Schweiz
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Daniel Koch, Delegierter des BAG fuer COVID-19, spricht waehrend einer Medienkonferenz zur Situation des Coronavirus (COVID-19), am Freitag, 15. Mai 2020 in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Daniel Koch sagte am 16. März: «Schutzmasken sind, wenn sie in der allgemeinen Bevölkerung getragen werden, sehr wenig wirksam.» Bild: KEYSTONE

Weshalb der Bund sagte, Masken würden nichts bringen

Interne Dokumente zeigen, dass der Bund zu Beginn der Pandemie zu wenige Masken vorrätig hatte. Gemäss Daniel Koch war dies aber nicht der Grund, weshalb die Wirksamkeit des Maskentragens in Frage gestellt wurde.



Masken würden nichts bringen. Dies betonte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in den ersten Monaten der Pandemie immer wieder. Interne Protokolle, die der SonntagsZeitung vorliegen, zeigen jetzt: Die Behörden kommunizierten unter anderem so, weil nicht genügend Masken für alle verfügbar waren.

Mitte März, als in der Schweiz die Geschäfte und Schulen geschlossen wurden, reichte der Vorrat an Masken in der Schweiz nicht aus, um die Bevölkerung zu schützen. Wie knapp der Bestand war, zeigt das Protokoll der Direktorenkonferenz des Bundesstabs für Bevölkerungsschutz (BSTB) vom 16. März.

Gemäss den Unterlagen, die der SonntagsZeitung vorliegen, musste BAG-Chef Pascal Strupler bei den Ämtern um Masken betteln, welche diese horteten.

«Der Vorsitzende informiert, dass Masken und Desinfektionsmittel in den Ämtern gehortet werden», steht im Sitzungsprotokoll. «Er ruft zur Vernunft auf und bittet die Ämter, alles Material zur Verfügung zu stellen.»

Nach der Aufforderung des BAG-Chefs lieferten die Ämter dem Bund rund eine Million Masken, welche in der Folge an die Kantone verteilt wurden. Dies sei aber nur ein Tropfen auf den heissen Stein gewesen, sagt Andreas Bucher vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz der SonntagsZeitung. Der Maskenbestand hätte damals nur für zweieinhalb Wochen gereicht, schreibt die Zeitung weiter.

Am 23. März entschied die Corona-Taskfore, die Kommunikation anzupassen. Man müsse eventuell die Maskendiskussion nochmals führen, heisst im Protokoll. Der Bevölkerung das «Gefühl geben, sie seien gut geschützt».

Diese Simulation zeigt eindrücklich, wie Masken wirken

Video: watson/watson

Als dann Ende Monat Sebastian Kurz in Österreich mit der Maskenpflicht vorpreschte, kam der Bund abermals unter Druck. Die Kommunikation wurde aber nicht angepasst. «Lagerbestände mit Hygienemasken sind zurzeit noch ungenügend. Im Moment kann keine Maskentragempfehlung der Bevölkerung ausgesprochen werden», heisst es in einem Protokoll der Corona-Taskforce von Anfang April.

Dies sei ein deutliches Indiz, dass nicht die Wirksamkeit der Masken die Strategie des Bundes bestimmt habe, sondern deren Verfügbarkeit, schlussfolgert die SonntagsZeitung.

Am 24. April verkündete Brigadier Markus Näf, dass man rund 90 Millionen Masken beschafft habe. Eine Woche später folgte dann die Kehrtwende in der Kommunikation des Bundes. Auf Plakaten und in einem Film empfahl der Bund plötzlich, Masken zu tragen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

In der Folge setzte der Bund immer mehr auf das Maskentragen. Am 1. Juli wurde eine schweizweite Maskenpflicht im ÖV eingeführt. Vergangene Woche empfahl das BAG den Kantonen, eine Maskenpflicht in den Supermärkten einzuführen.

Und was meint Daniel Koch dazu? «Mister Corona» behauptete zu Beginn der Pandemie mehrmals, dass Masken nicht viel bringen würden, um die Pandemie einzudämmen. Er räumt gegenüber der SonntagsZeitung ein, dass es zu Beginn tatsächlich zu wenige Masken gegeben habe. Dies sei jedoch nicht der Grund gewesen, sie nicht zu empfehlen. Zuerst habe die Bevölkerung begreifen müssen, dass vor allem Handhygiene und Abstand wichtig sind.

Koch sagt: «Bei einer Empfehlung von Anfang an hätten die Leute nur die Maske alleine getragen. Und das hätte das Problem definitiv nicht gelöst.» (cma)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Saerd neute 03.08.2020 20:29
    Highlight Highlight Der entscheidende Satz ist ;

    "Der Bevölkerung das «Gefühl geben, sie seien gut geschützt».

    Die Chinesen sprühten die Trottoirs und Häuserwände mit Desinfektionsmittel ein, genau aus diesem Grund. Wir Schweizer tragen Masken, auch genau aus diesem Grund.
    Es nützt zwar nichts gibt aber ein sicheres Gefühl.
    Das nächste ist die Covid 19 Impfung, nützt auch nichts, gibt aber ebenfalls das Gefühl der Sicherheit.

    Typischer Placebo Effekt, aber es wirkt.
  • Fairness 03.08.2020 08:19
    Highlight Highlight Erklärt Mr. Corona jetzt als Lebensretter-Berater den Ertrunkenen, dass schwimmen nichts nützt?
  • Hausmeister krause 03.08.2020 06:30
    Highlight Highlight Kann man auch so machen, ja nicht zugeben dass man den Vorrat an Masken und Desinfektionsmittel ein paar Jahre zuvor aufgelöst hat. Im Herzen von Europa kann uns ja nichts passieren...
  • α Virginis 03.08.2020 01:34
    Highlight Highlight Sry, aber dieses "die haben uns angelogen"-gejammer scheint mir eher aus der maskenverweigererfront zu kommen, eben den leuten, die somit alle anderen gefährden.
    Ja, klar hätte das besser kommuniziert werden können, aber das liegt meiner meinung nach daran, dass wir ALLE von der pandemie überrumpelt wurden, so auch die verantwortlichen politiker.
    Die Gefahr zu ignorieren ist schlichtweg ignorant und verantwortungslos...
    • Saerd neute 03.08.2020 20:35
      Highlight Highlight α Virginis, stimmt, die Gefahr durfte nicht ignoriert werden. Niemand ( ausser vielleicht den Chinesen) wusste was da wirklich kommt.
      Nun haben wir aber wirklich viele Zahlen auf dem Tisch und sehen dass es nicht eine "tödliche Pandemie" ist. Vermutlich wird nicht einmal die Lebenserwartung in der Schweiz sinken. Ende Jahr werden auch nicht mehr Leute als im langjährigen Durchschnitt gestorben sein.

      Also warum immer noch diese unsäglichen Angstausbrüche?
    • α Virginis 04.08.2020 10:02
      Highlight Highlight @ Saerd, keine Panik, nur gesunder Menschenverstand. Nicht vergessen, es gibt weiterhin kein Mittel gegen Corona und solange es keines gibt ist echt Vorsicht angesagt.
  • Quacksalber 02.08.2020 22:12
    Highlight Highlight Koch hat wieder einmal Recht. Schade, dass er nicht mehr im Amt ist.
  • fritzfisch 02.08.2020 17:55
    Highlight Highlight Da kann ja wohl niemand überrascht sein
  • Antigone 02.08.2020 17:12
    Highlight Highlight Verstehe ich das richtig: Der Bund hat das Volk dreist angelogen?

    So gewinnt man natürlich das Vertrauen der Bevölkerung, danke ihr tollen Politiker.

    Will mir garnicht vorstellen, über was wir noch angelogen werden...
    • Murky 02.08.2020 22:49
      Highlight Highlight Angelogen? Nein... entscheidend ist was gesagt wird, und das ist ja soweit richtig. Masken alleine bringen nichts wenn der Abstand und die Hygiene nicht gegeben ist. Ich hab jetzt damit kein Problem.
    • Kanuli 02.08.2020 23:21
      Highlight Highlight @Murky: Die Aussagen hindrehen kann sich jeder. Anfangs hiess es eindeutig: Masken schützen gar nicht, danach dann sie schützen nur andere, und nun doch alle.
    • Kant 03.08.2020 02:19
      Highlight Highlight Was hätten sie tun sollen? Jeden Masken Hamstern und medizinalpersonal zu superspreadern werden lassen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randen 02.08.2020 15:11
    Highlight Highlight Ja war klar aber die Begründungen waren vermutlich nicht ganz falsch. Man sollte jetzt die Pflicht von mir aus stark ausdehnen. Aber Abstand,Hände waschen usw darf nicht wegen falscher Sicherheit aufgegeben werde.
  • what's on? 02.08.2020 15:03
    Highlight Highlight Wenn es kaum Infizierte gibt, nützen Masken folglich kaum etwas. Ich hab ja auch nicht den ganzen Tag ein Präservativ an - für alle Fälle.
    • Saerd neute 03.08.2020 20:37
      Highlight Highlight ha ha ha...

      Nein, nur im ÖV ist es Pflicht.
  • Heidi Weston 02.08.2020 14:44
    Highlight Highlight Hier eine Übersicht welche Maske wie schützt.
    Benutzer Bild
  • Verbesserer 02.08.2020 14:20
    Highlight Highlight Das Problem ist, dass das BAG und der Bundesrat zuweilen differenziert kommuniziert. Mit der Einbindung der Kantone Verantwortung zu tragen, wird es auch nicht einfacher. Die Hauptverantwortung trägt aber die Bevölkerung selbst. Wenn wir untereinander nicht solidarisch handeln, müssen wir nicht jammern wenn die Fallzahlen wieder steigen.
  • Digitalrookie 02.08.2020 14:09
    Highlight Highlight Es geht ja jetzt weniger darum, ob Masken etwas nützen oder nicht, sondern eher um die Tatsache, dass sich die meisten Leute dort anstecken, wo sich viele Menschen in geschlossenen Räumen auf engstem Raum aufhalten. Die Masken waren von vornherein eine Art Alibiübung, um die Bevölkerung zu beruhigen und ihr ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Hatte es keine, nützten sie nichts und jetzt, wo die Lager brechend voll sind, sollen sie plötzlich eine prophylaktische Wirkung haben. Ganz zu schweigen von der Glaubwürdigkeit der Behörden, die dadurch einen grossen Schaden erlitten hat.
  • Linertas 02.08.2020 13:59
    Highlight Highlight Das BAG hat erstens seinen Job nicht gemacht und zweitens vorsätzlich gelogen. Das sollte personelle Konsequenzen haben um die Glaubwürdigkeit schnellstmöglich wieder herzustellen. Ein Neuanfang beim BAG wäre wünschenswert. Auch Herr Koch sollte sich endlich entschuldigen.
    • Jürg Müller - Der Katzenmann 03.08.2020 04:21
      Highlight Highlight Wofür denn? Wenn er am Anfang gesagt hätte, kauft Masken: das wäre schlimmer als bei WC-Papier und Teigwaren gewesen. Nein nein, die haben das schon richtig gemacht.

      Dass die diversen Organisationen keine Masken hatten, kannst du nicht dem BAG anlasten, und Koch schon gar nicht. Stand nur hin und kommunizierte. Und das hat er gut gemacht.
  • Tschowanni 02.08.2020 13:35
    Highlight Highlight Damit hat das BAG ganz am Anfang schon für so einige an Glaubwürdigkeit eingebüßt. Schade das so Kommuniziert wurde. Ich denke Ehrlichkeit wäre besser angekommen
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 02.08.2020 14:37
      Highlight Highlight Und dann wäre das passiert: "Ähm, sorry, Leute, aber wir haben leider keine Masken, weil wir die Lager aus Kostengründen aufgelöst haben. Seht zu, wie ihr klar kommt." Entfesselte Hamsterkäufe in 3 ... 2 ... 1 ... nee, nee - das wär nicht gut gekommen.
  • Hungry 02.08.2020 12:54
    Highlight Highlight Ich denke alle die es bis jetzt noch nicht begriffen haben werden es nie verstehen. Es war von Anfang an offensichtlich und auch verständlich.
    • E7#9 02.08.2020 13:43
      Highlight Highlight Wovon redest du?
    • Pafeld 02.08.2020 15:47
      Highlight Highlight @Hungry
      Danke. In den Empfehlungen des BAG steht seit Jahren, dass ein eigener Maskenvorrat zuhause sinnvoll wäre. Das fiele eben auch unter Eigenverantwortung. Wer jetzt die Schuld auf den Bund abschiebt, weil er ihm Fehlkommunikation unterstellt, soll sich gefälligst an der eigenen Nase nehmen. Wer sich daran gehalten hat, hat aus der Kommunikation des Bundes keinen Nachteil gezogen. Ich sehe nicht ein, warum der Bund zu 100% ehrlich kommunizieren soll, wenn sich dann trotzdem die Mehrheit der Bevölkerung aus Faulheit, Gleichgültigkeit oder Egoismus nicht an die Empfehlungen hält.
    • E7#9 02.08.2020 16:51
      Highlight Highlight „ Ich sehe nicht ein, warum der Bund zu 100% ehrlich kommunizieren soll, wenn sich dann trotzdem die Mehrheit der Bevölkerung aus Faulheit, Gleichgültigkeit oder Egoismus nicht an die Empfehlungen hält.“

      Vielleicht weil es dann genau diese Haltung legitimiert, ihm nicht zu glauben und sich nicht an Empfehlungen zu halten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peteer Müller 02.08.2020 12:39
    Highlight Highlight Man sollte die Masken bei anständigen Anbietern kaufen, da der Bund viele dieser "stink Masken" auch an Grossverteiler gegeben hat und die noch Geld damit verdienen. Letzte Woche konnte ich ohne Probleme bei der Techcompany sauber und gute Masken einkaufen. Der Preis sit günstiger als be den Grossverteilern auch.
    • Babalu 02.08.2020 14:44
      Highlight Highlight Bist Du zufälligerweise SVP-Jungpolitiker?
  • Maracuja 02.08.2020 12:15
    Highlight Highlight Letzte Woche wg. den hohen Temperaturen eine Schifffahrt auf dem Zürichsee unternommen, damit Nichte/Neffe in den Ferien zu Ausflügen kommen. Maskenpflicht wurde von vielen nicht (permanent) eingehalten. Wenn die Maskenverweigerer wenigstens auf den Abstand zu anderen Passagieren geachtet hätten, aber nein das waren diejenigen, die anderen am dichtesten auf die Pelle rückten. Fazit: Ferienpass vergebens gekauft, da wenig Lust auf weitere Ausflüge. Hiesige Bevölkerung hält sich ungern an Vorgaben und Behörden wollen diese nicht durchsetzen. Im Berufsverkehr ist die Disziplin zum Glück höher.
    • Heidi Weston 02.08.2020 14:47
      Highlight Highlight @Silent Revolution

      Was verstehen Maskenverweigerer nicht unter Mindestabstand von 1.5m und Händewaschen? Das sind zwei Punkte die immer noch gelten und bis auf den grösseren Mindestabstand von Anfang an immer kommuniziert wurde! Oder hat jemand irgend wann gesagt, dass der Mindestabstand aufgehoben wurde?

    • Heidi Weston 02.08.2020 16:05
      Highlight Highlight ... und dabei die Bevölkerung anlügen, kein Wunder...

      Wann genau wurde das Volk angelogen?
      Ob Masken wirklich den beabsichtigten Effekt bewirken ist immer noch umstritten. Eine Mund-Nasen Maske schütz den Träger nicht vor dem Virus.

      Es wurde immer kommuniziert, das es keine Maskenpflicht gebe, da die vorhandenen Masken für das Pflege- und Ärztepersonal sowie Erkrankte und Risikopatienten benötigt werden.

    • Basti Spiesser 02.08.2020 16:43
      Highlight Highlight Auf dem Schiff macht es auch wenig Sinn... im ÖV tragen meiner Erfahrung nach über 90% Masken. Desinfiziert wird auch fleissig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Papisco 02.08.2020 12:13
    Highlight Highlight Wie andere hier auch sagen: Das konnte man schon im März wissen, es wurde in diversen Medien über die längst bestehenden, aber nicht erfüllten Notfallpläne berichtet, ich glaube auch bei watson. Das betraf schon damals die wider besseres Wissen nicht an Lager gehaltenen Masken.
    Ein Insider der Bundesverwaltung sagte mir, schon Anfangs Januar hätten Sitzungen stattgefunden, an denen Chefbeamte die Covid-19-Risiken erörtert hätten. Man habe es für besser gehalten, so zu tun als sei nichts, um "Panik" zu vermeiden..
    • Heidi Weston 02.08.2020 14:59
      Highlight Highlight Soso, Anfangs Januar wurden bereits Sitzungen abgehalten?
      Obwohl die WHO erst am 30. Dezember das erste mal über ein neuartiges Virus berichtete, am 15. Januar der erste Fall ausserhalb Chinas und am 24. Januar der erste Fall in Europa registriert wurde. Erst am 30. Januar die WHO eine internationale Notlage ausgerufen hat und am 11. Februar die Krankheit als Covid-19 benannt hat!

      Soso, die Schweizer Chefbeamten haben bereits Anfangs Januar Sitzungen abgehalten? Anfangs Januar wusste noch niemand genau, was da auf uns zukommt! Also konnte auch niemand wissen was benötigt wird und wieviel!
    • Papisco 02.08.2020 15:29
      Highlight Highlight Am 05. Januar 2020 machte die WHO alle ihre Mitgliedstaaten auf das Risiko aufmerksam: https://www.who.int/news-room/detail/29-06-2020-covidtimeline
    • Mareko 03.08.2020 08:34
      Highlight Highlight An Papisco: Richtig, diese Meldung der WHO ging 'raus und bis auf wenige Staaten in Pazifik haben die meisten anderen Staaten die Warnung "überlesen" und/oder nicht richtig ernst genommen. Deshalb sind diese Staaten inkl. Neuseeland viel weniger betroffen oder sogar ganz Corona-Virus-frei geblieben. Hier an der Datumsgrenze haben wir zwar auch einige Einschränkungen, aber ich bin froh, glücklich und dankbar hier zu sein. Was dagegen in der Schweiz abging, gerade am Anfang, das konnte ich von hier aus nicht verstehen. Hier haben die Regierungen in erster Linie ihre Bevölkerungen geschützt.
  • R&B 02.08.2020 12:09
    Highlight Highlight Teil 3:
    Wir haben auch Anrecht auf aktuelle und tägliche Zahlen, die statistisch sinnvoll aufbereitet sind. Auf Bundes- und Kantonsebene. Es kann nicht sein, dass man selber aufwändig kalkulieren muss, ob nun die Neuinfektionen in einem bestimmten Kanton einen Grenzwert überschritten haben.
    Ich bin auch entsetzt, dass viele Politiker, Beamte und Journalisten Statistiken nicht anwenden und interpretieren können.
    • R&B 02.08.2020 15:02
      Highlight Highlight Das sehe ich auch so. Es ist unfassbar, dass z.B. Ruth Humbel und der Berner Gesundheitsdirektor die neuesten Erkenntnisse (Fakten!), dass Clubs die Hotspots mit 42% sind, bewusst ignorieren, Clubs aber trotzdem nicht schliessen wollen, aber Maskenpflicht in Läden möchten.
      Für mich absolut unfähige Leute, was mich an unserem Politsystem zweifeln lässt, dass solche Personen überhaupt solch grosse Verantwortung erhalten haben.
  • R&B 02.08.2020 12:08
    Highlight Highlight Teil 2:
    Die meisten Politiker und Beamte haben auch jetzt immer noch nicht begriffen, dass 100% Transparenz zu COVID-19 unabdingbar ist. Es werden immer noch Plattitüden und Falschinformationen von sich gegeben (Maskenpflicht im ÖV+Läden, Schliessung Clubs), was von der Arroganz der Politiker und Beamten zeugt, die nicht begreifen, dass in dieser Krise jeder Einwohner im Alltag unmittelbar und sofort von den Massnahmen und Versäumnissen betroffen ist, und daher, und auch sonst, ein Anrecht hat, als mündiger Bürger ernst genommen zu werden, ansonsten schwindet das Vertrauen in die Politik.
  • Menel 02.08.2020 12:06
    Highlight Highlight Das Masken nützen sieht man daran, dass sie von Ärzten und Pflegepersonal schon seit Jahrzehnten getragen werden 😉
    Habe daher von Anfang an bei der Pflege meines Vaters Maske getragen.
    • Faethor 02.08.2020 13:17
      Highlight Highlight Nur haben die andere Masken als die die die Leute tragen
  • R&B 02.08.2020 12:05
    Highlight Highlight Teil 1:
    Dass uns das BAG zu Beginn über die Wirksamkeit der Masken mehrmals, auch nach Nachhaken von Journalisten, belogen hat, ist einer Demokratie unwürdig und sollte strafrechtliche Konsequenzen haben.
  • Stefanix19 02.08.2020 11:55
    Highlight Highlight Und jetzt haben wir zu viel Masken und deshalb sollen wir fast überall tragen. Auch Kurz sagte, dass er die Maskenpflicht wieder eingeführt hat in Geschäften weil die Bevölkerung Corona nicht vergessen sollte und nicht, weil Masken vor einer Ansteckung schützt.
  • Raphael Stein 02.08.2020 11:54
    Highlight Highlight Der Bevölkerung das «Gefühl geben, sie seien gut geschützt»

    Esoteriker oder was?
  • dmark 02.08.2020 11:54
    Highlight Highlight "Zuerst habe die Bevölkerung begreifen müssen, dass vor allem Handhygiene und Abstand wichtig sind."

    Abstand ist dem durchschnittlichem Schweizer in die Wiege gelegt und Händewaschen sollte während der Erziehung eigentlich selbstverständlich erlernt worden sein.
    • PlusUltra 02.08.2020 12:11
      Highlight Highlight Ich würde Dir ja gerne zustimmen. Aber bezüglich Abstand stimmt es meiner Meinung nach nicht mehr. Gerade im ÖV oder an Anlässen/Ausflugszielen. Da wirst Du gestreift, berührt und angerempelt. Es hat einfach zuviele Leute. Und viele haben offensichtlich diesen Instinkt nach dem natürlichen Abstand verloren.
      Und zum Händewaschen kann ich Dir nur sagen, dass ich in einem Lebensmittelbetrieb arbeite. Und was man da so sieht, lässt einem manchmal (ver)zweifeln..
    • who cares? 02.08.2020 12:17
      Highlight Highlight Viele schaffen es ja nicht mal nach dem Toilettengang... Oder dann drei Tröpfchen Wasser zwischen den Händer verreiben und gut ist. Sieht man täglich.
    • dmark 02.08.2020 14:07
      Highlight Highlight Dachte jetzt nicht, dass Schweizer so nachgelassen haben...
      Breite Schultern, gepaart mit einem bösen Blick helfen Abstand zu halten. Immer genau dem Gegenüber tief in die Augen schauen und symbolisch knurren.
      Es hilft natürlich ungemein dabei, wenn du 2m gross bist ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • E7#9 02.08.2020 11:53
    Highlight Highlight «Bei einer Empfehlung von Anfang an hätten die Leute nur die Maske alleine getragen. Und das hätte das Problem definitiv nicht gelöst.»

    1. Was für eine billige Ausrede und Unterstellung (mit anderen Worten: Das Volk ist eh zu blöd).

    2. Das Problem ist auch so nicht gelöst.

    3. Ich will nicht von der Regierung angelogen werden um mein Verhalten zu beeinflussen. Nie und unter keinen Umständen.

    4. Man hätte auch ehrlich sein können. Der Abstand hätte genau gleich eingehalten werden müssen, weil wir ja eh keine Masken hatten.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 02.08.2020 14:46
      Highlight Highlight Die Mehrheit der Leute ist zu blöd - hast du diese Menschen mit Wagen voller Klopapier und Dosenravioli schon vergessen? Es ging darum, Kettenreaktionen zu vermeiden ...
  • Dave1974 02.08.2020 11:40
    Highlight Highlight Also ich hab schon damals klar und deutlich mitbekommen, dass es zuwenig Masken gibt und die Bestände vorallem medizinischem Personal und der Altersbetreuung vorbehalten sein sollten.
    Dass Koch mit seiner Aussage nicht total unrecht hatte, kann man fast täglich beobachten. Auch ist die Wirksamkeit bis heute nicht geklärt, wenn es sich nicht gerade um eine "Premium"-Maske handelt, welche eine Prüfung auch besteht und nicht nur so aussieht. Korrekte Anwendung kommt dann noch dazu.

    Mir würden vorallem die tapferen Angestellten leid tun, die mal noch so hoch gelobt wurden.
  • α Virginis 02.08.2020 11:29
    Highlight Highlight Naja, die Masken bringen schon was, wenn es auch nicht DER Schutz ist. Handhygiene und vor allem ein wenig Abstand sind da auch wichtige Faktoren. Jeder, der einigermassen über gesunden Menschenverstand verfügt, müsste das eigentlich einsehen.
  • Heidi Weston 02.08.2020 11:27
    Highlight Highlight Interview von SRF mit Daniel Koch von 27.3.2020

    https://www.srf.ch/news/schweiz/kontroverse-um-masken-soll-man-mundschutz-tragen-oder-nicht-herr-koch

    Es wurde nie etwas anderes Kommuniziert.
    Benutzer Bild
    • Dave1974 02.08.2020 12:01
      Highlight Highlight Danke Heidi.
      Genau so einen Beleg habe ich gesucht, bin dann aber in eine andere Thematik abgedriftet.

      So und nicht anders habe ich das damals auch wahrgenommen. Aber ich lasse mich vielleicht auch nicht so schnell durch Schlagzeilen und sich wiederholende Halbwahrheiten beeinflussen - auch in den Kommentarspalten.

      Da dürfte in einer Pandemie die Presse auch eine etwas aufklärendere und weniger hetzerische Schiene fahren.
      Aber eben - die Klicks.
  • Klaus Trophobie 02.08.2020 11:25
    Highlight Highlight Es geht in Ordnung, das zu Beginn der Pandemie zu wenige Masken vorhanden waren. Es geht aber absolut nicht in Ordnung, dass man deshalb die Bevölkerung anlügt und behauptet das Masken nichts bringen, Ehrlichkeit währt am längsten.. da hat der Staat wiedermal bewiesen wieso man den Politikern einfach nicht trauen und vertrauen kann! Schämt euch über Eigenverantwortung zu Sprechen aber uns, dem Schweizer Volk nicht so weit zu vertrauen, dass man uns die Wahrheit sagen kann! Hach geliebtes Vaterland... was bist du doch für eine Schand'!
    • PlusUltra 02.08.2020 12:13
      Highlight Highlight Dann wäre es schlimmer ausgeartet als das ganze Hefe- und Mehlhamstern!
    • Klaus Trophobie 03.08.2020 09:54
      Highlight Highlight @PlusUltra
      Da hast du wahrscheinlich recht... das habe ich nicht mit einberechnet^^
  • Arbeitinchur 02.08.2020 11:21
    Highlight Highlight Das braucht es nicht wirklich viel Fantasie. Wieso tragen Medizinalpersonen seit Jahrzehnten oder noch länger Masken bei Operationen oder wenn Infektionsgefahr besteht? Wohl kaum, weil sie nichts nützen....
  • Natürlich 02.08.2020 11:17
    Highlight Highlight Das war mir persönlich von Anfang an klar, dass anfangs der Pandemie viel zu wenige Masken vorhanden waren um eine Empfehlung für die gesamte Bevölkerung auszusprechen.
  • Exilglarner 02.08.2020 11:17
    Highlight Highlight Wie soll man noch Vertrauen in die Regierung haben, wenn sie nicht den Arsch in der Hose haben und vor's Volk stehen können, um ehrlich zu sagen wie es ist...
    • Likos 02.08.2020 11:34
      Highlight Highlight Das Volk das sich schon wegen WC Papier die Köpfe eingeschlagen hat?
    • Exilglarner 02.08.2020 11:48
      Highlight Highlight @Likos

      Hätte sich das Volk tatsächlich wegen WC-Papier die Köpfe eingeschlagen, hätte der Bund nicht lügen müssen und es hätte folglich genügend Masken gehabt...
      #sarkasmus 😉
    • ikbcse 02.08.2020 11:58
      Highlight Highlight Danke, @Likos.
  • Garp 02.08.2020 11:16
    Highlight Highlight Heute haben wir das Problem, dass die Leute den Abstand nicht mehr einhalten und auch keine Masken tragen wollen,
    • Rhinopower 02.08.2020 16:19
      Highlight Highlight Es gibt auch keinen Grund dazu
  • fotzelschnitte 02.08.2020 11:11
    Highlight Highlight Naja......das ist jetzt aber nicht wirklich eine Neuigkeit.
    Falls man sich ein bisschen mit der Thematik befasst hat, ist man da schon selber drauf gekommen.....und zu lesen wars auch schon mehrfach.
    • Sharkdiver 03.08.2020 09:30
      Highlight Highlight Trotzdem richtig, das es medial aufgearbeitet wird. Den die katastrophale Kommunikation zu den Masken haben dazu geführt das nun unzählige Menschen in der CH die Masken für unnütz halten. Intelligent wäre gewesen zu sagen, ja Masken machen sind und sind wichtig aber noch wichtiger ist Händewaschen etc. BAG und Koch haben in dieser Hinsicht super kurzzeitdeckend gehandelt.
  • bokl 02.08.2020 11:10
    Highlight Highlight Was Masken nützen sieht man ja gut an Ländern mit Maskenpflicht wie Spanien...
    • Terraner 02.08.2020 11:21
      Highlight Highlight Was Masken richtig angewendet nützen, sieht man in Ländern wie Taiwan. Spanien ist das sicher kein Vorbild.
    • Garp 02.08.2020 11:26
      Highlight Highlight Wir können die Länder nicht 1:1 vergleichen. Hört endlich auf damit, das sind alles keine Argumente. Verschiedene Mentalitäten und Voraussetzungen, andere Wohnformen etc. .
    • 7immi 02.08.2020 11:43
      Highlight Highlight @terraner
      Dann müsste es in Hongkong ja auch abnehmen? Vielleicht liegt es ja auch am Massnahmenpaket?
    Weitere Antworten anzeigen

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