Schweiz
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Frau in Denkerpose

Wie umgehen mit der grössten Krise seit Menschengedenken? Bild: Shutterstock

Analyse

Homo sapiens in der Krisis: Was wir aus Corona lernen müssen

Die Coronakrise ist der massivste Eingriff in unser Alltagsleben seit 100 Jahren. Sie wirft uns auf uns selbst zurück und muss die Gesellschaft verändern, auch wenn sie bald vorüber sein sollte. Ein Essay.



Das Wort Krise stammt wie vieles in unserer Sprache aus dem Griechischen. Krisis lautet der ursprüngliche Begriff. Er wird in dieser Form bis heute in der Medizin verwendet und bezeichnet eine plötzliche, negative Veränderung des Gesundheitszustandes, etwa einen Anfall oder Schock.

Die Lungenkrankheit Covid-19 würde dieser Diagnose kaum entsprechen. Und doch ist auch sie eine Krisis. Das Coronavirus ist ein weitaus grösserer Schock für unsere Gesellschaft als die Terroranschläge der letzten Jahre. Sie brachten die Welt nicht aus den Fugen, wie unbedarfte Gemüter behaupteten. Unsere liberalen Demokratien wurden nie ernsthaft erschüttert.

Grippe und Covid-19 im Vergleich

Jetzt ist unsere Welt aus den Fugen, und zwar so richtig.

Unser Alltagsleben ist massiv eingeschränkt. Wir sind aufgefordert, möglichst zuhause zu bleiben. Wenn wir hinaus müssen, sollen wir Abstand zu unseren Mitmenschen halten. Die für den Homo Sapiens so wichtigen sozialen Kontakte dürfen nur noch aus der Ferne stattfinden, was dank multimedialen Mitteln immerhin einfacher ist als anno dazumal.

Denn kaum jemand hat je eine solche Situation erlebt, nicht einmal die über 80-Jährigen, die sich an den Zweiten Weltkrieg erinnern. Auch damals regierte der Bundesrat mit Notverordnungen, aber Schulen, Geschäfte, Restaurants und Theater blieben geöffnet. Nun sind alle Einrichtungen zur Ablenkung und Zerstreuung zu, an die sich unsere Wohlstandsgesellschaft gewöhnt hat.

Wir werden gerade auf beispiellose Weise auf uns selbst zurückgeworfen.

Dieser Ausnahmezustand, der helvetisch wohltemperiert als «ausserordentliche Lage» bezeichnet wird, überfordert viele. Auf grosses Echo stossen Ideen, man solle die Gefährdeten in Quarantäne stecken, damit die «normalen» Menschen ihr Leben zurückbekommen. Und es kursieren Videos, in denen respektable Mediziner erklären, das Coronavirus sei gar nicht schlimm.

Wegen Coronakrise sind in Italien die Spitäler am Limit

Video: srf/SDA SRF

Kennen diese Abkömmlinge des Hippokrates die Zustände in den Spitälern der Lombardei? Mehr als 20 Ärztinnen und Ärzte in Italien haben sich nicht nur infiziert, sie sind an der Krankheit gestorben, in Ausübung ihrer Pflicht gefallen, um den mancherorts beliebten Kriegsjargon zu verwenden. Sie zu ignorieren, ist Verrat am medizinischen Berufsethos.

Die Vollkasko-Mentalität

Dennoch muss man solche Phänomene ernst nehmen. Sie reflektieren die Sehnsucht nach einer Rückkehr zur Normalität. In der Schweiz trifft dies besonders zu, denn wir sind ein Volk, das sich mit Akribie gegen alles und jedes absichert. Nirgends auf der Welt werden so viele Versicherungen verkauft. Der böse, aber nicht ganz falsche Begriff dafür lautet Vollkasko-Mentalität.

Typisch dafür ist die Anspruchshaltung von im Ausland gestrandeten Schweizern, möglichst subito nach Hause repatriiert zu werden, wenn nötig mit der Rega – wofür zahlt man Gönnerbeiträge? Die viel beschworene Eigenverantwortung gilt eben nur für Schönwetterlagen. Im Notfall ruft man lieber nach der schützenden Hand von Vater Staat – das gilt auch für Wirtschaftsliberale, die den Staat sonst gerne filetieren würden.

Sars? Schweinegrippe? No problem!

Die paradoxe Kehrseite ist eine gewisse Sorglosigkeit im Umgang mit Risiken. So hat die Coronakrise enthüllt, wie miserabel wir auf eine Pandemie vorbereitet waren. Einen grossen Teil der Versorgung mit medizinischem Grundbedarf haben wir ausgelagert, vor allem nach China, das das Virus auf den Rest der Welt losgelassen hat und dies nun zu vertuschen versucht.

FILE - In this April 23, 2003 file photo, a man wears a Hello Kitty mask in Beijing as the deadly flu-like illness SARS spreads in China. When she came to life in 1974, she was a kitty without a name, sitting sideways in blue overalls and a big red bow, on a coin purse for Japanese girls. On Saturday, Nov. 1, 2014, fans around the world celebrate the 40th anniversary of this global icon of

Als das Sars-Virus 2003 China erschütterte, kamen wir knapp davon. Das rächt sich jetzt. Bild: AP/AP

Beim Ausbruch des Sars-Virus 2003 waren wir «nur mit viel Glück einer globalen Pandemie entgangen», sagte der China-Experte Sebastian Heilmann im watson-Interview. Er war vor Ort und deshalb «vorgewarnt». Nun sucht uns sein Ableger Sars-CoV-2 umso heftiger heim. Auch die Schweinegrippe hatte vor zehn Jahren nur kurz für Irritationen gesorgt und war bald vergessen.

Nichts ist selbstverständlich

Wir haben die Bedrohung durch Kriege und Krankheiten verdrängt, schrieb ich letztes Jahr. Nun hat uns die Realität ungeahnt rasch eingeholt und mit einer unangenehmen Tatsache konfrontiert: Nichts im Leben ist selbstverständlich. Nicht einmal die Versorgung mit Toilettenpapier.

Diese «Krisis» ist irgendwann überstanden. Wird sie uns nachhaltig verändern? Vieles hängt vom noch sehr ungewissen Verlauf ab. Ein realistisches Szenario besagt, dass wir das Gröbste nach ein paar Wochen hinter uns haben, das Virus uns aber weiter in Atem halten wird, bis ein Impfstoff zur Verfügung steht. Absehbar sind deshalb Auswirkungen in verschiedenen Bereichen.

Wirtschaft

epa08171742 A staff member puts up signs showing protective masks have been sold out at a pharmacy in Singapore, 28 January 2020. Residents in Singapore stocked up on protective masks, causing many shops to run out of the supply, as the city reports on 27 January its fifth case of the coronavirus. The virus, which is believed to have originated in Wuhan, China, killed 106 people and infected at least 4,500 across in the country. Governments around the world are taking preventative measures to health the spread of the virus.  EPA/HOW HWEE YOUNG

Masken sind überall knapp, weil die Produktion ausgelagert wurde. Bild: EPA

Ein wichtiger Faktor bei der Verbreitung des Coronavirus ist die Globalisierung. Sie wird nicht einfach rückgängig gemacht werden, aber es wird zu Korrekturen kommen. Das betrifft die erwähnte Versorgung mit medizinischem Schutzmaterial und Medikamenten. In diesem Bereich gab es schon vor der Pandemie Probleme. Nun muss die Produktion zurückgeholt werden.

Aus Effizienz- und Kostengründen (ein grosses Thema im Gesundheitswesen) kann es nur eine gesamteuropäische Lösung geben, das fordern auch Branchenvertreter. Obwohl die Bekämpfung der Krise eine Renaissance des Nationalstaats auszulösen scheint, könnte sie die Europäische Union stärken. Und zu einer zusätzlichen Herausforderung für das Nichtmitglied Schweiz werden.

Eine kurzfristige Herausforderung ist die Wiederankurbelung der Wirtschaft und die Abwicklung der teilweise gigantischen staatlichen Rettungsprogramme. Längerfristig geht es um die Frage, welche Berufe und Branchen systemrelevant sind und welche nicht. Aber das ist ein Thema für sich.

Politik

FILE - In this Saturday May 18, 2019 file photo, from left, Geert Wilders, leader of the Dutch Party for Freedom, Italy's Matteo Salvini, Jorg Meuthen, leader of the Alternative For Germany party, and Marine Le Pen, attend a rally ahead of the May 23-26 European Parliamentary elections, in Milan, Italy. The European Parliament elections have never been so hotly anticipated or contested, with many predicting that this year’s ballot will mark a coming-of-age moment for the euroskeptic far-right movement. The elections start Thursday May 23, 2019 and run through Sunday May 26 and are taking place in all of the European Union’s 28 nations. (AP Photo/Luca Bruno, File)

Die (Rechts-)Populisten haben keine Antwort auf die Krise und profitieren vielleicht trotzdem von ihr. Bild: AP/AP

«Die Populisten werden jetzt entlarvt, da sie keine Antworten haben», sagte der Sicherheitsexperte Theodor Winkler in der «NZZ am Sonntag». Das trifft zu, und doch könnten sie kurzfristig profitieren. Ihre Verheissung eines Nationalstaats innerhalb sicherer Grenzen könnte auf manche Leute attraktiv wirken, obwohl ein Virus sich davon nicht beeindrucken lässt.

Die SVP könnte ihren Abwärtstrend stoppen, vor allem wenn sie ihren neoliberalen Kurs in der Wirtschaftspolitik korrigiert. Erste Anzeichen geben die Wahlen in ihren Hochburgen Schwyz und Thurgau. Profitieren können aber auch Politiker, die auf eine Öffnung der Schweiz setzen, weil solche Herausforderungen nur im globalen Rahmen zu bewältigen sind. Und die Grünen.

Umwelt

Grau in Grau bei Wetzikon am Mittwoch, 1. Januar 2020. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Der Winter ohne Schnee ist ein Indiz für eine andere Krise. Bild: KEYSTONE

Eine Erkenntnis aus dieser Krise überstrahlt alles andere: Wir sind der Natur ausgeliefert. Und das nicht nur, wenn sie uns durch grosse Katastrophen wie Erdbeben und Hurrikans heimsucht, sondern auch in Form in mancher Hinsicht unfassbaren Erregers. Die Natur rächt sich nicht, das ist dummes Geschwätz, aber sie demonstriert, wer stärker ist.

«Macht euch die Erde untertan», heisst es im 1. Buch Mose. Die Coronakrise führt uns vor Augen, dass wir Untertanen der Erde sind, nicht umgekehrt. Entsprechend sollten wir uns in Zukunft verhalten, nicht zuletzt mit Blick auf die andere, noch grössere Herausforderung: die Klimakrise. Sie beeinflusst unser Leben nicht so direkt wie ein «Killervirus», dafür umso nachhaltiger.

Man hat es praktisch schon vergessen, aber der vergangene Winter war der erste in meinem nicht mehr ganz jungen Leben ohne Schnee im Flachland. Die Sommer sind in den letzten Jahren tendenziell heisser und trockener geworden, zum Leidwesen der Bauern. Wenn die Coronakrise die Einsicht stärkt, fossile Energieträger im Boden zu belassen, dann umso besser.

Kurzfristig wird eher das Gegenteil der Fall sein. Wir werden uns ins Leben stürzen, mehr fliegen und konsumieren. Dennoch kann und darf es nicht sein, dass wir nach diesem epochalen Ereignis weitermachen, als wäre nichts gewesen. Die «Krisis» ist auch ein Offenbarungseid für unsere Lernfähigkeit. Wir dürfen nicht versagen, denn die nächste Pandemie kommt bestimmt.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hierundjetzt 29.03.2020 14:48
    Highlight Highlight Insgesamt ein guter Meinungsbeitrag. Merci

    Das China durch die staatliche Zensierung und Inhaftierung der Mediziner die das Corona entdeckt haben, aktiv zur Verbreitung der Pandemie beigetragen hat, sollte nun langsam also dem letzten klar sein.

    Das die Schweiz *wirtschaftlich* schwerer getroffen wird, als während dem WWII ist ebenso klar.

    Das hat mit Fakten zu tun. Nicht mit Relativierungen

    Das BIP der CH war

    1920 53 Mrd (zu heutigen Preisen!)
    2020 700 Mrd

    Ein Land mit BIP 53 Mrd ist sehr arm und bäuerlich und nicht hochtechnologisiert und globalisiert wie die CH heute.
  • Prometheuspur 29.03.2020 13:25
    Highlight Highlight So nahm bis vor "kurzem" noch der gsl. Erwartungs- & Leistungsdruck des ganz normalen stressigen Alltagswahnsinn seinen Lauf..  ☝🏼am liebsten das von morgen schon heute oder gestern.
    Soweit so gut und es wäre angesagt mal über das allweltbekannte und gern benannte »Umdenken« nachzudenken, nur lässt sich das Zauberwort locker dahinsagen und begeistert immer etwa aufs neue; "jo Umdenken ist voll gut”.
    Meine bescheidene Meinung dazu ist verhalten weil: Umdenken kann der Mensch nicht aber die Menschheit und wenn doch, dann nur gemeinsam mit der Zeit diese mit dem U-Zauber genauso ihre Mühe hat.
    • Prometheuspur 29.03.2020 14:00
      Highlight Highlight PS: Ebenso die Schuldsuche/zuweisung um des prangern eines ”Opferlamm” willens kanns nicht sein. China hin oder her.
  • Hamster X 29.03.2020 10:40
    Highlight Highlight Es müsste sichergestellt werden, solche Pandemien in Zukunft zu verhindern. Wenn man schaut welchen Ursprung die bisherigen hatten, spanische Grippe, Rinderwahnsinn, Vogelgrippe, Schweinegrippe, etc allesamt wurden auf den Menschen bei Massentierhaltung oder Essensproduktion aus Tieren auf den Menschen übertragen. Es ist heute an der Zeit unsere Essgewohnheiten ernsthaft zu überdenken. China macht diesen Schritt momentan bereits. Hierzulande wird meine Aussage nur auf Empörung und Ablehnung stossen. Aber spätestens nach 2-3 Pandemien wird auch hier der Hinterletzte einsichtig.
    • karl_e 29.03.2020 16:20
      Highlight Highlight Die Pest und die Cholera wüteten sicher nicht wegen unseren Essensgewohnheiten.
    • Hamster X 29.03.2020 17:20
      Highlight Highlight Habe ich auch nicht gesagt, aber aktuelle Beispiele wie Schweinegrippe, Vogelgrippe und Rinderwahnsinn.
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 29.03.2020 09:39
    Highlight Highlight Huch, ein Rundumschlag, in dem wirklich alles zermatscht wird! Wäre es nicht spannender gewesen, sich auf ein Thema zu beschränken, dafür aber richtig? Ich steh auf friendly fire: Man hätte Agambens hingerotzten Artikel über die Corona-Krise angreifen können. Das wäre sogar ergiebig gewesen.
  • Rethinking 29.03.2020 08:37
    Highlight Highlight Ich befürchte, dass wir viel zu bequem / egoistisch / gierig sind, als dass wir ernsthaft was ändern würden...

    Nach der Krise wird es eine kurze Zeit anders sein. Danach werden wir wieder alle in unseren normalen Alltagstrott zurückkehren und weitermachen wie zuvor...
  • Rethinking 29.03.2020 08:35
    Highlight Highlight Mit der Eigenverantwortung ist es in der Schweiz nicht weit her...

    Die ganzen Sozialsysteme, Versicherungen und der liebe Staat breiten ein so wunderbares Auffangnetz aus, dass kaum jemand ernsthaft vor Entscheidungen eine ernsthafte Risikoanalyse durchführt...
    • karl_e 29.03.2020 16:24
      Highlight Highlight So wunderbar, wie du dir das vorstellst, ist es nun wohl wirklich nicht, wenn man im RAV oder bei der Sozialbehörde antraben muss. You dreamer you.
  • Salah 29.03.2020 07:57
    Highlight Highlight Grundsätzlich guter und interessanter Artikel👍🏽. Danke.

    Abgesehen davon, dass China das Virus losgelassen habe. Das ist boulevard style und nicht korrekt. Hat soweit ich weiss eher mit unserem Verhalten gegenüber Tieren zu tun. Und begann zufällig in Wuhan. Stimmst du dem nicht zu Peter Blunschi?
  • Druna 29.03.2020 07:47
    Highlight Highlight Wissen sie Herr Blunschi, China hat gute Vorbilder im Lügen und Verdrehen und - keine Chinesen und Hunde erlaubt - haben sie auch nicht erfunden und auch nicht vergessen.
    Gehen sie doch mal ein, zwei Jahre dort leben und schauen sie sich das Reich der Mitte mit eigenen Augen an und sie werden überrascht sein, dass wenn sie zurückkommen, ihnen die hiesige Welt reichlich barbarisch vorkommt, vor allem das penetrante ich will und habe das Recht auf alles Mentalität. Ach, und vieles mehr...
    • Hierundjetzt 29.03.2020 15:19
      Highlight Highlight Mir würde vorallem auffallen, dass es keine staatlichen Medien gäbe, keine Zensur und *vorallem* keine penetrante rassistische Hetze gegen Ausländer ausgeführt von sämtlicher chinesischen Medien.

      Auch würde mir sofort auffallen, dass wir keine KZ haben, es rechtssicherheit gibt und Verträge eingehalten werden.

      In China kann man jemanden dafür bezahlen, dass er an seiner statt ins Gefängnis geht. Supi, gäll?

      Aber für all das müsste man leider und per Zufall gut „Mandarin“ können.

      Tja...

      Ich kanns, darum sehe ich das rein gar nicht so supi tupi rosafarbig wie Du 😌
  • Todesstern 29.03.2020 07:16
    Highlight Highlight Menschen 😂 etwas aus etwas lernen 🤣 so wie 2008 🤣 Sorry der war echt gut.

    Jetzt mal ernst so lange eine totale amnesie gleich nach einem unangenehmen, unbequemen Ereignis auftritt kann man gar nicht lernen.
  • DomKi 29.03.2020 03:21
    Highlight Highlight Genau, wir müssen uns plötzlich wieder mit uns selbst befassen. Vielleicht gibt es einen Gott da draußen, der hilft unser Hinterfragen zu unterstützen...
    • äti 29.03.2020 16:21
      Highlight Highlight ... das tut man besser selber und für sivh.
  • imposselbee 29.03.2020 01:01
    Highlight Highlight Das Feld alleine den Fachleuten zu überlassen, wäre aber auch falsch. Fachleute können sich auch irren und das kann gravierende Folgen haben. Die Natur lässt sich nicht durch ein Modell beschreiben und wir werden wohl immer nur an der Oberfläche kratzen.
    • äti 29.03.2020 16:22
      Highlight Highlight ... und das ist gut so.
  • KOHL 29.03.2020 00:19
    Highlight Highlight Was wir daraus lernen müssten: Demut.
  • Gubbe 29.03.2020 00:08
    Highlight Highlight Wir bleiben brav zu hause, wegen dem Corona Virus.
    Wir halten Abstand zu einander wegen dem Corona Virus.
    Wenn wir den Radio anwerfen, hören wir Corona Virus.
    Dabei stehen nicht mehr als 5 Personen, Corona Virus.
    Wir lesen Watson usw. und lesen über Corona Virus.
    Eigentlich gibt es nichts neues vom Corona Virus.
    Halt, 2, oder 3 Personen haben die Verhaltensregeln immer noch nicht begriffen. Also lesen wir Morgen wieder ein paar Vermutungen von eifrigen Experten, die hoffen, dass ausgerechnet sie ins Schwarze getroffen haben.
    • äti 29.03.2020 16:28
      Highlight Highlight Nun, ich habe noch Bücher, Bekannte am Tel, alte Videos und aufgestaute Arbeiten (zu Hauf) und noch ein paar Steuererklärungen auszufüllen. Nein, Corona füllt beileibe nicht meinen Tag aus.
      PS: für Alternativen helfen Netflix & Co, PH !
  • Antichrist 28.03.2020 23:49
    Highlight Highlight Leider wird wenig passieren. Vermutlich werden die Nationalisten etwas zulegen, aber eben so viele werden sich unter die Fittiche des Staates begeben wollen. In ein paar Wochen wird man die Wirtschaft wieder öffnen und die Älteren vermutlich noch etwas zu Hause lassen. Es wird genug Masken geben und die Risikogruppen werden auch in der Schweiz nicht mehr ohne herumlaufen. Was fehlt den Menschen wirklich? Grillen mit Freunden, Joggen, Golfen, Sportstadien oder ins Fitness gehen. Das Virus ist eher lästig als gefährlich. Die Politik wird viel diskutieren, aber die Menschen vergessen schnell. http://w
  • Faceoff 28.03.2020 23:34
    Highlight Highlight Ein bisschen Anti-China, ein bisschen pro-EU, ein bisschen Klimapolitik – nein, dieser Kommentar macht es sich zu einfach.
    • äti 29.03.2020 16:30
      Highlight Highlight .. also pro China, gegen EU, pro Saudi, gegen Klima hätte deine Ideale getroffen?
  • LaPalomaOhe 28.03.2020 23:23
    Highlight Highlight Hier mal am Beispiel Deutschland wie uns der modernisierte Katasrophenschutz 2016 verkauft wurde: https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/neues-brand-und-katastrophenschutzrecht-tritt-zum-jahresbeginn-kraft
    Tatsache jedoch war: Er wurde quaisi eingestellt, man riet dem Bürger, sich für 10 Tage einzudecken.
    Das geht jetzt natürlich nach hinten los.
  • Calvin Whatison 28.03.2020 22:56
    Highlight Highlight Ja ja Herr Blunschi, die böse gelbe Macht. Sie kommt langsam, aber Sie kommt. 🤦🏻‍♂️
    • Kessler Hansjörg 28.03.2020 23:42
      Highlight Highlight lass dich überraschen. ^^ *hust
      Play Icon
    • äti 29.03.2020 16:32
      Highlight Highlight ... und mit der Seidenstrasse gehts noch schneller.
    • Calvin Whatison 29.03.2020 16:56
      Highlight Highlight 😂👍🏻
  • ChiliForever 28.03.2020 22:52
    Highlight Highlight „Wie umgehen mit der grössten Krise seit Menschengedenken?“
    „Die Coronakrise ist der massivste Eingriff in unser Alltagsleben seit 100 Jahren. “

    So, und jetzt noch mal zurück auf die Schulbank und ein bisschen Geschichte WWI und WWII.

    Die Relativierung ist ja schon fast auf AfD-Niveau, wenn‘s nicht so erschreckend naiv wäre...
    • Toni Müller 29.03.2020 00:45
      Highlight Highlight Bin ganz Ihrer Meinung. Spanische Grippe, Grosse Depression, etc. alles klein Problem...
    • Hierundjetzt 29.03.2020 14:36
      Highlight Highlight Ja, nur gehts dieses eine mal nicht um Dein heissgeliebtes Deutschland aus dem Du geflohen bist noch um Deine politischen Aversionen.

      Blunschi hat exakt definiert warum es für die *Schweiz* die grösste Krise ist.

      Bitte Artikel lesen und danach in die Tasten hämmern -nicht umgekehrt
    • karl_e 29.03.2020 16:31
      Highlight Highlight Die Weltkriege, die spanische Grippe, die Depression waren nur Probleme im "heissgeliebten Deutschland"?
      Da haben mir meine Eltern aber anderes erzählt.
      Hierundjetzt muss noch seeehr jung sein - und sein Geschichtsunterricht endete wie zu unseren Zeiten im Jahre 1848.
    Weitere Antworten anzeigen
  • P. Silie 28.03.2020 22:51
    Highlight Highlight Gut geschrieben. Der Kommentar widerspiegelt die Realität und kein Wunschdenken.

    Der Begriff Vollkasko-Mentalität gefällt mir als Beschreibung sehr. Es würde sich mit meiner Aussage decken die ich bereits in vorherigen Kommentaren tätigte:

    Der Westen gewichtet die individuelle Freiheit des Einzelnen höher als der Schutz der Allgemeinheit. Das bezeugen u.A. auch Urteile von Gerichten die jeweils mehrfach Pädophile wieder auf die Allgemeinheit loslassen.

    Jeder will heute alle möglichen und unmöglichen Freiheiten haben und keiner will mehr Verantwortung übernehmen.
    • HugoBalls 28.03.2020 23:29
      Highlight Highlight Warte... das klingt schon fast nach den Anhängern gewisser Kirchen
    • P. Silie 29.03.2020 09:04
      Highlight Highlight Anhang ein klitzekleiner Ausschnitt aus der Welt am Sonntag:

      "WELT AM SONNTAG: Gibt es Bereiche, für die Sie sagen würden, egal wie es in dieser Epidemie weitergeht – diese Einschränkung ist zu teuer bezahlt?

      Habeck: Ja, sicher. Wenn zum Beispiel der Staat so weit geht wie in China, dass er den Gesundheitszustand aller Menschen durchleuchtet und transparent macht, sodass es keine Privatheit mehr gibt, dass alle individueller Freiheiten, teils sogar Gefühle der staatlichen Kontrolle unterliegen."

      Hier sieht man klar was ich meine... Individuelle Freiheit vs. Schutz der Allgemeinheit.
    • P. Silie 29.03.2020 13:30
      Highlight Highlight @ Hugo Balls: Es ist eine Feststellung und hat nichts mit Glaube zu tun.. dennoch würde mich interessieren welchen Glauben Sie meinen?

      Ich sehe mich als Ungläubigen, als Taoisten.. Aber wie sagt man so schön - im Schützengraben gibt es nur wenige Atheisten - ergo weiss man ja nie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Srslyguys? 28.03.2020 22:42
    Highlight Highlight Was lernen wir,
    Jobs: Nicht alle Jobs scheinen so "wichtig" zu sein ein Büro besitzen zu müssen.
    Gesundheit: Der Abbau und die Geringschätzung der Pflegekräfte (v. A. im Spital) muss endlich aufhören.
    Politik: Vollblut-Politiker (z. T. eben die wohlbekannten Lobby-Marionetten) sollten "gegangen werden" und Politik in Zukunft doch lieber von Leuten vom Fach gemacht werden, die dann mal tatsächlich was von ihrer jeweiligen Politiksparte verstehen.
    Bildung: Es scheinen letzten Endes doch weniger die Problemlehrer zu sein, sondern doch eher die Eltern daheim
    , die das Problem sind. #Dankecorona
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 28.03.2020 23:41
      Highlight Highlight Diese Geringschätzung gilt eigentlich auch für Auffüller im Supermarkt. Leute, die täglich über acht Stunden mehr oder weniger mit langweiligem Regalauffüllen und wiederholtem Zurechtbüscheln der von Kunden unliebsam behandelten Waren beschäftigt sind. Hab's mal in Teenager-Jahren in den Ferien gemacht. Hat gereicht. Eigentlich gilt es für viele Jobs. Nur denkt da nie jemand dran. Konsumismus berauscht halt und macht vergesslich.
      Vollprofipolitiker sind mit demselben Problem konfrontiert: Kompromissfindung. Endloses, unlösbarers Problem. Neue Frage: Braucht's überhaupt Politiker?
      Bildung: 🎯
    • Gubbe 29.03.2020 00:25
      Highlight Highlight Ich habe ein recht grosses Bureau, und ich bin für mich wichtig. Für Ärzte, Pflegekräfte im Spital habe ich überhaupt keine Geringschätzung, im Gegenteil. So wie viele andere auch. Die Politiker die gegangen werden sollten um Leuten vom Fach Platz zu machen, einverstanden. Nur welches Fach denn? Alle 4 Jahre die Fachkräfte auswechseln?
      Eltern so um die 40 hatten in der Schule noch die 'Mengenlehre'. Nicht alle Eltern waren Scheinwerfer in der Schule. Es ist schon an den Lehrern, den Schülern Schulwissen zu vermitteln.
  • NumeIch 28.03.2020 22:34
    Highlight Highlight Blunschi und Trump, Brüder im Geiste.

    Play Icon


    • NumeIch 28.03.2020 22:58
      Highlight Highlight Mein Kommentar war als Frage gedacht. Brüder im Geiste? Ich kenne die Antwort nicht. Ich finde einfach schade, dass man von einem chinesischen Virus, einem Virus der von China auf die Welt losgelassen wurde spricht. Warum sagt oder schreibt man sowas? Gerade in diesen Zeiten sollten wir doch zusammen stehen. Herr Blunschi bitte um Antwort?
    • Gubbe 29.03.2020 00:30
      Highlight Highlight Zusammenstehen schon, aber bei Trump doch lieber einen etwas grösseren Abstand. Den Pence kann man vernachlässigen, der steht einfach immer so da.
  • Zyniker haben es leichter 28.03.2020 22:27
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • swisskiss 28.03.2020 22:51
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Varanasi 28.03.2020 22:52
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Zyniker haben es leichter 29.03.2020 01:12
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
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  • Alteresel 28.03.2020 22:24
    Highlight Highlight Hätte der Homo Sapiens fortwährende aus seiner Geschichte gelernt, wir lebten im Paradies.
  • Zeit_Genosse 28.03.2020 22:24
    Highlight Highlight Die Natur ist die Natur. Sie hat kein Gewissen und Ziel. Leben bedeutet überleben. Das haben wir vergessen.
    • Dominik Treier 28.03.2020 22:43
      Highlight Highlight Das verstehen die Meisten nicht, wenn es z.B. um Umwelt- oder Klimaschutz geht.

      Es gilt nicht eine böse Entität nahmens Natur zu schützen, mit der man sich nur um Ressourcen und Land zankt! Der Natur und dem Planeten ist es scheissegal was wir mit ihnen machen, denn sie wird es auch in Millionen von Jahren noch geben. Wir sind diejenigen, die unseren Egoismus und unsere herbeifantasierte Unabhängigkeit beiseite schieben müssen um uns Lebensbedingungen erhalten zu können, die diesen Planeten für künftige Generationen noch bewohnbar machen. Wir nützen uns allen vor allem selber!
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 28.03.2020 23:49
      Highlight Highlight @Treier: Naja, man könnte jetzt argumentieren, die Natur (manchmal auch Mutter Natur oder Mutter Erde genannt) hätte die Menschheit hervorgebracht. Und wie es bei Menschen auch vorkommt, dass Kinder ihre Eltern töten, kann dies auch bei der Beziehung Mensch und Natur der Fall sein.
      Würden alle Kinder mit ihren Eltern so respektlos umgehen wie der Mensch mit der Natur, würden die Kommentare hier alsbald verschwinden. Möglicherweise schafft es der Mensch, dass das Lebenselixir der Erde, was auch immer es ist, auch bald verschwindet. Ich traue es der Menschheit zu. Uneingeschränkt.
  • Füdlifingerfritz 28.03.2020 22:22
    Highlight Highlight "China, das das Virus auf den Rest der Welt losgelassen hat und dies nun zu vertuschen versucht."
    Puuuh, harte Worte.
    Schlechte Formulierung oder Verschwörungstheorie ?
  • Noblesse 28.03.2020 22:18
    Highlight Highlight Wie können Sie schon ein Fazit ziehen inmitten dieser Krise? Wo nicht alle die 2 m einhalten, Fallzahlen noch so stark steigen können, dass die Spitäler überlaufen sowie Masken, Tests u.a fehlen. Jetzt ist leider leider Krise und nicht Aufarbeitung. Ohne rigoroses richtig viel Testen und weitere Wochen 2 m Regel wütet dieser Virus noch lange. Das müssten Sie jetzt schreiben. Leider mein Gefühl!
  • Barthummel 28.03.2020 22:18
    Highlight Highlight Ser Mensch ist das eigentliche Virus!
    • C 28.03.2020 22:56
      Highlight Highlight Not The 12 Monkeys. The seven thinking steps. You dreamer, you!
      Benutzer Bild
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 28.03.2020 23:17
      Highlight Highlight Der Mensch ist einfach ein Parasit. Aber den meisten Menschen ist diese Einsicht nicht gegeben. Sie parasitieren einfach weiter und weiter und weiter. Ihre objektiv gesehen fragwürdige Existenz ist in deren Augen ein "No Brainer".

      Definition: Parasitismus bezeichnet den Ressourcenerwerb eines Lebewesens (genannt Parasit) mittels eines in der Regel erheblich größeren Organismus einer anderen Art.
  • walsa 28.03.2020 22:17
    Highlight Highlight ganz ehrlich, meine hoffnung ist begrenzt. idioten die schon vor corona idioten waren werden auch danach noch idioten sein. ruhe und reflexion ist eben nichts für feiglinge.
    • FrancoL 29.03.2020 01:47
      Highlight Highlight Nun man hofft auf die die noch nicht ins Lager der Idioten übergewechselt haben die Zauderer, die sich noch nicht festgelegt haben und nun durch diese Krise vielleicht sich entschliessen nicht zu den Idioten gezählt zu werden.
  • Ranzelpanzel 28.03.2020 22:17
    Highlight Highlight Machen Sie lieber mal einen Artikel was man von der Pandemie mit der Schweinekrippe (H1N1) lernen kann und sollte.

    Sie können gerne zu einem anderen Schluss kommen aber damals gab es im Schnellverfahren freigegebene Impfungen mit häufigen Nebenwirkungen und ohne Wirkung. Medikamente wie Tamiflu das von Donald Rumsfelds Firma verkauft wurde und wer hat‘s gekauft Rumsfeld selbst für die Regierung und dabei hohe Milliardenbeträge einkassiert.

    Ihr werdet sehen es wird wieder genau gleich kommen, wenn nicht schlimmer.
  • Varanasi 28.03.2020 22:08
    Highlight Highlight Zur Politik und den Populisten:
    Die AfD hat nach neusten Umfragen um die 4 Prozentpunkte verloren, weil sie eben nichts zur Verbesserung der Lage beitragen können (das tun sie sonst allerdings auch nicht). Im Gegenteil, da laufen sie noch in abgeriegelte Krankenhäuser und verteilen Blumensträusse.
    Also ich hoffe, dass dies nicht zutrifft, dass Populisten aller Couleur von dieser Krise profitieren. Auch in Brasilien ist inzwischen der Widerstand gegen Bolsonaro gross. Ok, die USA ist wohl ein Sonderfall. Dass Trumps Werte im Moment steigen ist für mich unerklärlich.
    • bokl 28.03.2020 22:29
      Highlight Highlight Die USA ist erst am Anfang der Krise. Wenn in zwei Wochen die Kacke richtig am dampfen ist, kann auch Trump einpacken.
    • Beggride 28.03.2020 22:37
      Highlight Highlight Ich hoffe, dass die Amis wenigstens nicht so dumm sind und Trumps Schlampereien auch noch während und nach ihrer eigenen Erfahrung mit dem Virus beschönigen. Ich will damit jedoch nicht sagen, dass ich hoffe, dass es sie schlimm treffen wird!
  • Philippe Bachmann 28.03.2020 22:05
    Highlight Highlight Bitte Sapiens: A Brief History of Humankind von Yuval Noah Harari lesen.
    • HugoBalls 28.03.2020 23:34
      Highlight Highlight Sehr gutes Buch. Factfulness wäre auch noch ein must-read
  • Roland Strauss 28.03.2020 22:00
    Highlight Highlight Soso, die Populisten haben keine Antworten. Wer hat den Antworten? Vielleicht die Globalisten? Die waren doch bisher am Ruder und haben es vermasselt. Und nein, wir werden kurzfristig nicht mehr fliegen und konsumieren. Wir gehen jetzt erst mal durch eine Depression. Aber wenn wir die Produktion erst mal zurückgeholt haben, kriegen wir einen richtigen Wirtschaftsboom, wie in die Amerikaner bis vor kurzem erlebt haben.
    • P. Silie 28.03.2020 22:44
      Highlight Highlight Nein, die Rechtspopulisten haben AUCH keine Lösungen wie die anderen Partein - das Wort AUCH ist hier hervorzuheben.

      Die Argumentation der Rechtsparteien im zukünftigen Wahlkampf dürfte deswegen auch nicht Lösungsvorschläge zur Bekämpfung der Krise sein, sondern hervorzuheben, dass durch Re-Nationalisierung es viel weniger zu einer solchen unkontrollierten Pandemie gekommen wäre (ob das nun stimmt steht auf einem anderen Blatt).
    • FrancoL 29.03.2020 01:56
      Highlight Highlight @P.Silie;
      Wäre mir entgangen, dass Populisten nicht auch der Globalisation der Ware zuträglich sind.
      Wäre mir entgangen, dass Populisten nicht gerne in fremden günstigeren Ländern die Produktion erhalten wollen.
      Das ist ja genau das perfide, sie möchten niemanden ins Land lassen aber bestens im Ausland sich mit Waren und Leistungen eindecken. Es liegt nicht an der Personenfreizügigkeit, dass sich etwas verbreitet sondern an unserem Drang uns über die Grenzen hinaus zu bewegen. Bergamo zeigt dies exemplarisch, auch wenn viele meinen es habe in Prato wegen den Chinesen begonnen.
    • P. Silie 29.03.2020 13:37
      Highlight Highlight (1/2) @ Franco: Wie ich schrieb: "(ob das nun stimmt steht auf einem anderen Blatt)." Ich persönlich teile diese These der rechten Parteien nicht. Ein Umdenken wird zum Teil dennoch stattfinden müssen -> ob man strategisch wichtige Produktionen und Knowhow tatsächlich komplett ins Ausland verlegen muss?

      Ich muss eingestehen, dass ich überhaupt kein Fan der Stadt Mailand bin, dennoch habe ich mich schon vor über 10 Jahren als Fan der Sino-Kultur gerne 1x im Monat in der via Paulo Sarpi rumgetummelt. Dass der Outbreak tatsächlich in der Lombardei Umgebung stattfand (Malpensa / Linate) und bei..
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  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 28.03.2020 21:30
    Highlight Highlight Zu den toten Ärzten in Italien: "Das jüngste Opfer war 57 Jahre alt, das älteste 87."

    Also bitte... Da dürften auch natürliche Umstände wie ein Herzinfarkt darunter sein. Oder Überarbeitung. Oder eine Vorerkrankung der Lunge. Es wird schlicht überdramatisiert. Medien halt. Dramen bringen Klicks.
    • Ranzelpanzel 28.03.2020 22:09
      Highlight Highlight Das selbe habe ich in einer seriösen Quelle auch gelesen. Es waren vor allem Ärzte a.D. und die noch arbeiteten waren sehr alt.
      Schon schlimm, dass man noch nicht mal dies recherchiert. Es wird meines Erachtens auch überdramatisiert.
    • Ferd Blu 28.03.2020 22:09
      Highlight Highlight Man sollte hinzufügen das Italien die Anzahl toten durch COVID-19 so zählt, das Infizierte mit Vorerkrankungen die starben, mit in die Statistik kommen, egal ob COVID-19 die Todesursache war oder nicht. Dies kann die Statistiken die hier verbreitet werden stark verfälschen. Möglicherweise verfälscht dies auch die Lagebeurteilung. Was noch strengere Massnahmen als jetzt aus meiner Sicht nicht rechtfertigt.
    • Coffeetime ☕ 28.03.2020 22:26
      Highlight Highlight Also als ob es normal wäre, dass in Norditalien jeden Tag 1000 Menschen sterben und die Krankenhäuser so am Limit laufen. 🤦🏻‍♀️

      Man kann ja sich wirklich alles schön reden...
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  • Kessler Hansjörg 28.03.2020 21:20
    Highlight Highlight "Was wir aus Corona lernen müssen" ? Das der Homo-sapien ein Parasit und unberechenbar ist. *hust
    • Dominik Treier 28.03.2020 22:48
      Highlight Highlight Nun ich finde Menschen immer lustig, die sich selbst als den grössten Abschaum bezeichnen und geradezu lächerlich selbstherrlich, wenn sie sich dann auch noch als die einzige Ausnahme zu begreifen scheinen...

      Kein Mensch will schlecht sein und wenn er es trotzdem für nötig befindet, dann ist höchstens das System schlecht, dass ihm die notwenigkeit dazu vermittelt!
  • Kessler Hansjörg 28.03.2020 21:06
    Highlight Highlight "Was wir lernen können?" ... Es gibt zu viele Luschen.
  • Yann Wermuth 28.03.2020 21:05
    Highlight Highlight „China, das das Virus auf den Rest der Welt losgelassen hat“ - bitte mehr sorgfalt bei den formulierungen... oder soll wirklich absicht unterstellt werden? Come on...
    • NumeIch 28.03.2020 22:16
      Highlight Highlight Diese Aussage ist sogar rassistisch. Greift hier der Diskriminierungsartikel?
    • P. Silie 28.03.2020 22:34
      Highlight Highlight Also ich weiss nicht wie Sie folgende Situation anders beschreiben wollen:

      - Erste Fälle aufgetreten Anfang Dezember
      - Chat-Gruppen der involvierten Ärzte die sich über Covid 19 austauschten wurden unterbunden
      - Ärzte wurden angehalten NICHT über das Geschehen zu kommentieren - es wären Gerüchte
      - Ärzten wurde gedroht, sollten sie über die Covid 19 Fälle Medien oder das Ausland informieren
      - Über 3 Wochen später wird langsam aber sicher das Ausmass der Viruserkrankungen bekannt und die Welt ein bisschen informiert

      Der Watson Artikel gibt über 3 verpennte Wochen Aufschluss. https://www.watson.ch/!169189003
    • HugoBalls 28.03.2020 23:27
      Highlight Highlight Ich sehe schon die Aluhutfraktion
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  • Murspi 28.03.2020 20:58
    Highlight Highlight Was wir lernen können: Mehr das Leben ausleben und immer schön cool bleiben! :)
    • ostpol76 28.03.2020 21:23
      Highlight Highlight Was wir lernen sollten: Wegkommen von dieser schneller, besser, billiger Mentalität.
    • Silent_Revolution 28.03.2020 22:01
      Highlight Highlight Das ist so 1960; Hypochondrie isch Läbä!
    • Rosesarered 28.03.2020 22:18
      Highlight Highlight Danke Ostpol76 👍🏻! Du hast recht!
      Oberflächlichkeit ist ein No-Go!
    Weitere Antworten anzeigen
  • NumeIch 28.03.2020 20:56
    Highlight Highlight Yeah eine Blunschi Analyse.
  • Ludwig XVI 28.03.2020 20:50
    Highlight Highlight Was soll denn Krisis in diesem Zusammenhang für ein Wort sein?

    Krise oder crisis.... Aber deutsche Wörter verdenglischen und dann noch auf dem Englischniveau meiner Grossmutter ( in aller Ehren) wird ja immer schlimmer...



    • Corpus Delicti 28.03.2020 22:29
      Highlight Highlight Krisis ist im Deutschen eine Nebenform zu Krise und bezeichnet außerdem:

      Krisis (Medizin), eine plötzliche Veränderung des Gesundheitszustandes, insbesondere Fieberabfall.

      Das Wort gibt es schon länger als sein angelsächsisches Pendant (ups, ein "Freutsches" oder "Deuzösisches" Wort, Entschuldigung!).
    • Pandabarius 28.03.2020 22:47
      Highlight Highlight Krisis ist altgriechisch. Lesen und verstehen hilft. Bildung auch.
  • Me, my shelf and I 28.03.2020 20:49
    Highlight Highlight Zur Überschrift:
    Ehhh... 2. Weltkrieg?
  • Faethor 28.03.2020 20:44
    Highlight Highlight Ich fürchte, das wir leider genau dort weitermachen wo wir aufgehört haben.
    • ninolino 28.03.2020 22:56
      Highlight Highlight ... und dann noch mehr, das Verpasste muss ja aufgeholt werden...
  • Schiri 28.03.2020 20:40
    Highlight Highlight Weshalb schreiben Sie, dass China das Virus losgelassen hat?

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