Schweiz
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Regierungsraetin Silvia Steiner, Bildungsdirektorin, spricht waehrend der Medienkonferenz des Kantons Zuerich zur aktuellen Lage Coronavirus am Freitag, 13. Maerz 2020, in Zuerich. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Regierungsrätin Silvia Steiner während der Medienkonferenz des Kanton Zürichs am Freitag, 13. März. Bild: KEYSTONE

Interview

«Viele Menschen haben nun gemerkt, was unsere Lehrpersonen und Ausbildner täglich leisten»

Der Bund hat entschieden. Lehrabschlussprüfungen finden statt. Zürichs Bildungsdirektorin Silvia Steiner hat klare Vorstellungen, wie die Kantone nun vorgehen müssen. Und sie lobt das Engagement der Lehrerinnen und Lehrer: «Viele Menschen haben nun gemerkt, was unsere Lehrpersonen und Ausbildner täglich leisten.»



Frau Steiner, Bundesrat Alain Berset hatte seinen letzten arbeitsfreien Tag im Februar. Wie sieht es bei Ihnen aus? Werden Sie über Ostern ein paar freie Tage geniessen können?
Es gibt viel zu tun. Ich bin aber digital gut vernetzt, so dass ich auch einmal von zuhause aus arbeiten kann. Da wird es sicher die eine oder andere ruhige Stunde über Ostern geben.

Am 16. März schlossen alle Schulen. Damals sagten Sie, dass kein Weg an einer Chaosphase vorbeiführe. Ist diese nun überwunden?
Die ist definitiv vorbei. Die ersten Wochen waren anstrengend und haben alle Beteiligten gefordert. Aber ich bin der Meinung, dass es sehr gut geklappt hat.

Es ist weiterhin unklar, ob die Schulen nach dem 19. April wieder öffnen. Aktuell sieht es nicht danach aus. Was heisst das für Ihre Arbeit und die aller anderen Bildungsverantwortlichen?
Wir haben nun drei Phasen durchlaufen. Die erste Aufgabe war es, zu schauen, dass jedes Kind in der Volksschule betreut wird. Dann ging es um den Aufbau des Fernunterrichts. Anschliessend erfolgte dann die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler.

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Wenn die Schulen auch nach den Frühlingsferien geschlossen bleiben, folgt dann die Phase vier?
Es gibt immer Optimierungsmöglichkeiten. Die Schulen arbeiten konstant daran, den Fernunterricht noch weiter zu verbessern und Unterstützungsmöglichkeiten auszuarbeiten. Dauern die Schulschliessungen länger, müssen auch im Fernunterricht Mankos erkannt und beseitigt werden.

«Ich gehe davon aus, dass die schriftlichen Prüfungen ausgesetzt werden.»

Was sind aktuell die grössten Schwierigkeiten?
Schwierig ist es dort, wo wir noch keine konkreten Lösungen haben.

Bei den Lehrabschluss- und Maturaprüfungen...
Genau. Dort muss der Bund darüber entscheiden, ob und in welcher Form Prüfungen durchgeführt werden oder nicht.

Wann wissen betroffene Schülerinnen und Schüler mehr? Wann werden endlich Entscheide gefällt?
Am Donnerstag* findet ein Spitzentreffen statt, an dem über die Lehrabschlussprüfungen diskutiert wird. Ich gehe davon aus, dass die schulischen Prüfungen ausgesetzt werden. Es geht um eine Güterabwägung. Die Gesundheit der Bevölkerung ist ein Gut, das wir aktuell schützen müssen. Da ist die Gefahr zu gross, dass bei einer Prüfung vor Ort mit Hunderten Lernenden und Lehrpersonen Personen infiziert werden könnten.

Und wie sieht es bei den praktischen Prüfungen aus?
Da entscheiden die Branchenverbände im Dialog mit Bund und Kantonen. Auch das wird heute Donnerstag diskutiert. Aber ich wünschte mir hier eine möglichst einheitliche Lösung. Das gestaltet sich schwierig. Die Verhältnisse in den Kantonen sind aktuell sehr unterschiedlich. Man entscheidet anders in einem Kanton wie Tessin oder Waadt, wo die Belastung und der Leidensdruck aufgrund der höheren Covid-Fallzahlen viel höher sind als beispielsweise in der Deutschschweiz.

Sie sind auch Präsidentin der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK). Wenn Sie wählen könnten, welche Lösung schwebt Ihnen in den Kantonen vor? Sollen alle Lehrabschlussprüfungen ausfallen?
Ich möchte für alle Berufe in allen Kantonen die gleiche Lösung. In Kantonen mit hohen Infektionsraten, also beispielsweise im Tessin, der Waadt oder Basel-Stadt ist davon auszugehen, dass keinerlei Prüfungen durchgeführt werden können. Daran sollten sich auch die anderen Kantone orientieren. Alle Berufe sollten gleich behandelt werden.

Was ist mit den Maturaprüfungen?
Hier haben wir noch etwas mehr Zeit mit der Entscheidung, weil diese erst im Juni stattfinden. Die Diskussionen laufen derzeit auf Hochtouren. Bis spätestens Anfang Mai möchten wir Klarheit.

Der Kanton Zürich hat bereits früh agiert. Am 26. März wurden die mündlichen Aufnahmeprüfungen für Kurzgymnasien, Handels- und Fachmittelschulen abgesagt. Wie wichtig war dieser Entscheid?
Bei allem, was der Kanton eigenständig entscheiden kann, wollten wir so schnell wie möglich eine Lösung. Der Entscheid war eine grosse Entlastung für die Schülerinnen und Schüler und für das Schulfeld. Viele Kinder standen unter Stress, weil sie nicht wussten, wie es weitergeht.

Rutschen damit nicht auch Schülerinnen und Schüler in eine Fachmittelschule, die es mit Prüfung wohl nicht geschafft hätten?
Jene, die es ganz knapp nicht geschafft hätten, werden dieses Jahr auch aufgenommen. Aber es gibt ja immer noch eine Probezeit. Es wird bei einigen darum in der Schule sicher einen grösseren Effort brauchen. Aber dem schaue ich gelassen entgegen. Mir ist es primär ein Anliegen, dass möglichst viele junge Menschen einen Ausbildungsplatz erhalten oder eine Schule absolvieren können. Auch im Hinblick darauf, dass die Lage auf dem Lehrstellenmarkt sich aufgrund der Coronakrise verschlechtern wird.

Welches sind aktuell ihre Sorgenkinder?
Junge Menschen, die nur eine grundlegende Ausbildung haben oder solche mit Sprachschwierigkeiten oder körperlichen Einschränkungen. Ich gehe davon aus, dass vor allem Kleingewerbler und Arbeitnehmer aus handwerklichen Berufen unter der Coronakrise leiden werden. Ob diese noch Lehrstellen anbieten können, ist zurzeit eine offene Frage. Ich bin jedoch überzeugt, dass die meisten alles daran setzen, wieder Lehrstellen anbieten zu können.

«Viele Menschen haben nun gemerkt, was unsere Lehrpersonen und Ausbildner täglich leisten.»

Wir blicken in die Zukunft. Es ist April 2021. Wie werden sie an diese Zeit zurückdenken?
Das ist schwierig zu sagen. Ich glaube, wir werden sagen können, dass es eine sehr herausfordernde Zeit war – in der wir – neben all den Schwierigkeiten – auch viel Neues und Positives entwickelt haben. Unser System wird einem enormen Stress- und Bestandestest unterzogen. Prioritäten werden sich verschieben, viele Dinge werden nicht mehr so wichtig sein wie vorher. Viele Menschen haben nun gemerkt, was unsere Lehrpersonen und Ausbildner täglich leisten. Aber wir haben hier in der Krise immer noch sehr gute Bedingungen. Uns geht es grundsätzlich gut, wir haben genügend zu Essen und soziale Absicherungen. Wir werden einen Ausweg aus der Krise finden.

*Die Berufsbildner haben sich um 13.30 Uhr auf eine schweizweit einheitliche Lösungen geeinigt. LAP können in diesem Jahr trotz der Coronapandemie stattfinden. Bei praktischen Prüfungen müssen die Empfehlungen des Bundes eingehalten werden. Auf schulische Prüfungen wird verzichtet. Darauf haben sich die Akteure in der Berufsbildung geeinigt.

Die praktischen Arbeitsprüfungen werden demnach pro berufliche Grundbildung vorbereitet – teils unterschiedlich nach Branche, Fachrichtung oder Schwerpunkt. Es soll eine in allen Kantonen und an allen Prüfungsorten durchführbare Variante gewählt werden. Der Bund entscheidet abschliessend. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hardy18 10.04.2020 12:11
    Highlight Highlight «Viele Menschen haben nun gemerkt, was unsere Lehrpersonen und Ausbildner täglich leisten»

    Und wie ich das Gemerkt habe und es auch schätze, dass mein Kind bei/mit euch unterrichten zu lassen.

    Leute die nichts von euch halten, behaupten noch immer, beim zu Hause-Schule-machen, das 1+1=5 ist und nicht 4.

    Deswegen gibt es Jobs die jemand gern macht und dafür sich sogar ausbilden lässt. Denn wenn ich zu Ihnen gerufen werde, gibts zwei Gründe. Entweder sie haben kein Bock das selber zu machen oder keine Ahnung. 🤷🏼‍♂️ Egal welcher Grund vorliegt,sie werden mich lieben,für dass was ich kann 😏
  • runthehuber 10.04.2020 09:32
    Highlight Highlight Frau Steiner, ich weiss, was eine Lehrperson leistet. Aber haben die im Gegensatz zu uns Eltern nicht eine Ausbildung erhalten und werden bezahlt, für was sie tun. Oder erwarzen sie das von uns Eltern als Selbstverständlichkeit und erst noch gratis....
  • Beat-Galli 10.04.2020 00:08
    Highlight Highlight Was leisten Sie denn? Ich merke nichts. Das wenige Hausaufgaben erstellen?
    Und wie die Kinder sind, wenn Sie unterbeschäftigt zuhause hocken, weis ich über 13 Wochen im Jahr, wenn Ferien sind.
  • wicki74 09.04.2020 22:02
    Highlight Highlight Die meisten haben den Beruf gewählt, der sie anspricht. Für die Berufswahl braucht es weder Mitleid, Trost noch besonderes Lob.
  • Graf von und zu Trautmannsdorff 09.04.2020 18:07
    Highlight Highlight Für die Maturaprüfungen ist noch etwas Zeit, die finden erst im Juni statt. Falsch. Die schriftlichen Prüfungen beginnen im Kt. LU in der zweiten Hälfte Mai. Die mündlichen Prüfungen finden im Juni statt. Und bei den schriftlichen Prüfungen sind mehrere Dutzende Maturanden zusammen in einem Raum, 3 - 4 Stunden lang. Hier ist Klarheit gefragt: Einige Kantone preschen vor, bspw. hat der Kanton Zug die mündlichen Prüfungen dieses Jahr abgesagt. Völlig unverständlich, wie ich meine. Bei den mündlichen Prüfungen könnte man das Tröpfchensystem prima anwenden, bei den schriftlichen ist das unmöglich.
  • Antichrist 09.04.2020 17:40
    Highlight Highlight Die Lehrer haben die letzten paar Wochen doch nur alte Aufgaben verteilt. Viel gemacht haben die nicht.
    • Eau Rouge 10.04.2020 06:26
      Highlight Highlight Gehe ich Recht in der Annahme, dass du auch einer bist?!
      Ansonsten ist es Zeit, einer zu werden!😉

  • Chrigi-B 09.04.2020 16:47
    Highlight Highlight «Viele Menschen haben nun gemerkt, was unsere Lehrpersonen und Ausbildner täglich leisten»

    Lach mich ja kaputt, jööö, diese armen Lehrer....

    Diese Lehrer werden übrigens fürstlich entlöhnt für ihre 25 Lektionen pro Woche. Die haben eine kleiner Wochenarbeitszeit als Leute auf dem Büro, verdienen aber deutlich mehr und haben etwa Doppelt soviele Ferien.
    • Lucida Sans 09.04.2020 22:17
      Highlight Highlight Wenn der Job doch so locker ist - warum sind Sie nicht Lehrer geworden? In der Schweiz haben wir freie Berufswahl. Also, was jammern Sie?
    • ulmo 10.04.2020 00:29
      Highlight Highlight Genau, die Lehrer gehen unvorbereitet in die 25 Lektionen pro Woche, labern dort irgendwas und benötigen die verbliebene Freizeit um die Schulferien zu planen in der sie auch nichts machen müssen.

      Da scheint jemand den Beruf des Lehrers sehr gut verstanden zu haben. Wahrscheinlich sollten dieser am besten für wenig Geld von unqualifizierten Personen gemacht werden
  • no-Name 09.04.2020 16:26
    Highlight Highlight Ich für meinen Teil habe gemerkt, dass der Druck, die Konflikte und der Frust abnimmt und die Freude, Effizienz und Lernbereitschaft zu nimmt.

    Aber Krass wie Lehrer sich wieder aufspielen, Titelgeschichten bekommen, und selbst in dieser Situation in der sie wenn überhaupt, nur ganz am Rand beteiligt sind, durch die Lobby gut vertreten sind und ihre “Opferhilfe” beanspruchen.

    Für das Gesundheitswesen klatscht man an zwei Abenden... und selbst jetzt merkt niemand wirklich was Pflege/Ärzte leisten.

    Und jetzt blitzt los, ihr Kinderlosen Lehrerfreunde! 😈
    • Eau Rouge 10.04.2020 07:12
      Highlight Highlight Dem ist so. Herzlichen Dank dir, als Elternteil.

      Zum 2.Abschnitt.
      Nein. Nicht einmal am Rande, weil, Gesamtsumme aus Abschnitt 1.

      Und ja, bin wirklich auch sehr dankbar und froh, was Pflege/Ärzte zu leisten vermögen! Ganz ehrlich.

      Zum Schlusssatz. Schlechtes Gewissen?! Frustriert?!
      Werde auch Lehrer! Nichts hindert dich. Gar nichts!
  • benn 09.04.2020 16:25
    Highlight Highlight Ich habe gelernt das unsere schulen in den 70er jahren stecken geblieben sind. Lehrer können zwar basteln, singen, kochen, häckeln, stricken und musizieren von modernen arbeitsmethoden, digitalisierung und datenschutz haben sie keine blasse ahnung!
    • Saraina 10.04.2020 08:05
      Highlight Highlight Ja klar, alle Lehrer sind ja auch männlich und ü60. 🙄
    • CaptainHefner 10.04.2020 09:18
      Highlight Highlight Ich glaube, du bist in den 70er-Jahren stecken geblieben. Hast du mal was von Lehrplan 21 gehört? Dort findest du dann das überdimensional grosse Kapitel "Medien und Informatik". Dann erfährst du, was der Schulauftrag ist und die ausgebildeten Lehrpersonen unterrichten müssen/sollen.
      Aber grundsätzlich muss man jetzt aufpassen, dass man nicht irgendwelche Schlüsse zieht. Unterricht, wie er jetzt per Fernunterricht stattfindet, ist nicht der Normalfall. Es ist nicht möglich, irgendwelche Aussagen über Lehrpersonen und deren Unterricht zu machen, denn auch für diese ist diese Situation neu.
    • benn 10.04.2020 19:35
      Highlight Highlight Captain: mein ältester ist in wettingen an der bez in der 7ten klasse, er hatte bis dato noch nie it unterricht, singen, gestalten, kochen hö
      häckeln, stricken hatte er schon alles. It anwendung kommt in der 8ten als freifach und eltern müssen extra bezahlen. Nun ich bin zum glück vom fach und habs ihm beigebracht, er zeigt nun auch den lehrern wie sie einfachste sachen mache könnten. Schulinhalte sind teilweise echt nicht für diese welt!
  • imposselbee 09.04.2020 16:17
    Highlight Highlight Finde ich gut, dass die LAP‘s stattfinden, denn Social Distancing, Hygiene und Schutz werden/sind (und bleiben) unsere Realität - zumindest für einige Jahre.
  • Gubbe 09.04.2020 15:37
    Highlight Highlight Spricht die Züricher Bildungsdirektorin Silvia Steiner für die ganze Schweiz? Ja, die Lehrer machen ihren Beruf, aber sie sind keine Helden. Viel mehr könnte man denen, die wirklich Leisten, was nicht in ihrem Arbeitsbeschrieb steht, einen ordentlichen Bonus gewähren. Eigentlich wie die Oberen bei den Banken. Vielleicht nicht so viel, aber ein paar Tausender steuerfreies Geld, dürfte es schon sein.
    • Lord_Mort 09.04.2020 17:32
      Highlight Highlight Man darf durchaus den Lehrer*innen auch ein Lob aussprechen. Viele Lehrpersonen haben in dieser Zeit auch ausserordentliches geleistet. Die Organisation des Fernunterrichts ist nicht ganz einfach, v.a. in Kantonen bzw. Gemeinden wo die Digitalisierung der Bildung noch in den Kinderschuhen steckt. Da ist viel Kreativität gefragt. Ich arbeite z.Z. selber an einer heilpädagogischen Schule und habe gesehen, wie wichtig die Alltagstruktur Fernunterricht für die Kinder ist. Drum ein Dankeschön an alle Lehrer*innen in der Schweiz. Sie haben das auch verdient.
    • Garp 09.04.2020 18:34
      Highlight Highlight Die wirklich leisten? Du hast wohl keine Ahnung was die Lehrer alles über den Arbeitsbeschrieb hinaus leisten, auch ohne Corona.
    • Lucida Sans 09.04.2020 22:22
      Highlight Highlight Lieber Garp
      Leider waren alle Leute einmal in der Schule. Und deshalb zum absoluten Spezialisten berufen. Auch wenn sie von nichts eine Ahnung haben.

      Der Schulbesuch ist für alle gratis. Für einige vergebens.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Faethor 09.04.2020 14:56
    Highlight Highlight Gemerkt haben sies schon, aber es wird nichts ändern. Es wird immer noch an den falschen Orten gespart.
  • luegeloselaufe 09.04.2020 14:54
    Highlight Highlight Super und jene welche Maturaprüfungen haben sitzen weiterhin im Dunkeln. Was spricht bitte dagagen auch diese Prüfungen mit Durchschnittsnote zu ersetzen?
    Für Schüler ist das Ganze gerade ein riesen Chaos!
    • Ehringer 09.04.2020 15:48
      Highlight Highlight Nicht nur für Schüler. Für die ganze Welt. Auch die Schülerinnen und Schüler am Gymnasium werden eine Antwort erhalten. Bis dann steht wohl das an, was in einem normalen Jahr auch angestanden hätte: Sich auf die Maturaprüfungen vorzubereiten. Wenn sie nicht stattfinden, Glück gehabt.
  • Atavar 09.04.2020 14:45
    Highlight Highlight Mich stresst es überdurchschnittlich, dass in jedem Medium in maximaler Kadenz jeweils eine vermeintliche "Randgruppe" rausgepickt und dann so dargestellt wird, als würden nur diese "leiden".

    Für die Taxifahrer sind die Taxifahrer am schlimmsten dran und als einzige Vergessen. Für die freischaffenden Künstler, natürlich die Künstler, für ÖV das ÖV.

    Ist dieses "ich darf auf keinen Fall zu kurz kommen" so zentral? Hey verdammt, es gibt viele viele Menschen, die genau in dieser Zeit innovative Ideen haben. Aber klar, abwarten ist einfacher.

    Vielleicht spricht mir die Community Empathie ab.
    • Garp 09.04.2020 15:54
      Highlight Highlight Es ist für viele Gruppen schlimm. Wenn man zu einer Gruppe gehört, nicht mehr weiss, wie man seine Miete zahlen kann und die KK Beiträge, und das Nötigste an Essen, dann darf man das schon äussern. Mit zu kurz kommen hat das dann nichts mehr zu tun, das geht ans fundamental Existentielle. Nicht jeder schafft es da angesichts der Not innovativ zu werden und ein neues Geschäftsmodell aufzubauen. Manche sind auch gelähmt und hilflos.
    • no-Name 09.04.2020 16:28
      Highlight Highlight 👍🏽

      Und niemand jammert so laut wie Lehrer...

      Um die Pflegenden ist es Relativ still. Aber wie wollten sie klagen? Dafür brauchts Zeit!
    • wel_hued_morn_scho_wieder_gester_isch 09.04.2020 18:04
      Highlight Highlight @Garp
      Wie in anderen Artikel geschrieben wurde, werden Erntehelfer gesucht, ich weiss ein nicht gut bezahlter Job aber immerhin etwas um über die Runden zu kommen. Wenn man will, kann man viel!
  • Burdleferin 09.04.2020 14:43
    Highlight Highlight Ich frage mich schon lange, wie einem nicht klar sein kann, dass viele LehrerInnen zu den Helden ohne Umhang gehören 💕
    • ZEWA Wisch und Weg 09.04.2020 15:22
      Highlight Highlight och, danke 💜
      meist werde ich in der gesellschaft bloss angemotzt und jeder meint er seie ein absoluter schulexperte...

      da tut es gut mal so was wie dein lob zu lesen.
    • Badummtsss 09.04.2020 15:29
      Highlight Highlight Wenn ich das so betrachte, ist doch jeder in seinem Gebiet ein Held ohne Umhang.
    • Mira S. 09.04.2020 20:38
      Highlight Highlight Die Lehrerin (2. Klasse) meiner Tochter hat den Eltern kurz vor Ostern mitgeteilt, wie sie den Fernunterricht auf die Beine gestellt hat bzw. wie er funktionieren wird. Sie hat innert kürzester Zeit eine sagenhafte Leistung, in einer völlig schwierigen Situation, erbracht. Ich habe ihr dafür ein persönliches Kompliment ausgesprochen & sie hat sich gefreut. Aber ja - ich habe auch eine positive Grundeinstellung einer Lehrerin/einem Lehrer gegenüber. http://
  • Tiburon 09.04.2020 14:39
    Highlight Highlight Die Helikoptereltern haben verstanden, dass doch nicht der Lehrer das Problem ist.
    • Michele80 09.04.2020 15:08
      Highlight Highlight Die Helikoptereltern laufen gerade zur Höchstform aus. Von zig Anrufen auch Abends und am Wochenende über "ich bin sonst beruflich immer im Ausland aber JETZT kanm ich Ihnen sagen, was ihre Schule alles falsch macht" hin zum Mithören von vertraulichen SuS-Gesprächen und dem Einflüstern von Antworten bei mündlichen Übungen...
    • Varanasi 09.04.2020 15:39
      Highlight Highlight Meine Erfahrung als Elternteil:
      Ich bin ganz begeistert, wie kreativ die Lehrer sind und was sie aus dieser, doch für alle nicht einfachen, Zeit herausholen.
      Und die Eltern, die vorher schon gemeckert haben, die meckern jetzt noch mehr und wissen meist alles besser.
      Auch hier: danke an den tollen Einsatz der Lehrer/innen und bei den Eltern zeigt sich halt auch in der Krise der Charakter.
    • amberli 09.04.2020 17:27
      Highlight Highlight Genau das Gegenteil ist der Fall... Leider.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randen 09.04.2020 14:27
    Highlight Highlight Unterstützt bitte endlich die Eltern mit den Kita Beiträgen. Ich will gar kein Selbstlob blabla lesen. Klar leisten Lehrer viel sie haben aber auch eine guten Lohn, 12 Wochen Ferien und dann trotzdem Schilf Synode und weis der Kuckuck was noch alles. Das derzeit viel beklatschte Pflegepersonal hat einen tiefen Lohn und viele Kitas müssen bald schliessen... Schulen nicht oder?
    • ZEWA Wisch und Weg 09.04.2020 15:24
      Highlight Highlight also ein grundschulleher im kanton bern verdient etwa gleich viel wie eine pflegekraft.
    • ZEWA Wisch und Weg 09.04.2020 15:28
      Highlight Highlight und noch was mein lieber...

      ich habe nicht 12 wochen ferien.
      nach meiner arbeitszeiterfassung arbeite ich 200 stunden zu viel im jahr...

      danken tuns mir nur die SuS.
    • tr3 09.04.2020 15:35
      Highlight Highlight Seufz. Nein, Lehrer haben keine 12 Wochen Ferien. Und je nach Stufe und/oder Kanton ist der Lohn auch nicht grad überragend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 09.04.2020 14:20
    Highlight Highlight "«Viele Menschen haben nun gemerkt, was unsere Lehrpersonen und Ausbildner täglich leisten»"

    Hoffentlich sind darunter endlich auch ein paar Eltern. Also jene, die allein dafür verantwortlich sind. Den meisten anderen dürfte das eigentlich schon vorher klar gewesen sein. Übrigens leisten auch Gestellauffüller in den Läden so einiges. Wer's nicht glaubt, kann ja, statt in die Ferien zu verreisen, mal die Ferien als Gestellauffüller verbringen.

    #seikeinVerursacher
    • *klippklapp* 09.04.2020 18:49
      Highlight Highlight Eigentlich habe ich gedacht, diese Krise habe gezeigt, dass wir als Gesellschaft eben ALLE benötigen und auf einender angewiesen sind. Die Lehrperson - auf die Pflegekraft - auf die Verkäuferin - auf den Handwerker und umgekehrt!

      Jeder leistet seinen Beitrag und hat ein Dank verdient. Übrigens habe ich nicht das Gefühl, wenn jemand anderem gedankt wird, dass mir dann etwas weggenommen wird...
  • JayPi 09.04.2020 14:10
    Highlight Highlight LAP-Lehrabschlussprüfungen. Also Lehrabschlussprüfung-Lehrabschlussprüfungen?
    • corsin.manser 09.04.2020 15:21
      Highlight Highlight Danke für den Hinweis, wurde korrigiert.

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