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CIA besass mutmasslich zweite Schweizer Firma – mit Grossbanken und Behörden als Kunden

Die Infoguard AG aus Baar (Zug) ist einer der wichtigsten Player auf dem Schweizer IT-Sicherheitsmarkt. Dokumente zeigen: Ihr heimlicher Eigentümer war von 2002 bis 2018 mutmasslich der amerikanische Auslandsgeheimdienst CIA.

Leo Eiholzer / CH Media



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Blick ins Cyber Defence Center der Infoguard AG. Die Firma mit 150 Angestellten soll die sensiblen Daten von etlichen Grossunternehmen schützen. bild: infoguard

UBS, Credit Suisse, Sunrise, viele Kantonsbehörden: Sie alle vertrauen oder vertrauten für die Sicherheit ihrer sensiblen Daten auf die IT-Firma Infoguard AG mit Sitz in Baar ZG. Dokumente aus dem Zuger Handelsregister zeigen nun: Infoguard gehörte über eine verschlungene Holdingstruktur von 2002 bis 2018 mutmasslich dem amerikanischen Auslandsgeheimdienst CIA. Konkret war der Eigentümer von Infoguard eine liechtensteinische Gesellschaft; über diese hatte der Geheimdienst die mittlerweile berüchtigte Crypto AG kontrolliert, die jahrzehntelang über hundert Staaten gezinkte Chiffriergeräte verkaufte.

Infoguard ist einer der wichtigsten Player auf dem Schweizer Markt für IT-Sicherheit. Die profitable Firma mit 150 Mitarbeitern schützt zahlreiche Betreiber kritischer Infrastruktur, kürzlich erhielt sie einen Auftrag des Stromnetzbetreibers Swissgrid. Der halbe Schweizer Finanzplatz setzt auf das Unternehmen.

Trotz der sensiblen Natur seiner Arbeit war Infoguard bisher nicht willens gewesen, Licht ins Dunkel seiner Eigentümergeschichte zu bringen. Mitte Februar schrieb das Unternehmen lediglich, Infoguard sei eine «unabhängige Schwestergesellschaft» der Crypto AG. «Infoguard hat und hatte keine Beziehung zu Nachrichtendiensten.» Auf die dreimal gestellte Frage, wem das Unternehmen bis 2018 gehört hatte, gab es keine konkrete Antwort.

Nun lichtet sich der Nebel: Die Firma nahm 2001 in der heutigen Form den Betrieb auf; 100 Prozent der Aktien gingen an eine Holding namens The Crypto Group AG, die von damaligen Crypto-AG-Verwaltungsräten gegründet wurde. Kurz darauf, im Januar 2002, übernahm die «The Crypto Group» zudem alle Aktien der Crypto AG. Der Eigentümer der «The Crypto Group» wurde zur gleichen Zeit eine Briefkastenfirma mit Sitz bei einer diskreten Anwaltskanzlei in Vaduz, die «Anstalt Europäische Handelsgesellschaft».

epa08215893 The headquarters of Crypto AG, 13 February 2020, in Steinhausen, Switzerland. The Swiss government ordered an inquiry after revelations Crypto AG was owned by US and German intelligence.  EPA/ALEXANDRA WEY

Dieses Bild ging um die Welt: Der Sitz der Crypto AG. Bild: EPA

Die geleakten CIA-Dokumente zeigen, dass die CIA über diese liechtensteinische Gesellschaft einst die Crypto AG kontrolliert hatte. Sie hatte sogar einen eigenen Codenamen: «AEH (Anmerkung: Anstalt Europäische Handelsgesellschaft), die Holdinggesellschaft, die Crypto besass, wurde GOLF genannt», steht in einem Dokumentenauszug, den die Washington Post veröffentlicht hat.

Geheimdienstoperation war «lebendig und gesund»

Für den Zeitraum bis zur Jahrtausendwende gibt es für die CIA-Eigentümerschaft der Liechtensteiner Gesellschaft schriftliche Belege. Wenn man übereinstimmenden Berichten von Washington Post, ZDF und SRF glaubt, gehörte die Crypto AG indirekt bis 2018 dem US-Geheimdienst. Dafür berufen sich die Medien auf «Interviews mit mehreren früheren und derzeitigen Nachrichtendienst-Beamten».

In dem CIA-Papier steht: Die Operation Minerva, so hiess die Eigentümerschaft der Crypto durch die Geheimdienste, sei «zur Jahrhundertwende lebendig und gesund» gewesen. Nur ein Jahr später nahm Infoguard den Betrieb auf. Da Crypto bis Januar 2018 denselben Eigentümer wie Infoguard hatte, müsste die CIA bis zu dem Zeitpunkt also auch Infoguard besessen haben.

«The Crypto Group», die der CIA-Tarngesellschaft gehörte, pumpte bis 2003 9,1 Millionen Franken in Form eines Darlehens in die Infoguard. Das geht aus im Handelsregister hinterlegten Verrechnungsausweisen hervor. Die Schulden hat Infoguard nie wirklich zurückgezahlt, sondern per Kapitalerhöhung mit neu ausgestellten Aktien getilgt.

So hörte die CIA über eine Schweizer Firma 100 Staaten ab

In den 1990er-Jahren hatte die CIA laut den Geheimdienstpapieren immer wieder Millionen in die Crypto AG einfliessen lassen. Woher kamen die zehn Millionen für Infoguard im Jahr 2003? Infoguard will nichts zu Ihrer Holding sagen. Und Robert Schlup, der Liquidator der «The Crypto Group», sagt: «Zur internen Finanzierung der Geschäftstätigkeit äussern wir uns nicht.» Die Liechtensteiner Anwaltskanzlei, welche die Briefkastenfirma verwaltet, antwortete nicht auf eine Anfrage.

«Gemäss unseren Informationen gehörte die Infoguard AG der The Crypto Group AG, deren Aktionärin die Anstalt Europäische Handelsgesellschaft war. Mehr wussten wir nicht.»

Infoguard dementiert auf eine konkrete Frage nicht, dass der Eigentümer des Unternehmens von 2002 bis 2018 die CIA war. «Die Infoguard AG hatte davon keine Kenntnisse. Gemäss unseren Informationen gehörte die Infoguard AG der The Crypto Group AG, deren Aktionärin die Anstalt Europäische Handelsgesellschaft war. Mehr wussten wir nicht.» Die Firma wiederholt das Statement, wonach sie keine Beziehungen zu Nachrichtendiensten habe oder gehabt habe. «Es bestanden keine Abhängigkeiten und es gab nie eine Einflussnahme auf Personen des Managements oder auf Mitarbeiter.» Und: «Die damalige Eigentümerstruktur war in keiner Weise relevant für die Art und Weise, wie das Geschäft der Infoguard AG strategisch und operativ geführt wurde.»

Der Wirtschaftsanwalt Robert Schlup war der letzte Präsident der mittlerweile gelöschten Crypto und sass ab 2000 für 19 Jahre im Verwaltungsrat von Infoguard. Sein Sprecher schreibt auf Anfrage, die in den Medien zitierten Dokumente deckten Ereignisse bis Mitte der 90er-Jahre ab. «Darüber hinausgehende Aussagen der Medien sind Mutmassungen.» Er sei erst später für die Gesellschaft tätig geworden und habe aufgrund der eigenen Aktenlage keine Kenntnis davon, dass die liechtensteinische Briefkastenfirma «bis im Jahr 2018 im Besitz der CIA und des BND war».

Die Verwaltungsratssitzung fanden bei der Crypto AG statt

Infoguard kommuniziert aber immer noch nicht transparent. Die Firma wiederholt in einer Stellungnahme, sie sei von Crypto «räumlich und personell» getrennt gewesen. Allerdings: Alle Verwaltungsratssitzungen von Infoguard, deren Protokolle CH Media vorliegen, fanden im fraglichen Zeitraum in den Büros der Crypto AG statt. Zuletzt am 10. Januar 2018. «An welchen Orten VR-Sitzungen stattgefunden haben, spielte (…) keine Rolle und hatte auch keine Auswirkungen auf die Tätigkeit und Entwicklung des Unternehmens», entgegnet Infoguard. Protokolle der Crypto belegen aber, dass bei Crypto-Verwaltungsratssitzungen die Belange der Info­guard AG diskutiert wurden. Die Firma sagt wiederum: «Nach der Neulancierung im Jahr 2001 fanden die Verwaltungsratssitzungen der Infoguard AG, unabhängig vom Ort, immer getrennt von der Crypto AG und mit anderer Besetzung statt».

Diese Aussage ist irreführend. Immer wieder sassen Crypto-AG-Vertreter bei Infoguard-Verwaltungsratssitzungen mit am Tisch. Die Crypto-Leute hatten auf der Präsenzliste eine eigene Überschrift. Damit konfrontiert, hat Infoguard eine Erklärung: Die Aussage sei korrekt gewesen, weil sie nicht ausschloss, «dass auch Personen der ehemaligen Crypto AG als Gäste anwesend waren».

Bislang gibt es keine Hinweise, wonach von Infoguard vertriebene Systeme manipuliert worden wären. Das Unternehmen schreibt, dass aus den in den Medien zitierten Quellen klar hervorgehe, dass bei der Crypto AG «weder die Schweiz noch hiesige Unternehmen im Fokus der nachrichtendienstlichen Aktivitäten standen – und immer die höchste Sicherheit erhielten». Infoguard habe nie eigene Verschlüsselungsverfahren entwickelt. Die vertriebenen Lösungen basierten auf einem international anerkannten Standard-Algorithmus.

Eine letzte Gemeinsamkeit mit der Crypto AG

Ganz zu Beginn der Geschichte von Infoguard steht ein Makel. Sie wurde ursprünglich 1988 gegründet – als Abspaltung des Privatkundengeschäfts der Crypto AG. So erzählt es Jürg Spörndli, damals technischer Direktor bei Infoguard. Spörndli, der öffentlich über die Manipulationen bei der Crypto AG sprach, sagt aber auch: «Zu meiner Zeit war Infoguard sauber.»

Crypto besass das Unternehmen zu 51 Prozent. Die restlichen Aktien hielt die Schweizer Telekomfirma Ascom, die ihren Anteil 1991 an die Crypto abgab. Infoguard blieb als leere Hülle im Handelsregister registriert. Bis zum Jahr 2001, als die «The Crypto Group» und die mutmassliche CIA-Tarnfirma Anstalt Europäische Handelsgesellschaft auf den Plan traten.

Im Januar 2018 kam die ­indirekte, mutmassliche CIA- Eigentümerschaft zum Ende. Die Verantwortlichen leisteten sich noch eine letzte, auffällige Gemeinsamkeit mit der geächteten Crypto: Beide Unternehmen wurden vom jeweiligen Management aufgekauft – verkündet wurden die Deals nur einen Tag nacheinander.

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28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ursus3000 17.03.2020 08:40
    Highlight Highlight Und jetzt alle : ABER HUAWEI
  • blueberry muffin 16.03.2020 19:55
    Highlight Highlight Vielleicht Informations Sicherheit nicht outsourcen? Manager sind wirklich dumm.
  • next_chris 16.03.2020 14:49
    Highlight Highlight In der Vergangenheit habe ich als Consultant bei verschiedenen Firmen gearbeitet, im IT Security Bereich habe ich verschiedentlich auf InfoGuard zurueckgegriffen und Sie als Subunternehmer mitgebracht. Irgendwie fuehl ich mich verarscht, und demzufolge habe ich auch meine Kunden verarscht und ihnen die CIA ins Haus gebracht, um heikle Systeme und Daten zu ueberpruefen und zu "verbessern".... irgendwie shit....
  • pumpkin42 16.03.2020 14:45
    Highlight Highlight Infoguard hatte vor Jahren Layer2-Verschlüsselungsgeräte im Angebot (z.B. Infoguard EG1 und EG10). Im Grunde genommen waren dies (wahrscheinlich) Crypto-Geräte mit Infoguard-Brand. Ein Schelm, wer Böses denkt.
  • Sarkasmusdetektor 16.03.2020 13:19
    Highlight Highlight Die eigentliche Frage ist doch, was macht die CIA seit 2018? Die haben sich garantiert nicht aus diesen Firmen zurückgezogen, ohne eine Alternative in der Hinterhand zu haben.
  • Ferdinend 16.03.2020 11:45
    Highlight Highlight Snowden hat uns schon vor vielen Jahren davor gewarnt. Die CIA und NSA haben rund um den Globus Firmen die unter dem Deckmantel für die USA spionieren (Dell und Microsoft als prominente Beispiele) und allem Anschein stecken unsere Nachrichtendienste mit denen unter einer Decke.
  • MartinZH 16.03.2020 10:42
    Highlight Highlight Zuerst die Krypto AG – jetzt die Infoguard AG. Mich würde es nicht wundern, wenn es noch weitere solche CIA-Firmen in der Schweiz gibt oder gegeben hat.
    • Ridcully 16.03.2020 15:17
      Highlight Highlight Swisscom? SBB? Migros?
    • MartinZH 16.03.2020 15:25
      Highlight Highlight @Ridcully: Nein, nicht so grosse Unternehmen... 🙄 Eher diskrete, spezialisierte KMU, die fast niemand kennt. 🕵👍😉
  • milkdefeater 16.03.2020 10:35
    Highlight Highlight Die wischen sich jetzt die Stirn "Gottseidank für den Coronavirus"
  • Kaspar Floigen 16.03.2020 10:10
    Highlight Highlight Wenn man Leichen im Keller hat, ist heute der beste Tag, um sie zu veröffentlichen. Wird heute niemanden interessieren und in ein paar Monaten, wenn der Ausnahmezustand beendet ist, vollkommen vergessen sein.
    • Töfflifahrer 16.03.2020 14:02
      Highlight Highlight Na ja, irgendwie bin ich froh haben wir die Bewertung der Offerten verschiedener Lieferenten, inkl. Infoguard zurückgestellt.
      Wir werden jetzt die Anbieter alle noch etwas tiefer überprüfen.
  • mrmikech 16.03.2020 09:19
    Highlight Highlight Wieder mal ein beweis dass man die USA nicht vertrauen kann. Kein Freihandelsabkommen!
  • Mitläufer 16.03.2020 09:09
    Highlight Highlight Die Spitze des Eisbergs. Die CIA machte und macht noch weitaus Schlimmeres. Aber es ist wie bei allem auf unserem Planeten: das Wissen darüber, ändert nichts daran.
  • Lodestone 16.03.2020 09:03
    Highlight Highlight Schätze das dies wohl der Preis der ,,Neutralität,, ist, der Lakai von jedem zu sein. Die Regierung wird natürlich von nichts gewusst haben und was könnten sie auch ehrlich gesagt auch machen? Den Ami-Botschafter antraben lassen? Einen bösen Brief schreiben, da lacht sich das Imperium doch kaputt! Vergesst es Leute, solang die CH Wirtschaft vom Export lebt wird nichts passieren.
  • d-effekt 16.03.2020 08:41
    Highlight Highlight «Bislang gibt es keine Hinweise, wonach von Infoguard vertriebene Systeme manipuliert worden wären.»

    Dass die Firma der CIA gehört hatte, ist also kein Hinweis auf irgendwelche Manipulationen?
    Wie naiv kann man eigentlich sein?
    • butch3r 16.03.2020 09:53
      Highlight Highlight Das sind Standard Systeme. Du kannst eine Sophos Firewall nicht "manipulieren"

      Ich habe Infoguard jeweils im Berufsalltag als sehr kompetente Firma erlebt. Die Verstrickungen sind fragwürdig, ja, aber als Security Dienstleister sind sie gut
    • Winschdi 16.03.2020 11:06
      Highlight Highlight Korrekt butch3r, Standard Security Systeme können nicht von einem Reseller manipuliert werden, wenn dann sind die Systeme bereits bei der Herstellung durch CIA manipuliert
    • d-effekt 16.03.2020 14:51
      Highlight Highlight @butch3er:
      «Du kannst eine Sophos Firewall nicht "manipulieren".»

      Waren auch die Worte der Crypto AG über ihre Chiffriermaschinen.
      Und auch die Crypto AG hat vielleicht nicht gelogen, sie glaubten das wohl wirklich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Krokosnuss 16.03.2020 08:33
    Highlight Highlight Not an expert, aber das wird bloss die Spitze des Eisbergs sein...
  • Hades69 16.03.2020 08:18
    Highlight Highlight Was jetzt gerade geschieht ist meinem Erachten nach, eine weltweit kontrollierte Umstellung der Machtstrukturen auf unserem Planeten.
    Der Sumpf wird trockengelegt. Viele jener, welche auf der falschen Seite stehen, versuchen sich jetzt noch fortzustehlen. Sogar Bill Gates ist als Vorstand seiner eigenen Firma zurückgetreten. Unzählige CEO’s unzähliger Konzerne treten ab, sind es schon oder werden demnächst, auch aus der Politik. Warum?
    • aglio e olio 16.03.2020 16:33
      Highlight Highlight Nur drei der unzähligen bitte...
    • Hades69 16.03.2020 20:16
      Highlight Highlight Bog Iger Disney, Mandy Ginsberg Match-Group, Ginni Romety IBM
    • aglio e olio 16.03.2020 22:25
      Highlight Highlight Und wieso stehlen die sich d.M.n. davon weil wer die Macht übernimmt?
  • Gubbe 16.03.2020 08:15
    Highlight Highlight "es gab nie eine Einflussnahme auf Personen des Managements oder auf Mitarbeiter".
    Natürlich nicht. Auf eigene Mitarbeiter braucht es keine Einflussnahme, sie arbeiten ja schon für den Besitzer.
  • Der Rückbauer 16.03.2020 08:04
    Highlight Highlight Das alles wundert mich gar nicht. Schauen wir, wie Trump gerade probiert, sich die BRD-Firma CureVac "nur für America first" unter den Nagel zu reissen.
    Gott sei Dank ist die BRD involviert und stoppt. Viele andere hätten zu Maximalpreisen exklusiv an die USA verkauft und ihre Schwiegermutter noch oben drauf gegeben.
    Ein Dreckspolitiker betreibt eben auch Dreckspolitik.
  • Ian 16.03.2020 07:35
    Highlight Highlight Unter Neutralität verstehe ich was anderes. Bedeutet das auch, dass unser Bankgeheimnis nie ein Geheimnis gewesen ist?

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