Schweiz
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Ferien verschieben: Der Tessiner Kantonsarzt appelliert an die Deutschschweizer, zu Hause zu bleiben.

So dürfte es an Ostern im Tessin aussehen. Nun fürchtet man eine «Invasion» aus der Deutschschweiz. Bild: KEYSTONE

Exit-Strategie und schöne Ostern: Der Bundesrat kämpft an zwei Fronten

Der Bundesrat appelliert an die Geduld der Bevölkerung: Die Coronakrise sei nicht ausgestanden. Die Rufe nach einer Exit-Strategie aber werden lauter. Und im Tessin fürchtet man sich vor Ostern.



Sie sprachen über Asylverfahren und weitere Hilfen für die Wirtschaft, vor allem für Selbständige. Um ein Thema aber kamen Karin Keller-Sutter und Guy Parmelin an der bundesrätlichen Medienkonferenz vom Mittwoch nicht herum: Die Frage, wann die «ausserordentliche Lage» in der Coronakrise beendet und eine Rückkehr zur Normalität möglich ist, brennt vielen unter den Nägeln.

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Man arbeite daran, sagte Volkswirtschaftsminister Parmelin (SVP). Gleichzeitig dämpfte er die Hoffnungen auf ein baldiges Ende. Entscheidend sei, «ob sich die Epidemie noch ausbreitet oder nicht». Justizministerin Keller-Sutter (FDP) mahnte zur Disziplin bei der Befolgung der Schutzmassnahmen: «Je mehr wir uns alle daran halten, desto schneller geht es.»

Bundesraetin Karin Keller-Sutter, links, und Bundesrat Guy Parmelin erlaeutern im Anschluss an die Bundesratssitzung die neusten Massnahmen zur Bewaeltigung der Krise um die Pandemie des Coronavirus COVID-19, am Mittwoch, 1. April 2020 in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Karin Keller-Sutter und Guy Parmelin am Mittwoch mit gebotenem Abstand vor den Medien. Bild: KEYSTONE

Für manche kann es gar nicht schnell genug gehen. Bei Halbzeit des vom Bundesrat verfügten Lockdowns bis 19. April werden die Rufe nach einer Exit-Strategie immer lauter. Noch verläuft die Diskussion nicht so heftig wie in Deutschland, wo die Wirtschaft ebenfalls Druck macht. Aber die Forderungen haben sich in den letzten Tagen gehäuft.

Parteien

A person wearing protective face mask as a precaution against the spread of the coronavirus COVID-19 arrives to the Geneva University Hospitals (HUG), in Geneva, Switzerland, Monday, March 30, 2020. The new coronavirus causes mild or moderate symptoms for most people, but for some, especially older adults and people with existing health problems, it can cause more severe illness or death. (Salvatore Di Nolfi/Keystone via AP)

Die SVP wirft dem BAG beim Thema Masken eine Notlüge vor. Bild: AP

Bei der Ausrufung der «ausserordentlichen Lage» am 16. März stellten sich die im Parlament vertretenen Parteien in seltener Einigkeit hinter die Landesregierung. Nun ist es damit vorbei. Ausgeschert ist wieder einmal die SVP. An einer Telefonkonferenz am Dienstag forderten Vertreter der Partei den Bund auf, seine Strategie zur Bekämpfung des Coronavirus ab Mitte April zu ändern.

Das Ziel sei ein möglichst baldiges Ende des Notstands, weil dieser der Wirtschaft zu stark schade, sagte Fraktionschef Thomas Aeschi. Die Thurgauer Nationalrätin Verena Herzog kritisierte das Bundesamt für Gesundheit (BAG), weil es die Wirksamkeit von Hygienemasken immer wieder infrage stelle. Das sei eine «reine Notlüge», weil die Pflichtlager nicht gefüllt seien.

Tags darauf liessen sich auch die Freisinnigen mit einem Communiqué vernehmen. «Unsicherheit ist der schlimmste Feind der Unternehmen», heisst es darin. Darum müsse der Bundesrat «nun so rasch wie möglich in Szenarien aufzeigen, wie der Ausstieg aus dem Krisenmodus unter Berücksichtigung der gesundheitlichen Vorgaben gelingen kann», fordert die FDP.

Wirtschaft

Die Wirtschaftsverbände machen ebenfalls Druck. Gewerbeverbandsdirektor Hans-Ulrich Bigler sagte in der SRF-«Rundschau» am Mittwoch, es sei aus wirtschaftspolitischer Sicht «äusserst fragwürdig», ob man die Massnahmen des Bundesrats über den 19. April hinaus beibehalten und finanzieren könne. Anstelle eines Full Stop brauche es «einen smarten Restart», sagte Bigler.

Für den Dachverband Economiesuisse ist es «aus Sicht der Wirtschaft dringlich, dass nun zeitnah die Planung an die Hand genommen wird, wie die Schutzmassnahmen schrittweise gelockert werden können». Die Wirtschaft brauche «rasch Antworten, wie die Rückkehr zur Normalität gestaltet wird», teilten Präsident Heinz Karrer und Direktorin Monika Rühl am Mittwoch mit.

Wissenschaft

Eine baldige Lockerung fordert etwa der Zürcher Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann. «Wie könnte sich ein Schuhladen organisieren, damit er wieder öffnen kann? Wie ein Coiffeursalon? Das muss man jetzt ganz konkret mit den Ladenbesitzern anschauen – unter Einbezug von Epidemiologen», sagte er im Interview mit watson. Daraus entstünden «kreative Lösungen».

Für eine Exit-Strategie plädiert auch der in Hamburg lehrende Ökonom Thomas Straubhaar. Besonders früh exponiert hatte sich der Freiburger Professor Reiner Eichenberger. In einem Gastkommentar in der NZZ machte er sich für eine «geregelte Ansteckung und Immunisierung» stark. Eine «klug gelenkte Immunisierung» sei «der bestehenden Verzögerungstaktik überlegen».

Ostern

Der Osterreiseverkehr staut sich bereits am Freitagmorgen am Gotthard-Tunnel auf einer Länge von über zehn Kilometern. (Archivbild)

Osterstau am Gotthard: Die Tessiner wollen solche Bilder nicht sehen. Bild: KEYSTONE

Etwas anders gelagert, aber nicht weniger dringlich ist das Problem der nahen Osterfeiertage. Die Prognose von Meteoschweiz besagt, dass das lange Wochenende «vorwiegend sonnig und meist trocken bei Temperaturen über der jahreszeitlichen Norm» sein wird. Im Tessin, dem von der Coronakrise am stärksten betroffenen Kanton, herrschen deshalb bereits panikartige Zustände.

Kantons- und Gemeindevertreter flehen die Deutschschweizer geradezu an, an Ostern zu Hause zu bleiben. Die Gemeindepräsidenten des Malcantone fordern die Schliessung von Gotthard und San Bernardino. Ein Sprecher des Departements Uvek betonte jedoch gegenüber den Tamedia-Zeitungen, dass «die Nationalstrassen als Hauptadern für die Versorgung offen bleiben müssen».

Die Angst vor einer «Invasion» ist nicht unbegründet. In den Deutschschweizer Spitälern ist die befürchtete Katastrophe bislang ausgeblieben. Nach vier Wochen Lockdown könnten viele das Gefühl haben, das Schlimmste sei überstanden. Bundesrat Parmelin ermahnte die Bevölkerung mit Blick auf die Ostertage, man dürfe nicht nachlassen, auch wenn das Wetter schön sei.

Letztlich steht und fällt alles mit der Entwicklung der Fallzahlen. Diese haben sich zuletzt ein wenig stabilisiert, wenn auch auf hohem Niveau. Im europäischen Vergleich steht die Schweiz nach wie vor nicht gut da. Der Höhepunkt der Welle sei mit Sicherheit noch nicht erreicht, sagte Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit am Donnerstag.

Der Gesundheitsökonom Willy Oggier brachte es in der «Handelszeitung» auf den Punkt: «Heben wir Massnahmen zu früh auf, besteht das Risiko, dass wir eine zweite, heftigere Welle erleben. Dann wären viele Menschen nicht – wie John M. Keynes betonte – in der langen, sondern schon in der kurzen Frist tot.» Solche Aussichten sollten die Rufe nach einer übereilten Exit-Strategie dämpfen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sandy1703 04.04.2020 16:52
    Highlight Highlight Schön Wetter an Ostern???
    Benutzer Bild
  • Mimimi_und_wow 04.04.2020 11:04
    Highlight Highlight In der ganzen Krise habe ich nie Angst gehabt. Irgendwie hatte ich immer Vertrauen ins System und die Vernunft der Entscheidungsträger. Aber davor (siehe Zitat unten) habe ich echt Schiss:
    Der Gesundheitsökonom Willy Oggier brachte es in der «Handelszeitung» auf den Punkt: «Heben wir Massnahmen zu früh auf, besteht das Risiko, dass wir eine zweite, heftigere Welle erleben. Dann wären viele Menschen nicht – wie John M. Keynes betonte – in der langen, sondern schon in der kurzen Frist tot.» Solche Aussichten sollten die Rufe nach einer übereilten Exit-Strategie dämpfen.
  • Glaedr 03.04.2020 22:47
    Highlight Highlight Ganz einfach
    Jeder der sich für was besseres hält und zu dumm ist einfach mal sein eigenes sch... Ego zurück zu stellen und sich nicht an die vorgaben hält, der sollte tief in die Tasche greifen müssen.
    Gruppen alle bestrafen mit einer hohen Busse, Leute die glauben sie müssen an Ostern einen Ausflug ins Tessin machen noch härter bestrafen, das Land gibt schon genug geld aus daher ist so eine Einnahme gerade recht.
  • murmel1 03.04.2020 21:04
    Highlight Highlight Ist es nicht egoistisch und arrogant wenn man sich das Recht nimmt unbedingt jetzt ins eigene Ferienhüsli zu fahren und allen Anderen dann vorschreibt doch gefälligst zu Hause zu bleiben ? Sagte nicht der BR und Daniel Koch :"Gehen sie nur Spazieren um den Hausblock"
    • Mimimi_und_wow 04.04.2020 11:08
      Highlight Highlight So, ich habe mir nochmals den ganzen Artikel durch gelesen. Wo genau steht, dass der Bundesrat und Daniel Koch ins Ferienhüsli fahren?
  • pali2 03.04.2020 15:40
    Highlight Highlight "Je mehr wir uns an die Vorgaben halten, desto schneller geht alles vorbei und desto schneller können wir zur Normalität zurückkehren". Das ist einfach von vorne bis hinten falsch. In die Normalität zurückkehren können wir mit einer Impfung (dauert noch lange) oder wenn ein Grossteil der Bevölkerung bereits infiziert war und somit mehr oder weniger immun wäre. Doch was geschieht, wenn wir uns alle daheim verschanzen? Genau: Nie wird der Grossteil der Bevölkerung eine Grundimmunität haben. (Keine Angst, ich halte mich an die vorgegebenen Regeln, doch mich nervt diese Aussage).
  • Dong 03.04.2020 14:20
    Highlight Highlight Sowas wie eine Strategie wär schon geil. Und damit meine ich eine konkrete Ansage: Was ist das Ziel, was die Massnahmen, was der Zeithorizont.
    Das ist der eine grosse Punkt, der mich bei der Regierung stört, man bleibt stets vage in Bern. Der andere ist, dass wir m. E. stets zwei Wochen zu spät handeln. Ich finde, wir unterschätzen das Coronavirus noch immer, ich bin kein Exit-Phantast, aber eine Strategie wär trotzdem was.
    • Mimimi_und_wow 04.04.2020 11:13
      Highlight Highlight Wie will man eine Strategie entwickeln für etwas noch-nie-dagewesenes? Man hat keine Vergleichsmöglichkeiten.
      Egal was der BR oder das BAG entscheidet, sie werden immer jemanden ans Bein "pinkeln".
      Ob sie schnell informieren oder langsam. Ob sie gezielt, vage oder gar nicht informieren... Es ist eine Scheiss-Situation für alle. Und jeder ist betroffen. Wirklich jeder. Jeder an einer anderen Situation.
      Wie will man aus einem brennenden Haus raus Strategien entwickeln? Jetzt muss man Leben retten.
    • Dong 04.04.2020 23:09
      Highlight Highlight Hier ein Vorschlag: Wir haben momentan 1000 Ansteckungen pro Tag. Wenn wir Leben retten und aus dem Lockdown rauswollen müssen wir das bspw. auf 250 senken bis Ende April. Das ist ehrgeizig, aber noch 2 Monate Lockdown wollen wir auch nicht (obwohl ich im Home Office grad gar nicht unhappy bin).
      Für unsere Politiker ist aber konkret Stellung zu beziehen Im Normalfall extrem karriereschädigend, und i. d. R. ist die Hauptaufgabe das vermitteln zwischen Stakeholdern, deshalb tut sich der Westen m. E. so verdammt schwer.
  • mrgoku 03.04.2020 14:19
    Highlight Highlight das zeigt wie egoistisch das volk hier im lande ist.
    hauptsache ich kann ostern geniessen und das wetter... täglich +1000 erkrankte und das einzige was viele interessiert ist ostern feier zu können... ist ja nicht so dass jedes jahr ostern ist... scheint für viele unmöglich 1x auf etwas zu verzichten für ihre mitmenschen
    • Ganymed69 03.04.2020 16:19
      Highlight Highlight Falsch, es erkranken nicht 1000 Personen pro Tag an Covid-19, sondern es werden pro Tag ca. 1000 Personen positiv getestet. Nicht jede Person die positiv getestet wird, entwickelt auch Symptome.
      Die Zahl der Neuinfektionen pro Tag ist trügerisch, da es hierzu keine repräsentativen Testsätze gibt.
      Interessanter sind die Anzahl Neu-Hospitalisierungen / Entlassungen sowie Anteil an Intensivpatienten und Beatmungen, ich weiss aber nicht, wie genau diese Daten erhoben werden, einsehen kann man diese unter https://www.corona-data.ch/ .
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 03.04.2020 21:22
      Highlight Highlight Das mit dem egoistisch hatten wir doch gerade beim Thema rauchender Nachbar...

      Warum also sollen jetzt plötzlich die, die Ostern feiern wollen weniger egoistisch sein als Raucher?

      Nicht, dass ich Ostern feiern will. aber du bist einfach ein kleiner inkonsequenter Möchtegern-San-Goku.
  • Kanischti 03.04.2020 13:48
    Highlight Highlight Ich sehe hier bei vielen ein ideologisches Verhalten, bei allem was von der SVP kommt, dies sofort reflexartig abzutun.

    Wurde nicht die gute Frau Martullo-Blocher hier verlacht, weil sie mit Maske in der Session aufgekreuzt ist, aber kurz danach die ganze Session abgesagt werden musste?
    In die gleiche Kerbe haut, wen wunderts, Watson: "Ausgeschert ist wieder einmal die SVP".
    Jetzt aber meldet sich eine weitere Partei, dazu Wirtschaftsverbände und Ökonomen und denken über eine Lockerung der Massnahmen nach.
    Weil aber alles von der SVP angezettelt wurde, kann es nur Mist sein.
    Richtig so?
    • Grubinski 03.04.2020 19:46
      Highlight Highlight Rischtisch
    • Caerulea 04.04.2020 13:04
      Highlight Highlight Naja wenn die FDP als erstes eine Exit Strategie gefordert hätte, würde sich niemand wundern
      Aber warum gerade eine Bauern und Volkspartei es so dringent hat zeigt wo ihre Intressen sind in meiben Augen.
  • Rundlauf 03.04.2020 13:36
    Highlight Highlight Exit-Strategie... dabei seit Tagen konstant 1000+ Neuansteckungen. Vergesst diesen Fisch! Und bedankt euch bei denen, die trotzdem immer meinen, sie müssten sich nicht an staythefuckhome halten. Die trotzdem "nur diesen einen Kumpel" treffen müssen. Die trotzdem "wiedermal Corona-Zmittag" machen müssen. Die zwar alleine Sport treiben, aber trotzdem viel zu eng schnaufend und keuchend an den Menschen vorbei joggen. Laute Gespräche oder herzhaftes Lachen wenn man Leute auf dem Trottoir passiert ist ja auch problematisch. Wer spuckt zumindest schon nicht ein klitzekleines Bisschen beim Sprechen?
    • P. Meier 03.04.2020 13:48
      Highlight Highlight Bei allem Verständnis. Wenn sich zwei Personen unter 2m Abstand kreuzen ist eine Ansteckung nicht möglich! Es reicht schon wenn Kinder fluchtartig eine Fussgängerbrücke verlassen, wenn man diese von der Gegenseite betritt. Etwas weniger Panik bitte!
    • Hirngespinst 05.04.2020 07:55
      Highlight Highlight Was ist denn ein 'Corona-Zmittag'?
  • Lowend 03.04.2020 12:50
    Highlight Highlight Während eines Krieges würde man die Position der SVP als defätistischen Verrat an der Regierung werten, weil sie versucht, die Wehrkraft zu zersetzen und die Bevölkerung gegen die Entscheidungen der Regierung aufzuwiegeln.
    • Maragia 03.04.2020 15:06
      Highlight Highlight In einem Krieg hätten wir schon lange verloren, da du keine Armee willst :)
    • Lowend 03.04.2020 16:02
      Highlight Highlight Genau, Mimimi-Maragia!

      Kriege gibt es derzeit kaum, aber Krisen wie Pandemien und ich möchte seilt langem einen gut ausgebauten Zivilschutz, der jetzt zum Beispiel auf eine solche Krise viel besser vorbereitet wäre, als unsere Armee.

      Genau dort wollte die SVP aber sparen. Überhaupt, wenn wir der SVP gefolgt wären, hätten wir jetzt ein halbprivates Gesundheitswesen, nur noch private Medien und Informationen hinter Paywalls, einen kaputtgesparten Staat und vermutlich Opferzahlen wie in den USA.

      Ich bin darum dankbar, dass wir ein Volk haben, das dem Heilsbringer aus Herrliberg nie folgte!
    • Maragia 04.04.2020 18:05
      Highlight Highlight Kriege gibt es derzeit kaum? Ach ja? Hat du mal auf der Welt so rumgeschaut und nicht nur in Europa? Aber klar, aus der schönen Schweiz raus siehts halt idyllisch aus :D
    Weitere Antworten anzeigen
  • M.Ensch 03.04.2020 12:43
    Highlight Highlight Viren werden wir nie 100% im Griff haben. Bis zu einem bestimmten Punkt können wir uns schützen. Ich verstehe die weit verbreitete Blauäugigkeit derjenigen nicht, die sich so vehement gegen die Wirtschaft stemmen. Auch sie sind letztlich von ihr abhängig. Und Wirtschaft setzt sich auch aus ganz vielen KMU zusammen. Sind das in euren Augen auch alles nur geldgierige Monster?
  • Maya Eldorado 03.04.2020 12:39
    Highlight Highlight An Ostern wird es sehr warm für die Jahreszeit.
    Mein Pflanzblätz ist einen knappen Kilometer von meiner Wohnung. Ich will auf jeden Fall Zugang zu meinem Pflanzblatz haben um zu giessen. Weil ich nicht will, dass meine Pflänzchen leiden oder gar sterben.
    • Hirngespinst 05.04.2020 07:57
      Highlight Highlight Ich glaube, dass du deinen Zugang auch weiterhin hast und ich finde es völlig in Ordnung, wenn du über Ostern auf deinem Pflanzblätz werkelst. =)
  • maweiri 03.04.2020 12:20
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man darüber nachdenken die Baumärkte und Gärtnereien zu Öffnen. Wie viele Menschen könnten dann ihre anstehenden Arbeiten im Garten, Haus und in der Wohnung erledigen und sie wären zu Hause!!!!! Man muss die Menschen sinnvoll beschäftigen damit sie nicht die Touristenattraktion übervölkern! Irgendwo hin müssen sie bei dem Wetter und zu Hause könnte noch so viel erledigt werden. Das Einkaufen in den Lebensmittelläden funktioniert warum sollte das im Baumarkt nicht auch funktionieren? Einfach mal drüber nachdenken.......
    • Lichtblau550 03.04.2020 15:29
      Highlight Highlight Unbedingt. Zumindest Blumenläden und -Abteilungen. Nur schon der Balkon ist doch jetzt ein wichtiger „Erholungsraum“ und wichtig für die Psychohygiene. Normalerweise herrscht bei mir eine explosive Farbenpracht. Jetzt sieht es ausgesprochen übersichtlich aus - um nicht zu sagen trist.
    • stewibu 03.04.2020 16:27
      Highlight Highlight Genau. Blumen und Pflanzen sind systemrelevant !!
  • Don Alejandro 03.04.2020 11:52
    Highlight Highlight Der Grat zwischen Wirtschaft und Gesundheit ist dünn. Schon jetzt sind systemrelevante Berufe dem Risiko einer Infektion stärker ausgesetzt und nicht in jeder Branche kann Homeoffice angeboten werden. Wenn nun die Schulen wieder geöffnet werden, sind die Eltern nun wieder einem höheren Risiko ausgesetzt. Was indirekt wieder das Risiko der besonders schützenswerten Personengruppe (die Grosseltern) erhöht. Solange kein wirksames Contact Tracing oder Testing für die Personengruppen die wieder in die Normalität zurückkehren besteht, solange befinden wir uns im Blindflug und in Diskussionen.
  • stebrun 03.04.2020 11:38
    Highlight Highlight Eine Exit-Strategie zu haben, heisst ja noch nicht, diese sofort umzusetzen. Eine Lockerung wird viel Disziplin verlangen von der Bevölkerung. Das müssen wir zusammen aushandeln, damit eine Lösung dann auch wirklich mitgetragen wird. Von daher sollte man die verschiedenen Szenarien unbedingt jetzt öffentlich diskutieren. Wichtig ist, dass wir am gleichen Strick ziehen und nicht Feindbilder schaffen (à la "die unbelehrbaren Alten, die einkaufen gehen" oder "die bösen Familien, die mit den Kindern auf Spielplätze gehen"). Wo es Probleme gibt, da gibt es auch Lösungen.
  • Boogie 03.04.2020 11:21
    Highlight Highlight Ich frage mich, ob man nicht eine Änderung der Strategie in Betracht ziehen sollte. Die Leute werden immer ungeduldiger und schon jetzt sind nachmittags in Zürich alle nicht gesperrten Plätze voll mit Menschen. Es halten sich also viele sowieso nicht an die Vorgaben des Bundesrats. Ausserdem sehe ich nicht, wie das Problem so gelöst wird. Sobald es eine Auflockerung geben wird, verbreitet sich das Virus wieder stärker und wir sind wieder gleich weit.
    • blueberry muffin 03.04.2020 12:34
      Highlight Highlight Jo, es wird auch nicht so schnell gelockert.
    • Michele80 03.04.2020 12:42
      Highlight Highlight Zum ersten Punkt: ich seh nicht ein warum man das Vorgehen am Handeln der sich falsch verhaltenden Menschen anpassen muss. Das wär wie wenn man zuviele Leute hat die in der in der 30er Zone dann doch 50 fahren und man denkt "hui ja mache wir doch eine 50er Zone draus, das ist sicher besser"
  • sowhat 03.04.2020 11:09
    Highlight Highlight Das zeigt einmal mehr, dass wirtschaftliche und ökonomische Fachleute nicht in der Lage sind ganzheitlich zu denken.
    Und es zeigt wie sehr die Wirtschaftsparteien SVP & FDP an den Menschen interessiert sind: gar nicht.
    • murrayB 03.04.2020 11:58
      Highlight Highlight Wissenschaftler, Politiker und Wirschaftsleute können nur zusammen ganzheitlich denken - und haben nun die Aufgabe gemeinsam nach möglichen Exitstrategien zu suchen und zu definieren!
    • blong 03.04.2020 12:07
      Highlight Highlight Das Ding ist: "gesunde Wirtschaft" ist kein Synonym von "geldgierigem Kapitalismus". Eine Wirtschaftskrise wird vor allem diejenige treffen, um die es finanziell sowieso schlecht bestellt ist. Wenn die Regierung "Rettungspakete" schnürt, dann klingt das so nett, aber die Kosten werden wir alle zurückbezahlen müssen, in Form von höheren Steuern, in Form von weniger Arbeitsplätzen, in Form von geringeren Sozialleistungen. Und deshalb bin ich, so lange unser Gesundheitssystem so gut dasteht, sehr froh um kritische Stimmen und um die Forderung, zumindest über Aufstiegsstrategien zu diskutieren.
  • Spellbinder 03.04.2020 10:56
    Highlight Highlight Irgendwie stellen sich die lieben herren das etwas einfach vor.
    Nur das der schuhladen oder coiffure offen hat, heisst noch lange nicht das er auch überleben kann.
    Wenn wir uns weiter ans social distancing halten, werden die meisten leute weiterhin nicht gross lust auf konsum haben und alles wird noch sehr eingeschränkt laufen.

    Aber dann ist es das Problem der Geschäfte und nicht mehr das der Gesellschaft.

    Sprich wir, die wir alle von den Opfern der Betroffenen profitieren, müssen nichts mehr zahlen.
    Wieder einmal mehr sehr solidarisch!
  • Inspiration 03.04.2020 10:50
    Highlight Highlight Es muss jetzt rasant geöffnet werden! Wir haben täglich 2000 neue Arbeitslose! Grundsätzlich müssen wir ab 19. April alles wieder rauffahren: Schulen, Restaurants, Läden, Coiffeure, Universitäten,...: Sofort öffnen! Der 2m Abstand muss aber gewährleistet sein. Wenigstens während dem Sommer. Bereiche, wo das unmöglich ist, bleiben vorerst geschlossen.
  • TWilli 03.04.2020 10:49
    Highlight Highlight Ich denke gewisse Lockerungen bezüglich Ladenöffnungen würden schon Sinn machen auch wenn immer noch krasse Umsatzeinbussen drohen. Das Problem ist, wenn alles wieder offen hat, gehen auch alle wieder vermehrt raus. Und momentan sind es halt immer noch ca. 1000 neue Fälle pro Tag ohne das eine Abnahme erkennbar ist. Das bedeutet, dass jeden Tag etwa 50 eine Krankheit bekommen die intensive Pflege nach sich zieht.
  • dorfne 03.04.2020 10:40
    Highlight Highlight Muss der SVP Recht geben, mit einer Einschränkung: 100% Normalität wird es bis 2021 nicht geben. Aber unter strengen Auflagen Läden, Restaurants (Tischabstände vergrössern), Kinos usw. ab 19.4. öffnen, Kinder gehen wieder zur Schule, Veranstaltungen bis 150 Pers. wieder erlaubt, Studenten*Innen an Unis und Fachhochschulen machen Heimstudium um überfüllte Züge zu vermeiden, Senioren*Innen verzichten auf ihre Gruppenausflüge. Diese Einschränkungen wären mMn von Anfang an ausreichend gewesen.



    • 54er 03.04.2020 11:38
      Highlight Highlight du hast vollkommen recht das wäre von Anfang an ausreichend gewesen. Ich meine was kann schon bei Veranstaltungen mit 150 Personen passieren oder Kinos wo man 2h in einem Raum ist.

      Wieso beschäftigt sich das BAG mit Personen die keine Ahnung haben und fragen nicht einfach dich um Rat.
  • Büetzer 03.04.2020 10:38
    Highlight Highlight Ich bin grad stinksauer. Ich war gerade für meine Eltern einkaufen in der Migro... . In meiner Jugend wurde die ganze Zeit nach der Polizei geschrien... unsere Freiräume und Partys wurden von Polizei und Behörden immer wieder eingeschränkt. Als Punk oder Hippie warst du für die einen ein Verbrecher.
    Und genau die Generation die immer nach Repression geschrien hat ! Ist jetzt nicht fähig ( ich weiss auch da nur ein kleiner Teil ) sich an die vorgaben des Bundesrates zu halten. Ihr alten die jetzt einkaufen oder ins Tessin müsst seid einfach nur erbärmlich.
    • Frankygoes 03.04.2020 11:32
      Highlight Highlight Willst Du die alten Menschen wegsperren? Auch alte Leute essen hie und da was. Und es gibt alte Menschen, die sich fürchten, ihre Unabhängigkeit zu verlieren und deswegen selbst einkaufen. Sie müssen halt speziell vorsichtig sein. So lange sie nicht grad in Gruppen zusammenstehen und sich an die Hygienevorschriften halten, sollte das aber eigentlich gehen..
    • Büetzer 03.04.2020 14:29
      Highlight Highlight Auf keinen fall will ich sie wegsperren. Aber ich will sie weder in gruppen noch in den Supermärkten sehen.... . Von kirchenvereinen bis jugendgruppen es gibt genug Solidarität in der Bevölkerung damit keiner aus der Risikogruppe sich gefährden muss. Nutzt das und geniesst die sonne im wald oder abseits von Menschengruppen.
      Das fordere ich ein.
  • Vanessa_2107 03.04.2020 10:37
    Highlight Highlight Gestern meldeten sie 54 neue Todesfälle, täglich hat es Hunderte, die sich neu anstecken. Wir sollen daheim bleiben, Kontaktet vermeiden, der Höhepunkt sei noch nicht erreicht und nun spricht man von einem möglichst baldigen Ende des Notstandes, wegen der Wirtschaft...Ja wollen die Damen und Herren der rechten Parteien noch mehr Todesopfer? Wir sind in der 3 Woche des Notstandes. Planen kann man ja aber Geduld ist auch beim rechten Parlament angesagt, vom "Volch" verlangt man es ja auch!
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 03.04.2020 11:33
      Highlight Highlight Für die ist die Wirtschaft eben wichtiger als die Gesundheit und das Leben anderer.
  • mrmikech 03.04.2020 10:36
    Highlight Highlight Warum sind die Christliche Feiertage eigentlich immer noch Zwangsferien? Man soll die Christliche Feiertage einfach als extra Feiertagen aufs Konto bekommen, und selber gestalten können, zeitmässig. Damit entlasten wir die Touristenindustrie, Strassenverkehr, ÖV.
    • Frankygoes 03.04.2020 11:34
      Highlight Highlight Zwangsferien. Gibt sicher viele andere Länder, wo sich Menschen darüber aufregen, dass ihnen Freizeit "aufgezwungen" wird.
    • front2back 03.04.2020 12:14
      Highlight Highlight Hab lange gedacht ich wäre der einzige, der so denkt! Verstehe demnach auch die Blitze nicht... Wohl irgendwelche Fundis....
      Es wird ja niemandem der Urlaub gestrichen und jeder darf selber entscheiden ob er nun Ostern feiern will, oder Jom Kippur oder was weiss ich für ein Fest.
      Einfach jedem den Landesdurchschnitt an gesetzlichen Feiertagen auf das Urlaubskonto gutschreiben und alle sind zufrieden...
    • P. Meier 03.04.2020 13:51
      Highlight Highlight Dann kann man sie auch gleich streichen. Warum ein erster Mai, ich hätte lieber am 25. April frei!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nora.die.Unerschrockene 03.04.2020 10:28
    Highlight Highlight Alle die hier gegen eine Lockerung der Maßnahmen wettern, sind wohl nicht so betroffen davon. Schön dass es euch geht. Matura Absolventen welche nie Militärdienst geleistet haben, keine Kinder haben, keine Lehrlinge ausbilden und kein eigenes Geschäft führen.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 03.04.2020 11:32
      Highlight Highlight Ich bin Mechaniker ohne Matura und habe schon Lehrlinge ausgebildet.
      Auch wenn ich am liebsten gestern anstatt morgen eine Lockerung hätte, im Moment ist es einfach noch zu früh.
      Da hilft dein grenzdebiles und selbstgerechtes Gefluche über Menschen, denen du dich unterlegen fühlst nicht mal ansatzweise. Geh raus und laufen. Schnapp dir ein Vorschlaghammer und zerlege dein Auto. Egal was, aber bau einfach deine projizierten Aggressionen ab.
    • Frankygoes 03.04.2020 11:37
      Highlight Highlight Klischees sind was schönes, oder?
    • Mimo Staza 03.04.2020 12:04
      Highlight Highlight Immer ein wenig schwierig, eine Meinung oder Haltung (z.B. pro / contra Lockerung der Massnahmen) an einer Gruppe festzumachen.

      Realitäten sind of komplexer. Ich habe Matura, aber Militärdinest geleistet, meine Frau Realabschluss und ein eigenes Geschäft (jetzt geschlossen) und bildet Lehrlinge aus. Wir haben Kinder. Dennoch ok, wenn wir gegen Lockerung wettern?

      Zudem tut der Militärdienst in Ihrer Aufzählung nun wirklich nichts zur Sache. Oder geht es Menschen die keinen Militärdienst geleistet haben per se besser in dieser Krise?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matterhorn 03.04.2020 10:26
    Highlight Highlight Nun will die Wirtschaft und die SVP vorschreiben, was jetzt getan werden muss? Wer hat das Sagen in diesem Land? Die Vernunft oder Politiker, die sich profilieren wollen?
  • skater83 03.04.2020 10:17
    Highlight Highlight können wir alle uns mal in Ruhe dieses Video ansehen und dann mit den gewonnenen erkenntnissen die absurdität von gewissen Meinungen nochmals überdenken?
    Danke!
    (keine Verschwörungstheorie, keine Panikmache, einfach mal ein paar Fakten und Hochrechnungen zusammengetragen)
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    • Ohniznachtisbett 03.04.2020 13:47
      Highlight Highlight Das ist ja alles interessant. Die Dame macht einen grossen Überlegungsfehler. Die Risikogruppe, die ein ungleich höheres Risiko hat schwer zu erkranken oder gar zu sterben ist extrem viel kleiner als die Gesamtbevölkerung. Junge gesunde Menschen und gar Kinder erkranken häufig gar nicht, oder haben sehr milde Verläufe. Hier wird aber immer auf die Gesamtbevölkerung gerechnet. Und dann siehts, dann schnell anders aus. Darum doch, die Dame betreibt Panikmache.
    • skater83 03.04.2020 15:17
      Highlight Highlight ich denke mit der harten zahl von 2-4% der erkrankten brauchen medizinische versorgung ist dieser Punkt hinreichend abgedeckt (diese Zahl bezieht sich auf die erkrankte gesamtbevölkerung - die kann man sich nur mässig schönrechnen... aber ich wäre sehr dankbar, wenn du mir diesen Umstand so erklären könntest, dass diese Zahl kleiner wird - mich würde das unglaublich beruhigen...)
    • Raber 03.04.2020 15:29
      Highlight Highlight Intressantes Video. Selber denke ich, dass die Idee, wieder in Phase 1 zurückzukehren nicht realistisch ist. Zum Einen, weil dann ja jetzt, nach 1 Monat Lockdown, noch 2 Monate Full Hardcore Wuhan Lockdown folgen sollten. Könnte schwer werden...Zum Anderen, das fiese an diesem Virus ist, dass viele infizierte keine oder kaum Symtome zeigen und es bis zu 14 Tagen gehen kann, bis die Krankheit ausbricht. Somit ist man dann beim Zurückverfolgen der Fälle immer 2 Wochen im Rückstand.
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  • blong 03.04.2020 10:17
    Highlight Highlight Bin auch dafür, dass wir dieses Wochenende und über Ostern nicht wegfahren, aber: Stehen wir im europäischen Vergleich tatsächlich nicht gut da? Wie sieht es derzeit im hiesigen Gesundheitswesen aus? Eine ETH-Studie meinte "dass es am 2. April 1775 Intensivbetten brauchen könnt, wenn sich die Zahlen wie erwartet entwickeln." (Zitat: https://www.watson.ch/!886933979). Das BAG sagt lediglich, die Spitäler seien "noch nicht überlastet". Von drei Pflegerinnen aus drei verschiedenen deutschschweizer Krankenhäusern höre ich, bei ihnen herrsche "gähnende Leere", auch auf den Intensivstationen.
    • wimi2 03.04.2020 11:15
      Highlight Highlight Genau diese Antwort habe ich auch erhalten bei meiner Nachfrage. Es sei leer wie lange nicht mehr.
      Diese Daten wären nämlich genau so interessant wie z.B. wie sieht es bei den geheilten aus ? Da sagte das BAG bei einer Grippe informiere man auch nicht über die geheilten, hier fände ich es aber angebracht. Evtl. ist jetzt einfach die Ruhe vor dem ganz grossen Sturm, kann aber auch sein das dieser Sturm gar nie kommt. Weiss ja niemand wie viele Immun sind (siehe Island) bzw. wie viele schon Corona hatten.
    • Pipikaka Man 03.04.2020 14:30
      Highlight Highlight @Aurum, es betrifft eigentlich nur Norditalien, im Rest des Landes läuft eigentlich mehr oder weniger der Normalbetrieb.
    • blong 03.04.2020 14:50
      Highlight Highlight Aurum: Bei all diesen Massnahmen geht es darum, das Gesundheitssystem nicht zu überstrapazieren. Und deshalb bin ich auch der Meinung, dass wir jetzt Zuhause bleiben müssen. Es darf aber nicht darum gehen, das Gesundheitssystem überhaupt nicht zu belasten, nur weil es in anderen Ländern schlimm zu und hergeht, denn sonst sind wir bis St. Nimmerleinstag zu Hause. Und dann können wir uns definitiv von unserer Wirtschaft vertschüssen. Also, vor allem die weniger Begüterten und die Ärmsten der Gesellschaft, die eine Rezession besonders zu spüren kriegen werden.
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  • Hoci 03.04.2020 10:12
    Highlight Highlight Erstens Ökonomen und Historiker sind keine Wissenschaftler, Ökonomen ganz besgimmt nicht. Wissenschaftler sind auf Objektivität geschult, Ökonomen gehts eher um anderes.

    Zum zweiten, eine Schande dass die Pässe trorz ausdrücklichen Wunsches und obwohl es nötig ist nicht gesperrt werden. Es bedeutet dass vollkommen Rücksichtslose Menschen die Bemühungen vieler Zunichtemachen.
    Jeder Asiate mit knowhow Sars, der sieht wie sein Land die Lage im Griff hat mit Einreisebeschränkung +kontrollierter Zwangsquarantäne, Quarantäne der Hot spots + Masken im Gesicht, findet was hier abgeht erschreckend.
  • Hans Jürg 03.04.2020 10:09
    Highlight Highlight Ich habe es noch nie verstanden (auch in "normalen" Zeiten), dass über Ostern offenbar jede und jeder ins Tessin fahren muss, resp. im Stau Stunden verbraten.
    Ascona, Locarno und Lugano sind ja schon an Nicht-Feiertagen völlig überlaufen, über Ostern und Pfingsten ist es einfach nur noch schlimm.
    Mag sein, dass jetzt einige hoffen, dieses Mal habe es nur weinige oder kein Leute dort und wollen gerade deshalb hin.
    Wer das Tessin wirklich geniessen will: Geht im November, wenn es schönes Wetter hat. Alles schön leer dann.
  • Wandervogel 03.04.2020 10:03
    Highlight Highlight Ich verstehe den Sinn und Zweck dieses Artikels nicht. Die Verantwortungsträger haben nun schon mehrfach und in aller Deutlichkeit gesagt, dass wir uns in der aktuellen Situation nicht mit einer Lockerung der Massnahmen beschäftigen dürfen.
    • COVID-19 ist Evolution 03.04.2020 10:21
      Highlight Highlight Die öffentliche Meinungsbildung ist wesentlicher Bestandteil unserer demokratischen Grundordnung. Der Bundesrat ist keine Diktatur.
    • äti 03.04.2020 10:29
      Highlight Highlight Deutlich sagen und kapiert werden sind 2 Dinge
    • Mimo Staza 03.04.2020 10:48
      Highlight Highlight "...nicht mit einer Lockerung der Massnahmen beschäftigen dürfen"

      Wichtiger Unterschied: Lockerung fordern vs. Lockerung diskutieren!

      Damit beschäftigen sollten wir uns durchaus als Vorbereitung und zur Konsensfindung (eben Teil einer Demokratie).

      Es gibt einige Begleitmassnahmen zur Lockerung, welche eine Vorlaufszeit brauchen. Man kann auch über eine Lockerung diskutieren ohne isch schon festzulegen, wann diese überhaupt stattfinden soll.

  • FrancoL 03.04.2020 10:00
    Highlight Highlight Wir sehen noch nicht das Licht am Ende des Tunnels, andere Länder in unserer Nähe die etwas früher heimgesucht wurden sehen auch kein Licht am Ende des Tunnels.

    Warum will man nun noch schneller aussteigen, als es diese Länder tun, den Ausstieg jetzt planen wo es nichts zu planen gibt, weil die nahe Zukunft mehr als unklar ist?

    Mit dieser Strategie riskieren Aeschi/Bigler und Co. die erfolgten Bemühungen um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen zu Nichte zu machen.

    Das ist verantwortungslos meine Herren.
    • COVID-19 ist Evolution 03.04.2020 10:29
      Highlight Highlight So lange keine Ergebnisse von Flächen-/Massentests vorliegen kann man solch eine Aussage nicht treffen.

      Verantwortungslos ist als nächster Schritt die Massentests nicht durchzuführen. Leider hält sich das BAG hier mehr als notwendig zurück. In Deutschland werden serologische Tests bereits öffentlich angeboten und durchgeführt.
    • pali2 03.04.2020 10:30
      Highlight Highlight Was mich einfach in der ganzen Diskussion stört ist, dass wir uns die ganze Zeit mit anderen Ländern vergleichen und das Gefühl haben, wir müssen es gleich wie die machen. Doch unter normalen Umständen käme doch niemand auf die Idee, unser Gesundheitssystem mit dem Gesundheitssystem in Italien oder Frankreich zu vergleichen?!
    • Serjena 03.04.2020 10:44
      Highlight Highlight Was jammert ihr jetzt schon und wollt eine schnelle Lockerung. Ist es wirklich so wichtig, dass man wieder konsumieren kann, wieder sich dem Vergnügen widmen kann. Wo bleibt da der gesunde Menschenverstand, ist es nicht wichtiger dass die Krise komplett überwunden wird und dann das gewohnte Leben weiter gehen kann.
      Auch wenn die Schweiz ein anderes Gesundheitssystem hat, etwas Zurückhaltung täte allen mehr wie gut.
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  • nafets 03.04.2020 09:58
    Highlight Highlight wir haben in der Schweiz wirklich ein gut, funktionierendes System und ich denke, dass der Bund und die Spezialisten nun auch an den Lösungen für morgen arbeiten, aber dafür braucht es die komplette Unterstützung Aller in der jetzigen, nach wie vor kritischen Situation und ich befürchte wirklich leider ein Ausgehverbot, da das weitsichtige Denken (denken ist wie googlen, einfach etwas schwieriger...) bei vielen schlicht weg nicht vorhanden ist. wahrscheinlich müssten Bomben vom Himmel fallen, damit es klar ist, wo man hingehört. wir werden sehen....
    • dorfne 03.04.2020 10:54
      Highlight Highlight Ein Ausgehverbot ist unnötig und wäre daher diktatorisch. Aber angenommen: dann möcht ich aber keine Autos mehr auf der Strasse sehen. Zur Zeit haben wir ja ein Verkehrsaufkommen, als gäb es keinen Lockdown, sogar an Sonntagen.

    • Serjena 03.04.2020 14:42
      Highlight Highlight dorfne sie irren - es ist die beste Möglichkeit der Eindämmung - ich rede aus Erfahrung aus einer Stadt in Italien mit praktisch keine Erkrankungen dank strikter Ausgangssperre.
    • nafets 03.04.2020 15:45
      Highlight Highlight @dorfne - also ich weiss ja nicht, wo Sie wohnhaft sind, aber in der Region Zürich/Aargau/Ostschweiz sind die Strassen leer und unsere LKW (jaaa - die braucht es auch weiterhin, damit die Grundversorgung gewährleistet ist) haben in den letzten zwei Wochen kaum Verzögerungen durch Stau. Aber, ich gebe Ihnen recht, vereinzelt fahren die pubertierenden, paarungsbereiten Migrationshintergründler mit Ihren geleasten Papi-Autos wie verhinderte Vettels rum.. - die gehören auch das Jahr über definitiv von der Strasse :-)
  • MasterPain 03.04.2020 09:58
    Highlight Highlight Wenn der Bundesrat schon nicht der Kriegsrhetorik verfällt, muss es wenigstens die Journaille tun, oder wie?
  • Posersalami 03.04.2020 09:54
    Highlight Highlight Wieso äussern sich völlig fachfremde wie Wirtschaftshistoriker oder Ökonomen dazu, das jetzt die Läden wieder öffnen können sollten?

    Die verstehen von der Materie doch einfach mal überhaupt nichts und können das gar nicht beurteilen. Wieso gibt man denen überhaupt eine Plattform?
    • äti 03.04.2020 10:33
      Highlight Highlight ... die Platform hilft, dass diese auch Verantwortung übernehmen. Was dann kaum eintreffen wird.
    • COVID-19 ist Evolution 03.04.2020 10:33
      Highlight Highlight Die Beurteilung der Lage ist nicht alleine der medizinischen Wissenschaft geschuldet. Ginge es nach dieser würde jedes Menschenleben zu retten sein, koste es was es wolle. Die Mittel sind aber begrenzt, Ökonomen sind hier wichtig um den Rahmen aufzuzeigen um ein Gleichgewicht der Interessen in der Gesellschaft zu wahren.

    • pali2 03.04.2020 10:34
      Highlight Highlight Sorry, aber bei solchen gesellschaftlichen Fragen gilt es nicht nur die gesundheitliche Sicht zu sehen, sondern auch die volkswirtschaftliche. Denn ob sie es glauben oder nicht, aber die momentanen Massnahmen haben unglaubliche Auswirkungen auf die Wirtschaft und damit auf die Existenz vieler. In der Volkswirtschaft werden Dinge oft vergleichend angeschaut: Wir haben begrenzte Ressourcen und müssen die bestmöglich einsetzen. Deshalb finde ich es gut, wenn auch diese Fachfrauen und Männer ihren Input geben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mimo Staza 03.04.2020 09:51
    Highlight Highlight "Eine baldige Lockerung fordert etwa der Zürcher Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann. [..] sagte er im Interview mit watson."

    Also im Interview welches ich kürzlich auf watson gelesen habe, fordert Herr Straumann primär eine sofortige/baldige Diskussion über die Lockerung, damit wir vorbereitet sind, das ist die Kernforderung.

    Diese Differenzierung von "wir müssen heute wieder öffnen" und "wir müssen heute über die Öffnung diskutieren" ist wichtig, um genau diesen Druck nicht aurzubauen.

    Bitte tragen Sie als Medienschaffende auch dazu bei!
  • why_so_serious 03.04.2020 09:51
    Highlight Highlight Gopf**** hue** siech - bliebet verd**** nomol deheime
  • Noblesse 03.04.2020 09:46
    Highlight Highlight Lieber Hr. Blunschi: Die SVP ist staatstragend im BR vertreten. Wir haben Notrecht. Diese Partei schadet dem BR mit diesem externen "Täubälä" von Blocher!! Ostern: vor dem Gotthard bei einer Ausfahrt, wo die Autobahn gleich gewendet werden kann, alles rausführen. PKW kontrollieren und zurückschicken. Das muss man jetzt halt einfach fordern und tun als Staat. (ARMEE-Einsatz)Und Achtung: Passtrecke ganz schliessen. Uhi, fast vergessen!!
    • COVID-19 ist Evolution 03.04.2020 10:36
      Highlight Highlight Wenn die Strassen geschlossen würden, dann nimmt man halt einfach den Zug. Wäre klimapolitisch eh die bessere Wahl.
    • bokl 03.04.2020 10:58
      Highlight Highlight @Noblesse
      Keine Angst. Auf den Pässen liegt noch genug Schnee.
    • Noblesse 03.04.2020 11:32
      Highlight Highlight Zeig mir die, welche vom Zug in die Zweitwohnung oder Rustico-Datscha laufen. Mit dem Migros-Sack voll Joghurt? Unvorstellbar...
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 03.04.2020 09:45
    Highlight Highlight @SVP

    Bla, bla, bla.

    Der Bundesrat hat die Federführung. Assistiert vom Bundesamt für Gesundheit, dem BAG. Punkt. Desweitern arbeitet der BR bereits an der Exit-Strategie.

    Macht doch ein Strategiepapier, liebe SVP, heftet es in einem Ordner ab, schickt es eurem Fraktionschef Aeschi und der kann den Ordner dann in seinem Büchergestell verstauen.
    • äti 03.04.2020 10:36
      Highlight Highlight Aeschi hat bereits einen konkreten(!) Plan angekündigt. Allerdings ohne Datum.
    • dorfne 03.04.2020 11:05
      Highlight Highlight Also ich spare mir mein SVP-Bashing auf für nach der Krise. Nach der Krise heisst: kein Sozialabbau, keine Sparübungen beim Service publique, kein Verkauf von CH-Firmen an die Chinesen (es braucht gesetzliche Einschränkungen), mit der Begründung die verlorenen Milliarden
      wieder reinzuholen.
    • N. Y. P. 03.04.2020 12:10
      Highlight Highlight @dorfne

      Bin mit dir einverstanden.

      Aber mit dem Bashing kann ich wirklich nicht bis nach der Krise warten. ;-)
  • Sahara 03.04.2020 09:38
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Amboss 03.04.2020 10:37
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • äti 03.04.2020 10:38
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • lilas 03.04.2020 10:42
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
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  • Stichelei 03.04.2020 09:36
    Highlight Highlight Das Virus wird nicht innerhalb von zwei Wochen verschwinden. Solange die Ausbreitung nicht markant rückläufig ist, ist der Ruf nach einer Exit-Strategie verantwortungslos. Für viele wird die blosse Kommunikation einer solchen Strategie als Startschuss gedeutet werden, dass man die Massnahmen bereits jetzt zurückfahren kann. Vom Zeitpunkt an, wo man das Ende der Krise realistisch abschätzen kann bis zu deren Ende, bleibt genug Zeit für die detaillierte Ausarbeitung und Kommunikation. Bis dahin ist die Bekämpfung des Virus oberste Priorität.
    • Ganymed69 03.04.2020 10:09
      Highlight Highlight Falsch! Es ist verantwortungslos, wenn man solche einschneidenden Massnahmen einleitet, aber keinen Schnall hat, welche Abbruchkriterien man überhaupt abwarten will.
      Die Exitstrategie müsste jetzt schon geklärt sein. Sich auf die Fallzahlen zu stützten, ist schlicht und ergreifend falsch, da diese nicht repräsentativ sind (es wird ja nicht jeder getestet). Wichtig wären repräsentative Test und Einbezug neuer Erkenntnisse. https://www.merkur.de/welt/markus-lanz-zdf-hendrik-streeck-corona-nrw-uniklinik-bonn-robert-koch-institut-rki-zr-13636707.html
    • COVID-19 ist Evolution 03.04.2020 10:43
      Highlight Highlight Der Virus lässt sich nicht bekämpfen. Der Virus wird uns auf einen Zeithorizont von Jahren beschäftigen.

      Die aktuelle "Bekämpfung" ist die über Jahre aufgebauten Mängel im Gesundheitssystem zu kompensieren.

      Eine weitere Ausbreitung ist nicht gleichbedeutend mit Spital oder Tod aller.

      Aktuell nähert sich die Zahl der Spital-Austritte derer der Eintritte. Die Lage ist stabilisiert, so kann auch guten Gewissens über eine Lockerung der Notfallmassnahmen diskutiert werden.
    • Stichelei 03.04.2020 11:57
      Highlight Highlight COVID-19: Genau: Jetzt, wo die Lage erst mal stabilisiert ist, die Massnahmen wieder lockern, damit wieder Schwung in die Infektionsrate kommt. Nicht dein Ernst, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hollywood 03.04.2020 09:33
    Highlight Highlight Genau alles wieder aufheben und so ein Debakel wie in der USA..... Wirtschaft hin oder her nur nebenbei bin selbst betroffen! Lieber BR und Parteien nie wäre es wichtiger gewesen an einem Strang z ziehen als jetzt und seine eigenen Bedürfnisse hintenanzustellen!
    • dorfne 03.04.2020 11:08
      Highlight Highlight Nicht aufheben aber lockern. Unter strengen Auflagen.
  • Steasy 03.04.2020 09:31
    Highlight Highlight Ein Wunder, dass der Gewerbeverband noch nicht vorgeschlagen Karfreitag ubd Ostermontag dieses Jahr den Feiertagsstatus zu entziehen um den Osterverkehr zu verhindern. Normalerweise lassen diese Kollegen nicht so lange auf ihre undurchdachten und halbgaren "Lösungs"-Vorschlage warten.
  • TheRealDonald 03.04.2020 09:28
    Highlight Highlight Am Osterwochenende ist für die ganze Schweiz "vorwiegend sonnig und meist trocken bei Temperaturen über der jahreszeitlichen Norm" angesagt. Warum in aller Welt sollte man dann unbedingt ins Tessin wollen? Wenn es in der Deutschschweiz regnerisch und kalt wäre und im Süden schön und warm, könnte ich es noch halbwegs verstehen (obwohl ich nie freiwillig beim Osterstau vor dem Gotthard mitmachen würde), aber so? Kann mir das jemand erklären?
    • äti 03.04.2020 10:27
      Highlight Highlight Ostern im Tessin ist eine Sucht und sollte auch so behandelt werden.
    • dorfne 03.04.2020 10:44
      Highlight Highlight In der Schweiz, hat jede Einwohnerin Zugang zu einem Naherholungsgebiet. Bräteln, Velofahren, Ballspiele im Freien mit der Familie, gutes Essen kochen. Lebensqualität in Krisenzeiten ist noch genug da.
  • Beat_ 03.04.2020 09:24
    Highlight Highlight Alle in diesem Artikel Erwähnten, die jetzt einfach zurück zur Normalität wollen, sind Oekonomen und Politiker mit starkem Hang zur "Wirtschaft". Übersehen aber meiner Meinung nach, dass ein überstürztes Vorgehen wahrscheinlich in einem Chaos endet und sich dann wirklich niemand mehr für "die Wirtschaft"interessieren kann.
    Lasst die Experten und Wissenschaftler ihre Arbeit machen. Fakultätsübergreifend, aber fundiert. Dann kommt es gut für Alle.
    • Hoci 03.04.2020 10:16
      Highlight Highlight Denen gehts ums Geld über alles.
      Wir bräuchten mehr Massnahmen wie in Asien, die hatten es im Griff. Statt dessen weiss es das unerfahrene Europa besser.
      Mehr Masken, mehr Beatmungsgeräte und Spitalbetten, mehr Filme zu social distancing und korrektem Hönde waschen und die Sache endlich ernst nehmen.
  • Filzstift 03.04.2020 09:22
    Highlight Highlight Wer genau ruft nach einer Exit-Strategie? In meinem Umfeld kenne ich niemanden, viele rechnen sogar eher mit Mai/Juni. Bislang höre ich das nur von gewissen Aeschi- und Bigler-Typen sowie von darauf springenden Journalisten.
  • wasps 03.04.2020 09:19
    Highlight Highlight Dann schlage ich vor, dass die Senioren der SVP und FDP voranmarschieren und die Herde mit strammen Schritt in die Immunisierung führen sollen. Mal schauen, wer von ihnen im Sommer dann noch dabei sein wird.
  • Quacksalber 03.04.2020 09:19
    Highlight Highlight Es gibt für das Wiederhochfahren der Betriebe einen Berufsstand der den meisten völlig unbekannt sein dürfte, die Arbeitshygiene. Schaut mal unter www.sgah.ch.
  • Triumvir 03.04.2020 09:18
    Highlight Highlight Die SVP hat ihre Maske endlich fallen gelassen. Sie ist nämlich primär eine Partei für die Wirtschaftsbonzen (Blocher, Martullo und Co.) und nicht mal ansatzweise für das gemeine Volk. Sie soll deshalb umgehend "Volk" aus ihrem Parteinamen streichen!
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 03.04.2020 10:49
      Highlight Highlight Das ist jetzt also wirklich ein offenes Geheimnis.
    • Triumvir 03.04.2020 12:21
      Highlight Highlight Natürlich ist das schon lange kein wirkliches Geheimnis mehr. Interessanter Weise sind es aber gerade die "kleinen" Büezer (und natürlich alle am rechten Rand der Gesellschaft), die diese Partei und ihre Doppelzüngigen Vertreter in den letzten Jahren gewählt haben! Das ist m.E. der eigentliche Skandal!
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 03.04.2020 14:03
      Highlight Highlight Die möglichen Gründe sind Ignoranz, prinzipielle Blindheit, der infantile Glaube an einfache Lösungen für komplexe Probleme und dass man einfach prinzipiell auf den hört, der am meisten Lärm macht und ein greifbares Feindbild präsentiert.
      Ich war in den letzten Tagen die Kommentatoren beim Blick am ärgern, mit Tatsachen.
      Bezüglich SVP und Duterte gehen sie auf die Barrikaden. Bei Trump ist der Tenor lustigerweise dass er vollkommen inkompetent ist.
  • Queen C 03.04.2020 09:10
    Highlight Highlight Ich glaube, niemand will einen übereilten Exit.

    Aber über eine Strategie laut nachzudenken und möglichst alle an den Überlegungen zu beteiligen, ist mMn der bessere Weg, als nichts zu tun und zu warten.
    • sowhat 03.04.2020 11:06
      Highlight Highlight Forderungen stellen ist mMn nicht "laute Nachdenken".
      Aber grundsätzlich bin ich einverstanden, dass nachgedacht und diskutiert wird. So findet man Lösungen. Hat das BAG und der BR ja nun mit dem neuen "Thinktank" angeschoben, in dem fachübergreifend nach Möglichkeiten gesucht wird.
  • PlayaGua 03.04.2020 09:09
    Highlight Highlight Da lobe ich mir Asien, wo alle an einem Strang ziehen.

    Positiv ist, dass nun auch der Letzte sehen sollte, dass die SVP keine Volkspartei ist.
    • Kiro Striked 03.04.2020 09:31
      Highlight Highlight Ja... Unterdrückung und der Verbot der Freien Meinung wie in China und anderen Ländern, da lob ich mir Nordkorea... wenns den oberen nicht passt, wirst du einfach abgeknallt.

      Könnte man hier ja auch einrichten, Nicht zuhause geblieben? Tja ab ins Konzentrations- äh Internierungslager damit du schön auf Staatspropaganda umgetrimmt wirst.

      Desolate zustände in den Ärmeren Teilen der Länder, wo sich aufgrund niedriger Hygiene genau SOLCHE Krankheiten entwickeln konnten.

      Da lob ich mir Asien, die funktionieren so toll mit ihrer Staatsmaschinerie, da machen alle gleich extra freiwillig mit.
    • Posersalami 03.04.2020 09:55
      Highlight Highlight Im Fall von Wirtschaftshistorikern und Ökonomen ist die Freie Meinung bei diesem Thema kontraproduktiv, gefährlich und vor allem falsch.

      Ich frage mich, wieso man diesen Gestalten überhaupt eine Plattform bietet.
    • Ami Hesham 03.04.2020 10:13
      Highlight Highlight In Asien tragen Sie auch alle Gesichtsmasken, genau wie es die SVP nahelegt. Du widersprichst Dir selbst...
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Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Bereits am 29. November kann das Schweizer Stimmvolk erneut wählen gehen. Zum Beispiel über die Konzernverantwortungsintiative. Diese fordert, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingenden Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Beachtung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht.

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