Schweiz
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Thomas Aeschi (SVP), Peter Grünenfelder (Avenir Suisse), Moderator Sandro Brotz, Christian Levrat (SP) und Irène Kälin (Grüne) diskutierten über Überbrückungsrente und PFZ. Bild: screenshot srf

Zoff um Altersarmut und «junge, billige EU-Ausländer» – so verlief die Renten-«Arena»

In der «Arena» wurde über die sogenannte Überbrückungsrente diskutiert: Eine griffige Massnahme, um die Altersarmut zu bekämpfen, oder eine kostspielige Übung, die nach hinten losgeht? Und was hat diese Rente eigentlich mit der Personenfreizügigkeit zu tun?



Sollen Arbeitnehmende in der Schweiz, wenn sie im fortgeschrittenen Alter arbeitslos werden, Überbrückungsleistungen bis zur Pensionierung erhalten? Die Frage ist von politischer Brisanz, nicht nur, weil sie das oft etwas zaghaft behandelte Thema der Altersarmut aufs Parkett bringt, sondern vor allem weil sie das Rezept sein sollte, um die SVP-Kündigungsinitiative im Mai an der Urne zu bodigen.

In der «Arena» trat der scheidende SP-Präsident Christian Levrat zusammen mit der Grünen-Nationalrätin Irène Kälin für die Rente ein, auf der anderen Seite standen der Zuger SVP-Nationalrat Thomas Aeschi, der vor allem für die Initiative seiner Partei weibelte, sowie der Präsident von Avenir Suisse, Peter Grünenfelder, der als Fleisch gewordener Liberalismus mit doktrinärer Strenge gegen alle Seiten austeilte.

«Diese Rente setzt die falschen Anreize», gab sich Grünenfelder von Beginn an überzeugt. Die momentan rekordhohe Erwerbsquote drohe so zu fallen. Für Levrat hingegen war klar: «Die Überbrückungsrente verhindert, dass über 60-Jährige Sozialhilfe beziehen müssten.» Wer mit über 60 in der Arbeitslosigkeit lande und ausgesteuert werde, habe eine Erfolgschance von gerade einmal 6,7 Prozent, eine neue Stelle zu finden, rechnete der Romand vor.

Video: srf

Kälin schlug in die gleiche Kerbe und betonte, es sei unwürdig, dass Menschen, die ein Leben lang gearbeitet hätten, auf einmal ausgesteuert würden und ihr Erspartes anknabbern müssten. Die Schwierigkeiten älterer Personen auf dem Arbeitsmarkt bestritt auch SVPler Aeschi nicht. Bloss verortete der Zuger das Problem woanders: «Junge, billige EU-Ausländer nehmen diese Jobs weg».

Diese unterschiedliche Interpretation der Faktenlage, wonach ältere Menschen im Schweizer Arbeitsmarkt zunehmend Mühe haben, eine Stelle zu finden, zog sich durch die ganze Sendung. Alle wollten «bei den Fakten bleiben», kamen aber erstaunlicherweise jeweils zu ganz unterschiedlichen Schlussfolgerungen.

Gut deshalb, dass auch Direktbetroffene zu Wort kamen. Frau Motta zum Beispiel, Jahrgang 59, ehemalige Bankangestellte, schilderte den Frust bei der Jobsuche. Ihr Sitznachbar, Herr Swatek, ehemaliger Privatsekretär, erzählte, dass er jeden Tag um halb vier Uhr aufstehe, um Bewerbungen zu schreiben. Stand jetzt ist er bei 484 erfolglosen Bewerbungen seit März vergangenen Jahres.

Video: srf

An die Adresse von Aeschi gerichtet, sagte Levrat, er verstehe, dass andere die Probleme der Altersarbeitslosigkeit bewirtschaften wollten. Das liess Aeschi nicht auf sich sitzen und warf seinerseits Levrat und der SP in einer reichlich absurden Volte vor, das Verhalten des zurückgetretenen CS-Chefs Tidjane Thiam zu decken. Dass die Verbrüderung der Sozialdemokraten mit dem Grosskapital ein nicht allzu realitätgetreues Szenario war, hielt eine Handvoll Zuschauer nicht davon ab, Aeschis Votum mit Applaus zu quittieren.

Ab der zweiten Hälfte der Sendung kamen dann auch die Politikerinnen in der hinteren Reihe stärker zur Geltung. FDP-Nationalrätin Doris Fiala, die in den letzten Tagen vor allem mit einem fragwürdigen Kommentar zur Crypto-Affäre in den sozialen Medien für Aufsehen gesorgt hatte, leistete ihrer zuvor in der Sendung geäusserten Ankündigung, es müsse «mit Verstand und Herz» politisiert werden, Folge, indem sie Frau Motta vor laufender Kamera ein Jobangeobt machte. Ansonsten vertrat Fiala die «Ja, aber» -Haltung ihrer Partei zur Überbrückungsrente würdig, indem sie kaum ein greifbares Statement abgab.

Fialas Sitznachbar, Auns-Geschäftsführer Werner Gartenmann, musste sich nicht mit solchen Gratwanderungen beschäftigen: «Man muss keine Gehirnkapriolen machen, um festzustellen: Es wird eng in der Schweiz.» Gartenmann meinte damit selbstredend nicht die geistige Enge, die sich in Ressentiments gegen Ausländer oder in einem harten Asylregime niederschlägt, sondern die vollen Trams, Züge, usw.

Dann durfte auch Kälin wieder einmal etwas sagen, nämlich dass das Beispiel Waadt zeige, dass die Zahl der älteren Arbeitslosen entgegen der Anreiz-These von Grünenfelder nicht zunehme. Waad kenne als einziger Kanton bereits eine Art Überbrückungsrente. «Nein, nein», sagte Grünenfelder währenddessen leise, und schüttelte enttäuscht den Kopf und man hatte fast ein bisschen Mitleid mit dem ehemaligen Aargauer Staatsschreiber, der sich hier mit so ungelehrigen Schülerinnen und Schülern herumschlagen musste. Bereits zuvor nämlich hatte der Avenir-Suisse-Mann Levrat gescholten und Aeschi die Eselsohren übergestülpt, als er ihm vorwarf, mit der Begrenzungsinitative «ein bürokratisches Kontrollregime» einführen zu wollen.

Und das kam so: Es war ungefähr in der Hälfte der Sendung, als Aeschi begann, mit einem Dokument zu den Bilateralen herumzuhantieren. Dieses Dokument, verkündete Aeschi gravitätisch, zeige, dass auch der Bundesrat gemerkt habe, dass die SVP richtig gelegen sei. Dann zauberte Aeschi eine Reihe von A4-Blättern mit farbigen Grafiken hervor, hob die Stimme um einige Dezibel und referierte zum Thema Einwanderung. Drehte man den Ton ab, hätte man eine weitere veritable «Love Actually»-Parodie.

Video: srf

Gegen Ende der Sendung musste Levrat zum Einzelgespräch mit Brotz antraben. Der Moderator konfrontierte Levrat mit dem Wählerschwund der SP unter seiner Ägide. Es sei doch offensichtlich, dass die Sozialdemokraten nicht mehr die Büezer verträten, stichelte Brotz und wollte dem Noch-Präsidenten einen Positionsbezug zur Nachfolgefrage entlocken. Levrat schaltete aber auf stur.

SVP-Aeschi hingegen verspürte beim Gedanken an einen möglichen Co-Parteipräsidenten Cédric Wermuth religiöse Anwandlungen: «Wenn ich höre, mit welchen extremistischen Forderungen Cédric Wermuth im Parlament kommt ... Gott bewahre». Levrat stellte daraufhin die launige These auf, dass für die SVP immer der aktuelle Präsident der Linken ein ganz Unmöglicher sei, der Vorgänger zumindest pragmatisch, der Vorvorgänger hingegen noch ein echter Gewerkschafter und geerdet. Insofern freue er sich auf seinen Abgang, meinte der Fribourger schmunzelnd.

Video: srf

Das Schlusswort gehörte Frau Motta, die sich während der ganzen Sendung hütete, politisch Farbe zu bekennen, und stattdessen für mehr Empathie und Verständnis warb: «Die sölled alle mal i mini Schueh schlüpfe», meinte sie an die Adresse der Politikerinnen und Politiker gerichtet.

Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Peter R. 23.02.2020 16:26
    Highlight Highlight Die Direktbetroffene Frau Motta hat etwas wirklich wichtiges am Schluss der Sendung gesagt:" Die Damen und Herren Politiker sollten mal in meine Schuhe schlüpfen".
    Dies ist das grosse Problem, dass die Politiker nur noch über Parteiszenarien/Ideologien reden und die Bodenhaftung komplett verloren haben.
  • i schwörs 22.02.2020 21:01
    Highlight Highlight Die einen reden über Härtefälle, die anderen reden über falsche Anreize, und ein paar ganz verwegene reden über die Zuwanderung. 1) Härtefällen MUSS in einem reichen Staat wie der CH geholfen werden. Punkt. 2) "Falschen Anreizen" kann man mit Gegenmassnahmen begegnen. 3) Ohne Zuwanderung wird unsere Wirtschaft schrumpfen, und das bedeutet mehr Armut, mehr Staatskosten, mehr gesellschaftliche Ungleichheit.
    Konsequenz: Überbrückungsrente: ja, Lohnnebenkostensenkung mit steigendem Alter: ja. PFZ beibehalten aber mit stärkeren Schutzmassnahmen (zB gegen Lohndumping) : ja.
  • Le Luc 22.02.2020 16:01
    Highlight Highlight They took our jobs
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    • Trafalgar 23.02.2020 00:00
      Highlight Highlight Bitte, Danke.
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  • Freethinker 22.02.2020 15:39
    Highlight Highlight Genau die SVP-Unternehmer sind diejenigen, die günstige Arbeitskräfte aus dem Osten rekrutieren. Nachher erzählen sie, sie seien die einzigen, die sich um das Volk kümmern. An Ironie fehlt es den Herren jedenfalls nicht...
    • Neemoo 22.02.2020 16:19
      Highlight Highlight Das heisst "Volch"
  • Ass 22.02.2020 15:35
    Highlight Highlight Die SVP bleibt für mich halt die Schweizer Verarschungs Partei! Auch wenn es keine Gesetz ist, aber meiner Meinung nach müssten in EMS und Konsorte hauptsächlich Schweizer arbeiten. Dies ist jedoch nicht der Fall. Also was will die SVP dann.....
  • Was wir glauben zu wissen 22.02.2020 15:11
    Highlight Highlight Ich schlage zur Diskussion mal folgende zwei Punkte vor
    1. Wir sparen am meisten, wenn wir Löhne, die kein Mensch real verdienen kann oder auch nur wert ist, sofort auf ein Maximum von 500‘000 Fr. zurückschrauben.
    2. Die Lohnentwicklung ist grundsätzlich falsch aufgestellt. Ich habe nicht am Schluss meiner beruflichen Karriere am meisten gebraucht, aber am meisten bekommen. Die Lohnkurve müsste früher steiler ansteigen und ab Mitte 50 entweder stagnieren oder sogar leicht fallen. Das wäre für die älteren Menschen ein Schutz gegen Entlassung wegen billigeren jüngeren Arbeitskräften.
  • Lowend 22.02.2020 14:44
    Highlight Highlight Wenn man zu wenig Arbeit hat, muss man in Innovation, in die Bildung und Zusammenarbeit und Absatzmärkte investieren, damit Menschen wieder in Lohn und Brot kommen, dass haben selbst Linke schon lang erkannt.

    Wenn man aber jetzt den nationalistischen Ideologen der SVP Glauben schenkt, muss man nur die PFZ künden und damit auch die Bilateralen und den erleichterten Zugang zum Europäischen Binnenmarkt verlieren und oh Wunder werden so dann Jobs für Ü-50er geschaffen.

    Eigentlich kaum mehr zu glauben, dass es Menschen gibt, die den Nationalisten solchen Bockmist abkaufen!
    • esclarmonde 22.02.2020 16:37
      Highlight Highlight Doch, leider. Und es sind etliche, oft in tieferen Lohnsegmenten. Solche, die Angst haben, ihre Arbeit werde ihnen von fremden weggenommen. Der faule Trick mit der Angstmacherei.
  • Satan Claws 22.02.2020 14:29
    Highlight Highlight Ihr wisst aber schon, dass man keine Billiglohnarbeiter beschäftigen muss? Nicht die Ausländer sind das Problem, sondern die Arbeitgeber mit ihren Boni und einem Lohn der ein Vielfaches über dem der Angestellten liegt.

    Die Welt ist ungerecht, aber daran sind nicht jene schuld die nichts haben.
  • Randalf 22.02.2020 13:10
    Highlight Highlight
    Es werden auch ältere Schweizer durch jüngere Schweizer ersetzt. Das der Aeschi jetzt wieder die Ausländertrommel rührt ist ziemlich daneben und nichts als Propaganda für die SVP-Abstimmung.
    Auch die Headline vom Blick ist eine Beleidigung.
    Benutzer Bild
  • Lilamanta 22.02.2020 12:55
    Highlight Highlight Die Überbrückungsrente wird zu teuer, sagen die einen. Sozialhilfe ist unwürdig, sagen andere. Die Ausländer sind schuld, meinen dritte.
    Ich behaupte, es wäre Zeit, den Neoliberalismus abzuschaffen, Firmen in die Pflicht zu nehmen, Steuern wieder so hoch anzusetzen wie in den 50ern (ja, die waren deutlich höher, dafür bekamen alle deutlich mehr vom Staat) und mit den Einnahmen den Wohlfahrtsstaat auszubauen.
    Falls alle Arbeitsplätze ins Ausland verlagert werden wissen wir, dass dieser Vorschlag nicht funktioniert. Aber wir alimentieren wenigstens nicht mehr ein System, das gescheitert ist.
    • K1aerer 22.02.2020 13:52
      Highlight Highlight So geht man in ein System über, welches von Anfang zum Scheitern verurteilt ist. Nur damit man ein reines Gewissen hat, kann man nicht solche selbstmörderische Massnahmen durchführen.
    • pali2 22.02.2020 15:00
      Highlight Highlight @Lilamanta Solche Steuern haben früher noch funktioniert, weil Unternehmen noch viel weniger mobil waren. In der heutigen Zeit würden viele Unternehmen abhauen bei solchen Steuersätzen - da kannst du dann aufhören mit Wohlfahrtsstaat ausbauen.
    • Re460_044 22.02.2020 15:34
      Highlight Highlight @pali2
      Wenn die Unternehmen die Schweiz verlassen, gehen auch viele Expats weg. Somit hat der Staat weniger Ausgaben für Schulen, Strasen und ÖV und co. bereit zustellen. Das tiefe Steuern nicht zu mehr Wohlstand führt sieht man im Kanton Luzern: Durch die Steuersenkungen der letzten Jahre muss nun an allen Ecken gespart werden (Polizei, Bildung und ÖV.)
      Übrigens gibt es genügend Berichte über Konzernchefs welche sagen dass die tiefen Steuern nicht der Hauptgrund ist, dass Sie in der Schweiz sind. Sicherheit und gute Fachkräfte sind Ihnen wichtiger.
  • Tom Scherrer (1) 22.02.2020 12:09
    Highlight Highlight Die aktuellste Statistik auf Admin.ch.

    Die Anzahl Sozialhilfefälle nimmt seit 2005 bei den ü45 & ü55 stetig zu.

    Und viele schämen sich, gehen nicht aufs Amt und Lösen es innerhalb der Familie! Brauchen ihr Vermögen auf.
    Im Alter wirds dann nochmal hart. Sie tauchen in deiner Arbeitslosenstatistik auf.

    - mittlerweilen trifft es bereits ü45 !
    - Armutsrisiko in der Schweiz steigt
    - Umschulung mit 40 hilft bedingt
    - die Sozialfölle nehmen seit 2005 massiv zu

    Ich habe keine beruflichen Vorteile bei der PFZ. Entspannt den normal/ tieflohn Arbeitsmarkt.

    Kündet die PFZ.
    Benutzer Bild
    • K1aerer 22.02.2020 13:54
      Highlight Highlight Wenn die PFZ gekündet wird, kommt die Guillotine-Klausel und die Bilateralen II sind dann gewesen. Damit haben wird dann gleich noch höhere Arbeitslosigkeit. Auch wenn es hart tönt, wir sitzen einfach nicht am längeren Hebel.
    • Tom Scherrer (1) 22.02.2020 15:07
      Highlight Highlight die Bilateralen sind schon Vergangenheit, die EU wünscht sich das Rahmenabkommen.

      Und mit wünschen meine ich einseitig Diktiert.

    • Fairness 22.02.2020 16:16
      Highlight Highlight Sieht man ja aktuell bei den vertragswidrig seitens EU gekürzten Forschungsgeldern.
  • Yogi Bär 22.02.2020 11:38
    Highlight Highlight Grünenfelder ein typischer Bürotäter! Der soll mal aus seiner Konfortzone!
  • Thinkdeeper 22.02.2020 11:20
    Highlight Highlight Bedenklich ist, dass nur Politiker und zwei Betroffene als Publikum und Feigenblatt zur Diskussion eingeladen wurden.

    Die Verbände wie Worfair 50 und Avenir50+ welche sich mit dem Thema tagtäglich beschäftigen, und di ausgeteuerten betsten wurden nicht eingeladen.

    Herr Brotz nicht erfüllt...
  • d10 22.02.2020 11:10
    Highlight Highlight Die Überbrückungsrente ist zu befürworten, aber sie ist nur ein Pflaster, das das Problem nicht löst. Sie könnte für Arbeitgeber tatsächlich falsche Anreize setzen, ein/e 58-jährige/r kann ja dann "ohne schlechtes Gewissen" entlassen werden.

    Wann wird endlich der BVG-Umwandlungssatz für alle Altersstufen vereinheitlicht?!
  • dracului 22.02.2020 10:32
    Highlight Highlight „falsche Anreize?“ werden heute gesetzt und führen zur Altersdiskriminierung im Arbeitsmarkt. Die Bürgerlichen sollten erkennen, dass eine Aussteuerung nach 30 Jahren im Arbeitsmarkt von niemandem angestrebt wird und diese Altersdiskriminierung ein Armutszeugnis ist und zeigt, dass der Arbeitsmarkt nicht funktioniert. Die SVP klopft gerne Sprüche gegen Ausländer und es wäre an der Zeit, dass liberale Steuerungsmassnahmen (keine SP-Gesetze...) ergriffen werden für die (älteren) Schweizer, die lieber arbeiten wollen, als staatliche Hilfen zu beziehen.
    • Silent_Revolution 22.02.2020 13:57
      Highlight Highlight Jetzt mal Butter bei die Fische. Warum stören die "falschen" Anreize? Es ist sich ja von links bis rechts jeder einig, dass der Arbeitsmarkt höchst umkämpft ist und es weit mehr arbeitsfähige Personen, als geeignete Arbeitsplätze gibt.

      Es braucht - Stand heute- Personen die auf Arbeit verzichten und gut ausgebildete Personen, die wieder Drecksarbeit erledigen.

      Gar nichts produktives tun will kaum einer und somit darf man die Selbstlosigkeit, nicht zu arbeiten, auch anständig entlöhnen und Anreize schaffen, damit einige verzichten, während andere ihren beruflichen Zielen nachgehen.
  • De-Saint-Ex 22.02.2020 10:00
    Highlight Highlight Bin alt genug, um zu wissen, dass bei Einführung der PK genau so ein Szenario von Seiten der Kritiker vorausgesagt wurde... es verteuert den Mitarbeiter mit zunehmendem Alter noch mehr. Schon nur die alters-progressive Lohnentwicklung, die so in der Schweiz weltweit einmalig ist, führt dazu, dass die Wirtschaft geradezu dazu eingeladen wird, teure ältere Mitarbeiter fortlaufend durch jüngere, billigere zu ersetzen, erst recht seitdem Profit die einzige Maxime ist. Die PFZ, die ihr neues Blut erst noch ohne Ausbildungskosten beschert, gibt den Ü 50 den Rest.
    • The Destiny // Team Telegram 22.02.2020 10:27
      Highlight Highlight Möchtest du sagen, dass in anderen Ländern Erfahrung nicht mehr Lohn gibt?!
    • Wetterleuchten 22.02.2020 11:47
      Highlight Highlight Das Verhalten der CH-Arbeitgeber gibt aber auch massenweise ü-50-CH-Akademikern den "Rest", was meines Erachtens Ihre These mit der PFZ weitestgehend widerlegt. Sie sind einfach zu teuer und so werden sie aussortiert. Wir leben hier in einer Wirtschaftsdiktatur mit ungenügenden Arbeitnehmerrechten. Deshalb sind die Firmen u. A. so gerne hier. Das rechte politische Spektrum gedenkt nicht diese Ordnung zu verändern sondern unterstützt sie politisch, wo sie kann.
    • dä dingsbums 22.02.2020 12:49
      Highlight Highlight Gibt es eine Seite wo die altersprogressive Lohnenwicklung erklärt wird?

      Ich blicke da noch nicht ganz durch und möchte mehr darüber erfahren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • benn 22.02.2020 09:32
    Highlight Highlight Es ist unglaublich, sobald man die personenfreizügigkeit anführt wird die rassismuskeule geschwungen und der offensichtliche zusammenhang dementiert. Ich bin abteilungsleiter bei swisscom und ich kann bestätigen ältere werden entlassen und mit jüngeren und billigeren arbeitskräften aus dem ausland ersetzt! Mir bleibt auch nichts anderes übrig den mein mitarbeiter budget wird jedes jahr gekürzt um die gewinne und ausschüttung an den shareholder (51% bund) nicht zu gefährden, um mit weniger budget die gleiche arbeit zu machen brauche ich ausgebildete günstigere arbeitskräfte
    • Orias Riese 22.02.2020 15:16
      Highlight Highlight @benn. Du lebst gefährlich. Plötzlich schluckt dich das aufgrund einer Störung gestörte Netz und du zappelst bist darin, bis du diesen Kommentar als nie geschrieben verleugnest.
  • dorfne 22.02.2020 09:31
    Highlight Highlight Es wird langsam tragisch-komisch: Für Alles gibt die SVP der Zuwanderung die Schuld. Sie verschweigt, dass die Wirtschaft wächst und wächst und auf ausländisches Personal angewiesen ist. Das kann man gut finden oder nicht, es ist eine Tatsache. Und ich möchte von der SVP wissen, wie sie Armutsmigranten aus Afrika und Arbeitsmigranten von überall her davon abhalten will, in die Schweiz zu kommen! Davon hör ich nie was.
    • andrew1 22.02.2020 09:50
      Highlight Highlight Auch wenn die wirtschaft wächst können es immer noch zu viele arbeitnehmer sein🤷‍♂️. Vielleicht sind es heute etwas zu viele. Stellen sie sich die sozialausgaben und arbeitslosen vor, wenn wir in eine rezession schlittern, was ja so sicher ist wie das amen in der kirche. Zumal es heute in wirtschaftlich guten zeiten schon zu viele arbeitnehmer hat. Das wird eine katastrophe.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 22.02.2020 09:53
      Highlight Highlight dorfne

      Natürlich ist man auch auf ausländisches Personal angewiesen. Das bestreitet die SVP ja nicht. 🤷🏾‍♂️
      Nur bei der Auswahl darf man den Firmen nicht einfach freie Hand geben.

    • Froggr 22.02.2020 10:35
      Highlight Highlight Wenn die Wirtschaft im gleichen Masse wachsen würde, wie Ausländer in die Schweiz strömen, dann wärs auch kein Problem. Dies ist jedoch GANZ OFFENSICHTLICH nicht der Fall. Also versucht doch mal euren prinzipiellen SVP Hass abzulegen und schaut der Realität ins Auge. Danke.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spargel 22.02.2020 09:09
    Highlight Highlight Das Problem älterer Arbeitnehmer sehe ich noch woanders. Immer mehr, heute noch Grossfirmen) benutzen Bewerbungssoftware, welche die Triage automatisch vornehmen. Wie wird wohl beim Alter triagiert? Wer setzt den Algo und welcher HR Sachbeafbeiter hat den Mut, ältere in die nächste Runde zu nehmen? Könnte ja sein, dass der ältere Bewerber einen Lohnvezicht durchaus in Anspruch nehmen würde um Nachteile Wett zumachen. Zum Angebot kommt es dann aber erst gar nicht.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 22.02.2020 09:38
      Highlight Highlight Mit Lohnverzicht um die Stelle betteln?
      🤔

      Hey...
    • dorfne 22.02.2020 09:51
      Highlight Highlight Unterschätzen Sie die Psyche der Chefs nicht! Die wollen attraktive junge Menschen um sie haben, mit denen sie über Mittag zum Squash gehen und sich nach Feierabend in chicken Bars sehen lassen können. Die wollen keine Leute um sich, die aussehen wie ihre Eltern und vielleicht nicht mehr so gut formbar sind.
    • Spargel 22.02.2020 10:51
      Highlight Highlight Sprich, immer mehr werden wichtige Entscheidungen, wie zum Beispiel eine Einstellung, an dritte delegiert. Kommt es nicht gut, kann man dann die Verantwortung auf die Drittpartei abschieben. Passiert immer mehr, nicht nur im Bewerbungsprozess "Recruiting". Das tragische ist aber, dass die Personen in den Beratungsfirmen meist erst kurz angestellt sind und nicht über die nötige Erfahrung verfügen. (Im Gegensatz zur Rechnungsstellung der Berater, dort steht dann meist der Name des "Seniors"......
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 22.02.2020 09:04
    Highlight Highlight Fakt ist, dass die gemittelte Arbeitslosenquote bei den über 55-Jährigen seit der PFZ nicht zugenommen hat. Im Gegenteil: der Anteil der über 55-jährigen die arbeiten nahm sogar zu.(BFS)
    Fakt ist aber auch, dass die nicht-altersabhängige Erwerbslosenquote der Gesamtbevölkerung seit Einführung der PFZ zunahm (ILO).

    Fakt ist zudem, dass die über 60-Jährigen die einzige Altersgruppe sind, bei der die Wahrscheinlichkeit langfristig arbeitslos zu bleiben grösser ist als die Wahrscheinlichkeit, schnell wieder eine Stelle zu finden. (BFS)

    Daher macht eine Überbrückungsrente durchaus Sinn. http://quq
    • benn 22.02.2020 09:37
      Highlight Highlight Hör doch auf mit den gefakten propaganda zahlen, ich kann es nicht glauben dass es noch leute mit hirn gibt die die arbeitslosenzahlen glauben. Einzig in der schweiz werden bewusst die ausgesteuerten nicht mitgezählt um die zahl zu schönen auch werden die scheinselbstständigen nicht erfasst, im echten internationalen vergleich sieht es leider nicht so rosarot aus!
    • 044 508 39 39 het sie gseit 22.02.2020 09:37
      Highlight Highlight Nicht zugenommen?
      Weil sie mittlerweile ausgesteuert sind!
    • dorfne 22.02.2020 09:53
      Highlight Highlight Es geht nicht um die Ü50 die Arbeit haben. Es geht um jene, die die Stelle verlieren und dann keine mehr finden. Und jene, die Arbeit haben müssen mit der Angst leben irgendwann entlassen zu werden. Da muss z.B. nur ein neuer Chef kommen, der glaubt "aufräumen" zu müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • andrew1 22.02.2020 09:02
    Highlight Highlight Ist einfach wieder einmal mehr symptom statt ursachenbekämpfung. In den 90ern wo praktisch vollbeschäftigung herrschte hatte man solche probleme nicht. Aber man kann natürlich auch mehr menschen einwandern lassen als der arbeitsmarkt verträgt und sich dann wundern wenn ältere arbeitnehmer durch die maschen fallen. 🤦‍♂️ klar bezahlt der bürger gerne mehr arbeitslosen- und sozialgelder sowie überbrückungsrenten damit die firmen eine grössere auswahl an arbeitnehmern haben.
    • atorator 22.02.2020 09:22
      Highlight Highlight In den 90ern Vollbeschäftigung? Mein Hirn funtioniert also noch. Nach dem EWR-Nein hatten wir eine Rezession und die Maschinenindustrie ging den Bach ab mit sehr vielen Arbeitslosen.

      So sieht die Realität aus.
    • dorfne 22.02.2020 10:06
      Highlight Highlight Es fehlt den Unternehmen der Respekt vor den Mitarbeitenden und die soziale Verantwortung. Die Arbeitskraft ist nur noch ein Kostenfaktor, der der weiteren Gewinnmaximierung im Weg steht. Aber auf lange Sicht kann die Wirtschaft nicht Güter und Dienstleistungen produzieren, die nur noch wenige zahlen können, weil die andern arbeitslos sind und kein Geld mehr haben zum konsumieren. Mit der weltweiten Digitalisierung und der KI schiesst sich die Wirtschaft zusätzlich ins Knie.


    • dä dingsbums 22.02.2020 11:57
      Highlight Highlight "In den 90ern wo praktisch vollbeschäftigung herrschte hatte man solche probleme nicht."

      Sag mal, wo beziehst Du Deine Fakten? Die stimmen nämlich nicht mal Ansatzweise.

      In den 90ern hatten wir eine richtige Wirtschaftskrise zu bewältigen mit über 5% Arbeitslosenquote. Frag mal jemand dessen Jahrgang <1980 ist, die erinnern sich noch gut daran.

      Ältere Arbeitnehmende hatten auch in den 1990er schon sehr grosse Mühe eine Stelle zu finden. Ganz ohne sogenannte "Masseneinwanderung" oder PFZ.
  • atorator 22.02.2020 09:01
    Highlight Highlight Die SVP muss für ihre Wähler immer irgendwelche Erklärtafeln, Sockenpuppen oder Chalets in die Kameras halten. Sonst kapieren die es nicht.

    Bedenklich.
    • dorfne 22.02.2020 10:09
      Highlight Highlight Das sind die Mittel der Volksverführung. Mit der Wahrheit kann man ja nicht aufwarten. Z.B. werden Stastiken in falsche Zusammenhänge gestellt.
    • Froggr 22.02.2020 10:36
      Highlight Highlight Hier hat die SVP absolut recht. So leids mit tut, aber das ist ausnahmsweise mal zu akzeptieren. Ohne die zahlreichen (jungen) Arbeiter aus dem Ausland, wäre die Nachfrage nach Schweizern logischerweise grösser.
    • Spargel 22.02.2020 11:50
      Highlight Highlight Herrlich. Wie Change-Manager mit 6 Seitigen Flusscharts mit Schriftgrösse 4 auf einer 5 Meter Beamerleinwand vor 100 Mitarbeitern die sehnlichst auf Ihr Mittagessen warten und deshalb keine Fragen stellen. Ob wegen Hunger, fehlender Lupe oder schlicht weil die Folien nur 5 Sekunden gezeigt werden lasse ich offen. Da wäre oft mit einem Kasperlitheatherstück mit Räuber Hotzenplotz gleich viel erreicht worden wenn nicht mehr, Teambuildung und so Zeugs...
    Weitere Antworten anzeigen
  • 044 508 39 39 het sie gseit 22.02.2020 09:00
    Highlight Highlight Damals bei der Abstimmung zu den Bilateralen hiess es noch, alles kein Problem. Es kommen 2000, 3000 Prozent und wenn es keine Arbeit gibt kommt niemand.

    Heute haben wir dank der PFZ eine Katastrophe für Ü50 Arbeitnehmer. Es fängt ja eigentlich schon ab Ü40.

    Aber diese menschlichen Tragödien spielen sich im Stillen ab. Man hört fast nicht davon.

    Würde es den Schweizern bewusst, wie enorm dieses Problem ist, würde ein Aufschrei durchs Land gehen.

    Die PFZ muss weg, sonst wird sich nichts ändern.
    • Wetterleuchten 22.02.2020 10:56
      Highlight Highlight Ich gebe Ihnen in allem recht, ausser, dass Sie in der Kündigung der PFZ offenbar die Lösung sehen. Wie Aeschi ja zeigte, sind die meisten Einwanderer "minderqualifiziert" und die Landen im unteren bis mittleren Segment Gastgewerbe, als Arbeiter auf dem Bau oder bei den Bauern. Genau die sind aber auf diese Kräfte angewiesen, denn hier will niemand mehr diese Arbeit tun oder ü-50 haben meistens keinerlei Erfahrung/Qualifikation in diesen Berufen und sind somit auch dort unerwünscht und die Löhne sind extrem tief. Was bringt da die PFZ-Kündigung?
    • Wetterleuchten 22.02.2020 11:06
      Highlight Highlight Kommt dazu, dass sich grosse Firmen und Konzerne, mit naturgemäss internationaler Ausrichtung wegen drohenden Fachkräftemangels einen Standort in der EU suchen könnten, denn die Kontingentierung wird wie früher bewirken, dass man zuerst beweisen muss, dass man keinen adäquaten Bewerber aus der Schweiz hat. Da die Schweiz aber seit Jahren zu wenig Fachkräfte ausbildet, wird das wohl zum Dilemma. Sollten Firmen auch angesichts zusätzlich drohender Handelshemmnisse abziehen, wird die Arbeitslosigkeit bei uns steigen und dann werden die ü-50 sowieso aus ökonomischen Gründen aussortiert.
  • 044 508 39 39 het sie gseit 22.02.2020 08:52
    Highlight Highlight Die SP und die Grünen wollen natürlich nichts ändern. Sie fühlen sich auch nicht zuständig, wenn man mit 50 keine Stelle mehr findet. Es ist ihnen wurstegal.

    Wie erklärte mir kürzlich eine Sozialistin: Der CH Arbeiter ist unwichtig. Wichtig sind alle Arbeiter dieser Welt.

    Solange die Wirtschaft unbegrenzt junge EU Leute anstellen können, und ihr die SP dabei hilft, wird sich das Problem dieser Arbeitslosigkeit noch verschlimmern.

    Die PFZ müsste weg. So wie in Lichtenstein.
    • Le Luc 22.02.2020 10:09
      Highlight Highlight Dann haben sie schlecht zugehört was die Interessen und der Inhalt ist der Initiative oder sie brauchen andere Quellenbeschaffung😇
    • Froggr 22.02.2020 10:36
      Highlight Highlight Yes!!!!
    • Wetterleuchten 22.02.2020 11:15
      Highlight Highlight Die Grünen und die Linken können die Arbeitgeber nicht zwingen sich anders zu verhalten. Das ist hier freie Marktwirtschaft und die gehört höchstmehrheitlich den Rechten. Wie man aber sieht, setzen sich die Grünen und die Linken vehement für die Überbrückungsrente ein, was immerhin die gegenwärtige Situation verbessert. Gegen jede "Inpflichtnahme" der Arbeitgeber wehr sich aber die Rechte mit Händen und Füssen. Ich überlasse es Ihnen zu folgern, wo die politischen Widerstände zu suchen sind, obwohl das ja offensichtlich scheint.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vecchia 22.02.2020 08:51
    Highlight Highlight «Junge, billige EU-Ausländer nehmen diese Jobs weg».

    Herr Aeschi, wenn die Ausländer Jobs "nehmen", könnten auch ü50 Jobs "nehmen".
    Es sind immer noch die Arbeitgeber die Jobs vergeben.

    Aeschis Sündenbockstrategie und die unerträgliche neoliberale Schönfärberei von Grünenfelder, sowie der verharmlosende "Erfahrungsbericht" einer finanziell priviligerierten Fiala sind ein Affront gegenüber Betroffenen und fernab der Realität.

    Herr Grünfelder, was für demütigende oder temporäre Jobs haben die sogenannt wieder in den Arbeitsmarkt eingegliederten Ü50?


    • 044 508 39 39 het sie gseit 22.02.2020 09:48
      Highlight Highlight
      Die Beiträge an die Sozialversicherung steigen mit zunehmendem Alter.

      Unter Anderem deshalb sind jüngere Arbeitnehmer auch billiger.

      Neoliberal ist der freie Personenverkehr. Mit dem der Arbeitgeber alle Auswahl und damit alle Macht hat.
    • troop5444 22.02.2020 12:46
      Highlight Highlight Arbeitgeber haben Konkurrenz.
      Wenn dein Konkurent mit jungen, günstigen Leuten arbeitet, musst du es auch tun.
    • Froggr 22.02.2020 15:37
      Highlight Highlight Troop5444: psssst. Man versteht hier leider noch immer nicht, dass der Markt kein Ponyhof ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yogi Bär 22.02.2020 08:46
    Highlight Highlight Wir leben schon lange mit der Lüge der Anreiz Systeme. Menschen die über 200 Bewerbungen gemacht haben wissen, dass diese nicht funktionieren! Zudem sprechen viele von Weiterbildungen oder Umschulungen in eine andere Branche wie das Gesundheitswesen, doch die Wahrheit ist genau so fern wenn du 60 bist und dich noch Umschulen lässt zum Beispiel Fachmann oder Frau Gesundheitswesen bleiben dir danach noch 1 bis 2 Jahren als Berufsfrau oder Mann, ein Witz! Der Vorschlag der SVP ist doesbezüglich ein Rohrkrepierer wieder einmal mehr!
  • Kari Baldi #WirAlleSindCorona 22.02.2020 08:44
    Highlight Highlight Im Übrigen wäre für mich Thomas Aeschi der ideale, neue SVP-Parteipräsident. Er versteht es gekonnt und wie kein anderer seiner rechten Genossen dem Schweizer Volch mantramässig zu erklären, wie man Menschen ausländischer Herkunft zu Sündenböcken migriert.
    AESCHI FOR PRÄSIDENT. MAKE THE SVP GREAT AGAIN ;-)).
    • troop5444 22.02.2020 12:48
      Highlight Highlight Niemand gibt den Zuwanderern die Schuld.

      Man gibt der Zuwanderung eine Mitschuld. Zuwanderung ist ein Prozess und keine Person, das ist ein Unterschied.
  • PapaBär 22.02.2020 08:44
    Highlight Highlight Zu hoffen, dass Herr+Frau Schweizer sehen, dass die SVP- und Herr Aeschi wieder einmal einfach was blabbern. Weder werden wohl kaum nennenswert viele 50+ Arbeitslose bei Annahme ihrer tollen Initiative eine neue Stelle finden. Es wird wohl kaum ein arbeitsloser Bauarbeiter oder Industruebüezer oder oder oder nun plötzlich als Hilspfleger oder Küchenbursche arbeiten gehen. Eine Annahme dieses Ansinnen hätte unweigerlich ziemlich schnell weitere negative Auswirkungen nicht nur für die Schweizer Industrie... ein Schelm wer anderes behauptet!
    • troop5444 22.02.2020 12:52
      Highlight Highlight Super Erkentnis: Wachstum nützt der Wirtschaft. Bravo.

      Aber Wachstum hat nunmal seine Nachteile. Wie z. B, dass man es nicht ewig betreiben kann.

      Also wäre es gescheiter, das Wachstum vorher zu verlangsamen, als Nachher. Oder bist du da anderer Meinung?
    • Froggr 22.02.2020 15:40
      Highlight Highlight Verschwörungstheorie nr. 1000 gegen die SVP. Bravo. Nicht sonderlich fundierter Kommentar.
  • Kari Baldi #WirAlleSindCorona 22.02.2020 08:19
    Highlight Highlight Grosse Unternehmen bezahlen heute schon eine Überbrückungsrente bei Frühpensionierung. Diese Rente wird dann durch die AHV, die meist höher ist, abgelöst.
    Was hier diskutiert wird, ist keine Überbrückungsrente, sondern schlicht eine Lohnfortzahlung.
    Wer mit 60 bzw. 62 arbeitslos ist und nacherwiesenermassen keine Stelle mehr findet, sollte ordentlich pensioniert werden. Dann macht die ÜR bis zum Erreichen der AHV Sinn. Mann darf die Arbeitgeber nicht einfach aus ihrer Pflicht entlassen! Kein Wunder, ist die FDP dafür, wenn das Geld, anstatt aus der eigenen Tasche, aus der Staatskasse kommt!
  • Fairness 22.02.2020 08:01
    Highlight Highlight Die Stellensuche ist übrigens schon ü40/45 ein Problem. Dann kriegt man gar nichts und muss viel früher in die Sozialhilfe. Nur ein JA zur Begrenzungsinitiative macht die Arbeitgeber vernünftig.
    • äti 22.02.2020 08:39
      Highlight Highlight Nein, dann gehen die Firmen eben dorthin. Polen, Osten. Viele machen das ja längst. Produktionen zB.
    • Rön73 22.02.2020 08:40
      Highlight Highlight So ein Stuss! Ich (47) hatte keinerlei Probleme eine neue Stelle zu finden. Es kommt halt auch darauf an, ob man sich regelmässig weiterbildet oder sich nach der Lehre zurücklehnt und meint, es gehe dann schon irgendwie bis zur Pensionierung.
      Und ausserdem ist es nicht so, dass Ü55/Ü60 Arbeitnehmer erst seit Einführung der Personenfreizügigkeit einen schweren Stand haben. Das war bereits vorher so und liegt wher an den hohen Sozialbeiträgen (zB Pensionskasse) der Älteren.
    • Yogi Bär 22.02.2020 08:48
      Highlight Highlight Der falsche Weg!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 22.02.2020 07:35
    Highlight Highlight Dass Grüne und SP keine Begrenzung wollen ist sowas von unlogisch. Es hilft - mit Ausnahme von unverantwortlichen, rücksichtslosen Unternehmen -querbeet. Auch enorm dem Klima!
    • bokl 22.02.2020 08:15
      Highlight Highlight @Fairness
      Das SVP und ihre Sympathisanten plötzlich das Klima bemühen ist lächerlich. Als ob Menschen erst durch Einwanderung in die CH ein klimaschädigendes Verhalten haben.
    • Der Rückbauer 22.02.2020 08:34
      Highlight Highlight Schaue mal die Finanzindustrie an. Mit Ausnahme von ein paar kleineren Institutionen (kleine Versicherungen, Regionalbanken und Kantonalbanken) sind a l l e rücksichtslos! Schau mal, was bei den beiden grossen Auslandbanken in der Schweiz (UBS, CS) läuft. Dort wird die Ueberückungsrente das perfekte Argument liefern, die Leute rauszustuhlen. And they paid for it! Trump könnte sowas erfunden haben.
    • Anna Michel 22.02.2020 08:55
      Highlight Highlight Ja, weil das Klima ja bekannterweise vor der Landesgrenze Halt macht...?!
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 22.02.2020 07:18
    Highlight Highlight Meine Verschwörungstheorie, wonach in der Arena "Der Böse" immer der weisseste Mann in der Runde ist, wurde gestern Abend ein weiteres Mal bestätigt.
    Den zweifelhaften Ehren-Titel "Graf Dracula aus der Bürolisten-Gruft" erhält von mir...:
    Peter Grünenfelder von Avenir Suisse!!!
    Sein gestriger Auftritt war nicht nur unterbelichtet, sondern auch noch unerträglich arrogant und erinnerte an einen Offizier, der in seiner Truppe keine Widerrede duldet, sich aber hier einer mühsamen Diskussion mit Untergebenen stellen musste, weil der "Gebühren-Sender", wie er höhnte, immer noch frech weitersendet.
  • Schneider Alex 22.02.2020 07:10
    Highlight Highlight Das wird teuer und unterläuft die Bemühungen um Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen für Ältere. Die Überbrückungsrente ist ein falscher Anreiz für die Arbeitgeber, ältere Arbeitnehmende nicht einzustellen oder zu entlassen. Es braucht daneben einen sekundären Arbeitsmarkt, der mit öffentlichen Mitteln unterstützt wird für sinnvolle öffentliche Arbeiten.Die Überbrückungsrente ist ein Zückerchen im Kampf gegen die vom Mainstream gefürchtete Begrenzungsinitiative. Man merkt die Absicht, und man ist verstimmt.
  • Mügäli 22.02.2020 06:50
    Highlight Highlight Ich möchte etwas zum Nachdenken anbringen:

    Ich arbeite seit ich 16 Jahre bin durchgehend und habe 2 Kinder grossgezogen. Jetzt bin ich bald 50ig und muss mir von allen Seiten sagen lassen, ich müsse noch länger Arbeiten oder um ‚Almosen‘ bitten falls mein Arbeitgeber sich entscheidet einen Jüngeren einzustellen.

    Falls wir den Umwandlungssatz senken werden wir auch viele untere Lohnschichten zu Ergänzungsleistungsempfänger machen.

    Fazit Leben, wir arbeiten ein ganzes Leben und zuletzt verarmen wir weil die Politik nichts anderes kann als die Leistungen von uns zu kürzen, einfach traurig ..
    • ingmarbergman 22.02.2020 07:21
      Highlight Highlight Der Umwandlungssatz ist seit Jahren zu hoch.
      In der zweiten Säule spart jeder für sich selbst. Es kann nicht sein, dass die Kosten dafür den Jungen aufgebunden werden, um die Fehler der Alten zu korrigieren. Wir werden alle weniger Rente kriegen. Da müssen sich alle gleich beteiligen.
      Für Umverteilung ist die 1. Säule da, nicht die 2.
    • rodolofo 22.02.2020 07:26
      Highlight Highlight Für die modernsten Kampfflieger haben sie immer genug Geld!
      Das sollte wenigstens Einigen von uns zu denken geben.
      Und vielleicht verpassen wir dann gemeinsam den bürgerlichen Militärköpfen, die bei den Alten sparen wollen, damit sie unsere Steuergelder mit den neuesten Militärspielzeugen verpulvern und verballern können, einen Denkzettel, wenn über die Kampfjets abgestimmt wird!
      Das Referendum ist ja jetzt zustande gekommen.
      Wir müssen einfach nicht so blöd sein, uns alles bieten zu lassen beim "wehrhaft verarmen"!
      Aber ich sehe schon:
      Die "Alten" haben eine besondere Beziehung zum Militär...
    • dan2016 22.02.2020 08:04
      Highlight Highlight Alternativ können Deine Kids (meine für mich) den tieferen Umwandlungssatz ausgleichen. Wird er nicht gesenkt, werden sie schliesslich auch bezahlen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nathan der Weise 22.02.2020 06:47
    Highlight Highlight Arbeitslosigkeit im Alter ist das Symptom nicht die Ursache.
  • andy y 22.02.2020 05:32
    Highlight Highlight Was mich erstaunt ist die Tatsache, das bei langjährig bekannten Problemen immer erst Bewegung entsteht, sobald eine, wenn auch radikale, Initiative zur Abstimmung bereit ist. Vorher kümmert sich keiner daraum
    • rodolofo 22.02.2020 07:27
      Highlight Highlight Ja, das ist so.
      Immerhin...
    • wasps 22.02.2020 09:34
      Highlight Highlight Das ist Politik. Scheingefechte führen und Wählende verarschen.
    • troop5444 22.02.2020 12:31
      Highlight Highlight Sind wir froh, ists bei uns so, dass wenigstens Initiativen möglich sind.
      Mein ja ist sicher.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 22.02.2020 02:24
    Highlight Highlight Bedingungsloses Grundeinkommen und die Gesetze zur Selbständigkeit lockern. Dann klappt das. Alles andere ist typischer Schweizerischer Protektionismus. Und der Protektionismus kommt ja von der SVP. Wo kämen wir denn da auch hin, wenn man so einfach zum Konkurrenten werden könnte?
    • Gubbe 22.02.2020 08:55
      Highlight Highlight Dieses 'Bedingungslose Grundeinkommen' wurde verworfen, weil es nicht funktioniert. Es ist also weg!
      Was für Gesetze zur Selbstständigkeit sollten denn gelockert werden? Wirklich jeder der möchte, kann sich selbstständig machen. Ob er es kann, steht auf einem anderen Blatt.
    • Carlo Meyer 22.02.2020 13:01
      Highlight Highlight Die jetzigen Sozialwerke funktionieren bestens?
  • MartinZH 22.02.2020 02:23
    Highlight Highlight Ich finde es schockierend, dass wer mit über 60 in der Arbeitslosigkeit landet und ausgesteuert wird, eine Erfolgschance von gerade einmal 6,7% hat, eine neue Stelle zu finden. 😔

    Mit einer Überbrückungsrente könnte man ganz klar kurzfristig die individuelle Not lindern. Darum sollte man sie einführen.

    Mittelfristig wäre ich dafür, dass man "die Wirtschaft" in die Pflicht nimmt und mittels negativen Anreizen sanktioniert, so wie die Untern., die keine Lehrlinge ausbilden.

    Langfristig müsste ein Einwanderungs-Regime etabliert werden, das in etwa so funktioniert, wie in Kanada od. Australien.
    • Fairness 22.02.2020 07:42
      Highlight Highlight Dann muss aber die PFZ mit Sicherheit gekündigt werden. Die EU handelt ja mit den geplanten tieferen Forschungsgelder einmal vertragswidrig. Das wird dann grosszügig einfach toleriert? Seltsame „Freunde“. Dazu müssten sie ihrerseits den bilateralen Vertragkündigen. Und mit der Guillotine wäre die PFZ auch gleich weg ...
    • FrancoL 22.02.2020 08:12
      Highlight Highlight Bestens dann sind Sie für die Kündigung der Bilateralen. Und stürzen somit viele Bürger und Bürgerinnen in die Armut.

      Sie sprechen die Wirtschaft an und schlagen negative Anreize vor, nun das kann man bestens auch bei der Rekrutierung von Arbeitnehmer und zB im Unterakkordwesen, dass sich überproportional schlecht auf die Löhne und somit auf die Auswahl der Mitarbeiter auswirkt.

      Alles ohne die PVZ zu künden oder gar die Bilateralen zu gefährden.
    • Pisti 22.02.2020 08:34
      Highlight Highlight Wieso muss langfristig ein solches Einwanderungs-Regime eingeführt werden, wenn man das Problem jetzt an der Wurzel packen kann?
      Die Überbrückungsrente ist einmal mehr ein Schwindel von linker Seite, sie wird dazu führen dass noch mehr ältere Menschen ihren Job verlieren.
      Sie verarmen dann zwar nicht komplett, ihre Würde verlieren sie trotzdem weil man sie nicht mehr braucht. Die Leute wollen arbeiten und nicht vom Staat durchgefüttert werden. Und wie wir uns auf Dauer noch mehr soziale Wohlfahrt leisten können, kann uns der Levrat sicherlich auch gleich erklären.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 22.02.2020 02:22
    Highlight Highlight Der Grünefelder war ja die Arroganz in Person (pardon l‘expression). Schrecklich 😳 keine Ahnung von Arbeitslosigkeit, EL oder Sozialhilfe. Er versteckt sich hinter grossartigen Worthülsen und akademischen Konstrukten und verwechselt dies mit Intelligenz. Schrecklicher Auftritt gewesen😑

    Unbesehen von der SVP Initiative ob PFZ ja oder nein: die Überbrückungsrente ist eine sehr gute Idee. 60 jährige die 40 Jahre einbezahlt haben, Ihr BVG Guthaben aufbrauchen lassen, dann in die Sozialhilfe schicken und am Schluss zahle ich (!!) denen bis ans Lebensende EL.

    So. Nicht.
    • rodolofo 22.02.2020 07:31
      Highlight Highlight Ganz genau!
      Und die Überbrückungsrente soll ja nur ein Fallschirm für den NOTFALL sein!
      Wenn der Fallschirm nicht gebraucht wird, weil es "die Wirtschaft" eigenverantwortlich liberal schafft, die Erfahrung älterer Angestellten wieder mehr zu nutzen und zu würdigen, hat doch NIEMAND etwas dagegen!
    • Mügäli 22.02.2020 07:55
      Highlight Highlight @Hierundjetzt - auf den Punkt gebracht 👍
    • Der Rückbauer 22.02.2020 08:41
      Highlight Highlight Die Ueberbrückungsrente wird der perfekte Persilschein für Arbeitgeber sein, ältere Arbeitnehmende rauszustuhlen und sich ihrer ethischen und sozialen Verantwortung zu entledigen. Und die Arbeitnehmer haben ja die Rente selbst finanziert. Trump könnte das nicht besser machen. And they paid for it.
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  • Silent_Revolution 22.02.2020 02:20
    Highlight Highlight Aeschi = Vujo Gavric der CH-Politik

    Cringe Faktor 3000
    • LURCH 22.02.2020 09:54
      Highlight Highlight Bitte beleidige nicht die Intelligenz von Vujo!

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