Schweiz
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Notfall in der Pflege: «Arbeitest du Vollzeit, gehst du psychisch und körperlich kaputt»

Geht es nach denen, die an der Basis arbeiten, ist das Schweizer Pflegesystem am Ende. Bis 2030 fehlen bis zu 65000 Pflegende an den Betten, jede Zweite wirft frühzeitig das Handtuch. Bestandsaufnahme einer aufgewühlten Branche.

Anna Miller / ch media



Operation am Herzen, über Stunden, danach Intensivstation, an die Maschinen angeschlossen die erste Nacht im Spital. Wenn das Gröbste überstanden ist, kommen die Patienten zu Geri Pfammatter auf die Station. Intermediate Care Abteilung der Herz- und Gefässchirurgie des Inselspitals Bern, im Zwischenraum zwischen Intensivstation und stationärer Abteilung. Und Pfammatter, der von seinem Arbeitsalltag berichtet, als Pflegefachmann mit eidgenössischem Diplom, versucht sie zu pflegen, so gut das in der heutigen Zeit eben noch geht.

Care attendants of the clinic in Flawil in the canton of St. Gallen, Switzerland, hold a meeting, pictured on June 25, 2009. The Clinic Flawil is the acute care hospital of the Cantonal Hospital St. Gallen enterprise. (KEYSTONE/Gaetan Bally) 

Pflegemitarbeiterinnen des Krankenhauses in Flawil im Kanton St. Gallen halten am 25. Juni 2009 eine Sitzung ab. Das Spital Flawil ist das Akutspital des Unternehmens Kantonsspital St. Gallen. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Pflegende klagen, dass sie immer mehr Arbeit und weniger Zeit für die Gespräche mit den Patienten haben. Bild: KEYSTONE

Er erzählt von einem Alltag, in welchem die Pflegenden alles sein müssen: Seelsorger, Mediziner, Freund, Helfer, Fachkundige, Berater. Ein Alltag zwischen Schichtbetrieb, Papierkrieg und 15 Minuten Pause für ein bisschen Wasser und ein Frühstück.

Wo kaum mehr Rückzugsmöglichkeiten da sind und immer weniger Zeit für ein Gespräch. Und damit für das, wofür die Ausgebildeten eigentlich an diesen Betten stehen: Um nahe am Menschen zu sein, nicht nur an einem gebrechlichen Körper.

20 Prozent der über 80-Jährigen leben im Pflegeheim

Der Pflegeberuf war menschlich schon immer anspruchsvoll. Aber Blut sehen und Nachtschichten verdauen sind schon lange nicht mehr die Hauptbelastungen, mit denen Pflegende in der Schweiz konfrontiert sind. Die Möglichkeiten der modernen Medizin sind gestiegen, der Mensch kann selbst mit komplexer Krankheitsgeschichte länger am Leben gehalten werden.

Das heisst aber auch: Es wird anspruchsvoller, chronisch kranke Menschen bis ins hohe Alter zu pflegen. Die Pflegeheime sind damit genau so konfrontiert wie ambulante Einrichtungen. Über 100'000 Pflegeheimplätze verfügt die Schweiz heute.

2018 verursachten die Alters- und Pflegeheime Betriebskosten von über zehn Milliarden Franken – über die Hälfte dieser Kosten müssen die Patientinnen und Patienten dabei selbst bezahlen. 20 Prozent der über 80-Jährigen in der Schweiz leben im Pflegeheim, Lebenserwartung: 82,9 Jahre, eine der höchsten der Welt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt bei über 800 Tagen pro Bewohner.

Seit der Einführung der Fallpauschale hat sich zudem die Aufenthaltsdauer der Menschen in den Spitälen verringert. Der Genesungsprozess wird in die eigenen vier Wände verlagert – und die Pflegenden, beispielsweise bei der Spitex, müssen sich intensiver kümmern. Das braucht nicht nur ein dickes Fell, sondern auch mehr Fachkenntnisse – und entsprechend geschultes Personal.

An employee of Spitex (division Thun) measures a client's blood pressure und pulse, at his home in Thun, in the Canton of Bern, Switzerland, on September 16, 2019. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Eine Spitex Mitarbeiterin der Spitex Thun misst den Blutdruck und den Puls eines Klienten, am 16. September 2019 in dessen Wohnung in Thun. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Je häufiger der Genesungsprozess nach Hause verlagert wird, desto mehr wird die Spitex beansprucht. Bild: KEYSTONE

Der Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner SBK wartet mit alarmierenden Zahlen auf: 46 Prozent aller Pflegenden verlassen den Beruf wieder und satteln um, ein Drittel von ihnen vor dem 35. Lebensjahr.

Die Arbeitenden aus dem Ausland, die über Jahre ein mediales Thema waren, können den Mangel an Personal schon lange nicht mehr kompensieren, und der demografische Wandel tut sein Eigenes dazu, dass sich die Lage in den nächsten Jahren zuspitzen wird. Der Verband rechnet mit 65'000 Pflegenden, die bis 2030 in der Schweiz fehlen, vor allem in der Langzeitpflege.

Der «graue Tsunami» rollt auf uns zu

Die gut ausgebildeten Fachkräfte sind dabei Mangelware. Laut Schätzungen des Bundes braucht es bis zum Jahr 2030 etwa 120'000 Pflegefachleute auf Tertiärstufe, ein Plus von 32 Prozent. Der Think Tank Avenir Suisse prägte mit Blick auf das Altern der Babyboomer vor zwei Jahren den Begriff des «grauen Tsunami», der auf das Pflegesystem Schweiz zurollt.

Um den Bedarf in Zukunft zu decken, müssten jährlich 6000 Pflegefachleute neu ausgebildet werden – doch es sind derzeit nicht einmal 3000. Dabei bemühen sich die Hochschulen seit Jahren, Studierende anzulocken. Weiterbildungsangebote im Pflegebereich an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) füllen ganze 30 Seiten in einer Broschüre. «Die Mindestteilnehmerzahl werde grundsätzlich erreicht, aber mit grossem Aufwand», sagt Katharina Fierz, Leiterin des Instituts für Pflege an der ZHAW.

Volksinitiative steht

Der Pflegeverband hat deshalb 2017, nach Jahren des erfolglosen Lobbyings im Bundeshaus, eine Volksinitiative lanciert, um sich politisch Gehör zu verschaffen. Innert acht Monaten kamen über 114'000 Unterschriften zu Stande, vergleichsweise schnell.

Wohl auch, weil das Ansehen des Pflegers in der breiten Bevölkerung so hoch ist wie in kaum einer anderen Berufsgattung – den Beruf ausüben wollen am Ende dann aber doch die wenigsten.

Der Bundesrat lehnte die Initiative zwar ab, doch die zuständige Kommission des Nationalrats will handeln. Sie hat einen indirekten Gegenvorschlag ausgearbeitet, den der Nationalrat am Montag behandeln wird. Dieser kommt den Forderungen der Initianten teilweise entgegen. Klar sind sich alle Akteure: Es braucht mehr Geld und mehr Anstrengungen der Kantone, Pflegefachkräften eine höhere Ausbildung zu erleichtern und diese attraktiver zu gestalten.

«Aktuell steht die Quantität im Vordergrund, möglichst viele Patienten pflegen, in möglichst kurzer Zeit.»

Der Verband fordert zusätzliche Investitionen, damit die ausgebildeten Fachpersonen möglichst lange im Beruf bleiben. Die sogenannte «Bildungsoffensive» sei nur die eine Seite der Geschichte, sagt Yvonne Ribi, Geschäftsführerin des SBK. Man müsse die Abwanderung aus dem Beruf stoppen.

Und sich fragen, ob die zunehmende Abfertigung des Patienten das Ziel einer guten Pflege sei. «Satt, warm, sauber», das könne ja nicht alles sein, was der Mensch brauche. Durchschleusen, waschen, Verband anlegen, für das Emotionale und Psychologische bleibt keine Zeit.

Laut einer Umfrage der Unia, die im Februar dieses Jahres publiziert wurde, wollen 47 Prozent der Befragten nicht bis zur Pensionierung in der Pflege arbeiten. 86 Prozent fühlen sich oft müde und ausgebrannt, 72 Prozent gaben an, regelmässig unter körperlichen Beschwerden zu leiden. Befragt wurden über 1000 Personen, die in der Langzeitpflege arbeiten, 90 Prozent Frauen, Bruttolohn bei einer 72- Prozent-Anstellung: 2900 Franken pro Monat.

Salome Rohner, 25 Jahre alt, lief schon mit 23 Jahren in Zürich aus den Türen eines Spitals hinaus und setzte sich dann bei einer Versicherungsgesellschaft ins Büro, als medizinische Kundenbetreuerin. Jetzt klärt sie Gesundheitszustände fürs Krankentaggeld ab und sagt, sie würde auch wieder zurückgehen – wäre die Lage eine andere.

«Aktuell steht die Quantität im Vordergrund, möglichst viele Patienten pflegen, in möglichst kurzer Zeit. Man kann es nicht so gut machen, wie man möchte.» Rohner hatte vor ihrem ersten Stellenantritt drei Jahre an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften studiert, den Bachelor in Pflege absolviert, eine hoch qualifizierte, junge Frau. Eine von denen, die die Schweiz händeringend sucht.

«Einige haben mit 25 Jahren schon ein Burnout und müssen sich eine Auszeit nehmen.»

Rohner sagt, sie höre aus ihrem Umfeld viele, die über Stress klagten. «Einige haben mit 25 Jahren schon ein Burnout und müssen sich eine Auszeit nehmen». An Schulen und in Diskussionsrunden erzählen junge Pflegende, dass sie öfter Psychopharmaka verabreichen, um die Patienten zu beruhigen, statt andere Methoden zu Rate zu ziehen – weil schlicht die Zeit fehle.

Andere Pflegende, die sich teilweise anonym an die Medien wenden, berichten von vertauschten Medikamenten, ignorierten Infektionen, Heimbewohnern, die nicht geduscht werden, Personal, das nachts alleine für 30 Betten zuständig ist.

Yvonne Ribi, Mitinitiantin der Initiative, verlässt das Café im Zentrum Berns wieder für die nächste Sitzung. Vor 12 Jahren stand sie selbst am Unispital Zürich an den Betten, nun trägt sie statt Pflegekleidung die Fahne des Protests. Ihre Mission: Der Pflegebranche politisches Gewicht geben, irgendwo zwischen Kampfjets und Burkadebatte. «Solange nichts zur Erhöhung der Berufsverweildauer im Gegenvorschlag enthalten ist, werden wir kaum zurückziehen», sagt Ribi.

Auch werde man keinen Gegenvorschlag unterstützen, der ein Schritt in Richtung Aufhebung des Vertragszwanges bedeutet. Rausholen, was noch geht, obwohl sich die Haltung Bundesberns schon abzeichnet: Berufsbedingungen sind Sache der Institutionen und der Kantone, keine Frage, die auf Ebene der Verfassung geregelt werden muss.

Einige gehen davon aus, dass die Initianten den Gegenvorschlag akzeptieren und ihre Initiative zurückziehen werden. Weil es schlicht pragmatischer ist, Zeit zu sparen. Denn selbst bei Annahme der Initiative würde die Umsetzung Jahre in Anspruch nehmen. Der Verfassungsartikel müsste in ein Gesetz gegossen werden. Das hiesse Vernehmlassung, Botschaft Kommissionssitzungen, Ratsdebatten, Differenzbereinigung. Das braucht Zeit.

«Arbeitest du Vollzeit, gehst du psychisch und körperlich kaputt.»

Den Pfleger Geri Pfammatter muss das nicht mehr lange kümmern, er ist bald pensioniert. Pfammatter, 61 Jahre alt, seit dreissig Jahren im Beruf, arbeitet seit Jahrzehnten im Teilzeitpensum, macht viel Yoga – deshalb, so glaubt er, kann er die Belastung noch stemmen. «Arbeitest du Vollzeit, gehst du psychisch und körperlich kaputt». Während seine Kolleginnen den Beruf zu Tausenden wieder verlassen, hat er für sich einen Weg gefunden, mit den Anforderungen im Beruf umzugehen. Für ihn sei er immer noch der schönste Beruf der Welt. Und so sinnstiftend wie kaum etwas sonst.

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132Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bruno Zehr 17.12.2019 17:28
    Highlight Highlight Eine wunderbare Frage für mich als Mann mit einer Egefrau und Mutter meines Kindes die in der Pflege arbeitet aus dieser Themata: Warum muss ein Spital ene gewinnorientierte AG sein?
  • sternsucher 17.12.2019 14:24
    Highlight Highlight Die Entlöhnung dieser wichtigen Leute ist ein Hohn!
    Ich empfinde grössten Respekt vor dem, was die Pflegenden leisten. War selber länger im Spital und habe immer nur freundliche und kompetente Pflegende angetroffen. Das kann nicht hoch genug geschätzt - und finanziell abgegeolten - werden. Es ist eine Schande, dass man überhaupt erst eine Initiative starten muss, damit die Schweiz darauf aufmerksam wird. Wie oberflächlich und selbstgefällig sind wir geworden...... Auch die Damen und Herren Politiker.
  • bueggi 17.12.2019 06:59
    Highlight Highlight Darum steht hinter jeder zufriedenen und glücklichen Pflegefachfrau ein starker Mann zuhause!
    So siehts zumindest bei uns.
    Vielen Dank an alle Pflegende für eure unschätzbare Arbeit!
  • Mi Lo 17.12.2019 05:28
    Highlight Highlight Endlich Klartext gesprochen.
    Ich bin im Beruf seit 10 Jahren. Erst habe ich SRK Kurs als Pflegehelfer und danach Ausbildung als Fachmann Gesundheit absolviert. Seit mein Abschluss probiere ich Eine Ausbildungsstelle als Pflegefachmann HF zu bekommen jedoch vergeblich. Das Problem liegt daran dass ich mit meinen 44 Jahren kein Ausbildung für 1000 Franken machen kann weil damit kann ich meine Monatskosten überhaupt nicht decken. Und ich bin nicht der einzige bei uns im Spital. Viele wollen sich weiterbilden jedoch aus Kostengründen können es nicht. Wir werden nicht unterstützt.
    • Aquila17 17.12.2019 12:54
      Highlight Highlight Es gibt durchaus Möglichkeiten. Ich habe auch als SRK begonnen, dann FaGe-E und schliesslich im Lehrortsprinzip die HF... Den Rest konnte ich durch educaswiss.ch finanzieren... Anders hätte ich es auch nicht geschafft...
  • RaggeteGlace 16.12.2019 19:42
    Highlight Highlight Bei uns in Amerika schon lange so. 15 Sekunden mit Patienten und dann weiter zum naechsten. Geht gar nicht anders. Die geltende Frage ist: Wer bezahlt einen besseren Service? Es kann nie aufgehen wenn jemand 1 Franken an Service beziehen muss um ein schoenes Pflege Leben zu geniessen aber nur 30 Rappen einzahlt. Woher kommen die 70 Rappen? Die Zukunft liegt wahrscheinlich in Pflegerobotern. AI und ML. Good luck an alle.
    • RaggeteGlace 17.12.2019 19:29
      Highlight Highlight Falsch und nicht Fakt. In Amerika mit einer Gabel im Auge sind 4 Feuerwehrfahrzeuge und 3 Krankenwagen und 2 Polizeiautos angeschrieben und 1 Polizeiauto Zivil innerhalb 3 Minuten vor Ort. Das ist Fakt.
  • mulle 16.12.2019 19:10
    Highlight Highlight Einfach nur krank diese Zustände...
    Als ich diesen Sommer wegen eines Unfalls mehrere Tage im Spital verbracht habe, konnte ich es teilweise miterleben.
    Unglaublich, wie höflich und geduldig das Pflegepersonal in gewissen Situationen reagierte.
    Um so wichtiger war es mir, nur im Notfall nach Hilfe zu klingeln und immer geduldig und höflich zu bleiben. Und immer bedanken für jedes „Kissenrichten“, etc. Aber leider sind sich dies nicht alle bewusst...
  • Avalon 16.12.2019 18:20
    Highlight Highlight Danke, dass Ihr diese Misere beschreibt. Bitte am Thema dran bleiben!
    Wenn es nur noch um Wirtschaftlichkeit geht, bleibt die Menschlichkeit und die Gesundheit auf der Strecke. Ich habe mehrere Pflegende in meinem Umfeld und alle leiden unter den Arbeitsbedingungen.
  • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 16.12.2019 16:05
    Highlight Highlight Die Politiker machen das Gesundheitssystem. Unterdessen fehlen nicht nur Fachangestellte Gesundheit sondern auch viele Medikamente. Das sind die Folgen der Ökonomisierung der medizinischen Versorgung. Die Rendite steht zuoberst und auch die Parlamentarier sahnen ab. 60000 Fr. Für 10 Sitzungen im Verwaltungsrat der "familienfreundlichen" Concordia z. B.
  • murrayB 16.12.2019 15:20
    Highlight Highlight Unser Gesundheitssystem ist pervers - die Ärzte verdienen sich eine goldene Nase und die Pflegefachpersonen verdienen trotz Bachelortitel gleichviel wie KV-Abgänger...
    • Lami23 16.12.2019 16:31
      Highlight Highlight Weder das eine noch das andere stimmt. Eine Pflegende mit Bachelor verdient dort wo ich arbeite zwischen 5500 bis 6000. Und das Ärzte sich eine goldene Nase verdienen, stimmt, wie in der wirtschaft, nur bei einem kleinen Anteil.
    • Pixie13 16.12.2019 21:23
      Highlight Highlight Ich habe zwar "nur" das HF Diplom, aber in deinem Spital möchte ich als Bsc. Pflege nicht arbeiten müssen. Dieser Lohn ist ja unter aller Würde!
    • Lami23 16.12.2019 22:17
      Highlight Highlight Ich habe damals (als ich noch HF war) in diesem Spital 5900 verdient. Meine Kolleginnen frisch ab FH hundert mehr. Heute verdienen die mehr, ich weiss aber nicht wie viel. Was verdient den eine mit Bsc bei euch, welche keine bis zwei Jahre Berufserfahrung hat?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nik G. 16.12.2019 14:33
    Highlight Highlight Ich bin auch einer der vor 35 mit dem Pflegeberuf aufgehört hat. Wieso? 100% arbeiten-> kein Sozial Leben, etwa 3 Wochenende pro Monat arbeiten, Lohn oke aber dafür was man leistet nicht gut (klar Frauenberuf), Schichtarbeiten-> 6 Nächte 1 1/2 Tage "Frei" (Versuchen den Tagesrythmus zu finden) und dann wieder Frühdienst. Will ich dies für den Rest meines Lebens machen? Mit diesen Kondition Nein. Zusammenarbeit mit den Menschen umbedingt es ist wunderschön. Aber das System zerstört die Pflege. Aber in den Sozialen hautpsächlich Frauenberufe kann man das machen....
    • Pixie13 16.12.2019 21:25
      Highlight Highlight Du sprichst mir aus dem Herzen. Diese Schichtarbeit kann einen so richtig fi****!
      Im grössten Stress beklagen sich noch die Leute, dass der Tee 96°C heiss ist statt wie den bestellten 95.8°C!
      Ja ich muss in Zukunft auch über die Bücher!
    • Vally Schaub 17.12.2019 03:11
      Highlight Highlight Ich bewundere Euch! Danke für alles das Gute, was ihr am Patienten (ge)leistet (habt)!
  • Follower 16.12.2019 14:29
    Highlight Highlight «Franzoni» habe ich einmal im Spital während einer Behandlung gesehen. Ich glaube der hat auch ganz gute Connections zum Spital. Vielleicht sollte der einmal dazu einen humorvollen Beitrag machen?
    • Follower 17.12.2019 10:54
      Highlight Highlight Nein, nein, er war einfach da und stand im «Egglein». 😊
  • Follower 16.12.2019 13:07
    Highlight Highlight Eine Arbeit, die nicht aufgeschrieben ist, ist nicht gemacht worden (=wird nicht bezahlt). Die Arbeit, die nicht gemessen werden kann, ist schlechter bezahlt. Sicher umsorgte Patienten sind zeitintensiver als «satt, sauber, warm» man kann es aber mit dem gängigen Tarifsystem schlecht/ungenügend verrechnen. Ein Spital kann nicht wie eine Fabrik betrieben werden, obwohl es immer wieder versucht wird. Sonst wird es für alle unbefriedigend (Patient, Pflegende, Arzt).
  • ʊnʊlɡybɔ͜ç 16.12.2019 12:57
    Highlight Highlight es ist ein eindeutiger systemfehler. die pfleger und pflegerinnen, müssten ein viel höheres einkommen erhalten, es müsste so hoch sein, dass auch ein 70% pensum zum leben reicht. alle berufsgattungen die der gemeinschaft dienen, müssten eigentlich, die höchsten löhne erhalten
    • Imagine 16.12.2019 20:18
      Highlight Highlight Ganz meine Meinung!
    • Vally Schaub 17.12.2019 03:12
      Highlight Highlight Stimmt !
  • Boatsboatsboats 16.12.2019 12:06
    Highlight Highlight umso mehr arbeiten sich jetzt die ärzte einen ab und wehren sich weiterhin nicht (genug) für bessere arbeitsbedingungen aufgrund einer krankhaften mischung von egomanie und berufsethos. na bravo. wer will eigentlich von einem pilot geflogen werden, der seit 24h ohne pause arbeitet? aber von einem chirurgen operiert? ja klar, der verkauft sich halt so gut, der halbgott in weiss..
  • Whosyoursugarpaddy 16.12.2019 12:02
    Highlight Highlight Aussagen aus diesem Artikel können so 1:1 für die Behindertenhilfe übernommen werden. Mangel von Pflegefachkräften, Sozialpädagogen, aber auch von FaBe. Ergebnis: MitarbeiterInnen ohne medizinische Vorkenntnisse geben Medikamente ab, übernehmen teils komplexe Pflegeschritte, Klienten werden 'sediert' statt in Krisen begleitet, usw. Nur beschwert sich da halt keiner und niemand betreibt Lobbying.
  • Pfirsch 16.12.2019 12:00
    Highlight Highlight 2/2 Die Verantwortliche war demgegenüber selten anwesend, hat auf dem Rücken der Mitarbeiter ihren Master macht, ein paar Monate nach dem Abschluss gekündigt und eine desolate Abteilung hinterlassen. Die Vorgesetzten haben nichts gemacht. Solange Arbeitgeber nach dem Motto arbeiten «So ist das halt in diesem Beruf!» und «Die Fluktuation ist halt normal»; solange Vorgesetze meinen, dass es angenehmer ist zu schweigen, als problematische Situationen offen anzusprechen, wird eine schwierige Situation auf dem Rücken der Mitarbeiter noch schwieriger gemacht.
  • Pfirsch 16.12.2019 12:00
    Highlight Highlight 1/2 Leider sind die Probleme auch teilweise von den Einrichtungen hausgemacht. Mein Mann liebt seinen Job, muss aber eine "Zwangspause" machen. Nur zwei Beispiele, die aber Normalität waren: Drei Nachtschichten, Montagmorgen um 8 Uhr zu Hause und bereits am Dienstag wieder normaler Dienst. Ein weiterer Tag war ohne Info gestrichen worden. Im Januar ein verlängertes Wochenende für Oktober eingegeben. Im September dann im Plan gesehen, dass die zwei Tage nicht genehmigt worden sind. Wieder keine Kommunikation. Wie gesagt, das war der Normalfall.
    • Lami23 16.12.2019 22:20
      Highlight Highlight Aber da frage ich mich, wieso man an einem Ort, an welchem so mit einem umgesprungen wird, nicht zur Leitung sagt, dass muss sich ändern, sonst künde ich. Und es dann auch macht. Gesucht ist man ja. Arbeite selbst in der Pflege und bei uns wird in der Planung vieles möglich gemacht, um die Leute bei der Stange zu halten. Und so etwas wie Montag aus der Nacht und Dienstag Frühdienst gäbs bei uns nie.
    • Pfirsch 17.12.2019 09:33
      Highlight Highlight @Lami23: es gab eine Intervention, aber geändert hat sich danach trotzdem nichts. Die Leute haben weiter gekündigt & der Arbeitgeber hat nichts gemacht. Da es letztendlich immer zu wenig Leute gab, war es eine Abwärtsspirale. Ein Kollege meines Mannes meinte - genauso wie mein Mann am Anfang - dass es in diesem Job halt so sei & man sich halt mit der Situation abfinden müsse. Ein toxisches Denken, was den Leuten da eingeredet wird.
    • Pfirsch 17.12.2019 11:43
      Highlight Highlight Eben hat mir mein Mann erzählt, dass heute ein Arbeitskollege aus seinem Team in die gleiche Therapieeinrichtung "eingeliefert" wurde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter Sager 16.12.2019 11:15
    Highlight Highlight Danke für den Input. Wir kriegen gerade mal 0,1 % mehr Lohn im Bereich der Psychiatrie.
    • Eskimo 16.12.2019 12:16
      Highlight Highlight Das geht den Angestellten in anderen Bereichen nicht anders. Müssen uns ja schleichend den EU Löhnen anpassen...
    • Pixie13 16.12.2019 21:27
      Highlight Highlight Ich weiss nicht mal, ob es bei unsere Klinik eine Lohnerhöhung gibt. Kommt halt auf das Geschäftsjahr drauf an und welchen neuen Tesla sich der Direktor kaufen möchte.
  • derbus 16.12.2019 11:06
    Highlight Highlight Ich selbst arbeite als arbeitsagoge.
    Ja, das ist nicht das selbe wie pflege.
    Es zeichnet sich jedoch ganz ähnliches ab wie hier beschrieben wird.
    Als betreuer von iv rentnern mit psychischen beeinträchtigungen ist die verantwortung gross, die kompetenzen mikrig.
    Entscheidungen treffen leute in der gl, welche kein plan von frontarbeit haben.
    Dazu bestimmen die kantone mit auflagen unseren alltag. Der mensch gerät in den hintergrund.
    Ich selbst, bin auch gerade gezwungen zu pausieren und mit meinem psychiater einen neuen umgang mit meinem beruf zu finden, welchen ich gerne weiter ausüben würde.
  • Randy Orton 16.12.2019 10:39
    Highlight Highlight Das Problem besteht leider in der gesamten Gesundheitsbranche. Und der Ärztemangel führt auch bei Pflegenden zu mehr Stress, weil sie mehr ärztliche Aufgaben übernehmen sollten. Dieses Problem kann nur gelöst werden, wenn die Politik endlich einsieht, dass mehr Ärzte und Pflegende ausgebildet werden müssen & sich die Arbeitsbedingungen bessern müssen.
  • Markus97 16.12.2019 10:24
    Highlight Highlight Man kann offengesagt nicjt viel dagegen machen. Doppelte Krankenkassenbeiträge will auch niemand bezahlen. Natürlich kann man immer sagen "aber die Bosse..." aber mit einem Blick auf die Bilanzen der Pflegeheime sieht man das da nicht alzu viel Geld rausspringt. Faire Löhne sind wohl schlicjt nicht bezahlbar. Wir müssen vielleicht wider akzeptieren zu sterben, oder unsere Verwanten vermehrt selber zu pflegen. Dieses System funktioniert nicht mehr lange. Das sagen einfach die blanken, kalten Zahlen. Da ist auch nicht wirklich jemand schuld.
    • Vecchia 16.12.2019 11:23
      Highlight Highlight Geschäftsjahr 2018

      Unispital ZH 63 Mio Gewinn
      KS Winterthur 16,4 Mio Gewinn
      Helsana Versicherung 175 Mio Gewinn
      Concordia 157 Mio Ertragsüberschuss
      Novartis Reingewinn 12.6 Milliarden Dollar... http://
    • B-Arche 16.12.2019 15:11
      Highlight Highlight "unsere Verwandten selbst zu pflegen".
      Viel Spass dabei wenn man 7000 km mit eigener Familie entfernt wohnt. Oder wenn eine furtgeschrittene Demenz des Angehörigen es unmöglich macht ohne selbst kaputt zu gehen.
      Oder wenn man für Pflege selbst den Beruf aufgeben muss und zum Sozialfall werden inkl Häme "selbst schuld. Warum haben Sie nicht geheiratet und haben keine Kinder?".
  • MsIves 16.12.2019 10:04
    Highlight Highlight Ich habe mit 15 meine Lehre angefangen in der pflege, mit 22 hatte ich dann ein burnout. heute bin ich weg von diesem beruf und hab komplett die branche gewechselt. was da den leuten abverlangt wird, ist unmenschlich. es ist eine lose-lose situation. die leute die arbeiten sind frustriert, übermüdet und ausgelaugt. die patientenbetreuung verliert massiv an qualität, dies wiederum beinflusst den heilungsprozess (in einem spital zb). das ist ein beschissenere kreislauf, aber hauptsache geld gespart. passiert halt wenn anstatt gesunder menschenverstand irgendwelche manager entscheidungen treffen
  • sch.lingel 16.12.2019 09:31
    Highlight Highlight wenn du als Fachkraft um 4uhr morgens in ruhe dein Kaffee schlürfst und heute nebenbei liest wie du psychisch krank wirst.
    • Pfirsch 16.12.2019 14:29
      Highlight Highlight Es freut sicher alle Leser, dass du die goldene Ausnahme bist. Vielleicht hast du ja ein paar kluge Ratschläge an all die "Loser", die mit dem Job überfordert sind oder aus anderen Gründen keine Lust mehr auf den Job haben :-/ .
  • Beat_ 16.12.2019 09:30
    Highlight Highlight Und die Kantone wollen weiterhin möglichst Alle und Alles stationär behandeln, um Geld zu sparen (wobei dann nur der Kanton Geld spart, die Gesundheitskosten an sich werden nicht günstiger).
    Dabei wäre es logistisch durchaus einfacher, Patienten "zentral" zu pflegen, bis diese gesund genug sind, um einigermassen selbstständig zu leben, ohne Intensivpflege, die heute teilweise aus den Spitälern ind die Spitex und die Pflegeheime "exportiert" wird.
    Und wenn die Pflegerinnen und Pfleger weniger rumreisen und administrieren, haben sie mehr Zeit für den Klienten.
    Und der Lohn muss rauf!
    • Vecchia 16.12.2019 09:45
      Highlight Highlight "...durchaus einfacher, Patienten "zentral" zu pflegen, bis diese gesund genug sind, um einigermassen selbstständig zu leben, ohne Intensivpflege, die heute teilweise aus den Spitälern ind die Spitex und die Pflegeheime "exportiert" wird."


      Hatten Sie schon Nahestehende länger im Spital? Wissen Sie wie es ist, wenn sie dem kranken Partner oder Kind - trotz beruflicher oder familiärer Pflichten - eigentlich täglich beistehen möchten, der Weg zum Spital aber mehrere Stunden beansprucht?

      Durch die Fallpauschale wird selten jemand "gesund" entlassen, die Spitex könnte da einiges erzählen.
  • Lami23 16.12.2019 09:29
    Highlight Highlight Ich bin Pflegende und liebe meinen Beruf. Aber ich bin nicht bereit mich für ihn aufzuopfern. Mehr Lohn wäre schön, aber nicht entscheidend. Entscheidend ist die Wertschätzung im Alltag und eine Belastung, die mir erlaubt, die Patienten gut zu versorgen ohne mir selber zu schaden. Und an alle, die meinen, die Pflege solle nicht akademisiert sein, ja soll sie nicht zu sehr. Aber die Pflege ist ein komplexer Bereich mit sehr viel Fachexpertise und Verantwortung und der Grade and Skills Mix darum essentiell. Ausserdem ist eine HF noch nicht akademisch. Der FH Anteil ist vergleichsweise klein.
  • Bildung & Aufklärung 16.12.2019 09:23
    Highlight Highlight Apropos, gab vor ca. einem Jahr mal einen Beitrag im deutschen TV, weiss nicht mehr genau wo, da hat sogar eine wiffe Heimbewohnerin vor der Kamera gesagt, sie würde den PflegerInnen, welche sie alle so mag, raten, sich schleunigst einen anderen Job zu suchen, das sei einfach danben, was die alles leisten müssen, unter welchen Bedingungen die arbeiten...
    Mit gewissem Schalk hat sie das zu den jungen PflegerInnen gesagt...
  • Bildung & Aufklärung 16.12.2019 09:20
    Highlight Highlight Weiss man schon so lange, unsere Marktradikalen und Neoliberalen interessierts keinen Feuchten.

    Dieser oft so belastende Job wird besser vergütet und mehr wertgeschätzt werden müssen.
    Aber joh, bei fehelndem Personal rekrutiert man dann einfach aus armen östlichen Ländern bpsw,, da sind unsere Rechten dann wieder völlig offen gegenüber Ausländern, wenns um billige Arbeit geht...

    IEs ist echt traurig, wie viele z.B. alte Menschen in den Heimen vor sich hin vegetieren, alleine und vergessen. Die Pflege hat kaum Kapazitäten um sich mit den Menschen abzugeben in all dem Stress.
  • Thom Mulder 16.12.2019 09:08
    Highlight Highlight Ein Pflegeplatz ist teuer. Wo geht all das Geld hin? Überall wird abgesahnt und das Geld erhalten dann die Falschen.
  • Hardy18 16.12.2019 09:07
    Highlight Highlight Vielen Dank das ihr diesen Job macht! Ich könnte es nicht.

    Ich sehe das Problem in allererster Linie bei der Entlohnung und der wenigen Freizeit. Sie sollten mehr verdienen und gleichzeitig mehr Erholungsurlaub bekommen.
    Nur, ein Rentner der kein Millionär ist kann schlichtweg die Kosten der Löhne nicht mitfinanzieren. Und da sollte der Staat was machen! Man bezahlt bis zur Rente Steuern für jeden Mist. Und als Dankeschön vom Staat bekommst du sowas und musst dich noch schämen das du alt geworden bist.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 16.12.2019 13:25
      Highlight Highlight Nun ja, das Gesundheitssystem wird durch die Prämien über das KVG finanziert, inkl. Franchise und Selbstbehalt.
      Der Punkt ist der, dass eine Lohnerhöhung auf der einen Seite eine Mehrbelastung auf der anderen verursacht. Der Bauarbeiter arbeitet hart und müsste dann mehr von seinem Lohn abgeben, damit die Pflegende mehr Lohn und mehr bezahlte Freizeit hat.
      Es ist auch so, dass das gesamte System auf Pump läuft, siehe Staatsverschuldung. Eine Ersparnis auf der Ebene der Verwaltung und Führungsetage würde einen "Nanobetrag" freimachen, der die höheren Löhne nie deckt.

      Was soll der Staat machen?
    • Hardy18 17.12.2019 09:32
      Highlight Highlight Zu seinem Volk stehen und es ihm danken, dass seine Bevölkerung zum Teil für ihn gelebt hatte.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 17.12.2019 12:01
      Highlight Highlight Darauf dürfen die Bürger wohl ewig warten, zumal Staat ja eine sehr diffuse Bezeichnung ist und eigentlich das Beziehungsdreieck zwischen Bürgern, Unternehmen und Politikern bezeichnet. Die Politiker können teilweise gewählt werden. Die Unternehmen auch. Es liegt im Endeffekt also am Volk, wie dieses Beziehungsdreieck aussieht. Die Macht liegt bei den Unternehmen, die Politiker sind die Mittelsleute und das Volk die Masse, die den Unternehmen die Macht geben.

      Früher dienten die Bürger den Königen, heute den Unternehmen. Die Mittelsleute kann man teilweise wählen. also liegt doch der Ball bei den Bürgern.
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  • solum 16.12.2019 09:07
    Highlight Highlight Bei einer Annahme der Pflegeinitiative würden sich die Arbeitsbedingungen im Bereich der Pflege nicht wirklich ändern, nur das Prestige des Berufes wäre anders. Die Pflege hätte mit einer Annahme noch mehr Bürokratie zu erledigen und die Kosten würden dadurch im Gesundheitssystem mit Sicherheit weiter steigen. Bin beruflich selber im Gesundheitsbereich tätig und stehe dieser Initiative negativ gegenüber. Täglich sehe ich die emsigen Pflegenden, welche einen guten Job mit Herz machen aber für mich ist das der falsche Weg und wird final zu mehr Kosten ohne Benefit für den Berufstand erbringen.
  • maude 16.12.2019 08:32
    Highlight Highlight versteh immernoch nicht, warum es zu ner FH gemacht werden musste, als hätte Sozialkompetenz damit was zu tun. Auch die ganze Zersplitterungen in FAGE,FABE und hast Du nicht gesehen... Es wird alles zu Tode 'perfektioniert'..voilà der Salat.
    Gleichzeitig gibt es -zich lohnenswerte Ansätze in der Alterspflege die Arbeit&Medikamente sparen würden, die Menschen nachgewiesen glücklicher machen würde..aber näi..Ist halt doch zu einer Maschinerie verkommen und die Pharma will ja auch ihr Geld auf sicher wissen..
    Meine vollsten Respekt und viel Kraft wie immer den Pflegenden💚
    • Lami23 16.12.2019 09:16
      Highlight Highlight Naja mit Sozialkompetenz alleine ist es nicht getan. Gruss, eine Pflegende.
    • Bildung & Aufklärung 16.12.2019 09:54
      Highlight Highlight Lami23, nein, aber in einem Beruf in dem es sich um die Behandlung und den Umgang mit Menschen handelt, ist das natürlich ein ganz, ganz zentraler und wesentlicher Faktor.
      Gibt z.B. auch viele Lehrer, welche fachlich sogar stark wären, aber menschlich und pädagogisch totale Krücken.
      Das Resultat ist dann, dass einfach gar nichts ankommt.
    • Lami23 16.12.2019 11:14
      Highlight Highlight Trotzdem. Es nützt nichts, nur FaGes mit wunderbarer Sozialkompetenz in der Pflege zu haben. Dann gibts es Komplikationen noch und nöcher, auch wenn die Patienten sich am Anfang noch nett betreut fühlen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • insert_brain_here 16.12.2019 08:28
    Highlight Highlight Diese Fakten sind seid Jahren bekannt und stets finden es alle schrecklich, bei den Wahlen hat das die Hälfte aber wieder vergessen und gibt treudoof denjenigen die Stimme, die stur darauf bestehen, dass der Gesundheitssektor gewinnorientiert arbeiten soll und sowieso die Ausländer an allem Schuld sind. Müssten nach den hochheiligen Gesetzen der Marktwirtschaft nicht die Löhne für Pflegepersonal längst durch die Decke gehen, so wegen Angebot und Nachfrage?
    • The Nurse 16.12.2019 12:51
      Highlight Highlight Hätte es nicht besser sagen können. Warum muss ein Pflegeheim für alte, gebrechliche Leuteeine AG und gewinnorientiert sein?
  • Florence Fabienne Mischler 16.12.2019 08:19
    Highlight Highlight Nach 18 Jahren in dieser Branche.... wäre ich heute froh hätte ich was anderes gelernt.. und das obwohl ich de Job mit Leib und Seele mache... Schlechter Lohn mann sollte 200% Flexibel sein. Wie soll das möglich sein mit Kindern und Familie....
    • Markus Kappeler 16.12.2019 08:47
      Highlight Highlight Auch ich möchte nach 15 Jahren weg, vor allem weil mein Beruf nicht geschützt ist, womit Lohndumping und immer schlechtere Arbeitsbedingungen Einzug halten. Ihr habt wenigstens einen Schutz, dank langer und stark regulierter Ausbildung könnt ihr nicht einfach ersetzt werden.
    • Heinzbond 16.12.2019 09:32
      Highlight Highlight Wozu noch Kinder und Familie? Und ein Zuhause hast du sicher auch noch... Alles aus Sicht eines Arbeitgebers vollkommen unnötig.
      Sarkasmus Ende
    • äuä scho! 16.12.2019 21:07
      Highlight Highlight Yup, es ist also trotz FH, HF, FAGE und all der Professionalisierung kein bisschen besser geworden, seit ich vor zehn Jahren, nach 14 Jahren im Beruf, ausgestiegen bin.

      Ich bin ein Pflegeflüchtling, wie so viele andere auch.

      Schade – Es wäre einer der schönsten Berufe der Welt.
  • KasparS 16.12.2019 08:14
    Highlight Highlight Komplexes Thema. Trägt sicher auch dazu bei, dass die pflegeausbildung akademisch aufgewertet wurde, so dass sie mit anderen studienrichtungen konkurriert, die deutlich bessere berufsbedingungen aufweisen danach. Dadurch sind diplomierte zwar teuer fürs gesundheitssystem und werden immer funktionaler eingesetzt, verdienen aber trotzdem vergleichsweise wenig. Es ist zwischen pflegeassistenten, fage und diplomierten zu differenzieren. Für die breite pflege in altersheimen brauchen wir vor allem pa und fage.
    • Sapla 16.12.2019 09:23
      Highlight Highlight Lieber Kaspar

      Auch in den Alters und Pflegeheimen werden die Patienten immer komplexer. Deshalb benötigt es auch dort Fachpersonal mit einer entsprechenden Expertise. Natürlich ist das nicht die breite Masse, aber im Verhältnis gibt es immer noch mehr Pflegende ohne Bachelor/Master.
  • Ricardo Tubbs 16.12.2019 08:03
    Highlight Highlight wenn zu wenige pfleger da sind wieso werden teilweise ausländische ausbildungen nicht mit ch-ausbildungen gleichgestellt oder sogar runtergestuft? obwohl die ausländischen ausbildungen die ch ausbildungen übertreffen? da möchte man ganz klar noch mehr leute ausbeuten. gleiche arbeit für weniger geld.

    kommt davon, wenn obendrin leute hocken, die 0 ahnung von pflege haben und jedes altenheim wie ein hotel führen wollen.

    danke an jeden, der in dieser branche arbeitet. ohne euch wären wir aufgeschmissen!
  • Skeptischer Optimist 16.12.2019 08:01
    Highlight Highlight Es ist zu begrüssen, dass die direkt betroffenen Fachleute aufmucken. Die Initiative verdient Unterstützung.
  • nino.ja 16.12.2019 07:50
    Highlight Highlight gebt ihnen mal mehr lohn dann werden viele länger bleiben
    also wenn ich erfahren muss dass meine schwester mit lehre+hf ausbildung und gleicher erfahrungszeit weniger verdiennt als ich, nach 3 jahre lehre dann kann etwas nicht stimmen an diesem system. http://ausbi
    • Lami23 16.12.2019 09:18
      Highlight Highlight Nein, werden sie nicht. Dazu gibt es bereits Studien. Ohne Wertschätzung, genügend Weiterbildungsmöglichkeiten und weniger Belastung kannst du noch so viel zahlen, dass nützt alles nichts.
    • Aladdin 16.12.2019 13:40
      Highlight Highlight @ nino und lami: Es braucht halt beides: Wertschätzung (auch, aber nicht nur, in Franken ausgedrückt) und ein Arbeitsumfeld mit Zeit für die Patienten, damit die Arbeit wieder sinnvoll wird.
    • Siro97 16.12.2019 14:25
      Highlight Highlight @nino.ja und @lami23
      Ich denke es braucht eine Mischung aus genügend Wertschätzung und ein gutes Team, sowie ein Lohn, der sich dem Beruf anpasst. Ich sehe in beiden Sachen noch ein sehr Steigerungspotential.
      Gruss von einem FaBE
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  • Tabula23 16.12.2019 07:50
    Highlight Highlight Es braucht nicht nur mehr Pflegende sondern ein komplettes umdenken. Und es gibt schon höchst erfolgreiche Modelle wie das in den Niederlanden wo mit Buurtzorg das System gerade umgestellt wird (Pflegefachpersonem sind dabei Selbstständig im Netzwerk tätig)!
  • Stefan Morgenthaler-Müller 16.12.2019 07:38
    Highlight Highlight Das ist eben die Durchökonomisierung sämtlicher Lebensbereiche. Dies ist nicht nur bei den Pflegeberufen der Fall, sondern fast in jeder Branche.

  • Bergblick 16.12.2019 07:38
    Highlight Highlight "Dabei bemühen sich die Hochschulen seit Jahren, Studierende anzulocken."

    Ich frage mich, ob das nicht auch Teil des Problems sein könnte: muss denn eine ausgebildete Pflegefachperson einen Hochschulabschluss haben? Vielleicht verhindert dies, dass Menschen diesen Beruf ergreifen, obwohl sie dafür das nötige menschliche und soziale Rüstzeug mitbringen und auch möchten, aber über keine Matur verfügen. Immer höhere Ansprüche an die Ausbildung verringert halt automatisch auch den Zugang zu einem Beruf.
    • Hummus Fabio 16.12.2019 08:51
      Highlight Highlight Hochschulabschlüsse machen insofern sinn, da der Alltag in den Institutionen mit den komplexen Behandlungsmethoden sehr anspruchsvoll ist. Sozialkompetenz ist zwar ein sehr wichtiger Teilaspekt, es braucht aber noch mehr als das.
    • Markus Kappeler 16.12.2019 08:52
      Highlight Highlight Das ist sicher ein grosses Problem. Nicht das Pflegende einfach Arbeit haben, aber auch andere Berufe haben sehr grosse Verantwortung und einen komplexen und anspruchsvollen Beruf. Wenn ich an Fahrdienstleiter oder Lokführer denke, frage ich mich welche Ausbildung im Vergleich dazu angebracht wäre.
    • Saraina 16.12.2019 09:16
      Highlight Highlight Es gibt ja auch die Ausbildung zur Fachperson Betreuung und Pflegeassistenz. Ich kenne einige Syrer und Afghanen, die in Heimen als Pflegeassistenz arbeiten und bei den Bewohnern durchaus beliebt sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 16.12.2019 07:13
    Highlight Highlight Pflegekräftemangel war längst absehbar.

    Der Engpass beim ausgebildeten Personal im Gesundheitswesen ist schon lange bekannt. Der nun festgestellte Pflegekräftemangel ist die Quittung für die starren Strukturen beim Lohn und den Arbeitsbedingungen sowie für die fehlenden Ausbildungsplätze. Löhne und Arbeitsbedingungen bei den eher mühsamen Handwerks- und Pflegeberufen müssten im Verhältnis zu den Büroberufen schon längst besser sein, um deren Attraktivität steigern zu können.
    • WhyNotX? 16.12.2019 10:47
      Highlight Highlight Tatsächlich gibt es immer wie mehr freie Ausbildungsplätze. Vorallem die Ausbildungsplätze im Altersheim und der Spitex bleiben leer. Da viele Pflegeleute aus dem Langzeitbereich nicht oder nur ungern im Akutbereich eingestellt werden. Somit macht es logischerweise keinen Sinn sich in der Langzeitpflege auszubilden. Die Spitäler können ihre Plätze gut füllen.
  • Glenn Quagmire 16.12.2019 07:08
    Highlight Highlight DANKE an alle Damen und Herren, welche in der Pflege arbeiten.
  • rodolofo 16.12.2019 07:04
    Highlight Highlight In der Pflege und in den meisten anderen Branchen steigen Stress und chronische Überbelastung, was dann zu vielen Burnout's führt, die in besonders schweren Fällen auch mit Suizid enden können.
    Dabei könnte die Arbeit (man höre und staune!) auch ein GENUSS sein, wenn wir wieder vermehrt "italienisch" arbeiten könnten, so dass die ganze menschliche Natur sich entwickeln und genährt werden könnte!
    Mal ein Schwatz dazwischen, oder ein "Verspätünglein".
    Zwischenmenschliche Kommunikation und Beziehungspflege sind keine unnützen Zeitverschwendungen und "Blabla".
    Um diese Dinge geht es (eigentlich)!
    • Lami23 16.12.2019 09:21
      Highlight Highlight Nein, es geht auch um Pflegequalität. Und wenn du denkst, in italienischen Spitälern wird geschwatzt und sich gefreut, kennst du dich schlecht aus. Dort wird händeringend nach Personal gesucht, welches abwandert. Die Patienten müssen durch die Angehörigen gepflegt werden.
    • rodolofo 16.12.2019 13:18
      Highlight Highlight Darum setze ich "italienisch" in Angührungszeichen.
      Ich hätte auch "türkisch" schreiben können, wenn ich dabei an das "Türggelädeli", oder an meinen Garagisten denke. Während den Reparaturen mit rollender Planung wird zwischendurch immer wieder Kaffee getrunken und geplaudert.
  • Harri Hirsch 16.12.2019 06:55
    Highlight Highlight Fazit: es bringt nichts mehr Leute auszubilden (was dennoch dringend geschehen muss) solange die Arbeitsbedingungen so sind, dass eine grosse Zahl der Ausgebildeten den Beruf nach nicht mal 10 Jahren wieder verlässt.
    Der Bruttolohn von 2900 bei 72% (entspricht rund 4000 bei 100%) ist ja wohl ein Hohn auch wenn es sich dabei nicht um den Lohn einer gut ausgebildeten Fachkraft handeln dürfte.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 16.12.2019 07:44
      Highlight Highlight In Zürich kostet eine günstige 2-Zimmer Wohnung locker CHF 2500. Krankenkasse 400. Steuern 500. Essen 500, ÖV Ticket 100. Kleider 200. Zahnarzt 100. Versicherungen 50. Telefon 50, Möbel 50, Hygieneartikel 50, Ähh..bin ja schon 500 im Minus. Und wenn eine Familie da ist, wie soll man mit 4000 Leben können? Die Lösung: in eine WG ziehen.
    • Lonzia 16.12.2019 08:09
      Highlight Highlight Die 4000 Brutto sind vermutlich Lohn einer Fachperson Gesundheit (FaGe). Pflegefachpersonen verdienen bei Berufseinstieg >5000 Brutto.
      Es gibt aber kaum Lohnerhöhungen ausser man arbeitet nicht mehr am Bett.
    • Saraina 16.12.2019 08:40
      Highlight Highlight Jemand, der 4000 brutto verdient, wird nicht 6000 Franken Steuern bezahlen müssen, schon gar nicht, wenn er damit versucht, eine Familie durchzubringen. Aber er oder sie würde dann auf jeden Fall Krankenkassenvergünstigung bekommen.

      Und ja, das ist der Lohn einer FaGe, nicht einer ausgebildeten Pflegefachperson.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fabio Haller 16.12.2019 06:54
    Highlight Highlight Geht mir genau so. Ich im diesen Schuljahr meine Lehre als Fachmann Gesundheit abschliessen. Danach werde ich direkt einen Richtungswechsel einschlagen. Weil ich jetzt schon mit den Arbeitszeiten meine Grenzen sehe. Dazu habe ich aber noch den Schutz eines Lehrlings dass wird sich nach dem Abschluss direkt um 180 Grad ändern.

    So sehr ich es liebe den Beruf für die Menschen auszuüben ist es mir bei diesem Lohn nicht wert mein Leben so zu nutzen dass ich an diesem mich kaputt arbeiten. Darum so früh wie möglich wechseln. Ohne Änderung wird es in den nächsten Jahren nur noch schlimmer.
  • Vecchia 16.12.2019 06:53
    Highlight Highlight Endlich Klartext zur Realität im Pflegesystem.

    Verantwortungsbewusste Pflegende versuchen bis zur eigenen Erschöpfung und wenig wertgeschätzt auszubaden, was finanzorientierte Kader und Politiker ohne Basiskenntnisse zur Gewinnorientierung aushecken.

    Krank!
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 16.12.2019 08:30
      Highlight Highlight Sag's nicht. 😞
      Als ich das letzte mal im Spital war, fragte ich immer, kann ich Ihnen irgendwie helfen und die Arbeit etwas leichter machen?
      Die meisten freuten sich sehr und meinten nur, einfach bei den Untersuchungen mitmachen und, wenn man kurz Zeit hat, ein paar nette Worte.
      Ausser die nette kleine Thai. Die war eine ganz liebe, aber man hatte die einen Ton drauf. 😅
      Aber aber auch mit ihr konnte man, wenn Zeit vorhanden, ein kurzes Schwätzchen halten.

      Danke an alle Pflegekräfte des KSA und des Limatthalspitals.
      Ihr seid toll. Macht euch bitte nicht kaputt, es wäre schade um euch.
  • Domimar 16.12.2019 06:27
    Highlight Highlight Tragisch, aber war zu erwarten. Die Babyboomer Jahrgänge bringen unser System in vielen Punkten an die Grenzen. Begonnen mit der AHV und weiter gehts dann mit diesem Thema hier. Bei allen Lösungsfindungen muss immer darauf geachtet werden, dass es gesamthaft gesehen nur "kurz" gelöst werden muss. Bei der AHV sinds 20 Jahre, ungefähr, hier sehr viel kürzer. Ich finde es schade, wenn unumkehrbares eingeleitet wird, dass uns jüngere dann nachher umso mehr belastet. Nichtsdestotrotz haben diese Jahrgänge selbstverständlich auch im Alter die beste Behandlung verdient.
    • Vecchia 16.12.2019 09:35
      Highlight Highlight Die Babyboomer sind Ihre Eltern, die von Ihren Grosseltern glücklich erwartet wurden, in deren Kindheit der Krieg viel Entbehrung und Angst verursacht hatte...
      Aber einzelne Menschen als Sündenböcke zu deklarieren ist zugegebenermassen leichter als politisches und superkapitalistisches Wirken zu hinterfragen.
  • Imfall 16.12.2019 06:22
    Highlight Highlight passt irgendwie
    Benutzer Bild
    • Markus Kappeler 16.12.2019 09:08
      Highlight Highlight ….später ja, aber rufen sie mir jetzt einen Arzt. Merke Dir, eine Pflegerin ist kein Arzt.
  • Finöggeli 16.12.2019 06:20
    Highlight Highlight Ist leider in vielen Berufen so, die direkt mit der Lebensqualität in Verbindung stehen (z.B. auch Lehrer), dass diese Jobs aufgrund Sparmassnahmen den effektiven Ansprüchen nicht mehr genügen. Stattdessen gibt es viele hochbezahlte Berater, die mit Buzzword-PPTs sagen, dass man die Interessen von ein paar Investoren/Politiker höher gewichten soll und dass weitere Sparmassnahmen nötig sind... 🤮
    • WhyNotX? 16.12.2019 10:51
      Highlight Highlight Wobei Lehrpersonen einen sehr guten Lohn im Vergleich zu Pflegepersonen haben!
  • Schamane 16.12.2019 06:14
    Highlight Highlight Wie die Lehrer, immer jammern und mehr Lohn fordern. Dabei arbeiten sie nicht mehr als normale Bürotiger, sie können ja die Zeit kompensieren und haben sehr gute Löhne. Ausserdem "pflegen " die Fachangestellten Gesundheit (FaGe) die Patienten, die höher ausgebildeten (FH) machen nur noch Computerarbeit im Stationszimmer und machen sich die Hände nicht mehr schmutzig!
    • tobi_k 16.12.2019 08:41
      Highlight Highlight Na Sie verstehen ja was vom Spitalalltag :-p
    • meerblau 16.12.2019 09:22
      Highlight Highlight Ganz schön viel Meinung bei so wenig Ahnung.
      Ich empfehle ein Praktikum oder Schnuppertag in einem Heim/Krankenhaus deiner Wahl. Aber vergiss nicht die Scheuklappen abzulegen.
    • Ueli_DeSchwert 16.12.2019 10:36
      Highlight Highlight Hahahahaha haha hahhaa

      Ah moment, das war dein Ernst, Schamane?

      Hahahahahahahahahaha
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  • Badhösi 16.12.2019 06:09
    Highlight Highlight 2/3 der ausgebildeten Ärzte haben keine für ihren Beruf benötigte sozial- und psychologischen Kompetenzen entwickelt wenn sie in der Beruf starten, das wird dann oft dur Aroganz und eine Art Besserwisserei gegenüber den Pflegenden ausgelebt. Das ergibt dann einen grossen unnötigen Mehraufwand für Pflegende und  nicht zu letzte für die Patienten.
    Zudem wehren sich Pflegende kaum für ihren Job und Helfen aus ihrem Helfersyndrom den sparwütigen und unwissenden Verwaltungsräten ihre jährlichen Budget einigermassen hinzukriegen. Eine Farce.
    • Medikus 16.12.2019 06:23
      Highlight Highlight Reden Sie aus Erfahrung? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Ärzte allein das Problem sind. Sie tragen je nach Persönlichkeit dazu bei, sicherlich, abee zwei Drittel erscheint mir eher übertrieben.
    • Heinzbond 16.12.2019 07:01
      Highlight Highlight Na in allem kann ich dir nicht zu stimmen, das mit den zwei Drittel hab ich auch anders erlebt, steht und fällt immer mit dem CA.
      Das Problem an der Pflege selbst ist die persönliche Einstellung der meisten pflegenden, florence nightinggale lässt grüssen. Wir sind nicht hart genug gegenüber den Arbeitgebern, ein Streik kommt nicht zusammen, eine Lobby Arbeit auch nicht effektiv...
    • Luky22 16.12.2019 07:14
      Highlight Highlight Woher hast du das mit den 2/3! Fokussierte Wahrnehmung?
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