Schweiz
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epa08389917 A doctor wearing a protective face mask waits for patients at the coronavirus test centre in Mendrisio, Switzerland, 28 April 2020. The test centre is one of four test centres in Ticino, which will relieve the burden on doctors' practices and hospitals in the region during the ongoing coronavirus COVID-19 pandemic. Countries around the world are taking increased measures to stem the widespread of the SARS-CoV-2 coronavirus which causes the COVID-19 disease.  EPA/ALESSANDRO CRINARI

Das Gesundheitspersonal stellt in der Schweiz wieder vermehrt Corona-Fälle fest. Bild: EPA

Die Zahlen steigen wieder: Diese 3 Corona-Hotspots beschäftigen gerade die Schweiz



Die Corona-Infektionen in der Schweiz nehmen wieder zu. In der ersten Juni-Hälfte bewegten sich die täglich gemeldeten Neu-Infektionen noch zwischen drei und 31 Fällen. Am Wochenende gab das Bundesamt für Gesundheit nun zwei Mal hintereinander mehr als 60 neue Infektionen bekannt.

Wie Bundesrat Alain Berset am Montag sagte, gebe es vor allem in den Clubs Probleme mit Ansteckungen. Bisher sind so drei Corona-Hotspots entstanden.

Club Flamingo in Zürich

Als erstes wurde der «Superspreader»-Event aus Zürich bekannt. Ein Mann, der im Zürcher Club Flamingo zu Gast war, wurde positiv auf Covid-19 getestet. Fünf weitere Personen, die mit ihm im Club waren, entwickelten daraufhin Symptome.

Auch diese Personen wurden positiv auf das Coronavirus getestet, wie die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich am Samstagabend mitteilte. Der Fall sei dem Kantonsärztlichen Dienst am Abend des 26. Juni gemeldet worden. Dieser habe daraufhin so rasch wie möglich mit dem Betreiber des Flamingo Clubs Kontakt aufgenommen.

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Der Clubbetreiber konnte den Contact-Tracern des Kantons Zürich eine Liste mit den Kontaktdaten der Besucher des Clubs vom 21. Juni überreichen. Der Kantonsärztliche Dienst ordenete den Gästen und den Angestellten eine zehntägige Quarantäne an.

Allerdings wurde die Arbeit der Contact-Tracer erschwert, weil viele Besucher falsche Adressen angaben. Viele Partygänger beschimpften die Kontaktermittler zudem bei ihrer Nachforschungsarbeit und hinterliessen bei den Clubbetreibern falsche E-Mail-Adressen, wie Regierungsrätin und Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) an einer Medienkonferenz in Zürich sagte. Trotzdem wolle die Regierung aktuell keine Clubs schliessen.

Die Gesundheitsdirektorin zeigte sich davon enttäuscht, dass sich die Partygänger nicht an die Hygieneregeln hielten. Dies hätten ausgewertete Nachrichten und Bilder auf den Social-Media-Kanälen gezeigt.

Sie rief die Clubbetreiber dazu auf, die Identitätskarten der Besucher zu kontrollieren, «Fake-Namen reichen nicht.» Werden die Anweisungen nicht befolgt, so Rickli, würden Clubschliessungen in Betracht gezogen.

Natalie Rickli, SVP-Regierungsraetin des Kantons Zuerich erscheint zu einer Besprechung mit Bundesrat Alain Berset und Kantonsvertreter um ueber das weitere Vorgehen zur Bekaempfung der Covid-19 Pandemie zu diskutrieren, am Montag, 29. Juni 2020, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Will vorerst noch keine Clubs Schliessen: Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli. Bild: keystone

Auch ID-Kontrollen seien eine Möglichkeit, die in Betracht gezogen werde, sagte Rickli gegenüber der Tagesschau von SRF. Kommende Woche soll es nun zu einem Treffen zwischen dem Kanton und der Clubszene kommen.

Club Tesla Spreitenbach

Einen weiteren Corona-Ausbrach gab es im Kanton Aargau. Möglicherweise steht er im Zusammenhang mit dem Superspreader-Event in Zürich. Über 20 Menschen haben sich in der Spreitenbacher Tesla-Bar mit dem Coronavirus infiziert.

Insgesamt hätten sich in der Bar etwa 100 Menschen aufgehalten, sagte Kantonsärztin Yvonne Hummel gegenüber dem Regional-TV-Sender Tele M1. Es seien nun Abklärungen im Gang, damit die Kontaktpersonen eruiert und informiert werden könnten. Dort wo nötig, wird Quarantäne angeordnet.

Die Infektionen stehen gemäss bisherigen Erkenntnissen mit dem sogenannten Superspreader-Event im Club Flamingo in Zürich in Verbindung, in dem ein Mann am 21. Juni fünf Personen angesteckt hat.

Abklärungen des Kantonsärztlichen Dienstes hätten ergeben, dass mehrere Personen, die in der Spreitenbacher Bar waren, auch im Club Flamingo waren, sagt Kantonsärztin Hummel gegenüber der Aargauer Zeitung. Von den über 20 infizierten Personen wohnen neun im Kanton Aargau. Die restlichen kommen aus den Kantonen Zürich, Luzern und Solothurn.

Yvonne Hummel, Kantonsaerztin, spricht am Point de Presse, anlaesslich des Contact Tracing Center (CTC) des Kanton Aargau, aufgenommen am Freitag, 15. Mai 2020, in Aarau. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Yvonne Hummel zur Gästeliste des Tesla-Clubs: «Bisher haben wir keine Hinweise auf Falschangaben» Bild: KEYSTONE

Der Barbetreiber aus Spreitenbach habe dem Kantonsärztlichen Dienst die Präsenzliste umgehend zur Verfügung gestellt, sagt Hummel. Diese mache einen guten Eindruck. «Bisher haben wir keine Hinweise auf Falschangaben», sagt sie. Allerdings hätten die Mitarbeitenden auch noch nicht alle Personen kontaktiert. Am besagten Abend hätten sich mehr als 100 Personen in der Spreitenbacher Bar aufgehalten.

Der Kanton könnte strengere Vorschriften erlassen, um einer Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. Kantonsärztin Yvonne Hummel kann sich beispielsweise vorstellen, eine Ausweispflicht einzuführen. «So könnte verhindert werden, dass sich jemand inkognito in einer Bar oder an einer Veranstaltung aufhält.»

Die Tesla-Bar bleibt bis mindestens Ende Woche geschlossen. Der Besitzer habe dies freiwillig getan und nicht auf Anordnung des Kantonsärztlichen Dienstes, sagt Hummel. Aufgrund der vielen Ansteckungen werde nun das Schutzkonzept und dessen Umsetzung überprüft. «Sollten wir dabei auf Hinweise stossen, dass dieses mangelhaft ist, würden wir uns vorbehalten, das Lokal ganz zu schliessen», sagt die Kantonsärztin.

Party in Belgrad, Hotspot in Chur

Auch in Graubünden ist ein Corona-Hotspot entdeckt worden. Eine Gruppe junger Männer, die Party in Serbiens Hauptstadt Belgrad machte, kehrte mit dem Virus nach Hause zurück.

Der erste aus der Gruppe der sechs jungen Männer erkrankte drei Tage nach der Rückkehr aus dem Ausland. Er hatte sich beim Arzt testen lassen. Daraufhin griff die Contact-Tracing-Gruppe des Kantons ein. Seither sind die sechs Party-Gänger in Isolation.

Alle Personen, die mit den jungen Männern nach deren Rückkehr aus dem Ausland Kontakt hatten, wurden unter Quarantäne gestellt. Derzeit befinden sich im Kanton Graubünden insgesamt 73 Personen in Quarantäne, die meisten von ihnen wegen des Belgrader Falls.

A billboard depicting Serbian tennis player Novak Djokovic and the Christian Orthodox monastery of Ostrog is seen on a building in Belgrade, Serbia, Wednesday, June 24, 2020. Djokovic has tested positive for the coronavirus after taking part in a tennis exhibition series he organized in Serbia and Croatia. The top-ranked Serb is the fourth player to test positive for the virus after first playing in Belgrade and then again last weekend in Zadar, Croatia.(AP Photo/Darko Vojinovic)

Wandgemälde von Novak Djokovic in Belgrad: Der Tennis-Star infizierte sich selbst mit dem Coronavirus. Bild: keystone

Die Party-Gänger seien vorletztes Wochenende ins Ausland gegangen, hätten sich dort angesteckt und seien dann zurück in die Schweiz gekommen, sagte die Bündner Kantonsärztin Marina Jamnicki am Montag gegenüber dem Fernsehen der italienischsprachigen Schweiz RSI. Der Grund für die Ansteckungen sei das Party-Leben an sich.

Es spiele keine Rolle, wo Partys stattfänden. Wenn eine Person krank sei, dann bestehe einfach die Gefahr von Ansteckungen. Jamnicki appelliert an die Selbstverantwortung: Die ganze Nacht Party machen Schulter an Schulter, das gehe einfach nicht.

Laut der Kantonsärztin gibt es Handlungsbedarf in Graubünden. Die im Frühjahr wegen der Corona-Pandemie errichteten Führungsstrukturen seien teils reaktiviert worden.

Bild

Das Nachtleben pulsiert: Chur am frühen Sonntagmorgen, dem 28. Juni 2020. Bild: leserreporter

Wie in anderen Schweizer Städten war am Wochenende auch in Chur das Party-Volk unterwegs. Auf der Vergnügungsmeile Welschdörfli wurde gefeiert, was das Zeug hielt. Die Stadtbehörden reagierten am Montag prompt mit einem Massnahmenpaket.

Die Stadt teilte mit, sollten sich auf der Churer Party-Meile wieder grössere Personenansammlungen abzeichnen, werde der Zugang zahlenmässig beschränkt. Weiter sollen Schutzmasken verteilt werden. Oder die Restaurants ausserhalb der Innenstadt sollen eine Stunde länger öffnen dürfen. Damit wollen die Behörden verhindern, dass das Party-Volk zirkuliert.

Die Stadtpolizei soll diese neuen Massnahmen umsetzen. Es gehe nicht um Repression, sondern um eine Sensibilisierung für die nach wie vor nötigen Massnahmen hinsichtlich Hygiene und Abstand, schrieben die Churer Behörden. (cma/sda/chmedia)

Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

News zum Coronavirus in der Schweiz und International. Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus: Symptome, Übertragung, Schutz.
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55
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55Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mia Mey 30.06.2020 17:34
    Highlight Highlight Oh, und die Sommerferien beginnen jetzt. Party, reisen, lange Nächte und keiner denkt mehr an Corona. Ich bleib meinem Zuhause nahe und meide das Volk. Alle Schutzmassnahmen sind für die Katz wenn das so weiter geht.
  • June 30.06.2020 12:52
    Highlight Highlight Die offizielle Mitteilung vom Flamingo auf fb, insta ect. liest sich fast wie ein Post von Trump: voller Selbstlob, fern aller Fakten (lügen) und Scheinheiligkeit.
  • Edding300 30.06.2020 10:55
    Highlight Highlight Diese Neuinfektionen sollten doch kein Problem darstellen, solange man mögliche Angesteckte identifiziert, testet und in Quarantäne steckt. Das die Leute raus gehen und feiern ist wohl gut so und kann nicht verboten werden, da es sonst nur illegale Partys ohne jegliches Schutzkonzept gibt.

    Das schlimmste finde ich die Falschangaben, welche die Behörden massiv behindert. Hier muss es unbedingt Anpassungen geben. ID vorzeigen und SMS-Check!
  • Frag 30.06.2020 08:53
    Highlight Highlight Mein Vertrauen in diese Gesellschaft ist mittlerweile so tief, das ich bezweifle, ob sich die mehreren hundert Person auch tatsächlich in Isolation befinden oder der Versuchung wieder rauszugehen nicht wiederstehen können.
    • Erwin 30.06.2020 22:12
      Highlight Highlight Geht mir genau so
  • Normi 30.06.2020 08:38
    Highlight Highlight Warum werden die Proteste nicht erwähnt?
    • who cares? 30.06.2020 10:23
      Highlight Highlight Bis jetzt gab es dabei nicht nachweisbar ein Super-Spreader.
    • Duweisches 30.06.2020 11:52
      Highlight Highlight Weil es bisher keine bestätigten Ansteckungen an den Protesten gibt? Oder weisst du mehr?

      Es ist halt auch nicht wirklich das gleiche, ob jetzt mehrere hundert Menschen in einem geschlossenen Raum Schulter an Schulter tanzen, schwitzen und sprechen ohne eine Maske zu tragen, oder ob die Personen im Freien zu einem grossen Teil mit Maske und Abstand spazieren. 🤷🏼‍♂️
    • Normi 01.07.2020 09:19
      Highlight Highlight Gibt es Teilnehmer listen? Wohl kaum... Wurden alle Teilnehmer getestet? Das ist noch viel unwahrscheinlicher...

      Zum Thema Masken tragen, naja wenn Masken erst dann angezogen werden, nachdem sie von den Organisatoren verteilt wurden...

      Das ist gleich schlau wie erst in der 2-3 Runde einen Pariser anzuziehen... 🤷🏻‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nate Smith 30.06.2020 07:31
    Highlight Highlight Gibt es in Bars, also seit die Bedienung am Tisch nicht mehr zwingend ist, und auch Tischwechsel wieder erlaubt sind, überhaupt eine Tracingpflicht? Falls nicht kann man es ja auch bei den Clubs bleiben lassen.

    Aber schön dass sich nun in Spreiti, was zum Grossraum Zürich aber Kanton Aargau gehört, zeigt wie wenig Relevanz die Kantonsgrenzen haben. Es ist wirklich zu hoffen dass die Kantone gut zusammenarbeiten. Regionale Bekämpfung ist gut, nur haben unsere Kantons- und Staatsgrenzen nichts mehr mit wirtschaftlichen Regionen zu tun.
  • BlauerPulli 30.06.2020 07:28
    Highlight Highlight Um die Sicherheit zu gewährleisten muss vom dümmsten gemeinsamen Nenner ausgegangen werden. Auch wenn viele jetzt sich bevormundet fühlen, wurde ja mittlerweile bewiesen, dass es immer Querolanten und Idioten gibt, die sich an nichts halten wollen. Also muss das System Idioten- und Renitenzsicher, sowie Lückenlos funktionieren. An jedem Club eingang einen ID Scanner + SMS Check machen. Club registriert anhand der ID die Personalien und verschickt eine SMS und nur wer die SMS vorweisen kann, wird reingelassen. Solange durchziehen bis auch der letzte es kapiert hat...
  • Bee89 30.06.2020 07:25
    Highlight Highlight Clubs und Bars wieder schliessen! Feiern ist ein Privileg und wenn man sich nicht an die Regeln hält wird einem das Privileg entzogen.
    In Clubs können einfach keine Abstandsregeln eingehalten werden also wieso überhaupt aufmachen inmitten einer Pandemie?
  • Joe Meier 30.06.2020 07:11
    Highlight Highlight Die Debatte wird langsam ad absurdum geführt. Ohne komplette Stilllegung der Personen und Wirtschsftsströme wird das Virus immer unter uns sein. War früher die Rede von Toten und überfüllten Krankenhäuser ist jede Neuansteckung (auch ohne Krankheitssymptome) eine Katastrophe. Schaut Bsp. die Zahlen in Schweden an.. Immer noch viele Ansteckungen, aber kaum mehr schwere Fälle.. Aber davon spricht niemand.. Infizierte sind nicht automatisch erkrankte..
    • darkgrey 30.06.2020 18:07
      Highlight Highlight Kaum mehr schwere Fälle? Deshalb "nur" 2-stellige Todeszahlen PRO TAG! Danke.
    • Joe Meier 30.06.2020 23:08
      Highlight Highlight Tragisch dass Leute sterben.. Aber das Leben ist leider tödlich.. Und wenn du etwas dagegen tun willst, setze dich gegen Rauchen, fettiges Essen und für hygienische Verhältnisse in armen Ländern ein.
  • NathanBiel 30.06.2020 07:08
    Highlight Highlight Wenn man den Anstieg in Relation der Testmenge setzt, dann gibt es es keinen Anstieg. Es werden nur mehr Infektionen entdeckt die vorher unbemerkt blieben. Schaut euch mal die Teststatistiken an...
  • MCN1988 30.06.2020 06:51
    Highlight Highlight Die habens noch immer nicht kapiert... Eigenverantwortung funktioniert nicht! Solange die Clubs und Bars geöffnet sind, gehen die Leute feiern - es ist ja erlaubt, weshalb sollte man es also nicht tun!? Sorry, aber ich möchte mich nicht bis Ende Jahr oder noch länger zu Hause einsperren!
  • Die_andere_Perspektive 30.06.2020 06:08
    Highlight Highlight Ist ja spannend wie sich hier die Leute fast einig sind, dass es Massnahmen benötigt und man sich an diese halten soll... Nur dieses digitale rittertum bringt einen feuchten wenn nur davon geredet wird... Woher kommt dieses extrem verzerrte Narrativ? Warum befürwortet ihr Massnahmen und haltet euch dann doch nicht daran? 🤷‍♂️🤦‍♂️
    • Igor Gorbatschow 30.06.2020 09:04
      Highlight Highlight Nicht die gleichen Leute?
    • beethoven 30.06.2020 11:00
      Highlight Highlight Vielleicht ist es ja tatsächlich möglich, dass es Leute in den zwei Teilen eines Venn-Diagramms gibt, die nicht in der Schnittmenge sind?
    • Die_andere_Perspektive 30.06.2020 12:26
      Highlight Highlight Naja die Kommentare kriegen bis zu 90% Zustimmung während etwa gleich viele die Schutzmassnahmen ignorieren. Deine Aussage ist sicher nicht auszuschliessen aber doch eher unwahrscheinlich denke ich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • neutrino 29.06.2020 23:53
    Highlight Highlight Klar, die Gefahr einer zweiten Welle ist absolut da, aber: angesichts der Tatsache, dass in den letzten Wochen massiv geöffnet wurde, sind die Fallzahlen relativ tief. Mich überrascht das - schon vor 3-4 Wochen waren See, Langstrasse, ÖV um ZH, etc. voll. Maske trug gefühlt niemand.
  • what's on? 29.06.2020 23:51
    Highlight Highlight Der Titel ist falsch. Es müsste heissen: Diese 3 Corona-Hotspots beschäftigen gerade die Medien.
  • Clank 29.06.2020 23:24
    Highlight Highlight Anstatt sich über die wenigen bekannten Hotspots zu fokussieren, auf diesen den Finger zu zeigen und sich drüber aufzuregen, sollte man sich viel mehr darüber Sorgen, wie sich die übrigen 90% angesteckt haben. Nur weil es den "Tracer" praktisch unmöglich ist einen Superspreader am See oder im Zug ausfindig zu machen, der eine riesen Infektionskette auslöst, heisst es nicht, dass sie nicht existieren.
    Diese werden dann halt zufälligerweise nachträglich einem Nachtclub zugewiesen. Diese Methodik ist sehr fehlerhaft. Korrelation heisst nicht Kausalität. [Teil 2]
  • TheKen 29.06.2020 22:45
    Highlight Highlight Eigentlich war dieser Trend zu erwarten. Nun ist er an einigen Parties aufgetreten statt an den Demos.
    • Meiniger 29.06.2020 23:17
      Highlight Highlight Es sind ja weit nicht alle auf Clubs zurückzuführen.
      Somit weiss man dies ja noch nicht.
  • Cyrillius 29.06.2020 22:41
    Highlight Highlight “Jamnicki appelliert an die Selbstverantwortung: Die ganze Nacht Party machen Schulter an Schulter, das gehe einfach nicht“
    Naja solange die Clubs nicht geschlossen sind gibt man den Leuten das Gefühl, das genau dies eben in Ordnung ist.
  • Meiniger 29.06.2020 22:16
    Highlight Highlight Die Zahlen steigen, weil sich die Bevölkerung allgemein nicht mehr an die Massnahmen hält.

    Dafür kann der BR nichts sondern das Volk.
    Steigen die Zahlen, werden die Menschen wieder vorsichtiger - Psychologie.
  • lilie 29.06.2020 22:15
    Highlight Highlight Das ist einfach schwierig. Es nützt ja nichts, wenn die Clubs eine Beschränkung auf 300 Personen habe, aber Partygänger an einem einzigen Wochenende mehrere Clubs besuchen. Theoretisch ist es so möglich, dass ein einziger Superspreader mehrere hundert Leute ansteckt - wie in Südkorea bereits geschehen.

    Noch problematischer ist das Feiern im Ausland. Müssten da nicht sämtliche Fluggäste in Quarantäne gesetzt werden?

    Irgendwie werden hier Erinnerungen an Ischgl wach. 😕
    • Posersalami 29.06.2020 22:49
      Highlight Highlight Es geht hier ums Prinzip! Die Leute müssen eigenverantwortlich handeln, auch wenn sie dazu aus irgendwelchen Grünen nicht in der Lage sind. Das gilt für die Veranstalter (ja aber wir können nicht mimimi) und Gäste (ja aber wir können nicht mimimimi).

      Regeln befolgen, oder wieder dicht machen. Meine Meinung! Von mir aus kann man alles aufmachen, wenn die Rückverfolgbarkeit gegeben ist - egal wie. Ich für meinen Teil habe keine Lust, meine wirtschaftliche Zukunft davon abhängig zu machen ob ein paar Clubs offen sind oder nicht.
    • lilie 29.06.2020 22:58
      Highlight Highlight @Posersalami: Ich frage mich einfach, ob die Regeln ausreichen. Selbst wenn man alle Adressen von Anfang an gehabt hätte, wären ja immer noch mindestens 400 Personen in Quarantäne und mindestens 32 krank. Wenn das die Bilanz von jedem Wochenende ist, dann kanns ja heiter werden...
    • Meiniger 29.06.2020 23:02
      Highlight Highlight lilie:

      Theoretisch, nach 5 Tagen können diese 300 ja getestet werden.
      Wer dann negativ ist, kann ja wieder normal arbeiten.

      Alles schliessen bis eine Impfung vorhanden ist, ist auch keine Lösung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • magnet1c 29.06.2020 22:12
    Highlight Highlight Was nahe liegt, liegt selten fern.
    Die Clubs müssten zu bleiben und eine Maskenpflicht im ÖV erlassen werden. Mehr bräuchte es im Moment nicht.
    • Meiniger 29.06.2020 22:18
      Highlight Highlight Das sich in Klubs mehr Leute anstecken, war dem BAG bekannt, dies ist einkalkuliert.

      Ansonsten müssten Clubs geschlossen bleiben, bis eine Impfung da ist.
    • Gringo99 29.06.2020 22:19
      Highlight Highlight Keiner der Ausbrüche ist auf ÖV zurückzuführen. Auch wenn ich dir in beidem recht gebe.
    • Kruk 29.06.2020 22:55
      Highlight Highlight Zusätzlich wäre noch eine Lösung für Einreisende und Ferienrückkehrer nötig.
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