Schweiz
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Lockdown bis Ende Sommer und unnachgiebige Skigebiete – das schreibt die Sonntagspresse

Von verlängerten Massnahmen gegen das Coronavirus bis zu Skigebieten, die den Kunden keine Entschädigung zahlen wollen – die Sonntagspresse wird von der Coronakrise dominiert.



Die wichtigsten Schlagzeilen der Sonntagszeitungen findest du hier in der Übersicht:

Lockdown könnte länger dauern

Der Ausnahmezustand dürfte laut der «NZZ am Sonntag» länger als bis zum 19. April dauern. Die Zeitung beruft sich dabei auf Informationen von der Bundesratssitzung. Auch nach dem 19. April könne höchstens eine schrittweise Lockerung der Massnahmen anvisiert werden, hiess es.

In einem vertraulichen Lagebulletin vom Dienstag, aus dem der «SonntagsBlick» zitiert, wagte zudem Schutz & Rettung Zürich eine Prognose. Die «wahrscheinlichste Lageentwicklung» ist demnach, dass die Pandemie nicht genügend eingedämmt werden kann. Daher müssten die Massnahmen weiter verschärft und «massiv verlängert» werden - über die Sommerferien hinaus.

Kein Platz bleibt frei im Flussbad Oberer Letten in Zuerich am Sonntag, 11. Juni 2017. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Der Obere Letten in Zürich wird dieses Jahr wohl nicht so überlaufen sein (Archivbild vom 11. Juni 2017). Bild: KEYSTONE

Inzwischen plädierten aber bürgerliche Politiker für eine möglichst rasche, schrittweise Rücknahme der Massnahmen: «Der Lockdown fordert einen zunehmend hohen Tribut», sagte etwa SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi der «NZZ am Sonntag». «Tausende von KMU werden Konkurs anmelden müssen», betonte er. Junge sollten allerdings wieder zur Arbeit gehen können, sobald die Zahl der Neuansteckungen signifikant zurückgehe, hiess es.

Alle Geschäfte wie Coiffeure, Gärtnereien, Metzgereien, Elektronikartikel-Läden und Do-it-yourself aber auch Zahnarztpraxen sollten tröpfchenweise wieder geöffnet werden, sagte Aeschi ausserdem der «SonntagsZeitung». Der Präsident des Arbeitgeberverbands, Valentin Vogt, sagte der «NZZ am Sonntag», er gehe von einem kontrollierten Hochfahren des öffentlichen Lebens aus: «Wichtig ist, dass mit der Planung umgehend begonnen wird.»

Maurer zufrieden mit Massnahmen

Bundesrat Ueli Maurer zeigte sich über die Wirkung der Sofortmassnahmen zufrieden. In einem Interview mit dem «SonntagsBlick» sagte er, es funktioniere. Natürlich könne es aber sein, dass der Staat bald nachlegen und für eine noch höhere Summe bürgen müsse, so der Vorsteher des Finanzdepartements.

Swiss Federal councillor Ueli Maurer briefs the media about the latest measures to fight the Covid-19 Coronavirus pandemic, on Wednesday, March 25, 2020 in Bern, Switzerland. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Maurer an einer Pressekonferenz des Bundes zum Coronavirus. Bild: KEYSTONE

«Die 20 Milliarden sind knapp bemessen. Wir sind am Donnerstag gestartet. Wenn es so weitergeht, sind wir in spätestens zehn Tagen ausgeschossen», erklärte er. «Wenn wir nicht rasch Geld in die Wirtschaft pumpen, haben wir innert Wochen zehntausende Arbeitslose», so Maurer weiter.

Die gestiegene Schuldenlast abzubauen, werde indes länger dauern. In den vergangenen 14 Jahren habe der Bund rund 30 Milliarden Franken an Schulden abgebaut. "Geht man von 50 Milliarden zusätzlichen Schulden aus, dann dauert es rund 25 Jahre - oder eine Generation - bis wir diesen Betrag wieder abbezahlt haben, warnte der Finanzminister.

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Moret will ausserordentliche Session

Die Präsidentin des Nationalrates Isabelle Moret (FDP/VD) hat in einem Interview das Abhalten einer ausserordentlichen Sitzung des Parlamentes im Mai trotz der Coronavirus-Ausbreitung verteidigt. Der Westschweizer Zeitung «Le Matin Dimanche» sagte sie, das Parlament habe eine «zentrale verfassungsrechtliche Rolle».

Nationalratspraesidentin Isabelle Moret, FDP-VD, spricht waehrend einer Medienkonferenz betreffend das Parlament in der ausserordentlichen Lage ueber der Coronavirus (COVID-19), am Donnerstag, 26. Maerz 2020 in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Isabelle Moret (FDP), Präsidentin des Nationalrats. Bild: KEYSTONE

Es beteilige sich angesichts der Krise an den Massnahmen und habe die Möglichkeit wie der Bundesrat, dringende Anordnungen zu erlassen, betonte sie. Das Parlament habe zudem die Aufgabe, die Aktivitäten der Regierung zu überwachen, sagte Moret weiter. Die Nationalratspräsidentin versprach zudem, dass die Vorgaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), wie ein Abstand von zwei Metern zwischen Personen, eingehalten würden.

Ansturm von Freiwilligen

In der Schweiz gibt es laut dem «SonntagsBlick» einen Ansturm von Freiwilligen auf die Spitäler. Landauf, landab, würden Gesundheitseinrichtungen derzeit mit Anfragen von Freiwilligen überschwemmt. Alleine beim Kantonsspital Aarau hätten sich innert kürzester Zeit 200 Helferinnen gemeldet, die mit anpacken wollten.

Auch in Luzern sei die Hilfsbereitschaft gross: Beim Kantonsspital hätten sich über 1000 Personen gemeldet und im Universitätsspital Zürich seien es rund 2000 Personen gewesen. Für so viele helfende Hände hätte man aber derzeit kaum Bedarf - da derzeit nur dringend nötige Operationen durchgeführt würden, sei Spital-intern auch Personal frei geworden.

Geheimgespräche der Swiss

Im Rahmen der Staatshilfe für Unternehmen soll es laut der «SonntagsZeitung» bereits Geheimgespräche mit der Fluggesellschaft Swiss und dem Flughafen Zürich gegeben haben. Laut der Zeitung hätten erste Unterredungen am Freitag stattgefunden. Dabei sei es für Swiss, dem Flughafen Zürich und den flugnahen Betrieben um Milliardengelder vom Staat gegangen. «Bis Freitagabend wurden Kredite von rund 4 Milliarden Franken vergeben», sagte zudem ein Sprecher des Finanzdepartements der Zeitung. Dabei handele es sich um die garantierten Überbrückungskredite für kleine Firmen, die grossen kämen erst noch, hiess es.

Kurzarbeit bei SBB?

Die SBB erwägen wie zahlreiche Firmen in der Schweiz, auf Kurzarbeit umzustellen. «Wir prüfen aktuell bei den zuständigen Stellen des Bundes, ob die SBB Kurzarbeit beantragen können», sagte ein Sprecher auf Anfrage der «NZZ am Sonntag». Für welche Bereiche im Unternehmen mit über 32’000 Angestellten dies in Frage käme, liess der Sprecher allerdings offen. Die SBB haben das Angebot in den vergangenen Tagen weiter reduziert; es verkehren deutlich weniger Züge als im regulären Betrieb, schrieb die Zeitung weiter.

So kam das Coronavirus in die Schweiz – eine Chronologie

Verluste für Coop

Die Coronavirus-Krise trifft laut der «SonntagsZeitung» den grössten Schweizer Detailhändler Coop trotz Hamsterkäufen stark: «Wir haben ein Drittel weniger Kunden in den Supermärkten», sagte Coop-Chef Joos Sutter im Interview mit der «SonntagsZeitung».

Und obwohl diese mehr einkauften, leide die Coop-Gruppe auch unter der Krise. «Die Coronakrise wird sich für Coop negativ auswirken. Niemand musste so viele Läden schliessen wie wir», sagte Sutter weiter. Man habe über 1000 der Non-Food-Läden schliessen müssen. Dadurch seien rund 13'000 Mitarbeitende von einem auf den anderen Tag ohne Arbeit gewesen. So etwa bei Fust, Interdiscount, Bau + Hobby oder Bodyshop. Coop habe sofort damit angefangen, sie in anderen Bereichen einzusetzen.

Rotes Kreuz besorgt über Flüchtlingslager

Der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Peter Maurer, fordert die Einhaltung humaner Bedingungen in Flüchtlings- und Vertriebenenlagern. Dies werde entscheidend sein, um diese Pandemie einzudämmen und eine Katastrophe sowie eine weitere Ausbreitung zu verhindern, sagte er im Interview mit der «NZZ am Sonntag».

epa08290531 Syrian refugee men sit in front of makeshift tents at Al Faydah refugee camps, near Zahleh in the Bekaa Valley, Lebanon, 12 March 2020. Syrian refugees are experiencing a difficult life in the camps, free of hygiene and health protection in Lebanon in light of the coronavirus crisis. According to reports, Lebanon registered its third death from the COVID-19 disease caused by the SARS-CoV-2 coronavirus on 12 March, while the number of confirmed cases had jumped to 68. So far, no cases of coronavirus have been reported in the Syrian camps. This week marks the anniversary of the Syrian crisis start 9 years ago.  EPA/NABIL MOUNZER

Syrische Flüchtlinge im Faydah-Flüchtlingslager im libanesischen Bekaa-Tal. Bild: EPA

Sollten die Menschen dort weiterhin unter desolaten Bedingungen leben müssen, dürfte sich das Coronavirus innerhalb wie ausserhalb der Lager rasant ausbreiten. Die Pandemie werde die Menschen zudem in Regionen, wo Krieg und Gewalt herrschten, am härtesten treffen, betonte Maurer.

Für das IKRK sei die Situation schwieriger als sonst, weil viele Länder wegen des Coronavirus ihre Grenzen schlössen. Maurer zähle weiterhin auf die internationale Solidarität und hoffe, dass die Staaten trotz der Coronavirus-Krise in den eigenen Ländern substanzielle Gelder für die humanitäre Hilfe spendeten.

Druck auf Pharmafirmen steigt

Zahlreiche Regierungen erhöhen derzeit den Druck auf Pharmafirmen. So passen etwa Deutschland und Kanada ihre Epidemiegesetze an. Die Änderungen sollen den Regierungen laut der «NZZ am Sonntag» ermöglichen, im Notfall schnell Medikamente gegen die Coronavirus-Erkrankung herstellen zu lassen, ohne dass sie dazu die Einwilligung der jeweiligen Pharmafirmen benötigen.

In der Schweiz sei die Rechtslage bezüglich sogenannter Zwangslizenzen nach Auskunft des Bundesamtes für Gesundheit BAG unklar. «Die Frage von Zwangslizenzen müsste über das Patentgesetz geregelt werden», sagte eine BAG-Sprecherin gegenüber der Zeitung.

Die Pharmaindustrie bemühe sich derweil aber nach Kräften, den Einsatz solch drakonischer Eingriffe unnötig zu machen und erhöhe vorsorglich die Produktionskapazitäten für Medikamente, die möglicherweise bei Coronavirus-Erkrankungen helfen könnten, hiess es.

Diese Airlines sind wegen Corona gegroundet (Auswahl)

Skigebiete wollen nichts zahlen

Seit dem 14. März sind die Schweizer Skigebiete wegen der Corona-Krise geschlossen und die Bahnen verweigern laut der «SonntagsZeitung» jegliche Form von Entschädigungen etwa bei Abos.

In Davos/Klosters, Flims/Laax, Arosa/Lenzerheide, St. Moritz, Grindelwald/Jungfrau, Andermatt/Sedrun, Zermatt und den Flumserbergen - überall töne es gleich: Keine Gutscheine, keine Verlängerungen oder irgendwelche anderen Kompensationen.

In Adelboden/Lenk sei dies aktuell noch Gegenstand von Abklärungen, hiess es. Die Bergbahnen scheinen sich laut der Zeitung untereinander abgesprochen zu haben. Der Aroser Kurdirektor Pascal Jenny sprach in der Zeitung von einer erfolgreichen Kooperation der Bergbahnen.

Ein Sprecher von Andermatt Swiss Alps AG, bei dem der ägyptische Milliardär Samih Sawiris der Ankeraktionär ist - sagte zudem der Zeitung, dass sein Ressort in Übereinstimmung mit den anderen grösseren Bergbahnen beschlossen habe, keine Entschädigungen zu zahlen. Die Bahnen beriefen sich dabei auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

(jaw/sda)

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192Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • LURCH 30.03.2020 06:50
    Highlight Highlight Solange nur diese beratungsresistente Spezie und geldgeile Säcke wie Aeschi nach Herdenimmunität streben, wird sich das grösste gesellschaftliche und politische Problem der Schweiz wie von selbst lösen.
    Benutzer Bild
  • Locutus70 29.03.2020 15:29
    Highlight Highlight Der Anteil der Schüler und Studierenden scheint hier sehr hoch zu sein, wenn ich mir die Kommentare so anschaue ^^
    • DerHans 29.03.2020 16:16
      Highlight Highlight Ich denke hier sind vor allem Opportunisten unterwegs. Für Homeoffice und unterrichtsfreie Zeit kommt Corona gerade gelegen. Sobald es draussen wärmer wird, wird Corona doch nicht so schlimm sein und nur der Risikopatient soll doch dann zu hause bleiben.
      Mir tun alle leid, welche zurzeit um ihre Existenz bangen müssen. Nicht wissen wie und vor allem wann es weiter geht. Da nützen auch keine Hilfskredite, welche man dann auch noch abstottern muss.
    • Bruno Hensler 29.03.2020 17:26
      Highlight Highlight Bravo zu diesem Kommentar. Man hat hier noch nicht verstanden, dass wenn es all den KMU‘s mies geht, es dem grössten Teil der Bevölkerung mies gehen wird. Wer zahlt wohl in diesem Land die meisten Steuern und Löhne. Aber hier wird nur unbeholfen gegen Grosskapital, Manager und Konzerne geschrien. Es werden tausende von Existenzen vernichtet, aber Hauptsache wir haben frei...
    • Hierundjetzt 29.03.2020 22:45
      Highlight Highlight 95% der CH besteht aus KMU mit 1-200 MA.

      Aber bereits unser Lampart von der Unia hat keine Ahnung davon und wettert irgendetwas von Bank.
  • Locutus70 29.03.2020 15:22
    Highlight Highlight "Die «wahrscheinlichste Lageentwicklung» ist demnach, dass die Pandemie nicht genügend eingedämmt werden kann. Daher müssten die Massnahmen weiter verschärft und «massiv verlängert» werden"

    Das würde massive soziale Unruhen auslösen - dann gehen die Leute zu Tausenden einfach raus und scheren sich überhaupt nicht mehr um Maßnahmen.

    Es ist schon unglaublich, wie immer noch in der Filterblase diskutiert und argumentiert wird. Da haben manche den Schuss noch nicht gehört!!

    • KEULENSPIEGEL 29.03.2020 16:18
      Highlight Highlight Es werden noch ein paar Schafe gesucht um die Herdenimmunität zu testen.
      Du darfst dich gerne freiwillig melden.
  • champedissle 29.03.2020 12:37
    Highlight Highlight Wer jetzt davon spricht, dass der Lockdown bis nach den Sommerferien andauert kommt mir so vor, wie einer der mir sagen will, was am 25. August 2020 für Wetter ist. Wie kommen "Fachleute" zu solchen Aussagen? Ich finde es fahrlässig, solche "Prognosen" in die Welt zu setzen ohne dass man die geringste Ahnung hat. Kein Mensch kann wissen, wie die Entwicklung ist, die weiter als 2 - 4 Wochen in der Zukunft liegen.
    • DaniMano 29.03.2020 13:43
      Highlight Highlight Doch, das kann man vorhersagen.
      Die Krise ist dann vorbei wenn mind. 2/3 der Bevölkerung "durchseucht" wurde und/oder es potente Medikamente/Impfungen gibt.

      Beispiel China: selbst mit einer Dunkelziffer von 10'000 zu 1 bleiben in China noch immer 585 Millionen Menschen, welche eine zweite Welle auslösen können.

      Eine Dunkelziffer von 10'000 zu 1 ist aber seeeehhr optimistisch. Mit medizinischem Stand von Heute wird die Epidemie noch Monate dauern müssen.
    • Magnum 29.03.2020 15:18
      Highlight Highlight Ich halte es im Gegenteil für verantwortungslos, wenn Politiker oder Jekami-Experten den Eindruck erwecken und die Erwartung schüren, dass die Schweiz nach dem 19. April und dem Auslaufen der per Bundesbeschluss verhängten Massnahmen wieder zur Normalität zurückkehren kann.

      Um es nochmals zu sagen: Solche Fristen sind für das Virus komplett irrelevant. Vielmehr setzen das Virus, dessen Ausbreitung und die Schlüsse, welche Fachleute aus diesen Daten ziehen, den Zeitplan. Und nicht Politiker, die als Lobbyisten im Auftrag bestimmter Branchen operieren... Trumps frohes Osterfest lässt grüssen.
    • DerHans 29.03.2020 17:35
      Highlight Highlight Magnum gehören sie den zu den echten Experten, oder auch nur zu den Jekami‘s, wie 99% von uns allen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antichrist 29.03.2020 12:07
    Highlight Highlight Unser Gesundheitssystem ist ja überhaupt nicht ausgelastet. Nach der anfänglichen Kakophonie, weil das BAG auf so eine Situation nicht vorbereitet war, merkt man, dass die Betten leer stehen und man sogar Kranke aus dem Ausland aufnehmen kann. 280 Corona-Patienten liegen in den Spitälern und die Pfleger machen solch einen Aufstand. Wenn wir Masken hätten, könnten wir schon lange wieder arbeiten. Was jetzt abläuft ist der ewige Links-Rechts-Krieg, wo jeder aus dem Virüschen Kapital schlagen will. Der Staat hat versagt und verbietet der Wirtschaft zu arbeiten, logisch muss er alle Folgen tragen.
    • Hierundjetzt 29.03.2020 16:34
      Highlight Highlight Hä? Das ist eben gerade *gut* dass nicht alle Betten ausgelastet sind!!!

      Meine Güte Bub 😥 Volle Auslastung = keine Möglichkeit neue Patienten aufzunehmen.

      Das wir unseren schwer getroffenen Nachbarn im Elsass, Baden oder Lombardei helfen ist absolut selbstverständlich!!

      Es sind unsere Nachbarn.
    • ghawdex 29.03.2020 16:40
      Highlight Highlight "Unser Gesundheitssystem ist ja überhaupt nicht ausgelastet."
      Was auch positiv ist. Ändern kann sich dieser Zustand immer noch. Ob der Staat versagt hat können wir Ende Jahr diskutieren.
    • Varanasi 29.03.2020 16:44
      Highlight Highlight Wir sind auch noch nicht an der Spitze der Kurve. Da bin ich froh, zeigt die Schweiz Solidarität und hilft den Ländern, die keine freien Betten mehr haben für die Schwerkranken.

      Die Pfleger machen einen Aufstand? Quelle bitte!


    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum 29.03.2020 12:01
    Highlight Highlight Verantwortungslosigkeit ist KEIN Weg aus der aktuellen Krise. Dieses Virus wird sich weder an Donalds Osterwünschen noch an den Ideen rechtsbürgerlicher Wirtschaftslobbyisten orientieren. Der Staat hat vielmehr seine Massnahmen auf das Virus abzustimmen.

    Und noch etwas: Wer von nicht zumutbaren Einschränkungen für KMUs und die Wirtschaft spricht, soll bitte auch quantifizieren, mit welchem Wert für ein Menschenleben er kalkuliert.

    Ich sehe hier einen Frontalangriff auf den Konsens in der ausserordentlichen Lage - und eine Politisierung derselben. Und das ist eine ganz miese Nummer.
    • ingmarbergman 29.03.2020 14:46
      Highlight Highlight Das Bundesgericht hat in einem Urteil einen Richtwert gegeben: 100‘000 für ein gewonnenes Lebensjahr.

      Wenn jetzt gewisse alte Leute mit Corona behandelt werdem, die sowieso in 2-3 Jahren gestorben wären, dann sind die Kosten massiv darüber. Diese Diskussion, was ein Leben kosten darf müssen wir führen. Und zwar recht bald.
    • Locutus70 29.03.2020 15:24
      Highlight Highlight @Magnum - Ich nehme an du bist Schüler, Student oder in einer noch sicheren Branche im HomeOffice.

      Anders kann ich mir so einen Kommentar nicht erklären.
    • Hierundjetzt 29.03.2020 16:37
      Highlight Highlight Ingmar: ok. Bis es Deine Mutter trifft, die einen schweren Autounfall hat.

      Dann sieht dann alles gaaaanz anders aus.

      Ob eine 60 jährige noch 2 Jahre zu leben hat oder ein 80 jähriger 20, weiss nur der liebe Gott. Aber ganz bestimmt keine Ingmar
    Weitere Antworten anzeigen
  • PlayaGua 29.03.2020 11:43
    Highlight Highlight Schutz und Rettung Zürich sowie Thomas Aeschi. Unsere Experten in Virologie und Wahrsager.
  • tagomago 29.03.2020 11:28
    Highlight Highlight Ich befürchte, dass die reichen Konzerne mit der Hilfe vom Staat die kleinen Betriebe nun billig aufkaufen und dann nach der Krise gut Gewinn machen. Umverteilung nach oben. Wie üblich.
    • Hierundjetzt 29.03.2020 18:05
      Highlight Highlight Nestlé kauft also Coiffeursalons und Blumenläden auf?

      Ok.
  • andrew1 29.03.2020 11:26
    Highlight Highlight Eine grössere firma wird ja wohl genügend reserven und rückstellungen haben um eine kriese zu bewältigen. Steuern zahlen die grossen firmen eh zu wenig und würden mit geschenken in die jeweiligen gemeinden gelockt. Da müssen die ersatzzahlungen jetzt auch nicht zu üppig ausfallen. Oder wurde etwa das ganze geld für bonis verprasst?
    • Steibocktschingg 29.03.2020 14:55
      Highlight Highlight Moment, haben die nicht bisher alle Gewinne fast ganz den Aktionären ausgeschüttet? Habe ich da was verpasst?
    • Mirio007 29.03.2020 16:13
      Highlight Highlight Boni der exekutive werden mehrheitlich in Aktienpaketen ausbezahlt und beinflussen daher das Barguthaben nur sehr bedingt (i.e. Steuern), es werden einfach neue Aktien aus dem nichts kriert.

      Die "geschädigten" sind somit hauptsächlich bestehende Aktionäre.
  • Posersalami 29.03.2020 11:25
    Highlight Highlight Führt halt so eine Tracing App ein. Wer sich im öffentlichen Raum bewegen will braucht sie, ansonsten gibts eine hohe Busse.

    Dann könnte man langsam wieder andangen mit der Normalität. Singapur und Südkorea zeigen das ganz deutlich.

    • Magnum 29.03.2020 15:21
      Highlight Highlight Was für eine Normalität soll denn das bitte sehr sein, mit einer Tracing App? Das ist eher Orwells Brave New World.

      Nein, da ist es mir lieber, dass der aktuelle Zustand mit all seinen Einschränkungen länger andauert, als dass wir im Interesse einer funktionierenden Wirtschaft grundlegende Bürgerrechte ersatzlos streichen.
  • egemek 29.03.2020 11:19
    Highlight Highlight Für mich verständlich, dass die Skigebiete nicht zahlen willen, warum auch? Die können ja nichts dafür und die meisten haben sowieso schon arge Finanznöte.
    Ich erhalte bei meinem Hockeyabo ja auch kein Geld zurück, und das ist auch gut so. Jeder muss in dieser Zeit Abstriche machen, da sind ein paar 100 Fränkli für ein Abo wohl noch das kleinste Opfer.
    • Hiker 29.03.2020 11:55
      Highlight Highlight Die geprellten Touristen können also etwas dafür? Dein Hokeyabo galt für eine Saison und die war schon fast vorbei. Der Schaden für dich ist also verschwindend. Was ist mit der Familie die mehrere Hundert Franken in Skiferien investiert hat und die jetzt zuhause sitzen und nochmal Verluste erleiden? Aber Hauptsache die „armen“ Skigebiete, die Arbeitslosengelder und Unterstützung vom Staat erhalten und übrigens deren Saison sowieso fast zu ende war, mit sehr guten Gewinnen übrigens, bekommen ihren Rachen nochmal kräftig gefüllt. Absonderlich und höchst unsolidarisch!
    • Hausschuh 29.03.2020 12:10
      Highlight Highlight Die Saison hätte mit den Playoffs erst gerade angefangen...
    • stretg 29.03.2020 12:11
      Highlight Highlight @ Hiker: bei den im Artikel erwähnten Abos, die nicht teilrückerstattet werden, handelt es sich um Saison- oder Jahresabos (die konnten ja auch ausgiebig genutzt werden). Tages- oder Wochenkarten werden rückerstattet oder mit Gutscheinen abgegolten. So ist dies zumindest in den meisten im Artikel erwähnten Gebieten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hoci 29.03.2020 10:54
    Highlight Highlight Die Privatwirtschaft sollte nicht gestützt werden, die Swiss nicht wieder gerettet. Dann gibt es halt ne Staatsflotte mit Staatsauftrag.
    Die Leute sollen ein einheitliches Grundeinkommen erhalten, der Milionör der wegen zuviel Krediten aus der Villa fliegt Pech bzw. Selber dumm, wenn er keine Reserven anhöuft. Die Wirtschaft kommt eh wieder auf die Beine, die mpssen wir nicht stützen. Es wird Gewinner geben und Verlierer, aber das lehrt die Verlierer besser zu werden.
    Es werden mit Sicherheit künftig gleich viele Brote und Lebensmittel gekauft usw. Lassen wir das unnötige sterben.
    • _kokolorix 29.03.2020 13:29
      Highlight Highlight Dein Plan ist an Naivität kaum zu überbieten, er würde wohl auf direktem Weg in einen Bürgerkrieg führen.
      Was glaubst du, werden die Besitzer der bedrohten Firmen tun, wenn die Regierung sich einfach weigert etwas zu tun? Sie werden alles was von Wert ist abzügeln und die Firma Konkurs gehen lassen.
      Wenn die Rahmenbedingungen wieder günstig sind, werden sie neue Firmen mit dem alten Kapital gründen.
      Beschissen wären nur die Normal verdienenden. Sie müssten erst eine deprimierende Phase der Arbeits- und Perspektivlosigkeit überstehen um dann zu einem kleineren Lohn wieder arbeiten zu dürfen
    • DaniMano 29.03.2020 13:47
      Highlight Highlight Könnte man Leute wie dich nur zum Bundesrat wählen.
      Es gibt genau zwei Wirtschaftszweige welche man schützen muss: A Medizinalbranche und B die Maschinenindustrie.
      Die meisten Dienstleistungen kann man notfalls mit geringen Kosten wieder hochziehen. Aber, mal eben eine Fabrik bauen, wo einzelne Maschinen schnell Millionen kosten, geht nicht so einfach.
    • slash 29.03.2020 14:36
      Highlight Highlight Die Swiss wurde, soweit ich mich erinnern mag, noch nie gerettet.
  • BeatBox 29.03.2020 10:48
    Highlight Highlight Ausgangssperren, Überwachungsstaat, Exekutiven die Gesetze erlassen... und alle jubeln zu. Mir macht das eine verdammte Angst, ehrlich gesagt mehr als das scheiss Virus!
    • redeye70 29.03.2020 11:52
      Highlight Highlight Jetzt hör aber auf! Die Schweiz ist nicht Ungarn! Dort findet ein kalter Staatsstreich statt, nicht bei uns.
    • Max Dick 29.03.2020 11:58
      Highlight Highlight Besondere Umstände erfordern besondere Massnahmen. Wer das nicht einsieht, ist ein Theoretiker, dem die Flexibilität fehlt, sich auf unvorhergesehenes rasch einzustellen.
    • ManInBlack 29.03.2020 12:06
      Highlight Highlight Herzlichen Dank dafür, aber es verschliessen wirklich alle die Augen davor! Was da auf uns zukommt wenn wir das bei diesen Massnahmen belassen, Gnade Gott! Gerade noch ein Interview mit einem italienischen Journalisten gehört, da wird einem Angst und Bange bezüglich den dortigen Massnahmen!!!!!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glenn Quagmire 29.03.2020 10:24
    Highlight Highlight Die Putzfrau von der Schwester vom Freund der Nachbarin des Onkels vom Berset hat der NZZ erzählt...
    • lilie 29.03.2020 11:50
      Highlight Highlight @Glenn: Dass der Shutdown (könnten wir bitte das schreckliche Wort "Lockdown" aus dem Vokabular streichen?) Mitte April nicht einfach vorbei ist, dürfte jedem, der die Entwicklungen verfolgt hat, klar sein.

      Dass es unmöglich ist, ihn bis nach dem Sommerferien unverändert aufrechtzuerhalten, ebenso.

      Von daher ist der Titel mal wieder unnötige Panikmache. 🙄
    • Joe Smith 29.03.2020 12:12
      Highlight Highlight Shutdown oder Lockdown ist doch Hans was Heiri. Wie wäre es mit herunterfahren?
    • Glenn Quagmire 29.03.2020 12:31
      Highlight Highlight Meine liebe Blume, rechne auch mit Sommer, April wird wohl leider unrealistisch
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrmikech 29.03.2020 10:06
    Highlight Highlight "Geht man von 50 Milliarden zusätzlichen Schulden aus, dann dauert es rund 25 Jahre - oder eine Generation - bis wir diesen Betrag wieder abbezahlt haben, warnte der Finanzminister.

    Warum werden die unterstützungsmassnahmen als schuld gebucht? SNB hätte das geld auch einfach drucken können und die wirtschaft spenden, anstatt jeden tag für eine milliarde euros zu kaufen...
    • Lotus_ 29.03.2020 11:36
      Highlight Highlight Genau, weil eine Inflation die bessere Option ist.
    • Ronja_ 29.03.2020 11:43
      Highlight Highlight Wenn es von einem Gut (hier Geld) viel gibt, sinkt sein Wert. Deshalb sollte nicht einfach die Geldmenge erhöht werden. Dies würde die Gefahr einer Inflation erheblich steigern.
    • Max Dick 29.03.2020 12:00
      Highlight Highlight Da hattest du in der VWL aber eine verdammt hübsche Pultnachbarin/Pultnachbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • M.Ensch 29.03.2020 09:48
    Highlight Highlight Endlich spricht der Finanzminister Klartext. Es ist absolut richtig, dass an einer ausserordentlichen Sitzung des Parlaments festgehalten wird. Und die Stimmen der KMU sollen lauter werden. Um eine schrittweise Öffnung kommen wir ab Mitte April nicht herum. Denn ab diesem Zeitpunkt könnte die Solidarität beginnen zu bröckeln und könnten sich Probleme abzeichnen und Ängste aufwachen, die definitiv nicht mehr ins Fachgebiet von Epidemiologen gehören.
    • PlayaGua 29.03.2020 11:56
      Highlight Highlight Wenn wir zu früh damit aufhören, wäre alles bisherige für nichts gewesen.
  • AddictedtoMentos 29.03.2020 09:46
    Highlight Highlight Wenn der Lockdown bis Ende Sommer gehen sollte, hoffe ich doch, dass die Auflagen ein bisschen gelockert werden... So lange halte ich keine Isolation aus, auch nicht mit Skype und Whatsapp. 😟 Nennt mich egoistisch, und ich weiss es ist für alle schwierig, aber das hilft der Psyche auch nicht... Bin gespannt wann aus Ich könnt ne Umarmung vertragen, ernsthaft Probleme werden 🤔😭
    • Reptile 29.03.2020 11:19
      Highlight Highlight Wenn du solche „Problemchen“ hast dann kannst du dich aber ganz glücklich schätzen.
    • lilie 29.03.2020 11:54
      Highlight Highlight @Addicto: Du hast doch immer noch die Mentos. 😉

      Kleiner Scherz, so lange Shutdown hält kein Mensch aus! Vor allem aber muss die Wirtschaft ja weitergehen.

      Es wird also im Interesse vieler sein, diesen Zustand nur so lange aufrechtzuerhalten, wie er unbedingt nötig ist.

      Im Moment sind wir zumindest auf dem richtigen Weg, und das ist ermutigend!
    • Hiker 29.03.2020 12:17
      Highlight Highlight Deine Probleme solltest Du mal etwas überdenken. Armer armer Tropf, darf nicht Party und weis jetzt nichts mit sich anzufangen. Es ist halt schon extrem hart ein paar Wochen ein kleines bisschen zum Wohle aller verzichten zu müssen. Es gibt Menschen auf dieser Erde die kämpfen jeden Tag ums Überleben! Seis in Konfliktgebieten seis wegen Hungersnöten oder korrupten Politsystemen. Die fragt niemand wie lange es noch geht!
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  • Rethinking 29.03.2020 09:37
    Highlight Highlight „Die Bergbahnen scheinen sich laut der Zeitung untereinander abgesprochen zu haben.“

    Ein Fall für die Kartellbehörden?
    • Max Dick 29.03.2020 12:02
      Highlight Highlight Nein. Solche Sachen dürfen sie sicher untereinander absprechen.
  • sowhat 29.03.2020 09:21
    Highlight Highlight Copp braucht nicht rumjammern. Sie können die Leute wenigstens in anderen Bereichen einsetzen. Die vielen mittelständischen Geschafte sind ganz zu. Da sind mehr als 13000 Leute zu Hause. Wenn ich schon nur an die Mitarbeitenden in den Bekleidungsläden denke die im Stundenlohn arbeiten. Die haben jetzt richtige Probleme die Miete zu zahlen.
    • Hoci 29.03.2020 10:48
      Highlight Highlight Die Leute sind einheitlichem Lohn zu unterstützen mit einem Einheitlichen Lohn und keine Unternehmen. DAS wäre echter sozialer Kapitalismus.
      Die Unternehmen werden schon von den schlauesten aufgekauft und eröffnet,aber eben nicht von einer verweichlichten Führungselite sondern Leuten mit Biss. Ich würde Annehmen zu 80% von den gleichen, ausser die maroden. Was gut wäre.
      Aber nein, die Reichen hocken auf igren Pfrpnden und wollen mehr "Lohn" als Normalos in Form von Zuschüssen an Firmen. Ich sage nein, nur Kredite. Die Guten werden sich schnell fangen.
    • lilie 29.03.2020 11:59
      Highlight Highlight @sowhat: Alle KMUs haben diverse Möglichkeiten, sich Hilfe zu verschaffen. Eines der zinslosen staatlichen Darlehen mag nicht für jeden die richtige Wahl sein, weil man das zurückzahlen muss.

      Aber mit dem Vermieter reden kann jeder.

      Ich habe schon vor dieser Krise festgestellt, dass Kleinunternehmer oft eine grosse Scheu haben, einfach das offene Gespräch zu suchen und etwas auszuhandeln. In fast allen Fällen ist da mehr möglich als man denkt.

      Wenn man es sich selber nicht zutraut, kann man ja jemanden mitnehmen.

      Aber wirklich: Kopf in den Sand stecken ist jetzt nicht das richtige!
    • sowhat 29.03.2020 17:27
      Highlight Highlight @lilie,ich gehe schon davon aus, dass KMUs all die Kurzarbeitsunterstützhng etc beantragen. Was ich meine, sind Leute die im Stundenlohn angestellt sind und jetzt einfach nicht mehr aufgeboten werden. Das ist die einfachste Art Personalkosten zu sparen. Das gibts im Handel und tlw auch in der Produktion. Und diese Leute, die solche Verträge haben, kucken jetzt in die Röhre.
  • leu84 29.03.2020 09:13
    Highlight Highlight Wenn manche Medienhäuser Glaskugel benutzen.

    Grundsätzlich haben es wir Menschen selber in der Hand. Auch die Leute, die nicht im Homeoffice arbeiten müssen, sollen alle möglichen Regeln beachten. Speziell bei den Kaffee- und Znünipausen.

    Wenn zumindest wir in Europa, die Regeln einhalten, dann können wir früher wieder raus. Wenn es die Briten oder US-Amerikaner nicht gebongt kriegen, dann gibt es strikte Einreisesperren für Flüge aus den USA und UK bzw. Ausreisesperren in diese Länder. Auch wenn es den Aeschis im Land nicht passen mag.
  • regen 29.03.2020 09:12
    Highlight Highlight herr aeschi und seine bürgerlichen kumpanen bereiten schon das terrain vor und gehen in stellung. sie werden die ersten sein, welche die massnahmen des br im nachhinein massiv kritisieren und als übertrieben abzuqualifizieren werden, sollte die pandemie nicht die erwartete heftigkeit erreicht haben, denn sie haben ja gewusst, dass alles nicht so schlimm wird. genau diese leute sind aber auch froh, in solchen situationen keine führungsverantwortung übernehmen zu müssen (oder unfähig?).
    • Kontrovers 29.03.2020 09:44
      Highlight Highlight Ich habe die vom Bund getroffenen Massnahmen von Beginn weg für übertrieben empfunden. Das hat mich aber nicht abgehalten, die beschlossenen Massnahmen selbstredend zu befolgen. Auch Aeschi kritisiert die Massnahmen jetzt schon als übertrieben und wird es später erst recht tun. Sollte er dies nicht tun dürfen? Hast Du schon einmal etwas von freier Meinungsäusserung gehört?
    • FrancoL 29.03.2020 09:46
      Highlight Highlight Das Verhalten von Aeschi deutet klar auf Unfähigkeit hin und ist auch zum jetzigen Zeitpunkt verantwortungslos. Ähnliches Verhalten wie Legachef Salvini, aber wenigstens ohne VT.
    • Turicum04 29.03.2020 11:15
      Highlight Highlight Jetzt heisst es: Menschen vor Profitwitschaft.
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  • MyPersonalSenf 29.03.2020 09:08
    Highlight Highlight Es muss bald schrittweise wieder wenigstens teilweise eine Rückname der Massnahmen geben. Bei allem Verständniss für die mögliche Überlastung des Gesunheitysystems und dessen konsequenzen für alle + die hohe todesrate bei den ü70.. aber desswegen die ganze Welt und somit die Zukunft über den Haufen zu werfen und alle in die s*** und Armut zu reissen stösst bei allen orgendwann auf Unverständniss.. und dann meine lieben gehts in Richtung Bürgerkrieg.. es ist dann eine systematische Verarmung der Bevölkerung. Das geht auf Dauer nicht
    • lilie 29.03.2020 12:03
      Highlight Highlight @MyPersonalSenf: Derzeit sterben bei uns nur ältere und vorerkrankte Menschen, WEIL wir den Shutdown haben.

      Ohne ihn und einem überlasteten Gesundheitssystem würden Menschen mit allen möglichen Notfällen (z.B. allergischen Reaktion, Unfällen, Herzinfarkten etc.) sterben, weil sie nicht rechtzeitig behandelt werden können.

      Das gute Management täuscht über die Gefährlichkeit der Situation für die gesamte Gesellschaft hinweg.
    • Hiker 29.03.2020 12:26
      Highlight Highlight Was wenn es dann Sie trifft wenn die Massnahmen zu früh zurückgefahren werden? Was wenn dann das Gesundheitssystem zusammenbricht und für Sie kein Spitalbett mehr frei ist? Sie oder Ihre Familie könnten einen Unfall haben und dann wäre nichts und niemand mehr frei um sich um Sie zu kümmern! Aber ach ja, es trifft ja nur die Alten, auf die kann man ja verzichten nicht wahr?
  • Stefan Morgenthaler-Müller 29.03.2020 08:55
    Highlight Highlight Komisch schreien nun parteiübergreifend alle nach Staat. Wo ist jetzt die FDP, die alles, was vom Staat kommt runterfahren oder kapputtsparen will? Wo die SVP? Die Leute wollen jetzt sicher nochmals weniger Steuern bezahlen. Man hört nichts mehr

    Müsste diese Krise jetzt nicht von der Privatwirtschaft gestemmt werden?

    Gewinne behalten, Verluste allen aufbürden. Das ist ein Tag Kapitalismus, dann Sozialismus. Je nach dem. Aber in den Unternehmen haben die Mitarbeiter nach wie vor nichts zu melden.
    • Toerpe Zwerg 29.03.2020 09:10
      Highlight Highlight Das inhaltsleeres Instrumentalisieren der Krise. Schutz der Bevölkerung ist unzweifelhaft eine Staatsaufgabe. Der Erhalt von Unternehmen und von Arbeitsplätzen liegt unabhängig der politischen Position im Interesse aller.
    • leu84 29.03.2020 09:15
      Highlight Highlight Würde unser Land von Aeschis und Gössis regiert werden, dann bekämen wir wohl irgendwann britische Zustände.
    • skisandtrail 29.03.2020 09:18
      Highlight Highlight Du hast das Problem erkannt..
      Bin auch dafür das sofort wieder den (Klein- und Kleinst) Firmen zu überlassen. Die sollen möglichst allen künden, die nicht mehr gebraucht werden können, um als Firma zu überleben.
      Bin aber auch dafür, dass deshalb nicht früher AL bezahlt werden soll, auch soll jeder AN weiterhin Bewerbungen schreiben müssen usw...

      Du hasts erkannt.

      *ironieoff*
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  • Siru 29.03.2020 08:51
    Highlight Highlight "Geht man von 50 Milliarden zusätzlichen Schulden aus, dann dauert es rund 25 Jahre - oder eine Generation - bis wir diesen Betrag wieder abbezahlt haben, warnte der Finanzminister.

    Na und? Gesundheit geht vor.
    • weissauchnicht 29.03.2020 10:22
      Highlight Highlight Klar. Aber schön wäre, wenn sich insbesondere auch die Risikogruppe 80+ an der Refinanzierung beteiligen würde, statt dann anderweitig wegzusterben, wenn es darum geht, die Rechnung zu bezahlen. Damit nicht die Generationen, die bereits die Kosten der Klimakrise stemmen müssen, auch noch alleine für die Schulden der Coronakrise aufkommen sollen.
      Es ist Zeit über die Solidarität der Alten mit den Jungen zu reden. Und vor allem ist es Zeit für eine Erbschaftsteuer. Jetzt!
    • mrmikech 29.03.2020 10:25
      Highlight Highlight Hätte auch spende sein können, nicht schuld. Haben eh unter deflation zu leiden, angst für inflation müssen wir nicht haben.
    • dan2016 29.03.2020 11:34
      Highlight Highlight @weissauchnicht, Erbschaftssteuer haben wir vor kurzem abgelehnt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeizou 29.03.2020 08:49
    Highlight Highlight Warum wurde die Stellenmeldepflicht (Vorzug für CH-Personen) ausser Kraft gesetzt?
    Gestern stand noch "für 6 Monate", heute steht "bis auf Weiteres" (Quelle job-room.ch).
    • Hiker 29.03.2020 13:33
      Highlight Highlight Oh Schreck! Jetzt kommen die pösen Ausländer und nehmen uns unsere momentan nicht vorhandenen Jobs weg!!! ... aber halt, sind nicht die Grenzen überall zu?
  • huck 29.03.2020 08:35
    Highlight Highlight Solange die Geschäfte tröpfchenweise wieder geöffnet werden, ist ja alles gut.
  • ManInBlack 29.03.2020 08:34
    Highlight Highlight Einfach nur mal so als Hinweis, auch wenn es niemand hören will, da viel zu positiv, weil Verschwörung und so, obwohl offiziell bestätigt seitens RKI:

    ZITAT:
    "Die neuesten Daten des Robert-Koch-Instituts zeigen, dass sich die Zunahme der testpositiven Personen proportional zur Zunahme der Anzahl Tests verhält, d.h. prozentual in etwa gleich bleibt. Dies könnte darauf hindeuten, dass die Zunahme der Fallzahlen im Wesentlichen aus einer Zunahme der Anzahl der Tests resultiert, und nicht aus einer laufenden Epidemie"

    https://multipolar-magazin.de/artikel/coronavirus-irrefuhrung-fallzahlen
    • zurchpet 29.03.2020 10:11
      Highlight Highlight Und die steigende Anzahl von Leuten die an der Krankheit sterben ist auch wegen den Tests?
    • mrmikech 29.03.2020 10:30
      Highlight Highlight Ist doch egal? Es geht darum dass wir keine zustände wie in Italien und Spanien haben. Erst wann ALLE mit symptome gestestet werden, und zusätzlich alle mit antikörpertest - damit wir sehen wer es schon hatte und deswegen immun ist - wissen wir genau wo wir sind, und ob wir lockern können. Sollte nicht lange mehr dauern.
    • huck 29.03.2020 10:36
      Highlight Highlight Fast!
      Die Zahlen zeigen genau, dass die Zunahme der Fallzahlen einhergeht mit der Zunahme der Anzahl Tests.
      Aber zur Epidemie sagen die Zahlen gar nichts aus, und schon gar nicht, dass es keine Epidemie gäbe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nume no eis, bitteee! 29.03.2020 08:31
    Highlight Highlight „ Die Zeitung beruft sich dabei auf Informationen von der Bundesratssitzung.“

    Muss das sein, NZZ? So pseudo blickscher Investigativjournalismus?

    Vielleicht jetzt einfach mal Ball flach halten und die offiziellen Medienmitteilungen von Bund und v.a. BAG informieren!
    • Viktor mit K 29.03.2020 10:39
      Highlight Highlight Bis auf Watson habe ich alle News-App‘s gelöscht. Aber auch bei Watson, geht es mir teilweise zu fest in Richtung Boulevardpresse
    • Erklärbart. 29.03.2020 10:54
      Highlight Highlight Blick und Investigativer Journalismus in einem Satz? Haha, so könnte man im Duden auch "Widerspruch" definieren.
    • Nume no eis, bitteee! 29.03.2020 13:04
      Highlight Highlight So verstanden, einverstanden, Erklärbert😉 Aber Du weisst schon, was ich meine, oder? Ich finds einfach so billig insbesondere für eine NZZ, so daherzukommen. Finde übrigens auch, dass Watson das gut hinkriegt und sich und die Medien auch regelmässig hinterfragt👍🏼
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  • batschki 29.03.2020 08:20
    Highlight Highlight Wir haben eine Pandemie mit vielen Toten und da wird über Patentrechte diskutiert und internationale Firmen gezwungen, nur noch für die USA zu produzieren?.
    • Spargel 29.03.2020 10:19
      Highlight Highlight So viele Tote sind es eben nicht. Und die Spitäler führen Kurzarbeit ein.....
    • Hiker 29.03.2020 13:21
      Highlight Highlight Spargel schnallts nicht so ganz oder? Aber Spargeln sollten auch nicht versuchen zu denken 😂 Wo kämen wir da hin?
    • batschki 29.03.2020 13:49
      Highlight Highlight 1% aller Infizierten zusätzlich.
      Kurzarbeit in den Spitälern?? im Tessin??
      Vielleicht wurde in einigen Institutionen vorsorglich mehr Personal aufgeboten, als glücklicherweise benötigt.
      Was mich nervt, ist, dass nur die wenigsten "jedem das für ihn (und somit für sein ganzes Umfeld) beste" wünschen.

      Die heute vorherrschende Ethik der Marktwirtschaft ist eine utilitaristische, eine Berechnung des Zählbaren, damit der grösste Nutzen für die grösste Anzahl Menschen resultieren sollte.
      Was ist "Nutzen"?
    Weitere Antworten anzeigen
  • manhunt 29.03.2020 08:07
    Highlight Highlight es braucht keine sondersitzung des parlaments. bis der notstand aufgehoben ist, vertraue ich voll und ganz auf die arbeit der regierung und der behörden. und um die effizienz beizubehalten, kann für einmal sehr gut darauf verzichtet werden, dass die gemeinschaft der interessenvertreter auch noch ihren senf dazu gibt. sobald der notstand aufgehoben wurde, darf das parlament seine arbeit gerne wieder aufnehmen. momentan sind jedoch pragmatische lösungen notwendig. und nicht gemauschel und stundenlanges gerede.
  • Gsnosn. 29.03.2020 08:03
    Highlight Highlight Bis Ende Sommer hört sich realistisch an. Wenn wir früher öffnen ist doch das eine trügerische Sicherheit?
    • mrmikech 29.03.2020 10:31
      Highlight Highlight Erst mal die antikörpertests abwarten, kommen bald
    • Kruk 29.03.2020 11:26
      Highlight Highlight Dies sagt auch die WHO, welche davor warnt die Lockdowns frühzeitig aufzuheben.
      Nicht nur eine trügerische Sicherheit, sondern zurück auf Feld 1.

      Geschlossen ist es schnell aber wieder öffnen, das braucht eine gute Strategie. Bedächtig, vielleicht Schrittweise?
      Die werden das schon gut machen bei uns.
  • Töfflifahrer 29.03.2020 07:49
    Highlight Highlight Coop hat ja bekanntlich auch einen On-Line Laden, aber da ist die Mindestbestellmenge immer noch100.-.
    Wie wärs dieses Konzept zu überarbeiten?
    • Le French 29.03.2020 08:15
      Highlight Highlight Wieso? Die online Shops sind ja jetzt schon am Anschlag. Der Mindestbestellwert muss erhöht und sicher nicht reduziert werden!
    • Hustler 29.03.2020 08:16
      Highlight Highlight Nein hoffentlich ändert sich das nicht. Denk an den Lieferanten von Coop der dann tausend 20 Franken Lieferungen machen darf.
    • champedissle 29.03.2020 08:44
      Highlight Highlight Wieso das? Die Lieferzeiten betragen ja jetzt schon über 2 Wochen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MartinZH 29.03.2020 07:38
    Highlight Highlight Gut möglich, dass BR Maurer mit den Massnahmen zufrieden ist. Aber sind die Betroffenen auch zufrieden damit? Ich denke eher nein. Für den Anfang und in dieser kurzen Zeit OK, aber das genügt noch längst nicht, Herr Finanzminister!
    • Jake Blues 29.03.2020 08:11
      Highlight Highlight Schön, dass es wieder einmal einer besser weiss. Deshalb sind Sie ja sicher auch Träger der Verantwortung in dieser Situation, in irgend einer zentralen Funktion, nicht?. Welchen Beitrag leisten denn Sie zur Bewältigung? Das würde die Leser sicher interessieren...
    • Antiklaus 29.03.2020 10:01
      Highlight Highlight und was würde der kluge Herr Martin jetzt anders machen?
    • -thomi- 29.03.2020 10:06
      Highlight Highlight Trotz den Blitzen würde ich das unterschreiben. Die Konkurswelle, die bei einer Verlängerung über das Land schwappt, wird wohl mehr Leuten ans Lebendige gehen, als das Virus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oliver M 29.03.2020 07:36
    Highlight Highlight Verstehe sowieso nicht warum do it geschlossen hat. Gehört die Glühbirne nicht zur Grundversorgung?
    • mrmikech 29.03.2020 10:36
      Highlight Highlight Garten soll auch öffnen, mit hygiene regeln, sind eh meist sehr grosse läden, mehrheitlich aussenbereich
    • Calimoerchen 29.03.2020 10:38
      Highlight Highlight Das geht ja noch. Aber dass man im Migros - obwohl man ja schon im Geschäft ist, gewisse Produkte nicht aus dem Regal nehmen darf, das ist ein Witz. Mein Bügeleisen ist kaputt gegangen, das darf ich nun nicht dort aus dem Gestell nehmen. Also bestell ich es halt online, weil ich es nunmal brauche.
    • lesenderr 29.03.2020 10:46
      Highlight Highlight Verstehe das Problem nicht:
      https://www.doitgarden.ch/de/c/3735664409/wohnen/beleuchtung
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  • wasps 29.03.2020 07:30
    Highlight Highlight Aeschi, der Virologe, weiss es wie immer besser.
  • Todesstern 29.03.2020 07:26
    Highlight Highlight "Geht man von 50 Milliarden zusätzlichen Schulden aus, dann dauert es rund 25 Jahre - oder eine Generation - bis wir diesen Betrag wieder abbezahlt haben."

    Aber genau so funktioniert das Finanzsystem doch... Schulden die mit Zinsen abbezahlt werden müssen.
    Willkommen im lebenslangen Hamsterrad indem Arbeit frei macht.
    • mrmikech 29.03.2020 10:38
      Highlight Highlight Wir haben schon negativzinsen, das finanzsystem funktioniert schon längst nicht mehr. Viruskrise zeigt mal wieder das der finanzkaiser keine kleider trägt...

10 Tage Sommerferien in der Schweiz – hier kommt der fixfertige Urlaubsplan Vol. 3

Nach den Ferienvorschlägen für den Jura und die Innerschweiz entdecken wir heute ein eher unbekanntes Gebiet: im und um das Zürcher Oberland. Ideal auch mit Kindern. Viel Spass!

Auch wenn die Grenzen doch noch öffnen: Ferien in der Schweiz dürfte für viele die Realität bedeuten. Damit wir nicht alle an den bekannten Hotspots die schönsten Tage im Jahr verbringen müssen, zeigen wir euch hier einige Vorschläge. Nach der Entdeckung des Juras und der Innerschweiz zieht es uns in der dritten Folge etwas nordöstlicher: von Winterthur via Tösstal ins Zürcher Oberland bis Rapperswil.

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