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«Wenn wir Grünen Netto Null sagen, meinen wir dreimal so viel CO2 wie der Klimastreik»: Grünen-Präsident Balthasar Glättli. Bild: watson/keystone/klimastreik schweiz

Interview

Grüne vs. Klimastreik: Jetzt schlägt der Grünen-Präsident zurück

«Benutzt und belogen» worden seien sie von den Linken und Grünen, kritisierte der Klimastreik. Jetzt kontert Grünen-Präsident Balthasar Glättli die Vorwürfe der Bewegung. Und kritisiert gleichzeitig die SVP.

Othmar von Matt / CH Media



Die Grünen feierten 2019 einen grossen Wahlsieg. Doch jetzt befinden sie sich in der Krise. Was geschah?
Balthasar Glättli: Krise? Welche Krise? Die Krise, die mir Sorgen macht, ist die Klimakrise, die wir gemeinsam bewältigen müssen.

Die Bewegung Klimastreik wirft den Linken – also vor allem den Grünen – vor, «benutzt und belogen» worden zu sein. Das ist happig.
Diesen Vorwurf muss ich in aller Klarheit zurückweisen. Wir haben immer gesagt, die Schweiz solle sich am ehrgeizigen Ziel Netto Null 2030 orientieren. Und wir fordern Netto Null bis 2040 unter Einbezug der grauen Emissionen im Ausland wegen der importierten Produkte. Diese sind doppelt so gross wie die Inlandemissionen!

Der Klimastreik attackiert die Grünen frontal. Das muss eine Erschütterung sein. Die Bewegung war ein wesentlicher Faktor für den Wahlerfolg.
Diese Vorwürfe des Klimastreiks treffen mich. Wir Grünen haben von der Klimabewegung an der Urne nur deshalb profitiert, weil wir uns schon seit Jahren auf allen Ebenen für einen raschen und griffigen Klimaschutz eingesetzt haben.

Der Klimastreik sagt, die Grünen hätten nur «leere Worthülsen» geliefert.
Das ist falsch. Schauen Sie unsere Anträge im neuen CO2-Gesetz an und unsere Vorstösse. Ich selbst forderte lange vor dem Klimastreik, dass die Schweiz ab 2025 Autos mit Verbrennungsmotoren verbietet. Die Forderung wurde abgelehnt. Ich habe sie mit 2030 nochmals gestellt.

Der Klimastreik griff auch Fraktionschefin Aline Trede an. Vor den Wahlen hatte sie sich auf der Klimacharta der Bewegung zu Netto Null bis 2030 bekannt. Die Grünen fordern aber im neuen Klimaplan Netto Null erst bis 2040.
Der Klimaplan ist aktuell ein erster Entwurf, der aufgrund von Rückmeldungen überarbeitet wird. Die Jungen Grünen sind dabei mitbeteiligt.

Auch Sie persönlich haben die Klimacharta mit Netto Null 2030 unterschrieben. Genauso wie alle sechs Vizepräsidenten. Sie hatten einfach Glück, dass Sie nicht angegriffen wurden.
Mit Angriffen kommen wir nicht weiter. Oder sollte ich etwa den Klimastreik angreifen, weil er in seinen Forderungen die grauen Emissionen durch importierte Güter ausblendet? Wenn wir Grünen Netto Null sagen, meinen wir dreimal so viel CO2 wie der Klimastreik!

Der Klimastreik versteht auch nicht, dass die Grünen neue Ölheizungen erst ab 2030 verbieten wollen. Norwegen als Ölland tat das schon ab 2020.
Auch die jungen Grünen kritisierten das, und da stimme ich zu: Ich will diesen Punkt im Klimaplan verschärfen. Letztlich werden das die Delegierten entscheiden.

Möchten Sie schneller vorwärts gehen, dringen als Präsident aber nicht durch?
Ich möchte so konkret wie möglich Klimaschutz machen. Keine künstliche Debatte über Netto Null 2028, 2030, 2035 oder 2040. Sondern eine reale Debatte darüber, welche ganz konkreten Massnahmen wir fordern und zu welchem Absenkpfad sie führen. Daraus möchte ich unser Ziel formulieren.

Parteipraesident Balthasar Glaettli, links, uebergibt der  ehemaligen Parteipraesidentin Regula Rytz, rechts, Sonnenblumen an der Delegiertenversammlung der Gruenen in Brugg am Samstag, 15. August 2020.  (KEYSTONE/Walter Bieri)

Grünen-Präsident Balthasar Glättli dankt seiner Vorgängerin Regula Rytz an der Delegiertenversammlung in Brugg mit Sonnenblumen. Bild: keystone

Sind die Grünen zu gemässigt geworden?
Die Grünen sind keine Weicheier. Der aktuelle Klimaplan zeigt bereits den Weg, wie wir bis 2030 klimaneutral werden und spätestens 2040 auf Netto Null kommen. Das ist viel schneller, als es bisher jede andere Partei vorschlägt. Zudem wollen wir die Klimaschulden aus der Vergangenheit «zurückzahlen». Das hat keine andere Partei vorgeschlagen. Dabei setzen wir um, was der wissenschaftliche Weltklimarat zur Erreichung des 1,5-Grad-Ziels empfiehlt. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die Medien zum Teil schrieben, die Grünen seien überambitionierte Traumtänzer.

«Eine Renaissance des real existierenden Sozialismus? Das ist absoluter Bullshit.»

Also ist der Klimastreik zu radikal geworden?
Der Klimastreik ist nicht zu radikal. Aber der Klimastreik stellte nie konkrete Massnahmen ins Zentrum. Er forderte die Entscheidungsträger auf zu handeln.

Der Klimastreik fordert inzwischen offensiv einen Systemwechsel. Sie auch?
Die Frage ist: Was versteht man darunter? Eine Renaissance des real existierenden Sozialismus? Das ist absoluter Bullshit. Das war eines der umweltfeindlichsten Systeme, die wir hatten. Es stand dem real existierenden Kapitalismus in nichts nach, was die Vernichtung der Natur betrifft. Ich bin für einen Systemwechsel, wenn es um die Definition von Wohlstand geht. Wir müssen die blinde und sinnlose Fixierung auf Wirtschaftswachstum und Bruttoinlandprodukt überwinden. Faktisch zeigt das BIP einfach, wie stark unsere Gesellschaft von Geldtransaktionen geprägt ist. Wir müssen wegkommen von der Wegwerfgesellschaft. Wir müssen auch das Mobilitätssystem anschauen. Ist Mobilität Mittel oder Ziel? Das Ziel müsste doch sein, Begegnungen zu ermöglichen. In der Coronazeit sahen wir: Videokonferenzen können Reisen ersetzen.

Jetzt bist du gefragt: Haben die Grünen in der Klimafrage versagt?

Der Klimastreik hat sich mit Aktivisten zusammengetan und setzt nun auf zivilen Ungehorsam. Gibt es doch eine Radikalisierung?
Dass Bewegungen zu diesem Mittel greifen, hat eine lange Tradition. Der Klimastreik versucht, den Druck zu erhöhen. Gleichzeitig muss er aber die Breitenwirkung verstärken. Er darf sich nicht in die Einsamkeit treiben. Lauter zu werden und gleichzeitig breiter ist eine riesige Herausforderung. Ich hoffe, sie gelingt.

Auf dem Podium einer Medienkonferenz des Klimastreiks zeigte sich: Extinction Rebellion (XR) spielt neu eine wichtige Rolle.
Es gibt bei XR Tendenzen, die ich bedenklich finde. Das hat weniger mit den Aktionsformen zu tun als vielmehr mit dem ideologischen Background. Es gibt den Vorwurf, dass die Bewegung im Innern sehr zentralistisch ist. Bewegungen sollten basisdemokratisch sein.

Der Klimastreik wird wohl das Referendum ergreifen gegen das CO2-Gesetz. Was sagen Sie dazu?
Das neue CO2-Gesetz geht auch den Grünen zu wenig weit. Es wäre aber absolut unverantwortlich, dieses Gesetz zu bekämpfen. Dann gäbe es keinerlei gesetzliche Grundlagen, um Massnahmen bei Finanzen, Flugticket-Abgaben und Mobilität zu ergreifen. Es wäre aber auch unverantwortlich, sich auf diesem Gesetz auszuruhen. Es braucht rasch eine nächste Revision des CO2-Gesetzes und eine Ausbauoffensive bei den erneuerbaren Energien. Und ein klimafreundliches Ernährungssystem.

Ist die Gletscher-Initiative ein Beispiel dafür, dass der Klimastreik mehr erreicht hat, als er selber denkt?
Als die Gletscher-Initiative lanciert wurde, galt sie als radikal. Inzwischen ist sie zu wenig radikal. Das ist sicher ein Verdienst der Klimabewegung. Die Wissenschaft gewann beängstigende Erkenntnisse dazu. Netto Null bis 2050, wie es die Initiative will, reicht nicht, um die massiven Klimaveränderungen abzumildern.

Die Grünen werden vom Klimastreik bedrängt. Rechts tritt plötzlich auch die SVP mit Umweltargumenten auf – bei der Begrenzungsinitiative.
Es ist ein Paradox der politischen Geschichte, dass sich jene Kraft, die den Ernst der Lage am wenigsten verstanden hat, nun plötzlich den Klimaschutz auf die Fahne schreibt. Da rufen die Brandstifter nach der Feuerwehr! Sorry, das ist Politmarketing, aber sicher nicht verantwortungsvolle Politik.

«Da rufen die Brandstifter nach der Feuerwehr! Sorry, das ist Politmarketing aber sicher nicht verantwortungsvolle Politik.»

Trotzdem: Wird Umweltschutz von rechts zum Thema?
Es wäre schön, wenn das ernst gemeint wäre. Die SVP versucht, ihre isolationistische und letztlich asoziale Politik hinter einem grünen Mäntelchen zu verstecken. Die SVP hat aber die Energiestrategie 2050 bekämpft und droht mit dem Referendum gegen das CO2-Gesetz. Sie sagte Nein zur Revision des Raumplanungsgesetzes und zur Zweitwohnungsinitiative und bekämpfte in den Kantonen unsere Kulturlandinitiative. Und sie befeuert die Steuerdumpingpolitik, mit der immer mehr Unternehmen und Arbeitsplätze in die Schweiz verlagert werden sollen. An ihren Taten sollt ihr sie erkennen: Die SVP ist hier wirklich unglaubwürdig.

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88Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rethinking 11.09.2020 22:09
    Highlight Highlight Ab wann werden die Vermieter gezwungen Ladestationen zur Verfügung zu stellen?

    Benziner und Diesler zu verbieten ohne die Infrastruktur für Stromer zur Verfügung zu stellen ist insbesondere unfair gegenüber Mietern...
  • Periodic system 11.09.2020 18:55
    Highlight Highlight Aufgrund mehrerer deplatzierten Kommentare möchte ich richtig stellen:
    Die Klimastreik Bewegung fordert in keinster Weise (wie in ejnigen Kommentaren behauptet) den Sozialismus, sondern einen Systemwechsel. Was damit gemeint ist, es wird verlangt, dass Kostenwahrheit herrscht, sprich, dass auch die externen Kosten von Fossilen Brennstoffen (zB Schaden am Klima) in den Preis einbezogen werden!
  • Davide F. Lu 11.09.2020 18:04
    Highlight Highlight Die Ungeduld der Klimajugend ist gut zu verstehen. Die Strategien und Absenkpläne müssen aber realistisch und umsetzbar sein. Ohne Mehrkosten und ohne Verzicht, die jeden einzelnen von uns treffen werden, wird es nicht gehen. Mit einer Radikalisierung, die sich aus dem Zusammengehen mit XR zwangsläufig ergeben wird, ruft man wahrscheinlich mehr Widerstand hervor und verspielt unnötiger Weise Sympathien.
    Und auch ohne ein SVPler zu sein, führen mehr Einwohner multipliziert mit unserem hiesigen, durchschnittlichen ökologischen Fussabdruck zu mehr Emissionen in jeder Hinsicht, neutral gesehen.
  • Andre Buchheim 11.09.2020 15:36
    Highlight Highlight Die Parteienpolitik ist allgemein zu dröge und Lobby-abhängig, das betrifft nicht nur die Grünen. Wir müssten jetzt was verändern, aber es dauert und dauert. Das kritisiert die Jugend sehr zurecht.
  • Score 11.09.2020 15:08
    Highlight Highlight Es ist wirklich etwas was ich noch immer nicht verstehe, das gerade die SVP sich so gegen den Klimaschutz wehrte bisher. Dabei ginge es dabei um den Schutz des Vaterlandes, der heimischen Natur, unserer Gletscher, um die Unabhängigkeit (zB Stichwort Energie) sowie der riesen Chance für die Wirtschaft. Klar, die SVP muss da erst in den Sauren Apfel beissen. Den Shitstorm aushalten. Ich hoffe wirklich dass die SVP hier endlich über den eigenen Schatten springt. Wie gesagt, es gibt auch genügen SVP Argumente die dem Klimaschutz dienlich sind...
    • oettli 11.09.2020 16:39
      Highlight Highlight Dieses Vorgehen der SVP ist relativ logisch, wenn man versteht, dass die SVP nicht "das Vaterland" schützen will - sondern lediglich das eigene Portemonnaie.

      Die SVP war niemals eine Partei des Volkes, sondern hat immer nur im Sinne der eigenen Hosensäcke argumentiert.
  • Borki 11.09.2020 14:09
    Highlight Highlight Die letzte Frage spricht etwas wichtiges an, was fehlt in der Schweiz: Eine grüne Kraft rechts der Mitte. Die GLP ist abgesehen von wirtschaftsliberalen Standpunkten für viele zu weit links. Die BDP hatte gute Ansätze, wird jetzt aber von der umwelt-unfreundlichen CVP absorbiert.

    Nein, das würde keine neue Grosspartei, aber so knapp 10% Wähleranteil würden vielleicht drinnen liegen.
    • News ohne blabla 11.09.2020 17:19
      Highlight Highlight Es gibt einen ganz einfachen Grund dafür. Politik rechts der Mitte steht im direkten Gegensatz zu klimafreundlicher Politik.
    • CENSOR 12.09.2020 00:02
      Highlight Highlight Wer die GLP als links der Mitte bezeichnet, der muss ja ganz weit am rechten Rand stehen.
      Dieser beschränkte Blick vernebelt dann wohl etwas die Sicht auf die Realität.

      Benutzer Bild
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 11.09.2020 13:55
    Highlight Highlight Wen den Klimastreikern die Grünen nicht gut genug sind, können sie ja in Zukunft SVP, FDP etc wählen. 🤦‍♂️
  • Toni.Stark 11.09.2020 13:42
    Highlight Highlight Eine CO2 Steuer trifft die Armen am meisten. Wirklich glaubwürdig wäre eine Gesetzgebung, welche klimabewusstes Handel fördert, z.B. in Form von Steuersenkung. Anstatt zu bestrafen, sollte belohnt werden.
    • News ohne blabla 11.09.2020 17:20
      Highlight Highlight Komm wir zahlen die Belohnungen gleich mit dem Geld, dass wir nicht mehr einnehmen.
    • ands 11.09.2020 20:09
      Highlight Highlight Inwiefern trifft eine CO2-Steuer besonders die Armen? Kannst du erläutern, wo arme mehr CO2 verbrauchen als reiche?
      Und was sollen Steuersenkungen bringen? Davon profitieren erst recht nur die, die bereits hohe Steuern zahlen. Für alle anderen gibt es kaum Sparpotential.
  • Kanischti 11.09.2020 12:31
    Highlight Highlight Ha ha, Herr Glättli.
    Klar passt es Ihnen nicht, wenn die verhasste SVP den Grünen Argumente liefert, die sie nicht kontern können.

    Ob diese Partei jetzt glaubwürdig sei oder nicht, spielt keine Rolle.

    Die Argumente haben etwas für sich, oder?

    • News ohne blabla 11.09.2020 17:22
      Highlight Highlight Jedes Argument hat etwas für sich, wenn die Glaubwürdigkeit keine Rolle spielt.
      Absolute Nullaussage.
    • Lami23 11.09.2020 18:53
      Highlight Highlight Nein, haben sie nicht.
    • Globidobi 11.09.2020 22:51
      Highlight Highlight Er liefert sie doch, mit bereits vorhandenen Informationen, wie die SVP zum Klima steht. Und Ja logisch benötigt eine 8 Millionen Schweiz weniger Ressourcen als eine 10 Millionen Schweiz. Jedoch benötigt die 8 Millionen Schweiz mehr als 2 Mal zu viel. Und dagegen macht die SVP nichts.
  • John Henry Eden 11.09.2020 11:41
    Highlight Highlight Ich mag Politiker, die das Wort Bullshit verwenden. Das sind keine rückgratlosen Opportunisten, sondern Leute, eine Meinung haben und Klartext reden.

    Die Klimabewegung schwafelt längst wieder vom Sozialismus. Typisch für die in Villen aufgewachsen Gymi- und Studentenkreise. Noch typischer, wenn diese «Klimabewegten» in zehn Jahren bei Glencore, BlackRock usw. arbeiten
    • Knacker 11.09.2020 13:02
      Highlight Highlight die schwafeln von Sozialismus weil die Klimabewegung wie soviele andere Bewegungen von Marxisten gekapert wurde.
    • Lami23 11.09.2020 18:53
      Highlight Highlight Klischedenken ahoi.
  • SUV-Fahrer 11.09.2020 11:18
    Highlight Highlight @Balz: ich habe mal etwas gerechnet: Die CH verbraucht pro Tag 220'000 Gallonen Öl (stand 2019). Das sind 1.5Mio L/h. Ein Liter e-Fuel benötigt ca. 23kwh bei der Herstellung. Solarkarftwerke mit 30% Wirkungsgrad, betrieben auf 600km2 könnte den gesamten Bedarf an Öl in der CH mit e-Fuel decken. Und ja, das wäre ein Quadrat von ca. 25x25km. Scheint nicht so viel, oder? Ausser man tut es. Mit dieser Technik kann das Klimaziel erreicht werden. Und nicht mit Systemwandel, das ist wirklich Bullsh*.
    • octusfussuskopfus 11.09.2020 12:00
      Highlight Highlight tjo so klinegn die 25km x 25km nicht gerade anch viel ... jetzt das aber wenn man sich die fäche vorstellen wollte müsste man 2/3 des kanton thurgau in eine solarpark verwandeln.

      ach wie siehst es den mit backup kraftweren aus? nachtsscheint die sonne leider nur sehr sehr selten ;) und auch bei bewölkung ...

      wieviel vollaststundne ahben sie angenommen beid er berechnung?
    • SUV-Fahrer 11.09.2020 13:03
      Highlight Highlight gem. Angaben von DE bringt die Sonne durchschnittlich ca. 1KW / m2 (ganzjährig). Die Thermischen Kraftwerke generieren auch in der Nacht Strom, da der Kollektor im Brennpunkt bis zu 1000°C aufgeheizt wird. Mit der gespeicherten Wärme wird Wasser verdampft. In der Tat kann man das nicht ein einem Ort machen, aber verteilt. Und es muss auch nicht in der CH sein. Weiteres Beispiel: der gesamte weltweite Verbrauch an Öl kann mittels einem hundertstel der Flache von der Sahara über die Herstellung e-Fules gedeckt werden. ca. 80'000km2, etwa 2x die CH.
    • SUV-Fahrer 11.09.2020 13:05
      Highlight Highlight Es wird ja eben e-Fule, also synthetischer Kraftstoff gemacht. Da spielt es keine Rolle wann die Sonne scheint. Das ist nicht wie beim Solarstrom der direkt ins Netz gespiesen wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Satanarchist 11.09.2020 10:54
    Highlight Highlight Ich finde die Vorhaben der Grünen super und unterstütze das mit meiner Stimme. Dennoch bin ich aber realistisch und bin der Meinung, dass das alles nur ein Tropfen auf den heissen Stein ist, wenn der Rest der Welt nicht mitzieht.
    • hairypoppins 11.09.2020 11:36
      Highlight Highlight Ist leider so. Immerhin wird darüber diskutiert.
  • FrancoL 11.09.2020 10:35
    Highlight Highlight Lösungen müssen im Bereich des Möglichen sein, Utopien sind nicht die Lösung für ein Problem. Utopien mögen gute Gedankenspiele sein und auch einen gewissen Sinn haben, aber wenn wir ein Ziel erreichen wollen muss dieses für die breite Mehrheit erreichbar sein und nicht nur für eine kleine Minderheit erstrebenswert sein.
    Ich denke da machen die Grünen unter Glättli einen guten Job, einen Job haarscharf an der Machbarkeitsgrenze und das ist keine einfache Aufgabe.
  • Tschowanni 11.09.2020 10:32
    Highlight Highlight Netto Null 🤔
    Heißt CO2 Zertifikate kaufen und CO2 Abgaben erheben. Anderst ist Netto Null nicht machbar. Fragt sich nur ob sich das CO2 mit Geld zufrieden gibt und in den Boden verkriecht.
  • uhuhu 11.09.2020 10:07
    Highlight Highlight Wer die Grünen wie die Klimastreikenden so frontal und öffentlich angreift hat nicht begriffen, dass Kooperation nachhaltiger als Konfrontation ist.
  • Randen 11.09.2020 09:56
    Highlight Highlight Es ist wichtig, dass Klimastreik nichts mit einer Partei zu tun hat. Von der Thematik her und vor allem auch weil man "intensiver" protestieren will. Ich hoffe, dass man die Taktik versteht.... manchmal habe ich Zweifel drum schreibe ich das hier mal hin.
    • rodolofo 11.09.2020 15:47
      Highlight Highlight Ja sicher!
      Aber warum greift man AUSGERECHNET die Grüne Partei an? Das verstehe, wer will. Ich verstehe das jedenfalls nicht.
  • Lumpirr01 11.09.2020 09:52
    Highlight Highlight Frage an Herrn Glättli:
    Wie soll der fossile Energieverbrauch derjenigen Million Leute kompensiert werden, die in den nächsten paar Jahren noch in die Schweiz einwandern werden?
    Welche Antwort gibt er wohl der Klimajugend?
    • Miracoolix 11.09.2020 10:04
      Highlight Highlight Es geht um ein globales Problem, nicht darum, wieviele in die Schweiz einwandern, ich weiss, bei gewissen Leuten hat halt einfach alles mit der Einwanderumg zu tun, ist eine Masche, aber lächerlich.
    • RicoH 11.09.2020 10:07
      Highlight Highlight Woher weisst du, dass in den nächsten Jahren paar (wenigen) Jahren Millionen Menschen einwandern werden?
      Leg deine Glaskugel weg und versuche bei den Fakten zu bleiben.
    • Truth Bot 11.09.2020 10:15
      Highlight Highlight Verstehe die Frage nicht. Wo ist der Unterschied, ob jetzt ein Ausländer im Ausland, ein Ausländer in der Schweiz, ein Schweizer in der Schweiz oder ein Schweizer im Ausland seinen ökologischen Fussabdruck verkleinert? Die Klimaveränderung ist doch ein globales Problem. Da ist es doch egal wohin die Menschen migrieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chalbsbratwurst 11.09.2020 09:49
    Highlight Highlight Fordern ist halt einfach... und "teubele" wenn die Forderungen nicht umgesetzt werdne ist auch einfach... das kann jeder. Lösungen präsentieren die alle Aspkete berücksichtigen ist halt nicht ganz so einfach. Und selber ein Teil der Lösung sein ist noch viel schwieriger weil die meisten auf nichts verzichten wollen. Aber es gibt aktuell keine Lösung ohne Verzicht! Darum gibt es aktuell noch keine Lösung die mehrheitsfähig wäre. Darum bleibt nur die Flucht nach vorne. Also in Forschung und Entwicklung zu investieren um nachhaltige Energiequellen und Materialien zu entwickeln.
    • Francis Begbie 11.09.2020 09:59
      Highlight Highlight Alle Aspekte? Du meinst wohl deine Aspekte.
    • Chalbsbratwurst 11.09.2020 13:31
      Highlight Highlight @Francis Begbie: Nein ich meine ökologische-, ökonomische und Soziale-Aspekte. Falls Sie diese Wörter nicht verstehen hilft Ihnen Google bestimmt weiter...
  • yoh 11.09.2020 09:41
    Highlight Highlight Wow, ein Wahlkreis (hier der «radikale Klimastreik») macht seinen Politikern auch abseits vom Wahljahr ein bisschen Druck…

    Warum man das als grossen Streit inszinieren muss bleibt unverständlich. (Keinen Angriff gegen Watson, das Interview ist fair aufgebaut)


    • raues Endoplasmatisches Retikulum 11.09.2020 09:53
      Highlight Highlight Ich weiss halt nicht, wann der Gewerbeverband das letztemal der FDP mit den Worten "benutzt und belogen" Beine gemacht hat....
    • yoh 11.09.2020 10:09
      Highlight Highlight Da haben Sie recht.

      Ich denke das könnte aber auch daran liegen das die Interessen bei diesen zwei Akteuren auch selten auseinander driften ;) ?
  • chrissy_dieb 11.09.2020 09:30
    Highlight Highlight Da muss ich die Grünen jetzt in Schutz nehmen:

    Auch die Grünen können das Unrealistische nicht realisieren.

    Weder technisch, noch finanziell noch politisch ist Netto-0 bis 2030 möglich.
    • onlydogcanjudgeme 11.09.2020 09:57
      Highlight Highlight wie kommdt du zu diesem schluss?
      möglich wäre es allemal, es würde halt einfach drastische veränderungen mit sich bringen...
    • chrissy_dieb 11.09.2020 10:24
      Highlight Highlight @odcj
      Gute Frage:

      1. technisch: Gemäss IPCC 2014 baut ein Netto-0 Szenario wesentlich auf einer CCS Technologie. Trotz guter Fortschritte ist sie aber noch weit weg von Marktreife. Ein negative Emission kostet Zurzeit 10x mehr wie ein EU-Emissionszertifikat. Das CCS in 10 Jahren also ready ist, ist unwahrscheinlich.
      2. Finanziell: Wir sind nicht in der Lage unsere Sozialwerke zu sichern. Wie sollten wir die Energieproduktion, die Privathaushalte und die Industrie da mit noch wesentlich höheren Kosten umkrempeln?
      3. Politisch: Politiker mit 2030 Netto-0 Forderung sind klar in der Minderheit.
    • Auric 11.09.2020 10:47
      Highlight Highlight Die Grünen können finanziell gar nichts, schau dir mal deren Parteifinanzen an...

      oh sorry du meinst die Umverteilung Finanzmittel anderer zur Erreichung grüner (roter) Ziele ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antichrist 11.09.2020 09:30
    Highlight Highlight Sogar der Grünen Chef nennt den Systemwechsel, den die Klimakids wollen "Bullshit".
    • Auric 11.09.2020 10:50
      Highlight Highlight Stimmt!

      der hat einen ganz anderen Systemwechsel im Blick
      Benutzer Bild
    • Liselote Meier 11.09.2020 10:54
      Highlight Highlight Na so steht des aber im Text nicht. Er verneint nur ein System wie es in der DDR war. Propagiert ja selber auch ein Systemwechsel.

    • Unbearable 11.09.2020 10:59
      Highlight Highlight Kenne wenige "Klimakids" die mit Systemwechsel die Rückkehr in den Kommunismus meinen. Aber dass der heutige Hyperkapitalismus Bullshit ist kann man einfach nicht mehr verleugnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Seelenstein 11.09.2020 09:20
    Highlight Highlight Ich glaube die Staaten haben verstanden, dass die Klimaveränderung ohne zu reagieren unbezahlbar wird. Jedoch versteht die Politik über alle Parteien den Faktor Zeit nicht. Der Versuch, das Klima über die normale Politikprozesse zu verbessern und in dem gewohnten Tempo zeigt den Mangel an Verständnis. Das Klima ist zwei Jahrzehnte träg. Ihr könnt ab jetzt beschliessen was ihr wollt, es ist zu spät meine Freunde.
    • Auric 11.09.2020 11:00
      Highlight Highlight Die aller aller aller meisten Staaten haben verstanden dass der Mensch keine Klimaveränderung erreichen kann, in keine Richtung, für eine winzig kleine Anzahl im Luxus geborene Menschen ist das überhaupt ein Thema.
    • Unbearable 11.09.2020 11:04
      Highlight Highlight Laut den meisten Experten ist es eben genau noch nicht zu spät.

      Wird der politische Prozess jedoch von einigen Akteuren noch stärker verlangsamt als er eh schon ist dann haben wir ein Problem.
  • rodolofo 11.09.2020 09:17
    Highlight Highlight Das ist der uralte Konflikt zwischen "Realos" und "Fundis".
    Der heilige Bruder Klaus lebte gottesfürchtig und zurückgezogen, aber einsam und ohne Komfort.
    Der Papst in Rom dagegen ist umgeben von Pomp und Prunk und wird von Millionen von Pilgern und Touristen besucht. Früher krönte der Papst sogar Könige und Kaiser!
    Heute schüttelt er den neuzeitlichen Machthabern die Hand, erhebt den Mahnfinger und spricht seine zentrale Botschaft: "Ihr müsst einander lieben!"
    Ja, das müsst Ihr, liebe Grüne und liebe Klimajugend!
    Denn sonst können wir Euer gemeinsames Grundanliegen gleich wieder vergessen...
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 11.09.2020 09:14
    Highlight Highlight "Der Klimastreik wird wohl das Referendum ergreifen gegen das CO2-Gesetz. Was sagen Sie dazu?"
    Ist das so?
    Das wird ja eine lustige Arena.
    Die Gegner: Jonas Kampus, Ökosozialist, gegen das neue Gesetzt, weil es zu wenig weit geht. Ebenfalls gegen das Gesetzt, Camille Lothe, SVP, weil es zu weit gehen, das Stichwort Sozialismus fällt.
    Bei der Nachwahlbefragung kommt heraus, dass das Referendum erfolgreich warndank einer Unheiligen Allianz von ganz links und ganz rechts.
    • Francis Begbie 11.09.2020 10:01
      Highlight Highlight Grundsätzlich geht so Demokratie, oder wo ist das Problem?
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 11.09.2020 10:46
      Highlight Highlight Weshalb soll man der SVP dieses Geschenk machen?
      Sie wird das grossartig ausschlachten koennen.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 11.09.2020 09:12
    Highlight Highlight Ich würde sagen, der Artikel von Spektrum der Wissenschaft bringt es genau auf den Punkt. Die Klimaerwärmung ist vielleicht 5% des gesamten Umweltproblems. Den Hauptanteil macht die Oberflächenzerstörung aus. Und dieser hat auch einen Einfluss auf das Klima. Mit null CO2 sind vielleicht 5% der Umweltprobleme gelöst. Wenn überhaupt. Die Alternativen, die die Energie liefern sollen, beschleunigen die Oberflächenzerstörung und ruiniert die fragilen Ökosysteme. Weniger Mensch hilft. Also Kinderverzicht.

    https://www.spektrum.de/news/weltweit-sind-die-tierbestaende-um-68-prozent-gesunken/1768089
    • covfefe 11.09.2020 11:30
      Highlight Highlight Das Wissen ist schon ziemlich alt, wird aber gerne verschwiegen. Da sich mit der Klimajugend und Grünen mehr Geld verdienen lässt als den Stopp der Oberflächenzerstörung. Ich finde es weiterhin traurig das sich die Klimajugend wo das Wissen eigentlich in der Schule mitbekommen sollte (oder ist das Fach am Freitag), so einspannen lässt.
    • covfefe 11.09.2020 13:13
      Highlight Highlight An die Blitzer. ich bin 63 und wir haben das mit 16 schon in der Schule im Biologie Unterricht gelernt. Also so ziemlich real. Das problem ist alt, nicht neu.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 11.09.2020 17:28
      Highlight Highlight @BLsz: Was bringt's, wenn sich eine Person aus der Gleichung nimmt, so hart nachdenkende Köpfe wie du aber ein Vielfaches an neuen, langlebigen Personen generieren? NIchts. Was bringt's, wenn niemand mehr Kinder macht? Dann ist spätestens in 150 kein Mensch mehr da, der noch irgendwas zerstören kann. Das hat mit Egoismus nichts zu tun - ganz anders, als die selbstverwirklichende ewige Reproduktion eigener Gene.
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  • Me, my shelf and I 11.09.2020 09:05
    Highlight Highlight Den Realsozialismus will wirklich keiner, da stimme ich Herrn Glättli zu. Ihn aber als Argument zu benutzen, warum man nicht vom Kapitalismus weg sollte, ist einfältig.
    Das zeigt mal wieder eindrücklich, dass die Grünen keine Visionen haben.
  • Temanu 11.09.2020 09:02
    Highlight Highlight Euphorie trifft auf Realität: die Grünen haben zwar Wähleranteile gewonnen, aber die grosse Mehrheit sind sie nicht... daher werden glücklicherweise auch Ihre Forderungen abgeschwächt. Laut Bundesamt für Statistik hat die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz von 6.75 Mio im 1990 auf 8.6 Mio im 2019 zugenommen +27%. Wer die Korrelation zwischen Bevölkerungswachstum und CO2 Wachstum ausblendet kann nicht Ernst genommen werden. Will man das Eine begrenzen, kann man das andere nicht mehr wachsen lassen. Also seid für einmal konsequent, ihr Grünen!
    • Unbearable 11.09.2020 11:07
      Highlight Highlight Wer ausblendet dass Menschen ausserhalb der Schweiz ebenso CO2 ausstossen kann noch viel weniger Ernst genommen werden....
    • regen 11.09.2020 11:15
      Highlight Highlight genau, habe ich jetzt fast vergessen: bevölkerungswachstum, migration etc. sind reine ch-probleme und treffen uns darum, im gegensatz zum rest der welt, besonders schwer.......
      so ein stuss! wie wäre es mit etwas mehr globalem handeln und nicht nur globalem kassieren? genau das klammert aber die ch-bevölkrungswachstums-stopper-und-somit-sind-alle-probleme-gelöst-community konsequent aus und meint mit einem mäuerchen ums gärtli sei alles paletti....
    • Wuerachs 11.09.2020 11:29
      Highlight Highlight Richtig daher bringt ein schweizerischer Alleingang gar nichts egal ob 2030 oder 2040, aber wenn man nur die Schweiz betrachtet liegt der Zusammenhang Bevölkerungszuwachs und CO2 Ausstoss auf der Hand
  • Toerpe Zwerg 11.09.2020 08:55
    Highlight Highlight Wie alle bewegten werden die Klimabewegten eher früher als später mit einem demokratischen Staatsverständnis in Konflikt geraten.
    • FrancoL 11.09.2020 09:22
      Highlight Highlight Wie alle Bewegten werden die Wirtschaftsbewegten früher oder später mit dem demokratischen Staatsverständnis in Konflikt kommen.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 11.09.2020 09:24
      Highlight Highlight Das Feld wird zumindest schon mal vorbereitet, dem Parlamentarismus der Kampf angesagt:
      https://climatestrike.ch/de/posts/parlamentarism-failed
      Aus dieser Warte ist ein Referendum vielleicht nur logisch.

Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Bereits am 29. November kann das Schweizer Stimmvolk erneut wählen gehen. Zum Beispiel über die Konzernverantwortungsintiative. Diese fordert, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingenden Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Beachtung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht.

Oder einfach gesagt: Schweizer Unternehmen und ihre Tochterfirmen könnten für ihre Tätigkeiten im Ausland rechtlich …

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