Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Stefanie Heimgartner, SVP-AG, links, begruesst ueberschwaenglich ihren Fraktionskollegen Andreas Glarner, SVP-AG, Mitte, rechts geht Roland Fischer, GLP-LU, vorbei, am ersten Tag der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 2. Maerz 2020 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Andreas Glarner, der neue Präsident der SVP des Kantons Aargau, will auch Präsident der SVP Schweiz werden. Bild: KEYSTONE

Andreas Glarner will SVP-Präsident werden – und fordert eine Kampfwahl

Ständerat Werner Salzmann? Nationalrat Alfred Heer? Oder etwa sogar Nationalrat Andreas Glarner? Wer wird Nachfolger von SVP-Präsident Albert Rösti? Mindestens drei Politiker kandidieren. Die Wahl findet voraussichtlich im August statt.

Othmar von Matt / ch media



Die SVP ist die Partei, in der neue Präsidenten üblicherweise mit Applaus durchgewinkt werden, als Einerkandidaturen. Das war 2016 mit Albert Rösti so und 2008 mit Toni Brunner. Auch 1996 wurde Ueli Maurer als einziger Kandidat mit 333 gegen 27 Stimmen bei 62 Enthaltungen komfortabel gewählt.

2020 soll sich das ändern, wenn es nach Nationalrat An­dreas Glarner geht. Drei Parlamentarier haben sich bisher bei der Findungskommission der SVP zu einer Kandidatur für die Nachfolge von Albert Rösti bereit erklärt: Ständerat Werner Salzmann (BE) und die Nationalräte Alfred Heer (ZH) und Andreas Glarner (AG).

Bild

Ständerat Werner Salzmann und Nationalrat Alfred Heer (von links), zwei Kandidaten für das SVP-Präsidium. Bild: keystone

«Für mich ist Marcel Dettling der Leuchtturm»

Glarner betont, er sei nur Kandidat, wenn Nationalrat Marcel Dettling (SZ) nicht antrete. «Für mich ist Dettling nach wie vor der Leuchtturm», sagt Glarner. «Tritt er an, kandidiere ich nicht. Tritt er nicht an, kandidiere ich.»

Dann wäre für Glarner die Zeit gekommen, den Delegierten wieder einmal eine Auswahl zu präsentieren. «Ich wünsche mir einen Zweiervorschlag zusammen mit Alfred Heer», sagt Glarner. «Es wäre gut, wenn die SVP-Delegierten wieder einmal eine Auswahl hätten. Wir sind ja nicht die KPdSU.» Damit spricht Glarner die kommunistische Partei der ehemaligen Sowjetunion an.

Marcel Dettling, SVP-SZ, spricht zur Grossen Kammer an der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 3. Maerz 2020 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Nationalrat Marcel Dettling wäre Glarners Wunschkandidat. Bild: KEYSTONE

Für Dettling selbst hat sich die Ausgangslage bislang nicht geändert, wie er mitteilt. Das bedeutet: Tendenziell will er nicht Präsident werden. Er hat drei kleine Kinder und führt einen Betrieb. Definitiv abgesagt hat er aber noch nicht.

Die Arbeitslast des Präsidenten breiter verteilen

Definitiv aus dem Rennen genommen hat sich hingegen Nationalrat Franz Grüter (LU). Ende März ernannte ihn die SVP zum Stabschef. Er nimmt mit beratender Stimme Einsitz in der Parteileitung. Grüter soll vor allem den Kontakt mit den Kantonalsektionen intensivieren.

Das ist ein arbeitsintensiver Knochenjob, der den zukünftigen Präsidenten entlasten soll. Eine interne Analyse der Wahlen 2019 zeigte: Rund ein Drittel der Ortssektionen befindet sich in schlechtem Zustand.

Albert Roesti, Praesident von der SVP Schweiz, aeussert sich an einer Medienkonefernz ueber Forderungen zum Schutz von Covid-19 unter Ausschluss von Notrecht sowie bei einer zweiten Welle, am Samstag, 2. Mai 2020, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

SVP-Präsident Albert Rösti: Wann wird sein Nachfolger gewählt? Bild: KEYSTONE

«Mit der Stelle des Stabschefs soll die Arbeitslast des Präsidenten breiter verteilt werden», sagt Grüter. «Ich hoffe, dass dies möglichen Kandidaten den Entscheid erleichtert, anzutreten.» Dass der Parteileitungsausschuss ihn dazu überredet, gleich auch noch das Präsidium zu übernehmen, schliesst er aber aus: «An meinem Entscheid, das Präsidium nicht zu übernehmen, halte ich fest.»

Die Wahl dürfte im August stattfinden

Wann der Nachfolger von Albert Rösti gewählt wird, ist unklar. «Es ist noch offen, wann die Präsidiumswahl stattfindet», sagt SVP-Sprecherin Andrea Sommer. Zwar visiert die SVP einen Termin im August an. Ob dann Versammlungen wieder erlaubt sind, ist ungewiss. Die SVP möchte die Wahl des neuen Präsidenten unbedingt vor real anwesenden Delegierten durchführen.

Die Findungskommission nimmt ihre Arbeit wieder auf. Kandidaten selbst will die SVP «erst kurz vor der offiziellen Wahl an der Delegiertenversammlung» bekannt geben, wie Nationalrätin und SVP-Vizepräsidentin Magdalena Martullo-Blocher sagt. Sie ist als Vizepräsidentin verantwortlich für die Präsidiumswahl. «Wir wollen nicht, dass die ganze Zeit spekuliert wird. Wir alle haben jetzt mit Corona andere Prioritäten und Aufgaben.»

Martullo lobt Rösti, Salzmann und Dettling

Martullo lobt aber mögliche Kandidaten. Angesprochen auf Werner Salzmann, sagt sie: «Er ist einer der vielen guten Kandidaten, die wir haben.» Und zu Marcel Dettling hält sie fest: «Er ist auch ein guter Kandidat. Er sitzt neben mir im Nationalrat.»

SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher - im Bild mit Schutzmaske im Parlament - hat Masken organisiert, damit Coiffeurgeschäfte möglichst bald wieder öffnen können. (Archivbild)

SVP-Vizepräsidentin Magdalena Martullo-Blocher lobt Präsident Albert Rösti. Bild: KEYSTONE

Albert Rösti wird die SVP noch führen, bis der neue Präsident bekannt ist. Die SVP bat ihn darum. Magdalena Martullo lobt Rösti. «Ich bin froh, dass er das Präsidium weiter wahrnimmt», sagt sie. «Gerade in dieser schwierigen Zeit ist es gut, jemanden zu haben, der erfahren ist.» Sie selbst sei in dieser Krise wirtschaftlich und politisch sehr engagiert. «Da wäre es für mich schwierig, die SVP noch temporär als Vizepräsidentin zu führen.» (aargauerzeitung.ch)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Was Leute bei der Arbeit tun, wenn ihnen langweilig ist.

So sieht eine Coronakonforme Klimademo aus

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

116
Bubble Diese Diskussion wurde geschlossen.
116Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ihre Dudeigkeit 18.05.2020 21:13
    Highlight Highlight Genau den Glarner, so kann sich die SVP ihr eigenes Grab schaufeln. Aber so naiv werden die so hochgelobte SVP Strategen ja kaum sein. 🙃
  • Zeus Faber 18.05.2020 21:01
    Highlight Highlight Super Idee. Dieser Typ ist alles andere als autenthisch oder sympathisch.
    Da legt sich die Partei ein Ei.
    Eieiei!
  • Jaklar 18.05.2020 20:39
    Highlight Highlight Wäre ja so witzig. Die svp würde am eigenen food ersticken. Ausgerechnet glarner.....das heisst praktisch eInen extremisten als präsi.
    Mir solls recht sein.
  • herbal_relaxation 18.05.2020 18:53
    Highlight Highlight Ich hatte die Ehre den werten Herrn Glarner als Kunden in meinem Geschäft zu empfangen. Selten jemand gesehen, der so griesgrämig dreinschaut. Man kann den Hass in seinen förmlich Augen spüren. Hoffe er bleibt in seinem Aargauer Kaff & macht die SVP nicht noch schlimmer, als sie schon ist.
  • Fip 18.05.2020 18:29
    Highlight Highlight Und wann werden die Armbinden mit dem Sünneli drauf verteilt?
  • Pfammi 18.05.2020 18:27
    Highlight Highlight Das erlaubt Herrliberg doxh nicht, wäre zu schön gewesen
  • Meierli 18.05.2020 17:36
    Highlight Highlight Bitte, bitte, bitte wählt Glarner ihr SVPler. Dann endet der Spuk der 1991 begann rasch.
  • atorator 18.05.2020 14:01
    Highlight Highlight Ui, Glarner, die entsicherte und runtergefallene Handgranate. Es wäre zwar für normale Menschen wie mich sehr anstrengend, sein Gesicht dauernd in den Medien zu sehen und seine "kompetenten" Interviews zu lesen.

    Aber, er würde die SVP bei den nächsten Wahlen in ein absolutes Desaster führen. Schlimmer als die letzten Wahlen.

    Und das fände ich gut.
    • Pisti 18.05.2020 16:43
      Highlight Highlight Ein Desaster war der Kuschelkurs mit Rösti, Glarner wäre das beste was der SVP passieren könnte.
    • atorator 18.05.2020 20:54
      Highlight Highlight Na dann viel Glück Pisti. Wenn sich die eigene Fraktion bei seinen Reden schon an den Kopf fasst, kommt das sicher gut.
  • Therealmonti 18.05.2020 13:58
    Highlight Highlight Glarner ist exakt der Richtige. Dann disqualifiert sich die SVP von allein.
    • ungeliebte Wahrheit 18.05.2020 17:32
      Highlight Highlight Da sag ich nur Wermuth/Meyer 😅
  • Guido Zeh 18.05.2020 13:38
    Highlight Highlight Glarner: Der Hater, der schon mal auch Telefonnummern von politisch missliebigen Personen ins Netz stellt? Ein Wolf im Schafspelz...
    • Silvio_soy_yo 18.05.2020 14:58
      Highlight Highlight Sehe den Schafspelz nicht.
    • Satan 18.05.2020 18:26
      Highlight Highlight Eher ein Schaf im Wolfspelz.
  • Mandarinchen 18.05.2020 13:37
    Highlight Highlight Ich bin weder Links noch Rechts sondern irgendwo in der Mitte. Aber bitte, bitte liebe $VP Wähler, tut nicht nur euch selbst sondern der ganzen Schweiz einen gefallen und wählt ganz sicher nicht Glarner zu eurem neuen Präsidenten.
  • TanookiStormtrooper 18.05.2020 13:30
    Highlight Highlight Glarner und Heer, die wohl unsympathischsten Politiker der ganzen Schweiz, das kommt sicher gut.
    Aber eigentlich ist es ja egal, wer am Ende zur Befehlsannahme regelmässig an den Herrliberg pilgert. 🤷‍♂️

    Ich bin aber sicher, dass der Ton nach dem "gmögigen" Rösti wieder schärfer wird. Schäfchen- und Burka-Plakate und eine Bildsprache aus dem 3. Reich werden wohl ihr Comeback feiern. Der brave Stil hat nicht funktioniert, die holen wieder die Keule raus.
  • rodolofo 18.05.2020 13:20
    Highlight Highlight Super!
    Meine Empfehlung an die SVP:
    Wählt Glarner zum neuen Parteipräsidenten!
  • Stambuoch 18.05.2020 13:12
    Highlight Highlight Er ist der perfekte SVP-Präsident: Kein Lavieren und sich hinter ausgewogenen Worte verstecken, sondern man sieht 1:1 die hässliche Fratze dieser Partei.

    Ich ziehe es immer vor, den "Feind" genau zu kennen und dass er zu seiner (unmöglichen) Meinung steht und erkennbar ist.

    Bitte wählt ihn. Dann wird man schnell sehen, dass er ausser grosse Sprüche nichts drauf hat.
  • Papa Swappa 18.05.2020 13:11
    Highlight Highlight Vielleicht doch gleich Kablitz? Der braucht wieder eine Partei & AfDler haben ja gerne einen Wohnsitz in der Schweiz, den Papierkrieg dafür kann ja Glarner sicher gut einleiten. der hat ja ein Draht zum Migrationsamt...
    Strache wäre dann noch ein solider Vize, der hat zudem Nizza-Connections!
    • MartinZH 18.05.2020 14:47
      Highlight Highlight Ibiza, Ibiza-Affäre. Hauptsache in Italien... 😂
    • Papa Swappa 18.05.2020 15:21
      Highlight Highlight versenkt! :-)
  • Der Typ 18.05.2020 13:08
    Highlight Highlight Das wäre das Beste was passieren könnte. Der würde die SVP in einem Jahr bodigen =D
  • Atavar 18.05.2020 13:08
    Highlight Highlight Lieber Glarner, als einer mit mehr Geschick zur Verdunkelung...

    Sorry, aber da weiss man wenigstens, woran man ist.
  • misohelveticos 18.05.2020 13:01
    Highlight Highlight Da Andreas Glarner in Deutschland Mitglied bei der Wählervereinigung ProKöln war, welche von den dt. Verfasssungsschutzbehörden beobachtet wurde, gäbe er sicher ein "gutes" Bild der SVP -immerhin wählerstärkste Partei der CH- zumindest in Deutschland ab.
    Die ProKöln-Leute wollte übrigens selbst AfD nicht, weil die Pro-Parteien auf deren Unvereinbarkeitsliste stehen.
    https://www.fr.de/politik/deutschland-gibt-will-ex-mitglieder-nicht-10998062.html
  • Bassgiegechrigu 18.05.2020 12:50
    Highlight Highlight Hasta la vista SVP!
  • CR7 18.05.2020 12:22
    Highlight Highlight Toll, ich freu mich! Ich habe Herrn Glarner bereits 2x meine Stimme für den Nationalrat gegeben. Bereut habe ich das bisher nicht. Wenn ich mich über ihn nerve, dann schreibe ich ihm das. Und er hört zu!


    Die Meinung der meisten Kommentator*innen hier teile ich übrigens nicht. Im Herbst wird mit der 2. Corona-Welle auch die wirtschaftliche Depression in die Schweiz einziehen. Die meisten von Euch haben das ja noch nie erlebt. Dann bin ich ja mal gespannt auf Eure Kommentare und wem ihr dann die Schuld zuweist. Ich mach jetzt mal Screenshots von dem, was ihr heute so geschrieben habt.
    • Red4 *Miss Vanjie* 18.05.2020 15:27
      Highlight Highlight Ich empfehle sonst spazieren als Hobby...
    • JaneSodaBorderless 18.05.2020 16:43
      Highlight Highlight Pffff, bloss screenshots! Das kann ja jedeR! Ich erwarte mindestens eine Fototapete!



    • Merida 18.05.2020 17:51
      Highlight Highlight Das ist genau der Punkt CR7, weshalb ich Populisten nicht mag. Sie suchen immer einen Schuldigen statt Lösungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Serge Künzli 18.05.2020 12:22
    Highlight Highlight Ich hab's vor Monaten schon erwähnt. Glarner ist the Man! Er ist extrem unterschätzt. Glarner weiss genau was er tut, er ist ein cleverer Marketingmensch. Um in die Schlagzeilen zu kommen provoziert er – das macht er sehr gut. Doch hinter der Fassade steckt ein hochintelligenter Politiker mit einem fast unheimlichen Instinkt für die richtigen Themen. Eigentlich ein zweiter Blocher. Soviel ich weiss war sein Vater mal bei der SP. Das wird ihm helfen, bei der sich in Auflösung befindenden SP Mitglieder abzusahnen. Unter Glarner wird die SVP über 30% Wähleranteil verbuchen.
    • Der Typ 18.05.2020 14:00
      Highlight Highlight ahahahahahhahahaha - made my day
    • Walter Sahli 18.05.2020 14:23
      Highlight Highlight Und "cleverer Marketingmensch" ist Synonym für "hemmungs- und rücksichtsloser Machtmensch", oder?
    • Vecchia 18.05.2020 15:32
      Highlight Highlight "cleverer Marketingmensch" ?

      weil er Orban und Ungarn als Vorbild für die Schweiz sieht?

      Potz Holzöpfel und Zipfelchappe...
  • Ichweissmeinennamennichtmehr 18.05.2020 12:09
    Highlight Highlight Ach ne... Da ist er ja wieder! Zu Abwechslung mal keine Lehrerin an den Pranger gestellt mit der privaten Telefonnummer?! Ja nach so viel Homeschooling der letzten Wochen, würde das sich ja auch sehr schlecht machen! Egal welcher Partei er zuhörig ist, jemand der so agiert ist einfach nur ein Witz auf zwei Beinen.


  • Aniki 18.05.2020 11:56
    Highlight Highlight Der endgültige Untergang ist scheinbar eingeleitet.
  • tolgito 18.05.2020 11:15
    Highlight Highlight Erste Reaktion 😂
    Zweite Reaktion 🤦🏻‍♂️
  • herrkern (1) 18.05.2020 10:51
    Highlight Highlight Im ersten Moment denke ich, sie würden ihren Untergang wählen. Aber bei genauerem Nachdenken finde ich es nicht gut, wenn eine der (leider) wichtigsten Parteien von einem unkontrollierten Hetzer geführt würde. Das lässt unser System erodieren, und es bindet viele Kräfte bei den sinnvollen Parteien.
  • René Obi (1) 18.05.2020 10:14
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • N. Y. P. 18.05.2020 10:13
    Highlight Highlight @Christoph

    Echt jetzt ? Wenn sogar die Linken applaudieren, solltest du dich fragen, ob es wirklich schlau ist, den Andreas zu portieren. Er ist kein Hardliner, er ist DER Hardliner, ein Prolet, der Neuwähler abholen soll ?

    *lol*

    Ich danke dir Christoph, geistiges Oberhaupt der SVP, dass du uns ein solches Geschenk machst.
  • BetterTrap 18.05.2020 09:28
    Highlight Highlight „Wir sind ja nicht die KPdSU“

    Haben aber seit drei Jahrzehnten jeweils nur einen Kandidaten zur Wahl gestellt, Selbstreflektion tut ja sooooo gut.

    Selbst die KPdSU hatte mehr Auswahl innerhalb von 30 Jahren..
    • Gar Ma Nar Nar 18.05.2020 10:32
      Highlight Highlight Die Stellung von CB und seinem Clan und seine Verehrung erinnern ebenfalls stark an den Personenkult der KPdSU.
    • Pafeld 18.05.2020 11:30
      Highlight Highlight Wir sind nicht die KPsSU. Und gleichzeitig betreibt man mit Blocher den schlimmsten Personenkult, den die Schweizer Politiklandschaft jemals gesehen hat. Sorry, aber ein vernunftbegabtes Wesen kann diese realsatireversessene Kasperlipartei einfach nicht mehr ernst nehmen.
  • Relativ Subjektiv 18.05.2020 09:20
    Highlight Highlight Ich erlaube mir kurz zu korrigieren: „und fordert eine [Show]Kampfwahl“ Schliesslich muss die SVP jede Möglichkeit zur Selbstinszenierung beim Schopf packen...
  • Hans Jürg 18.05.2020 08:25
    Highlight Highlight Glarner wählen, SVP schädigen. Gute Taktik.

    Toi toi toi Herr Glarner. Sie werden vielleicht doch noch einen Platz in den Geschichtsbüchern bekommen: als Totengräber der unerklärlicherweise wählerstärksten Partei.

    Einen passenden Wahlsloagan hätte ich noch für Sie:
    Glarner vor, Eigentor. Glarner vor, Eigenentor.
  • joerckel 18.05.2020 08:25
    Highlight Highlight will die SVP mit Glarner tatsächlich den ultimativen Niedergang einläuten?
  • Spüdlifalt 18.05.2020 07:50
    Highlight Highlight Wenn du denkst, 2020 hat mit Corona sein ganzes Potenzial bereits ausgeschöpft…
  • runthehuber 18.05.2020 07:41
    Highlight Highlight Ob das "Mami und Papi" aus Herrliberg mit ihren beiden Hofnarren ebenfalls von der Goldküste, genehmigen?
  • Dan Rifter 18.05.2020 07:39
    Highlight Highlight Mit Glarner als Kandidat für das Präsidium steht die SVP am Scheideweg.

    Plusminus Status quo (was mich bereits regelmässig anwidert) oder sie wird endgültig zur populistischen Grüselpartei, deren Programm nun ausschliesslich auf Diffamierung, Falschinformation und Fremdenhass aufbaut.

    • hüttechäs 18.05.2020 10:41
      Highlight Highlight Wird? 😂 Waren sie jemals etwas anderes in den letzten 20 Jahren?
    • blueberry muffin 18.05.2020 11:21
      Highlight Highlight Das ist sie doch schon seit Blocher was wurde in der Partei.
  • Thomas Melone (1) 18.05.2020 07:38
    Highlight Highlight Sollte Glarner tatsächlich Parteipräsident weden, soll danach niemand mehr behaupten, die SVP sei keine rechtspopulistische Partei.
  • runthehuber 18.05.2020 07:37
    Highlight Highlight Passt zu dieser Partei....
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 18.05.2020 10:41
      Highlight Highlight Auf das Risiko mich unbeliebt zu machen....passt zu einem grossen Teil dieser Partei.
    • blueberry muffin 18.05.2020 11:23
      Highlight Highlight Ne passt zu allen. Jeder SVP Wähler trägt Blocher und Glarner mit.
  • Chrisbe 18.05.2020 07:37
    Highlight Highlight Die Vorstellung ist in etwa so sympathisch wie ein Kopf voller Läuse mit beiden Armen in Gips.
    • Mario Conconi 18.05.2020 10:46
      Highlight Highlight Bester Vergleich!!!
  • banda69 18.05.2020 07:23
    Highlight Highlight ❤️ glarner

    das beste was der schweiz passieren kann.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 18.05.2020 10:43
      Highlight Highlight Bin jetzt hin und her gerissen dir ein Herz zu geben, denn es wäre sicher das beste für den Niedergang der SVP

      Und das wäre das beste was der Schweiz passieren kann.
    • banda69 18.05.2020 12:01
      Highlight Highlight @nadasagenwirjetzteinfachmal

      ... genau so stelle ich mir das auch vor. Möge sich diese himmeltraurige Partei selbst auflösen.
    • Trumpisfake 18.05.2020 12:44
      Highlight Highlight Hmmm was meint Banda mit dem Sünneli und 69?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tschowanni 18.05.2020 07:12
    Highlight Highlight Genau, jeder Partei den Präsidenten den sie Verdient. Ich hoffe echt dass er gewählt wird, könnte lustig werden.
  • Miikee 18.05.2020 06:56
    Highlight Highlight Oh ja, bitte wählt den Glarner. Es ist der richtige weg, um Stimmen zu verlieren. Als alternative würde ich den Erich Hess vorschlagen, oder Mörgeli. 😁
  • Leica 18.05.2020 06:51
    Highlight Highlight "Er sitzt neben mir im Nationalrat." Aha, wichtige Info. Und was sagt das über den Kandidaten nun aus?

    • Tschowanni 18.05.2020 09:49
      Highlight Highlight Das er genau der richtige dafür ist? Er sitzt ja schliesslich neben ihr.
    • Walter Sahli 18.05.2020 10:19
      Highlight Highlight Dass er die richtige Schulung geniesst und die seven sinking steps im Schlaf aufsagen kann.
  • Varanasi 18.05.2020 06:43
    Highlight Highlight Gilt der Sitzplatz in der SVP jetzt als Leistungsnachweis?

    „Und zu Marcel Dettling hält sie fest: «Er ist auch ein guter Kandidat. Er sitzt neben mir im Nationalrat.»“
    • Zern 18.05.2020 06:55
      Highlight Highlight Die Sitzordnung hat viel mit der Stellung innerhalb der Parteien zu tun - bei allen. Hinten die Erfahrenen und Parteitreuen.
    • Kant 18.05.2020 07:39
      Highlight Highlight Wie viele Jahre Parlamentserfahrung hat MMB im Vergleich zu anderen?
    • DerTaran 18.05.2020 08:13
      Highlight Highlight @Kant, Bei ihr gilt das Privileg der Erbmonarchie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Unicron 18.05.2020 06:35
    Highlight Highlight Oh nein, bitte nicht Glarner.
    So bekommt er für seine Hass Botschaften eine noch grössere Plattform.

    Wählt doch einen einigermassen gemässigten Präsidenten, vielleicht kann man dann auch wieder mit der Partei zusammenarbeiten.
    • Asmodeus 18.05.2020 08:20
      Highlight Highlight Die gemässigten SVPler haben die BDP gegründet.
    • Amboss 18.05.2020 08:29
      Highlight Highlight Naja, einen (zumindest im Stil) gemässigten Präsidenten hatten sie ja gerade.
      Hat nicht geklappt. Also ist es doch aus Parteisicht irgendwie logisch, dass es jetzt ein Hardliner richten soll..
    • Super8 18.05.2020 08:33
      Highlight Highlight Im Gegenteil. Glarner wäre eine perfekte Wahl um den nun beginnenden Niedergang der SVP einzuleiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Süffu 18.05.2020 06:35
    Highlight Highlight Wäre doch ein guter Zeitpunkt die Partei einfach aufzulösen.
    • MacB 18.05.2020 06:44
      Highlight Highlight Ein vernünftiger Gegenpol ist notwendig. Eine Auflösung wäre - obwohl ich die Parteiprogramme nicht teile - schlecht für die Weiterentwicklung der Schweiz. Dissidenten regen zum Denken an.
    • alessandro 18.05.2020 07:22
      Highlight Highlight Die svp tut sehr viel, aber zum Denken anregen ist jetzt doch etwas viel verlangt. Wobei, manchmal stimmt sie mich nachdenklich.
    • Gabern 18.05.2020 07:33
      Highlight Highlight MacB: Einverstanden, ein vernünftiger Gegenpol ist notwendig. Die SVP ist ein solcher, aber vernünftig?
    Weitere Antworten anzeigen
  • MacB 18.05.2020 06:29
    Highlight Highlight Bitte wählt Glarner und schaut zu, wie Euch die Wähler davonlaufen. Die Schweiz ist nicht die USA.
    • Mahakala 18.05.2020 06:49
      Highlight Highlight Da würde ich auch den Gegner raten zuzuschauen. Das würde ein Spektakel werden, mit wehenden Fahnen in den Untergang. 😁
    • sowhat 18.05.2020 08:04
      Highlight Highlight MacB, träum weiter 😁
    • insert_brain_here 18.05.2020 09:47
      Highlight Highlight Das war auch mein Gedanke, ich befürchte allerdings, dass es sich genau umgekehrt entwickeln würde. An die niedrigsten Instinkte zu appellieren funktioniert leider immer...
    Weitere Antworten anzeigen

Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Bereits am 29. November kann das Schweizer Stimmvolk erneut wählen gehen. Zum Beispiel über die Konzernverantwortungsintiative. Diese fordert, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingenden Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Beachtung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht.

Oder einfach gesagt: Schweizer Unternehmen und ihre Tochterfirmen könnten für ihre Tätigkeiten im Ausland rechtlich …

Artikel lesen
Link zum Artikel