Schweiz
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FDP-Ständeräte wollen Rentenalter 67 und dafür zwei Wochen länger Ferien

Der Zürcher FDP-Ständerat Ruedi Noser schlägt, unterstützt von den FDP-Ständeräten, einen neuen Renten-Deal vor. Dieser will das Renten-Alter auf 67 erhöhen und dafür zwei Wochen länger Ferien für alle.



Der Zuercher FDP-Staenderatskandidat Ruedi Noser an einer Medienkonferenz in Zuerich am Dienstag, 29. Oktober 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Ruedi Noser macht einen neuen Vorschlag für einen Renten-Deal. Bild: KEYSTONE

«Das ist für Wirtschaft und Gesellschaft die günstigste, nachhaltigste und gerechteste Lösung», sagt Noser gegenüber der «NZZ am Sonntag». Letzte Woche reichte er einen entsprechenden Vorstoss ein, unterzeichnet von allen 12 FDP-Ständeräten. Konkret will dieser eine Erhöhung des Rentenalters um zwei Jahre auf 67. Im Gegenzug sollen unter 50-Jährige neu sechs Wochen, über 50-Jährige sieben Wochen Ferien erhalten.

Es brauche Anpassungen bei AHV und beruflicher Vorsorge, man müsse diese aber so gestalten, dass auch die aktive Generation etwas davon habe. «Wer arbeitet, profitiert von einem höheren Ferienanspruch und bleibt länger fit auf dem Arbeitsmarkt, die Rentnerinnen und Rentner profitieren von sicheren Renten», heisst es im Motionstext.

Gegenüber der NZZ zeigte sich Noser überzeugt: «Ich bin sicher: Wenn Sie die 30-Jährigen fragen, befürworten die ein solches Modell.»

Die Mehrkosten würden für die Wirtschaft gleichzeitig geringer ausfallen als durch eine Anhebung von Lohnbeiträgen und Mehrwertsteuer. Zudem verschaffe der Vorschlag Zeit, um die weiteren erforderlichen Massnahmen in AHV und BVG sorgfältig anzugehen. (bzbasel.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • M.ax 11.05.2020 18:19
    Highlight Highlight Sind den die alle doof im Parlament. Viele würden gerne weiter Arbeiten. Aber man wird als ü50 schnell mal entlassen und dann herrscht Vorfreude aufs Rentenalter mit 67 Jahren.......

    Bitte erklären da oben wie das gehen soll wenn man mit 58 entlassen wird. Einen neuen Job gibt es nicht. Immer diese Theoretiker in Bern..
  • S. L. 11.05.2020 17:57
    Highlight Highlight Die Misere ist ja dass man ab 50 ausgetauscht wird gegen jüngere, eventuell sogar noch mit anderer Abstammung. MeinArbeitgeber hat jedenfalls letzte Woche alle über 50 entlassen unterhalb des mittleren Kaders und dafür günstige Deutsche über die Grenze angeheuert als Ersatz. Glaubt ja nicht dass ihr mit 65 noch arbeiten werdet, geschweige denn mit 67.
  • Swaghetti Yolonese 11.05.2020 12:28
    Highlight Highlight Weshalb setzt man nicht auf eine Lebensarbeitszeit statt eines fixen rentenalters?
    Man könnte ja z.B. sagen, jeder Mensch muss 45 Jahre arbeiten in seinem Leben. Auf diese weise sind Menschen, die früh eine Lehre begonnen und entsprechend früh Beiträge eingezahlt haben, oft körperlich arbeiten und oft mühe mit der Stellensuche im Alter haben vom Markt. Akademiker mit Uniabschluss erhalten in den Jahren, in denen die Lehrabgäbger bereits einzahlen noch subventionen, was auch gut ist. Allerdings verdienen sie danach ein vielfaches und haben keine körperlichen Probleme am ende wie etwa Maurer.
  • Ludwig van 11.05.2020 11:39
    Highlight Highlight Man muss anerkennen, dass unser Pensionssystem in Schieflage geraten wird weil der Anteil der Renter immer weiter steigt. Soll wirklich alles von den Jungen bezahlt werden durch höhere Beiträge? Eine Erhöhung des Rentenalters wäre ein guter Kompromiss, dann müssten die Beitragszahlungen weniger stark erhöht werden.

    Die Idee, dass ü50-Jährige mehr Ferien erhalten ist kontraproduktiv. Genau durch solche Sondervorteile ist es für Ältere schwieriger, eine Stelle zu finden.
  • cheeky Badger 11.05.2020 10:57
    Highlight Highlight Ich glaube keine Sekunde daran, dass sich das Rentenalter 65 bis zu meiner Pension halten kann.

    Zudem sind vier Wochen Ferien pro Jahr einfach eine Zumutung. Und ja, ausserhalb der urbanen Regionen ist das gesetzliche Minimum auch der Standard, nicht die Ausnahme.

    Ich würde mich hier also für den Spatz in der Hand entscheiden. Besser das als nichts.
  • Super8 11.05.2020 10:00
    Highlight Highlight Exemplarischer Fall einer kurzsichtigen Pflästerlipolitik eines Boomers. Bedingungsloses Grundeinkommen wird der einzig gangbare Weg sein.
    • Ludwig van 11.05.2020 11:41
      Highlight Highlight Es ist eben nicht kurzfristig weil das Rentenalter dauerhaft erhöht wird. Aber klar, es ist nur ein Teil der Lösung. Eine simple Lösung für alle Probleme gibt es nicht.
    • M.ax 11.05.2020 18:23
      Highlight Highlight Exemplarischer Fall eines nicht verstehen der Wirtschaft....hauptsächlich alles gratis für die Millennials.....nur nöd schaffe. Bisher konnte keiner erklären, wie das Grundeinkommen finanziert werden soll.
    • Super8 12.05.2020 08:53
      Highlight Highlight Ok Boomer
  • andrew1 11.05.2020 09:13
    Highlight Highlight Die wichtigste frage vorab: würde dieses rentenalter für alle geschlechter gelten oder wird wieder jenes geschlecht mit der niedrigeren Lebenserwartung länger arbeiten?
    • rodolofo 12.05.2020 06:31
      Highlight Highlight Dafür muss dieses Geschlecht keine Babies herausdrücken.
      Ist doch auch was!
      Deal?
  • malu 64 11.05.2020 08:44
    Highlight Highlight Kann mir gut vorstellen, dass es in manchen Bürojobs funktionieren könnte.
    Arbeitnehmer über 50 haben auf dem Arbeitsmarkt praktisch keine Chance, außer sie arbeiten in der Krankenpflege.
    Nicht alle KMU könnten es sich leisten, 7 Wochen Ferien zu gewähren. Zudem würden die Arbeitsstellen für jüngere Arbeitnehmer zwei Jahre länger besetzt.
  • NiemandVonNirgendwo 11.05.2020 08:08
    Highlight Highlight Ich muss ehrlich eingestehen, im ersten Moment, fand ich die Idee nicht so schlecht.

    Aber....

    Dadurch werden ältere Arbeitsnehmer noch mehr diskrimiert, weil sie mehr Ferien haben und noch teurer werden. Dann wäre es eher Sinnvoller aller Menschen mit 50 zu pensionieren...
  • rodolofo 11.05.2020 07:46
    Highlight Highlight Bin ich etwa ein Prophet?
    GENAU DAS habe ich vorausgesagt!
    Die berechnenden "Geschäftlichen" von der FDP sind sehr berechenbar in ihrem politischen Grundschema:
    - Einnahmen für die Reichen und Super-Reichen erhöhen:
    Durch Steuererleichterungen, Steuerschlupflöcher, symbolische Dumping-Pauschalbesteuerung, Staatsgarantien für "Too Big To Fail"-Grossbanken und Konzerne, Dividendenausschüttungen. Abgangsentschädigungen und Boni trotz Staatshilfen in Krisenzeiten
    - Ausgaben für Arme senken:
    Durch Lohn-Drückerei, Sozialhilfe kürzen, "Uberisierung", Einschüchterung, parteiischen Rechtsstaat, usw.
  • Schneider Alex 11.05.2020 06:10
    Highlight Highlight Die langfristige Sicherstellung der Renteneintrittsaltes kann nicht über die Anpassung des normalen Renteneintrittsalters an die veränderte Lebenserwartung erfolgen. Aufgrund der Arbeitsbelastung des modernen Arbeitsmarktes wäre eine generelle Erhöhung des Renteneintrittsalters kontraproduktiv. Gute Alternativen sind: Flexibilisierung des Renteneintrittsalters; Beitragserhöhungen, ev. auf Kosten von mehr Lohn, höhere MwSt, Nationalbankgewinne, Finanztransaktionsst., Kapitalgewinnst., Umlagerung des Bundesbudgets für AHV.
  • Wiedergabe 10.05.2020 22:47
    Highlight Highlight - 2 oder 4 Wochen Vaterschaftsurlaub?
    - keines von beiden, kann sich die Wirtschaft nicht leisten!
    - OK, anderes Thema: Wie können wir die AHV in den Griff bekommen?
    - 2 Wochen mehr Ferien für alle..!
    🤦🏻‍♂️🤷🏻‍♂️
  • TheKen 10.05.2020 22:27
    Highlight Highlight Ich habe absolut null Bock länger zu arbeiten. Nein ehrlich. Ich arbeite jetzt schon für zwei. Ich will meinen Lebensabend gesund und im Saft geniessen. Ich peile 60 an. Danach tschau, ab in wärmere Gegenden, oder Garten und Gemüse. Diese FDP, ich kann mich an deren Präsi erinnern während Korona Lockdown. Öffnen, öffnen. Hauptsache Dividende stimmt. Das sind auch die, die sehr gerne am Bildungsbudget kürzen.
  • JackMac 10.05.2020 20:37
    Highlight Highlight Ich bin für eine Lebensarbeitszeit. 45 Jahre buckeln ist OK. Dafür Freiheit ab und zu mal arbeitsfreie Zeit einzuziehen. z.B. Bei Geburt der Kinder, für eine Auszeit oder lange Reise. Überbrückungsfinanzierung wie bei der AHV.
    Dafür kann man die Arbeits-Lebensjahre flexibel gestalten.
  • CR7 10.05.2020 19:35
    Highlight Highlight Liebe Schweizer*Innen

    Dazu folgendes:

    Teil 1/2

    1. Wegen der 2. Säule sind die Kosten für Schweizer Unternehmen zu hoch, Schweizer über 50+ einzustellen.

    2. Jetzt während der Corona-Krise wurden/werden Tausende entlassen. Vor allem die über 55+. Diese Personen werden auf dem Schweizer Arbeitsmarkt nie mehr eine Stelle finden.

    3. Ruedi Noser wird keine Person über 55 in seinem Unternehmen einstellen. Auch andere FDPler nicht. Auch andere Unternehme nicht.
    • Hierundjetzt 10.05.2020 21:48
      Highlight Highlight Darum hat due SP auch die Idee lanciert, dass man neu ab 20 BVG einzuzahlen hat, damit man mit 50 nicht 15% zahlen muss.
  • Matthiah Süppi 10.05.2020 19:20
    Highlight Highlight Mindestens der Teil mit den Ferien tönt gut.
  • Resche G 10.05.2020 18:45
    Highlight Highlight 7 Wochen für alle und ich wäre als tief roter Gutmensch wohl dabei...

    Aber bitte schnell meine Kinder werden schnell gross und ich könnte diese zusätzliche Zeit jetzt gut gebrauchen. Mit 50 dann schon ender weniger.

    Aber 2 Jahre für 2 Wochen ist mathematisch ein schlechter deal... Familientechnisch aber schon noch eine überlegung Wert.
    • Resche G 10.05.2020 19:29
      Highlight Highlight evt noch 3 Monate obl. Vaterschaftsurlaub dazu um auch etwas für den Geschlechtergap zu machen.
    • p4trick 10.05.2020 20:28
      Highlight Highlight Also ich habe jetzt schon 5 Wochen Ferien plus 3 Monate Vaterschaftsurlaub plus eine Pensionskasse wo der Arbeitgeber 9% und nicht bloss 5.5% zahlt, plus KK Berträge bezahlt vom Arbeitgeber für die ganze Familie.. soll ich noch weiter aufzählen? ;-)
    • octusfussuskopfus 11.05.2020 10:16
      Highlight Highlight also so guts schauts mit der mathe ned auszusehen. also wenn man normal ca 50 ajhre im erwerbsleben steht erhält man somit 50 mal 2 wochen ferien. (also das jahr hat ja 52 wochen) somit bleibt die beitragspflichtjahre eigentlich identisch. somit alndet kein geld in der kasse da die beiträge identsich bleiben. oder denkt ihr echt jedes unternehmen schenkt euch dadurch 2 wochenbezahlte ferien? die werden wo anderst dan gekürzt.
      so oder so diese rechnung ist eine reine nullnummer...
  • Cpt. Jeppesen 10.05.2020 18:43
    Highlight Highlight Was mich Wunder nimmt, wieso denkt Herr Noser wir sollen bis 67 arbeiten. Er selbst ist doch in der IT tätig und verkauft Informatik 4.0 Lösungen, die selbst KV Mitarbeiter und ganze Informatikabteilungen in Zukunft überflüssig machen. Er weiss doch was er anrichtet. Wir haben eine unerhörte Produktivitätssteigerung über die letzten Jahrzehnte, der Gewinn davon aber verschwindet.
    Es ist schon erstaunlich zu welchen politischen Verrenkungen man sich hinreissen lässt, nur um seine Agenda durch zudrücken. Entgegen der Faktenlage und besserem Wissen einfach was in die Welt hinaus pusten.
    • Brasser 10.05.2020 20:47
      Highlight Highlight Na, dann mach doch einfach mal einen besseren Vorschlag, wie die Rente bei einer Bevölkerung, die bei Einführung der AHV im Durchschnitt 77,4 Jahre (Männer, Frauen 79) alt wurde, heute aber eine Lebenserwartung von über 82 Jahren hat, finanziert werden kann (und komm jetzt bitte, bitte nicht mit dem linken Allheilmittel, dass dies die "Reichen" bezahlen können).
    • Resche G 10.05.2020 21:34
      Highlight Highlight Wieso eigentlich nicht? Die ungleiche Verteilung beim Vermögen ist seit der Einführung der AHV nämlich viel mehr gewachsen als die Lebenserwartung.
    • Hierundjetzt 10.05.2020 21:47
      Highlight Highlight Resche G: nope. Bitte Gini Koeffizient anschauen 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • VileCoyote 10.05.2020 18:27
    Highlight Highlight Die digitale Revolution wird alles auf de Kopf stellen oder so, immer mehr Menschen werden schlicht und einfach nicht mehr einstellbar sein oder so... und die wollen, dass man länger arbeitet... naja... die wirklichen Probleme sind bei diesen Leuten nicht angekommen.
    • Reto32 10.05.2020 22:21
      Highlight Highlight In allen vorherigen Wirtschaftsrevolutionen haben sich Prophezeiungen von apokalyptischen Massenarbeitslosigkeit systematisch nicht bewahrheitet.

      Stattdessen ist die Lebenserwartung stark gestiegen und die Arbeitszeit durch zwei geteilt worden.
  • Rethinking 10.05.2020 18:07
    Highlight Highlight 2 Jahre länger Arbeiten und dafür erhält man ca. 47 Wochen zusätzliche Ferien über das ganze Erwerbsleben...

    Da könnte man das mit den Ferien auch sein lassen und „nur“ 1 Jahr länger arbeiten...

    Kommt in etwa auf dasselbe hinaus...
    • Resche G 10.05.2020 21:37
      Highlight Highlight Naja man erhält 2 Wochen mehr Ferien, währen dann 94 Wochen.

      Ich weiss das viele von euch bereits 5 Wochen Ferien haben, ABER viele besonders in schlecht bezahlten Jobs sitzen jedoch immer noch auf dem Gesetzlichen Minimum von 4 Wochen....
    • octusfussuskopfus 11.05.2020 10:23
      Highlight Highlight psst die mesiten beginnen mit 16 zu arbeiten/oder einer lehre dan wären es 51 jahre und btw jeder soll ja 2 wochen mehr ferien bekommen pro jahr. wer jetzt 1 und zusammenrehcnet findet schnell heraus das das eine reine nullnummer werden würde geleistete arbeit bis zu pension.
      stellt sich nur die frage wie die 2 wochen ferien zusätzlich finaziert werden... sehrwarscheinich durch versteckte gehaltskürzungen. man arbeitet ja weniger...
    • Rethinking 11.05.2020 11:37
      Highlight Highlight Ich frage mich ob die 2 Wochen wirklich so gemeint sind. Je nach drm ist die Aussage falsch...

      Haben Handwerker künftig 6 und Büro 7 Wochen?

      Haben Handwerker künftig 5 und Büro 6 Wochen?

      Haben alle künftig 6 Wochen?
  • Miriam F. 10.05.2020 18:04
    Highlight Highlight Das regt mich immer ein wenig auf. Fakt ist eher das Leute ab 58 mal gerne von den Firmen Zwangs-Frühpensioniert werden und die Leute dadurch weniger Rente bekommen.
  • Motiv 10.05.2020 17:57
    Highlight Highlight Es ist ja schon so, dass es nicht meiner so weitergehen kann mit unserer Altersvorsorge. Wir kommen nicht darum herum, über ein späteres Rentenalter zu diskutierten. Aber dann muss man auch über die Arbeitgeber diskutieren, die still und heimlich Altersdiskriminierung betreiben. Es müsste eine Art Bonus-Malus-System geben. Arbeitgeber, die keine Arbeitnehmer über 50 beschäftigen, werden bestraft. Selbstverständlich werden die Bürgerlichen gegen so etwas Amok laufen. Aber es ist eindeutig, dass in dieser Sache der freie Markt versagt und dann braucht es eben gesetzliche Regelungen.
  • In vino veritas 10.05.2020 17:41
    Highlight Highlight Ah ja. Bis 67 und dafür zwei Wochen mehr Ferien. Aber vor ein paar Jahren musste bei fünf Wochen ein Zusammenbruch der Wirtschaft befürchtet werden. Für wir blöd hält die FDP uns eigentlich? Mir fallen spontan an die 20 neue Einnahmequellen für die AHV ein. THC-Legalisierung, höhere Erbschaftssteuer ab 20 Mio, stärkere Besteuerung von Firmen und Superreichen usw.. Auf solche "Trickli" fallen wir hoffentlich nicht mehr herein. Die Kosten steigen und steigen, aber der Mittelschicht geht es gerade wegen der FDP immer schlechter. Wehret den Anfängen!
    • Rethinking 10.05.2020 18:08
      Highlight Highlight Erbschaftssteuer ab 5 Mio auch für Verwandte, Mikrotransaktionssteuern, Robotersteuern...
  • snowflake_ 10.05.2020 17:36
    Highlight Highlight Ausgerechnet die FDP fordert dies. Also jene Leute, die den Turbokapitalismus vertreten, wo immer mehr Ü55-Mitarbeitende wegrationalisiert werden.
  • Hierundjetzt 10.05.2020 17:12
    Highlight Highlight Mit Blick in die Kommentarspalte: nur Schuldzuweisungen. Ja Apr. SP tof. FDP blöt.

    Nein meine Lieben:

    Entweder 20% AHV Abzug oder länger Arbeiten.

    Siehe Berrechnungen des EDI (SP Berset).

    Punkt. Ende der Diskussion.
    • bbelser 10.05.2020 17:53
      Highlight Highlight Und von dir kommen dazu immer die gleichen Alternativlosigkeiten...
    • Hierundjetzt 10.05.2020 20:10
      Highlight Highlight Für mich hat BR Berset in dieser Sache volle Glaubwürdigkeit.

      Die SP wirds auch dieses Mal schaffen. Da könnt Ihr noch so viel Blitzen
  • Phrosch 10.05.2020 16:20
    Highlight Highlight Was tut die FDP dann gleichzeitig dafür, dass ältere Arbeitnehmende ihre Stelle nicht verlieren oder wieder angestellt werden? Da müssten sie dann bei den Unternehmern, die wohl zu ihrer Wählerschaft gehören, noch zünftig weibeln.
  • bbelser 10.05.2020 16:20
    Highlight Highlight Solch weitreichende Entscheidungen sollte man nicht mitten in der Krise angehen...
    ... hörte ich in letzter Zeit öfters bei gewissen politischen Vorstössen.
    Aber das hier ist sicher was ganz anderes.
  • Shin Kami 10.05.2020 15:57
    Highlight Highlight Irgendwann müssen wir das Rentenalter eh erhöhen, da sind mir solche Ideen wie mehr Ferien als "kompensation" willkommen. Allerdings löst das nicht das Problem, dass ü50 die Jobsuche schwerer wird...
    • Hierundjetzt 10.05.2020 20:13
      Highlight Highlight Dafür hat die SP die Überbrückungsrente aufs Tapet gebracht...
  • homo sapiens melior 10.05.2020 15:54
    Highlight Highlight Find ich gut. Werd ich unterstützen.

    Aber eine Sache irritiert mich jetzt doch. Erinnert ihr euch, dass der Schweizer Arbeitende keine zusätzliche Ferienwoche bekam? Von Wirtschaftsseite her, inkl. FDP und SVP, wurden Ängste geschürt, die Schweizer Wirtschaft würde das nicht aushalten. Und jetzt sollen es gleich zwei Wochen werden?
    Wir leben in einer postfaktische Ära, wo Wahrheiten nicht mehr so wichtig sind. Gäll?
    • Cpt. Jeppesen 10.05.2020 18:07
      Highlight Highlight Das BGE wurde von einem Deutschen Milliardär "erfunden". Wir hätten sogar genügend Kohle um solches zu finanzieren ohne dabei die Wirtschaft zu ruinieren. Es ist längst keine Frage mehr von links oder rechts, falsch oder richtig. Es geht auch nicht darum was richtig oder falsch ist, es geht allen Parteien nur darum "Profil" zu zeigen und die Stammwählerschaft und Finanziers nicht zu vergraulen. Sich von den anderen abheben, das ist wichtig. Sieht man jeden Tag aufs neue.
      Ich wünschte mir, dass sich die Politik mehr um den Menschen und Erhalt dieser Welt kümmern würde als diese Hahnenkämpfe.
  • Radesch 10.05.2020 15:48
    Highlight Highlight Ich sehe nicht ein, wieso wir uns diesbezüglich zurückentwickeln sollten. Wenn überhaupt, dann mit der Reduktion der Wochenarbeitszeit auf 32h/Woche + mehr Ferien. Dann ist nämlich auch die physische und psychische Kraft und der Wille da, länger zu arbeiten. Ansonsten provoziert man doch Auswanderungsströme. ich arbeite sicher nicht länger als bis 65... Ich dacht ja, dass wir zum Leben arbeiten und nicht Umgekehrt. Die Wirtschaft dient dem Volke, nicht umgekehrt... Zumindest war das einmal die Idee.
  • Pafeld 10.05.2020 15:38
    Highlight Highlight Komisch. Hat die FDP nicht mal behauptet, dass wir unsere Wirtschaft komplett an die Wand fahren mit 6 Wochen Ferien? Und jetzt wollen sie sogar noch eine Woche drauflegen? Damit die Leute noch einmal zwei bis drei Jahre mehr Zeit haben, um vor der AHV ausgesteuert zu werden? Noser wie er leibt und lebt. Mit dem faulen Kompromiss um die Ecke kommen, wo es sich abzeichnet, dass eine Rentenaltererhöhung vom Tisch ist, solange die Arbeitslosigkeit der ü50 System hat. Und solange er die Überbrückungslösung weiter munter aushöhlt, kann er sich diesen traurigen Kuhhandel sonst wohin stecken.
  • Chumitze 10.05.2020 15:36
    Highlight Highlight dann ein Grund mehr, die teuren „alten“ Angestellten zu entlassen - wirklich eine gute Idee?
  • pamayer 10.05.2020 15:15
    Highlight Highlight Hauptsache, die 2 Säule wird mit genügend spekulierbarem Geld versorgt.
    Wovon die daraus entstehenden Gewinne netterweise der FDP, CVP und SVP zufallen.

    Sicher nicht denen, die länger arbeiten müssen, weil die 2. Säule immer an Wert verliert.
  • Black Cat in a Sink 10.05.2020 14:52
    Highlight Highlight Bevor überhaupt wir darüber nachdenken, müssen die älteren Arbeitnehmenden vor Kündigungen geschützt werden. Dann wäre die Sanierung der Rentenversicherungen fällig und dann können wir darüber diskutieren, wer wie lange arbeiten soll und den Eintritt ins Rentenalter individuell festlegen. Das funktioniert auch ohne 2 Wochen mehr Ferien Zückerli.
  • GoldjungeKrater 10.05.2020 14:43
    Highlight Highlight Das ist sicher ein guter Ansatz! Irgendwer muss jetzt schliesslich auch das Corona-Debakel bezahlen
    • Faktenchecker 10.05.2020 16:54
      Highlight Highlight Das überlassen wir den Linken. Die können ja Geld herzaubern.
    • Cpt. Jeppesen 10.05.2020 18:11
      Highlight Highlight Dann verschieben wir die Kampfjet-Beschaffung um weitere 5 Jahre und haben somit über diesen Zeitraum 16 Milliarden gespart . So einfach :-)
  • Forest 10.05.2020 14:41
    Highlight Highlight Wäre eine Lehre im Alter von 16J anfängt, möchte nach knapp 50 Jahren Arbeit sich irgendwann zur Ruhe setzen. Ich hatte mal einen Lehrer, zwei Wochen später nachdem er seinen Ruhestand erreichte starb er an Herzinfarkt. Lebenszeit ist mir mehr Wert deshalb Nein.
    • Pafeld 10.05.2020 15:53
      Highlight Highlight Kommt das Begehren an die Urne, ist es sowieso chancenlos. Der Durchschnittsstimmer ist 62 Jahre alt. Die werden diesen faulen Kompromiss bestimmt nicht annehmen, nur um dann nochmals 2–3 Jahre arbeiten zu müssen. Und warum die Frauen plötzlich drei Jahre mehr arbeiten sollen für maximal 100 Wochen zusätzliche Ferien, ist auch offen. Sorry, Noser hat sich wohl endgültig von der Lebensrealität des Durchschnittsbürgers verabschiedet.
    • bbelser 10.05.2020 16:38
      Highlight Highlight Du hast Recht. Welche Gesellschaft, welche Wirtschaft, welche Lebensentwürfe sind es, die so vollmundig darüber bestimmen wollen, dass wir mit 65 noch nicht lange genug im Hamsterrad waren? Sind es nicht Pflästerli-Rezepte von vorgestern, die uns hier als Lösung vorgegaukelt werden? Welche Gesellschafts-Vision verbirgt sich dahinter?
      Wir sollten die jetzige Zäsur zum Anlass nehmen, grundsätzlich zu fragen, welche Wirtschaft wir zu welchem Zweck wollen. Und wie Politik das dann gestalten soll.
      Das bürgerliche Gehetze ist keine Lösung.
    • Cpt. Jeppesen 10.05.2020 18:15
      Highlight Highlight @Einzelfall; bedauerlicher: Mit 50% Einkommen kann ich das Leben hier in der Schweiz nicht zahlen. Deshalb momentan keine gute Idee. Prinzipiell wäre ich dafür, müsste ich aber jetzt deutlich mehr verdienen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 10.05.2020 14:34
    Highlight Highlight Das unser Rentenalter 65 nicht mehr haltbar ist, ist glaubs jedem klar, der im Arbeitsprozess drinsteckt.

    Es gibt 2 Optionen:

    Entweder wir belassens so wies ist und haben Lohnabzüge von neu 20 - 25% und eine Mehrwersteuererhöhung von 10-15%

    Oder wir erhöhen moderat das Rentenalter bis 67+

    Und wenn jemand 45 Jahre lang (Arbeitsleben) die ungerechte MwSt toll findet (arme zahlen mehr) oder insgesamt 25% Lohnabzüge haben möchte, trete hervor und sagt: hier!

    Eben. Wusst ichs doch
    • Pafeld 10.05.2020 16:00
      Highlight Highlight Warum genau soll das Rentenalter 65 nicht haltbar sein? Wegen der privaten Vorsorge, die nicht mehr die erwarteten Renditen abwirft? Oder dem Märchen der steigenden Lebenserwartung, die seit 8 Jahren praktisch stagniert? Sorry, aber Phrasen dreschen kann jeder. Wir können die AHV auch über die Bundeskasse querfinanzieren. Z.B. durch eine Reichensteuer. Oder mindestens, indem Dividenden wieder der AHV-Pflicht unterstellt werden (danke, USRII).
      Die einzige Realität ist, dass wir die AHV seit Jahren vor der FDP retten müssen.
    • bbelser 10.05.2020 16:45
      Highlight Highlight Es gibt 100 Optionen, nur wollen die braven Bürgerlichen nicht, dass wir darüber nachdenken, geschweige denn alternative Wirtschafts- und Gesellschaftsentwürfe diskutieren. Das wäre jetzt nötig, nicht Angstmacherei und Hetzerei. Mir fehlt in dem Ganzen eine langfristige Gesellschafts-Vision (ausser dem "Weiter-so" oder "Zurück-zum-Gehabten", das hier als alternativlos hingestellt wird).
    • Sternengucker 10.05.2020 17:05
      Highlight Highlight Ich glaube kaum, dass die Armen mehr Mehrwertsteuer bezahlen. Je mehr Einkommen, desto höher der Konsum. Vor allem wäre das eine Lösung, bei der alle etwas beitragen. Die AHV-Beiträge für Arbeitnehmer wurden ja schon erhöht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Machine 10.05.2020 14:19
    Highlight Highlight Kaufen Sie jetzt, bezahlen Sie später. Der Vorschlag passt genau in unsere Kredit-Leasing-Gesellschaft.
  • Lowend 10.05.2020 14:03
    Highlight Highlight Für Gutverdienende sind die Vorschläge tiptop, aber für hart arbeitende Handwerker*innen können 2 zusätzliche Jahre sehr lang sein, denn im Vergleich zu Büroarbeitenden sterben handwerklich tätige Menschen leider meist früher.

    Oft verdienen genau diese Menschen dann auch noch weniger und unter dem Strich sollte man die AHV auch mal unter dem Gesichtspunkt der gerechten Verteilung von Geldern unter den verschiedenen Berufsgruppen betrachten, denn wer ein schönes Leben und einen gut bezahlten Job hatte, lebt meist länger und bekommt dadurch extrem viel mehr AHV, als weniger Privilegierte.
    • bbelser 10.05.2020 16:50
      Highlight Highlight Es braucht eine viel grundlegendere Diskussion als dieses hektische Herumbasteln am Rentenalter. Und zwar eine Diskussion ohne all die Schreckgespenster, was wir alles unwiederbringlich verlieren, wenn wir nicht sofort und nur so handeln wie sich das Herr Noser vorstellt.
  • Faktenchecker 10.05.2020 13:48
    Highlight Highlight Geht in Ordnung wenn die Wirtschaft verpflichtet wird ältere Menschen auch zu beschäftigen.
    Ich ginge soweit dass Ü55 unkündbar werden grundsätzlich, natürlich mit vernünftigen Ausnahmen.
  • Skeptischer Optimist 10.05.2020 13:26
    Highlight Highlight Warum nicht mehr Ferien und das Rentenalter bei 65 belassen?
    • TJ Müller 10.05.2020 15:35
      Highlight Highlight AbER dIE WirTScHaFt!!
    • bbelser 10.05.2020 17:03
      Highlight Highlight Weil dann das überhitzte Hamsterrad des ewig zu steigernden Wachstums eiert...
  • Töfflifahrer 10.05.2020 13:15
    Highlight Highlight Da ich in diesem Vorschlag wiedermal das Ignorieren der Ü50 Problematik erkenne, ist ein Nein von mir klar.
    Bringt erst mal Vorschläge wie die Ü50 wieder Jobs bekommen, danach sprechen wir über mögliche Rentenalter Erhöhung.
  • cdrom 10.05.2020 13:15
    Highlight Highlight Das ist einmal mehr Symptombekämpfung.

    Wie wärs wenn die Politik die Lebenhaltungskosten senken würde?

    Ich zum Beispiel habe meine Hypothek weitgehend amortisiert (auch mit PK Guthaben) und wohne jetzt entsprechend günstig und sorglos. Der Preis für diese Freiheit sind mehr Steuern aber dies ist es mir wert. Lieber der Gemeinde mehr geben als der Bank.

    Heute wird genau das Gegenteil propagiert. Verschulde dich um das Wachstum anzukurbeln und spare Steuern.
    Einmal mehr Gewinne privat, die Kosten dem Staat.

  • BetterTrap 10.05.2020 13:06
    Highlight Highlight Es geht schlussendlich nur darum noch zwei weitere Jahre weiter von den Arbeitnehmern zu profitieren..
    Wir brauchen keine zwei weitere Arbeitsjahre, wir brauchen auch keine 40 Std. Woche (welche übrigens Anfang 20.Jh. als KOMPROMISS mit Aussicht auf Reduktion eingeführt wurde).

    Das Geld ist vorhanden, es müsste nur fair verhandelt werden...

  • cdrom 10.05.2020 13:02
    Highlight Highlight Ich wusste gar nicht dass die Wirtschaft mit der Arbeit zwei Jahre im Rückstand ist. 😲
  • Troll26 10.05.2020 12:52
    Highlight Highlight Aufgepasst!
    Man kann so auch zwei Jahre länger arbeitslos sein.
    Bei dieser Regel müssten die „Alten“ auch wieder vermehrt berücksichtigt werden.
  • Evan 10.05.2020 12:30
    Highlight Highlight Finde ich eigentlich gar nicht mal so schlecht. Dann hat man jedes Jahr 2 Wochen "Rente", und zwar zu einer Zeit wo man noch fit ist.
  • deepmind96 10.05.2020 12:21
    Highlight Highlight Ich finde dies ein guter und fairer Vorschlag.

    Wenn wir die AHV retten wollen kommen wir nicht darum herum länger zu Arbeiten. Was viele vergessen ist, dsss die Menschen als die AHV eingeführt wurde im Durchschnitt, nach Eintritt in die Rente, noch 15 Jahre lang lebten. Heute ist es oftmals doppelt solang.
    • Mutzli 10.05.2020 12:57
      Highlight Highlight @deepmin96

      Die durchschnittliche Lebenserwartung in der Schweiz ist 83 Jahre. 18 Jahre sind zwar mehr als 15, aber ziemlich weit entfernt von "oftmals doppelt so lang".
    • satyros 10.05.2020 14:09
      Highlight Highlight "Als die AHV eingeführt wurde" war die Produktivität der Schweizer Wirtschaft auch noch ganz eine andere. Telephone (die Dinger, die man fix zu hause hat und die nichts anderes können als telephonieren) waren damals für die meisten Leute "Neuland" und ein grosser Teil der Menschen arbeiteten in der Landwirtschaft.
  • Snowy 10.05.2020 12:19
    Highlight Highlight Endlich mal wieder auf Seiten der FDP! 👍

    Natürlich muss das Rentenalter angehoben werden - wir werden schliesslich immer älter und arbeiten zum grössten Teil nicht mehr schwer körperlich.

    Für die Handwerker und Landwirte kann man gerne Ausnahmen vorsehen.
  • aglio e olio 10.05.2020 12:16
    Highlight Highlight Jetzt sind sechs Wochen Ferien also nicht mehr der Untergang der Wirtschaft, so wie bei der letzten Abstimmung dazu prophezeit wurde?
    Jetzt will man dem Stimmvolk damit die unpopuläre Erhöhung des Renteneintrittalters schmackhaft machen?
    Irgendwie unglaublich abgehoben und respektlos.
    • bbelser 10.05.2020 17:13
      Highlight Highlight Hat so was Trumpiges: halte die Menschen mit Nonsens-Vorschlägen beschäftigt, dann kommen sie erst gar nicht auf die Idee, mal grundsätzlich darüber nachzudenken, welche Wirtschaft und welche Gesellschaft sie eigentlich wollen.
      Nosers Mogelpackung bitte ungeöffnet zurück.
  • Maracuja 10.05.2020 12:11
    Highlight Highlight Bei Forderungen nach mehr Ferien wurde bisher von bürgerlicher Seite immer mit dem Untergang der Schweiz gedroht. Und jetzt sollen 6 Wochen Ferien plötzlich tragbar für KMUs sein?
    Und wie sieht es mit der Bereitschaft der Arbeitgeber aus ältere Arbeitnehmer weiterhin zu beschäftigen?
    Hat sich daran etwas verbessert? Müssen wir nicht wegen der Coronakrise über einen längeren Zeitraum mit mehr Arbeitslosen rechnen? Verschlechtert Corona die Chancen älterer Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt? Will Herr Noser ältere Bauarbeiter, die körperlich nicht mehr mithalten können, auf das RAV abschieben?
    • Sternengucker 10.05.2020 17:11
      Highlight Highlight @Turi. Wenn Frauen keine Kinder mehr gebären und sich ausschliesslich dem Beruf widmen, finde ich Ihren Vorschlag gut.
    • bbelser 10.05.2020 17:20
      Highlight Highlight Mein Gott, Maracuja, stell noch mehr solche Fragen und schon dräut uns Sozialismus! 😱
      Von Noser und FDP-Konsorten hätte ich ja gerne mal einen langfristigen Gesellschaftsentwurf gesehen, der mehr bringt als nur pflästerlimässig am Rentenalter rumdökterlen. Aber nee: gesellschaftspolitisch gähnende Leere und Rezepte von vorgestern...
  • Turi 10.05.2020 12:02
    Highlight Highlight Finde ich gut.

    Allerdings fände ich es schon ein Schritt aus dem Mittelalter, wenn Frauen und Männer das gleiche Rentenalter hätten.

    Heute werden 60% der AHV-Renten von Frauen bezogen, nur 40% von Männern. Man kann nicht immer nur von Gleichstellung schwafeln, und nichts tun.

    Finde ich gut kommen da frische Vorschläge von der FDP, wohingegen die Linke völlig in ihren Doppelmoral-Grabenkämpfen verstrickt sind.
    • bbelser 10.05.2020 17:23
      Highlight Highlight Frische Vorschläge??
      Also mir kommt es eher wie die ausgelutschteste Flickwerk-Politik vor. Fantasie in der Politik der Altersversorgung stell ich mir jetzt echt anders vor...
    • Turi 10.05.2020 17:53
      Highlight Highlight Mügäli, die Statistiken sagen: Die AHV Gelder, die jährlich ausbezahlt werden, gehen zu 60% an Frauen, und zu 40% an Männer. Jahr für Jahr.
    • Resche G 10.05.2020 22:09
      Highlight Highlight @Mügäli (nur) zu 34 % von Frauen aufgebracht.

      Schweizer leben leider zu 3/4 ein konservatives Familienbild wo der Mann Arbeitet und die Frau Kocht, Kinder erzieht, Grosseltern Pflegt. Alles Tätigkeiten wofür es keinen Lohn gibt und somit auch keinen AHV Beitrag.

      Wenn sie dies jetzt den Frauen vorhalten lade ich Sie und alle anderen Schweizer Männer einmal ein dieses Rollenbild zu tauschen.
  • FrancoL 10.05.2020 12:00
    Highlight Highlight Die Frage ist nicht ob der Verschlag gut oder schlecht ist. Die Frage ist;

    WIESO versucht man wieder eine Lösung zu finden, die alle in den gleichen Topf wirft, als wären alle Arbeiten gleich belastend.

    WIESO versucht man auszublenden, dass die Arbeitsplätze in Zukunft nicht zunehmen sondern eher abnehmen werden.

    Bringt doch bitte Lösungen die für die Zukunft machbar sind und nehmt endlich zur Kenntnis dass die Arbeitsbelastung sehr unterschiedlich ist.
  • Platon 10.05.2020 11:56
    Highlight Highlight Bestimmt nicht der dümmste Vorschlag, der in den letzten Jahren von der FDP kam. Nichts desto trotz, ich verstehe einfach nicht wieso die FDP, die sich sonst immer mit Händen und Füssen gegen gesamthafte Regelungen des Staates wehrt (siehe Mieterlass Corona), beim Rentenalter ums Verrecken genau eine solch undifferenzierte Lösung fordert. Es kann doch nicht so schwierig sein: Flexibilisieren und Anreize setzen! Während der Bauarbeiter ohnehin mit 60 kaputt ist und eher wenig in die AHV zahlt, können die Bürogummis bestimmt bis 70 arbeiten und zahlen erst noch überdurchschnittlich ein!
  • Ranger55 10.05.2020 11:55
    Highlight Highlight Solange Leute mit 50+ auf dem Arbeitsmarkt praktisch keine Chancen mehr haben, erübrigt sich eine Diskussion über die Erhöhung des Rentenalters. Die Rahmenbedingungen müssen angepasst werden, beispielsweise „Flatten the Curve“ bei den BVG Beiträgen für ältere Arbeitnehmer..
    • Hierundjetzt 10.05.2020 13:49
      Highlight Highlight Die tiefste Arbeitslosigkeit ist bei den Ü55. Aufgrund des Alters gibts ja jetzt die Überbrückungsrente.

      Das dass BVG System geändert werden muss (Einzahlung neu ab 20) ist glaubs auch jedem klar)
    • Heini Hemmi 10.05.2020 14:16
      Highlight Highlight Stimmt, eigentlich müsste es genau umgekehrt sein, zumal bei einer Erhöhung des Rentenalters: Die BVG-Beiträge für Ältere müssten tiefer sein als für Jüngere, damit die Job-Chancen steigen.
    • Resche G 10.05.2020 21:47
      Highlight Highlight Wie wäre es mit mehr Ferien für Junge Leute und einer fette Elternzeit ? Das würde doch helfen die Rahmenbedingungen gegenüber den älteren Semester zu verbessern;)

    Weitere Antworten anzeigen
  • ThisNameWasTaken 10.05.2020 11:49
    Highlight Highlight Wenn man für Ü60 bereits Übergangsrenten statt ALV einführt, müsste man dazu auch gleich was sagen...
  • Streuner 10.05.2020 11:36
    Highlight Highlight Blödsinn. Reine Umverteilung von der AHV zur ALV
  • Vecchia 10.05.2020 11:26
    Highlight Highlight Auf welchem Planeten oder in welcher Blase leben die?

    In Zukunft vielleicht differenziert diskussionswürdig - für Jobs, die den Körper nicht über Jahre belasten! - aber zum jetztigen Zeitpunkt...?

    Hallo Politiker? Wer wird wohl aktuell am ehesten entlassen und wird - wenn man den Prognosen der Wirtschaftslobby glauben darf - noch Jahre arbeitslos sein...?

    Priorität hätten jetzt Arbeitsbedingungen und Löhne im Gesundheitswesen und andern systemrelevanten Jobs. Das gäbe übrigens auch mehr AHV, von Dividenden wird ja keine AHV abgezogen.
  • Goggwärgi 10.05.2020 11:22
    Highlight Highlight Eine Anpassung ist unbedingt nötig. Diese macht aber nur dann Sinn, wenn einerseits der Kündigungsschutz für Ü55 verbessert wird, der BVG-Satz für jede Altersgruppe identisch ist und Unternehmen endlich bereit sind, Ü55 anstellen. All dies hat gleichzeitig zu geschehen. Andernfalls macht Nosers Vorstoss keinen Sinn. Zuerst die Erhöhung des Rentenalters umzusetzen und erst danach die Anpassung des BVG-Statzes in Betrachtung zu ziehen, ist strikte abzulehnen.
  • Victor Paulsen 10.05.2020 11:21
    Highlight Highlight Im grunde eine gute Idee. Aber etwas was man aktuell bei den über 65 jährigen,die noch arbeiten, sieht, ist, dass sie häufig jungen Leuten den Job nehmen. Dort müsdte man auch Anpassungen machen, sodass dort die Jobsicherheit gewährleistet ist
    • RicoH 11.05.2020 00:33
      Highlight Highlight Man kann es auch anders sehen: junge Leute, die arbeiten, nehmen Ü55-jährige den Job weg.
  • Nume no eis, bitteee! 10.05.2020 11:16
    Highlight Highlight Für viele heisst Erhöhung des Rentenalters nicht länger arbeiten sondern einfach weniger Rente erhalten. Finanzpolitisch verstehe ich den Vorstoss schon, allerdings ist dieser sozialpolitisch zu diskutieren und situativ (wems heute schon fast nicht reicht) abzufedern. - ABER: Ich möchte einfach später mal nicht für jene bezahlen, die die PK für Eigenheim geplündert haben (kenne genig Beispiele) und ich habe brav kalkuliert und meine Mietwohnung behalten. Also: in der Rentenfrage gerne etwas mehr Flexibilität aber (und das lässt sich vereinbaren) auch ein paar Regeln!
    • MacB 10.05.2020 11:32
      Highlight Highlight Sorry, dann hast du schlexht kalkuliert, wenn du meinst, mitvder Mietwohnung besser zu fahren. Ich meine das nicht böse, schau es dir nochnals an. In der jetzigen Phase kriegst du langfristige Hypotheken unter 1%. Du zahlst die Amortisation dir selber ab und hast bei Erreichen des Rentenalters einen Sachwert, der auch verkäuflich ist. Ich würds nochmals anschauen, mieten kann langfristig nicht günstiger sein.
    • Nume no eis, bitteee! 10.05.2020 18:43
      Highlight Highlight @ MacB: ein Herzchen von mir für Deinen Kommentar. Ich meinte nur, wenn das EK nicht aufgebracht/gespart wurde und dafür die PK hinhalten musste. - Trotzdem noch eine Bemerkung: keine Sorge, mein Gespartes (genug EK für kl. Eigenheim) hab ich sonst gut (und rasch liquide) investiert. Ich bin einfach auch etwas altmodisch... Schulden (auch Hypotheken) stressen mich. Aber ja, das ist mein Problem.
    • MacB 10.05.2020 20:14
      Highlight Highlight Okay, dann versteh ich dich 👍 kann ich nachvollziehen, mir geht es auch ein wenig so mit den Hypotheken...
  • Yogi Bär 10.05.2020 11:16
    Highlight Highlight Ja ja und die ü50 Jährigen stellen sie auf's Abstellgeleise! Soll sich jeder einmal darüber klar werden wie dies funktioniert....

    Ein weiterer unglaubwürtiger Versuch seitens Noser, das Vorsorgesystem zu zerstören. 🤢🤮
  • IMaki 10.05.2020 11:15
    Highlight Highlight Klar ist das die günstigste Lösung für Teile der Wirtschaft und vor allem für die Reichen und Superreichen. Statt ein Steuersystem, das das Prädikat "gerecht" verdiente, sollen die Leute über 65, also die heutige Risikogruppe, zwei Jahre länger in den Stollen. Einige aus dem freisinnigen Milieu träumen ja sogar von Arbeitsalter 70. Zwar gibt es schon für Leute ab 55 keine Jobs mehr, macht nichts: sie werden dann einfach zuerst von der Arbeitslosenversicherung durchgefüttert und dann ab in die Sozialhilfe.
    Der neoliberale Wahnsinn as its best.
  • Wandervogel 10.05.2020 11:14
    Highlight Highlight Diejenigen Menschen die zu einem geringen Lohn körperlich hart arbeiten müssen (Bau, Gesundheit, Schichtbetrieb, Produktion) und somit die Arbeit als solches erbringen, dürfen also noch länger schuften, während sich das FDP-Klientel aufgrund guter Löhne eine Frühpensionierung erkaufen kann oder zumindest als weissnichtwas-Manager einem ruhigen, gemütlichen Bürojob nachgeht, bis die Pensionierung ruft. Ich hoffe die Quittung kommt.
    • Hierundjetzt 10.05.2020 13:46
      Highlight Highlight Die Bauarbeiter haben Frühpensionierung. Die Stahlarbeiter ebenso. Probiers nochmals.

      Du hast, wie die Gewerkschaften, wie immer für jede Lösung ein Problem.

      Wir werden älter und 80% der CH arbeitet im Dienstleistungsbereich
    • IMaki 10.05.2020 14:03
      Highlight Highlight @Hierundjetzt.
      Tolle Logik! Dann sollten wir entweder bis zur durchschnittlichen Lebenserwartung (heute bei ca. 85) malochen, gell? Oder dann Schräubelen wir - noch besser - diese Lebenserwartung am besten um 10 bis 15 Jahre herunter. Und für die dann trotzdem noch (Ueber)Lebenden bleibt ja immer noch ein Job an der Kasse bei Migros oder Coop, d.h. im Dienstleistungsbereich. Oder in der Pflege. Diese Jobs kosten ja sowieso nichts und sind ja nur von Frauen besetzt. Uebrigens, nur so zum Nachdenken: der nächste Schub bei den überflüssigen Jobs wird imfall bei Banken und Versicherungen sein.
    • Garp 10.05.2020 14:57
      Highlight Highlight Auch in der Pflege schafft man es nicht bis 67 zu arbeiten. Es gibt auch noch Berufe mit enormer psychischer Belastung. Man darf das nicht nur auf das körperliche reduzieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bruuslii 10.05.2020 11:11
    Highlight Highlight wenn man bedenkt, dass die lebenserwartung früher mal ca. gleich dem rentenalter war, finde ich es durchaus diskussionswürdig.

    allerdings finde ich eine schrittweise redizierung der arbeitszeit beim erreichen des rentenalters sinnvoll.
    einige meiner arbeitskollegen arbeiten reduziert weit über 65 weiter, weil es ihnen spass macht (ingenieurbüro).

    auch eine differenzierung zu den arbeitsgattungen muss beibehalten werden. "knochenjobs" müssen ein geringeres rentenalter haben.

    auf der anderen seite sind wir eine leistungsgesellschaft auf speed und sollten das ganze system überdenken.
    • Illuminati 10.05.2020 11:34
      Highlight Highlight Das ist mit dem Weiterarbeiten über das Rentenalter finde ich eine schwierige Sache..
      Da bin ich zwiegespalten. Einerseits finde ich es schön, wenn einem der Job so gefällt und man weiterarbeiten möchte und das sollte eigentlich ja auch auch jeder für sich entscheiden dürfen, andererseits nimmt man einer jungen Person sozusagen den Arbeitsplatz weg eventuell. Gerade in Branchen wo die Jungen kaum Jobs finden.
      Versteht mich nicht falsch, ich will das nicht verbieten aber jeder sollte für sich auch darüber nachdenken wenn es so weit ist.
    • ThisNameWasTaken 10.05.2020 11:48
      Highlight Highlight @Illuminati: in welchen Branchen finden die Jungen kaum einen Job?
    • lilie 10.05.2020 12:07
      Highlight Highlight Das Problem scheint mir zu sein, dass es in jeder Branche anders ist. In einem Ingenieursbüro profitieren vermutlich alle davon (auch die Jungen), wenn ein erfahrener Ingenieur auch über das Pensionsalter hinaus noch mit Rat und Tat zur Verfügung steht.

      Hingegen ist es vermutlich nutzlos, wenn ein alter Mann noch auf der Baustelle rumsteht oder in einem Job dahindümpelt, wo die technischen und sonstigen Entwicklungen ihn längst überholt haben.

      Gleichzeitig benachteiligt man genau diese Leute, wenn man sie früher in Pension schickt, weil sie so weniger Rente kriegen.

      Finde es nicht einfach.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DonCamillo 10.05.2020 11:10
    Highlight Highlight Ich spare mir die Fluchwörter über diesen Wirtschaftsheini und führe stattdessen zwei Punkte auf:
    1. Heute haben über 50 Jährige kaum mehr eine Chance auf dem Arbeitsmarkt. Statistiken zeigen, dass ab dem 50. Lebensjahr die Wahrscheinlichkeit einen neuen Job zu finden, markant sinken.
    2. Die Arbeitswelt der Zukunft wird fundamental verändert sein. Eine Steuer auf KI und andere automatisierte Arbeitskräfte würde dazu beitragen, das Rentenalter zu senken.
    Die spinnen doch, die FDPler...
    • lilie 10.05.2020 13:54
      Highlight Highlight @DonCamillo: Schon, aber was ist die Lösung? Alle mit 50 in die Rente schicken, damit die Jungen einen Job aber keine Rente mehr haben? Das Problem ist nicht so einfach.

      Vielleicht bräuchte es mehr Flexibilität. Z.B. mit der Möglichkeit, ab 60 Teilzeit zu arbeiten und ab da eine Teilrente zu beziehen.

      Das würde auch das Problem lösen, dass ältere Mitarbeiter zu teuer sind und deshalb entlassen oder nicht mehr angestellt werden.
    • RicoH 11.05.2020 00:45
      Highlight Highlight @ lilie

      Ich denke, dass es andere Lösungen zur Finanzierung gäbe, ohne die "normal" verdienenden Menschen weiter zu belasten.

      Das Problem ist: die reiche Bevölkerungsschicht müsste einen grösseren Beitrag leisten. Das wollen die Bürgerlichen mit allen Mitteln verhindern.
    • lilie 11.05.2020 09:00
      Highlight Highlight @RicoH: Ich wäre vor allem mal dafür, dass es eine Möglichkeit gibt, freiwillig auf die Rente zu verzichten. Oder dass bei entsprechender Einkommenssituation grundsätzlich keine erste und zweite Säule ausbezahlt wird.

      Das ist einfach völlig sinnlos, wenn Leute, die gar nicht darauf angewiesen sind, Rente ausbezahlt bekommen. Auch wenns in der Masse vielleicht nicht viel ist, es fehlt ja aber trotzdem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • joerckel 10.05.2020 11:08
    Highlight Highlight offenbar reicht es den Wirtschaftsleuten und Verbänden noch immer nicht, dass der einfache oder einfachere Arbeiter 40 Jahre gekrampft und sich ein bescheidenes Renteneinkommen erarbeitet hat. Nein, diese Arbeiter sollen zum Nutzen der "Wirtschaftsführer" noch einige Jährchen anfügen. damit sich diese Leute noch reicher zurücksetzen können. Na ja, die FDP eben oder auch die Seitenwagenpartei der SVP genannt.
    • lilie 10.05.2020 14:50
      Highlight Highlight @joerckel: Die "Wirtschaftsführer" gehen selten in Rente. Die meisten arbeiten bis zu ihrem Tode oder bis die Gesundheit es nicht länger zulässt.

      Renten gibt es erst seit der Industrialisierung. Vorher war es klar, das jeder für sein Überleben arbeiten muss. Erst seit damals hat man ein Konzept der Pensionierung entwickelt, welche einen Lebensabend ohne Verpflichtubgen erlaubt.

      Nur so mal schnell zur Einordnung. 😉
    • RicoH 11.05.2020 00:49
      Highlight Highlight @ lilie

      Im Mittelalter hat man noch Hexen verbrannt. Nur so mal schnell zur Einordnung 😉.
    • lilie 11.05.2020 09:01
      Highlight Highlight @RicoH: Falsch, Hexenverbrennungen gab es bis ins 19. Jahrhundert. Tut aber nichts zur Sache. 😉
  • weissauchnicht 10.05.2020 11:07
    Highlight Highlight Ich finde es im Prinzip gut. Aber schade, dass ausgerechnet die FDP die Initiative für 6 Wochen Ferien kompromisslos versenkt hatte, statt diese Idee als Gegenvorschlag zu präsentieren. Das macht sie wenig glaubwürdig, und zeigt, dass sie nicht langfristig denkt.

    Wenn ich in den letzten 5 Jahren schon jeweils zwei Wochen mehr bezahlte Ferien gehabt hätte, fände ich jetzt auch die Erhöhung des Rentenalters nicht so schlimm. Aber hier liegt auch das Problem. Diejenigen, die kurz vor der Pensionierung stehen, haben nichts davon, ausser zwei Jahre weniger Rente...
    • RicoH 11.05.2020 00:53
      Highlight Highlight Kann ich verstehen. Aber ich denke nicht, dass die jeweils 2 Wochen mehr Ferien das erhöhte Rentenalter kompensieren können. Das ist nur das "Zückerli" für eine Win-Loose Situation.
  • Alice36 10.05.2020 11:04
    Highlight Highlight Ja die Mehrkosten für die Wirtschaft sind sicher geringer weil dann schon die 49 - jährigen entlassen werden.
  • Rellik 10.05.2020 11:03
    Highlight Highlight Noser ist echt der Schweizer Politiker der am schwierigsten einzuschätzen ist. Innerhalb einer Woche kommt mal er mit dem primitiven verbalen Zweihänder gegen Sp-Nationalrätin Meyer, nachher wieder mit schlauen Vorschlägen wie diesem. Von duseligem Schwachmat zu BR-Potential und zurück wie auf einer Achterbahn.
    • lilie 10.05.2020 13:59
      Highlight Highlight @Rellik: Hab ich genau auch gedacht. 🙈😅
    • RicoH 11.05.2020 01:00
      Highlight Highlight Erklär mir mal, was denn so schlau an Noser's Vorschlag ist. Ausser kaltem Kaffe aufgewärmt sehe ich keine wirkliche Lösung des Problems. Das Einige, was ich sehe, dass der "normale" Arbeitnehmer wieder mal in die Bresche springen soll. Kurz: weit davon entfernt, von einer sozial gerechten Lösung.
    • lilie 11.05.2020 10:43
      Highlight Highlight @RicoH: Was fändest du denn eine gerechte Lösung?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Guido Zeh 10.05.2020 10:54
    Highlight Highlight Gerade jetzt sind Ferien sehr populär...
    • Guido Zeh 10.05.2020 16:59
      Highlight Highlight War ja ironisch gemeint: Der Zeitpunkt des Vorschlags kommt ein wenig ungünstig daher. Ich würde es aber grosszügiger ausgestalten: Pensionsalter-Flexibilisierung 64 bis 69, Ferien schon ab Lehre und Berufseintritt 7 Wochen pro Jahr...Ich denke, das ergäbe ein Nullsummenspiel, wenn es zusätzlich Anreize gäbe, die Pensionierung hinauszuschieben ohne die zu bestrafen, die schon ab 64 aufhören wollen/müssen...(und ab 50 ein griffigerer Kündigungsschutz vorgeschlagen würde)...

Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Bereits am 29. November kann das Schweizer Stimmvolk erneut wählen gehen. Zum Beispiel über die Konzernverantwortungsintiative. Diese fordert, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingenden Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Beachtung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht.

Oder einfach gesagt: Schweizer Unternehmen und ihre Tochterfirmen könnten für ihre Tätigkeiten im Ausland rechtlich …

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