Schweiz
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Bundesraetin Viola Amherd, Mitte, posiert mit Franziska Ryser, GP-SG, Maya Graf, GP-BL, Stefanie Heimgartner, SVP-AG, Corina Gredig, GLP-ZH, Johanna Gapany, FDP-FR, Sophie Michaud Gigon, GP-VD,Aline Trede, GP-BE, Barbara Steinemann, SVP-ZH, Florence Brenzikofer, GP-BL, Leonore Porchet, GP-VD, Kathrin Bertschy, GLP-BE, Susanne Vincenz-Stauffacher, FDP-SG, Elisabeth Schneider-Schneiter, CVP-BL, Priska Wiesmer-Felder, CVP-LU, Flavia Wasserfallen, SP-BE, Franziska Roth, SP-SO, Ursula Schneider Schuettel, SP-FR, Lilian Studer, EVP-AG, und Tamara Funiciello, SP-BE, von links, waehrend die Gruendungsversammlung des FC Helvetia, des Frauen-Fussballteams des Schweizer Parlaments, am Dienstag, 8. September 2020 in Grosse Allmend, Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Sportministerin Viola Amherd posiert mit den Parlamentarierinnen des FC Helvetia. Bild: keystone

FC Helvetia olé! Diese Politikerinnen kicken im neuen Frauen-Team des Parlaments



Frauen vor, noch ein Tor! Jetzt erobert der Frauenfussball auch das Bundeshaus. Im Beisein von Sportministerin Viola Amherd (CVP) feierten Parlamentarierinnen am Dienstagnachmittag vis à vis des Stadion Wankdorf die Gründung des FC Helvetia.

Das Team (Auswahl)

Der FC Helvetia ist die Antwort auf den 1967 gegründeten FC Nationalrat, wo seit 1997 laut der offiziellen Webseite auch Frauen mitspielen dürfen.

Die Idee zur Gründung des Teams hatte die Zürcher Nationalrätin Corina Gredig (GLP), wie sie gegenüber Keystone-SDA erklärte, schon am Tag nach den Wahlen im vergangenen Herbst. Das Team besteht aus Parlamentarierinnen aller Parteien und Fraktionen. Den ersten Ernstkampf will das Team im Frühling 2021 bestreiten.

Parlamentarierinnen wollen Britinnen schlagen

Gredig sprach von einem Freudentag. Ihres Wissens gebe es in Europa lediglich einen weiblichen FC Parlament im britischen Parlament. Die Frauen des FC Helvetia wollten nun trainieren, um die Britinnen einmal zu schlagen. Das Ziel des Vereins sei die Förderung des Sports im allgemeinen, und die Geselligkeit solle überparteilich gefördert werden.

Begeistert zeigte sich auch Bundesrätin Amherd. Sie sei immer schon ein Fussball-Fan gewesen und hätte in ihrer Jugend selber gerne in einem Verein Fussball gespielt. Das sei damals für Frauen leider nicht möglich gewesen, umso mehr freue sie sich über die Gründung des FC Helvetia. Die Frauen könnten im Verein gemeinsam Sport treiben und sich über Partei- und Sprachgrenzen hinweg vernetzen.

Der Name FC Helvetia ist angelehnt an die Bewegung «Helvetia ruft». Deren Ziel ist, den Frauenanteil in der Politik zu erhöhen.

(amü/sda)

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