Schweiz
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Kapstadt, Südafrika, Bild: Shutterstock

Südafrika hat am 1. Oktober seine Grenzen zwar für diverse Länder wieder geöffnet, aber für Schweizer sind die Schönheiten von Kapstadt und Südafrika weiterhin nicht erreichbar. bild: shutterstock

Deutschland zögert, dabei wären wir klar ein Risikoland – hier kannst du noch hinreisen

Das Coronavirus schränkt die Reisemöglichkeiten weiterhin ein. Wo darf man als Schweizer überhaupt noch einreisen? Wo braucht's einen negativen Coronatest oder Quarantäne? Und wo kommt man gar nicht rein? Die Übersicht der wichtigsten Reiseziele.



Auch nach den Herbstferien fragen sich viele: Wo kann ich überhaupt noch hin ins Ausland? Wo sind Weihnachtsferien möglich? Sicher kann aktuell nur etwas gesagt werden: Weit vorausplanen ist genauso schwierig, wie Prognosen zu wagen. Die epidemiologische Lage kann sich schnell ändern. Die Schweiz steht mit 97 Neuinfektionen pro 100'000 Einwohnern in den letzten 14 Tagen deutlich über dem eigenen Grenzwert von 60.

Wir blicken darum auf den aktuellen Stand in den meisten europäischen Ländern, allen Nationen, für die das BAG keine Reisewarnung ausgesprochen hat, und weitere Länder, welche als Reiseland für Schweizer beliebt sind. Die hier genannten Massnahmen gelten dafür immer für in der Schweiz wohnhafte Personen, die nicht Bürger des Ziellandes sind oder dort irgendwelche Aufenthaltsgenehmigungen oder Familienangehörige haben.

Stand der Daten

Der Artikel wird in unregelmässigen Abständen aktualisiert. Siehe dazu auch die Infobox am Ende des Artikels. Aktueller Stand der Daten ist der 12. Oktober.

Einreisemöglichkeiten für Schweizer in ausgewählte Länder

Achtung: In diversen Ländern muss man sich Online vor der Einreise registrieren – auch wenn sonst keine Massnahmen gelten. Diese Länder werden hier NICHT separat aufgeführt.

Die Einreisesituation in graue Länder wurde nicht berücksichtigt

Einigermassen erstaunlich: Seit die Zahlen in der Schweiz massiv zulegen, hat praktisch noch kein Land mit verschärften Massnahmen reagiert. Teilweise folgen die wöchentlichen Updates in den nächsten Tagen. Diese dürften mit Spannung erwartet werden.

Die Schweiz bewegt sich aktuell deutlich über der eigenen Grenze von 60 Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner in den letzten 14 Tagen. Einzig in in Basel-Landschaft (58) wurde die von der Schweiz selbst gesetzte Grenze von 60 nicht überschritten:

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Deutschland müsste die Schweiz als Risikoland behandeln

Wann Länder Massnahmen für Einreisende beschliessen, ist überall unterschiedlich. Die baltischen Staaten machen dies beispielsweise schon bei 16 Neuansteckungen pro 100'000 Einwohner in den letzten 14 Tagen, andere Nationen haben ihren eigenen Schlüssel entwickelt.

Tallinn, Estland, Bild: Shutterstock

Die kleine, aber feine Altstadt Tallinns (Estland) gibt's für viele Touristen aktuell nur mit einer Quarantäne bei der Einreise. bild: shutterstock

Deutschland beispielsweise hat die Grenze bei 50 Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner in den letzten 14 Tagen festgelegt. Mit den letzten Zahlen vom 12. Oktober würde die Schweiz bei 115 Neuinfektionen stehen und damit klar als Risikoland gelten.

Blicken wir auf die Kantone könnten aktuell gemäss der deutschen Regelung (50 Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner in den letzten 7 Tagen) mit Basel-Landschaft (47), Solothurn (48) und Schaffhausen (49) drei Kantone gerade noch unter der Limite bleiben. Zudem ist unklar, wie Deutschland mit den Grenzkantonen oder allgemein den Grenzgängern umgehen will.

Aktuell stehen beim deutschen RKI nur Genf und Waadt auf der Risikoliste. Der Sprecher des Gesundheitsministerium sagte am Sonntag auf Anfrage der «bz basel»: «Wir stehen in einem stetigen Austausch mit dem Innenminister und dem Auswärtigen Amt. Wir werden uns zur Schweiz weiterhin austauschen und gegebenenfalls weitere Kantone in die Risikoliste aufnehmen.» Mit einem Entscheid ist in den nächsten Tagen zu rechnen.

Auch die Toskana müsste auf die BAG-Risikoliste

Wann Frankreich, Österreich und Italien reagieren und die Schweiz härter anpacken, ist aktuell offen. Das BAG aktualisierte seine Risikoliste bekanntlich am Montag. Doch schon jetzt müsste diese wieder angepasst werden.

Aktuell haben neben den Regionen Venetien, Ligurien, Kampanien und Sardinien, welche schon auf der BAG-Liste stehen, auch die Emilia Romagna, die Toskana, Umbrien und die Abruzzen die Schwelle von 60 Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner in den letzten 14 Tagen überschritten. Wann das BAG seine Risikoliste wieder aktualisiert, ist unklar.

Ebenfalls auf die Liste müssten die Grenzregionen zur Schweiz. Diese sind allerdings von der Quarantäneregelung ausgenommen.

Diese italienischen Regionen müssten auf die BAG-Risikoliste

Liste der Einreise-Möglichkeiten

Einreise ohne Einschränkungen:

Einreise mit negativem Corona-Test

Einreise nur mit Quarantäne

Wenn nicht anders vermerkt: 14 Tage Quarantäne

Spezialfälle

Keine Einreise möglich

Daten und Quellen

Die Daten aus diesem Artikel stammen aus offiziellen Quellen der entsprechenden Regierungen oder deren Botschaften in der Schweiz oder der EU. Da sich die Lage aber schnell und jederzeit ändern kann, sind sie ohne Gewähr. Wer in eines der genannten Länder reisen will, muss vor der Reise selbst bei den offiziellen Stellen die aktuellen Bestimmungen abklären.

Für die Schweizer Zahlen gelten diejenige vom BAG, die Einwoherzahlen vom BfS.​

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63 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Cash
03.09.2020 15:25registriert April 2016
Ein Abgleich mit wo man z.Zt. keine Quarantäne bei Rückkehr machen müsste wäre hier interessant. Kann man zwar nachschlagen, aber sind vermutlich nicht mehr viele Länder 🙈
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swisszelli17
03.09.2020 22:44registriert November 2018
Da gibts mittlerweile lustige Kombinationen. Wer beispielsweise aus Österreich oder der Schweiz nach Grossbritanien reist muss in Qurantäne. Aus Liechtenstein aber nicht. Geht wohl nur mit dem Heissluftballon.
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MartinZH
03.09.2020 17:42registriert May 2019
Es gibt Länder, die einfach konsequent handeln, damit das Virus unter Kontrolle gebracht werden kann: Die Ukraine und Ungarn haben die Grenze einfach für alle Ausländer (mit Ausnahmen) geschlossen. Diese Länder wollen einfach keine weiteren "Import-Fälle" mehr, obwohl eine ganz untersch. Situation.
Was die Schweiz mit Frankreich (101 pro 100 Tsd. Fälle) und Kroatien (mit 90) macht, finde ich unverantwortlich und politisch problematisch. Warum führt man für Frankreich nicht sofort ein "Grenzgänger-Regime" (mit regelmässigen Tests) ein?
Die CH-Nachbarn schliessen auch, wenns bei uns grassiert.
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