:51
    Highlight Highlight Würde gerne eine Wette platzieren: Die meisten wissen eigentlich gar nicht worum es geht.
    • Dave1974 02.08.2020 22:39
      Highlight Highlight Ich übrigens auch nicht annähernd schlüssig.
  • Fairness 02.08.2020 21:12
    Highlight Highlight Die Liste der Ansteckungsorte macht man anscheinend erst seit 14 Tagen. Getestet wird seit fünf Monaten ... Ziemlich schlimm, echt.
    • lilie 02.08.2020 21:39
      Highlight Highlight @Fairness: Das Formular wurde vor 2 Wochen angepasst. Darum...
  • Tisch 02.08.2020 21:08
    Highlight Highlight Ist ja klar: Wenn ein Familienmitglied Corona hat, stecken sich auch die anderen an. Das kann man nicht verhindern. Interessant und nachzuverfolgen wäre aber, wo sich das 1. Familienmitglied angesteckt hat. Denn das hätte man womöglich verhindern können. Familie als Hauptansteckungshrrd hat null Aussagekraft und verfälscht die Zahlen.
    • Irene Adler 02.08.2020 22:39
      Highlight Highlight Also wenn wir die Familienansteckungen nicht berücksichtigen, bleibt uns auf dem 1. Platz Arbeit (8,7÷), danach private Feste (3%), danach Ausgelokale, also Clubs 1,9÷, und danach Bars, Restaurants 1,2%.

      Das ist schon aussagekräftig, obwohl ÖV und Einkauf noch immer nicht berücksichtigt werden, und es gibt noch Schulferien.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 03.08.2020 06:01
      Highlight Highlight Wenn der Arbeitsplatz ein Club, eine Bar oder ein Restaurant ist, dann relativiert sich das ganze auch ganz rasch wieder.

      Die hier erwähnten Clubs, Bars und Restaurants gilt ziemlich sicher nicht sowohl als auch. Das bezieht sich sogar ziemlich sicher nur auf die Gäste.

      Im Prinzip ist es auch egal. Ich bin mir extrem sicher, dass diese Werte überhaupt nichts aussagen und irgendeine sinnlose Hochrechnung ist. Wären die Angaben zutreffend, müssten ja unzählige Unternehmen ihre Angestellten im Kombipack in Quarantäne schicken. Dass dies der Fall wäre, ist mir bisher nicht zu Ohren gekommen.
  • Fairness 02.08.2020 20:45
    Highlight Highlight Haben die jetzt einfach die Hälfte derbursprünglichen Clubzahlen in „spontane Menschenansammlung“ umgegliedert?
  • Varanasi 02.08.2020 20:42
    Highlight Highlight Wenn sich die Leute mehrheitlich bei der Arbeit anstecken, wo bleibt dann die Empfehlung für das Homeoffice?
    Ich verstehe das einfach nicht.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 03.08.2020 06:16
      Highlight Highlight Sollte sich jemand anstecken und gibt an, er/sie habe sich bei Varanasi angesteckt, dann kommt Varanasi als Ansteckungsort in die Statistik, obschon die Ansteckung eigentlich im Ausgang im Club Vergangenheit stattgefunden hat.

      So aussagekräftig sind diese Angaben.
  • Firefly 02.08.2020 20:34
    Highlight Highlight Huuu, die Hexenjagt beginnt... wenn ich die Kommentare so lese hier...
  • Antigone 02.08.2020 20:17
    Highlight Highlight Da haben die Clublobbyisten mal wieder ganze Arbeit geleistet.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 03.08.2020 06:20
      Highlight Highlight Mussten sie nicht. Das BAG und der Bund wissen, dass es wirtschaftliche und gesellschaftliche Konsequenzen hat, wenn sie die Clubs wieder schliessen. Das kommt eben nicht in die Tüte.

      Hinzu kommt, dass sich über die Clubgänger am ehesten eine kontrollierte Durchseuchung realisieren lässt. Wobei dies natürlich nicht bedeutet, dass wenn das Volk durchseucht ist, auch eine Herdenimmunität besteht. Aber das gilt es ja herauszufinden. 😛
  • CalibriLight 02.08.2020 19:56
    Highlight Highlight Wenn ich mir diese Milchbüechlizahlen anschaue, ergibt das für mich Folgendes:

    Wir dürfen noch:
    - in den Club gehen
    - Demonstrieren
    - In die Schule gehen

    Und natürlich Einkaufen, das ist gar nicht auf der Liste.

    Familie ist leider abgesagt. Fehlende Angaben leider auch. Sorry an alle, die bisher dort waren.

    Fazit: Diese Zahlen kann man echt in der Pfeife rauchen.
    • wilhelmsson 02.08.2020 22:21
      Highlight Highlight Alle Kantone bzw. Schulen hatten während des Zeitraums Sommerferien. Diese Angabe ist überflüssig.
    • CalibriLight 02.08.2020 22:31
      Highlight Highlight @ wilhelmsson - stimmt! 😉
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 03.08.2020 06:27
      Highlight Highlight Alter Schwede... jetzt sollte es doch inzwischen jeder wissen. Auch wenn Schulferien sind, so wurden die Meldungen ab 16. Juli erfasst. Die Ansteckung geht aber in der Regel im Schnitt 10 Tage. und vor dem 16. Juli hatte zum Beispiel die Stadt Zürich noch keine Sommerferien.

      Da nun die Partygänger ohnehin ins Ausland verreist sind, sind sie seit dem 16. Juli auch nicht in der Schweiz und demnach auch in keinem Club.

      Diese Zahlen können wirklich in die Crackpfeife.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 02.08.2020 19:54
    Highlight Highlight Ob wohl in allen Bundesämtern so oder ähnlich gearbeitet wird?
    • Pbel 02.08.2020 20:27
      Highlight Highlight Zur Rettung des BAG: Da hat immerhin jemand die Eier hinzustehen und es zuzugeben. Bin mir genug andere hätten einfach geschwiegen. Das sollte eigentlich das Vertrauen stärken.
    • Fairness 02.08.2020 21:01
      Highlight Highlight Ja, immerhin. Aber der Ansteckungsort dürfte eher mehr als unsicher sein. Von der Arbeit geht zB einer einkaufen, durch eine spontane Menschenveranstaltung in die Bar/Club und dann nach Hause zu seiner Familie. Und jetzt? Wo hat er es aufgelesen?
    • Waseli 02.08.2020 21:24
      Highlight Highlight @Pbel:
      Wenigstens geben Sie es zu, da hast du recht.
      Solche Falschmeldungen in so wichtigen Bereichen sollten einfach schon vor der Veröffentlichung bemerkt werden. Ich hoffe doch, dass bei drängenden Themen die Daten zuerst von mehreren Personen geprüft werden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beasty 02.08.2020 19:46
    Highlight Highlight Und wo hat sich das Familienmitglied vorher angesteckt?
    • Eiswalzer 02.08.2020 19:51
      Highlight Highlight Sag es uns doch, wenn du es weisst...
    • lilie 02.08.2020 20:13
      Highlight Highlight @Beasty: Eben: auf der Arbeit.
    • Sternengucker 03.08.2020 06:19
      Highlight Highlight Ich nehme an, Sie meinen Clubs, Bars. Diese waren aber bis 5.6. geschlossenen. Von wo wurde da das Virus reingebracht? Oder meinen Sie es wartete in den Clubs...?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clank 02.08.2020 19:45
    Highlight Highlight Also hier die gesamte Liste vom BAG, für die die es interessiert.
    Benutzer Bild
    • Fairness 02.08.2020 20:43
      Highlight Highlight Spontane Menschenansammlung = ? Club?
    • Clank 02.08.2020 21:16
      Highlight Highlight @fairness Wahrscheinlich Leute, die in den letzten Tagen am See waren oder sonst einem öffentlichen Menschenhotspot.
    • Waseli 02.08.2020 21:29
      Highlight Highlight @Fairness wohl eher unvorhergesehenes Treffen von Menschen die sich kennen. z.b. auf der Strasse und dann sich austauschen.
      Einen Club finde kann man eher weniger gut mit spontan betiteln
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 02.08.2020 19:34
    Highlight Highlight Ich glaube diesem BAG rein gar nichts mehr... wann kommt die Berichtigung der Berichtigung... von der 3. Berichtigung? Auf äusserst bedenklich amateurhaftem Niveau. Was zum Henker machen wir in diesem Land, wenn‘s mal eine richtige Krise gibt? Na, ist wohl dann niemand mehr da, um sich zu beklagen...
    • Dave1974 02.08.2020 21:56
      Highlight Highlight Das ist eine richtige Krise - bemerkt?
    • De-Saint-Ex 02.08.2020 22:39
      Highlight Highlight Man sollte es nicht meinen...
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 02.08.2020 19:29
    Highlight Highlight Autsch . So was von peinlich.
  • Bran_don 02.08.2020 19:27
    Highlight Highlight Das wurde auch Zeit, dass man offen darlegt, wo wann wie viele sich ansteckten.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 03.08.2020 06:57
      Highlight Highlight Fraglich, ob die, die angegeben haben, wo sie sich angesteckt hätten, auch so offen waren, eine ehrliche Antwort zu geben... Da ich die Menschheit kenne, bezweifle ich das.

      Wer in einen Club ging, wird sich in der Regel nicht als Clubgänger outen wollen. Da tönt dann spontane Menschenansammlung besser. Da kann dann auch der Chef nicht viel dazu sagen.
  • w'ever 02.08.2020 19:13
    Highlight Highlight nun gut.
    dann kann man auch sagen dass die jungen den virus in den clubs auflesen und dann zuhause oder bei den familienfesten verbreiten. das selbe geht natürlich auch umgekehrt.
    und solidarisieren ist leider auch nur noch ein wort. willkommen zurück zur ego-gesellschaft
    • Clank 02.08.2020 19:37
      Highlight Highlight Und wie kommt der Virus überhaupt erst in den Club?
      Magt der Virus vor allem laute Musik oder was? Irgendwo hat der erste Patient immer seinen Ursprung.
      Ansteckungen im Clubs werden aber ziemlich sicher fast alle zurückverfolgt, im Gegenteil wie eine in der Migros.
    • d10 02.08.2020 19:49
      Highlight Highlight Hauptsache die egoistischen Jungen sind schuld?
    • pun 02.08.2020 20:00
      Highlight Highlight Das kann man schon sagen. Es wär halt sehr tendenziös und unwissenschaftlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 02.08.2020 19:09
    Highlight Highlight Wäre aber interessant wer das Virus in die Familie bringt und wo diese Person sich ansteckte.
    Dass die Ansteckung dann letztendlich in der Familien weitergeht ist ja zu erwarten. Steckt zum Beispiel jemand dei der Arbeit 4 Leute an wird das dann ja in der Familie weitergegeben. So ist das auch keine Überraschung.
  • pluginbaby 02.08.2020 19:04
    Highlight Highlight Hmm 40% der Ansteckungen können nicht zugeordnet werden.

    Stimmt mich jetzt ja nicht sehr positiv...
    • Wiesler 03.08.2020 04:46
      Highlight Highlight +99 unter 'Andere' und +4 unter 'Missing' gibt 57% die nicht zugeordnet werden können.
      Macht die Stimmung auch nicht positiver, ich weiss.🤭
  • schnupperi 02.08.2020 19:02
    Highlight Highlight Meine Güte BAG! Bei den entscheidensten Fragen ein grosses Trauerspiel. Zuerst wird bei den Masken gelogen(!) und dann bei Ansteckungsorten falsche Zahlen geliefert. Und die sind so kreuz falsch, dass einem die Worte wegbleiben. Da hat keiner 2x darüber geschaut zudem scheinen sie auch überhaupt nicht zu verstehen was sie eingeben, ansonsten hätte das ja auffallen müssen. Wie soll man diesem Amt nur Vertrauen? Absolut unglaubwürdig und dilettantisch. Die Zahlen morgen werden gewürfelt?
  • Clank 02.08.2020 19:00
    Highlight Highlight Wie peinlich und unseriös. Hat nicht sogar Genf aufgrund dieser Kenntnisse spontan alle Clubs geschlossen. Leider aber auch sinnbildlich für die ganze Corona-Berichterstattung. Dann wundert man sich aber, wieso das Vertrauen in den Behörden und Medien zurückgeht.

    Schon am Freitag, habe ich darauf aufmerksam gemacht, dass die Zahle sehr fragwürdig waren.
    • lilie 02.08.2020 19:19
      Highlight Highlight @Clank: In Genf war der Anteil in den Clubs mE höher.

      Die Kantone reagieren (hoffentlich) aufgrund ihrer eigenen Erhebungen.
  • TanookiStormtrooper 02.08.2020 18:59
    Highlight Highlight Logisch, als Familie lebt man meist auf engem Raum zusammen. Wenn man sich eine Küche und ein Badezimmer teilt ist es praktisch logisch, dass sich dann die ganze Familie ansteckt. Die Frage ist dann aber, wer das Virus in die Familie reingetragen hat und da sind dann die Clubs vermutlich auch wieder ganz oben auf der Liste. 🤷‍♂️
    • lilie 02.08.2020 19:22
      Highlight Highlight @Tanooki: Das geht aber nicht auf. Wenn 2% der Leute sich im Club anstecken, und alle diese noch eine weitere Person oder auch zwei zuhause anstecken, dann sind wir erst 3% weitere Ansteckungen.

      Viele Clubbesucher dürften zudem auch allein wohnen.

      Es ist wahrscheinlicher, dass sich die Leute auf der Arbeit anstecken und den Virus nach Hause tragen.
    • lilie 02.08.2020 19:33
      Highlight Highlight @Tanooki: Bei weniger als 2% ist das unwahrscheinlich, dass das eine Bedeutung hat in der Familie.

      Der Virus wurde ja zuerst auch in den Club gebracht, der lässt sich nicht von der Discokugel fallen. 😉

      Die Arbeit ist da eher zuoberst, wenn man die Zahlen anschaut. Vor allem weil Eltern eher arbeitstätig sind als dass sie fleissige Clubbesucher sind.
    • satyros 02.08.2020 19:47
      Highlight Highlight Wenn sich viermal mehr Leute bei der Arbeit anstecken als in einem Club, habe ich eher das Gefühl, dass das Virus von dort "in die Familien reingetragen" wird. Wenn man noch bedenkt, dass die allermeisten Clubber wohl noch keine Familie haben, erst recht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglaf 02.08.2020 18:57
    Highlight Highlight Von 793 untersuchten Fällen fallen 419 auf "unbekannt", "andere" und "missing". Hinzu stammen diese Daten nur von den letzten zwei Wochen. Ich denke, man muss kein Wissenschafter sein um zu realisieren, dass diese Auswertung erstens nutzlos und zweitens nicht ausreichend ist, um irgendwelche Schlussfolgerungen zu ziehen.
  • fools garden 02.08.2020 18:55
    Highlight Highlight ...und wie gelangt das Virus ins Familienumfeld?🤔🤔🤔
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 02.08.2020 19:06
      Highlight Highlight An einem Punkt sicher von ausserhalb. Aber es scheint, dass sich in absoluten Zahlen am meisten im Familienumfeld anstecken.
    • lilie 02.08.2020 19:23
      Highlight Highlight @fools garden: Steht ja: am häufigsten über die Arbeit.
    • fools garden 02.08.2020 20:13
      Highlight Highlight lilie, Du hättest mir auch etwas freundlicher sagen können das ich nicht Lesen kann.😂😂😂
  • CalibriLight 02.08.2020 18:55
    Highlight Highlight Ich lach mich tot!!

    Und wo lauert denn das böse Virus zuhause? Im Grillwürstchen? Auf dem Eile-mit-Weile-Spiel?
    Im Ernst - ich verstehe diese Aussage wirklich nicht - ich meine, jemand vom trauten Familienkreis hat sich doch ausserhalb angesteckt.

    Und dass ca. 12% an Orten passiert, die die Ärzte "nicht ankreuzen" können, schlägt dem Fass noch den Boden aus.

    Und zum letzten: Meine Verschwörungstheorie lautet, dass die Ansteckungen natürlich in Clubs passieren, aber die haben halt eine mächtige Lobby und haben interveniert. ;-)))

    • Eiswalzer 02.08.2020 19:54
      Highlight Highlight Zu deinem letzten Punkt:
      Man sieht ja allenthalben (auch in den Kommentaren), dass für die meisten auch ohne Beweise klar ist, dass die Clubs schuld sind. Überhaupt die „unsolidarische“ Jugend. Aber faktenfremd sind ja nur die Strategiekritiker und Experten mit abweichender Meinung...😂😂
    • CalibriLight 02.08.2020 20:12
      Highlight Highlight @Eiswalzer - Für mich sind - logisch abgeleitet vom Körperkontakt her - Clubs hochverantwortlich für Ansteckungen. Und wenn sich jemand in einem Club angesteckt hätte, würde die Person es dem Arzt vermutlich auch nicht sagen, aus Angst, der Club wird geschlossen und man kann nicht wieder hin. Also sagt man halt "weisnich".
      Privatfeste kommen für mich dann gleich danach.

      Aber das sind lediglich Ableitungen von mir und wir sind wieder auf dem schönen Feld A der Vermutungen.

      Diese Prozentzahlen sind so oder so Chabis.
    • lilie 02.08.2020 20:19
      Highlight Highlight @CabriLight: Viele Clubgänger leben allein, haben also weniger Gelegenheit, ein Familienmitglied anzustecken. Ist aber halt der einfachere Sündenbock als der hart arbeitende Familienvater, der sich auf der Arbeit ansteckt und den Virus auch noch nach Hause schleppt. 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stinkstiefel 02.08.2020 18:54
    Highlight Highlight Der kollektive Wahnsinn schraubt sich täglich weiter rauf... da reicht Kopfschütteln schon lange nicht mehr.

    Wenn sich das BAG schon korrigiert, dann dürften sich im gleichen Zug auch einige Journalisten und eine Reihe von Scharfmachern in den Kommentarspalten für ihre Vorwürfe und ihre teils üblen Beleidigungen gegen Clubgänger und die „Party-Jugend“ entschuldigen. Wird nicht passieren, aber sollte nur mal gesagt sein.
    • Kruk 02.08.2020 19:25
      Highlight Highlight Das einzige was interessiert ist wie das Virus in die Familie gelangt.

      Ob es der Opa vom Jassen, die Eltern von der Arbeit, oder die Kinder aus dem Club anschleipfen.

      Oder wo auch immer, wer spielt weniger eine Rolle.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 02.08.2020 18:53
    Highlight Highlight Dann müssen wir jetzt wohl wieder die Familien schliessen.
    • Turicum04 03.08.2020 08:19
      Highlight Highlight ...und die Clubs radikal öffnen! Freude herrscht! Das grösste Risika sind die Altersheime. Die muss man hermetisch schliessen! Strupeler ist ein Genie, wohl SP Mitglied?
    • Guido Zeh 03.08.2020 08:42
      Highlight Highlight Genau: Familie schliessen! Die Geschichte geht wohl so: Jemand steckt sich in einem Club an (bei einem Spreader der sich in seiner "Familie" (?) angesteckt hat, Frauen mitgemeint), dann geht er nach Hause - irgendwoher muss ja das Virus in die Familie kommen - und dort steckt er dann unbewusst seine Geschwister und Eltern an, die wiederum an die Arbeit, zur Schule, in die Lehre, zu ihren Grosseltern gehen usw....Einer sagt also, ich habe mich im Club angesteckt, alle andern in der Familie...völliger Humbug...
  • Max Dick 02.08.2020 18:49
    Highlight Highlight Genauso wie die 40% zu hoch waren, dürften die jetzigen 1,6% viel zu tief liegen. Dass Familie und Arbeit derart führen, liegt daran, dass sich das problemlos zurückverfolgen lässt. Was im Club, Bar, Tram dann schon viel schwieriger ist.

    BAG aber ganz schwach, derart falsche Zahlen publiziert zu haben.
    • P. Meier 02.08.2020 19:02
      Highlight Highlight ÖV kann man dank der Maskenpflicht wohl aus der Rechnung streichen. Dass die Anstsckungen in der Familie so hoch sind ist nachvollziehbar. Nur muss das Virus in die Familie importiert werden. Genau dieser Ursprung wäre interessant.
    • d10 02.08.2020 20:05
      Highlight Highlight @MaxDick So problemlos ist das bei Familie und Arbeit auch nicht immer. Die vielen "nicht zugeordnet" deuten darauf hin, dass die meisten ganz einfach nicht wissen, wo genau sie sich angesteckt haben. Im Club herrscht Registrierungspflicht für das Contact Tracing, im Gegensatz zum Tram oder privaten Festen.

      @PMeier ÖV war nicht ankreuzbar und Maskenpflicht bedeutet nicht unbedingt gar keine Ansteckungen.
  • Summerweid 02.08.2020 18:46
    Highlight Highlight Sehr vertrauenswürdig dieses BAG, gibt es noch andere Zahlen die nicht korrekt sind?!
    Das Vertrauen der Bevölkerung wäre in so einer Situation sehr wichtig.

    Und gut, dann kann das Clubbashing nun wieder aufhören
    • Superreicher 03.08.2020 14:50
      Highlight Highlight Von wegen Club Bashing: Wie viele Menschen gehen in Clubs? Wie viele an den Arbeitsplatz? Wie viele halten sich zusammen mit ihren Angehörigen im selben Haus auf? In Relation gesetzt zu der Anzahl Menschen ist die Ansteckung in Clubs doch wohl eher extrem überproportional. Oder irre ich mich da?
  • Tschowanni 02.08.2020 18:44
    Highlight Highlight Sowas von peinlich. Aufgrund dieser Zahlen wurden Clubs geschlossen und Existenzen in Gefahr gebracht. Ups, sorry...
  • Meiniger 02.08.2020 18:43
    Highlight Highlight Uii, was machen nun die armen Clubschliesser-Rufer?

    Seit Wochen werden sämtliche Familien-Feste nachgeholt und es wird überhaupt nicht auf Schutzmassnahmen geschaut aber immer war der Klub schuld.

    Eigenverantwortung dürfen wir gerne alle übernehmen.
    • loplop717 02.08.2020 18:57
      Highlight Highlight Das sind nicht die Gleichen Zahlen, die Zahlen mit den Klubs waren in den letzten 2 Wochen und diese sind über die ganze Zeit.
    • P. Meier 02.08.2020 19:04
      Highlight Highlight Auch wenn es weniger gefällt: die Ansteckungsgefahr bei einer Familienfeier im Freien ist geringer als bei einem Bar-/Clubbesuch.
    • Meiniger 02.08.2020 19:14
      Highlight Highlight Mir weniger gefällt? Mir komplett egal, gehe sowieso nie in Klubs.

      Das das Risiko in einem Klub höher ist, sollte jedem klar sein.

      Jedoch das Bashing gegen Klubs wenn in Familienfesten jegliche Massnahmen nicht eingehalten werden, störte mich.

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