Schweiz
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Bundespraesidentin Simonetta Sommaruga, Mitte, schaut in Direktion von Bundesrat Ueli Maurer, links, und Bundesrat Guy Parmelin, zweite-links, an der Seite von .Bundesrat Alain Berset, zweite-rechts, und Vizekanzler Andre Simonazzi, Bundesratssprecher, rechts, an einer Medienkonferenz ueber neue Massnahmen betreffend der Coronavirus-Pandemie (COVID-19), am Mittwoch, 1. Juli 2020, im Medienzentrum Bundeshaus in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Keine Garantie für das Einhalten der Regeln, keine Kontrollen gegen Missbräuche: Der Bund setzt auf den guten Willen und hohe Bussen. Bild: keystone

Warum Rückkehrer aus Risikoländern zum Problem werden könnten



Die Massnahmen des Bundes für Personen, die aus Corona-Risikoländern zurückkehren, sind nicht einfach umzusetzen. Das Bundesamt für Gesundheit kann sich nach eigenen Angaben nur auf den guten Willen der Bürger und auf mögliche Denunziationen durch Dritte verlassen.

Wenn eine Person aus einem der 29 als problematisch aufgelisteten Länder in die Schweiz zurückkehrt, ist der Zoll gehalten, sie an ihre Pflichten zu erinnern, sich also in den nächsten 48 Stunden bei den Behörden ihres Kantons zu melden. Der Betroffene muss lediglich mündlich zusichern, dass er sich daran halten werde.

Bild

Vom BAG publizierte Liste der 29 Staaten und Gebiete, aus deren Einreise in die Schweiz eine zehntägige Quarantänemassnahme resultiert admin.ch

Auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) zugegeben, es sei schwierig, sicherzustellen, dass jeder die Regeln einhalte. Es gebe keine Garantie dafür, dass sich alle betroffenen Personen von selbst melden würden.

Keine Garantie, keine Kontrolle

Systematische Kontrollen an den Landgrenzen sind nicht möglich. Bei den Ankünften per Flugzeug hingegen werden die Daten der Passagiere während des Fluges aufgenommen, und diese werden informiert. Für Busreisen ist ein ähnlicher Ansatz vorgesehen.

Das BAG zählt auf das Pflichtbewusstsein der Bevölkerung und auf die abschreckende Wirkung der möglichen Bussen. Wer die zehntägige Quarantäne vorsätzlich nicht einhält, kann eine Strafe von bis zu 10'000 Franken erhalten, bei Fahrlässigkeit eine von bis zu 5000 Franken. Für die Strafverfolgung sind laut BAG die Kantone zuständig.

«Man darf ausserdem den Effekt der sozialen Kontrolle nicht unterschätzen. Eine Person, die aus einem Risikogebiet zurückkehrt, ist meist nicht die einzige, die davon weiss. Ihre Familie, ihre Umgebung und ihr Arbeitgeber könnten auch darüber informiert sein», schrieb das BAG.

Die Quarantäne sei eine der wirksamsten Massnahmen, um die Übertragungsketten von Covid-19 zu unterbrechen, rief das Bundesamt in Erinnerung. Der Bund sei jedoch bereit, sein System bei Bedarf anzupassen. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Victor Paulsen 08.07.2020 10:43
    Highlight Highlight Es ist blöd und egoistisch wenn man sich nicht daran hält. Aber hier gross Kontrollen machen finde ich nicht nötig. Dazu gäbe es genug andere Orte, bei denen Kontrollen Sinn machen würden. Aber ich glaube die allermeisten halten sich daran, wenn Bussgelder von mindestens 5000 Franken dienKonsequenz wären
  • So en Ueli 08.07.2020 10:06
    Highlight Highlight Wo kann ich fehlerhaftes Verhalten anzeigen? Ich meinte in der jetzigen Zeit wäre eine Belohnung angebracht, wenn man Personen anzeigt, die sich nicht an die Weisungen des Bundes halten. Wenn jede und jeder sich gegenseitig anzeigen kann, stellt euch vor, das Virus hätte bei uns keine Chance.
  • DaveKnobs 08.07.2020 09:28
    Highlight Highlight Ist ja auch verdammt wichtig jetzt schon wieder in der Weltgeschichte rumzujetten 🤦🏼‍♂️ Wer beim Menschen auf Selbstverantwortung zählt hat def. den Kopf ganz tief im Sand stecken!!
    • Victor Paulsen 08.07.2020 10:45
      Highlight Highlight Es gibt immer noch einige Läute, die Familie im Ausland haben und daher ins Ausland gereist sind
    • DaveKnobs 08.07.2020 13:06
      Highlight Highlight Das ist mir ganz ehrlich gesagt ziemlich egal. Solange ich als Eventtech auf meinen Job verzichten muss, könnten diese Menschen auch kurz mal auf ihre Familie verzichten. Wenn man auswandert, muss man mit sowas klarkommen.
  • CalibriLight 08.07.2020 08:12
    Highlight Highlight Ich lese nirgendwo, dass das BAG sich offiziell dahingehend äussert, dass es auch auf Denunziationen zählt. Die Medien - watson inklusive - schreiben das wohl voneinander ab. Ich finde eine solche Berichterstattung grenzwertig. Sie dient dazu, Menschen gegeneinander auszuspielen.
    Und wenn es stimmen sollte, hätte ich gerne eine Quellenangabe.
  • So en Ueli 08.07.2020 07:21
    Highlight Highlight In der Schweiz funktioniert die Freiwilligkeit nur bedingt. Dies haben uns die letzten Monate gezeigt. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Schweiz tun nur dann etwas, wenn es obligatorisch ist, warum? Die Schweiz ein asoziales Volk, selbst die Secondos haben diese Eigenschaft inzwischen angenommen. Daher wird auch diese Thematik mit den Rückkehrern aus Risikoländern früher oder später dazu führen, dass der Bund eine Pflicht einführt und diese zu kontrollieren hat.
  • Nate Smith 08.07.2020 07:14
    Highlight Highlight Wird man wenn man eine Schengengrenze mit dem Auto passieren will nicht immer kontrolliert? Ich dachte das wäre gerade der Deal? Keine Grenze innerhalb, deshalb Kontrolle an der Aussengrenze. So könnte man ja anrufen wer via. Kroatien einreist.
  • Der Rückbauer 08.07.2020 07:12
    Highlight Highlight Ich habe gehört, dass in Oesterreich Personen, die unter Quarantäne stehen, laufend durch die Polizei kontrolliert werden.
  • Paternoster 08.07.2020 06:41
    Highlight Highlight Genau, zwei Wochen Sommerferien Balkan und 10 Tage Quarantäne mit einberechnen. Oder eben anhängen, Chef anrufen. Der meint, auch wenn er nicht bezahlen muss, dass er sich das gefälligst vorher hätte überlegen sollen, Freitage hätte er nicht mehr und überhaupt ginge das für Personalplanung nicht. Und unter dieser möglichen Realität erwartet der Bund die freiwillige Einhaltung?
  • chrimark 08.07.2020 06:17
    Highlight Highlight Wer sich vorsätzlich nicht an die Quarantäne hält, geht massive Risiken ein. Verursacht derjenige dadurch Folgemassnahmen, kann er für entstehende Schäden (z.B. Betriebsausfälle, Quarantäne Drittpersonen) haftbar gemacht werden. Das wird dann schnell ruinös teuer. Bei Übertragung allenfalls noch Anzeige wegen Körperverletzung.
    Da sind 10 Tage Balkonien das kleinere Übel.
    Dasselbe für Dumpfbacken die nach positivem Test nicht zuhause bleiben.
  • swisskiss 08.07.2020 06:12
    Highlight Highlight Täglich zwischen 5 bis 9 Flieger EX Zürich nach Pristina mit 700 bis 1200 Passagieren...schwierig zu kontrollieren?

    Unmöglich, wenn all die Rückkehrer sich nicht melden, da sie am Montag wieder arbeiten müssen.

    Werden wir viel Spass mit den Folgen im Spätsommer/Herbst haben.

    Da wird sich dann wieder ein Verantwortlicher melden und feststellen, dass es ein Fehler war, Auslandsreisende nicht VOR der Reise zu registrieen, statt nachher auf das Verständnis und Ehrlichkeit zu setzen.
  • c_meier 08.07.2020 00:25
    Highlight Highlight die Schweiz ist aktuell praktisch das einzige Land in Europa mit offenen Clubs, wir haben viele Einwohner mit Bezug/Familie im Balkan usw...
    und die Quarantäne nach Einreise aus Risiko-Ländern basiert auf Selbstverantwortung, Abschreckung und Bittebätti...

    sorry, aber da brauchts zumindest am Flughafen bei jedem Flug aus Risiko-Land ein Formular wie in Australien für jeden Passagier. Dort geben alle an, wo sie ihre Quarantäne absitzen und Formular geht an zuständigen Kanton.
    Bitte greift da durch, möglichst rasch, da Sommerferien/Reisezeit und das Virus macht leider leider keine Ferien...
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 08.07.2020 00:25
    Highlight Highlight Wenn ich meinen Nachbarn nach den Ferien in Serbien bei den Behörden melde, dann mache ich dies aus Sorge um die Gesundheit der Bevölkerung und das hat mit Denunzieren -wie im Bericht steht - nichts zu tun.
    So viel sprachliche Genauigkeit erwarte ich eigentlich von Journalisten.
  • Scaros_2 07.07.2020 22:55
    Highlight Highlight Einsperren. Wer nicht kann/Will dem wird gesorgt.
    • Wellenrit 08.07.2020 07:09
      Highlight Highlight Genau
  • DrPop 07.07.2020 22:08
    Highlight Highlight Da fühl ich mich fast schon verarscht wenn ich zum fünften Monat darauf verzichte meine Verlobte zu sehen. Wenn man nicht in gewisse Länder reisen soll, dann verbietet es einfach, dh an der Grenze (Luft und Land) wird konsequent kontrolliert, Daten aufgenommen und an die Kantone geleitet. Wer dann trotzdem arbeiten geht wird gebüsst, fertig.
  • Mikka 07.07.2020 22:04
    Highlight Highlight Freiwillig? Das wird nie funktionieren. In anderen Medien wird auch wie bei euch, über die Schlupflöcher geschrieben. Die Pandemie ist erst besiegt, wenn ein Impfstoff da ist oder der Staat knüppelhart durchgreift. Unsere Politiker und Gesellschaft pflegen da leider einen Wischiwaschi und unentschlossenen Kurs.
  • SGR 07.07.2020 21:57
    Highlight Highlight Nicht mal beim Hände desinfizieren bevor man in ein Geschäft latscht funktioniert die Eigenverantwortung.
    Heute bei der Coop Tankestelle. Draussen vor der Tür steht Desinfektionsmittel.
    Während ich tanke gehen 10 Leute in den Shop und genau keiner interessiert sich für das Desinfektionsmittel.
    Und nun erwartet der Bund Ehrlichkeit betreffend Rückkehr aus Risikoländern ? Träumt weiter...

    @ Risikoland Reise Verheimlicher
    Viel Spass wenn ihr Corana z.b. an euren Arbeitsplatz importiert und die Firma wegen euch schliessen muss.
    Aber joa, postet Ruhig eure Ferienfotos auf FB, Instagram usw...
    • egemek 08.07.2020 07:38
      Highlight Highlight Die Desinfektionsmittel von Migros und Coop tue ich mir auch nicht an. Die stinken und kleben derart, dass mir übel wird. Zumindest war das vor paar Wochen noch so, vielleicht ists nun besser.

      Da desinfiziere ich mir die Hände im Auto und laufe nachher auch am Spender vorbei.
    • Vintage 08.07.2020 08:54
      Highlight Highlight Die meisten Männer waschen sich auch nicht die Hände nachdem sie auf der Toilette waren. Das war vor Cororna so und wird sich auch kaum ändern. Sowas von ekelhaft.
      Bei den Frauen weiss ich es nicht, da ich ein Mann bin.
  • sansibar 07.07.2020 21:53
    Highlight Highlight Wie kann man „fahrlässig“ eine Quarantäne nicht einhalten? 🤨
    • mauro schmid 07.07.2020 22:13
      Highlight Highlight Pizza bestellen und bar bezahlen
    • c_meier 08.07.2020 00:34
      Highlight Highlight frage mal in Grenchen nach, dort passierte das gleich 2x.. 🙈🙈
    • Hzwo 08.07.2020 00:53
      Highlight Highlight Nicht gewusst...vergessen..
      Wie überall halt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Meinung 07.07.2020 21:11
    Highlight Highlight Mögliche Denunziationen. Willkommen in 1984 oder im 4ten Reich.
    Horror diese aussichten:-(
  • Eyeore 07.07.2020 20:48
    Highlight Highlight Schickt doch einfach alle in Qarantäne welche über die Grenze kommen oder gar niemand. Auf "freiwilliger" Basis funktioniert es ziemlich sicher nicht.
  • Metaler 07.07.2020 20:34
    Highlight Highlight Vorwiegend sind es junge Leute, die meisten aus Balkanländern. Welche keinen hehl daraus machen wie sie wieder einreisen, höre ich jeden Tag um Betrieb. Sie umzustimmen bringt nichts! Einfach nur Verantwortungslos. Übrigens ich bin kein Rassist, habe viele Freunde aus ganz Europa, aber es ist nun mal Tatsache-leider.
  • Doctor Unrath 07.07.2020 20:26
    Highlight Highlight Dass das BAG offiziell erwartet, dass Heimkehrende aus den „problematischen Ländern“ denunziert werden, finde ich in höchstem Mass bedenklich. Das führt in eine ganz problematische Richtung, wenn unser Verhalten über Angst vor der Denunziation durch Nachbarn gesteuert/kontrolliert werden soll.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 08.07.2020 00:27
      Highlight Highlight Und auch für dich. Schlag mal nach was der Unterschied zwischen denunzieren und Anzeigen ist.
    • Tschowanni 08.07.2020 06:44
      Highlight Highlight Genau meine Gedanken. Ein Armutszeichen unserer Regierung und Gesellschaft. Diesbezüglich setzt das BAG auf DDR Sozialismus
    • Grubinski 08.07.2020 09:34
      Highlight Highlight Stasi 2.0 lässt grüssen
  • TanookiStormtrooper 07.07.2020 20:25
    Highlight Highlight Mal sehen wie lange es dauert, bis die EU zumindest die Grenzen zum Balkan dicht macht. Anders kann man wohl viele Idioten nicht stoppen, die dann einfach behaupten sie hätten nur Ferien in Österreich gemacht und dann wieder schön in unseren Clubs eine grosse "Corona-Party" feiern.
  • Erklärbart. 07.07.2020 20:07
    Highlight Highlight "Das Bundesamt für Gesundheit kann sich nach eigenen Angaben nur auf den guten Willen der Bürger und auf mögliche Denunziationen durch Dritte verlassen."

    Schon traurig dass die Hoffnung bei möglichen Denunziationen durch Dritte liegt. Einfach nur traurig. Nur weil sich ein paar Leute nicht korrekt verhalten, hofft man dass sie denunziert werden. Schlimm.

    Kann man 2020 nicht einfach formatieren und neustarten?
  • Philla 07.07.2020 19:58
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, was so schwer daran ist, von den Fluggesellschaften die Passagierlisten zu verlangen und dann die Passagiere persönlich zu kontaktieren. Z.b. 1x täglich ein Kontrollanruf aufs Festnetz oder dass man das GPS aktiviert lassen muss auf dem Handy, wenn man kein Festnetz hat und dann die Position getrackt wird? Okay benötigt sicher 10-20 vollzeitstellen, aber in Südkorea machen sie das längst auch! 🤔
  • lilie 07.07.2020 19:34
    Highlight Highlight Es wird laufen wie mit der Maskenpflicht: Die Leute werden sich nicht daran halten, und dann wird die Schraube angezogen: Leute werden direkt an der Grenze/am Flughafen abgefangen und in Quarantäne gebracht.

    Freiwilligkeit funktioniert nur, wenn alle mitmachen. Angefangen bei den Medien, die lieber auf die Schlupflöcher aufmerksam machen, anstatt den Leuten einzuschärfen, wie wichtig die Quarantäne ist, um die Pandemie im Griff zu behalten. 😣
    • Team Insomnia 07.07.2020 21:37
      Highlight Highlight „Leute werden direkt an der Grenze/am Flughafen abgefangen und in Quarantäne gebracht.“

      Das hoffe ich doch sehr, aber hoffen kann man in der Kirche! Ich glaube es wird niee und nimmer klappen!
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 08.07.2020 04:20
      Highlight Highlight Wie stellst du dir das vor, dieses Schraubeanziehen und alle ankommenden Reisenden in Quarantäne Bringen? Nur einmal rein logistisch betrachtet. Die Sommerferien beginnen so ziemlich *jetzt*. In zwei Wochen hat die Schweizer Politik dafür garantiert keine Lösung bereit. In sechs Wochen ist die ganz grosse Reiserei dann wieder vorbei und alle Seuchentouristen längst zu Superspreadern geworden...

      Ich habe mir schon mal einen Vorrat an Popcorn aufgepoppt. Die kommenden Wochen werden bestimmt lustig.
    • lilie 08.07.2020 11:56
      Highlight Highlight @Antinatalist: Eben. Zuerst muss es Probleme geben, und die gibts vermutlich erst Ende Sommerferien, wenn alle zurückkommen.

      Und Schraubeanziehen wird ihnen schon was einfallen. Andere Länder haben ja auch Quarantänebestimmungen, und die meisten beruhen NICHT auf Freiwilligkeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maria R. 07.07.2020 19:18
    Highlight Highlight Also ist eine wirkliche Kontrolle ganz und gar nicht möglich.
    Das Ganze ist ein Witz.

    Da braucht man gar nicht anfangen, Risikoländer zu bestimmen. Aus dem Balkan, wird mit dem Auto über Österreich zurückgekehrt. Das Virus wird also ungehindert eingeführt werden können.

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