Schweiz
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Basel ist die gefährlichste Stadt der Schweiz: 7 Erkenntnisse aus der Kriminalstatistik

Der heute veröffentlichte Report zur Kriminalität in der Schweiz gibt Einblick in die gefährlichsten Schweizer Städte und zeigt, auf wen es Einbrecher abgesehen haben.



Tötungsdelikte

Mit 199 versuchten und vollendeten Tötungsdelikten wurden leicht weniger Straftaten registriert als noch im Vorjahr (236 Tötungsdelikte). Im Zehnjahresvergleich liegt das Jahr 2018 jedoch im Schnitt.

Ebenfalls ähnlich wie in den bisherigen Jahren ist die Aufteilung: Rund drei Viertel der Tötungsdelikte sind versuchte, ein Viertel vollendete.

Diebstähle und Einbrüche

2018 hat die Polizei rund 112'000 Diebstähle registriert. Im Vergleich zum Rekordjahr 2012 mit 219'000 Diebstählen hat sich die Zahl somit halbiert.

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Entwicklung der Diebstähle pro 1000 Einwohner in den letzten Jahren. bfs

Den grössten Teil der gemeldeten Diebstähle machen Einbrüche aus. Am häufigsten betroffen sind Mehrfamilienhäuser.

Fokus Velodiebstähle

Erwartungsgemäss häufen sich Velodiebe in den städtischen Regionen. In Solothurn sollte man das Velo gut abschliessen: 21 Diebstähle pro 1000 Einwohner gab es im vergangenen Jahr.

Für die grauen Regionen wurden weniger als zehn Velodiebstähle gemeldet.

Alter der Täter

Insgesamt 63'744 Personen mit ständigem Wohnsitz in der Schweiz wurden 2018 einer Straftat beschuldigt. Sie machen rund drei Viertel der total 80'345 Beschuldigten 2018 aus.

Der Anteil der Männer überwiegt dabei klar: Auf 47'373 Straftäter kamen nur gerade 16'371 Straftäterinnen. Rund jeder zehnte davon war minderjährig (7497 Personen).

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Die Altersstruktur der einer Straftat Beschuldigten der ständigen Schweizer Wohnbevölkerung. kriminalstatistik

Gefährlichste Städte

Laut der Kriminalstatistik ist Basel die gefährlichste der 24 grössten Schweizer Städte in Bezug auf Gewalt. Enthalten darin sind sämtliche Gewaltstraftaten wie zum Beispiel Tötungsdelikte, Körperverletzungen, Erpressungen, Drohungen oder Vergewaltigungen.

Basel kommt im Jahr 2018 auf einen Wert von 12,6 Gewaltstraftaten pro 1000 Einwohner. Am sichersten ist man laut Statistik in Köniz, wo nur 2,8 Gewaltstraftaten pro 1000 Einwohner registriert wurden.

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grafik: watson / daten: kriminalstatistik

Konsum von Betäubungsmitteln

Knapp die Hälfte der Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz ist auf den Konsum zurückzuführen. Rund ein Drittel betrifft den Besitz von illegalen Substanzen. Jeder zehnte Verstoss betrifft den Handel. Knapp zwei Prozent werden wegen verbotenen Anbaus gebüsst.

Die verbleibenden knapp vier Prozent betreffen den Schmuggel. Dieser hat im Vergleich zum Vorjahr um 26% zugenommen. Diese Zahl kommt durch die extreme Zunahme von leichten Fällen zustande.

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Verstösst jemand gegen das Betäubungsmittelgesetz, indem er oder sie illegale Substanzen konsumiert, handelt es sich in mehr als der Hälfte aller Fälle um Hanfprodukte. Knapp 25'000 Straftaten wurden in diesem Bereich 2018 registriert.

Strafbestände im Höchststand

Unter der detaillierten Auflistung der Straftaten gegen das Vermögen finden sich diverse Strafbestände, die den höchsten Wert der letzten fünf Jahre erreichten.

Nebst Zechprellerei (der Gast bezahlt die Rechnung im Restaurant nicht) und Erpressung fällt auf: Noch nie wurden so viele Hacker gebüsst.

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