Schweiz
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epa07910031 Participants kiss during Kosovo's third Pride Parade in Pristina, Kosovo, 10 October 2019. Hundreds of participants marched through the main square of the capital city, demanding freedom and equal rights for the LGBT (lesbian, gay, bisexual, and transgender) community in Kosovo.  EPA/VALDRIN XHEMAJ

Der Gesetzgeber will Homosexuelle besser schützen. Das Stimmvolk stimmt am 9. Februar darüber ab. Bild: EPA

Werden Schwulenwitze am Stammtisch strafbar? 10 Antworten zum neuen Diskriminierungsgesetz

Homosexuelle sollen besser vor Diskriminierung geschützt werden. Zehn Fragen und Antworten zur Abstimmung vom 9. Februar.

Kari Kälin / ch media



Wer wegen der Rasse, der Religion oder der Ethnie öffentlich zu Hass und Diskriminierung aufruft, muss mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe rechnen. National- und Ständerat haben entschieden, diese Strafnorm auf die sexuelle Orientierung auszuweiten. Nur die SVP und knapp ein Dutzend FDP-Parlamentarier lehnten im Parlament das Gesetz ab, das auf einer parlamentarischen Initiative von Nationalrat Mathias Reynard (SP/VS) fusst.

Weshalb kommt es zu einer Abstimmung?

Ein Komitee um die Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) und die JSVP hat erfolgreich das Referendum ergriffen. Zu den Trägerorganisationen gehört auch die Stiftung Zukunft Schweiz, die zum Beispiel gegen die Ehe für alle kämpft.

Darf heute gegen Homo­sexuelle gehetzt werden?

Es ist nicht verboten, Homosexuelle als Gruppe zu beschimpfen oder herabzuwürdigen. Eine Aussage wie «Alle Schwulen sind abartig» ist nicht strafbar. Verbale Angriffe auf homose­xuelle Einzelpersonen können hingegen mit dem Straf- und Zivilrecht geahndet werden, etwa als Ehr- oder Persönlichkeitsverletzung. Auch wenn Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung tätlich angegriffen werden, greift das Strafrecht.

Wie oft werden Homosexuelle angefeindet?

Offizielle Statistiken zu sogenannten «Hatecrimes» gibt es nicht. Laut einem Monitoring von LGBT-Organisationen (Lesbisch, Schwul, Bisexuell und Transgender) wurden von November 2016 bis November 2017 pro Woche zwei diskriminierende Vorfälle registriert.

A couple exchange glances during the annual Gay Pride event in Johannesburg, South Africa, Saturday Oct. 26, 2019. Thousands took part in this 30th edition of Gay Pride. (AP Photo/Jerome Delay)

Ob Schwulenwitze am Stammtisch bei einer Annahme des Gesetzes strafbar wären ist strittig. Bild: AP

Welches sind die Argumente der Befürworter?

Das Komitee «Ja zum Schutz vor Hass» um Organisationen wie dem Schwulenverband Pink Cross oder die Lesbenorganisation Schweiz attestiert der Mehrheit der Bevölkerung einen respektvollen Umgang mit Homosexuellen. Es warnt aber, öffentliche Hassreden und Hetze würden für «schwache Individuen» den Nährboden schaffen, auf dem Pöbeleien, Spuckattacken und tätliche Angriffe gegen Homosexuelle gedeihen. Pink-Cross-Präsident Michel Rudin verweist zudem auf die überdurchschnittlich hohe Suizidrate bei jugendlichen Homosexuellen.

Welches sind die Argumente der Gegner?

Sie wittern in der neuen Strafnorm einen Angriff auf die Meinungs-, Glaubens- und Gewissensfreiheit und sprechen von einem «Zensurgesetz». Niemand könne genau abschätzen, inwieweit wissenschaftlich und weltanschauliche begründete Kritik an der sexuellen Orientierung zu strafrechtlichen Konsequenzen führen werde. Hass und Diskriminierung seien in der Schweiz zu Recht verpönt. Homosexuelle seien längst gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft. Die Gegner fragen sich, wo die Sondergesetze für übergewichtige, alte oder handicapierte Menschen bleiben.

Was wäre gemäss den Gegnern nicht mehr zulässig?

Der Sittener Bischofs Jean-Marie Lovey sagte in einem Interview, Homosexualität sei eine Schwäche der Natur, die geheilt werden könne. Die Gegner warnen, dass eine solche Äusserung von der neuen Strafnorm erfasst werden könnte. Sie befürchten auch, dass der Bäcker sanktioniert wird, der sich weigert, einem homosexuellen Paar einen Hochzeitskuchen zu backen. Das Gleiche gilt für einen christlichen Hotelbesitzer, der homosexuellen Paaren kein Zimmer vermietet und dies in der Hausordnung vermerkt.

Wann ist diskriminierendes Verhalten strafbar?

Wenn es die Menschenwürde verletzt, in der Öffentlichkeit und vorsätzlich geschieht. Der Täter ist sich also bewusst, dass er jemanden herabwürdigt – und macht es gleichwohl. Der Bäcker und der Hotelbesitzer können eine Strafe umgehen, indem sie die Ablehnung von Homose­xualität als Grund verschweigen. Sie können etwa mitteilen, sie hätten keine Kapazitäten, die Dienstleistung an ein homosexuelles Paar zu erbringen.

Sind Schwulenwitze am Stammtisch strafbar?

Das ist ein Streitpunkt. Der Bundesrat schreibt im Abstimmungsbüchlein, Äusserungen im Familien- oder Freundeskreis (etwa am Stammtisch) seien nicht strafbar, da sie nicht in der Öffentlichkeit stattfänden. Die Gegner kontern, gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts sei der Öffentlichkeitscharakter gegeben, wenn jemand am Nebentisch mitbekommt, was am Stammtisch diskutiert wird.

epa07248876 YEARENDER DECEMBER 2018

A lesbian couple kiss as they participate in a mass wedding in Sao Paulo, Brazil, 15 December 2018. Some 38 gay couples took part in the wedding ceremony as same-sex couples in the country are rushing to get married over fears of possible challenges to gay rights as right-wing President-elect Jair Bolsonaro is set to take office on 01 January 2019. Same-sex marriage was legalized in Brazil in 2013.  EPA/Fernando Bizerra

Ein lesbisches Pärchen küsst sich in Sao Paulo bei einer Massenhochzeit. Bild: EPA/EFE

Welche Haltung nimmt der Bundesrat ein?

In seiner Stellungnahme zum Vorstoss von Reynard fand er, das geltende Recht biete weitgehenden Schutz vor Hassreden und Diskriminierung. Ein neues Gesetz hielt er nicht für vordringlich. Jetzt steht die Landesregierung voll und ganz hinter der neuen Strafnorm und empfiehlt ein Ja – unter anderem, weil Diskriminierung das friedliche Zusammenleben gefährde.

Sind alle Homosexuellen für das neue Gesetz?

Nein. Das Komitee «Sonderrechte Nein» sagt, Homosexuelle wollten nicht als schwache, bemitleidenswerte Minderheit abgestempelt werden, sondern ein gleichberechtigtes Leben als normale Mitglieder der Gesellschaft führen. Im Komitee machen vor allem Mitglieder von JSVP und Jungliberalen mit. Es befürwortet die Ehe für alle und die Adoption von Kindern durch homosexuelle Paare. (bzbasel.ch)

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Sie sind schwul und das ist auch gut so

Nationalrat will «Hate Crimes» statistisch erfassen

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dr. Unwichtig 10.01.2020 08:43
    Highlight Highlight Die Kommentare hier sind mitunter bedenklich. Als würde sich der Grossteil wünschen, dass „Toleranz“ mit dem juristischen Zweihänder in die Gesellschaft geprügelt wird. Sollte es soweit kommen, ist die Meinungsfreiheit wirklich in Gefahr.

    Die Antirassimusstrafnorm wird nur sehr restriktiv angewendet. In den 24 Jahren der Einführung gab es gerade mal rund 600 rechtskräftige Verurteilungen. Sie wird nur bei schweren Verstössen angewendet, und das ist auch gut so. Der Bäcker, der Hotelier oder dumme, aber nicht massiv diskriminierende oder zu Hass aufrufende Sätze sind überhaupt kein Thema.
  • Holunderblütensirup 10.01.2020 08:19
    Highlight Highlight Wehe wenn ein Ausländer mal sagt "ihr Schweizer seit Scheisse". Das wird nicht gerne gehört von einem Schweizer (mich eingeschlossen). Aber das ist nix im Vergleich mit den öffentlichen Vergleiche von Homosexualität und Pädophilie oder einer Krankheit. Ich frage mich immer vor was genau man hier Angst hat? Und ja ich will das es Verboten ist Homosexuelle Menschen als Pädophil zu bezeichnen, da ich darin keine Meinung erkennen kann.
  • Glenn Quagmire 10.01.2020 00:33
    Highlight Highlight Sie befürchten auch, dass der Bäcker sanktioniert wird, der sich weigert, einem homosexuellen Paar einen Hochzeitskuchen zu backen. Das Gleiche gilt für einen christlichen Hotelbesitzer, der homosexuellen Paaren kein Zimmer vermietet und dies in der Hausordnung vermerkt.

    Solche Bäcker und Hoteliers brauchen wir nicht in der Schweiz! Homophobie ist Dummheit.
  • Deep Mike (1) 09.01.2020 23:59
    Highlight Highlight Ich mache im kleinen Kreis manchmal Witze über Minderheiten, einfach weil mein Humor sehr schwarz ist. Aber dies mache ich nur im Beisein von Leuten die mich kennen und wissen, dass ich kein Rassist oder homophob bin. In der Öffentlichkeit würde ich das eher nicht machen, da ich nicht von fremden Menschen erwarten kann, dass sie es als Witz erkennen.
    Ich denke aber selbst in der Öffentlichkeit könnte man solche Situationen entschärfen/erklären, sodass es nicht zu einer Anzeige kommt. Wenn man denn wirklich nur gewitzelt hat...
  • GoldjungeKrater 09.01.2020 20:29
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • aglio e olio 10.01.2020 00:09
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Spooky 09.01.2020 20:08
    Highlight Highlight Darf ein Schwuler Schwulenwitze machen?
    • Toerpe Zwerg 09.01.2020 22:16
      Highlight Highlight Nein, nur schwule Witze.
    • Ich hol jetzt das Schwein 10.01.2020 09:47
      Highlight Highlight Der Spruch ist ziemlich lauwarm.
  • piatnik 09.01.2020 19:53
    Highlight Highlight ich mache witze über wen und was ich will! brauche keinen staat der mir das mundwerk verbietet, lebe ja nicht in noedkorea!
    • lucasm 09.01.2020 21:59
      Highlight Highlight Deine Witze will dir auch niemand verbieten.
    • Switch_on 09.01.2020 22:14
      Highlight Highlight Das Gesetz verbietet dir auch nicht Witze zu machen....
      Zwischen Witzen und Herabwürdigen ist grosser Unterschied
  • salamikoenig 09.01.2020 19:28
    Highlight Highlight Meine antwort auf punkt 6 wäre, dass es genau so sein sollte. Der bäcker sollte bestraft werden wenn er sich weigert einem homosexuellen paar einen kuchen zu backen.
    (m,25,hetero)
    • 155West 10.01.2020 00:02
      Highlight Highlight Und wenn die linke Stammkneippe eine Reservation vom Egerkinger Komitee für deren Bierchen nach ihrer Sitzung zur Lancierung einer neuen Initiative unter dem Motto "Keine Moscheen mehr in der Schweiz" ablehnt? Soll die Kneipe bzw. der Wirt dann auch bestraft werden?
    • Ich hol jetzt das Schwein 10.01.2020 09:47
      Highlight Highlight @155West: Nein, denn seine Meinung kann man sich aussuchen, seine sexuelle Orientierung nicht. Darum ist das ein blödsinniger Vergleich.
    • 155West 10.01.2020 11:32
      Highlight Highlight @Ich hol jetzt das Schwein: Was für ein Irrtum es doch ist zu glauben, dass die eigene Meinung die eigene Errungenschaft ist. Unsere Meinung ist selten das Produkt unserer eigenen kognitiven und intellektuellen Leistung. Daher wäre ich etwas vorsichtig mit der Behauptung, dass man sich eine Meinung aussuchen kann und nicht zuletzt deshalb wäre ich auch vorsichtig damit, einem Dienstleister vorzuschreiben, wem er seine Dienstleistung anzubieten hat. Eine gesunde freiheitliche Gesellschaft muss ein gewisses Mass an intoleranten Deppen aushalten können, um gesund und freiheitlich zu bleiben.
  • Heb dä Latz! 09.01.2020 19:16
    Highlight Highlight Unsere Gesellschaft ist so kaputt alles muss mit Gesetzen geregelt werden.
    • Nick Name 10.01.2020 07:27
      Highlight Highlight Aha.
      Nebenbei: «Unsere Gesellschaft» macht die Gesetze selbst. Und sie «muss» nicht.
  • sunshineZH 09.01.2020 19:00
    Highlight Highlight Dann werde die Witze noch mehr zunehmen 😉
    • ChlyklassSFI 10.01.2020 10:16
      Highlight Highlight Von dir?
  • Globidobi 09.01.2020 18:53
    Highlight Highlight Ich finde diese Abstimmung ist in etwa wie die Burkadebatte. Es gibt Vorteile und Nachteile und beide Seiten sind aus anderen Gründen dafür oder dagegen. Wenn wir das Referendum annehmen, schützen wir eine Gruppe von Menschen, Schaden ihnen aber auch, in dem wir sie schützen. Wobei ich für das Gesetzt zum Schutz der Homosexuellen bin und gegen das Burkaverbot, da man da Menschen einschränkt, welche ihren Glauben leben wollen.
    • Eiswalzer 09.01.2020 19:44
      Highlight Highlight Wieso schadet man ihnen? Ich kann und werde nie verstehen, wie man bei diesem Gesetz Angst haben kann vor einer Einschränkung der Meinungsfreiheit... Das ist und bleibt absurd. Ich bin einverstanden: Man darf Meinungen nicht einfach unterdrücken, das kann gefährliche Muster unter der Oberfläche hervorbringen. Aber darum geht es hier gar nicht. Genauso wenig wie beim Rest der Antirassismusstrafnorm. Es geht insbesondere um den Schutz von Minderheiten, was in einer Demokratie zentral ist. In erster Linie geht es um öffentliche Hetze, Verfolgung und Unterdrückung
    • Juliet Bravo 09.01.2020 19:47
      Highlight Highlight Wie schadet man jemandem denn, wenn man ihn vor Hetze schützt?
    • Globidobi 09.01.2020 23:54
      Highlight Highlight Der Schaden entsteht, indem Homosexuell dargestellt werden, als etwas spezielles, was es zu schützen gibt und werden somit "bevorzugt" den wenn mich jemand als Heterosexueller beleidigt, kann ich ihn nicht vor Gericht ziehen. Aber ja Hetero ist keine Beleidigung und so sollte Homosexuell auch keine sein. Leider gibt es immernoch Menschen, welche sich gerne in das Leben anderer Menschen einmischen und ihre Meinung anderen aufzwingen wollen. So wie ich hier im Kommentar. 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Meier (1) 09.01.2020 18:17
    Highlight Highlight Das aus meiner Sicht grösste Ueberlegungsfehler: durch dieses Gesetz lässt sich das Grundproblem nicht lösen. Hat jemand ein Problem mit den nun im Gesetz geschützten Personen, wird er es nicht mehr öffentlich aussprechen.
    Das scheint auf den ersten Blick perfekt, jedoch wird sich seine Haltung garantiert nicht ändern, eher wird sich diese Person noch bestärkt darin fühlen, richtig zu liegen, da es ihr ja verboten wird darüber zu sprechen. Ich weiss, es ist nicht verboten, jedoch kommt es so rüber.
    Werden Wörter verboten/geächtet, existiert das Problem nicht mehr. Das funktionierte noch nie!
    • lucasm 09.01.2020 22:00
      Highlight Highlight Mit dieser Argumentation kannst du das ganze Strafgesetzbuch abschaffen, wenn Gesetze und Regeln deiner Meinung nach eh nichts bringen.
  • Emil22 09.01.2020 18:10
    Highlight Highlight Sind dann Witze über Appenzeller auch verboten? Über Zürcher darf man aber schon noch lästern?
    • front2back 10.01.2020 09:52
      Highlight Highlight Appenzeller sind statistisch gesehen in der Schweiz eine Minderheit und somit geschützt. Zürcher hingegen stellen eine Mehrheit dar und dürfen weiterhin beleidigt werden :) !
  • Dominik Treier 09.01.2020 18:02
    Highlight Highlight Wer die Dummheit dieses Referendums und seiner Verteidiger erkennen möchte der ersetze bitte Homosexuell durch ein anderes, wissenschaftlich bewiesen von Geburt an geerbtes Merkmal, wie es Homosexualität eben ist, ob Ihr das glauben wollt, liebe erzkonservative oder nicht.

    Nehmen wir mal blonde Haare.

    Findet Ihr es also gerechtfertigt, wenn jemand seine "völlig berechtigte Kritik" an eurer blondheit äussert, obwohl ihr euch weder entschieden habt Blond zu sein, noch diesen Menschen oder irgendwem schadet, ausser in ihrer Engstirnigkeit? Findet Ihr das nicht eher dumme Hetze als zielführend?
    • E7#9 09.01.2020 23:43
      Highlight Highlight Bei deiner Argumentation drängt sich die Frage ja geradezu auf, wieso das Gesetz dann Menschen mit den anderen Merkmalen nicht auch auf die gleiche Art vor Diskriminierung schützt. Und wie Relevant dies bei diesem Thema auch immer sein mag: Dass sich Natur-Blondinen, kleinwüchsige Appenzeller u.v.m. sich das auch nicht ausgesucht haben ist ja ebenfalls unbestritten.
    • Tagedieb 10.01.2020 09:41
      Highlight Highlight @EZ
      Weil zB weder Blondinen noch Appenzeller durch höhere Suizidrate auffallen. Und auch nicht regelmässig bespuckt oder geschlagen werden, WEIL sie blond/ Appenzeller sind. Klar gibt es bei beiden auch Witze. Aber systematische Blondinen/Appenzeller-Hetze ?!

      Ist das so schwer zu verstehen?
    • Dominik Treier 10.01.2020 11:57
      Highlight Highlight Ich weiss nicht wo du genau her hast, dass man Appenzeller pauschal verunglimpfen darf E7#9, denn als ich zulezt nachgesehen habe, war in dem Gesetz, das Leute wie du kritisieren, schon in seiner heutigen Form ein Paragraph enthalten, der pauschale Verunglimpfung und Verhetzung anhand von Hautfarbe, HERKUNFT, oder Religion verbietet, also was genau schützt hier den Appenzeller nicht. Ist das Appenzellerland keine Herkunft?!
  • Kronrod 09.01.2020 17:53
    Highlight Highlight Wenn jemand eine Wohnung vermietet, und in der Anzeige “Familien bevorzugt” schreibt, ist das diskriminierend gegenüber homosexuellen? Und wenn ja, wäre das unter dem neuen Gesetz strafbar?
    • ChlyklassSFI 10.01.2020 10:19
      Highlight Highlight Konrod: Dein Kommentar zeigt nur, dass du Homosexuelle nicht als Eltern willst.
  • JoeyOnewood 09.01.2020 17:41
    Highlight Highlight Das was die Gegner unter Punkt 6 als warnende Beispiele des Gesetzes aufführen, sind für mich genau die besten Argumente zur Annahme der Erweiterung.
  • JaAber 09.01.2020 17:22
    Highlight Highlight Auf den ersten Blick klar für diese Gesetzesänderung, ist es doch selbstverständlich, dass man Homosexuelle nicht diskriminiert. Mich lässt jedoch folgendes zweifeln: Sollte die Gesellschaft wirklich noch nicht so weit sein, kann man sie nicht über das Strafrecht ändern; dieses kann nur schützen, was einer überwiegenden Mehrheit der Gesellschaft eh klar ist. Die Gesetzesänderung hätte aber zur Folge, dass man Homosexualität als besonders schützenswert ansähe und damit als etwas, das nicht der Norm entspricht. Ich befürchte deshalb, dass das Gesetz kontraproduktiv wäre.
    • lucasm 09.01.2020 17:32
      Highlight Highlight Religion wird auch geschützt. Ist ein religiöser mensch demnach auch nicht der norm entsprechend?
    • Sandro Lightwood 09.01.2020 17:59
      Highlight Highlight JaAber, du beschuldigst das Diskriminierungsgesetz der Diskriminierung. Auch nicht schlecht... 👌
    • Faceoff 09.01.2020 18:01
      Highlight Highlight Es geht keineswegs um Normen oder um Mehr- und Minderheiten. Die Norm sind in der Schweiz weisse Christen. Die darfst du aber auch nicht deswegen herabwürdigen, weil sie weiss sind und / oder Christen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Altweibersommer 09.01.2020 17:07
    Highlight Highlight Unabhängig vonnder Frage, ob es dieses Gesetz braucht oder nicht:

    Warum haben gewisse Menschen das Gefühl, sie können sich gegenüber Anderen wie Douchebags verhalten und sich dann beschweren, dass man ihnen nicht dafür zujubelt?
  • Alpaka 8 09.01.2020 17:04
    Highlight Highlight "Das Gleiche gilt für einen christlichen Hotelbesitzer, der homosexuellen Paaren kein Zimmer vermietet ..."

    Und darüber beschweren sich die Gegner? Ernsthaft? Ein christlicher Hotelbesitzer sollte doch die Nächstenliebe leben und alle Menschen gernhaben. Auch die Homosexuellen!
  • circumspectat animo 09.01.2020 17:00
    Highlight Highlight Ja hören sie mal ich Verhalte mich dem Bäcker gegenüber auch anständig, auch wenn er eine Glatze hat.
  • Dominik Treier 09.01.2020 16:54
    Highlight Highlight Also wenn ich lese vor was sich die Gegner in Pubkt 6 so alles fürchten, frage ich mich wie doppelzüngig oder ignorant man sein kann zu behaupten Honosexualität sei in der Schweiz normal, in der heutigen Zeit aber solche Aussagen und solches Verhalten auch weiter schützen möchte...
  • just sayin' (haters will be ignored) 09.01.2020 16:48
    Highlight Highlight gemäss punkt 8 dieses artikels wäre es dann auch comedians verboten (unter androhung von freiheitsstrafe von bis zu drei jahren oder einer geldstrafe) homosexuelle in ihrem programm zu thematisieren?

    ich denke spätestens dann wird es "underground commedyclubs" geben, wo auch über zensierte themen witze gemacht werden können.

    programme mit witzen über "ungeschützte" minderheiten (wie blinde, taube, stumme etc) können weiterhin öffentlich gezeigt werden.

    der grundgedanke ist gut!
    die ausführung ist bedenklich.

    gut gemeint ist das gegenteil von gut gemacht.
    • lucasm 09.01.2020 22:04
      Highlight Highlight Comedians machen genauso Sprüche über Religion, es wurde noch kein Comedian deswegen hinter Gitter gebracht.
  • Denk nach 09.01.2020 16:37
    Highlight Highlight Hmmm komisch, hier verschwinden plötzlich kritische Kommentare...

    Aber so als Denkanstoss, ist es nicht übel diskriminierend, wenn eine gesellschaftlich (endlich) akzeptierte sexuelle Ausrichtung mit Sonderstatus geschützt wird? Man impliziert damit ein notwendiges Schutzbedürfniss und macht sie somit gesetzlich zur gesellschaftlichen Randgruppe. Siehe Punkt 10.

    "Homosexuelle wollten nicht als schwache, bemitleidenswerte Minderheit abgestempelt werden, sondern ein gleichberechtigtes Leben als normale Mitglieder der Gesellschaft führen"
    • nukular 09.01.2020 16:44
      Highlight Highlight ganz ehrlich? Homosexualität ist in der Gesellschaft eben nicht akzeptiert. das merke ich immer wieder bei der arbeit, wie auch im ausgang...
    • Michele80 09.01.2020 16:52
      Highlight Highlight Und wie oder wodurch erklärt sich der Punkt "gesellschaftlich akzeptierte sexuelle Ausrichtung"?

    • Denk nach 09.01.2020 16:53
      Highlight Highlight @nukular: das tut mir leid, ich hatte gehofft wir sind hier weiter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donny Drumpf 09.01.2020 16:35
    Highlight Highlight Liebe Freunde
    Was ist wenn man aber der Überzeugung ist, dass Homosexualität nichts normales ist? Was wenn man den Homosexuellen als Mensch positiv gesinnt ist, sie nicht diskriminieren will, sprich die Hochzeitstorte macht usw aber schlichtweg glaubt, dass Homosexualität nicht normal ist und das in eine Diskussion einbringen möchte. Wäre das dann nicht bereits eine Ehrverletzung? Weiter beschäftigt mich die Frage wo Normal beginnt und Krank aufhört, was ist mit Pädos, Sodomie, Nekrophilie, wieso ist etwas Normal wenn es viele gibt? In Griechenland waren z.B Lustknaben völlig normal...
    • Radesch 09.01.2020 16:57
      Highlight Highlight Es ist eben normal. Du musst ja nicht homosexuell werden, aber die meisten intelligenten Tiierarten haben auch Homosexualität innerhalb ihres natürlichen Verhaltens. Du kannst glauben was du willst, aber "natürlich" ist beides, da es keine neumodische Erscheinung ist sondern zu unserer Spezies gehört. Fürher war einfach alles versteckt, weil straftbar und "unchristlich".
    • Ralph Moses 09.01.2020 16:59
      Highlight Highlight Lieber donny
      Wenn du dich damit auseinandersetzt und mit uns darüber diskutierst, wird keine dich je verurteilen, auch wenn du denkst, wir seien nicht normal, denn das darfst du denken! (Darf ich über dich ja auch)
      Aber wenn zb auf Facebook schreibst, wir seien alle krank, oder man könne uns heilen, oder wir seien wider die Natur usw, dann wird es ein Problem...
    • Juliet Bravo 09.01.2020 17:00
      Highlight Highlight Perfid, wie du hier Homosexualität mit Pädophilie vermengst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kev66 09.01.2020 16:30
    Highlight Highlight Die Politiker würden sich besser zuerst um grössere Probleme wie AHV, Überbevölkerung und den Umweltschutz( nicht CO2 sondern die ganzen Giftstoffe) kümmern.
    • JoeyOnewood 09.01.2020 17:58
      Highlight Highlight Aha, darum ergreift man das Referendum und macht die ganze Sache tausendmal aufwändiger. Momol, ergibt Sinn.
    • Faceoff 09.01.2020 18:03
      Highlight Highlight Wir Homos arbeiten ja am Problem Überbevölkerung.
    • Kev66 09.01.2020 19:40
      Highlight Highlight Soll die Politik dann einfach nur zusehen wie es noch mehr Menschen gibt und noch weniger Platz. Und noch mehr Umweltverschmurzung? Dass mehr Menschen folgen haben lässt sich nicht abstreiten.
  • Track 09.01.2020 16:08
    Highlight Highlight Punkt 8, wie lange darf man noch Freiburgerwitze erzählen?..........hehehe
  • Don Huber 09.01.2020 16:06
    Highlight Highlight Also nichts gegen schwule, aber wenn ich hier jetzt ein Schwulenwitz posten würde, könnte man mich strafen ?
    • el perro 09.01.2020 16:58
      Highlight Highlight Nein, wenn er lustig ist und nicht einfach als Hetze verstanden werden kann, ist ein Witz kein Problem.
    • Ralph Moses 09.01.2020 17:00
      Highlight Highlight Kommt auf den Witz an; ich lache auch gerne über mich selber!
      Und ich mache auch Witze über heteros...
    • just sayin' (haters will be ignored) 09.01.2020 17:01
      Highlight Highlight jup
    Weitere Antworten anzeigen
  • der_senf_istda 09.01.2020 15:54
    Highlight Highlight "Der Bäcker und der Hotelbesitzer können eine Strafe umgehen, indem sie die Ablehnung von Homose­xualität als Grund verschweigen." Genau das sollte nicht passieren.
    Es gibt Menschen (ich gehöre nicht zu diesen) die Homosexualität aus glaubensgründen ablehnen. Auch das muss respektiert werden.
    Wenn ein Bäcker keine Hochzeitstorte für eine Schwulenhochzeit produzieren will, das soll man ihn nicht zum Lügen zwingen.
    Strafbar sollte m.E. nur sein, wenn man gegen Homosexuelle hetzt, sie herabwürdigt oder zu Gewalt aufruft.
    • Garp 09.01.2020 18:15
      Highlight Highlight Der Bäcker sollte Beruf und seine Religion trennen und jeden Kunden gleich bedienen. Privat muss er keine Homosexuellen an ein Fest oder seine Hochzeit einladen und an keiner teilnehmen. Oder willst du dass irgendwo an einem Restaurant steht: Homosexuelle Menschen werden nicht bedient?
    • luegeloselaufe 09.01.2020 18:31
      Highlight Highlight Religion ist bereits im Gesetzestext enthalten. Wenn jetzt z.B. ein Hotel keine muslimischen Gäste annehmen will, kann das strafrechtlich verfolgt werden da Diskirminierung aufgrund Religion.

      Warum also sollte dies nicht ebenfalls für die sexuelle Orientierung gelten?
    • 155West 10.01.2020 00:20
      Highlight Highlight @Garp: Und wenn ein paar offenkundige Nazis den lokalen Partykeller im Dorf für ein kleines Bierfest zur Geburtstagsfeier ihres Führers mieten wollen? Hat da der Vermieter seinen Beruf auch von seiner politischen Überzeugung zu trennen und die Nazis so zu behandeln, wie alle anderen Kunden auch, solange keine Straftaten begangen werden? Und wenn er das tut, darf sich die Watson-Leserschaft dann über den Vermieter empören?
  • P. Silie 09.01.2020 15:52
    Highlight Highlight Soll sich jetzt einfach bloss keiner melden, der so fleissig das Iranische Regime in anderen Kommentarspalten verteidigt. An Doppelmoral wäre das wohl kaum zu überbieten...
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 09.01.2020 17:59
      Highlight Highlight Könntest du einfach mal aufhören lügen zu verbreiten?
      Es verteidigt niemand das iranische Regime. Es kritisieren alle die amerikanische Außenpolitik.
      Deine ständigen Lügen sind einfach nur lächerlich.
    • Dominik Treier 09.01.2020 18:11
      Highlight Highlight An Doppelmoral ist es kaum zu überbieten sich, als Verfechter von irgendwelchen Rechten auszugeben, solange jene Rechte nur als Rechtfertigung für jedwede Untat, welche die Gruppe, die man krampfhaft verteidigt verübt, hinhalten können...

      Wenn Sie jedenfalls ernsthaft denken, dass die Ermordung dieses Generals die Situation für Homosexuelle im Iran verbessert hat oder es wird, sind sie vielleicht nur dumm, wenn Sie aber wissen, dass es falsch war und es nur gutheissen, weil Ihre Konservativen US-Freunde es für gut befinden, sind Sie auch noch ein berechnender Klanpropagandist...
    • Garp 09.01.2020 18:23
      Highlight Highlight Ich hab keinen gelesen der das iranische Regime bezüglich Homosexualität gelobt hat. Man kann einzelne Verhaltensweisen bewerten ohne immer 100% mit allen Taten einverstanden zu sein, die in der Gegenwart und Vergangenheit stattfanden.

      Genau wegen Typen wie Dir, haben wir doch Krieg auf der Welt. Schwarz-weiss, nicht differenzieren (wenn Du Dir auch gern dieses Mäntelchen umlegst, um zu täuschen, damit Du Du Dein Schwarz-Weiss Denken an den Mann-Frau bringen kannst.)

      Und nun zurück zum Thema. Es geht um die Schweiz und dieAbstimmung und nicht um die Einstellung zum neusten Nahosttkonflikt
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  • Tooto 09.01.2020 15:50
    Highlight Highlight "Der Sittener Bischofs Jean-Marie Lovey sagte in einem Interview, Homosexualität sei eine Schwäche der Natur, die geheilt werden könne. Die Gegner warnen, dass eine solche Äusserung von der neuen Strafnorm erfasst werden könnte."

    Ähm, ja genau darum geht es doch.
    Hoffentlich soll so eine Aussage eine Strafe nach sich ziehen.
    Das Problem ist, die Gegner wünschten sich wohl man dürfte sich auch so gegen andere Rassen äussern.

    Mittelalter adé
    • aristocrat 09.01.2020 18:18
      Highlight Highlight Wieso sollte man das verbieten wollen? Der Bischof vertritt eine historisch anerkannte Linie der katholischen Kirche. Auch wenn ich diese nicht teile, ja sogar schrecklich finde, heisst dies doch noch lange nicht, dass man das verbieten müsse.
      In diesem Zusammenhang immer wieder witzig wie in diversen Kommentaren man Toleranz für andere Kulturen/Überzeugungen einfordert, was ich selbstverständlich begrüsse, aber gleichzeitig die traditionelle Überzeugungen der katholischen Kirche verbieten möchte.
    • lucasm 09.01.2020 22:15
      Highlight Highlight "Anerkannt"? Und wer beurteilt, ob diese abstruse Haltung gewisser Katholiken heute noch anerkannt werden soll. Ein Nazi wird Dolfs Buch auch für richtig und anerkannt halten, trotzdem steht die Verbreitung dieser Ideologie glücklicherweise unter Strafe. Wieso soll der Gläubige vor Diskriminierung aufgrund seines Glaubens geschützt werden und der andere darf aufgrund seiner Sexualität diskriminiert und herabgesetzt werden?
    • Tooto 10.01.2020 08:15
      Highlight Highlight Danke für die Antwort lucasm.

      Ich bin froh wurden diese "anerkannten Linien" in den letzten paar hundert Jahren jeweils der Entwicklung der Gesellschaft angepasst.

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  • MeinAluhutBrennt 09.01.2020 15:49
    Highlight Highlight Das waren noch Zeiten!

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    • bruuslii 09.01.2020 18:47
      Highlight Highlight das wird auch weiterhin möglich sein.

      kann es sein, dass du weder den witz der episode noch das neue diskriminierungsgestz verstanden hast, oder verstehe ich nun deinen sarkassmus nicht?

      eines ist klar: die schauspielerinnen haben humor 😉
  • Ohmann94 09.01.2020 15:47
    Highlight Highlight Ich will auch die Gesetze für Alte, Dicke und auch für Grosse (ab 1.90+)! Ständig wird man nach dem Wetter gefragt oder ob man auf Grund der Grösse gut Basketball oder Volleyball spielt *augenrollen* dabei bin ich doch Hochspringer! Und das mit dem alt und dick... da wird die vergehende Jugend schon noch dafür sorgen, dass ich auch in diese Kategorien passe.
    • Juliet Bravo 09.01.2020 18:01
      Highlight Highlight Jö du armer. Ist es denn herabwürdigend, dich nach Basketball zu fragen? Hat doch nichts mit Hetze zu tun. Und darum geht es eben im Gesetz: Hetze und Diskriminierung.
  • Erklärbart. 09.01.2020 15:43
    Highlight Highlight Kann ich nachvollziehen.. Aber: Kinderwitze, Judenwitze, Islamwitze, Schwarzenwitze, etc. etc. bitte auch verbieten - werden schliesslich auch diskriminiert.
    • just sayin' (haters will be ignored) 09.01.2020 17:03
      Highlight Highlight @Erklärbart.

      "Kann ich nachvollziehen.. Aber: Kinderwitze, Judenwitze, Islamwitze, Schwarzenwitze, etc. etc. bitte auch verbieten - werden schliesslich auch diskriminiert."

      schwarze, juden und moslems sind bereits im gesetzestext und somit geschützt.

      kinder stehen nicht im gesetzestext und haben pech gehabt
    • lucasm 09.01.2020 17:03
      Highlight Highlight Vor diskriminierung betreffend rasse und religion ist man bereits geschützt. Gibt es wegen einem plumpen witz deswegen verurteilungen? Nein. Genauso wird es keine verurteilung auf grund eines schwulenwitzes geben.
    • Out of Order 09.01.2020 17:27
      Highlight Highlight Du verstehst es nicht oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Name_nicht_relevant 09.01.2020 15:30
    Highlight Highlight Auch als Bisexuelle oder Lesbe wird man oft beleidigt oder ähnliches, zum beispiel ich bin Bi musste mir oft sagen wollen a cool dan können wir uns ja eine 2 Frau teilen. Hallo mir ist es egal ob du Mann oder Frau bist, wenn ich mich in die Verliebe und dich Lieben lerne heisst das nicht ich möchte dich teilen oder geteilt werden. Für mich ist es schwierig manche Aussagen als beleidigen oder einfach als Dumm einzuordnen.
  • Holzkopf 09.01.2020 15:30
    Highlight Highlight Titel+Text sind teils irreführend:
    1. Nicht jeder Witz über Ethnien/Religionen ist diskriminierend. So werden auch niemals alle Schwulenwitze o.ä. diskriminierend und somit strafbar sein. Witze, die lediglich mit Stereotypien spielen ohne gezielte Entwürdigung, sind erlaubt.
    2. Diskriminierende Äusserungen können selbst im Privaten strafbar sein, zwar nicht via Diskriminierung aber z.B. via Zivilrecht als Ehrverletzung.

    Dieser Ratgeber beschreibt die Unterschiede von Diskriminierung ja/nein für rassistische Witze, S. 30: www.ekr.admin.ch/pdf/FRB_Rechtsratgeber_rassistische_Diskriminierung.pdf
  • el perro 09.01.2020 15:27
    Highlight Highlight Also, die Aussage vom Bischof geht nun mal gar nicht. Da finde ich es absolut korrekt, dass die neue Strafnorm greift.
    Beim Bäcker oder dem Hotel können sie es ja gleich behandeln, wie zum Beispiel mit Schwarzen. Wenn diese Gruppierung nicht erwünscht ist, kann einfach ein neutraler Grund (zuviele Aufträge, kein Zimmer frei) genannt werden. Und wegen nem Witz wird bestimmt niemand angezeigt. Die Schwulen kennen die besten Schwulenwitze. Was aber nicht sein darf ist, dass gegen Schwule gehetzt wird.
  • w'ever 09.01.2020 15:24
    Highlight Highlight hmmmm...
    euren beispielen nach suggeriert ihr, dass diskriminierungen nur von männlicher seite her kommen.
    • Juliet Bravo 09.01.2020 18:04
      Highlight Highlight Wo denn?
  • Denk nach 09.01.2020 15:24
    Highlight Highlight "dem Schwulenverband Pink Cross oder die Lesbenorganisation Schweiz attestiert der Mehrheit der Bevölkerung einen respektvollen Umgang mit Homosexuellen."

    Wenn der Umgang respektvoll ist und die Integration in die Gesellschaft gelungen ist, ist dann nicht eine solche Gesetzgebung diskriminierend, indem die sexuelle Ausrichtung speziell behandelt wird? Und somit ein Sonderstatus eingeführt werden muss? Ich finde einen Sonderstatus einer Gruppe als extrem diskriminierend seitens der Gesellschaft.

    Oder ist es dann auch strafbar wenn mich ein Schwuler wegen meiner heterosexualität beleidigt?
    • lucasm 09.01.2020 16:50
      Highlight Highlight Es bringen auch die wenigsten jemanden um, trotzdem streichen wir den tatbestand der tötung und des mordes deswegen nicht aus dem gesetz.
    • Michele80 09.01.2020 16:57
      Highlight Highlight "Wenn das Wörtchen wenn nicht wär..." gibt da doch so ein Sprichwort...

      Der Umgang ist definitiv noch nicht überall respektvoll... daher kann man ja ruhig Gesetze für das Hier und Jetzt erlassen.

    • el perro 09.01.2020 17:02
      Highlight Highlight Mit dieser Argumentation müsste das Diskriminierungsgesetz komplett abgeschafft werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Unicron 09.01.2020 15:22
    Highlight Highlight Der Hotel Besitzer SOLL auch belangt werden können!
    Oder wäre es auch ok wenn er in die Hausordnung schreibt dass nur gebürtige Schweizer hier schlafen dürfen?

    Solange man sich anständig verhält sollte die Abstammung, Religion, Hautfarbe oder Sexualität kein Grund zum Ausschluss sein.
    • Dr. Unwichtig 09.01.2020 15:44
      Highlight Highlight Sollte er das? Soll Toleranz wirklich per Gesetz verschrieben werden? Muss Engstirnigkeit ein Straftatbestand werden? Mit Verlaub: Ich unterstütze das Diskriminierungsgesetz voll und ganz, bin aber explizit dagegen, dass persönliche Vorbehalte - sofern sie andere nicht unzumutbar einschränken - zu einem Straftatbestand werden.
    • Chrigu91 09.01.2020 16:07
      Highlight Highlight Genau und im Gegensatz zu ihm und seiner Religion habe ich mir meine sexuelle Orientierung nicht ausgesucht.
    • Hierundjetzt 09.01.2020 16:13
      Highlight Highlight Nein. Es gilt die Wirtschaftsfreiheit.

      Du kannst nicht gesetzlich erzwingen, dass Du Kunde einer Firma X sein darfst. Das ist Chabis.

      Abgesehen davon: JA zur Imitative.

      Homosexuelle werden im 2019 immer noch diskriminiert und das BGer ist sehr zurückhaltend bei der Bestrafung von Hasstiraden, da freie Meinungsäusserung ein hohes Gut ist.

      Kurz: eine ausgewogene und sinnvolle Gesetzesänderung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • insert_brain_here 09.01.2020 15:16
    Highlight Highlight Was muss ich mir unter "wissenschaftlich und weltanschauliche begründete Kritik an der sexuellen Orientierung" vorstellen? Wie kann man überhaupt jemanden für etwas kritisieren worüber er keine Entscheidungsgewalt hat? Lustig finde ich auch die von den Gegnern aufgeführten Beispiele von Handlungen die dann verboten wären, das lässt schon sehr tief blicken.
    • el perro 09.01.2020 15:32
      Highlight Highlight Das ist bestimmt eine Aussage, die nach dem neuen Gesetz auch bestraft wird.... Was auch richtig wäre.
    • Dominik Treier 09.01.2020 16:56
      Highlight Highlight Alles Handlungen die in einem liberalen Rechtsstaat auch verboten gehören und das sagt viel über die autoritäre, ja teils autokratische Weltanschauung dieser Kreise aus...
    • ChlyklassSFI 10.01.2020 10:28
      Highlight Highlight Pädophilie können nichts für ihre Neigung. Aber wenn sie sexuell aktiv werden mit Kindern ist dies korrekterweise strafbar. Pädosexualität meint ihr.
  • Füdlifingerfisch 09.01.2020 15:14
    Highlight Highlight „...wissenschaftlich und weltanschauliche begründete Kritik an der sexuellen Orientierung...“

    Da gibts keine Kritik anzubringen, sowas sucht man sich nicht aus
  • Eiswalzer 09.01.2020 15:14
    Highlight Highlight Dieses „Argument“ von wegen Witze am Stammtisch ist selbst ein Witz sondergleichen. Es hält keinerlei kritischer Betrachtung ernsthaft stand und wird von der Gegnerschaft nur aus einem Grund immer wieder bemüht: Um Unentschlossene mit fadenscheinigen, aber emotional wirksamen Pseudoargumenten auf ihre Seite zu ziehen. Das gleiche Geschwafel gab es schon damals bei der Antirassismusstrafnorm. Niemand zeigt irgendwen wegen einem Stammtischwitz an. Und sollte er/sie auf die Idee kommen, wird der grosse Aufwand sowieso nicht belohnt: Erwiesenermassen sind Gerichte da restriktiv
  • Faceoff 09.01.2020 15:14
    Highlight Highlight Man ersetze das Attribut «homosexuell» in dieser Diskussion (z.B. unter Punkt 6.) mal durch «dunkelhäutig» oder «rothaarig», dann erkennt man die Abartigkeit dieser Argumentationen.

    • lucasm 09.01.2020 17:08
      Highlight Highlight Also sich die haare rot zu färben oder zu lange im solarium zu liegen und danach dunkelhäutig zu seingeht wohl 100x einfacher, als jemanden homosexuell zu machen. Trotzdem sollte niemand aufgrund seiner eigenschaften diskriminierung erleben müssen. Finde den vergleich sogar sehr gut, zeigt wie lächerlich die ganze diskussion ist.
    • Faceoff 09.01.2020 17:24
      Highlight Highlight @Cedric Wermutstropfen: «Das ist aber schon nicht ganz dasselbe. Bei der Sexualität gibt es durchaus noch die wissenschaftliche Diskussion, wie viel angeboren und wie viel „anerzogen“ wurde»

      Entscheidend ist, dass ich mir als Person dieses Attribut nicht aussuchen kann. Ich kann es nicht verändern. Daher ist der Vergleich keineswegs absurd.

      Noch eine Nebenbemerkung: Mit Religion schützt der Artikel aktuell sogar ein Attribut, dass ich mir selbst aussuchen kann.
    • Faceoff 09.01.2020 21:44
      Highlight Highlight Und jetzt mischst du leider auch noch Pathologisches mit hinein. Pädophilie hat im Gegensatz zu Homosexualität einen Geschädigten.

      Homosexualität an sich ist NICHT PROBLEMATISCH aus ebendiesem Grund: Es gibt keinen Geschädigten. Ausser ein paar religiösen Gefühle verletzen Homosexuelle rein gar nichts. Und die religiösen Menschen werden im Gegenzug bereits durch die ebengleiche Norm geschützt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bruuslii 09.01.2020 15:10
    Highlight Highlight "Es ist nicht verboten, Homosexuelle als Gruppe zu beschimpfen oder herabzuwürdigen."

    nur wer ein interesse hat, minderheiten als gruppe zu beschimpfen oder herabzuwürdigen, kann für das referndum sein.

    dass sich hier christen beteiligen, finde ich höchst widersinnig, da gerade jesus ausschliesslich eine haltung der nächstenliebe und offenheit gepredigt und vorgelebt hat.
    aus meiner sicht ist das referendum ist zutiefst unchristlich.

    ich schliesse mich daher der erklärung der evp an:
    https://bit.ly/2QWG6Xc
    Benutzer Bild
  • Lubi Dragojevic 09.01.2020 15:05
    Highlight Highlight Ein sehr gutes Gesetz nicht mehr in die Öffentlichkeit zu gehen. Alles wird verboten, vielleicht kommts eines Tages so weit, wie in der Kirche, dass Frauen auf eine Seite ubd auf die andere die Männer geiteilt werden.Himmeltrurig!
    • Neruda 09.01.2020 17:52
      Highlight Highlight Gel so blöd, darfst einfach nicht mehr Leute wegen deren sexuellen Orientierung beleidigen oder diskriminieren!
      Zeigt schön, was für ein toller Mensch du bist, deine Aussage.
    • esmereldat 09.01.2020 20:42
      Highlight Highlight Ja genau, alles wird verboten! Auch das Kommentieren in den Onlinemedien! Pass also auf!!!!11!!!elf!!!
  • Toni.Stark 09.01.2020 15:05
    Highlight Highlight Nicht jeder, der Homosexualität problematisch sieht ist gleich ein Schwulenhasser. Siehe zum Beispiel Interview zwischen SEK-Präsident mit SEA-Generalsekretär: http://www.ideaschweiz.ch/frei-kirchen/detail/die-ehe-oeffnen-110888.html
    • Dominik Treier 09.01.2020 17:53
      Highlight Highlight Und was kann man an Homosexualität, also der einvernehmlichen Beziehung zwischen zwei erwachsenen und entscheidungsfähigen Menschen bitte problematisch sehen können, ausser, dass das eigene äusserst beschränkte Weltbild dadurch geschädigt werden könnte?

      Tun dir zwei Schwule die Händchen halten etwa so weh, dass du selbst Mittel wie gesellschaftliche Hetze dagegen als legitim betrachtest?

      An individueller Freiheit, die keinen direkt beeinträchtigt, gibt es, in einem freien Rechtsstaat nichts zu rütteln und wenn du das nicht möchtest empfehle ich dir in eine autokratische Diktatur zu ziehen...
    • Dominik Treier 10.01.2020 00:59
      Highlight Highlight Es ist bedenklich, dass es Menschen gibt, die das in der Schweiz blitzen und lustigerweise sind das dann die, die bei jeder Gelegenheit auf unsere Verfassung pochen deren Gedanken und Gegenstand sie aber wie hier regelmässig verteufeln...
    • Toni.Stark 10.01.2020 07:55
      Highlight Highlight @Dominik Treier: Ja da hast du Recht. Hetze und Hass geht gar nicht. Das Problem bei diesem Gesetz ist aber die komplex verschachtelte Formulierung, die juristische Winkelzüge bewirkt und die die Meinungsäusserung beschneiden wird. Wenn nun ein Pfarrer lehrt, dass oft wechselnde Sexualpartner problematisch ist, könnte er verklagt werden. Bie bescheuert ist das?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr. Unwichtig 09.01.2020 15:00
    Highlight Highlight Nun, ich hoffe, dass die Aussage „Alle Schwulen sind abartig“ auch in Zukunft straffrei bleibt, denn sie ist im Sinne der verwendeten Wörter weder herabwürdigend, noch diskriminierend. Eine „Abart“ ist eine geringfügige Abweichung zu einer bestehenden Norm.

    Mit solchen Beispielen erweist ihr der Initiative einen Bärendienst...
    • Dominik Treier 09.01.2020 17:55
      Highlight Highlight Das ist reine billige Haarspalterei, denn im gesellschaftlichen Kontext ist Abartig klar eine Verunglimpfung, also hör bitte auf mit so einer Pausenhofargumentation, wenn man dich ernst nehmen soll.
    • Dr. Unwichtig 09.01.2020 18:15
      Highlight Highlight Und dich nehme ich dann ernst, wenn du mir einen Richter zeigen kannst, der jemanden wegen dieser Aussage verurteilen würde. Wenn bestimmte Sätze - die weder zur Diskriminierung, noch zu Gewalt o. ä. aufrufen - unabhängig vom Kontext nicht mehr ausgesprochen werden dürfen, haben wir tatsächlich das Redeverbot, von dem die Rechtspopulisten immer faseln. Deshalb ist dies ein schlechtes Beispiel, das ist alles...
    • ChlyklassSFI 10.01.2020 10:32
      Highlight Highlight Dr. Unwichtig: Mit Lesben hast du sicher kein Problem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Satan 09.01.2020 14:53
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass jemand wegen einem Witz Strafanzeige einreichen wird, aber es bleibt nicht immer bei dem.

    Ich war mal mit einem Schwulen Kollegen eins trinken, man hat es ihm nicht angesehen, am Tisch nebenan haben einige ein paar Dumme Witze fallen lassen, als wir uns dann entschieden, irgendwo anders hinzugehen, scheinen die Typen das registriert zu haben und haben dann noch paar dumme Sprüche hinterher gerufen.

    Wer aktiv in Kauf nimmt, jemand zu verletzen oder zu diskriminieren, sollte dazu auch zu Rechenschaft gezogen werden. Zuerst denken, dann handeln.
  • -V- 09.01.2020 14:50
    Highlight Highlight bei Punkt 1
    ....die Stiftung Zukunft Schweiz, die zum Beispiel gegen die Ehe für alle kämpft.


    Zukunft Schweiz ... *kotz*

    hoffentlich wird denen nicht so viel zugehört wie es scheint
    • Asmodeus 09.01.2020 15:33
      Highlight Highlight Nennen sich Zukunft und sind doch nur auf dem Weg in die Vergangenheit.
    • just sayin' (haters will be ignored) 09.01.2020 16:16
      Highlight Highlight @-V-

      "....die Stiftung Zukunft Schweiz, die zum Beispiel gegen die Ehe für alle kämpft. Zukunft Schweiz ... *kotz* hoffentlich wird denen nicht so viel zugehört wie es scheint"

      in meiner welt dürfen auch sie eine meinung haben (auch wenn ich nicht ihrer meinung bin), ohne dass man grad zu *kotz* greifen muss.

      doch! ihnen soll zugehört werden!
      und danach darüber nachgedacht und danach entschieden, ob man diese meinung teilt.

      so funktioniert meinungsfreiheit
  • mrlila 09.01.2020 14:49
    Highlight Highlight Ein Witz ist ein Witz.

    Just because you're offended, doesn't mean you're right

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