Schweiz
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Andreas Glarner, Nationalrat SVP-AG, rechts, diskutiert mit Sibel Arslan, Nationalraetin GP-BS, links, waehrend der Aktionswoche Rise up for Change auf dem Bundesplatz, am Dienstag, 22. September 2020, in Bern. Die Klimabewegung kuendigt weitere Aktionen gegen die institutionelle Politik, Wirtschaftselite und den Finanzplatz waehrend der Woche an. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

SVP-Dauerprovokateur Andreas Glarner (rechts) beleidigte diese Woche seine Ratskollegin Sibel Arslan. Bild: keystone

Ausfälligkeiten von Glarner & Co: Ist der Ton in der Schweizer Politik rauer geworden?

Fluchende und beleidigende Politiker erregten in der letzten Woche der Herbstsession Aufsehen. Sind das bloss Einzelfälle – oder ist das der neue Ton in der Schweizer Politik?

maja briner / schweiz am wochenende



Was ist da los? Weshalb verlieren manche Politiker die Nerven und den Anstand? Ist der Ton in der Politik generell härter geworden? Sieben Thesen dazu:

Es ist ein längerfristiger Trend

Claude Longchamp verfolgt den Politbetrieb seit Jahrzehnten. Der Historiker und Politikwissenschaftler sagt: «Der Ton in der Politik ist über die letzten 30 Jahre rauer geworden.» Es handle sich nicht um eine lineare Entwicklung, der Ton hänge immer auch von der aktuellen Stimmungslage ab. Aber grundsätzlich werde die politische Kommunikation stärker geprägt durch Polarisierung, Personalisierung und Negative Campaigning – also durch das gezielte Schlechtmachen des Gegners. Das Wichtigste dafür seien klare Feindbilder. «Die Verrohung hat stark zugenommen», sagt er.

ARCHIV --- Abstimmungsanalytiker und gfs.bern Chef Claude Longchamp, in seinem Buero in Bern am 13. Januar 2015. Die Ergebnisse eidgenoessischer Abstimmungen werden kuenftig nicht mehr von der Forschungsgemeinschaft VOX-Analysen auf Basis der von Longchamps gfs.bern durchgefuehrten Befragungen ermittelt. Die Bundeskanzlei hat den Auftrag für die naechsten vier Jahre an die Stiftung für die Forschung in den Sozialwissenschaften FORS vergeben, wie die Bundeskanzlei am Donnerstag, 12. November 2015 schreibt.(KEYSTONE/Gaetan Bally)

Abstimmungsanalytiker und Chef des gfs.bern: Claude Longchamp. Bild: KEYSTONE

Die Baselbieter CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter widerspricht. «Das politische Klima ist nicht generell rauer geworden», sagt sie. Auch über die Parteigrenzen hinweg verstehe man sich nach wie vor sehr gut. Ähnlich äussern sich Eric Nussbaumer (SP) und Franz Grüter (SVP). Andere Parlamentarier finden, der Ton sei auf jeden Fall härter geworden, darunter Martin Landolt (BDP), Barbara Gysi (SP) oder Christoph Eymann (LDP). Als Treiber sehen manche vorab die SVP.

Video: kaltura.com

Online senkt die Hemmschwelle

Das Handy zücken, ein paar Worte tippen – und ab damit aufs Netz: So schnell geht das heute. Der Anstand geht dabei mitunter vergessen. Die Zuschriften und die Kommentare auf Social Media seien härter ­geworden, stellen Politiker fest. Manche teilen indes auch selber gerne aus, zum ­Beispiel der ehemalige SVP-Nationalrat Claudio Zanetti. Zu den Klimastreikenden twitterte er: «Ein paar entschlossene Jungbauern mit dem Güllewagen, und schon ist das Theater auf dem Bundesplatz – biologisch – bewältigt.»

Karsten Donnay ist Assistenzprofessor für Politisches Verhalten und Digitale Medien am Institut für Politikwissenschaft der Uni Zürich. Er sagt: «Diskussionen auf Twitter sind meist emotionaler geführt und können dadurch stärker polarisieren. Entsprechend können sie auch die Wahrnehmung zum Grad des Meinungskonflikts zu bestimmten Themen durchaus verschieben.» Ein Konflikt kann also grösser erscheinen, als er ist.

Je pointierter, desto präsenter

Nicht nur die sozialen Medien, auch die klassischen Medien spielen eine Rolle. Zum einen, weil sie zum Beispiel über Twitter-Posts von Politikern berichten. Das könne dazu beitragen, dass sich die Medienberichterstattung verschiebe hin zu extremeren und zum Teil stark polarisierenden Inhalten, erklärt Donnay. Zum anderen sind pointierte Meinungen attraktiver als langfädige Sowohl-als-auch-Aussagen. CVP-Nationalrat Leo Müller spricht von einer Spirale zwischen Politik und Medien, die sich immer weiterdreht. «Je pointierter sich ein Politiker äussert, desto eher erhält er Präsenz in den Medien. Das machen sich manche zunutze», sagt er.

«Je pointierter sich ein Politiker äussert, desto eher erhält er Präsenz in den Medien. Das machen sich manche zunutze.»

Leo Müller (CVP)

Wer sich hingegen anständig verhalte und keine extreme Position habe, bekomme weniger Aufmerksamkeit. Gerade die Mitteparteien litten darunter. Müller warnt vor den Folgen für die Po­litik: Das Schmieden von Kompromissen, das die Schweiz ausmache, werde schwierig. «Wir sind drauf und dran, das zu verspielen, was uns stark gemacht hat.»

Donald Trumps Stil wirkt als Vorbild

In den USA hat Präsident Donald Trump einen neuen Politstil etabliert: Er twittert ständig, lügt offensichtlich, verunglimpft seine Gegner. Wie sich dies auf die Politik bei uns auswirkt, sei derzeit äusserst schwierig abzuschätzen, erklärt Karsten Donnay von der Uni Zürich. «Vieles, was in den USA passiert, ist recht spezifisch für das politische System dort. Allerdings ist es sicher auch so, dass populistische Parteien oder Politiker genau darauf schauen, was Trump erreicht und wie er vorgeht.» Trumps Stil ist also für manche durchaus eine Art Vorbild.

Klimaaktionen polarisieren

Wie rasch sich die Stimmungslage ändern kann, zeigt dieses Jahr eindrücklich. Zu Beginn der Coronakrise war Konsens angesagt. Nun scheint das alles weit weg – besonders diese Woche. Wegen der Klimastreikenden lagen die Nerven bei manchen blank. Einige Parlamentarier ärgerte es enorm, wie diese den Bundesplatz zwei Tage lang besetzten: Da geht direkt vor dem Bundeshaus etwas Illegales ab – und es wird nichts dagegen getan! Kommt hinzu, dass insbesondere die SVP in den Klimastreikenden auch einen Grund für ihre letztjährige Wahlniederlage sieht. Zu diesem Frust hinzu gesellen sich die Auswirkungen der Krise. «Die Zuversicht in die Zukunft ist gesunken, Gewissheiten sind in Frage gestellt», sagt Politologe Longchamp.

Klimaaktivisten demonstrieren waehrend der Aktionswoche Rise up for Change auf dem Bundesplatz, am Dienstag, 22. September 2020, in Bern. Die Klimabewegung kuendigt weitere Aktionen gegen die institutionelle Politik, Wirtschaftselite und den Finanzplatz waehrend der Woche an. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Dass die Klimaaktivisten den Bundesplatz besetzten – illegal, aber friedlich – stiess vielen Bürgerlichen sauer auf. Bild: keystone

Nichts ist sicher vor dem Handy

Noch vor wenigen Jahren hätte die breite Öffentlichkeit von manchen Ausfälligkeiten, die heute Schlagzeilen machen, gar nie erfahren. Heute hat jeder rasch sein Handy zur Hand, um zu filmen – oder seinen Ärger ungefiltert auf den sozialen Medien zu teilen. Da brennen bei manchen ab und zu auch mal die Sicherungen durch. SVP-Nationalrat Franz Grüter sagt: «Politiker sind auch Menschen; ein Abbild der Bevölkerung.» Da gebe es eben manche, die rascher ausrasteten – so wie überall. Das seien aber Einzelfälle, denen medial viel Gewicht verliehen werde.

Die Folgen des Trends sind ungewiss

Einige machen sich Sorgen um unser System. Claude Longchamp sagt: «Faktisch ist der Diskurs bipolar, unser System aber multipolar.» In anderen Worten: Diskutiert wird schwarz-weiss, die Parteienlandschaft aber ist viel farbiger. Grund seien die Polarisierung und die schwächelnde Mitte. «Das System wird von innen her ausgehöhlt», sagt Longchamp:

«Die Frage ist: Wie lange hält es das noch aus?»

Claude Longchamp

Auch manche Politiker sind besorgt. In den Kommissionen nehme die Sachlichkeit und Kompromissbereitschaft spürbar ab, erklärt BDP-Präsident Martin Landolt.

Das sehen insbesondere linke Frauen aber anders. Die grüne Nationalrätin und ehemalige Parteipräsidentin Regula Rytz sagt: «Wir arbeiten sachlicher und kooperativer zusammen als in der letzten Legislatur. Damit können viele altgediente Politiker aus rechten Parteien nicht umgehen.» Die Aggressionen seien deshalb ein Ausdruck von Frust.

Bei allen Veränderungen bleibt immerhin etwas gleich: Politiker sind sich selten einig. Wie beruhigend.

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119Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • wurzeli 27.09.2020 12:47
    Highlight Highlight Ich gratuliere Sibel Arslan für die halbwegs besonnene Reaktion.
  • Gzdt 27.09.2020 08:59
    Highlight Highlight Das einzig Richtige ist, Anzeige - Bestrafung - Amtsenthebung!
    Menschen wie Glarner gehören nicht in eine Landesregierung oder sollen wir Bürger etwa solche Menschen als Vorbild nehmen?!
    Hier und Im Ausland finden nur noch die SVP und (weit) Rechte solche Widerlichkeiten "lustig" aber vielleicht müssen wir uns in der Schweiz daran gewöhnen, uns für unsere Politiker zu schämen?
    Ich habe das Video einer ausländischen Studentin gezeigt, Sie war schockiert und hat es gleich einem Freund zuhause geschickt.
  • Rethinking 27.09.2020 07:11
    Highlight Highlight Die Schweiz macht schlicht dieselben Fehler wie die USA. Wir kopieren, mit einiger Verzögerung, so ziemlich alles...

    -SUV Boom
    -Sinnloser Konsum
    -Leben auf Pump (Leasing, Kleinkredite, etc.)
    -Oberflächlichkeit (Insta etc.)
    -Polarisierung und Denunzierung in der Politik
    -Fremdenfeindlichkeit
    -etc.

    Fehlt nur noch, dass wir unseren eigenen Trump haben...

    In ca. 10-20 Jahren wird es soweit sein...
  • Schneider Alex 27.09.2020 05:31
    Highlight Highlight Haben Sie eine Idee, wie man die über 50% Nicht-Wählenden und Nicht-Abstimmenden ausser mit Provokation aus ihrem politischen Tiefschlaf wecken könnte? Das haben die Grünen früher auch gemacht (u.a. H.P. Thür mit einem dürren Tännchen im Grossen Rat), mit Erfolg wie Figura zeigt.
  • Kosmos33 27.09.2020 02:00
    Highlight Highlight Das ist eher eine Charaktersache. Und Glarner ist halt gerne ausfällig
  • Gubbe 27.09.2020 01:12
    Highlight Highlight Es kann schon befreiend sein, seine Meinung und Ansicht der Dinge ohne Verklausulierung raus zu lassen. Man muss sein vis à vis ja nicht durch den Dreck ziehen. Ich möchte nur daran erinnern, dass vergangene Juso-Chefin eine 'direkte' Rede gewählt hatte. Politik ist keine Volksbelustigung, auch wenn es manchmal so rüber kommt. Um das Problem reden, hat noch nie Lösungen gebracht.
  • Nick Name 26.09.2020 23:23
    Highlight Highlight Für einmal hat es ein CVPler genau auf den Punkt (Punkt 3 gebracht: Die Spirale der Empörtheit/Pointiertheit zwischen Politik und Medien wirkt – und zwar dank «sozialer» Medien und der internetten Möglichkeit der Selbstverbreitung für alle zusätzlich verstärkt.

    Lösung sehe ich grad keine, bloss mögliche Vorbeugungsmassnahmen durch intensive Kommunikations- und Medienbildung – und Bildung überhaupt.
  • Der Eggu 26.09.2020 22:34
    Highlight Highlight Ein Stimmungsbild der Welt ganz rechts: Da ist alles dumpf. Wie wenn man bei Musik die Höhen nicht mehr hört. Da ist dumpfe Angst vor allem Neuen und Fremden, alles was nicht wie sie ist ist böse und schlecht, alle die nicht so denken wie sie, sind keine echten Schweizer, da ist Wut und Groll, weil sie sehen, dass sie mit dem Neuen und Fremden nicht mehr klar kommen, und weil sie Angst haben, müssen sie Angst verbreiten. Was auch immer passiert: Man ist dagegen. Alles was wie Rücksicht, Toleranz und Bildung aussieht, wird lächerlich gemacht und verspottet.
    • Gubbe 27.09.2020 10:39
      Highlight Highlight Der Eggu
      Dumpfe Musik ist ein schlechtes Beispiel. Denn dieses dumm-dumm stellen sich vor allem Junge ein, die sich hervorheben möchten, aber damit das Gegenteil erreichen.
  • Lowend 26.09.2020 22:33
    Highlight Highlight Es wird in den Medien auch nur noch über die lauten und unflätigen Tabubrecher berichtet und den stillen Schaffern, die im Hintergrund an Kompromissen arbeiten, wird vorgeworfen, dass sie im Dunkeln etwas mauscheln.

    Später wundern sich dann die gleichen Medien, dass es immer mehr laute und unflätige Tabubrecher und kaum noch konsensfähige Politiker gibt.

    Vielleicht sollten sich die sensationsgetriebenen Medien mal fragen, ob sie nicht auch ein Teil des Problems sind und vor allem was sie als 4. Gewalt im Staat tun könnten, um zu einem Teil der Lösung zu werden.
  • Emil Eugster 26.09.2020 21:59
    Highlight Highlight Auffallend ist ja einfach dabei, dass diejenigen, die am stärksten gegen die politische Korrektheit (das hat man früher Anstand genannt) wettern und diese am meisten vermissen lassen, ebenso die grössten Mimosen sind und sich selber nur zu gerne in ihrer Opferrolle suhlen.
  • Beasty 26.09.2020 21:11
    Highlight Highlight Es ist schlicht die Empörungsspirale. Je lauter/krasser, desto mehr Publizität in den Medien und Klicks auf Social Media. Die Medien spielen hier eine entscheidene Rolle, leider springen sie auf praktisch jede bewusste Provokation an, anstatt mal auf die stillen Schaffer*innen zu hören, die echte Arbeit leisten und uns vorwärts bringen. Dann nämlich würde klar werden: wer sich schlecht verhält, wird nicht aktzeptiert und kriegt auch keine Publicity. Aber Medien brauchen Klicks zum Überleben und so schliesst sich der Kreis.
  • dodo, dodo? 26.09.2020 21:08
    Highlight Highlight noch was am rande:
    die ch-demokratie ist wertvoll & einzigartig!
    wenn der ton der ch-politiker rauer wird, dann dürfen sie sich nicht beschweren, dass beim volk ähnliches geschieht.
    wir sind zwar weit weg von us zuständen. aber manche politiker sollten sich mit ihren aussagen zurückhalten und zuerst überlegen was sie sagen. tief atmen und auf 10 zählen hilft da🤗. brauchen keine kläffer, sondern kluge überlegungen. glarner ist nur kontraproduktiv 🤦🏽‍♀️
  • äti 26.09.2020 21:03
    Highlight Highlight Die Regel heisst: wer keine Lösung und Ideen hat, wird eben ausfällig.

    Ist bei der "Schweizerischen Verding Partei" klares Muster.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 27.09.2020 11:13
      Highlight Highlight Da hat's schließlich auch die höchste Quote an rechtmäßig verurteilten.
  • wipix 26.09.2020 20:54
    Highlight Highlight Ich denke nicht: zum Glück ist Glarner im Nationalrat eine einsame NULL ohne Stil und mit niveaulosem Charakter!
    Wähler, die sich einen solchen Volks Vertreter wählen / wünschen sind schlicht und einfach primitivste und fast schon bedauernswerte Mitbürger, denen, wenn überhaupt, ein Psychotherapeut zur Hilfe eilen sollte!
  • dodo, dodo? 26.09.2020 20:51
    Highlight Highlight aussage glaner: „frau arschlan, in dim staat hets das nid geh“. heisst arslan! ist eine profilierte schweizer politikerin. er anerkennt sie demnach nicht als schweizerin. soviel zu rassismus und rauerem ton
    🙇🏽‍♀️🤮
  • dho 26.09.2020 20:44
    Highlight Highlight Nein, der Ton ist nicht rauer geworden. Wie haben es zur Zeit einfach mit einer Gruppe von verstörten Politikerinnen und Politikern der SVP (Schweizerischen Verstörten Partei) zu tun, die realisieren, dass es sie in fünf Jahren nicht mehr geben wird.

    Und jetzt plärren sie wie fünfjährige Kinder in der Gegend herum, in der Hoffnung, es höre sie jemand.

    Nehmt sie einfach kurz in den Arm, die Armen... und zeigt ihnen dann, wo sie nach Hause zurückfinden
    • Hoodoo 27.09.2020 09:40
      Highlight Highlight Schön wär’s, wenn Sie recht hätten!
  • Ueli der Knecht 26.09.2020 20:33
    Highlight Highlight Wenigstens Patty Basler zeigt Mitgefühl für Andreas Glarner, der Ärmste.

    "Du tust mir so unendlich Leid:"
    https://twitter.com/PattiBasler/status/1308717783673430017

    😂
    • dodo, dodo? 26.09.2020 21:21
      Highlight Highlight merci für den link!💪🏽🥰
      pattibaslerforpresident!
      od wahlweise
      ueliderknechtforpresident!
      🤗👍🏽
  • banda69 26.09.2020 20:26
    Highlight Highlight Was haben diese SVP-Hetzer Glarner, Blocher, Aeschi, Mörgeli, Fehr, Köppel, Maurer und Konsorten in den letzten Jahrzehnten denn Gutes für das Schweizer Volk geleistet?
    • Korrektur 26.09.2020 22:02
      Highlight Highlight Die MEI, und jetzt die BGI?
      Glaubst du, es de lustig, als Arbeitnehmer mir ganz Europa in Konkurrenz zu stehen?
    • Hadock50 26.09.2020 22:40
      Highlight Highlight .....wenig bis nichts.
    • bbelser 26.09.2020 23:23
      Highlight Highlight Es geht die Mär, sie hätten Anno 1992 gar trutzig dem verschlagenen Vampir Europa die holde naive Helvetia entrissen, gerade als diese ihm hingerissen bebend ihren milchweissen Hals zum Bisse darbot.

      Des weiteren erzählet sich männiglich, dass seither Gold und Silber über die holde Maid herabregnete, da sie sich dem Unhold verweigerte, und dass darob die Maid zunahm an Vermögen und Gewicht.

      Böse Zungen schändlicher Neider aber wisperten giftig, die Maid habe sich erst 10 Jahre nach der Europa-Verweigerung von einer damals beginnenden Schwindsucht erholt.
      Und kuriere noch heute daran.
    Weitere Antworten anzeigen
  • P1erre991 26.09.2020 19:44
    Highlight Highlight Bis jetzt sind nur die SVP Politiker ausfällig geworden und ein paar Berner (möchtegern) ex Politiker. Es hält sich in Grenzen. Die Tendenz wird aber steigen mit morgen Sonntag, vor allem bei der SVP.
    • SLE7EN 26.09.2020 22:12
      Highlight Highlight Wusste gar nicht das Frau Badran neuerdings für die SVP politisiert.
    • Sprachrohr 27.09.2020 00:52
      Highlight Highlight Auch wenn die SVP von den grossen Parteien sicherlich am meisten zur Politikverrohung beigetragen hat, sind die Exponenten Links der Mitte da nicht ganz unschuldig, allen voran die SP.
    • banda69 27.09.2020 06:33
      Highlight Highlight @sprachrohr

      Ach ja? Machen Sie doch bitte mal ein Beispiel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 26.09.2020 19:29
    Highlight Highlight Von mir aus kann man wettern und auch einmal Kraftausdrücke brauchen, aber dafür erwarte ich Lösungen von diesen Politikern und ja mir ist es lieber jemand regt sich auf, als dass er oder sie 4 Jahre anständig in Bern sitzt.
    • Ueli der Knecht 26.09.2020 20:40
      Highlight Highlight "Von mir aus kann man wettern und auch einmal Kraftausdrücke brauchen"

      Es geht hier weniger um Kraftausdrücke, @FrancoL, sondern um blanke Respektlosikeiten, und um systematische Diffamierungen von politischen Gegnern.

      Oder findest du etwa "Arschlan" sei ein Kraftausdruck?

      "Vielleicht musst du halt mal mit dem [herrliberger] Kopf der Partei sprechen. Wenn der [Partei-]Körper nämlich nicht so viel Scheisse produzieren würde, bräuchte es vielleicht gar kein Arschloch."
      --Patty Basler (https://twitter.com/PattiBasler/status/1308717783673430017).
    • FrancoL 26.09.2020 23:28
      Highlight Highlight Ueli es geht nicht immer um die SVP und deren Exponenten, sondern man darf durchaus bemerken, dass auch andere Exponenten gerne mal markante Worte, eben auch jenseits des Anstandes brauchen, wenn ihnen der Kragen platzt und das kann ich gelten lassen, denn ich erwarte keinen Anstandszirkus sondern einen vollen Einsatz für eine gute Zukunft und für das stützen von Lösungen und Ideen.
  • Maya Eldorado 26.09.2020 19:28
    Highlight Highlight Alles ist respektloser geworden.
    Offenbar geht es vergessen, dass man auch einen Gegner als Mensch respektieren kann.
    Es herrscht sozuagen immer mehr ein Krieg mit Worten. Auch das kann verletzen.
  • Heini Hemmi 26.09.2020 19:24
    Highlight Highlight Unser Kleiner ist soeben 4 geworden, macht ständig solche Wortspiele wie Glarner und findet sich deshalb lustig. Der grössere Bruder ist 7 und hat damit schon sei einer Weile aufgehört. Er findet es jetzt doof.
    • bbelser 26.09.2020 22:12
      Highlight Highlight Ja, in der analen Phase rutscht das den Kleinen ganz unschuldig so raus. Herzig.
      Müssen wir jetzt bei Glarner 3 Jahre warten, bis sich das auswächst?
  • du_bist_du 26.09.2020 19:22
    Highlight Highlight Ich sehe ebenfalls eine "Amerikansierung" der Gesellschaft. Auf allen Seiten, links bis rechts, unten bis oben. Filterblasen und Empörungswut statt Konsenssuche.
    Wieso die linken Frauen, gemäss Artikel, das anders sehen, erschliesst sich mir trotz Begründung nicht.
    • bbelser 26.09.2020 22:19
      Highlight Highlight Wenn ich es recht gelesen habe, dann sehen die linken Frauen das nicht anders, sondern sie erfahren es anders.
      Ist nachvollziehbar.
      In den Gremien und Ausschüssen ist die Öffentlichkeit nicht dabei, da lohnen sich diese inszenierten Entgleisungen ja nicht, es wird mehr oder weniger gut sachpolitisch zusammengearbeitet.
      Und den Ton bestimmen dort halt jetzt mehr die vernünftigen Linken und Grünen.
    • Hiker 27.09.2020 00:59
      Highlight Highlight Die Amerikaner ticken ganz anders als wir. Was bei Ihnen als links gilt wäre bei uns eher Richtung SVP einzuordnen. Wir hingegen nähern uns eher dem Deutschen Politikstyl von Anstand und gegenseitiger Achtung her gesehen. Treiber sind sowohl im Rechten wie auch im Linken Lager zu finden.
    • du_bist_du 27.09.2020 10:48
      Highlight Highlight @bbelser @Hiker
      Besten Dank. Das klingt logisch und nachvollziehbar.
  • Jaklar 26.09.2020 19:00
    Highlight Highlight Gewissen politikern fehlt einfach der anstand. Die svp hat einfach relativ viele von der sorte.
    Und wer wegen so einer kleinen gesetzesübertretung ausrastet, hat sich rinfach nicht im griff.
    Da ist politik vielleicht der falsche ort.
  • Töfflifahrer 26.09.2020 18:50
    Highlight Highlight Wer keine Argumente hat und kritische Fragen umgehen will/muss, der muss eben ablenken. Dazu eignen sich solche Unflätigkeiten sehr gut.
    Zudem, Leute wie Glarner oder Aeschi haben wohl an Beiträgen zu Lösungen nichts beizutragen oder müssen den Befehlen aus Herrliberg folgen, da muss man dann eben "trumpen". So kommt man dann auch sicher in den Medien wieder ganz oben.
  • Eidg. dipl. Tütenbauer 26.09.2020 18:44
    Highlight Highlight Das er immer gerne auf Frauen losgeht mit seinen stumpfsinnigen Äusserungen zeigt doch einfach, dass er null Eier hat und sein gepuderter Hintern und sein Wohlstandsranzen nichts daran besser machen.
  • Vecchia 26.09.2020 18:39
    Highlight Highlight Irgendwie fehlt es doch überall in der Gesellschaft an Respekt vor Mitmenschen.
    Wobei ich Fluchen - Kraftausdrücke zur Selbstentladung ;-) - doch noch von Beleidigungen unterscheide.
    Wer übertreibt, demontiert sich im heutigen "Handykamera-Zeitalter" schlussendlich selber.

    Persönlich fand ich Glarners Aussetzer gegenüber Arslan unter aller S... Badrans Temperament gefällt mir zugegebenermassen hingegen schon, wenn es nicht Alltag wird.
    • Brave 26.09.2020 19:29
      Highlight Highlight Ich finde beides deplatziert. Bei beiden werden Menschen beleidigt, weil der wütende die andere Meinung nicht toleriert. Also ein Ausdruck von Intoleranz.
    • baBIELon 26.09.2020 20:35
      Highlight Highlight @Brave
      einer Ständerätin abzusprechen dass sie Schweizerin ist, ist keine Meinung. Sorry aber das ist offener Rassismus!
    • Brave 26.09.2020 21:01
      Highlight Highlight @baBIELon: sachte, sachte. Ich finde BEIDES deplatziert. Mit beides meine ich Glarner und Badran.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NAC72 26.09.2020 18:10
    Highlight Highlight "Sie sind unfreundlich, wovon fürchten sie sich?"
  • Nötzli 26.09.2020 18:09
    Highlight Highlight Es ist nicht der Ton im allgemeinen, sondern von einzelnen Exponaten. Aus diesem Grund müssten diese ewigem Provokateure und Pöbler bei der nächsten Wahl Abgestraft werden. Dieser Glaner z.B. Ist grundsätzlich gar nicht tragbar und müsste eigentlich selbst aus der SVP ausgeschlossen werden.
  • Reto Schnurrenberger-Stämpfler 26.09.2020 17:58
    Highlight Highlight Irgendwann gerät er an den falschen und fängt sich eine Klatsche die sitzt.
    • Konsortin Sha'ira 26.09.2020 20:00
      Highlight Highlight 😂 ich stell mir grad vor, die Arslan hätte dem Glarner für seinen Aussetzer eine gewatscht. Das Gesicht von ihm hätt ich gern gesehen. (Spass beiseite, das geht natürlich nicht, weil Eskalation und Gewalt und sowas.)
    • Prometheuspur 27.09.2020 09:04
      Highlight Highlight Haha.. stell mir auch grad bildlich vor, wie sich Glarner voll eine einfängt und dann ganz konsterniert mit der knallroten Backe in die Kamera glotzt. Ja, lieber im Sandkasten rumtollen und zanken, anstelle gemeinsam vernunftorientierte Lösungsansätze suchen und erschaffen..
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 27.09.2020 11:16
      Highlight Highlight @Autokorrektur
      Glarner hätte das abschließen dann zum versuchten Mord gemacht.😂
      Irgendwie muss er sich doch in der Opferrolle präsentieren können.
  • ingmarbergman 26.09.2020 17:57
    Highlight Highlight Die Medien sollten ihre Mitverantwortung eingestehen.
    Watson war mal angetreten als Gegenstück zu 20min, eine Plattform wo anständig diskutiert wird.
    Indem ihr die Kommentarspalte wegen Klicks den Trollen überlässt, trägt ihr dazu bei, dass Rassismus weiter salonfähig wird.
    • Pillepale 26.09.2020 19:20
      Highlight Highlight Die Zeiten sind schon lange vorbei! Das hat sich nach dem Hansi Voigt gegangen ist, verabschiedet. War mal super, nun kann ich es fast nicht mehr von 20 Minuten unterscheiden.
    • Konsortin Sha'ira 26.09.2020 20:01
      Highlight Highlight Vor allem auch die Clickbait-Titel. Ich bin noch nicht lange dabei, aber es wurde in der Zeit massiv schlimmer.
    • Macrönli 26.09.2020 23:03
      Highlight Highlight "Was dieser schweizer Politiker macht musst du hören!"
  • Phrosch 26.09.2020 17:54
    Highlight Highlight In diesem Zusammenhang müsste man dann auch die Ausfälligkeiten von Frau Badran vor dem SRF-Radiomukrofon erwähnen. Such echauffieren ist eines, aber nur noch Fluchen steht links wie rechts schlecht an.
  • Reto Schnurrenberger-Stämpfler 26.09.2020 17:51
    Highlight Highlight Hat Glarner wieder zuviel Rüebli runtergedrückt?
  • 1of8mio 26.09.2020 17:49
    Highlight Highlight Heute fehlt der Stil, der Respekt vor dem Amt und jegliches Verantwortungsbewusstsein. Das ist nur noch ein Job für Narzissten. Und das Prestige wichtiger als massvoll mit der Macht und übertragenen Verantwortung umzugehen. Just my 2 cents...
    • rodolofo 26.09.2020 18:34
      Highlight Highlight Und früher marschierten sie in Weltkriege und waren wie selbstverständlich Rassisten...
      Ach komm, hör mir doch auf mit diesem Klagelied darüber, wie die Sitten und die Wohlanständigkeit verfallen!
      Das GEGENTEIL ist der Fall.
      Die Altherren-Ehrenhaftigkeit, mit Samuraischwert, Kamikaze und Harakiri, brauchen wir wirklich nicht mehr!
    • 1of8mio 26.09.2020 19:36
      Highlight Highlight @Rodolofo

      Früher? Was davon, ausser das was Du als nicht erhaltenswert bezeichnest, ist heute anders? Richtig: Der einizige Unterschied ist heute der, dass die, die Kriege und Konflikte anzetteln, genau wissen, dass sie nie selber auf dem Schlachtfeld stehen werden. Das macht schön ungehemmt.
      Ich spreche übrigens nur von grundlegenden Werten, nicht von symbolischen Taten wie Seppuku.
  • TanookiStormtrooper 26.09.2020 17:48
    Highlight Highlight Eine Partei, die selber nichts zu bieten hat, muss den Gegner schlecht machen... 🤷‍♂️
    • Calvin Whatison 26.09.2020 19:29
      Highlight Highlight Dumm nur, wenn der Gegner auch nichts bietet! 🤔
    • Brave 26.09.2020 19:31
      Highlight Highlight Gilt für SP, JUSO und SVP, genau.
  • Meinung 26.09.2020 17:43
    Highlight Highlight Arrogante Menschen nehmen sich selbst unglaublich wichtig, sie sind anmaßend, überheblich, selbstgefällig und eingebildet.

    Arroganz wird in unserer Gesellschaft leider belohnt, daher sehen wir immer mehr davon im Alltag.

    • Jessesgott! 26.09.2020 18:45
      Highlight Highlight Viele Menschen, die arrogant scheinen, sind oft nur voller Unsicherheit.
  • Booboo 26.09.2020 17:40
    Highlight Highlight Wer wenig konstruktiven Inhalt zu bieten hat, muss das Wenige umso auffälliger verpacken. Likes, Retweets und Ähnliches sind einfacher zu erreichen als Zustimmung zu Lösungsvorschlägen. Sehr bedenklich, wenn gewählte Politiker und Politikerinnen, ob links oder rechts, sich auf solch tiefem Niveau bewegen.
  • Chrisbe 26.09.2020 17:30
    Highlight Highlight Wie kommt so etwas zustande, wie wird man so?
    Meine Theorie:
    Verwöhntes Einzelkind, einfach strukturiert, schlecht oder gar nicht erzogen, in der Schulzeit immer das Watschengesicht gewesen, keinerlei Erfolg beim anderen Geschlecht und die USA / Trump als Vorbild...
    • flugsteig 26.09.2020 19:29
      Highlight Highlight Ich glaube nicht das Frau Badran Trump als Vorbild sieht. 🤔
    • Fisherman 26.09.2020 21:20
      Highlight Highlight @flugsteig
      Nein. Ganz sicher nicht. Frau Badran ist selbstsicher ohne arrogant zu sein; sie kennt ihre Dossiers und hat konstruktive Vorschläge.

      Auf der anderen Seite. Der inhaltlose Glarner, der sich Trump zum Vorbild macht.
    • bbelser 26.09.2020 22:28
      Highlight Highlight Die Ärzte hatten da doch mal eine Diagnose...

      "… Deine Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe
      Deine Springerstiefel sehnen sich nach Zärtlichkeit
      Du hast nie gelernt dich zu artikulieren
      Und deine Eltern hatten niemals für dich Zeit…"

      Von der Therapie haben sie leider nicht gesungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • T13 26.09.2020 17:29
    Highlight Highlight Eigentlich ist es meistens die selbe Partei die sich immer wieder im Ton vergreift.
    Dann aber das beleidigte Lamm miemt wenn sie einstecken müssen.
    • Korrektur 26.09.2020 22:04
      Highlight Highlight Ne, ist bei allen dasselbe

      So ist der Mensch 🤷🏾‍♂️
    • T13 27.09.2020 10:47
      Highlight Highlight Ne ist es eben nicht.
      Klar kann auch einem der anderen mal was raus rutschen das ist menschlich, da geb ich dir recht.
      Aber die SVP provoziert eben ständig damit. Sie beleidigen andere ratsmitglieder, Leute die ihre Ansichten oder politischen Ziele nicht teilen und welche die sich offen gegen die SVP Lobby stellen.
      Aber ebem wem die Argumente für einen Dialog fehlen der greift halt zu Beleidigungen.
  • Hockey-Fan 26.09.2020 17:18
    Highlight Highlight Permanent die eine Partei als schlechtes Beispiel zu nennen, würde ich jetzt auch eher als polarisierende und unsachliche Berichterstattung bezeichnen, oder?

    Anstand hat nichts mit politischer Gesinnung zu tun, sondern vor allem mit Respekt vor dem Gegenüber!
    • S¥BIONT 26.09.2020 17:25
      Highlight Highlight Die SVP ist selber für Ihre Mitglieder verantwortlich. Die hätten den Glarner scho längst spicken sollen bzw. müssen. Absolut UNTRAGBAR dieser Mann.
    • Varanasi 26.09.2020 17:38
      Highlight Highlight SYBIONT
      Das werden sie nicht tun, da ein Teil der Wählerschaft genau so einen Glarner will (der endlich mal sagt, was man nicht mehr sagen darf etc.). Er hat bei den letzten Nationalratswahlen 56.000 Stimmen bekommen!
    • Garp 26.09.2020 17:44
      Highlight Highlight Und wem fehlt es an Respekt? .....eben!
    Weitere Antworten anzeigen
  • S¥BIONT 26.09.2020 17:15
    Highlight Highlight Ist der Ton in der Schweizer Politik rauer geworden?

    Das is sehr sehrsehr nett umschrieben.
    Die Frage müsste wohl lauten:

    Ist das Niveau in der Schweizer Politik (massiv) gesunken?
    • Demo78 26.09.2020 17:33
      Highlight Highlight @Syboint Ich glaube wir haben unsere politische Talsohle schon hinter uns, die war als Blocher Bundesrat und Mörgeli Nationalrat war 😉
    • Mandarinchen 26.09.2020 18:48
      Highlight Highlight Lange nicht nur in der Politik. Leider.
    • rumpelpilzli 27.09.2020 09:39
      Highlight Highlight Beim fall glarner kann nicht mal mehr von niveau gesprochen werden
  • chrissy_dieb 26.09.2020 17:12
    Highlight Highlight Wäre schön, wenn Mal wieder etwas mehr Anstand und Ruhe einkehren würde.

    Die Leute sind schliesslich gewählt um Lösungen zu erarbeiten und nicht zu unterhaltungszewecken.
    • Kritisch Hinterfragen 26.09.2020 17:17
      Highlight Highlight Sehr schön gesagt. Diese dauernde Selbstinszenierung ist nervtötend und kontraproduktiv.

      Das ist nicht die Art und Weise, welche die Schweiz erfolgreich gemacht hat
    • chrissy_dieb 26.09.2020 18:57
      Highlight Highlight @Kritisch Hinterfragen

      Merci.

      Sehe ich genau so wie Sie.

      Ich finde an der Schweiz eigentlich toll, wie man mit trotz unterschiedlicher Weltansicht zusammenkommt, diskutiert und am Schluss tragfähige Kompromisse schmiedet.

      So schient es mir bisher und so soll es auch in Zukunft bleiben. Wir dürfen nicht der Rhetorik verfallen, die andernorts vorherrscht.
    • Samurai Gra 26.09.2020 19:43
      Highlight Highlight Von Rechts wird Anstand ja als lästige "Political Correctness" verschriehen um ungeniert poltern zu können.

      Das wird nicht so schnell aufhören
    Weitere Antworten anzeigen
  • Firefly 26.09.2020 17:11
    Highlight Highlight Und wer hats erfunden?
    • infomann 26.09.2020 17:42
      Highlight Highlight Ist das wichtig?
      Anstand und Respekt lernt man als Kind, oder eben nicht.
    • Tschowanni 26.09.2020 18:01
      Highlight Highlight Ja, wer?
    • banda69 26.09.2020 18:12
      Highlight Highlight Die SVP hat's erfunden.
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