Schweiz
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Clubbing ist in vielen europäischen Ländern aktuell ein Ding der Unmöglichkeit. bild: shutterstock

Die Welt in Karten

Diese Karte zeigt, in welchen Ländern die Clubs schon wieder geöffnet sind

Seit dem 22. Juni sind in der Schweiz die Clubs wieder offen. Viele andere europäische Länder lassen ihre Finger von der Wiedereröffnung des Nachtlebens – aus Angst vor steigenden Covid-Zahlen.



In Südkorea mussten die Clubs nach einer kurzen Phase wieder schliessen, nachdem ein einziger Mann bei einer Tour durch diverse Nachtclubs Dutzende Menschen mit dem Coronavirus angesteckt hatte.

Nach dem Fall des ersten Superspreaders in einem Zürcher Nachtclub steht die Partyszene auch hier kurz nach Wiedereröffnung in der Kritik. Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli zeigte sich am Wochenende verärgert und drohte bereits mit der Schliessung der Partylokale.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Die Schweiz hat in Sachen Reopening ein Tempo vorgelegt, das in Europa kaum jemand mitgeht – vor allem nicht in Bezug auf das Nachtleben. Viele andere Länder lassen die Hände davon, Clubs jetzt schon wieder zu öffnen. Sie könnten zu reinen Hotspots für das Coronavirus werden. Womöglich darf da und dort erst im Herbst wieder in Clubs getanzt werden.

So wurden in vielen umliegenden Ländern Bars und Restaurants zwar ebenfalls geöffnet – meist herrscht Sitzplatzpflicht –, die Türen zu den Clubs bleiben aber zu, wie unsere Übersicht zeigt.

Rund um die Schweiz haben alle Länder strengere Auflagen an Clubs, was in den meisten Fällen bedeutet: Sie sind noch geschlossen. In Italien regeln die Regionen die Öffnung selbst. So sind in einigen Orten wie Rimini Clubs bereits wieder offen. In anderen steht das Öffnungsdatum fest oder man darf nur unter freiem Himmel oder noch gar nicht tanzen.

Anders sieht dies in Skandinavien aus, wo die Nachtschwärmer auch schon wieder auf ihre Kosten kommen – allerdings auch nur unter gewissen Auflagen.

In Österreich dagegen, das früher lockerte und allgemein seit Wochen mit tiefen Fallzahlen unterwegs ist, sind die Öffnungen von Klubs noch in weiter Ferne. Es laufen zwar Gespräche und Schutzkonzepte werden erstellt, doch bisher mussten die Tanzlokale geschlossen bleiben. Man hofft bei unserem östlichen Nachbarn jetzt auf eine Öffnung bis am 1. August, wie der Kurier berichtete. Mehr Infos soll es bis Ende Woche geben.

Daten und Quellen

Die Angaben für die verschiedenen Länder stammen zum grössten Teil aus Medienberichten der entsprechenden Nationen.

Die Regelungen für Clubs sind dabei von Land zu Land unterschiedlich und können sich auch wieder ändern. Hast du einen Input zu einem Land, das noch nicht auf der Karte ist, dann maile doch bitte mit Quelle an reto.fehr@watson.ch

Stand der Daten: 30. Juni 2020

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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Besser Wüsser 30.06.2020 20:06
    Highlight Highlight Es ist Sommer, man muss doch jetzt nicht in Clubs. Geht nach draussen spielen.
  • Toni.Stark 30.06.2020 09:43
    Highlight Highlight Was machst du nach dem Lock-Down?

    - ich besuche Oma
    - ich herze meine Nichte
    - ich schiess mich am WE ab

    Suche den Fehler!
  • freifuchs 30.06.2020 08:31
    Highlight Highlight Der erste Satz „In Südkorea mussten die Clubs nach einer kurzen Phase wieder schliessen„ ist schwammig. In Südkorea gab es bekanntlich keinen Lockdown. Nachdem tagelang keine neuen Infektionen mehr gemeldet wurden und es in einem Club in Seoul einen Herd gab, ordnete der Bürgermeister dieser Provinz in Seoul die Schliessung der Clubs für 2 Wochen an. Die Formulierung klingt so als hätte es landesweite Schliessungen vor und nach dem Vorfall im Club gegeben.
  • Dä Globi 30.06.2020 08:04
    Highlight Highlight Vieleicht ist das ja auch der Plan vom BAG im Sommer kontinuierlich ein Paar Personen mehr mit Antikörpern aufzubauen damit wir im Herbst/Winter nicht wieder 600 Fälle pro Tag haben...

    Dazu eignet sich die Ausgangs-Szene mit diesen Massnahmen gut da überwiegend junge Leute angesteckt werden und die Zahlen einiger Massen überschaubar bleiben.

    Das Tracing muss hierbei aber besser Funktionieren damit man den Überblick genauer halten kann.

    Die Corona-Massnahmen gibt es ja nur um die Spitäler zu entlasten.

    Bevor ihr alle los blitzt:
    so schlecht ist dieser Gedanke nicht oder?
  • Klarname 30.06.2020 07:35
    Highlight Highlight Beim Betrachten der Karte hatte ich grad ein ziemliches Flashback in die Zeiten des Kalten Kriegs...
  • PfeifenSack! 30.06.2020 05:40
    Highlight Highlight Sehr interessanter Bericht- Watson Team! Wie läuft die Party bei euch so?
  • Nonkonformist 30.06.2020 02:00
    Highlight Highlight Die Schweiz und Skandinavien sind nicht umsonst für die höchste Lebensqualität der Welt bekannt. Hier lässt man die Menschen zum Glück noch frei leben. Doch auch hier gibt es viele Corona Angsthasen, die am liebsten alles verbieten würden. Insbesondere hier auf watson...
    In diesen Tagen bin ich stolz in der freien Schweiz zu leben. Ein Gesicht ohne Maske ist heutzutage das Symbol der Freiheit. Lasst es uns in die Welt hinausrufen: Demakskiert euch, tanzt, feiert, lebt. Die Corona Unterdrückung hat ein Ende, lasst es krachen!
    • Team Insomnia 30.06.2020 11:09
      Highlight Highlight Atilla bist du es?? 🤦‍♂️
  • c_meier 29.06.2020 23:57
    Highlight Highlight Eine andere Karte wird gerade für die Öffnung der Europa-Grenzen gegenüber der Welt beraten, demnach dürften dann nur Länder mit wenigen Corona-Fällen (16 pro 100'000 Einwohner) in den Europa-Raum einreisen, darunter Kanada, Australien, Neuseeland, Algerien, Marokko, Tunesien (evt auch China wenn es seine Beschränkungen auch aufhebt)

    Russland,USA und Südamerika wären nicht einreiseberechtigt, man befürchte aber "Reaktionen"...
    frage mich nur wieso, die USA haben ja immer noch einen immer noch geltenden Einreisestopp auf unbeschränkte Zeit für Einreisende aus Europa und anderen Ländern...
  • Barracuda 29.06.2020 23:10
    Highlight Highlight Sogar Österreich hat die Clubs noch geschlossen. Und hier ein Superspreader-Event nach dem anderen: Illegale Raves, Flamengo-Bar, der Serben-Club in Spreitenbach, etc. Wie lange will man noch zuschauen?
  • FrancoL 29.06.2020 22:53
    Highlight Highlight Auf Eigenverantwortung setzen bringt es nicht, nach neuen Konzepten suchen ist müssig denn die PartygängerInnen wollen Party wie früher und vor allem KEINE Einschränkungen.
    Sie schiessen sich ins eigene Bein, aber das merken sie erst wenn es zu spät ist.
  • Chaose 29.06.2020 22:11
    Highlight Highlight Plötzlich hatte es der Bundesrat mega-eilig mit öffnen. Ob das mal gut geht? Warum die Clubs schon öffnen dürfen, verstehe ich tatsächlich nicht. Ach so,... Eigenverantwortung. Klar, weil's so gut klappt.
    • lilie 29.06.2020 22:22
      Highlight Highlight @Chaose: Ich weiss nicht, ob es was mit Eigenverantwortung zu tun hat. Ich denke eher, es gibt einfach noch kein funktionierendes Konzept für das Nachtleben.

      An und für sich hätte man das schon von Südkorea lernen können, bei denen hats auch nicht geklappt. Da hätte es auch nichts gebracht, noch abzuwarten, weil es genau gleich rausgekommen wäre.

      Naja, vielleicht fällt denen ja noch was ein...
    • FrancoL 29.06.2020 22:50
      Highlight Highlight Ich denke dass es weder mit Eigenverantwortung geht noch mit einem noch zu "erfindenden" Konzept und dies weil die PartygängerInnen das nicht wollen, denn sie wollen Party wie früher und vor allem keine Einschränkungen.
      Sie schiessen sich ins eigene Bein, aber das merken sie erst wenn es zu spät ist.
    • lilie 29.06.2020 23:02
      Highlight Highlight @FrancoL: Ganz im Gegenteil, ich bin überzeugt, dass ein funktionierendes Konzept auch von den Partygängern getragen würde, weil es ihnen eben erlaubt, in den Ausgang zu gehen, ohne sich oder andere zu gefährden.

      Die Frage ist natürlich, wie so ein Konzept aussehen könnte. Und da finde ich, dass halt die Leute aus der Szene sich was einfallen lassen müssen.

      Denn die Alternative wird sein, dass die Clubs wieder geschlossen werden. Also sollten die Leute doch ein Interesse haben, sich was auszudenken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stinkstiefel 29.06.2020 22:04
    Highlight Highlight Habt ihr den ganzen Osten absichtlich nicht eingefärbt, damit die Karte ein bisschen spektakulärer aussieht?

    Bitte entweder vollständig, oder gleich sein lassen.
    So wirkt das ziemlich manipulativ.
    • Team Insomnia 30.06.2020 00:06
      Highlight Highlight Für den durchschnitts Bünzli hört Europa nach Österreich auf 😂
  • Roro Hobbyrocker 29.06.2020 21:10
    Highlight Highlight Gibt es in Lichtenstein keine Clubs oder warum sind diese Grau?
    • Las Palmas 29.06.2020 23:01
      Highlight Highlight Liechtenstein gehört im Corona-Kontext sozusagen zur Schweiz! Unser Bag ist ja auch deren Bag..
  • lilie 29.06.2020 20:49
    Highlight Highlight Toll, wir sind die Insel im nachtlebenlosen Meer, und die Grenzen sind offen. 😳

    Allerdings schrecken vielleicht die diversen Vorfälle in den Clubs Nachtschwärmer aus dem Ausland auch vorerst ab?

    Jedenfalls muss man da zuerst nochmals über die Bücher, das funktioniert noch nicht...
    • freifuchs 30.06.2020 15:26
      Highlight Highlight Es funktioniert sehr gut, die Spitäler sind viel weniger belastet als noch vor Corona und die Verhinderung einer Überbelastung ist doch das Hauptziel von "Flatten the curve"? Davon sind und waren wir weit weit weit entfernt.
    • lilie 30.06.2020 15:57
      Highlight Highlight @Freifuchs: Die Verhinderung einer Überlastung des Gesundheitswesens war nur das Ziel während der Welle. Die haben wir überstanden, nun gilt es, ein neues Ziel ins Auge zu fassen.

      Dieses neue Ziel ist, die Fallzahlen so tief zu halten, dass das Contact Tracing nicht an den Anschlag gerät.

      Dies war in der Vergangenheit eine Obergrenze von 100 Fällen pro Tag. Wenn die Nachtclubs aber in Zukunft allein jedes Wochenende 50 Fälle beitragen, dann sind wir rasch am Anschlag.
  • Glenn Quagmire 29.06.2020 19:49
    Highlight Highlight Das eigene Vergnügen ist halt wichtiger als das wohl der Allgemeinheit
    • Das etwas 30.06.2020 10:28
      Highlight Highlight man könnte es auch anderst sagen die sicht eines corona jünger:

      einzelschicksale sind wichtiger als die überschuldung zukünftiger generationen.

      der unterschied liegt darin jeder der jetzt einem risikofaktor unterlegen ist könnte selbst schutzmassnahmen für sich ergreiffen. (z.b.menschen mit autoimmunerkrankungen leben in sterilen umgebungen).
      die nächste können nichts amchen und müssen mit deme rbe das wir ihnen hinterlassen leben.

      ich sehe es als falsch an unsere problem den nächsten aufzubürden.
  • gigus 29.06.2020 19:25
    Highlight Highlight Ungarn ist auch offen. Bittedanke.
    • Das etwas 30.06.2020 10:33
      Highlight Highlight ungarn ist garnichteingefärbt wie alle oststaaten von europa. es fehlt selbst die halbe eu bei der einfärbung (polen, ungarn, rumänien, lettland, etc.)

      man sieht eher den graben zwischen ost und west europa und die neutralenstaaten die meist eine hohe lebensqualität aufweissen.
  • gulf 29.06.2020 19:18
    Highlight Highlight schade, ist der Bundesrat und die Kantone nicht mehr stark genug, dem Druck der Gastro Suisse zu widerstehen.
    Die Restaurants öffnen hätte gereicht. Aber
  • Mundos 29.06.2020 18:50
    Highlight Highlight Da verhalten sich die meisten europäischen Länder vernünftiger als die Schweiz.

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