Schweiz
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Ein neuer Familienname ist also doch möglich: Dieses Paar hat die Namen fusioniert

Einen eigenen Familiennamen kreieren ist in der Schweiz nicht erlaubt. Eigentlich. Die Nobirs haben es geschafft mit viel Ausdauer.

Sabine Kuster / ch media



Bild

Saskias ID mit dem neuen Familiennamen und dem ledigen. bild: zvg

«Wir können sehr stur sein», sagt Stefan Nobir. Insbesondere er selbst entwickle einen grossen Ehrgeiz, wenn er sich von unsinnigen Regelungen eingeengt fühle. Und eine solche war in seinen Augen, dass man zwei Familiennamen nicht zu einem neuen fusionieren kann.

Nachdem in dieser Zeitung ein Kommentar zum Thema Doppelnamen mit der Forderung nach fusionierten Familiennamen erschienen war, meldete sich eine Frau Birrer und sagte, ihr Sohn habe genau das getan. Stefan Birrer heisst seit einem Jahr Nobir. Seine Frau Saskia – ehemals Noll – ebenfalls.

Drei Jahre und 600 Franken waren nötig dazu

Der Weg dahin brauchte Ausdauer: Die beiden heirateten 2015 zeremoniell in einer Zirkushochzeit. Den Zirkus nannten sie «Nobir» – zusammengesetzt aus der Hälfte der beiden Nachnamen. Sie hätten ihn gerne behalten, doch bei der Stadt Zürich hiess es zuerst, das könnten sie vergessen. Durch Zufall erfuhren sie, dass es einem Paar in Wien gelungen sei, den Namen zu fusionieren – aus Goodwill des Beamten. «Wir sahen, es gibt Spielraum», sagt Stefan.

Weil es ihn nervte, dass der Staat ihm vorschreibt, wie er zu heissen habe, begann er sich einfach Nobir zu nennen: Als Absender auf Briefen, in Geschäftskorrespondenz, bei Bestellungen. Die beiden gewöhnten sich an den Namen und gingen zu einer Anwältin. Diese machte ihnen wenig Hoffnung, riet aber, den Antrag nicht romantisch zu begründen, sondern dass zuerst einer den Namen ändert und der andere ihn bei der zivilstandesamtlichen Hochzeit (die sie noch nicht vollzogen hatten) übernehmen soll.

Menschen mit dem perfekten Namen für ihren Job

Da Saskia Noll Deutsche ist und das Ändern aller Dokumente noch aufwendiger gewesen wäre, startete Stefan Birrer den Versuch, eine neue Identität zu erlangen. «Es ging darum zu beweisen, dass ich schon mit diesem Namen lebte.» Denn ein Leidensdruck, den Namen zu ändern, bestand sonst in keiner Weise.

Drei Jahre nach «Zirkus Nobir» bezahlte er 600 Franken für den Namensänderungsantrag bei der Stadt Zürich und reichte verschiedene Papiere ein, auf denen er Nobir genannt wurde. Sogar eingeschriebene Briefe waren darunter, die auf den Namen Birrer-Nobir lauteten, so dass er sie mit der ID bei der Post hatte abholen können.Stefan Birrer schrieb hinzu, dass auch seine künftige Frau so heissen möchte.

Zuerst fühlte sich der Name dann doch speziell an

Darauf rief ein Beamte an und verlangte noch mehr Belege. Dann hiess Stefan Birrer: Nobir. «Im ersten Moment war es schon speziell», erinnert sich Stefan Nobir. Sein alter Familienname war weg. Seine Freunde, darunter ein paar Beamte, hatten das nicht für möglich gehalten. Andere fanden, man könne den Familien­namen doch schon nur wegen der Ahnenforschung nicht einfach so ändern.

Saskia und Stefan aber freuten sich sehr und machten beim Standesamt gleich einen Termin ab. Zwei Wochen davor war ihre Tochter zur Welt gekommen – sie würde nun auch bald Nobir heissen. «Wir fühlen uns wohl mit dem Namen, wir finden es cool und richtig, dass wir Familie Nobir heissen», sagen die beiden. «Und es gibt doch auch gar keinen Grund, dagegen zu sein.» (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sarkasmusdetektor 02.03.2020 16:40
    Highlight Highlight "Den Familien­namen wegen der Ahnenforschung nicht ändern" - das ist wohl ein Argument von Leuten, die Ahnenforschung prinzipiell nur auf väterlicher Seite betreiben...
  • Igowhenyougo 02.03.2020 15:48
    Highlight Highlight Haha Nobir... also ich verstehe, dass sie diesen Namen nicht behalten wollten. Ist ja furchtbar... Wait, what?!
  • Nonqi 02.03.2020 12:42
    Highlight Highlight ein Fall von verschlimmbessern.
  • Wolf von Sparta 02.03.2020 12:00
    Highlight Highlight Warum ist das so schlimm, wenn man den Namen ändern würde? Ich meine, klar macht es nicht viel Sinn wenn dann eine Willkürlichkeit daraus entstehen würde aber warum man da so einen komplizierten und langen Weg dafür gehen muss, verstehe ich nicht.
    • tr3 02.03.2020 17:57
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. In England und anderen Ländern, die dem Common Law unterstehen, kannst du jederzeit und so oft du willst deinen Namen ändern. Es ist noch nicht mal ein Verwaltungsakt nötig.
    • Wolf von Sparta 03.03.2020 07:38
      Highlight Highlight @tr3 Ja da haben wir's. Also ich kann es wirklich nicht nachvollziehen, in der Zeit wo Heute jeder so leben kann wie er/sie/es möchte. Die Sexualität kann frei gelebt werden, man darf sein wer man ist etc. - was auch gut ist. Aber nein, den Namen darf man nicht ändern.
  • Kaspar Floigen 02.03.2020 11:31
    Highlight Highlight Einen fusionierten Namen finde ich ziemlich zeitgemäss. Das erübrigt die "wer-nimmt-welchen-Namen-an"-Frage. Verhindert Verwirrungen beim Amt, wenn einer der Elternteile einen anderen Namen hat als das Kind und verhindert diese unsäglichen Doppelnamen, die ab der zweiten Generation dann Quadruppelnamen würden.
    • Hummingbird 02.03.2020 12:26
      Highlight Highlight Genau so sehe ich das auch, wobei es bei Patchworkfamilien dann eh auch nicht mehr klappt mit einheitlichem Namen.
  • Klaus07 02.03.2020 10:58
    Highlight Highlight Nobir heisst auf Bengalisch „Der Prophet“.

  • 3klang 02.03.2020 10:39
    Highlight Highlight Ich möchte ja nicht den Teufel an die Wand malen aber was passiert im Scheidungsfall? Starten Sie wieder die gleiche Prozedur um den Mischnamen loszuwerden?

    Wir wohl einen (oder mehrere) guten Grund geben, dass man nicht einfach so seinen Namen wechseln kann.
    Z.B: Es ist ja schon genügend schwierig nachzuvollziehen wenn säumige Schuldner umziehen, ein Namenswechsel erschwert das Ganze nur noch mehr.
    • Gar Manarnar 02.03.2020 13:43
      Highlight Highlight Was im Scheidungsfall passiert ist klar: Da der Mann seinen Nachnamen in Nobir geändert hat und die Frau durch Ehe "seinen" (neuen) Namen (Nobir) angenommen hat, gibt's für die Frau zwei Möglichkeiten: Sie behält den Namane Nobir oder die Frau trägt wieder ihren Ledignamen (Noll) zurück. Der Mann bleibt bei Nobir und kann nicht wie jemand, der den Nachnamen via Ehe angenommen hat, vereinfacht zum Ledignamen zurück. Nobir ist kraft Namensänderung sein Ledigname ist. Er müsste also wieder mit demselben Prozedere zum alten Namen wechseln. Viel Spass...
  • henry76 02.03.2020 10:03
    Highlight Highlight #gretchenfrage: was passiert denn nun mit dem Fusions-Familien-Namen, wenn das Paar sich trennen würde ? Wieder zurück zum "alten" Namen? 🤔
    • Gar Manarnar 02.03.2020 13:43
      Highlight Highlight Für den Mann wohl nicht, die Frau schon.
  • zeromg 02.03.2020 10:00
    Highlight Highlight Hört sich an als wären die beiden keine Biertrinker
  • Mcapple 02.03.2020 09:46
    Highlight Highlight Rein technisch gesehen hat sich der Mann umbenennen lassen und die Frau hat ganz traditionell seinen Namen angenommen...
    • Gar Manarnar 02.03.2020 13:44
      Highlight Highlight Genau richtig erkannt.
  • Chummerbueb 02.03.2020 09:34
    Highlight Highlight Ich, ein "Beamter", daher von Haus aus faul, rege mich täglich über doppelte Familiennamen auf. Ich spreche Personen mit zwei Nachnamen konsequent mit beiden Namen an. Also z.B. Frau/Herr Meier-Müller. Angesprochene reagieren meistens irritiert nachdem ich sie zum 5x mit dem Namen angesprochen habe...

    Das Beste finde ich, dass jeder seinen Namen behält. Halt typisch für ein Beamter sehr unromantisch.
    • nur Ich 02.03.2020 17:14
      Highlight Highlight Du als Beamter weisst aber schon, dass unsere Gesetzgebung eine zeitlang so war, dass Frau ihren Namen nur behalten konnte als quasi ersten Nachnamen und den des Mannes zwingend dazu bekam? Frau Meier hat nach der Heirat mit Herrn Müller also die Wahl zwischen Frau Müller oder Frau Meier Müller. Allerdings stört mich persönlich auch nicht, wenn mich jemand 10 mal in einem Gespräch mit beiden Nachnamen anspricht.
  • Name_nicht_relevant 02.03.2020 09:33
    Highlight Highlight Wisst ihr was Lustig ist, als Serbien uns Kosovaren mit zwang übernahmen mussten viele ihren Namen ändern. Meine Mutter hiess Syrije und nun Surije und meinem Fater wurde Ejupi statt Jupa genannt, viele wurdern sogar mit einem ***vic ergänzt und man konnte es erst ändern als Kosovo anerkannt wurde. Wenn man es aber selber tun möchte, werden einem Steine in den Weg gelegt. Andere Länder, andere Sitten.
    • Mira S. 02.03.2020 15:10
      Highlight Highlight Meine ehemalige Arbeitskollegin machte genau das Gegenteil. Sie hatte zwei Namensschilder: Shabani oder Sabanovic. Je nach dem hat sie das einte oder andere Schild getragen. Als ich sie fragte, wieso sie das macht, meinte sie, es nerve sie, da ihre Landsleute (also Kosovaren/in) immer eine Vorzugsbehandlung oder Vorzugspreis von ihr wünschten, wenn sie Shabani als Namen lasen. Tja... so unterschiedlich sind die Leute...
    • Name_nicht_relevant 02.03.2020 16:51
      Highlight Highlight Al ich im Callcenter gerabeitet habe, hiess ich Frau Roth genau aus diesem Grund. Ich kenne diese Situation sehr gut. Inzwische arbeite ich im Sicherheitsdienst seit über 10 Jahren und bei vielen Handwerkern oder Putzteams hilft es eher auch eine andere Sprache wie Deutsch, Englisch zu können.
  • MartinZH 02.03.2020 09:30
    Highlight Highlight Es gibt Leute, die haben einen unglücklichen Namen, den man niemandem wünscht – z.B. Würmli, Wichser oder Geiler. Wenn jemand darunter leidet, soll er seinen Namen ändern können – oder sich einen Künstler-Namen zulegen.

    Ohne Leidensdruck den Namen zu ändern, finde ich exaltiert und dekadent!

    So finde ich es in Ordnung, dass eine unbegründete Namensänderung im Prinzip nicht möglich ist.

    Ich frage mich beim genannten Beispiel, ob diese Leute sonst keine anderen Probleme im Leben haben.?! – Wenn jemand mehrere Jahre lang Zeit dafür aufwendet, kann es sich nur um einen sturen Bock handeln! 🐐😂
    • Lucida Sans 03.03.2020 01:04
      Highlight Highlight Und, warum soll Jemand nicht ein sturer Bock sein? Weichgespülte, angepasste Langweiler gibt es schon genug!
  • Duscholux 02.03.2020 09:22
    Highlight Highlight No Birrer no cry
  • Bio Zitronensaft 02.03.2020 08:46
    Highlight Highlight Soviel Missgunst und Blitze auf Watson für zwei Menschen die sich einen Traum erfüllt haben? Ok wow.
    • Name_nicht_relevant 02.03.2020 09:29
      Highlight Highlight Viele Menschen gönnen einem nichts gutes.
    • MacB 02.03.2020 10:16
      Highlight Highlight #firstworldproblems
  • MartinZH 02.03.2020 08:40
    Highlight Highlight Diese hedonistischen Spielereien mit den Familien-Namen finde ich völlig lächerlich! Denkt eigentlich keiner von diesen kreativen Geistern daran, dass damit die Genealogie künftiger Generationen bedeutend erschwert oder gar verunmöglicht wird? Künftige Generationen werden sich dereinst über ihre Vorfahren garantiert ärgern. Es ist wie mit dem Klima: Vielen ist es einfach egal, was danach sein wird, wenn sie nicht mehr da sind...

    Ich bin jedenfalls froh, dass keiner meiner Vorfahren einen Sprung in der Schüssel hatte, so dass ich meinen Stammbaum lückenlos bis 1432 zurückverfolgen kann. 🙄👍😏
    • Philosph 02.03.2020 09:00
      Highlight Highlight Und was machst du damit?
    • natalie74 02.03.2020 09:08
      Highlight Highlight Wieso ist wichtig, dass ich meinen Stammbaum bis 1432 kenne?
    • Gzuz187ers 02.03.2020 09:13
      Highlight Highlight Sagt schon einiges über Leute aus wenn sie mit ihrem Stammbaum angeben müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Moggerli 02.03.2020 08:23
    Highlight Highlight Ist das Paar gegen Alkoholkonsum?
    #nobeer
    • piranha 02.03.2020 08:40
      Highlight Highlight War auch mein erster Gedanke 😂 ich habe gehofft, dass das der Name war, den sie loswerden wollten 😂
    • Team Insomnia 02.03.2020 12:02
      Highlight Highlight Bei “NoBeer” wären die allerdings „nur“ gegen Bier. Jack, Vodka und Kirsch wäre dann okay😉😂
  • AndreaHadorn 02.03.2020 08:20
    Highlight Highlight Es ist in der Schweiz unmöglich, die Namen des Vaters oder des Vaters der Ehepartnerin abzulegen. Schön, dass es eine Ausnahme gibt. Mögen weitere folgen.
    • tr3 02.03.2020 17:40
      Highlight Highlight Aha. Und warum heisse ich schon mein ganzes Leben anders als mein Vater?
  • Hummingbird 02.03.2020 07:59
    Highlight Highlight Der Nachname meiner Kinder ist auch aus je einem Teil meines Nachnamens und dem ihres Vaters zusammengesetzt. Wieso kann man seinen Nachnamen nicht einfach frei wählen?
    • Hummingbird 02.03.2020 12:23
      Highlight Highlight Wieso all die Blitze?
    • tzhkuda7 02.03.2020 13:15
      Highlight Highlight Meine Frau und ich haben ein ähnliches Problem. Sie will ihren Behalten, ich meinen.

      Zwei Varianten also;

      1. Erstname-Zweitname (z.B. Müller-Meier oder Meier-Müller)

      2. Eine eigene Namenskombination
      z.B. Miller, Meiller, Mümei, oder mein Liebling; Müll(M)eier


      Variante 2 ist mir sympathischer, allerdings hatten auch Frau und ich darüber gewitzelt, wie es wohl bei einer Trennung wäre, ob beide denselben Namen behalten oder ob jeder zum alten zurückwechselt.

      Ich finde es nicht unverständlich, man müsste allerdings schon im Voraus sich darauf einigen wie es bei einer Trennung läuft.
    • tzhkuda7 02.03.2020 13:26
      Highlight Highlight Wie haben das auch bei den Kindern besprochen wegen den Namen.
      Wir einigten uns so; Jungs die auf die Welt kommen tragen meinen, Mädchen den ihren (oder je nachdem beide die neue Namenskombination unter Voraussetzung keiner Trennung) mit 18 dann allerdings die selbstbestimmung welcher Name angenommen werden möchte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Celia* 02.03.2020 07:39
    Highlight Highlight Ich plädiere seit jeher für das spanische System: Alle haben 2 Nachnamen (so wie bei uns die meisten auch 2 Vornamen haben).
    Nachname des Mannes und der Frau zusammen gibt den Namen der Kinder. So heissen die Kinder zu gleichen Teilen wie die Eltern. Im Alltag kann man aus Einfachheit nur einen, oder beide brauchen (so wie bei uns auch nicht alle ihren 2. Vornamen verwenden).
    Die Kinder von Herrn Birrer Meier und Frau Noll Müller würden z.B. Birrer Noll heissen.
    • Schlingel 02.03.2020 10:05
      Highlight Highlight Und was passiert wenn dann zwei Personen mit einem "Doppel-Nachnamen" heiraten?
    • rüeblisaft 02.03.2020 10:30
      Highlight Highlight Und wie heissen die Kinder von zweien Personen mit je 2 Namen? Haben die dann 4 Namen? Wird nicht irgendwann der Name etwas zu lang mit diesem System?
    • Safster 02.03.2020 10:57
      Highlight Highlight Oder Noll Birrer (Reihenfolge muss frei wählbar sein). Aber sonst: Fände ich auch sehr gut, das spanische Modell! In Quebec wiederum ist bspw. das Annehmen des Namens des Ehegattens durch Heirat grundsätzlich nicht gestattet. Das heisst, eine Frau, die den Namen ihres Mannes annehmen will (oder umgekehrt), muss ihren Namen über das Namensänderungs-Verfahren ändern lassen. Das hält viele Frauen davon ab, ihren Namen zugunsten der Familie aufzugeben. In ihrer Wirkung eine feine gleichstellungspolitische Lösung!
    Weitere Antworten anzeigen
  • MartinZH 02.03.2020 07:14
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Lululuichmagäpfelmehralsdu 02.03.2020 07:09
    Highlight Highlight Es klingt blöd und es ist traurig das Menschen ihre Energie in sowas stecken. Aber leben und leben lassen🤦‍♀️
  • Heidi73 02.03.2020 07:05
    Highlight Highlight Auch eine Art die Behörden zu beschäftigen. Gut zahle ich dort keine Steuern, sonst hätte ich mich evtl. ein bisschen aufgeregt🙄
    • goschi 02.03.2020 07:40
      Highlight Highlight Eigentlich haben sie die Behörden nicht übermässig beschäftigt, der Antrag erfolgte ja erst, nachdem er auf Gewohnheit Bezug nehmen konnte
    • Neruda 02.03.2020 10:39
      Highlight Highlight Die 600.- Gebühren waren eh mehr als kostendeckend, da hat kein Steuerzahler etwas berappt.
  • Gawayn 02.03.2020 06:38
    Highlight Highlight Die Ahnenforscher werden einst so Leuten danken, wenn 2 Geschlechter plötzlich neue Namen kriegen.

    Wer schon mal einen Familien Stammbaum hat zusammenstellen wollen, kann es im Ansatz verstehen...
    • Anna Lyse 02.03.2020 09:19
      Highlight Highlight Wieso ist das so ein grosses Thema? Ist ja alles festgehalten bei den Behörden. Im Gegenteil, dürfte es für Ahnenforscher viel einfacher sein, diese Änderung nachzuvollziehen.
    • Neruda 02.03.2020 10:41
      Highlight Highlight Dafür ist's für die nächsten 20 Generationen einfacher, da alle mit dem Namen zur selben Familie gehört, du Hater.
    • tr3 02.03.2020 17:45
      Highlight Highlight Jajaja, denn alle Müllers heissen ja seit 12‘000 Jahren so. Mindestens.
  • Neunundneunzig 02.03.2020 06:37
    Highlight Highlight Ich finde, dass der Name etwas sehr persönliches ist und der Staat dabei ruhig etwas flexibler sein könnte. Ich frage mich, ob das in Nobirs Fall nur geklappt hat, weil seine Frau Deutsche ist. Als mein Mann und ich geheiratet haben, wollte unser Sohn unsere beiden Nachnamen übernehmen. Möglich wurde der Doppelnamen, weil wir keine Schweizer sind und wir das Namensrecht unserer Heimatstaaten anwenden konnten (welche auch eigene Kreationen zulassen). Zumindest hat man uns das auf der Gemeinde so erklärt. So blieben wir bei unseren Ledignamen und unser Sohn trägt nun einen Doppelnamen ;)
    • skater83 02.03.2020 07:59
      Highlight Highlight so cool für euren sohn - er "darf" sich jetzt zeitlebens mit einem doppelnamen rumschlagen...
      ..das freut sowohl eingabemasken bei Fluggesellschaften als auch passämter... ;-)
    • MartinZH 02.03.2020 08:57
      Highlight Highlight Es gibt leider einfach viel zu viele Eltern, die gar nicht begreifen können, dass sie ihren Kindern mit der Namensgebung eine grosse Hypothek mit auf den Weg geben, die diese auch noch tragen müssen, wenn sie schon längst nicht mehr hier sind... 😔 Der Klassiker ist sicher Kevin oder lächerliche Doppelnamen wie Chantal-Luna oder Justin-Marvin.

      Dass es auch Eltern gibt, die ihren Kindern einen Doppelnamen als Familiennamen einbrocken, so weit habe ich nicht einmal gedacht...

      Peter Müller-Meier heiratet dann Vreni Birrer-Noll. Luca-Kevin Müller-Meier-Birrer-Noll wird seine Eltern lieben... 😂
    • Neruda 02.03.2020 10:44
      Highlight Highlight Immer wegen Überregulierung motzen, aber bei so einer unwichtigen Sache für den Staat, nach strengen Regeln schreien 🙈
      Der Staat muss die Person genau nur identifizieren können, alles andere kann im egal sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • thelastpanda 02.03.2020 06:19
    Highlight Highlight Finde Nobir klingt jetzt nicht besser als Birrer oder Noll. Und sie haben also ernsthaft wegen dem Namen 3 Jahre mit der standesamtlichen, also offiziellen, Hochzeit gewartet? 🤔
    • Philosph 02.03.2020 08:59
      Highlight Highlight Drei Jahre weniger Steuern gezahlt? Wo ist das Problem?
    • thelastpanda 02.03.2020 14:40
      Highlight Highlight Nicht zwingend, gibt auch Kantone ohne "Heiratsstrafe", z.b. St. Gallen
  • Mike Milligan 02.03.2020 06:13
    Highlight Highlight Einfach kein Besuch in englischen Pubs. No Beer kommt da schlecht an.
  • Influenzer 02.03.2020 06:11
    Highlight Highlight Bollerer wäre auch nicht schlecht gewesen.
    • lilas 02.03.2020 07:56
      Highlight Highlight Oder Birno
    • Kommentareschreiber 02.03.2020 08:36
      Highlight Highlight Birno
    • Philosph 02.03.2020 09:01
      Highlight Highlight Oder Noirrer

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